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Dokumentenidentifikation DE68927540T2 24.04.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0356224
Titel Datenverarbeitungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Seta, Kaoru, Chigasaki-shi Kanagawa-ken, JP;
Mano, Hiroshi, Meguro-ku Tokyo, JP;
Yoshimoto, Toshio, Ohta-ku Tokyo, JP;
Soya, Takashi, Kawasaki-shi Kanagawa-ken, JP;
Kashihara, Atsushi, Hachioji-shi Tokyo, JP;
Ohkubo, Masaharu, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Sasame, Hiroshi, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Yamada, Hiromichi, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Ojima, Masaki, Midori-ku Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Itoh, Michio, Hachioji-shi Tokyo, JP;
Kawana, Takashi, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Uchiyama, Seiji, Ohta-ku Tokyo, JP;
Saito, Tetsuo, Setagaya-ku Tokyo, JP;
Atobe, Hiroshi Canon Daiichi Fujigaokaryo, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 68927540
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 23.08.1989
EP-Aktenzeichen 893085563
EP-Offenlegungsdatum 28.02.1990
EP date of grant 11.12.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.04.1997
IPC-Hauptklasse B41B 19/00
IPC-Nebenklasse G06K 15/12   G06K 15/02   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Datenverarbeitungsgerät zur Verarbeitung eingegebener Daten und insbesondere ein für ein Aufzeichnungsgerät oder dergleichen geeignet verwendbares Datenverarbeitungsgerät.

Verwandter Stand der Technik

In den vergangenen Jahren sind Laserdrucker als Ausgabegeräte von Computern weit verbreitet worden. Besonders Laserdrucker mit niedriger Dichte (beispielsweise 300 dpi) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie kostengünstig und kompakt sind.

Ein Laserdrucker zur Durchführung eines Druckvorgangs mit einer Druckdichte von beispielsweise 300 dpi hat eine Druckereinrichtung 51 zur effektiven Durchführung eines auf Punktdaten basierenden Druckvorgangs auf einer photoleitfähigen Walze und eine an die Druckereinrichtung 51 angeschlossene Drucker-Steuereinrichtung 52 zum Empfang von von einem externen Verarbeitungsrechner 54 zugeführten Codedaten, zur Erzeugung von aus Punktdaten bestehenden Seiteninformationen auf der Grundlage der eingegebenen Codedaten sowie zur sequentiellen Übertragung der Punktdaten zu der Druckereinrichtung 51, wie in Fig. 1 gezeigt. Von einer Diskette 55, die ein Anwendungssoftware-Programm enthält, wird ein Programm in den Verarbeitungsrechner 54 geladen, der das Anwendungssoftware- Programm aufruft und beispielsweise als Wort-Verarbeitungseinrichtung dient.

Eine große Anzahl von Anwendungssoftware-Programmen wurden entwickelt und sind im Handel erhältlich. Benutzer erzeugen und bewahren eine Vielzahl von Daten unter Verwendung dieser Anwendungssoftware-Programme auf.

Zum Drucken mit höherer Qualität erhöht sich andererseits die Druckdichte der Druckereinrichtung. In den vergangenen Jahren wurden Druckereinrichtungen mit einer Druckdichte von 600 dpi oder mehr im Markt eingeführt. An diese Druckereinrichtungen mit hoher Dichte (600 dpi) angeschlossene Drucker-Steuereinrichtungen müssen einen Datenspeicher mit einer der Druckdichte (600 dpi) entsprechenden Speicherkapazität haben (beispielsweise ist für 600 dpi ein um das 4-fache größerer Speicher als für 300 dpi erforderlich). Zudem müssen Anwendungssoftware-Programme ausschließlich für Drucker mit hoher Dichte entwickelt werden, wobei die Vielzahl der vorstehend angeführten Anwendungssoftware-Programme in dieser Form nicht bei den Druckern mit hoher Dichte verwendet werden können.

Beispielsweise zeigen die Fig. 2, 45 und 46 Punktanordnungen der Buchstaben "a", "G" und "t" bei einer Druckdichte von 300 dpi.

Wenn diese Schriftzeichen mit den vorstehenden Punktanordnungen mit einer Druckdichte von 600 dpi gedruckt werden, werden die Schriftzeichen sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung auf die Hälfte verkleinert.

Als ein Daten-Interpolationsverfahren wird beispielsweise die Punktanordnung sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung einfach verdoppelt, so daß die Punktanordung bei 300 dpi auf 600 dpi angewendet ist. Das heißt, wenn die Punktanordnungen wie in den Fig. 3, 47 und 48 gezeigt umgewandelt werden, kann die Verkleinerung der Schriftzeichen verhindert werden. Jedoch können Einbuchtungen an den Kanten der bei 300 dpi ausgebildeten Schriftzeichen bei 600 dpi nicht verbessert werden. Somit kann kein der Leistungsfähigkeit der 600-dpi- Druckereinrichtung entsprechendes feines Schriftzeichen erhalten werden.

