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Dokumentenidentifikation DE19546665A1 19.06.1997
Titel Verstellbare Fräserpaarungen
Anmelder Jansen-Herfeld, Röttger, Dipl.-Ing., 42853 Remscheid, DE
Erfinder Jansen-Herfeld, Röttger, Dipl.-Ing., 42853 Remscheid, DE
Vertreter Abel, S., 42853 Remscheid
DE-Anmeldedatum 14.12.1995
DE-Aktenzeichen 19546665
Offenlegungstag 19.06.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.06.1997
IPC-Hauptklasse B23C 9/00
IPC-Nebenklasse B23C 5/00   B27G 13/12   
Zusammenfassung Fräsaggregat mit mindestens zwei Fräsköpfen, in denen Fräser unterschiedlicher Durchmesser angeordnet sind, die ineinander schiebbar sind, um die Breite der einzelnen Polygonstufen stufenlos verändern zu können, und durch völliges Hereinfahren der einzelnen Fräser die Anzahl der Stufen veränderbar zu machen. In einer Sonderausführung sind die vertikalen Achsabstände der Fräsköpfe durch Schwenken der Maschine veränderbar, so daß die Polygonhöhen ebenfalls stufenlos veränderbar sind.

Beschreibung[de]

Es sind Fräser zur Bearbeitung von Rundholz bekannt, bei denen die Fräser auf zwei Wellenpaaren angeordnet sind, bei denen die axiale Fräserlänge und damit die zu erzeugende spätere Brettdicke durch die Fräserbreite vorgegeben ist. Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß ohne Umrüstung immer die gleichen Bretter geschnitten werden müssen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fräsersystem zu schaffen, das aus einem Rundholz ein Polygonprofil fräst, das in seinen Stufenbreiten stufenlos verstellbar ist und in Sonderausführung ebenfalls in der Stufenhöhe insgesamt stufenlos veränderbar ist.

Das erfindungsgemäße Fräseraggregat besteht aus mindestens zwei, vorzugsweise vier Sätzen von Fräsern unterschiedlicher Durchmesser, die auf Wellen angeordnet sind, die axial zueinander verstellbar sind und insgesamt axial verschiebbar sind. Durch die topfförmige Ausbildung der Fräser können diese axial ineinander geschoben werden, so daß durch völliges Hereinfahren einzelner Fräser einzelne Frässtufen verschwinden können.

Eine weitere Sonderausführung weist außen konische Fräser auf mit großem Durchmesser, so daß aus dem Rundprofil ein vollständiges rechteckiges Polygonprofil fräsbar ist, unabhängig vom Stammdurchmesser.

Die Achsen der vier Fräsaggregate können in der unteren Anordnung coaxial sein und die beiden oberen Achsen ebenfalls, jedoch um einen Betrag in Vorschubrichtung versetzt.

Eine Sonderausführung weist auch in den beiden Achsebenen einen horizontalen Versatz der Achsen auf, wodurch es möglich ist, mittels der inneren Fräser mit kleinem Durchmesser, die eine konstante Länge haben, horizontale Flächen anzufräsen mit stufenlos veränderbarer Breite.

Eine weitere Sonderausführung weist eine Kombination von Sägeblättern und erfindungsgemäßen Fräsern auf, wodurch es ermöglicht ist, das stufenlos veränderbare Polygonprofil entsprechend dieser Abstufung in Bretter oder Balken aufzutrennen.

Der vertikale Achsabstand der beiden oberen und unteren Fräsaggregate kann dadurch erfolgen, daß die gesamte Maschine um eine Achse geschwenkt wird, die parallel zu den Fräsaggregatachsen liegt.

