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Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigmist auf Wiesen - Dokument DE69306341T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69306341T2 03.04.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0587218
Titel Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigmist auf Wiesen
Anmelder Vredo Beheer B.V., Dodewaard, NL
Erfinder De Vree, Johannes, NL-6669 DJ Dodewaard, NL
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69306341
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IE, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.08.1993
EP-Aktenzeichen 932024581
EP-Offenlegungsdatum 16.03.1994
EP date of grant 04.12.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse A01C 23/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von Flüssig-Dünger auf Wiesen- und Weideland, mit einem mobilen, Rahmen mit an dem Rahmen angeordneten Auslaßstutzen, die in einem kurzen Abstand über dem Boden münden und mit einem Vorratsbehälter verbunden sind, mit Schleifzinken, die in Fahrtrichtung vor und nahe bei den Auslaßstutzen angeordnet sind, und mit Vorrichtungen zum Einstellen der Höhe des Rahmens über dem Grund.

Sogenannte Rasenschicht-Düngevorrichtungen wurden entwickelt, um die Ammoniakemission während der Düngung von beispielsweise Wiesen- und Weideland einzuschränken. Mit einer derartigen Rasenschicht-Düngevorrichtung wird eine sehr schmale Furche in dem Wiesen- und Weideland ausgebildet, wozu gewöhnlich scheibenartige Schneideinrichtungen verwendet werden, und der Flüssig-Dünger wird der gebildeten Furche zugeführt, und anschließend wird die Furche wahlweise zugepreßt. Beispiele hierfür sind die EP-A-0 486 115 und die DE-A-41 22 638.

Weiterhin wurden sogenannte Injektoren entwickelt, bei deren Verwendung eine Furche im Boden ausgebildet und der Dünger durch Verwendung eines sich in den Boden erstreckenden Stutzens injiziert wird.

Im Fall der Rasenschicht-Düngevorrichtung wird ein Schnitt in dem Boden bis zu einer Tiefe von ungefähr 5-6 cm ausgebildet. Bei einigen Bodenarten verursacht dies Probleme, weil die Festigkeit des Bodens die Ausbildung derartiger Schnitte nicht zuläßt. Es ist weiterhin möglich, daß der Grasertrag verringert wird. In dem Bestreben diese Probleme zu beheben und weiterhin die Düngung auf derartigen Bodenarten mit einer beträchtlichen Verringerung der Ammoniakemission zu ermöglichen, wurden Düngevorrichtungen entwickelt, bei denen der Flüssig- Dünger trotzdem in schmalen Streifen zwischen dem Gras auf den Boden aufgebracht wird. Die Ausbildung von Furchen wird somit unterlassen. Durch die Verwendung eines Schleifzinkens wird das Gras auf die Seite geschoben, so daß die Bodenoberfläche für den Dünger zugänglich wird, wobei eine Beschmierung des Grases mit dem Dünger vermieden wird. Es tritt jedoch trotzdem das Problem auf, daß alte Grasreste, die auf dem Boden liegen, sich hinter dem Schleifzinken verhaken, was zu einer Grasansammlung führt. Nach einer kurzen Zeit muß die angesammelte Menge von Grasresten somit entfernt werden. Es ist weiterhin möglich, daß die Grasreste eine Verstopfung der Auslaßstutzen verursachen. Es passiert weiterhin, daß der Schleifzinken über die Grasreste gleitet, was den Dünger daran hindert, auf den Boden zu fallen.

Die Erfindung hat das Ziel diese Probleme zu beseitigen.

Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein sich zum Boden erstreckendes Messerelement in Fahrtrichtung gesehen vor dem Schleifzinken angeordnet ist.

Dadurch wird erreicht, daß die Grasreste durchgeschnitten werden, ohne daß ein Schnitt in den Boden erfolgt. Die geschnittenen Grasreste werden nachfolgend durch den Schleifzinken auf die Seite geschoben, so daß die Bodenoberfläche in einer betriebsmäßig zuverlässigen Weise für den Dünger zugänglich wird. Die Ansammlung von Grasresten und die Verstopfung des Stutzens werden verhindert.

Das Messerelement kann die Form einer schmalen Scheibe aufweisen. Das Schneidmesser der Scheibe weist beispielsweise eine Breite von 2,5 mm auf.

