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Dokumentenidentifikation DE69305497T2 03.04.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0624145
Titel ABGABEVORRICHTUNG FÜR KABELMARKIERUNG
Anmelder Minnesota Mining and Mfg. Co., Saint Paul, Minn., US
Erfinder JOHANNSEN, Gerald, W., Saint Paul, MN 55133-3427, US
Vertreter Patentanwälte von Kreisler, Selting, Werner et col., 50667 Köln
DE-Aktenzeichen 69305497
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 04.01.1993
EP-Aktenzeichen 939030516
WO-Anmeldetag 04.01.1993
PCT-Aktenzeichen US9300189
WO-Veröffentlichungsnummer 9315011
WO-Veröffentlichungsdatum 05.08.1993
EP-Offenlegungsdatum 17.11.1994
EP date of grant 16.10.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse B65H 35/00
IPC-Nebenklasse B65C 11/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft für die Identifizierung eines zylindrischen Gegenstandes verwendete Markierungen im allgemeinen und insbesondere einen Spender, der den Umgang mit einer Reihe von Markierungen, das Aufbringen von Angaben auf die Drahtmarkierungen und das Abschneiden einer einzelnen Drahtmarkierung von der Reihe ermöglicht.

Figur 1 zeigt eine Drahtmarkierung 10 im an einem elektrischen Draht 12 zu dessen Identifizierung angebrachten Zustand. Die Drahtmarkierung 10 besteht üblicherweise aus einem flexiblen Materialzuschnitt, wie beispielsweise Karton oder vorzugsweise Kunststoff, der jeweils an die Enden angrenzend mit Löchern versehen ist. Ein Biegen der Drahtmarkierung 10 ermöglicht ein Durchführen des Drahtes 12 durch die Löcher. Die Flexibilität der Drahtmarkierung 10 bewirkt, daß die Ränder der Löcher den Draht 12 greifen und die Drahtmarkierung 10 den Draht 12 entlang in einer gewünschten Position halten. Durch Drucken, Tippen oder Schreiben können die Angaben 14 auf die Drahtmarkierung 10 aufgebracht werden, um die elektrische Schaltung zu identifizieren, von der der Draht 12 ein Teil ist. Die in Figur 1 abgebildete Drahtmarkierung 10 ist herkömmlich und stellt nicht Teil der vorliegenden Erfindung dar. Die vorliegende Erfindung ist auf einen Spender für eine Reihe von Drahtmarkierungen 10 gerichtet, der den Umgang mit einer zu einem Wickel aufgewickelten Reihe derartiger Markierungen 10 vereinfacht.

Aus US-A-3 035 345 ist ein Bandspender bekannt, der den Vorschub eines Bandes von einer Rolle und dessen Schneiden auf unterschiedliche gewünschte Längen auf vom Benutzer kontrollierte Weise ermöglicht. Dieser bekannte Spender weist ein Gehäuse aus miteinander verbundenen Wänden, die ein offenes Inneres begrenzen, und eine Zugang zum Inneren des Gehäuses gewährende Tür auf, wobei das Gehäuseinnere zur Aufnahme eines Bandabschnitts ausgebildet ist. Ein Schlitz, der eine Verbindung zwischen dem Inneren des Gehäuses und der Außenseite des Gehäuses herstellt, ist derart bemessen, daß er den Durchtritt des Bandabschnitts zuläßt. Zu dem Schlitz benachbart ist eine Führungsbahn zum Führen des Bandabschnitts nach dessen Verlassen des Gehäuseinneren durch den Schlitz vorgesehen. Die Führungsbahn ist als Öffnung in dem Gehäuse ausgebildet, um mit dem Finger einer Hand zu den sich entlang der Führungsbahn erstreckenden Bandabschnitte Zugang zu haben. Unter dem sich entlang der Führungsbahn erstreckenden Bandabschnitt ist eine elastisch bewegbare Vorschubeinrichtung angeordnet, die an dem Bandabschnitt bei dessen Andrücken gegen die Vorschubeinrichtung und Vorschieben des Bandabschnittes mit dem Finger reibend angreifen kann. Der vorgeschobene Bandabschnitt kann mittels einer zu der Führungsbahn benachbart und dem Schlitz gegenüber angeordneten Schneideinrichtung abgeschnitten werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spender zur sequentiellen Ausgabe von Drahtmarkierungen von einer Reihe von miteinander verbundenen Drahtmarkierungen zu schaffen, die jeweils von einem Materialabschnitt gebildet sind, wobei an jedem Ende des Materialabschnitts ein Loch vorgesehen ist, wobei die Drahtmarkierungen leicht in praziser Länge vorgeschoben werden können, um die miteinander verbundenen Drahtmarkierungen exakt in einzelne Drahtmarkierungen zu zerschneiden.

