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Dokumentenidentifikation DE69125543T2 13.11.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0470807
Titel Gerät für optische Platten
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Miyagawa, Naoyasu, Suita-shi, JP;
Gotoh, Yasuhiro, Kadoma-shi, JP
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69125543
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.08.1991
EP-Aktenzeichen 913072021
EP-Offenlegungsdatum 12.02.1992
EP date of grant 09.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.11.1997
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 11/10   G11B 13/04   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Gerät für optische Platten, welches Informationssignale auf eine optische Platte bzw. von einer optischen Platte aufzeichnen, wiedergeben oder löschen kann, wobei die optischen Platten sowohl eine Aufzeichnungsdichte ähnlich wie bei einer herkömmlichen CD (Compact Disk) als auch eine Aufzeichnungsdichte, die höher ist als die obige Aufzeichnungsdichte, aufiveisen können.

Beschreibung des Standes der Technik

In den vergangenen Jahren wurde, zusätzlich zu einem Gerät für optische Platten, welches lediglich zur Wiedergabe dient, wie beispielsweise ein CD-Spieler oder dergleichen, ein Gerät für optische Platten aktiv entwickelt, welches ein Informationssignal aufzeichnen und wiedergeben kann.

Für gewöhnlich wird das Aufzeichnen und Wiedergeben eines Informationssignals auf eine optische Platte oder von einer optischen Platte durch Konvergieren eines Strahls ausgeführt, welcher von einem Halbleiterlaser oder dergleichen auf die Aufzeichnungsschicht der optischen Platte durch eine Linse aufgestrahlt wird. Die Aufzeichnungsschicht bezeichnet hier eine Pit-Schicht im Fall einer CD und ist eine Schicht, bei welcher eine Deformation, eine Änderung der optischen Konstante, eine Bildung eines magnetischen Bereichs oder dergleichen durch einen konvergierten Laserstrahl im Fall der beschreibbaren optischen Platte durchgeführt wird. Um die Aufzeichnungsdichte der optischen Platte zu erhöhen, ist es erforderlich, einen Lichtpunktdurchmesser D des konvergierten Strahls zu verringern. Zwischen dem Lichtpunktdurchmesser D, einer numerischen Apertur NA der Linse, und einer Wellenlänge λ des Laserstrahls gibt es die folgende Beziehung.

D λ/NA ... (1)

Die obige Gleichung (1) bezeichnet, daß der Laserstrahldurchmesser D durch Verwendung einer Linse mit großer NA abnimmt. Das heißt, durch Erhöhen von NA kann das Aufzeichnen mit hoher Dichte ausgeführt werden.

Wenn die NA der Linse zunimmt, nimmt jedoch eine Aberration des konvergierten Strahls aufgrund eines Inklinationsfehlers der Platte, als Verkantung (Tilt) bezeichnet, zu. Insbesondere nimmt eine Komaaberration zu. Zwischen einer Wellenfront-Aberration Wc des Komas, einem Verkantungswinkel α und NA besteht die folgende Beziehung, wenn eine Dicke d und ein Brechungsindex n des Plattenträgers verwendet wird.

Die obige Gleichung (2) bezeichnet, daß im Fall der Verwendung einer Linse mit einer NA, welche größer ist als diejenige der herkömmlichen Linse, die Komaaberration zunimmt, sogar wenn der Verkantungswinkel identisch ist. Aus Gleichung (2) geht jedoch hervor, daß es einen Effekt zur Unterdrückung der Komaaberration gibt, indem die Dicke d des Plattenträgers so festgelegt wird, daß sie gering ist. Bei der optischen Platte für das Aufzeichnen mit hoher Dichte ist es daher zu bevorzugen, daß die Dicke des optischen Trägers geringer ist als bei der herkömmlichen optischen Platte, so daß ein optischer Kopf, welcher eine Objektivlinse entsprechend dem dünnen Plattenträger verwendet, benötigt wird.

