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Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware mit zwei voneinander unabhängigen Wirkbereichen - Dokument DE19615671A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19615671A1 23.10.1997
Titel Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware mit zwei voneinander unabhängigen Wirkbereichen
Anmelder LIBA Maschinenfabrik GmbH, 95119 Naila, DE
Erfinder Maier, Stefan, 95152 Selbitz, DE;
Thumser, Erich, 95152 Selbitz, DE;
Wirth, Rudi, 95131 Schwarzenbach, DE
Vertreter Bardehle, Pagenberg, Dost, Altenburg, Frohwitter, Geissler & Partner Patent- und Rechtsanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 19.04.1996
DE-Aktenzeichen 19615671
Offenlegungstag 23.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.10.1997
IPC-Hauptklasse D04B 23/02
Zusammenfassung Es wird eine Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware geschaffen, welche zwei voneinander unabhängige Wirkbereiche mit jeweils mindestens einer Legebarre und mindestens einer Nadelbarre zur Herstellung jeweils einer Wirkwarenbahn aufweist. Die Wirkbereiche sind Rücken an Rücken derart angeordnet, daß die Richtungen ihrer Warenabzüge nach außen weg von den Wirkbereichen weisen. Die Nadel- und die Legebarren beider Wirkbereiche sind von einem gemeinsamen Maschinenbett getragen, welches mit einem beide Wirkbereiche betätigenden gemeinsamen Antrieb versehen ist. Dadurch wird eine hohe Produktivität bei geringem Platz- und Energiebedarf und niedrigeren Investitionskosten erzielt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.

Es sind im Stand der Technik Kettenwirkmaschinen bekannt, welche als doppelnadelbarrige Kettenwirkmaschinen ausgebildet sind und der Herstellung von z. B. einer speziellen Wirkware mit z. B. zwei Rücken dienen, bei welchen Fäden zwischen den Rücken hin- und hergelegt werden. Derartige doppelnadelbarrige Kettenwirkmaschinen weisen eine Wirkstelle mit zwei Nadelbarren auf und dienen zur Herstellung von sogenannten Abstandsgewirken. In jedem Fall handelt es sich jedoch um eine einzige Wirkware, welche zwischen den nebeneinander angeordneten Nadelbarren abläuft bzw. abgezogen wird.

In der DE-PS 16 35 846 ist eine Kettenwirkmaschine mit zwei Nadelbarren beschrieben, bei welcher die Nadelbarren durch zwei Hebel angetrieben werden, welche ihrerseits durch eine Kurvenscheibe gesteuert werden. Die Kurvenscheibe ihrerseits wird durch eine als Exzenterwelle ausgebildete Hauptwelle angetrieben. Die Hebel sind dabei über Schwingen bzw. Stößel mit sog. Barrentraghebeln so verbunden, daß die Wirknadelbarren die für den eigentlichen Wirkvorgang notwendige wechselseitige Bewegung ausführen können. Die auf diese Weise hergestellte Wirkware wird zwischen den Nadelbarren hindurch abgeleitet und einer entsprechenden Aufwickeleinheit zugeführt. Die auf diese Weise erzeugte einzelne Wirkwarenbahn kann dann einer entsprechenden Weiterbehandlung zugeführt werden.

In der DE-AS 28 51 995 ist ebenfalls eine Kettenwirkmaschine mit zwei Nadelbarren beschrieben, welche mehrere Legeschienen aufweist, die entsprechend vorgegebener Bewegungen und zu erzielender Wirkware durch die Wirknadelreihen geschwungen werden. Der Antrieb der Nadelbarren erfolgt dabei separat von jeweils einer Antriebs- bzw. Exzenterwelle. Von den Antriebswellen führt jeweils ein entsprechender Stößel zu an den Nadelbarren angebrachten Schwenkhebeln, so daß die Nadelbarren wechselseitig zueinander bewegbar sind. Der Antrieb erfolgt dabei so, daß die Exzenterwelle für den Antrieb der einen Nadelbarre die gleiche Drehzahl aufweist wie die Hauptwelle, welche ebenfalls über einen Exzenter und entsprechende Stößel- und Hebelverbindungen die zweite Nadelbarre antreibt. Die erzeugte Wirkware wird wiederum zwischen den Nadelbarren in der Maschine nach unten abgeführt und einer Aufwickeleinrichtung zugeführt.