Obwohl herkömmliche Drucker vorgeschlagen wurden, bei denen Ausgangssignale mit verschiedenen Auflösungen erhalten werden können (US-A-4 528 561 und US-A-4 393 387), sind diese noch verbesserungswürdig.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die WO 86/04703 offenbart ein Drucksystem, das eingegebene Bilddaten derart verarbeitet, daß ein Aufzeichnungsgerät mit einer Aufzeichnungsdichte, die größer ist als die Dichte der eingegebenen Bilddaten, vorteilhaft unter Ausnutzung einer 8x8-Matrix verwendet werden kann.

Die Erfindung ist in Patentanspruch 1 definiert.

Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Beschreibung eines Laserdrucker-Systems.

Fig. 2 zeigt eine Druckprobe mit niedriger Dichte.

Fig. 3 zeigt eine Druckprobe von bezüglich der Dichte umgewandelten Punktinformationen.

Fig. 4A zeigt ein Blockschaltbild einer Daten-Umwandlungsschaltung.

Fig. 4B zeigt ein Zeitablaufdiagramm für die in Fig. 4A gezeigte Schaltung.

Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild einer Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung 10 der Schaltung gemäß Fig. 4A.

Fig. 6 zeigt eine Logik-Funktion einer Logikschaltung 19.

Fig. 7 zeigt ein Schaltbild der Logikschaltung 19.

Fig. 8 zeigt eine Druckprobe der in Fig. 4A gezeigten ersten Schaltung.

Fig. 9 zeigt eine Logik-Funktion einer in den Fig. 10 und 11 gezeigten zweiten Schaltung.

Fig. 10 und 11 zeigen Schaltbilder einer Logikschaltung 10 mit der Logik-Funktion gemäß Fig. 9.

Fig. 12 zeigt eine Druckprobe der zweiten Schaltung.

Fig. 13 zeigt ein Blockschaltbild einer dritten Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung.

Fig. 14 zeigt eine Logik-Funktion der dritten Schaltung.

Fig. 15 zeigt eine Druckprobe der dritten Schaltung.

Fig. 16 zeigt ein Blockschaltbild einer weiteren Schräglinien-Verarbeitungsschaltung.

Fig. 17 zeigt ein Schaltbild mit Logik-Gattern.

Fig. 18A bis 18E zeigen Darstellungen zur Beschreibung von Bedingungen zur Schräglinien-Verarbeitung.

Fig. 19 zeigt ein Schaltbild einer Laser-Ansteuerschaltung.

Fig. 20 zeigt eine graphische Darstellung zur Beschreibung einer Ausgangslicht-Intensitätsverteilung.

Fig. 21A und 21B und Fig. 22 zeigen Druckproben der in Fig. 16 gezeigten vierten Schaltung.

Fig. 23 zeigt ein Blockschaltbild einer Schräglinien-Verarbeitungsschaltung gemäß einer fünften Schaltung.

Fig. 24 zeigt ein Schaltbild einer Logik-Gatter-Schaltung.

Fig. 25 zeigt ein Schaltbild einer Laser-Ansteuerschaltung.

Fig. 26A und 26B zeigen eine Druckprobe der fünften Schaltung.

Fig. 27 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels eines Drucksystems gemäß der Erfindung.

Fig. 28 bis 30 zeigen zur Beschreibung dienende Darstellungen für den Fall, daß mehrwertige Bilddaten durch binäre Daten ausgedrückt werden.

Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird auf die beiligende Zeichnung Bezug genommen.

Fig. 4A zeigt eine erste Schaltung. Die in Fig. 4A gezeigte Schaltung ist eine zwischen die in Fig. 1 gezeigte Drucker- Steuereinrichtung 52 und die Druckereinrichtung 51 geschaltete Umwandlungsschaltung und ist ein Teil der Druckereinrichtung 51 (oder kann ein Teil der Drucker-Steuereinrichtung sein). Die Daten-Umwandlungsschaltung gemäß Fig. 4A ist derart ausgelegt, daß die Drucker-Steuereinrichtung ein Bildsignal (Punktdaten) für 300 dpi ausgibt und die Druckereinrichtung eine Druckdichte von 600 dpi hat. Es ist zu beachten, daß die Druckereinrichtung eine Laser-Ansteuereinrichtung zur auf einem Bildsignal (Punktdaten) beruhenden Modulation eines Laserstrahls, eine Abtasteinrichtung zur Abtastung des Strahls, eine photoleitfähige Walze und dergleichen aufweist, die allgemein bekannt sind.

Die Drucker-Steuereinrichtung 52 führt der Druckereinrichtung 51 entsprechend einem von einer Horizontal-Synchronisationssignal-Erzeugungsschaltung 4 ausgegebenen horizontalen Synchronisationssignal HSYNC ein 300-dpi-Bildsignal VDO und ein Bild-Taktsingal VCLK zu. Es ist zu beachten, daß die Horizontal-Synchronisationssignal-Erzeugungsschaltung 4 das horizontale Synchronisationssignal auf einem bekannten (nachstehend als BD-Signal bezeichneten) Strahlerfassungssignal beruhend als Synchronisationssignal in einer Haupt-Abtastrichtung ausgibt.

