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Dokumentenidentifikation DE19616987A1 30.10.1997
Titel Vormischgasbrenner
Anmelder Buderus Heiztechnik GmbH, 35576 Wetzlar, DE
DE-Anmeldedatum 27.04.1996
DE-Aktenzeichen 19616987
Offenlegungstag 30.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.10.1997
IPC-Hauptklasse F23D 14/00
Zusammenfassung Bei einem Vormischgasbrenner mit einem Düsenbalken (3) mit mehreren hintereinander angeordneten Düsenbohrungen (4) unterhalb der längs ausgerichteten Einströmöffnung (1) eines Mischschachtes (2) soll auf einen Düsenwechsel beim Umstellen auf eine andere Gasart verzichtet werden. Der Düsenbalken (3) besitzt zu diesem Zweck im Wechsel unterschiedlich große, auf die zum Einsatz kommenden Gasarten abgestimmte Düsenbohrungen (4) und eine längs verlaufende Trennwand (6), welche den Düsenbalken (3) in einzelne Kanäle (7, 8) unterteilt und infolge ihrer Gestaltung die Düsenbohrungen (4) gleichen Durchmessers dem einen oder anderen der Kanäle (7 oder 8) zuordnet. Es ist jetzt nur noch nötig, den betreffenden Kanal (7 oder 8) an ein vorgeschaltetes Gasverteilerrohr anzuschließen. Ein Düsenwechsel oder gar ein Ausbau des Düsenbalkens bei einer Gasumstellung entfällt.dest das Kunststoff-Rohr soweit erwärmt wird, daß es bei einem erneuten Abkühle

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Vormischgasbrenner nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Bei Brennern der gattungsgemäßen Art strömt das Gas aus den Düsenbohrungen des Düsenbalkens in die Einströmöffnung des Mischschachtes und saugt dabei infolge der Injektionswirkung die benötigte Verbrennungsluft selbständig an. Innerhalb des venturiartigen Mischschachtes erfolgt die Vermischung. Das Gas-Luft-Gemisch verbrennt dann beim Durchtritt durch die gelochte, geschlitzte oder poröse Brenneroberfläche.

Ein Mischschacht der beschriebenen Art und somit auch seine Einströmöffnung besitzt einen flach-rechteckförmigen Querschnitt. Somit sind der längs ausgerichteten Einströmöffnung mehrere hintereinander angeordnete Düsenbohrungen am Düsenbalken zuzuordnen, damit der volle Querschnitt mit Gas und angesaugter Verbrennungsluft beaufschlagt wird.

Bei einer Umstellung von einer Gasart auf eine andere muß der Düsenquerschnitt entsprechend dem anderen Heizwert verändert werden. Zu diesem Zweck sind die vorhandenen Düsen gegen Düsen mit anderem Bohrungsdurchmesser auszutauschen. Das ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, insbesondere dann, wenn die Düsen nicht leicht zugänglich sind. Das gilt z. B. bei einem vertikal ausgerichteten Mischschacht mit einem sich in die Tiefe erstreckenden Düsenbalken. In diesem Fall müßte der Düsenbalken komplett herausgenommen werden, um die Düsen auszutauschen. Alternativ könnte man auch den Düsenbalken durch einen anderen Düsenbalken mit anderen Bohrungsdurchmessern ersetzen. In beiden Fällen ist jedoch eine Demontage mit dem entsprechenden Aufwand erforderlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Einstellung des Brenners auf eine andere Gasart das Ausbauen des Düsenbalkens und das Austauschen der Düsen ganz zu vermeiden.

Der erfindungsgemäße Vormischgasbrenner besitzt die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale.

Auf den bisher üblichen Düsenaustausch wird ganz verzichtet.

Statt dessen besitzt der Düsenbalken im Wechsel hintereinanderliegende Düsenbohrungen unterschiedlichen, auf die zum Einsatz kommenden Gasarten abgestimmten Durchmessers. Eine längs verlaufende Trennwand teilt den Düsenbalken in einzelne Kanäle, die wahlweise an ein Gasverteilerrohr anschließbar sind und trennt die hintereinanderliegenden Düsenbohrungen so voneinander, daß diejenigen mit dem gleichen Durchmesser dem einen oder anderen Kanal zugeordnet sind.