In der DE-AS 12 84 023 ist ebenfalls eine Kettenwirkmaschine mit zwei Wirknadelfonturen beschrieben. Die Legeschienen, welche die Legenadeln tragen, welche während des eigentlichen Wirkvorganges durch die Nadelgassen der Wirknadelfonturen hindurchgeführt werden, sind bei dieser Kettenwirkmaschine auf zwei in gleichem Drehsinn angetriebene Teilgehänge aufgeteilt, die an zwei symmetrisch zu den Wirknadelfonturen parallel nebeneinander liegenden Gehängewellen gelagert sind. Durch diese Aufteilung kann eine gleichmäßigere Bewegung der Wirknadeln erzielt werden, ohne daß zur Sicherstellung eines effektiven Wirkvorganges eine Verharrungsstellung der Wirknadeln in einer bestimmten Position erforderlich ist. Die Wirknadelbarren sind dabei paarweise zueinander angeordnet, so daß die erzeugte Wirkware zwischen den Wirknadelbarren in die Maschine nach unten hindurchgeführt und einer Aufwickelvorrichtung zugeführt wird.

Mit den im Stand der Technik bekannten Kettenwirkmaschinen mit zwei Nadelbarren wird somit lediglich eine einzige Wirkwarenbahn erzeugt. Zwar ist es denkbar, daß eine spezielle Wirkware mit z. B. zwei Rücken nach dem Wirkvorgang, d. h. nach Abzug aus dem Wirkbereich aufgetrennt wird, indem die die beiden Rücken verbindenden hin- und herlaufenden Fäden wieder aufgeschnitten werden. Dazu ist jedoch ein weiterer Arbeitsgang in Verbindung mit zusätzlichen Schneid- und Aufwickelmechanismen erforderlich. Das erfordert entweder zusätzliche, an der Kettenwirkmaschine zu installierende Schneidmechanismen oder zusätzliche Maschinen, welche neben der eigentlichen Kettenwirkmaschine aufzustellen sind, oder zusätzliche Transportvorgänge, wenn die einmal aufgewickelte Wirkwarenbahn an einen separaten Ort zu einer Auftrennvorrichtung transportiert werden muß.

Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware zu schaffen, mittels welcher eine höhere Produktivität bei geringerem Platz-, Energie- und Investitionsbedarf erzielbar ist, mindestens zwei Wirkwarenbahnen getrennt voneinander herstellbar sind und beide Wirkbereiche bedienseitig zugänglich sind.

Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.

Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware zwei voneinander unabhängige Wirkbereiche auf, welche jeweils mindestens eine Legebarre und mindestens eine Nadelbarre zur Herstellung von jeweils einer Warenbahn aufweisen. Die Wirkbereiche sind dabei Rücken an Rücken mit nach außen von den Wirkbereichen weggerichteten Warenabzügen angeordnet. Die Nadelbarren und die Legebarren sind von einem gemeinsamen Maschinenbett getragen, welches mit einem Antrieb versehen ist, der beide Wirkbereiche betätigt. Das gemeinsame Maschinenbett dient somit dazu, den Antrieb für eine oder zwei Hauptwellen aufzunehmen, so daß die entsprechenden Aggregate der Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware über entsprechende Getriebe aus dem Maschinenbett heraus von der durch den Antrieb angetriebenen Hauptwelle antreibbar sind.

Durch die Aufteilung in zumindest zwei getrennte Wirkbereiche ist es möglich, daß mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung gleichzeitig zwei voneinander unabhängige Wirkwarenbahnen herstellbar sind. Ein wesentlicher Vorteil einer solchen Anordnung besteht darin, daß neben der erhöhten Produktivität einer solchen Doppel-Kettenwirkmaschine ein geringerer Energiebedarf bei gleichzeitig geringerem Platzbedarf realisierbar ist.