Die Druckereinrichtung veranlaßt die Daten-Umwandlungsschaltung, beruhend auf dem 300-dpi-Bildsignal VDO und dem Bild- Taktsignal VCLK ein 600-dpi-Laseransteuersignal LD zu erzeugen und führt das Drucken durch.

Die Daten-Umwandlungsschaltung ist nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 4A ausführlich beschrieben.

Eine Frequenz-Multiplikationsschaltung 1 multipliziert die Frequenz des Bild-Taktsignals VCLK, um ein Taktsignal VCLK' verdoppelter Frequenz zu erhalten.

Eine Oszillator-Schaltung 5 erzeugt ein Taktsignal LCLK mit einer vierfachen der Frequenz des Bild-Taktsignals VCLK.

Auswahlschaltungen a (11), b (12) und c (13) wählen das Taktsignal VCLK' oder LCLK aus und führen das ausgewählte Taktsignal den Zeilenspeichern a bis c als Schreib- beziehungsweise Lese-Taktsignal zu.

Eine Demultiplexer-Einrichtung a (2) dient der wahlweisen Zufuhr des Bildsignals VDO zu den Zeilenspeichern a (6), b (7) und c (8).

Die Horizontal-Synchronisationssignal-Erzeugungsschaltung 4 zählt das Strahlerfassungssignal (BD-Signal), und gibt nach jeweils zwei BD-Signalen ein horizontales Synchronisationssignal HSYNC aus.

Das Bildsignal VDO wird ansprechend auf das Taktsignal VCLK' durch die Demultiplex-Einrichtung a (2), die Auswahlschaltungen a (11), b (12) und c (13) und eine Einrichtungs-Steuerschaltung 3 zur Steuerung dieser Schaltungen auf dem BD-Signal beruhend zeilenweise in einen der Zeilenspeicher a bis c geschrieben, und aus den zwei verbleibenden Zeilenspeichern werden auf dem Taktsignal LCLK beruhend Bildsignale ausgelesen. Dieser Vorgang erfolgt abwechselnd. Das heißt, wenn bei dem Zeilenspeicher a (6) ein Bildsignal-Schreibzugriff (W) erfolgt, erfolgt bei den Zeilenspeichern b (7) und c (8) ein Bildsignal-Lesezugriff (R). Zum nächsten Zeitpunkt erfolgt bei dem Zeilenspeicher b ein Bildsignal-Schreibzugriff und bei den Zeilenspeichern c und a ein Bildsignal-Lesezugriff.

Zum nächsten Zeitpunkt erfolgt bei dem Zeilenspeicher c ein Bildsignal-Schreibzugriff und bei den Zeilenspeichern a und b ein Bildsignal-Lesezugriff. Derartige Steuervorgänge werden somit wiederholt.

Es ist zu beachten, daß jeder der Zeilenspeicher a b und c die doppelte Speicherkapazität verglichen mit der für 300- dpi-Daten in der Haupt-Abtastrichtung aufweist, d.h. eine Speicherkapazität von 600-dpi-Daten in der Haupt-Abtastrichtung hat. Aus den Zeilenspeichern a, b und c ausgelesene Bildsignale sind jeweils durch D1, D2 und D3 dargestellt.

Daten-Auswahleinrichtungen a (14) und b (15) wählen zwei Signale, auf die tatsächlich gerade ein Lesezugriff erfolgt, aus den ausgelesenen Signalen D1, D2 und D3 der Zeilenspeicher a bis c aus. Wenn beispielsweise auf den Zeilenspeicher a ein Bildsignal-Schreibzugriff erfolgt und auf die Zeilenspeicher b und c ein Bildsignal-Lesezugriff erfolgt, wählt die Daten-Auswahleinrichtung a das ausgelesene Datensignal D2 des Zeilenspeichers b aus und gibt ein Signal DS1 aus, und die Daten-Auswahleinrichtung b wählt das ausgelesene Datensignal D3 des Zeilenspeichers c aus und gibt ein Signal DS2 aus. Eine Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung 10 vergleicht und unterscheidet diese Daten und gibt ein Ausgangssignal Q gemäß den Vergleichs- und Unterscheidungsergebnissen aus. Ein Zeilenspeicher d (9) speichert das Ausgangssignal Q und hat die gleiche Speicherkapazität wie die Zeilenspeicher a bis c. Der Zeilenspeicher d verwendet das Taktsignal LCLK als Schreib- und Lese-Taktsignal.

Eine Steuerung des Bildsignal-Schreib-/Lesezugriffs bei den Zeilenspeichern a bis c und dem Zeilenspeicher d und die Auswahlsteuerung der Daten-Auswahleinrichtungen a und b erfolgen durch die Einrichtungs-Steuerschaltung 3.

Eine Daten-Auswahleinrichtung c (16) wählt eines der aus den Zeilenspeichern a bis c ausgelesenen Signale D1, D2 und D3 und aus dem Zeilenspeicher d ausgelesenes Signal D4 aus und gibt das ausgewählte Signal als Laser-Ansteuersignal LD aus. Eine Auswahlsteuerung der Auswahleinrichtung c erfolgt durch die Einrichtungs-Steuerschaltung 3.