Andererseits ist es, sogar bei dem Gerät für optische Platten entsprechend dem Aufzeichnen mit hoher Dichte, zu bevorzugen, daß die herkömmliche optische Platte eines dicken Trägers ebenfalls wiedergegeben werden kann, so daß eine Vielzahl herkömmlicher Software-Resourcen verwendet werden kann.

Jedoch kann der optische Kopf, welcher für einen dünnen Träger ausgelegt wurde, nicht für eine optische Platte mit einem dicken Träger verwendet werden. Die Grüude dafür werden nachfolgend beschrieben. Die Objektivlinse für eine optische Platte wurde so ausgelegt, daß sie eine sphärische Aberration beseitigt, welche auftritt, wenn der konvergierte Strahl in den Plattenträger eintritt. Da eine derartige Aberration in Übereinstimmung mit der Dicke des Plattenträgers korrigiert ist, wird für einen konvergierten Strahl, welcher durch den Plattenträger mit einer vom Auslegungswert abweichenden Dicke hindurchgeht, keine genaue Aberrationskorrektur durchgeführt. Der obige Punkt wird nun bezugnehmend auf die Zeichnung erläutert. Die Fig. 18A und 18B sind schematische, seitliche Aufrißansichten zur Erläuterung der Situation, bei welcher eine Aberration aufgrund der Plattenträger, welche unterschiedliche Dicken besitzen, auftritt. Fig. 18A ist ein Diagramm iln Fall der Verwendung einer Objektivlinse, welche für einen dünnen Plattenträger ausgelegt wurde und den Strahlengang in einem Zustand zeigt, in welchem ein Strahl durch den Plattenträger konvergiert wurde, dessen Dicke mit dem Auslegungswert übereinstimmt. In dem Diagramm bezeichnet eine unterbrochene Linie die Oberfläche einer Aufzeichnungsschicht, und alle von der Objektivlinse emittierten Lichtstrahlen werden auf einen einzigen Punkt O auf der Oberfläche der Aufzeichnungsschicht konvergiert. Fig. 18B ist ein Diagramm im Fall der Verwendung einer Objektivlinse, welche für den gleichen dünnen Plattenträger wie bei Fig. 18A ausgelegt wurde und zeigt den Strahlengang in einem Zustand, in welchem der Strahl durch den Plattenträger konvergiert wurde, welcher eine Dicke besitzt, die größer ist als der Auslegungswert. In Fig. 18B sind die Lichtstrahlen, die vom äußersten Umfangsabschnitt der Objektivlinse emittiert werden, auf einen Punkt 0' auf der Aufzeichnungsschichtoberfläche konvergiert. Jedoch wird das Licht, das sich in der Nähe der optischen Achse befindet, an der Vorderseite konvergiert. Ein derartiges Phänomen wird eine sphärische Aberration genannt. Wenn eine derartige Aberration auftritt, kann die Objektivlinse den Lichtstrahl nur bis zu einer Beugungsgrenze konvergieren. Daher kann im Fall der Verwendung der Objektivlinse, deren Aberration für einen dünnen Plattenträger korrigiert wurde, ein Informationssignal nicht auf eine optische Platte bzw. von einer optischen Platte, welche einen dicken Plattenträger besitzt, aufgezeichnet, wiedergegeben oder gelöscht werden. In ähnlicher Weise kann im Fall der Verwendung der Objektivlinse, deren Aberration für einen dicken Plattenträger korrigiert wurde, ein Informationssignal nicht auf eine optische Platte bzw. von einer optischen Platte, welche einen dünnen Plattenträger besitzt, aufgezeichnet, wiedergegeben oder gelöscht werden.

EP-A-0 452 953, welches gemäß Art. 54(3) EPÜ Stand der Technik ist, beschreibt ein Aufzeichnungs/Wiedergabegerät für optische Platten, welches sowohl mit einer optischen Platte vom Standardtyp als auch einer zweiseitigen optischen Platte verwendet werden kann. Wenn eine zweiseitige optische Platte (optical dise) verwendet wird, wird eine optische Platte (optical plate) vor einer Fokussierlinse angeordnet, wobei die optische Platte (optical plate) entfernt wird, wenn eine optische Platte (optical disc) vom Standardtyp verwendet wird.