Darüberhinaus weist die erfindungsgemäße Vorrichtung, welche auch als Doppel-Kettenwirkmaschine bezeichnet werden kann, gegenüber einer Einzelmaschine eine wesentliche höhere Flexibilität bezüglich der Art der Wirkwarenbahnen, des Materialeinsatzes, der zu erzielenden Muster usw. auf, welche mit einer derartigen Maschine herstellbar sind. Das trifft auch auf überbreite Kettenwirkmaschinen mit zum Beispiel doppelter Arbeitsbreite zu, auf der zwar zwei Wirkwarenbahnen herstellbar sind, diese sind jedoch vollständig identisch.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Nadelbarren und die Legebarren der Wirkbereiche der Kettenwirkmaschine von einer gemeinsamen Hauptwelle antreibbar. Bei diesem vorzugsweisen Ausführungsbeispiel kann die Anzahl der für den Antrieb der Wirkwerkzeugbarren der Wirkbereiche notwendigen Aggregate in vorteilhafter Weise reduziert werden, was gleichermaßen zur Reduzierung des durch die Maschine erforderlichen Platzbedarfes sowie zur Reduzierung des Energiebedarfs beiträgt.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich, daß die Wirkwerkzeugbarren jedes Wirkbereiches durch eine separate Hauptwelle antreibbar sind, welche gemeinsam durch den im/am gemeinsamen Maschinenbett vorgesehenen Antrieb angetrieben werden. Zum einen kann dadurch erreicht werden, daß über entsprechende zwischengeschaltete Getriebe die Bewegungen der Wirkwerkzeugbarren der jeweiligen Wirkbereiche entsprechend den gegebenen Anforderungen leicht anpaßbar sind. Zum anderen kann diese Anpassung individuell erfolgen, so daß unterschiedliche Wirkware in den Wirkbereichen herstellbar ist.

Um zu vermeiden, daß bei bestimmten Betriebsstörungen, wie z. B. Fadenbrüchen u.ä. die gesamte Maschine abgeschaltet werden muß, wodurch der Vorteil der erfindungsgemäßen Maschine hinsichtlich einer höheren erzielbaren Produktivität sich verringern würde, ist bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel zwischen dem Antrieb und der jeweiligen Hauptwelle in dem Fall, in welchem jeder Wirkbereich durch eine separate Hauptwelle angetrieben wird, eine Kupplung angeordnet. Dadurch ist es möglich, einen Wirkbereich über die entsprechende Kupplung abzuschalten, während der andere Wirkbereich oder gegebenenfalls die anderen Wirkbereiche weiter produzieren können. Auch dadurch wird, obwohl sich die Anzahl der einzusetzenden Aggregate durch die Kupplung wieder erhöht, die Flexibilität des Einsatzes der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter erhöht.

Gemäß noch einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Barren der Wirkbereiche jeweils durch von der Hauptwelle gesteuerte Koppelgetriebe antreibbar. Normalerweise sind für jeden Wirkbereich, d. h. für den linken Wirkbereich und den rechten Wirkbereich (siehe Fig. 1), jeweils linke bzw. rechte Getriebe vorzusehen, so daß die Hauptwelle, welche als Kurbelwelle ausgebildet ist, mit mehreren versetzten Kröpfungen versehen ist. Das heißt, wenn für jeden Bewegungsablauf der Barren ein eigener Antrieb vorgesehen ist, wäre auch je eine Getriebeart erforderlich. Das könnte unter Umständen Probleme hinsichtlich der Unterbringung in dem gemeinsamen Maschinenbett mit sich bringen, so daß die Maschine gegebenenfalls bezüglich der Arbeitsbreite bzw. auch bezüglich der Länge vergrößert werden müßte. Die Koppelgetriebe haben jedoch den Vorteil, daß sie auch als Verbundgetriebe herstellbar sind. Somit ist es möglich, z. B. je zwei Verbundgetriebe für je zwei Bewegungen bzw. Bewegungsabläufe, d. h. z. B. für Legeschiene und Nadel sowie Schieber und Platine zusammen einzusetzen, so daß auch eine wesentlich einfachere Kurbelwelle zum Einsatz gelangen kann. Diese Kurbelwelle würde dann nur die halbe Anzahl an Kröpfungen aufweisen müssen.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist den Wirkbereichen jeweils eine Gruppe von Kettbäumen und/oder Spulengattern und jeweils ein Warenabzug zugeordnet.

Vorzugsweise sind für den Fall, daß als Fadenablaufsystem Kettbäume vorgesehen sind, jeweils zwei Kettbäume aus den beiden Gruppen von Kettbäumen, welche an einem Kettbaumgestell der Kettenwirkmaschine angebracht sind, durch einen gemeinsamen Kettbaumantrieb angetrieben. Ein gemeinsamer Kettbaumantrieb für jeweils einander zugeordnete Kettbäume jedes Wirkbereiches vereinfacht die gesamte Maschinenkonstruktion weiterhin. Das ist vor allen Dingen dann sinnvoll, wenn auf der erfindungsgemäßen Kettenwirkmaschine Wirkwarenbahnen von gleicher Qualität, gleichem Material, gleichem Muster etc. hergestellt werden sollen.