Die Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung 10 ist wie in Fig. 5 gezeigt aufgebaut.

Genauer gesagt, werden die Eingangssignale DS1 und DS2 jeweils in 7-Bit-Schieberegister a (17) und b (18) eingegeben. Die Schiebe-Ausgangssignale A, B, C, D, E, F und G und a, b, c, d, e, f und g der Schieberegister werden in eine Logikschaltung 19 eingegeben.

Die Logikschaltung 19 ist wie in Fig. 7 gezeigt aufgebaut und erzeugt entsprechend der in Fig. 6 dargestellten Logik-Funktion bildelementweise ein Ausgangssignal Q.

Die in Fig. 7 gezeigte Schaltung enthält ODER-Gatter 20 bis 23 und UND-Gatter 24 bis 30. Das heißt, die in Fig. 7 gezeigte Schaltung berechnet das in Fig. 6 gezeigte logische Ausgangssignal Q. Es ist zu beachten, daß in den Logik-Ausdrücken gemäß Fig. 6 und darauffolgenden Figuren das Symbol "*" ein logisches UND, und das Symbol "+" ein logisches ODER darstellt.

Fig. 8 zeigt ein Punktbild, das beruhend auf dem von der in Fig. 7 gezeigten Schaltung erhaltenen Laser-Ansteuersignal und der in Fig. 6 gezeigten Logik-Funktion gebildet wird.

Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, sind schräge Abschnitte des Buchstabens "a" verglichen mit denen gemäß Fig. 3 verbessert.

Fig. 4B zeigt ein Zeitablaufdiagramm der in Fig. 4A gezeigten Schaltung.

Bei der in Fig. 4A gezeigten Schaltung ist die Frequenz des Schreib-Takts jedes Zeilenspeichers in Haupt-Abtastrichtung auf die doppelte der Frequenz eines Übertragungs-Takts des Bildsignals eingestellt, um die Datenmenge eines Bildsignals zu erhöhen, und somit ein 600-dpi-Bildsignal zu erzeugen. In Neben-Abtastrichtung führt die Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung 10 eine Interpolation in der Neben-Abtastrichtung durch, um die Anzahl der Zeilen zu verdoppeln, und somit ein 600-dpi-Bildsignal zu erzeugen.

Fig. 10 zeigt eine Logikschaltung 19 mit einem Schaltungsaufbau und einer Logik, die von der ersten Schaltung gemäß Fig. 4A verschieden sind. Die in Fig. 10 gezeigte Schaltung enthält ODER-Gatter 31 bis 35 und UND-Gatter 36 bis 46. Das Logik-Ausgangssignal Q der in Fig. 10 gezeigten Schaltung ergibt sich gemäß Fig. 9.

Ein beruhend auf einem Laser-Ansteuersignal LD in diesem Fall erzeugtes Punktbild ist in Fig. 12 gezeigt.

Wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, sind die schrägen Abschnitte des Buchstabens "a" merklich verbessert.

Fig. 11 zeigt eine Schaltungsanordnung, die mittels eines programmierbaren Festspeichers (PROMs) 47 aufgebaut ist und die gleiche Funktion wie die Schaltung gemäß Fig. 10 hat. Eingangssignale A bis G und a bis g werden an Eingangsanschlüsse A&sub0; bis A&sub1;&sub3; als Addressen-Signale des programmierbaren Festspeichers 47 angelegt, und an einem Datenausgang D0 wird ein Ausgangssignal Q erhalten.

Daten gemäß der in Fig. 9 gezeigten Logik-Funktion können vorab in den programmierbaren Festspeicher 47 geschrieben werden.

Fig. 13 zeigt eine Abwandlung der Schaltungsanordnung der Vergleichs- und Unterscheidungsschaltung 10 gemäß der ersten Schaltung in Fig. 4A.

Eingangssignale DS1 und DS2 werden jeweils in 15-Bit-Schieberegister a (17') und b (18') eingegeben. Schiebe-Ausgangssignale A bis O und a bis o der 15-Bit-Schieberegister a und b werden in eine Logikschaltung 19' eingegeben.

Die Logikschaltung 19' gibt ein Signal Q gemäß einer in Fig. 14 dargestellten Logik-Funktion aus.

Da die Schaltung zur Ausführung der in Fig. 14 gezeigten Logik-Funktion auf die gleiche Weise wie in den Fig. 10 und 11 aufgebaut sein kann, wird die Beschreibung ihres Aufbaus weggelassen.

Ein beruhend auf einem Laser-Ansteuersignal LD erzeugtes, aufgrund der Logik-Funktion erhaltenes Punktbild ist in Fig. 15 gezeigt.

Bei den vorstehenden Schaltungsanordnungen wurde die Kombination der Drucker-Steuereinrichtung mit einer Druckdichte von 300 dpi und der Druckereinrichtung mit einer Druckdichte von 600 dpi beschrieben. Diese Kombination kann allerdings auch bei einer Kombination angewendet werden, bei der eine Drucker-Steuereinrichtung eine Druckdichte von 400 dpi und eine Druckereinrichtung eine Druckdichte von 800 dpi hat.