Die vorliegende Erfindung ist ein Spender, der zur sequentiellen Ausgabe von Drahtmarkierungen von einer Reihe von miteinander verbundenen Drahtmarkierungen ausgebildet ist, die jeweils von einem Materialabschnitt gebildet sind, der an jedem Ende mit einem Loch versehen ist. Der Spender weist ein Gehäuse aus miteinander verbundenen Wänden auf, welche ein hohles Inneres begrenzen, wobei eine Tür Zugang zum Inneren des Gehäuses gewährt, in dem Inneren des Gehäuses miteinander verbundene Drahtmarkierungen angeordnet ist, ein Schlitz eine Verbindung zwischen dem Gehäuseinneren und der Gehäuseaußenseite herstellt und derart bemessen ist, daß er das Passieren der Drahtmarkierungen vom Gehäuseinneren zur Außenseite des Gehäuses zuläßt, auf der Außenseite des Gehäuses zu dem Schlitz benachbart eine Führungsbahn zum Führen der Drahtmarkierungen, nachdem diese das Gehäuseinnere durch den Schlitz verlassen haben, angeordnet ist, und eine Schneideinrichtung zum Zerschneiden der verbundenen Drahtmarkierungen in einzelne Drahtmarkierungen sowie eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Vorschubs einer einzelnen Drahtmarkierung zu einer vorbestimmten Schneidposition vorgesehen sind.

Erfindungsgemäß ist die Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Vorschubs einer einzelnen Drahtmarkierung zu einer vorbestimmten Schneidposition ein Vorschubschlitz in der Führungsbahn, der auf die Löcher der Drahtmarkierungen ausgerichtet ist, wenn diese sich in der Führungsbahn befinden, wobei der Vorschubschlitz vor einer von der Schneideinrichtung beabstandeten vorbestimmten Stelle endet, so daß das Einführen eines spitzen Gegenstandes durch eines der Löcher in einer der einzelnen Drahtmarkierungen und in den Vorschubschlitz eine anschließende Bewegung des spitzen Gegenstandes entlang des Vorschubschlitzes in Richtung auf die Schneideinrichtung ermöglicht, um die Drahtmarkierung an der Bahn entlang in Richtung auf die Schneideinrichtung vorzuschieben, bis die Bewegung des spitzen Gegenstandes in dem Vorschubschlitz durch das Ende des Schlitzes beendet wird, wodurch die Drahtmarkierung an der oben erwähnten vorbestimmten Schneidposition positioniert wird. Der Vorschubschlitz kann ein Schlitz sein, der sich durch eine ganze Wand des Gehäuses erstreckt, oder kann eine Vertiefung in der Gehäusewand sein. Der Schlitz verläuft parallel zu der Richtung der Drahtmarkierungsführungsbahn. Ist der Vorschubschlitz eine Vertiefung in dem Gehäuse, kann am Abschlußende des Schlitzes eine Ausnehmung vorgesehen sein, die weiter in das Gehäuse hineinragt als der Vorschubschlitz, so daß der spitze Gegenstand in die Ausnehmung fällt und fühlbar anzeigt, daß das Abschlußende des Vorschubschlitzes erreicht worden ist.

Im folgenden wird die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben, bei denen in den mehreren Ansichten gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen und welche zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines elektrischen Drahtabschnitts mit einer daran angebrachten Drahtmarkierung;

Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Spenders gemäß der vorliegenden Erfindung für die Drahtmarkierungen von Figur 1;

Figur 3 eine perspektivische Ansicht des Drahtmarkierungsspenders von Figur 2, wobei eine Tür geöffnet ist, um das Innere des Spenders zu zeigen;

Figur 4 eine im wesentlichen entlang der Linie 4-4 von Figur 3 geschnittene Ansicht des Drahtmarkierungsspenders; und

Figur 5 eine Schnittansicht eines Teils eines Vorschubschlitzes des Drahtmarkierungsspenders.