JP-A-52 153 705, welche den Oberbegriff von Anspruch 1 wiedergibt, beschreibt ein Gerät zur Wiedergabe optischer Platten, welches sowohl mit dünnen als auch mit dicken Platten verwendet werden kann. Die Dicke einer Platte wird erfaßt und ein transparentes Medium wird automatisch zwischen einer Fokussierlinse und der Platte angebracht oder entfernt, so daß die Aberration der Fokussierlinse korrigiert wird.

EP-A-0 144 436 beschreibt ein optisches Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät, welches in der Lage ist, zwischen einer löschbaren optischen Platte und einer nichtlöschbaren optischen Platte zu unterscheiden, indem das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Markierung in der Plattenummantelung effaßt wird.

INHALT DER ERFINDUNG

Unter Berücksichtigung des obigen wäre es wünschenswert, ein Gerät für optische Platten zu liefern, welches Informationssignale auf eine oder von einer Mehrzahl von optischen Platten aufzeichnen, wiedergeben oder löschen kann, bei welchen die Dicken der Plattenträger unterschiedlich sind.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird ein Gerät zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen von Information auf eine optische Platte oder von einer optischen Platte bereitgestellt, wie definiert durch Anspruch 1.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist ein Konstruktionsdiagramm eines Gerätes für optische Platten gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 ist eine Draufsicht, welche eine Anordnung eines Hauptabschnitts des Gerätes für optische Platten in der ersten Ausführungsform zeigt:

Fig. 3A und 3B sind perspektivische Ansichten von Kassetten der optischen Platten in der ersten Ausführungsform;

Fig. 4A und 4B sind schematische Diagranune, welche Querschnitte der optischen Platten und Konvergenzzustände durch Objektivlinsen in der ersten Ausführungsform zeigen;

Fig. 5 ist ein Konstruktionsdiagramm eines Geräts für optische Platten gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6 ist ein detailliertes Konstruktionsdiagramm der optischen Köpfe in der zweiten Ausführungsform;

Fig. 7 ist ein Konstruktionsdiagramm eines Geräts für optische Platten gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 8 ist ein detailliertes Konstruktionsdiagramm eines optischen Kopfes in der dritten Ausführungsform;

Fig. 9A und 9B sind detaillierte Konstruktionsdiagramme eines optischen Kopfes und eines Gerätes für optische Platten gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, welche optische Platten zeigt, deren Trägerdicken unterschiedlich sind, und Konvergierzustände, die durch Konvergiergitterkoppler bewirkt sind, welche jeweils in Übereinstimmung mit dem Gerät für optische Platten gemäß der fünften Ausführungsform ausgelegt sind;

Fig. 11 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche eine Konstruktion eines optischen Kopfes und eines Gerätes für optische Platten in der fünften Ansführungsform zeigt;

Fig. 12 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche eine Konstruktion eines optischen Kopfes und eines Gerätes für optische Platten gemäß der sechsten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 13 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche eine Konstruktion eines optischen Kopfes und eines Gerätes für optische Platten gemäß der siebten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 14 ist ein Blockdiagramm, welches eine Konstruktion des Gerätes für optische Platten in der siebten Ausführungsform zeigt;

Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, welches eine Konstruktion eines Gerätes für optische Platten gemäß der achten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Fig. 16 ist eine schematische, vergrößerte, perspektivische Ansicht, welche einen Konvergiergitterkoppler eines optischen Kopfes, einen SAW-Transducer, und einen Abschnitt, in welchem akustische Oberflächenwellen erzeugt wurden, in der achten Ausführungsform zeigt;

Fig. 17 ist ein charakteristisches Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Spurführungsregelung in der achten Ausführungsform; und

Fig. 18A und 18B sind schematische Seitenaufrisse, welche auftretende Aberrationssituationen aufgrund von Plattenträgern unterschiedlicher Dicken zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend beschrieben, wobei angenommen wird, daß die Dicken von Plattenträgern auf zwei Arten von Dicken festgelegt sind.