Fig. 1 zeigt vier Fräsaggregate mit der axial verstellbaren äußeren Welle (1), auf der der äußere zylindrische Fräser (4) und der äußere konische Fräser (7) befestigt sind, die in ihrem Achsabstand durch Zwischenringe einstellbar sind. Aus der äußeren Welle (1) ist die mittlere Welle (2) herausfahrbar, auf der der mittlere Fräser (5) befestigt ist. Aus dieser mittleren Welle (2) ist wiederum die innere Welle (3) herausfahrbar, auf der der innere Fräser (6) befestigt ist, wobei die Fräser (4, 5 und 6) durch ihre Topfform soweit ineinander schiebbar sind, daß sie jeweils im benachbarten Fräser verschwinden können.

Mit dem inneren Fräser (6) ist coaxial der Vorsatzfräser (8) verbunden, der mit seiner Achse horizontal gegenüber dem Vorsatzfräser auf der gegenüberliegenden Seite um mindestens seinen Durchmesser versetzt ist.

Fig. 2 zeigt eine Sonderausführung der erfindungsgemäßen Fräser mit der äußeren Welle (1), dem mittleren Fräser (5) und dem äußeren zylindrischen Fräser (4), dessen Kontur etwas kleiner ist als die Mittenausnehmung des äußeren Sägeblattes (10), das mittels äußerer Schrauben (12) mit dem äußeren zylindrischen Fräser (4) verbunden ist und das äußere Sägeblatt durch kleine Vorsprünge coaxial positioniert.

Fig. 3 zeigt den Schnitt A-A der Fig. 2, jedoch mit einem zusätzlichen inneren Sägeblatt (11), das mittels innerer Schrauben (13) gegen die mittleren Fräser (5) gedrückt und positioniert ist und die Distanzscheibe (9) eine Veränderung der axialen Wirklänge des mittleren Fräsers (5) bewirkt, indem dieser Fräser in die Innenkontur des äußeren Fräsers (4) schiebbar ist und von dieser Innenkontur Spanabfuhrlöcher (4.1) nach außen gehen.

Bezugszeichenliste

1 äußere Welle

2 mittlere Welle

3 innere Welle

4 äußerer zylindrischer Fräser

4.1 Spanabfuhrloch

5 mittlerer Fräser

6 innerer Fräser

7 äußerer konischer Fräser

8 Vorsatzfräser

9 Distanzscheibe

10 äußeres Sägeblatt

11 inneres Sägeblatt

12 äußere Schrauben

13 innere Schrauben

A Achsabstand.


Anspruch[de]
  1. 1. Fräsaggregat mit mehreren coaxialen Fräsern und mindestens zwei auf etwa einer Höhe liegenden Fräsköpfen dadurch gekennzeichnet, daß pro Fräskopf mindestens zwei Fräser der Fräser (4, 5 oder 6) axial ineinander schiebbar sind, indem die Innenkontur des weiter außen liegenden Fräsers größer ist als die Außenkontur des weiter innen liegenden Fräsers.
  2. 2. Fräsaggregat nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fräser (4, 5 und 6) mit je einer Welle unterschiedlichen Durchmessers (1, 2, 3) verbunden sind.
  3. 3. Fräsaggregat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß coaxial mit dem inneren Fräser ein Vorsatzfräser (8) verbunden ist.
  4. 4. Fräsaggregat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der beiden oberen Fräsköpfe bzw. der unteren Fräsköpfe horizontal um mindestens den Durchmesser des Vorsatzfräsers versetzt sind und/oder daß der vertikale Achsabstand (A) der Fräsköpfe durch Schwenken der jeweils beiden übereinander liegenden Fräsköpfe um eine zu deren Drehachse parallel liegenden Schwenkachse veränderbar ist.
  5. 5. Fräsaggregat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß auf den Fräsköpfen außen ein äußerer konischer Fräser (7) mit erheblich größerem Außendurchmesser als der äußere zylindrische Fräser (4) angeordnet ist.
  6. 6. Fräsaggregat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß vor den Stirnflächen der Fräser (4, 5, 6 und 7) Sägeblätter (10 bzw. 11) befestigbar sind, wobei die axiale Wirklänge der Fräser (5 bzw. 6) durch Distanzscheiben (9) oder durch das Zusammenwirken mit mehreren Antriebswellen veränderbar ist.






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