Wie oben gesagt, betrifft die vorliegende Erfindung einen generell mit 16 bezeichneten Spender für Drahtmarkierungen 10 der in Figur 1 dargestellten Art. Der Spender soll den Umgang mit Drahtmarkierungen 10 vor ihrer Anbringung an einem Draht 12 zur Erfüllung ihres vorgesehenen Identifizierungszweckes erleichtern.

Der Spender 16 besteht aus einer Reihe von Wänden 18, die ein Gehäuse mit einer Außenseite und einem hohlen Inneren begrenzen. Der Spender 16 ist mit einer Tür 20 versehen, die angelenkt ist und angehoben werden kann, um den Zugang zum Inneren des Spenders 16 zu ermöglichen. Alternativ könnte der Spender 16 statt mit der dargestellten angelenkten Tür 20 mit einer Schiebe- oder Schnapptür versehen sein.

Die einzelnen Drahtmarkierungen 10 bestehen aus einem Abschnitt eines Materials, vorzugsweise eines Kunststoffs, das flexibel und elastisch ist und eine Oberfläche oder Beschichtung aufweist, die getippte, gedruckte oder geschriebene Angaben 14 annimmt. Jede einzelne Drahtmarkierung 10 weist an jedem Ende ein Loch auf, das derart bemessen ist, daß es über einen Draht 12 paßt. In dieser Erfindung wird bedacht, daß die einzelnen Drahtmarkierungen 10 in einer Rolle oder einem Wickel 22 vorgesehen sind, wobei die einzelnen Drahtmarkierungen endseitig in einer Reihe miteinander verbunden sind. Der Spender 16 ist derart bemessen, daß er in seinem Inneren eine oder mehrere dieser Rollen 22 mit Drahtmarkierungen 10 aufnehmen kann. Die Rollen 22 können ausgetauscht werden, indem die Tür 20 angehoben wird und die Rolle oder die Rollen 22 auf einen im Inneren des Spenders 16 angeordneten (nicht gezeigten) Träger aufgesetzt werden. Figur 3 zeigt einen Spender 16, der zur Aufnahme zweier Rollen 22 von Drahtmarkierungen 10 ausgelegt ist, wobei die Rollen 22 Drahtmarkierungen 10 unterschiedlicher Längen und Breiten und Löcher mit unterschiedlichen Durchmessern zur Aufnahme von Drähten 12 von unterschiedlichem Durchmesser aufweisen.

Der Spender 16 weist Schlitze 24 auf, die durch die Wände 18 des Spenders 16 verlaufen, um zu ermöglichen, daß die Drahtmarkierungen 10 aus dem Inneren des Spenders 16 nach außen ragen. Zu den Schlitzen 24 benachbart sind Führungsbahnen 26 angeordnet, die die Drahtmarkierungen 10 bei ihrem Austritt aus den Schlitzen 24 aus dem Inneren des Spenders 16 führen. Die Führungsbahnen 26 weisen nach innen ragende Vorsprünge 28 auf, die die Drahtmarkierungen 10 auf die Führungsbahnen 26 begrenzen, und am Ende der Führungsbahnen 26 gegenüber den Schlitzen 24 ist ein Steg 30 angeordnet, der ebenso die Drahtmarkierungen 10 auf die Führungsbahnen 26 begrenzt.

Wie am deutlichsten in Figur 4 zu erkennen, ist zu dem Steg 30 benachbart ein Schneidmechanismus angeordnet, der aus einer Klinge 32 besteht, die durch Drücken einer Taste 36 über einen Hebel 34 betätigt wird.

Es sei darauf hingewiesen, daß die Reihe von Drahtmarkierungen 10 an recht präzisen Positionen zerschnitten werden muß, damit sich eine brauchbare einzelne Drahtmarkierung 10 ergibt. Um brauchbar zu sein, muß jede Drahtmarkierung 10 an jedes Ende angrenzend ein Loch aufweisen und die Löcher mussen intakt sein, d.h. ein Schnitt darf sich nicht in eines der Löcher hinein erstrecken. Daher ist es von Bedeutung, daß die Drahtmarkierung 10 vor dem Schneiden korrekt entlang der Führungsbahn 26 angeordnet ist.