Fig. 1 ist ein Konstruktionsdiagramm eines Gerätes für optische Platten in der ersten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 2 ist eine ebene Ansicht, welche eine Anordnung eines Hauptabschnitts der Ausführungsform zeigt. Fig. 3A und 3B sind perspektivische Ansichten von Kassetten von optischen Platten in der Ausführungsform.

In den Fig. 1 bis 3A und 3B bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine erste oder eine zweite optische Platte. Die Dicken von Plattenträgern der ersten und der zweiten optischen Platte sind unterschiedlich. Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Kassette, welche die optische Platte 1 umschließt und schützt. Die Kassette 2 besteht aus Kunststoff oder dergleichen. Bezugszeichen 3 bezeichnet einen ersten optischen Kopf und 5 bezeichnet einen zweiten optischen Kopf. Jeder der optischen Köpfe ist aufgebaut durch ein konvergierendes optisches System aufweisend: eine Objektivlinse; einen Halbleiterlaser; eine Photodetektoreinrichtung; einen Strahlteiler; und dergleichen (alle oben aufgeführten Bauteile sind nicht dargestellt). Jeder der optischen Köpfe effaßt ein Informationssignal, ein Fokussier-Fehlersignal, und ein Spurführungs-Fehlersignal (Fehlersignal hat hier die Bedeutung Sollwertabweichungs Signal), welche auf die optische Platte 1 basierend auf einer Intensität oder einer Intensitätsverteilung der reflektierten Lichtstrahlen eines auf die optische Platte 1 aufgestrahlten Laserstrahls auf die optische Platte 1 aufgezeichnet wurden, und liefert ein Photodetektionssignal nach Außen. Ein Informationssignal wird auf die optische Platte 1 aufgezeichnet oder von der optischen Platte 1 gelöscht, indem die Intensität des Laserstrahls regtiliert wird. Beide optischen Köpfe besitzen Sockel, um die obigen optischen Vorrichtungen und Stellorgane zu halten. Ein Wiedergabe-Informationssignal, ein Fokussier-Fehlersignal, und ein Spurführungs-Fehlersignal, welche von der Photoerfassungseinrichtung des ersten optischen Kopfes 3 erzeugt smd, sind durch S&sub1;, F&sub1; bzw. T&sub1; ausgedrückt. Ähnliche Signale, welche von der Photodetektoreinrichtung der zweiten optischen Platte 5 erzeugt sind, sind ebenfalls durch S&sub2;, F&sub2; bzw. T&sub2; ausgedrückt. Bezugszeichen 4 bezeichnet einen ersten Linearmotor, welcher unterhalb der optischen Platte 1 angeordnet ist und den ersten optischen Kopf 3 in radialer Richtung der Platte parallel zur Plattenoberfläche bewegt. Bezugszeichen 6 bezeichnet einen zweiten Linearmotor, welcher unterhalb der optischen Platte 1 angeordnet ist, so daß er dem ersten Linearmotor 4 gegenüberliegt und den zweiten optischen Kopf 5 in ähnlicher Weise wie der erste optische Kopf 3 bewegt.

Wie in Fig. 2 gezeigt, erstreckt sich der zweite Linearmotor 6 bis über den Rand des äußersten Umfangsabschnitts der optischen Platte 1 hinaus. Daher geht, wenn der zweite optische Kopf 5 sich ganz nach außen bewegt, der optische Kopfüber die Unterseite der optischen Platte hinaus. Bezugszeichen 7 bezeichnet ein auf der Unterseite der Kassette 2 ausgebildetes Unterscheidungsloch.