Die Druckereinrichtung ist nicht auf einen Laserdrucker beschränkt, sondern kann auch ein LED-Drucker, ein Tintenstrahldrucker oder dergleichen sein.

Nachstehend ist eine vierte Schaltung beschrieben, bei der das aus der in Fig. 4A gezeigten Schaltung ausgegebene Laser- Ansteuersignal LD als Bildsignal 2 eingegeben wird, und das Bildsignal 2 von einer (nachstehend beschriebene) Schräglinien-Verarbeitungsschaltung verarbeitet wird, um ein Bildausgangssignal mit höherer Qualität zu erhalten.

Gemäß der vierten Schaltungsanordnung können Abschnitte schräger Linien eines Bildes besonders verbessert werden.

Die vierte Schaltung gibt ein Verfahren an, bei dem, wenn um ein betreffendes Bildelement herum angeordnete Bildelement- Daten einer vorbestimmten Bedingung gemäß einem (nachstehend beschriebenen) Algorithmus genügen, das betreffende Bildelement als mehrwertiges Punktdatum interpoliert wird. Bei dem vierten Ausführungsbeispiel wird nachstehend ein Fall beschrieben, in dem eine Helligkeits-Modulation auf den mehrwertigen Punktdaten beruhend durchgeführt wird, um das betreffende Bildelement zu interpolieren.

Fig. 16 zeigt ein Blockschaltbild einer Schräglinien-Verarbeitungsschaltung. Die in Fig. 4A gezeigte Daten-Auswahleinrichtung c (16) gibt ein Ein-Zeilen-Bildsignal 2 in der Haupt-Abtastrichtung synchron zu dem BD-Signal aus, und gibt das nächste Ein-Zeilen-Bildsignal synchron zu dem nächsten BD-Signal aus. Die aufeinanderfolgend für jede Haupt-Abtastzeile eingegebenen Ein-Zeilen-Bildsignale werden aufeinanderfolgend in einen der Zeilenspeicher e bis h geschrieben, der von einer Demultiplexer-Einrichtung b (140) entsprechend einem Wert eines Zeilenzählers 150 bestimmt wird, der ansprechend auf die BD-Signale einen Zählvorgang durchführt.

Ein Lesezugriff auf Bildsignale dreier Zeilen erfolgt durch die Zeilenspeicher, bei denen gleichzeitig zu dem Schreibzugriff kein Schreibzugriff erfolgt. Die ausgelesenen Bilddaten dreier Zeilen werden gemäß einer FIFO-Betriebsart durch eine von dem Zeilenzähler 150 gesteuerte Daten-Auswahleinrichtung d (145) Schieberegistern 146 bis 148 zugeführt. Logik-Gatter 149 treffen entsprechend einem (nachstehend beschriebenen) Algorithmus auf den Ausgangssignalen der Schieberegister 146 bis 148 beruhend eine vorbestimmte Entscheidung über Bilddaten aus 8 um ein betreffendes Bildelement 100 herum angeordneten Bildelementen, und geben ein Laser-Ansteuersignal LD (151) zur Steuerung des Ausgangssignals eines Halbleiter-Lasers (154) und ein Helligkeits-Modulationssignal LM (152) an die Laser-Ansteuerschaltung 153 ab. Das Laser-Ansteuersignal LD (151) für das betreffende Bildelement 100 wird der Laser- Ansteuerschaltung 153 zugeführt. Die Laser-Ansteuerschaltung 153 verändert die Helligkeit des (wie nachstehend beschrieben) gesteuerten Lasers 154 entsprechend dem Helligkeits-Modulationssignal LM (152). Es ist zu beachten, daß der Betrieb der Zeilenspeicher 141 bis 144 und der Schieberegister 146 bis 148 synchron zu einem (aus der in Fig. 4A gezeigten Oszillator-Schaltung 5 ausgegebenen) Taktsignal LCLK zur bildelementweisen Steuerung eines Zeitverlaufs erfolgt.

Ein Algorithmus zur Steuerung einer Punkt-Druckdichte ist nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 17 bis 18E beschrieben. Fig. 17 zeigt ein Schaltbild der in Fig. 16 gezeigten Logik- Gatter 149, wobei in Fig. 17 die gleichen Bezugszeichen die gleichen Komponenten wie in Fig. 16 bezeichnen. Die in Fig. 17 gezeigte Schaltung enthält UND-Gatter 61 bis 65, ODER-Gatter 66 und 67 und einen Inverter 68.

Wie in den Fig. 17 bis 18E gezeigt, wird das betreffende Bildelement 100 mit 2B bezeichnet. Fig. 18A zeigt Druckpositionen der Schieberegister 1A bis 3C. Nachstehend ist eine Bedingung für das Hinzufügen eines neuen Laserstrahls mit verringerter Lichtmenge bei dem vorstehenden Aufbau und zum Drucken kleiner Punkte beschrieben. Wenn von acht an das betreffenden Bildelement 28 angrenzenden Bildelementen eine Gruppe von vier aus drei Bildelementen bestehenden Gruppen, d.h. ein Bildelement 1A oben links, ein Bildelement 1C oben rechts, ein Bildelement 3A unten links oder ein Bildelement 3C unten rechts bezüglich des betreffenden Bildelements 2B und zwei an diese angrenzende Bildelemente als Beleuchtungsabschnitt dienen und das betreffende Bildelement 2B nicht innerhalb des Beleuchtungsabschnitts liegt, wird ein Laserstrahl mit verringerter Lichtmenge hinzugefügt, um das betreffende Bildelement als kleinen Punkt zu drucken. Im einzelnen sind derartige Fälle in den Fig. 18B bis 18E gezeigt.