Bevorzugt ist dabei eine solche Anordnung der Kettbäume, bei welcher jede Gruppe von Kettbäumen seitlich neben einer Symmetrieebene gelagert ist, die zwischen den Wirkbereichen verläuft. Unter "Symmetrieebene" soll in diesem Zusammenhang nicht verstanden werden, daß die Rücken-an-Rücken-Anordnung eine vollkommen spiegelsymmetrische Vorrichtung entstehen läßt. Vielmehr soll unter "Symmetrieebene" eine gedachte "Halbierungsebene" verstanden werden.

Vorzugsweise sind bei noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung die Versatzbewegungen der Legebarren beider Wirkbereiche durch ein gemeinsames Versatzgetriebe steuerbar. Es versteht sich, daß dennoch für den linken und den rechten Wirkbereich jeweils unterschiedliche Musterscheiben vorgesehen werden können.

Ein ebenfalls besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel liegt dann vor, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung dazu benutzt wird, daß in den Wirkbereichen jeweils unterschiedliche Wirkwaren hergestellt werden. Zwar ist es in einem solchen Fall nicht ohne weiteres möglich, daß gemeinsame Antriebe für die Wirkwerkzeuge der Wirkbereiche bzw. der ihnen zugeordneten Kettbäume usw. vorgesehen werden können. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt jedoch durch die unabhängig voneinander angeordneten und arbeitenden Wirkbereiche eine hohe Flexibilität und somit eine hohe Produktivität bzw. Auslastung.

So ist es in einem weiterhin bevorzugten Ausführungsbeispiel möglich, daß ein Wirkbereich beispielsweise zweibarrig und der andere Wirkbereich dreibarrig ausgebildet ist. Es ist jedoch auch möglich, daß beide Wirkbereiche die gleiche Anzahl von Legebarren aufweisen. Die Anzahl der in den jeweiligen Wirkbereichen vorgesehenen Legebarren kann dabei gleich sein, und zwar sowohl geradzahlig als auch ungeradzahlig oder kann unterschiedlich sein, und zwar ebenfalls geradzahlig oder ungeradzahlig.

Vorzugsweise ist bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Schußeintragssystem zwischen den Wirkbereichen angeordnet. Ein solches Schußeintragssystem kann beispielsweise nach der Art des Schußeintrags bei Webmaschinen, z. B. mit Druckluft im "Airjet"-Verfahren oder mittels eines Projektils realisiert werden. Je nach Größe des Schußeintragssystems kann dieses jeweils im aufeinanderzuweisenden Innenbereich des Wirkbereiches der Kettenwirkmaschine vorgesehen sein.

Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Kettenwirkmaschine auch mit Polbarren versehen.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt die mit zwei Nadelbarren versehene Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware eine Jacquard-Einrichtung, d. h. eine solche erfindungsgemäße Doppel-Kettenwirkmaschine kann selbstverständlich auch mit einer Jacquard-Steuerung ausgestattet sein.

Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen in der nachfolgenden Beschreibung detailliert erläutert.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine Stirnseitenansicht des prinzipiellen Aufbaus der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Hauptwelle;

Fig. 2 einen Ausschnitt der Wirkbereiche einschließlich des prinzipiellen Antriebs der Wirkwerkzeuge einer Vorrichtung gemäß Fig. 1;

Fig. 3 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1, jedoch mit zwei Hauptwellen;

Fig. 4 einen Ausschnitt der Wirkbereiche gemäß Fig. 2, jedoch mit einem als Koppelgetriebe ausgebildeten Verbundgetriebe für Legebarren und Nadelbarre;

Fig. 5 einen Ausschnitt der Wirkbereiche gemäß Fig. 4, jedoch mit einem als Koppelgetriebe ausgebildeten Verbundgetriebe für Platinenbarre und Schieberbarre; und

Fig. 6 eine schematische Draufsicht der Anordnung von einem Versatzgetriebe für die erfindungsgemäße Vorrichtung.

Fig. 1 stellt eine schematische stirnseitige Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware mit zwei unabhängigen Wirkbereichen dar. Zum prinzipiellen Größenvergleich ist eine Bedienperson schematisch dargestellt. An einem Kettbaumgestell 20 sind zwei, aus jeweils zwei Kettbäumen 21 bestehende Gruppen von Kettbäumen 21 aufgenommen. Von den Kettbäumen 21 laufen die Fäden 3 über entsprechende Führungs- und Umlenkeinrichtungen den voneinander unabhängigen Wirkbereichen 1 und 2 zu. Die Wirkbereiche 1, 2 besitzen jeweils unabhängige Legebarren 6 bzw. 7 sowie entsprechende Wirkwerkzeugbarren 10, 11, 12, 13, 14 und 15 (siehe auch Fig. 2).