Die Kassette in der Ausführungsform wird nun bezugnehmend auf die Fig. 3A und 3B beschrieben. Das Unterscheidungsloch 7 ist in dem Fall, bei dem die in der Kassette eingeschlossene optische Platte 1 die in Fig. 3A gezeigte erste optische Platte ist, geschlossen, und ist in dem Fall, bei dem es die zweite, in Fig. 3B gezeigte optische Platte ist, geöffnet. Bezugszeichen 23 bezeichnet eine Gleit-Verschlußeinrichtung. Da das Gerät für optische Platten der Ausführungsform zwei optische Köpfe besitzt, sind zwei Gleit-Verschluß einrichtungen vorgesehen. Wenn die Kassetten aus dem Gerät für optische Platten entfernt werden, werden die Gleit-Verschlußeinrichtungen geschlossen, um die innenliegenden Platten vor Staub zu schützen.

Bezugzeichen 8 bezeichnet eine lichtemittierende Diode (nachfolgend als LED abgekürzt), welche so angeordnet ist, daß sie über dem Unterscheidungsloch 7 angeordnet ist, wenn die Kassette 2 in das Gerät für optische Platten der Ausführungsform geladen wurde. Bezugszeichen 9 bezeichnet eine Photodiode, die an einer solchen Position angeordnet ist, daß sie der LED 8 durch die Kassette 2 hindurch gegenüberliegt. Die Photodiode 9 liefert ein Erfassungssignal an eine Systemsteuereinrichtung 22, welche nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 10 bezeichnet eine erste Wähleinrichtung zum Auswählen entweder der ersten Gruppe von Photoerfassungssignalen (S&sub1;, F und T&sub1;) des ersten optischen Kopfes 3 oder der zweiten Gruppe von Photodetektorsignalen (S&sub2;, F&sub2; und T&sub2;) des zweiten optischen Kopfes 5, und zum Ausgeben der gewählten Signale. Bezugszeichen 11 bezeichnet eine Spurführungs-Regelschaltung, welche das Spurführungs-Fehlersignal T&sub1; oder T&sub2; aus den Ausgangssignalen der ersten Wähleinrichtung 10 empfängt und ein Spurführungsstelleinrichtung-Treibersignal zu einer zweiten Wähleinrichtung 12 liefert, welche nachfolgend erläutert wird. Weiter bezeichnet das Bezugszeichen 12 die zweite Wähleinrichtung, um entweder eine Stelleinrichtung des ersten optischen Kopfes 3 oder eine Stelleinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5 als Zielort zu wählen, welchem das Spurführungsstelleinrichtungs-Treibersignal zugeführt wird. Bezugszeichen 13 bezeichnet eine Fokussier-Regelschaltung, welche das Fokussier-Fehlersignal F&sub1; oder F&sub2; aus den Signalen empfängt, welche von der ersten Wähleinrichtung 10 zugeführt werden, und liefert ein Fokussierstelleinrichtungs-Treibersignal zu einer dritten Wähleinrichtung 14, welche nachfolgend erläutert wird. Weiter bezeichnet Bezugszeichen 14 die dritte Wähleinrichtung, um entweder die Stelleinrichtung des ersten optischen Kopfes 3 oder die Stelleinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5 als Zielort zu wählen, welchem das Fokussierstelleinrichtungs-Treibersignal zugeführt wird. Bezugszeichen 15 bezeichnet eine Linearmotor-Regelschaltung; welche ein Treibersignal an eine vierte Wähleinrichtung 16 liefert, welche nachfolgend erläutert wird, und zwar durch ein Steuersignal, welches von der Systemsteuereinrichtung 22 zugeführt wird, welche nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 16 bezeichnet die vierte Wähleinrichtung, um entweder den ersten Linearmotor 4 oder den zweiten Linearmotor 6 als einen Ausgangs-Zielort des von der Linearmotor-Regelschaltung 15 zugeführten Treibersignals liefert. Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Spindel-Regelschaltung, welche das Wiedergabeinformationssignal S&sub1; oder S&sub2; empfängt und einen Steuerstrom an einen Spindelmotor 18 liefert, welcher nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 18 bezeichnet den Spindelmotor, um die optische Platte 1 zu drehen. Bezugszeichen 19 bezeichnet eine Signalverarbeitungsschaltung zum Ausführen von Signalverarbeitungen, wie beispielsweise Demodulieren und/oder Decodieren oder dergleichen des Eingangssignals S&sub1; oder S&sub2;, zum Umwandeln in ein Audiosignal oder dergleichen, und zum Ausgeben des auf die optische Platte 1 aufzuzeichnenden Informationssignals an eine LD-Treiberschaltung 20, welche nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 20 bezeichnet die LD-Treiberschaltung, um einen Treiberstrom zuzuführen, um zu ennöglichen, daß Laserstrahlen von den Halbleiterlasem von beiden optischen Köpfen zu einer fünften Wähleinrichtung 21 emittiert werden, welche nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 21 bezeichnet die fünfte Wähleinrichtung, um den Ausgangs-Zielort des obigen Treiberstroms entweder zum ersten oder zum zweiten optischen Kopf3 bzw. 5 in Übereinstimmung mit einem Steuersignal von der Systemsteuereinrichtung 22 umzuschalten, welche nachfolgend erklärt wird. Die Systemsteuereinrichtung 22 erzeugt den Treiberstrom, um zu ermöglichen, daß die LED 8 Licht emittiert, und empfängt das Erfassungssignal von der Photodiode 9 und liefert Steuersignale an die ersten bis fünften Wähleinrichtungen 10, 12, 14, 16 und 21. Die Systemsteuereinrichtung 22 liefert ebenfalls Steuersignale an die Linearmotor-Regelschaltung 15 und die Signalverarbeitungsschaltung 19. In Fig. 1 sind die Schalteranschlüsse in den ersten bis fünften Wähleinrichtungen 10, 12, 14, 16 und 21 auf der ersten Kopfseite durch "A" bezeichnet, und diejenigen auf der zweiten Kopfseite sind im Diagramm mit "B" bezeichnet.