In diesen Fällen wird das betreffende Bildelement 28 als kleiner Punkt gedruckt. Die vorstehend beschriebenen Bedingungen können durch folgende Logik-Funktion ausgedrückt werden:

{(1A 1B 2A) + (1B 1C 2C) + (2A 3A 3B) + (2C 3B 3C)} = 1

Die Bezugszeichen bezeichnen das betreffende Bildelement und die es umgebenden Bildelemente, wobei ein durch ein Bezugszeichen bezeichnetes Bildelement auf "1" gesetzt wird, wenn es ein Beleuchtungsdatum darstellt. Das Zeichen " " bezeichnet ein logisches UND und das Zeichen "+" ein logisches ODER.

Fig. 17 zeigt einen Aufbau einer Logikschaltung zum Treffen der vorstehend beschriebenen Entscheidung. Die Logikschaltung trifft eine vorbestimmte Entscheidung. Danach berechnet die Logikschaltung eine logische Summe neuer Punktdaten, die wie vorstehend beschrieben addiert werden sollen, und das Bildsignal 2, gibt die logische Summe als Laser-Ansteuersignal LD (151) aus und gibt ebenfalls ein Helligkeits-Modulationssignal LM (152) synchron zu dem Ausgabeverlauf der addierten Punktdaten aus. Wenn das Helligkeits-Modulationssignal LM wirksam ist (wenn "1" ausgegeben wird), verringert der Laser 154 seine Lichtmenge und strahlt einen Laserstrahl mit verringerter Lichtmenge ab.

Fig. 19 zeigt ein Schaltbild der Laser-Ansteuerschaltung 153. Gemäß Fig. 19 besteht ein Schaltkreis 155 aus Widerständen R1 bis R6, Transistoren Tr1 bis Tr3 und einer Diode D1. Wenn das Laser-Ansteuersignal LD (151) "positiv" ist, wird der Laser 154 eingeschaltet; wenn es "negativ" ist, wird der Laser 154 abgeschaltet. Die Transistoren Tr2 und Tr3 bilden einen Differenzverstärker und dienen als Stromschalter. Die Helligkeit des Lasers wird durch die an den Schaltkreis 155 angeschlossenen Stromsteuerschaltungen 156 und 157 bestimmt. Wenn das Helligkeits-Modulationssignal LM (152) "positiv" ist, d.h. wenn die Bedingungen aus den Fig. 18B bis 18E erfüllt sind und ein neuer Punkt mit verringerter Lichtmenge gedruckt wird, wird die Stromsteuerschaltung (hoher Pegel) 156 nicht angesteuert, sondern nur die Stromsteuerschaltung (niedriger Pegel) 157 angesteuert. In einer Normal-Druck-Betriebsart, da das Helligkeits-Modulationssignal LM "negativ" wird, werden die Stromsteuerschaltungen 156 und 157 angesteuert, so daß eine Summe der Ströme von diesen Schaltungen durch den Halbleiter-Laser 154 fließt und den Laser 154 somit einschaltet.

Wie in Fig. 20 gezeigt, entspricht eine Ausgangslicht-Intensitätsverteilung einer Gauß-Verteilung. Falls beispielsweise eine Ausgangslicht-Intensität von S&sub1; auf S&sub2; verändert wird, wenn ein Sichtbarmachungs-Schwellenwertpegel eines mit einem Laserstrahl bestrahlten photoleitfähigen Körpers durch ET dargestellt ist, kann eine Strahlpunktgröße von R&sub1; auf R&sub2; verändert werden. Fig. 21A zeigt einen Zustand, bei dem eine Punktanordnung für eine Druckdichte von 300 dpi mit einer Druckdichte von 600 dpi gedruckt wird, und Fig. 21B zeigt einen Zustand, bei dem die 300-dpi-Punktanordnung nach der Verarbeitung durch die vierte Schaltung gedruckt wird. Gemäß der vierten Schaltung können Daten bei einer Druckdichte von 600 dpi mittels eines 600-dpi-Druckers unter Ausnutzung vieler vorhandener 300-dpi-Anwendungssoftware-Programme gedruckt werden. Wie aus Fig. 21B ersichtlich ist, können zudem Einbuchtungen einer schrägen Linie verbessert und somit eine glatte schräge Linie ausgedrückt werden.

Fig. 22 zeigt eine Druckprobe, die erhalten wird, wenn der in Fig. 2 gezeigte Buchstabe "a" der Verarbeitung durch die vierte Schaltung unterzogen wird.