Die unabhängigen Wirkbereiche 1, 2 sind auf einem gemeinsamen Maschinenbett 19 angeordnet, in welchem ein Antrieb 26 für eine Hauptwelle 18 aufgenommen ist. Von der Hauptwelle 18 werden über entsprechende Koppelgetriebe die zur Herstellung der Wirkware erforderlichen Bewegungen in die entsprechenden Wirkwerkzeuge eingeleitet.

Von den Wirkbereichen 1, 2, deren Wirkwerkzeuge sich, bezogen auf die Maschinenlängsachse, spiegelsymmetrisch gegenüberliegen, wird die fertige Wirkware 4 bzw. 5 jeweils über entsprechende Warenabzugsrollen 23 nach außen weg von den Wirkbereichen 1, 2 abgezogen und über Umlenk- und Führungsmechanismen den jeweiligen Warenaufwickelrollen 22 zugeführt.

Dadurch, daß zwei unabhängige Wirkbereiche 1, 2 innerhalb einer Vorrichtung angeordnet sind, kann eine Maschine großer Kompaktheit erzielt werden, kann darüberhinaus, weil der Antrieb von einer gemeinsamen Hauptwelle 18 aus erfolgt, eine Energieeinsparung, bezogen auf zwei Einzelmaschinen zur Herstellung von jeweils einer Wirkwarenbahn, erzielt werden und kann außerdem eine hohe Flexibilität erzielt werden, da in den Wirkbereichen auch unterschiedliche Ware getrennt voneinander herstellbar ist.

Bei der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung befindet sich die Hauptwelle 18 im wesentlichen in der Maschinenmitte. Der Vorteil einer einzigen Hauptwelle besteht darin, daß der Antrieb für die Wirkwerkzeuge der unabhängigen Wirkbereiche 1, 2 besonders einfach gestaltet werden kann und zu einer Reduzierung der einzusetzenden Bauteile bzw. Baugruppen führt. Wenn wie im in Fig. 1 dargestellten Beispiel in beiden Wirkbereichen 1, 2 die gleiche Wirkware hergestellt wird, können darüberhinaus Antriebssysteme für die Kettbäume eingespart werden, da jeweils "zusammengehörige" Kettbäume von einem einzigen Antrieb angetrieben werden können.

Prinzipiell gilt dies auch für die Antriebssysteme für den Warenabzug.

Um einen günstigen Massenausgleich erzielen zu können, laufen die Wirkwerkzeuge der beiden Wirkbereiche 1, 2 asynchron zueinander, d. h. sie führen eine konträre Bewegung zueinander aus. Diese konträre Bewegung wird über die Koppelgetriebe realisiert, welche von der Hauptwelle 18 die entsprechenden Bewegungen in die entsprechenden Wirkwerkzeuge einleiten. Um diese konträre Bewegung realisieren zu können, sind in der Hauptwelle 18 entsprechende versetzte Kröpfungen jeweils für die Getriebe der linken und der rechten Seite, d. h. des Wirkbereiches 1 und des Wirkbereiches 2, vorgesehen.

Fig. 2 stellt einen vergrößerten Ausschnitt der prinzipiellen Darstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 dar. Dabei ist der Bereich der Vorrichtung vergrößert dargestellt, welcher die voneinander unabhängigen Wirkbereiche 1, 2 zeigt. Den Wirkbereichen werden über die Legenadeln, welche an den Legebarren 6, 7 angebracht sind, die entsprechenden Fäden 3 zugeführt.

Jeweils getrennt voneinander befindet sich ein kompletter Satz an Wirkwerkzeugbarren 10, 12, 14 auf der linken Seite der Maschine, welche dem Wirkbereich 1 entspricht, und ein kompletter Satz an Wirkwerkzeugbarren 11, 13, 15 auf der rechten Seite, d. h. dem rechten Teil der Maschine, welcher dem Wirkbereich 2 entspricht. In den Wirkbereichen 1, 2 sind in an sich bekannter Weise Wirknadeln 8, 9 tragende Wirknadelbarren 12, 13, Schieberbarren 10, 11 und Platinenbarren 14, 15 angeordnet. Die Bewegungen der Wirknadelbarren 12, 13, Schieberbarren 10, 11 und der Platinenbarren 14, 15 werden von der Hauptwelle 18 über entsprechende Koppelgetriebe 25 durch jeweilige Koppelglieder 24 den jeweiligen Werkzeugen entsprechend der von ihnen auszuführenden Bewegung eingeleitet. Der vereinfachten Darstellung wegen sind die Koppelglieder 24 nur schematisch als Strich-Punkt-Linien unter Angabe der jeweiligen Gelenkpunkte angegeben.