Die erste optische Platte ist eine CD oder eine optische Platte, die eine Aufzeichnungsdichte ähnlich derjenigen der CD besitzt, und eine Dicke des Plattentragers ist auf d&sub1; festgesetzt, wie in Fig. 4A gezeigt. Zum Beispiel wird angenommen, daß die in Fig. 4A gezeigte optische Platte eine CD ist, und d&sub1; = 1,2 mm. Die zweite optische Platte ist eine optische Platte, welche ein Aufzeichnen bei einer höheren Dichte als die erste optische Platte ausführen kann, und eine Dicke des Plattenträgers wird zu d&sub2; angenommen, wie in Fig. 4B gezeigt. Um die Aberration des konvergierten Lichtpunktes aufgrund eines Verkantungsfehlers zu verriligem, ist die Dicke d&sub2; der zweiten optischen Platte so ausgelegt, daß sie kleiner ist als d&sub1;. Beispielsweise d&sub2; = 0,3 mm.

Der erste optische Kopf 3 besitzt beispielsweise einen Halbleiterlaser von einer Wellenlänge von 780 nm und eine Objektivlinse mit einer NA von 0,45, so daß der Laserstrahl auf einen Lichtpunktdurchmesser von ungefähr 2,1 µm konvergiert werden kann. Zusätzlich erfolgte eine optische Auslegung der Objektivlinse so, daß die Aberration durch den Plattenträger von Dicke d&sub1; korrigiert wird. Der zweite optische Kopf 5 besitzt beispielsweise den gleichen Halbleiterlaser wie der erste optische Kopf und eine Objektivlinse mit einer NA von 0,8, so daß der Laserstrahl bis zu einem Lichtpunktdurchmesser von 1,2 µm konvergiert werden kann. Darüber hinaus erfolgte eine optische Auslegung der Objektivlinse so, daß die Aberration durch den Plattenträger der Dicke d&sub2; korrigiert wird.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten der wie oben erwähnt aufgebauten Ausführungsform wird nachfolgend erläutert.