Bei dieser Schaltung wird ein betreffendes Bildelement mittels zweier Pegel einer Laserlichtmenge interpoliert, d.h. normaler Leistung und verringerter Leistung. Das betreffende Bildelement kann allerdings auch unter Verwendung dreier oder mehrerer Pegel interpoliert werden.

Nach der vorstehenden Hintergrundbeschreibung ist nachstehend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, bei dem ein durch die in Fig. 16 gezeigten Logik-Gatter 149 helligkeits-modulierter Punkt niedriger Dichte addiert wird, um das betreffende Bildelement zu interpolieren. Die Interpolationsverarbeitung kann allerdings auch durch Addition eines impulsbreitenmodulierten Punktes mit geringer Breite durchgeführt werden. Fig. 23 zeigt ein Blockschaltbild einer Schräglinien-Verarbeitungsschaltung.

Es ist zu beachten, daß die gleichen Bezugszeichen Komponenten bezeichnen, die die gleichen Funktionen wie jene in Fig. 16 haben. Fig. 24 zeigt eine genaue Anordnung von Logik-Gattern 159, d.h. einen Algorithmus zur Steuerung der Impulsbreite.

Die in Fig. 24 gezeigte Schaltung enthält UND-Gatter 71 bis 75, ODER-Gatter 76 und 77, einen Inverter 78 und ein Flip- Flop 79.

Wenn in Fig. 18 gezeigte Druckbedingungen erfüllt sind, berechnen die in Fig. 24 gezeigten Logik-Gatter 159 eine logische Summe eines Bildsignals 2 und eine Impulse mit einer halb so großen Impulsbreite wie für das Drucken eines Punkts, und geben die logische Summe als Laser-Ansteuersingal LD' (160) aus. Um das Signal der halben Impulsbreite zu erhalten, werden ein Taktsignal, das dem doppelten aus der Oszillations-Schaltung 5 gemäß Fig. 4A ausgegebenen 600-dpi-Bild- Taktsignal LCLK entspricht, und das D-Flip-Flop 79 verwendet.

Fig. 25 zeigt ein Schaltbild einer Laser-Ansteuerschaltung b (158). Es ist zu beachten, daß die gleichen Bezugszeichen Komponenten bezeichnen, die die gleichen Funktionen wie die in der Ansteuerschaltung gemäß Fig. 19 haben.

Da die in Fig. 25 gezeigte Laser-Ansteuerschaltung b (158) kein in Fig. 19 gezeigtes Helligkeits-Modulationssignal LM empfängt und auf der Impulsbreite beruhend angesteuert wird, ist eine Stromsteuerschaltung 161 eingerichtet.

Fig. 26A zeigt einen Zustand, bei dem eine Punktanordnung für eine Druckdichte von 300 dpi mit einer Druckdichte von 600 dpi gedruckt wird, und Fig. 26B zeigt einen Zustand, bei dem die 300-dpi-Punktanordnung nach der Verarbeitung durch die fünfte Schaltung gemäß Fig. 23 gedruckt wird.

Gemäß dieser fünften Schaltung kann durch die Laser-Ansteuerschaltung, die nur durch den Schaltkreis und die Stromsteuerschaltung gebildet wird, ein glatter schrager Linienabschnitt wie in Fig. 26B gezeigt erhalten werden.

Fig. 27 zeigt ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Drucksystems. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein Bildsignal aus einem Verarbeitungsrechner 54 in eine Drucker- Steuereinrichtung 52 eingegeben. In diesem Fall werden Schriftzeichen-Daten als Codedaten wie JIS-Codes, ASCII-Codes, Vektor-Schrifttyp oder dergleichen und Zeichnungs-Bilddaten als binäres EIN-/AUS-Signal eingegeben. Das eingegebene Bildsignal wird unter Verwendung einer Bild-Unterscheidungsschaltung 56 in Codedaten (Schriftzeichen-Abschnitt) und Bitmasken-Daten (Zeichnungs-Abschnitt) unterschieden. Wenn die Codedaten eingegeben werden, bezieht sich die Bild-Unterscheidungsschaltung 56 auf eine (nicht gezeigte) Schriftzeichen-Erzeugungsschaltung und gibt ein entsprechendes Bitmuster aus. Das Bitmuster beziehungsweise das binäre Signal wird einer Bild-Entwicklungsschaltung 57 zur Entwicklung von Bilddaten in Bitmuster-Daten zugeführt. Das als Punktdaten entwickelte Bildsignal wird daraufhin einer Interpolationsschaltung 58 zugeführt. Die Interpolationsschaltung 58 wählt entsprechend dem Schriftzeichen- oder dem Zeichnungs- Abschnitt auf Daten der Bild-Unterscheidungsschaltung 56 beruhend ein optimales Interpolationsverfahren aus.