Den jeweiligen Wirkbereichen 1, 2 kann jeweils innen liegend ein Schußeintragssystem 16, 17 zugeordnet sein. Der Schußeintrag kann dabei nach Art des Schußeintrags bei Webmaschinen wie z. B. mit Druckluft im Airjet-Verfahren oder mit einem Projektil realisiert werden.

Von den unabhängig voneinander arbeitenden Wirkbereichen 1, 2 wird die fertige Warenbahn 4, 5 separat abgezogen und über die Warenabzugsrollen 23 den entsprechenden Warenaufwickelrollen 22 zugeführt. Wenn wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 der Antrieb 26 der erfindungsgemäßen Vorrichtung mittels einer einzigen Hauptwelle 18 realisiert wird, dann kann die Vorrichtung in ihrem Aufbau noch weiter dahingehend vereinfacht werden, daß für beide Legebarrengruppen beider Wirkbereiche 1, 2 ein gemeinsames Versatzgetriebe 40 eingesetzt wird (siehe Fig. 6).

Fig. 3 stellt eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 dar, jedoch mit zwei Hauptwellen 18, 27, welche durch den gemeinsamen Antrieb 26 angetrieben sind. Bei der Anordnung von zwei Hauptwellen 18, 27 ist jeweils eine Hauptwelle 18 beziehungsweise 27 für die Erzeugung der erforderlichen Bewegungen der entsprechenden Wirkwerkzeuge beziehungsweise Einleitung derselben in die entsprechenden Wirkwerkzeuge zuständig.

Das heißt, die Hauptwelle 18 ist den Wirkwerkzeugen des Wirkbereiches 1 zugeordnet, während die Hauptwelle 29 den Wirkwerkzeugen des Wirkbereiches 2 zugeordnet ist. Um eine hohe Flexibilität einer mit zwei Hauptwellen 18, 27 versehenen Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware gemäß der Erfindung zu erreichen, ist zwischen jeder Hauptwelle 18, 27 und den Übertragungswegen zur Einleitung der jeweiligen Bewegung in die Wirkwerkzeuge der Wirkbereiche 1 beziehungsweise 2 eine Kupplung 28 beziehungsweise 29 vorgesehen. Dadurch ist es möglich, eine Hälfte der Vorrichtung, das heißt einen Wirkbereich der Vorrichtung, abzuschalten, während der andere Wirkbereich weiterhin betrieben werden kann. Der übrige in Fig. 3 dargestellte Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung entspricht dem von Fig. 1.

In Fig. 4 ist ein Ausschnitt der prinzipiellen Anordnung der Wirkbereiche 1, 2 einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit nur einer vom Antrieb 26 angetriebenen Hauptwelle 18 gemäß Fig. 2 dargestellt. Während bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 die zu den Wirkwerkzeugen führenden Koppelglieder 24 dargestellt sind, die zur Realisierung von deren erforderlicher Bewegung während des Wirkvorganges dienen, wobei für jede Wirkwerkzeugbewegung ein separates Getriebe und damit eine separate Kröpfung der Hauptwelle 18 vorgesehen sein muß, stellt Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel dar, bei welchem ein kombiniertes Koppelgetriebe, das heißt ein sogenanntes Verbundgetriebe, dargestellt ist. Bei einem derartigen Verbundgetriebe werden mittels eines kombinierten Getriebes durch einen Kurbelzapfen der Hauptwelle 18 sowohl die Welle 31 der Legebarren 6 als auch die Welle 32 der Nadelbarren 12 angetrieben. Wegen der Kombination des Antriebs der Legebarrenwelle 31 mit dem Antrieb der Nadelbarrenwelle 32 wird dieses Verbundgetriebe auch als LENA-Verbundgetriebe 30 bezeichnet. Die prinzipielle Anordnung der Wirkwerkzeuge in den Wirkbereichen 1 beziehungsweise 2 einschließlich der Zufuhr der Fäden 3 und der Abfuhr der Materialbahnen 4, 5 entspricht dabei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung, weshalb deren detaillierte Beschreibung hier nicht wiederholt wird. Der Vorteil eines derartigen Verbundgetriebes 30 besteht darin, daß die Gestaltung der Hauptwelle 18 vereinfacht wird, da die Anzahl der für die Erzeugung der jeweiligen Bewegungen der Wirkwerkzeuge notwendigen Kröpfungen reduzierbar ist. Ein entsprechendes Verbundgetriebe ist ebenso für die Legebarren und Nadelbarren des Wirkbereiches 2 vorgesehen, der Einfachheit halber jedoch nicht dargestellt.