Da der Querschnitt der Düsenbohrungen auf die zum Einsatz kommenden Gasarten abgestimmt ist, läßt sich ein einziger Düsenbalken ohne jegliche Umbauten für mehrere Gasarten einsetzen. Es ist nur noch notwendig, je nach eingesetzter Gasart den zugehörenden Kanal an das Gasverteilerrohr anzuschließen.

Es empfiehlt sich, die Trennwand in einer Nut im Düsenbalken zu führen und ihr eine geschwungene Kontur zu geben, welche die in Reihe liegenden Düsenbohrungen voneinander trennt und diejenigen mit gleichem Durchmesser jeweils einem der Kanäle zuordnet.

Am einfachsten ist die Erfindung zu verwirklichen, wenn der Düsenbalken zweierlei Bohrungen besitzt und durch die Trennwand in zwei Kanäle für zwei zum Einsatz kommende Gasarten aufgeteilt ist. Im folgenden Ausführungsbeispiel wird deshalb eine solche Einrichtung beschrieben, obwohl das erfinderische Prinzip auch bei dem Einsatz von mehreren Gasarten anwendbar ist.

Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigt:

Fig. 1 Eine perspektivische Darstellung von zwei Düsenbalken,

Fig. 2 Einen Querschnitt durch einen Düsenbalken mit Düsenbohrungen,

Fig. 3 Die Draufsicht auf den Düsenbalken nach Fig. 2,

Fig. 4 Einen Querschnitt durch einen Düsenbalken mit einer Düsenplatte und

Fig. 5 Die Draufsicht auf den Düsenbalken nach Fig. 4.

Unterhalb der Einströmöffnung 1 eines Mischschachtes 2 sitzen Düsenbalken 3 für die Gaszufuhr mit mehreren hintereinander angeordneten Düsenbohrungen 4, welche im Wechsel einen unterschiedlichen, auf die jeweils zum Einsatz kommende Gasart abgestimmten Durchmesser besitzen. In einer Nut 5 im Düsenbalken 3 ist eine Trennwand geführt, die diesen in zwei Kanäle 7, 8 unterteilt. Dabei ist die Trennwand 6 so gestaltet, daß sie die Düsenbohrungen 4 des gleichen Durchmessers jeweils einem der beiden Kanäle 7 oder 8 zuordnet. Ein vorgeschaltetes Gasverteilerrohr kann über die Anschlußstutzen 9, 10 wahlweise mit dem Kanälen 7 oder 8 verbunden werden. Dabei kann auch schon das Gasverteilerrohr in Einzelkanäle für die jeweilige Gasart aufgeteilt sein. Nach Fig. 2 und 3 sind die Düsenbohrungen 4 direkt im Düsenbalken 3 ausgespart. Nach Fig. 4 und 5 sitzen sie in einer einzuschiebenden Düsenplatte 11.


Anspruch[de]
  1. 1. Vormischgasbrenner mit einem der längs ausgerichteten Einströmöffnung (1) eines Mischschachtes (2) zugeordneten Düsenbalken (3) mit mehreren hintereinander angeordneten Düsenbohrungen (4), dadurch gekennzeichnet, daß die Düsenbohrungen (4) im Wechsel einen unterschiedlichen, auf die zum Einsatz kommenden Gasarten abgestimmten Durchmesser besitzen und daß eine längs verlaufende Trennwand (6) den Düsenbalken (3) in wahlweise an ein Gasverteilerrohr anschließbare Kanäle (7, 8) unterteilt und infolge ihrer Gestaltung die Düsenbohrungen (4) gleichen Durchmessers dem einen oder anderen der Kanäle (7 oder 8) zuordnet.
  2. 2. Vormischgasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (6) in einer Nut (5) im Düsenbalken (3) geführt ist und infolge einer geschwungenen Kontur die in Reihe liegenden Düsenbohrungen (4) wechselweise diesem oder jenem Kanal (7 oder 8) zuordnet.






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