Wie aus den Figuren 2 und 5 hervorgeht, befinden sich in den Führungsbahnen 26 Führungsschlitze 38 in Form einer länglichen Vertiefung, die parallel zu der Richtung der Führungsbahnen 26 ausgebildet ist. Diese Vorschubschlitze 38 sind derart in den Führungsbahnen 26 vorgesehen, daß sie auf die Löcher der Drahtmarkierungen 10 ausgerichtet sind, wenn die Drahtmarkierungen 10 korrekt in den Führungsbahnen 26 angeordnet sind. Da die Vorschubschlitze 38 auf die Löcher in den Drahtmarkierungen 10 ausgerichtet sind, kann ein spitzer Gegenstand, wie die Spitze eines Schreibstiftes oder ein anderer stiftförmiger Gegenstand, durch das Loch der Drahtmarkierung 10 eingeführt werden, um in den Vorschubschlitz 38 einzugreifen. Eine Bewegung des spitzen Gegenstandes in Richtung auf den Steg 30 und die Schneidklinge 32 schiebt die Drahtmarkierung 10 ebenfalls in Richtung auf die Klinge 32 vor. Die Vorschubschlitze 38 enden an einer vorbestimmten Position kurz vor dem Steg 30, wobei die darüberliegenden Drahtmarkierungen 10 an dieser Stelle in bezug auf die Schneidklinge 32 korrekt positioniert sind. Diese korrekte Position liegt vor, wenn die Schneidklinge 32 zwischen den Löchern der aneinandergrenzenden Drahtmarkierungen 10 angeordnet isü und keines der Löcher schneidet.

Die Ausgangsposition der Vorschubschlitze 38 ist nicht von Bedeutung, so lange die Schlitze 38 nahe genug am Anfang der Führungsbahnen 26 verlaufen, so daß das vordere Loch der nächstfolgenden Drahtmarkierung 10 über dem Vorschubschlitz 38 liegt, wenn sich die vorhergehende Drahtmarkierung 10 in der Führungsbahn 26 in der Schneidposition befindet. Dies liegt daran, daß die korrekte Positionierung der Drahtmarkierung 10 in bezug auf die Schneidklinge 32 davon abhängt, daß der Stift durch das vordere Loch der nächsten Drahtrnarkierung 10 eingeführt ist.

Figur 5 zeigt, daß der Vorschubschlitz 38 an seinem Abschlußende eine Vertiefung 40 aufweisen kann, die weiter in die Wand 18 des Spenders 16 hineinragt als der Vorschubschlitz 38. Diese Vertiefung 40 ermöglicht ein geringfügiges Absinken des Stiftes, wenn dieser das Abschlußende des Vorschubschlitzes 38 erreicht, und zeigt auf diese Weise fühlbar an, daß das Ende des Vorschubschlitzes 38 erreicht worden ist. Es sei darauf hingewiesen, daß die Tiefe der Vorschubschlitze 38 nicht von Bedeutung ist und daß auch die Breite der Vorschubschlitze 38 nicht von Bedeutung ist, solange die Abmessungen des Vorschubschlitzes 38 zur Aufnahme der Spitze der Vorrichtungen, deren Verwendung zum Vorschieben der Drahtmarkierungen 10 zu der Schneidposition erwartet wird, ausreichend sind. Falls es nicht als notwendig erachtet wird, die Vertiefung 40 für das fühlbare Feedback vorzusehen, können sich die Vorschubschlitze 38 durch die gesamte Wand 18 des Spenders 16 erstrecken.

Im Betrieb ist die Tür 20 des Spenders 16 offen und in sein Inneres sind eine oder mehrere Rollen 22 von Drahtmarkierungen 10 eingesetzt. Das Ende der Länge der Drahtmarkierung 10 ist durch den zu der Tür 20 benachbarten Schlitz 24 gefädelt und die erste Drahtmarkierung 10 wird zu der in Figur 3 gezeigten Näherungsposition vorgeschoben. Dann kann die Tür 20 geschlossen werden, und der Spender 16 ist zur Ausgabe einer Reihe von Drahtmarkierungen 10 bereit. Besteht der Wunsch nach Identifizierung eines Drahtes 12, kann ein an einem Spender 16 angebrachter Stift 42 verwendet werden, um die gewünschten Identifizierungsangaben 14 auf die Drahtmarkierung 10 zu schreiben, welche in der Führungsbahn 26 vollständig freiliegt. Um die die Angaben aufweisende Drahtmarkierung 10 zu der Schneidposition vorzuschieben, wird die Spitze des Stiftes 42 in das erste Loch der nächsten Drahtmarkierung 10 eingeführt und entlang des Vorschubschlitzes 38 bis zum Ende des Schlitzes 38 vorgeschoben. Dann ragt die erste Drahtmarkierung 10 über das Ende des Spenders 16 hinaus und befindet sich in der korrekten Schneidposition. Das Drücken der Taste 36 bewirkt, daß die Schneidklinge 32 die herausragende Drahtmarkierung 10 von den übrigen Drahtmarkierungen 10 der Rolle 22 zwecks Verwendung abtrennt, und je nach Bedarf wird die nächste Drahtmarkierung 10 in der Führungsbahn 25 in die richtige Position gebracht.