Zuerst wird der Fall beschrieben, in dem die Kassette 2, welche die zweite optische Platte umschließt, in das Gerät für optische Platten der Ausführungsform geladen wurde. Wenn die Kassette 2 geladen ist, emittiert die LED 8 das Licht und die Photodiode 9 erfaßt das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Durchlaßlicht, welches durch das Unterscheidungsloch 7 hindurchgeht. Wie bereits in Verbindung mit den Fig. 3A und 3B beschrieben, erfaßt die Photodiode 9, da das Unterscheidungsloch 7 im Fall der zweiten optischen Platte offen ist, das Durchlaßlicht und liefert ein Erfassungssignal an die Steuereinrichtung 22. Die Steuereinrichtung 22 bestimmt, daß die Platte in der geladenen Kassette die zweke optische Platte ist, so daß die Steuereinrichtung 22 Steuersignale an die ersten bis fünften Wähleinrichtungen 10, 12, 14, 16 und 21 liefert, so daß die Anschlüsse B auf der Seite des zweiten optischen Kopfes gewählt werden. Somit wird der Halbleiterlaser des zweiten optischen Kopfes 5 als ein Ausgangs-Zielort des Treiberstromes, welcher von der LD-Treiberschaltung 20 zugeführt wird, gewählt. Die Photodetektoreinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5 wird als ein Eingangs-Zielort der Spurführungs-Regelschaltung 11, der Fokussier-Regelschaltung 13, der Spindel-Regelschaltung 17 und der Signalverarbeitungsschaltung 19 gewählt. Die Stelleinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5 wird als Ausgangs-Zielort der Stelleinrichtungs-Treibersignale von der Spurführungs-Regelschaltung 11 und der Fokussier-Regelschaltung 13 gewählt. Der zweite Linearmotor 6 wird als Ausgangs-Zielort des Treiberstromes der Linearmotor-Regelschaltung 15 gewählt.

Daher strahlt der zweite optische Kopf 5 den Laserstrahl auf eine Informationsspur auf der optischen Platte 1 und konvergiert ihn auf diese ohne Aberration. Gleichzeitig erfaßt der zweite optische Kopf 5 die von der Platte reflektierten Lichtstrahlen und erzeugt das Informationssignal S&sub2;, das Fokussier-Fehlersignal F&sub2;, und das Spurführungs-Fehlersignal T&sub2;. Diese Signale werden über die erste Wähleinrichtung 10 den jeweiligen Schaltungen zugeführt. Das heißt, das Signal S&sub2; wird der Spindel-Regelschaltung 17 und der Signalverarbeitungsschaltung 19 zugeführt. Das Signal F&sub2; wird der Fokussier-Regelschaltung 13 zugeführt. Das Signal T&sub2; wird der Spurführungs-Regelschaltung 11 zugeführt. Die Spurführungs-Regelschaltung 11 erzeugt das Spurführungsstelleinrichtungs-Treibersignal in Übereinstimmung mit dem Signal T&sub2; und liefert es über die zweite Wähleinrichtung 12 an die Stelleinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5, und beseitigt dadurch den Spurführungsfehler. In ähnlicher Weise zu obigem erzeugt die Fokussier-Regelschaltung 13 ebenfalls das Fokussierstelleinrichtungs-Treibersignal in Übereinstimmung mit dem Signal F&sub2; und liefert es über die dritte Wähleinrichtung 14 an die Stelleinrichtung des zweiten optischen Kopfes 5, und eliminiert dadurch den Fokussierfehler. Die Linearmotor-Regelschaltung liefert den Treiberstrom an den Linearmotor 6 in Übereinstimmung mit dem Steuersignal von der Systemsteuereinrichtung 22, und bewegt dadurch den zweiten optischen Kopf 5 in Richtung des inneren oder äußeren Randes der optischen Platte 1. Die Spindel-Regelschaltung 17 entnimmt eine Taktkomponente vom Informatiossignal S&sub2; und steuert den Spindelmotor 18 und rotiert dadurch die optische Platte 1 mit einer konstanten linearen Geschwindigkeit (CLV) oder einer konstanten Winkelgeschwindigkeit (CAV) oder dergleichen. Die Signalverarbeitungsschaltung 19 führt im Wiedergabemodus Signalverarbeitungen, wie beispielsweise Demodulieren, Decodieren und dergleichen mit dem Informationssignal S&sub2; durch und liefert sie als Audio- oder Videosignale oder dergleichen nach außen. Andererseits führt die Signalverarbeitungsschaltuiig 19 Signalverarbeitungen, wie beispielsweise Codieren, Modulieren und dergleichen mit den Audio- oder Video signalen oder dergleichen durch, welche im Aufzeichnungsmodus von außen zugeführt wurden, und liefert sie als Aufzeichnungssignal an die LD-Treiberschaltung 20. Bis die Kassette 2 geladen wird, zeichnet der zweite optische Kopf 5 das Informationssignal auf die zweite optische Platte 1 auf oder gibt es von dieser wieder.