Die Interpolationsschaltung 58 kann das unter Bezugnahme auf die Fig. 4A oder 9 beschriebene Interpolationsverfahren für den Schriftzeichen-Abschnitt verwenden, und verdoppelt für den Zeichnungs-Abschnitt lediglich Daten sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung. Das heißt, die Schaltung 58 verdoppelt lediglich 300-dpi-Bildelemente. Ein Laser einer Druckereinrichtung 51 wird durch ein von der Interpolationsschaltung 58 ausgegebenes Laser-Ansteuersignal angesteuert. Das Interpolationsverfahren wird gemäß dem Schriftzeichen- oder Zeichnungs-Abschnitt verändert, da Schriftzeichen- und Zeichnungs-Bilder unterschiedliche Punkt-Verteilungsmerkmale haben. Wenn beispielsweise alle Bildsignale interpoliert werden, um Einbuchtungen eines Schriftzeichens zu glätten, kann der Zeichnungs-Abschnitt durch das Weglassen von Abstufungspegeln oder Zeichnungsdaten beeinträchtigt werden.

Der Verarbeitungsrechner 24 kann manchmal ein mehrwertiges Signal nur für einen Zeichnungs-Abschnitt zuführen. In diesem Fall wird ein mehrwertiges Bildsignal oder ein binäres Bildsignal unterschieden, wobei ein Signal für einen Schriftzeichen-Abschnitt unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens von einem 300-dpi-Signal in ein 600-dpi-Signal umgewandelt wird. Für einen Zeichnungs-Abschnitt kann das mehrwertige Signal direkt verdoppelt und als 600-dpi-Signal ausgegeben werden. Wenn ein 3-, 4- oder 5-wertiges Signal eingegeben wird, kann ein Verfahren wie in Fig. 28, 29 oder 30 gezeigt verwendet werden. In den Fig. 28, 29 und 30 gibt ein weißer Abschnitt wieder, daß ein Läser abgeschaltet ist, und ein schraffierter Abschnitt stellt dar, daß der Laser eingeschaltet ist. Die Fig. 28, 29 und 30 zeigen jeweils 3-, 4- und 5-wertige Signale. Auf diese Weise kann ein mehrwertiges Aufzeichnen durch Ein- und Ausschalten des Lasers ohne Steuerung einer Lichtemissions-Zeit oder einer Lichtmenge des Lasers realisiert werden. Bei einem mehrwertigen Signal mit 6 oder mehr Werten können die vorstehend beschriebenen Verfahren kombiniert werden, so daß die Lichtemissions-Zeit oder die Lichtmenge des Lasers leicht gesteuert werden können.

Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel wurde die Kombination der Drucker-Steuereinrichtung mit einer Druckdichte von 300 dpi und der Druckereinrichtung mit einer Druckdichte von 600 dpi beschrieben. Die Erfindung kann jedoch auch bei einer Kombination einer Drucker-Steuereinrichtung mit einer Druckdichte von 400 dpi und einer Druckereinrichtung mit einer Druckdichte von 800 dpi angewendet werden.

Die Druckereinrichtung ist nicht auf einen Laserdrucker beschränkt, sondern es kann sich auch um einen LED-Drucker, einen Tintenstrahldrucker oder dergleichen handeln.


Anspruch[de]

1. Datenverarbeitungsgerät mit

einer Einrichtung (2) zum Empfang binärer Bilddaten einer ersten Bildelement-Dichte und

einer Umwandlungseinrichtung (58) zur Umwandlung der eingegebenen binären Bilddaten in zweite binäre Bilddaten einer höheren Bildelement-Dichte,

dadurch gekennzeichnet, daß

die Umwandlungseinrichtung (58) eine erste Umwandlungsbetriebsart, in der die Umwandlungseinrichtung die binären Bilddaten der ersten Dichte mittels Glättung in binäre Bilddaten einer zweiten Dichte umwandelt, indem durch Interpolation von Bildelementen neue binäre Bilddaten zu den eingegebenen binären Bilddaten ausgebildet werden, und

eine zweite Umwandlungsbetriebsart aufweist, in der die Umwandlungseinrichtung die binären Bilddaten der ersten Dichte ohne Glättung in die Bilddaten der zweiten Dichte umwandelt, indem die eingegebenen binären Bilddaten wiederholt verwendet werden.

2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Unterscheidungseinrichtung (56) zur Unterscheidung der Art der eingegebenen binären Bilddaten, wobei die Umwandlungseinrichtung (58), gesteuert durch die Unterscheidungseinrichtung, die eingegebenen binären Bilddaten entweder unter Verwendung der ersten oder der zweiten Umwandlungsbetriebsart umwandelt.

3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterscheidungseinrichtung (56) unterscheidet, ob die eingegebenen binären Bilddaten Schriftzeichen-Bilddaten oder Zeichnungs-Bilddaten darstellen, wobei die Umwandlungseinrichtung die Bilddaten der ersten Dichte unter Verwendung der ersten Umwandlungsbetriebsart in Bilddaten einer zweiten Dichte umwandelt, wenn die Unterscheidungseinrichtung unterscheidet, daß die eingegebenen binären Bilddaten Schriftzeichen-Bilddaten darstellen, und die Umwandlungseinrichtung die Bilddaten der ersten Dichte unter Verwendung der zweiten Umwandlungsbetriebsart in Bilddaten einer zweiten Bilddichte umwandelt, wenn die Unterscheidungseinrichtung unterscheidet, daß die eingegebenen binären Bilddaten Zeichnungs-Bilddaten darstellen.







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