Anspruch[de]

1. Spender zur sequentiellen Ausgabe von Drahtmarkierungen (10) von einer Reihe von miteinander verbundenen Drahtmarkierungen (10), die jeweils von einem Materialabschnitt gebildet sind, wobei an jedem Ende des Materialabschnitts ein Loch vorgesehen ist, und wobei der Spender aufweist:

- ein Gehäuse aus miteinander verbundenen Wänden (18), die ein offenes Inneres begrenzen,

- eine Zugang zum Inneren des Gehäuses gewährende Tür (20),

- mehrere im Inneren des Gehäuses angeordnete, miteinander verbundene Drahtmarkierungen (10),

- einen Schlitz (24), der eine Verbindung zwischen dem Inneren des Gehäuses und der Außenseite des Gehäuses herstellt und derart bemessen ist, daß er das Passieren der Drahtmarkierungen (10) vom Gehäuseinneren zur Außenseite des Gehäuses zuläßt,

- eine auf der Außenseite des Gehäuses zu dem Schlitz (24) benachbart angeordnete Führungsbahn (26) zum Führen der Drahtmarkierungen (10), nachdem diese das Gehäuseinnere durch den Schlitz (24) verlassen haben,

- eine Schneideinrichtung (32) zum Zerschneiden der verbundenen Drahtmarkierungen (10) in einzelne Drahtmarkierungen (10), wobei die Schneideinrichtung (32) benachbart zu der Führungsbahn (26) und gegenüber dem Schlitz (24) angeordnet ist, und

- einen Vorschubschlitz (38) innerhalb der Führungsbahn (26), der auf die Löcher der Drahtmarkierungen (10) ausgerichtet ist, wenn die Drahtmarkierungen (10) in der Führungsbahn (26) angeordnet sind, wobei der Vorschubschlitz (38) an einer vorbestimmten, von der Schneideinrichtung (32) beabstandeten Stelle endet, derart, daß das Einführen eines spitzen Gegenstandes (42) durch eines der Löcher in einer der einzelnen Drahtmarkierungen (10) und in den Vorschubschlitz (38) und das Bewegen des spitzen Gegenstandes (42) entlang des Vorschubschlitzes (38) in Richtung auf die Schneideinrichtung (32) die Drahtmarkierung (10) entlang der Führungsbahn (26) in Richtung auf die Schneideinrichtung (32) vorschiebt, bis die Bewegung des spitzen Gegenstandes (42) in dem Vorschubschlitz (38) durch das Ende des Vorschubschlitzes (38) beendet wird, wodurch die einzelne Drahtmarkierung (10) an der vorbestimmten Schneidposition positioniert wird.

2. Spender nach Anspruch 1, bei dem der Vorschubschlitz (38) eine parallel zu der Führungsbahn (26) verlaufende Vertiefung in dem Gehäuse ist.

3. Spender nach Anspruch 2, ferner mit einer am Ende des Vorschubschlitzes (38) angeordneten Ausnehmung (40), die weiter in das Gehäuse hineinragt als der Vorschubschlitz (38), so daß der spitze Gegenstand (42) bei Erreichen des Endes des Vorschubschlitzes (38) in die Vertiefung fällt, um fühlbar anzuzeigen, daß das Ende des Vorschubschlitzes (38) erreicht worden ist.

4. Spender nach Anspruch 2, bei dem sich der Vorschubschlitz (38) durch die gesamte Wand (18) des Gehäuses hindurch erstreckt.







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