Die Erfindung wird anhand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung,

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Schneidevorrichtung,

Fig. 3A-C zeigen jeweils in Seitenansicht, Vorderansicht und Rückansicht den Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und

Fig. 4A-C zeigen den Betrieb der Vorrichtung bei veränderten Bedingungen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Rahmen 1 auf, der auf einer fahrbaren Vorrichtung angeordnet ist, die beispielsweise von (einem nicht gezeigten) landwirtschaftlichen Fahrzeug gezogen wird, auf dem ein Vorratsbehälter für Flüssig-Dünger angeordnet ist. Mit dem Rahmen ist eine Anzahl von Tragarmen 2, 3, 4 verbunden, auf die eine auf den Boden gerichtete Vorspannkraft einwirkt, die durch jeweilige Federn 5, 6 und 7 erzeugt ist. An jedem Tragarm ist ein Schleifzinken 8, 9 bzw. 10 befestigt. Auf den Schleifzinken sind Schläuche 11, 12 bzw. 13 befestigt, die über (nicht gezeigte) Verteilungsvorrichtungen mit einem Vorratsbehälter für Flüssig-Dünger verbunden sind. Durch einen Schließmechanismus 14, 15, 16 wird sichergestellt, daß die jeweiligen Schläuche 11, 12, 13 geschlossen werden, wenn der Rahmen vom Boden abgehoben wird, so daß keine Emission zur Atmosphere stattfindet. Über mit den jeweiligen Schläuchen 11, 12, 13 verbundenen Ausflußstutzen wird eine dosierte Menge von Flüssig-Dünger dem Boden zugeführt. Erfindungsgemäß geht jedem Schleifzinken 8, 9 und 10 jeweils eine scheibenartige Schneidvorrichtung 17, 18, 19 voran. Wie dies in Fig. 2 gezeig t ist, werden flach auf dem Boden liegende Grasreste durch die Scheibe durchgeschnitten. Die durchgeschnittenen Grasreste werden durch den der Scheibe folgenden Schleifzinken auf die Seite geschoben. Dadurch wird sichergestellt, daß der Flüssig-Dünger in einer betriebsmäßig zuverlässigen Weise auf den Boden des Weidelandes fällt.

Es wird darauf hingewiesen, daß während des Durchschneidens der Grasreste das Messer möglicherweise in einem sehr begrenzten Ausmaß in den Boden eindringt. Dies stellt jedoch keinen Schnitt in demselben Sinn wie im Fall der bekannten Rasenschicht-Düngevorrichtung dar.

Fig. 3 zeigt den Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Unter Verwendung der Scheibe 17 wird das Gras derart durchgeschnitten, daß der Dünger 20 in schmalen Streifen auf dem Boden des Wiesen- und Weidelandes liegt, nachdem die Vorrichtung darüber geführt wurde (Fig. 3C).

In Fig. 4 ist die Situation gezeigt, bei der die Scheibe bis zu einer sehr kleinen Tiefe von ungefähr einigen Millimetern in den Boden eindringt, indem sie ihn an dieser Stelle auf die Seite drückt, während sie die flach auf dem Boden liegenden Grasreste durchschneidet. Auch in diesem Fall liegt der Dünger in schmalen Bereichen zwischen dem Gras auf dem Boden, nachdem die Vorrichtung darübergeführt wurde (Fig. 4C).


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Aufbringen von Flüssig-Dünger auf Wiesen- und Weideland, mit einem beweglichen Rahmen (1), mit an dem Rahmen (1) angeordneten Ausflußstutzen, die in einem kurzen Abstand über dem Boden münden und mit einem Vorratsbehälter verbunden sind, mit Schleifzinken (8, 9, 10), die in Fahrtrichtung vor und nahe bei den Auslaßstutzen angeordnet sind, und mit Vorrichtungen zur Einstellung der Höhe des Rahmens (1) über dem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich zum Boden erstreckendes Messerelement (17, 18, 19) in Fahrtrichtung vor dem Schleifzinken (8, 9, 10) angeordnet ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerelement (17, 18, 19) die Form einer schmalen Scheibe (17, 18, 19) aufweist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser der Scheibe (17, 18, 19) eine Breite von ungefähr 2,5 mm aufweist.







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