In Fig. 5 ist ein Ausschnitt der Wirkbereiche 1, 2 gemäß Fig. 4 dargestellt, jedoch mit dem Unterschied, daß bei dieser Figur die prinzipielle Anordnung eines als Verbundgetriebe 34 ausgebildeten Koppelgetriebes für den gemeinsamen Antrieb von Platinenbarre 15 und Schließerbarre 11 vorgesehen ist. Die Koppelglieder 24 sind dabei so angeordnet, daß von einem gemeinsamen Kurbelzapfen 45 die Bewegung der Hauptwelle 18 mit der erforderlichen Phasenverschiebung an die Platinenbarre 15 und die Schließerbarre 11 weitergeleitet wird. Die Koppelglieder 24 für die Schließerbarre sind dabei an dem Hebelelement 35 der Schließerbarre 11 angelenkt, weil die Schließerbarre 11 um die Welle 36 schwenkbar ist. Die Koppelglieder 24 für den Antrieb der Welle 37 für die Platinenbarre 15 sind dabei an die Welle 37 geführt und versetzen diese Welle 37 in die erforderliche Schwenkbewegung, wobei auf dieser Welle 37 ein Hebelelement 46 für die Platinenbarre 15 mit einer Spannbefestigung fixiert ist. Die übrige Anordnung der Wirkwerkzeuge entspricht wiederum der in Fig. 2 bereits beschriebenen. Die Kombination des Antriebs für die Platinenbarre 15 und des Antriebs für die Schließerbarre 11 mit nur einem einzigen Getriebe wird auch als PLASCHI-Verbundgetriebe 34 bezeichnet. Der Vorteil eines derartigen Verbundgetriebes 34 besteht wiederum darin, daß die Anzahl der Kröpfungen auf der Hauptwelle 18 zur Erzielung der Bewegung der jeweiligen Wirkwerkzeuge verringerbar ist.

In Fig. 6 ist eine schematische Draufsicht der prinzipiellen Anordnung von einem Versatzbetriebe beziehungsweise Mustergetriebe für die erfindungsgemäße Vorrichtung dargestellt. Dabei wird die Bewegung für den musterbedingt notwendigen Versatz der Legebarren 6, 7 der Wirkbereiche 1, 2 von der Vorrichtung gemäß der Erfindung mit nur einer Hauptwelle 18 über eine entsprechende Übertragungseinrichtung 42, 43 in ein gemeinsames Versatz- beziehungsweise Mustergetriebe 40 eingeleitet, von welchem die jeweiligen Musterscheiben 41, 42 für die entsprechenden Legebarren 6, 7 der Wirkbereiche 1, 2 angetrieben werden. Von der Hauptwelle 18 wird über das Übertragungssystem 43, 44, welches bei diesem Ausführungsbeispiel aus Zahnriemenscheiben 43 und Zahnriemen 44 besteht, die Bewegung der Hauptwelle 18 in das Mustergetriebe 40 eingeleitet. Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Fall der Verwendung von nur einer Hauptwelle 18 kommt unter anderem auch dadurch zum Tragen, daß in diesem Fall lediglich ein Versatzgetriebe 40 vorzusehen ist. In an sich bekannter Weise ist das Versatzgetriebe 40 auf einer Konsole angeordnet, welche fest mit dem Maschinenbett 19 verbunden ist. Von diesem Versatzgetriebe 40 sind entsprechende Abtriebsausgänge zu der jeweiligen Seite der den Wirkbereichen 1, 2 zugeordneten Legebarren 6, 7 vorgesehen. Durch die antriebsbedingte Bewegung der Musterscheiben 41, 42 wird über Gleitschieber 39 und Schubstangen 38 die jeweilige erforderliche Bewegung in die Legebarren 6 beziehungsweise 7 eingeleitet.

Prinzipiell ist die Verwendung eines gemeinsamen Mustergetriebes 40 auch bei einer Anordnung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit zwei Hauptwellen 18, 27 möglich, wenn zwischen den Hauptwellen und den Wirkwerkzeugen keine zusätzliche Kupplung vorgesehen ist.

Da bei einem Ausführungsbeispiel der Vorrichtung der Erfindung mit zwei Hauptwellen 18, 27 und Kupplungen 28, 29 zwischen den Hauptwellen und den Wirkwerkzeugen der Vorteil der Kupplung gerade darin besteht, daß jeweils ein Wirkbereich 1 beziehungsweise 2 erforderlichenfalls abschaltbar ist, wird in einem solchen Fall auch für jede Legebarrengruppe ein gesondertes Versatzgetriebe vorzusehen sein, da ansonsten bei Abschalten eines Wirkbereiches der Wirkvorgang des anderen Wirkbereiches ebenfalls nicht mehr möglich wäre.

Bezugszeichenliste

1, 2 Wirkbereiche

3 Fäden

4, 5 Warenbahnen

6, 7 Legebarren

8, 9 Wirknadeln

10, 11 Schieberbarren

12, 13 Wirknadelbarren

14, 15 Platinenbarren

16, 17 Schußeintragssysteme

18 Hauptwelle

19 Maschinenbett

20 Kettbaumgestell

21 Kettbäume

22 Warenaufwickelrollen

23 Warenabzugsrollen

24 Koppelglieder

25 Koppelgetriebe

26 Antrieb

27 Hauptwelle

28, 29 Kupplungen

30 LENA-Verbundgetriebe

31 Welle der Legebarren

32 Welle der Nadelbarren

33 Kurbelzapfen für LENA

34 PLASCHI-Verbundgetriebe

35 Hebelelement der Schließerbarre

36 Welle für Schließerbarre

37 Welle für Platinenbarre

38 Schubstangen

39 Gleitschieber

40 Versatz-/Mustergetriebe

41, 42 Musterscheiben

43 Zahnriemenscheiben

44 Zahnriemen

45 Kurbelzapfen für PLASCHI

46 Hebelelement für Platinenbarre.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Herstellung von Kettenwirkware mit zwei voneinander unabhängigen Wirkbereichen (1, 2), enthaltend jeweils mindestens eine Nadelbarre (12, 13) und mindestens eine Legebarre (6, 7) zur Herstellung jeweils einer Warenbahn (4, 5), dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkbereiche (1, 2) Rücken an Rücken derart angeordnet sind, daß die Richtungen ihrer Warenabzüge (22, 23) nach außen von den Wirkbereichen (1, 2) wegweisen, und daß die Nadelbarren (12, 13) und Legebarren (6, 7) beider Wirkbereiche (1, 2) von einem gemeinsamen Maschinenbett (19) getragen sind, das mit einem beide Wirkbereiche (1, 2) betätigenden gemeinsamen Antrieb (26) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelbarren (12, 13) der Wirkbereiche (1, 2) von einer gemeinsamen Hauptwelle (18) antreibbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadelbarre (12, 13) und jede Legebarre (6, 7) jedes Wirkbereiches (1, 2) durch eine Hauptwelle (18, 27) antreibbar ist, welche gemeinsam durch den Antrieb (26) angetrieben werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb (26) und der jeweiligen Hauptwelle (18, 27) eine Kupplung (28, 29) angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Barren (6, 7, 10, 11, 12, 13, 14, 15) der Wirkbereiche (1, 2) jeweils durch von der jeweiligen Hauptwelle (18, 27) gesteuerte Koppelgetriebe (25) antreibbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Wirkbereichen (1, 2) jeweils eine Gruppe von Kettbäumen (21) und/oder Spulengattern und ein Warenabzug (23, 22) zugeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kettbäume (21) aus den beiden Gruppen von Kettbäumen (21) durch einen gemeinsamen Kettbaumantrieb angetrieben werden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe von Kettbäumen (21) seitlich neben einer zwischen den Wirkbereichen (1, 2) verlaufenden Symmetrieebene gelagert ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versatzbewegung der Legebarren (6, 7) beider Wirkbereiche (1, 2) von einem gemeinsamen Versatzgetriebe steuerbar sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkbereiche (1, 2) zur Herstellung voneinander unterschiedlicher Warenbahnen (4, 5) nutzbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wirkbereich 2-barrig und der andere Wirkbereich 3-barrig ausgebildet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schußeintragssystem (16, 17) zwischen den Wirkbereichen (1, 2) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine Polbarren aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Jacquard-Einrichtung vorgesehen ist.






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