Andererseits erfaßt, in dem Fall, in dem die Kassette 2, welche die erste optische Platte umhüllt, in das Gerät für optische Platten der Ausführungsform eingelegt wurde, da das Unterscheidungsloch 7 geschlossen ist, die Photodiode 9 nicht das Durchlaßlicht. Daher bestimmt die Systemsteuereinrichtung 22, daß die Platte in der Kassette 2 die vorhergehende erste optische Platte ist. Somit liefert die Steuereinrichtung 22 Steuersignale zu den ersten bis fünften Wähleinrichtungen 10, 12, 14, 16 und 21, um so die Anschlüsse A der Seite des ersten optischen Kopfes zu wählen. Daher wird der Halbleiterlaser des ersten optischen Kopfes 3 als Ausgangs-Zielort des Treiberstromes gewählt, welcher von der LD-Treiberschaltung 20 zugeführt wird. Die Photodetektoreinrichtung des ersten optischen Kopfes 3 wird als Eingangs-Zielort der Spurführungs-Regelschaltung 11 der Fokussier-Regelschaltung 13, der Spindel-Regelschaltung 17 und der Signalverarbeitungsschaltung 19 gewählt. Die Stelleinrichtung des ersten optischen Kopfes 3 wird als Ausgangs-Zielort der Stelleinrichtungs-Treibersignale der Spurführungs-Regelschaltung 11 und der Fokussier-Regelschaltung 13 gewählt. Der erste Linearmotor 4 wird als Ausgangs-Zielort des Treiberstromes der Linearmotor-Regelschaltung 17 gewählt. Daher strahlt der erste optische Kopf 3 den Laserstrahl auf die Informationsspur auf der optischen Platte 1 auf und konvergiert ihn auf diese ohne Aberration. Gleichzeitig werden die von der Platte reflektierten Lichtstrahlen erfaßt und als Informationssignal S&sub1;, Fokussier-Fehlersignal F&sub1;, und Spurführungs-Fehlersignal T&sub1; weitergeleitet. Die obigen Signale werden über die erste Wähleinrichtung 10 den jeweiligen Schaltungen zugeführt. Das heißt, das Signal S&sub1; wird der Spindel-Regelschaltung 17 und der Signalverarbeitungsschaltung 19 zugeführt. Das Signal F&sub1; wird der Fokussier-Regelschaltung 13 zugeführt. Das Signal T&sub1; wird der Spurführungs-Regelschaltung 11 zugeführt. Die nachfolgenden Operationen sind ähnlich denen im Fall der oben erwähnten zweiten optischen Platte.

Falls die Objektivlinse des zweiten optischen Kopfes eine Linse mit hoher NA und einer kurzen Arbeitsdistanz ist, ist es erforderlich, einen Abstand zwischen dem zweiten optischen Kopf 5 und der Oberfläche der optischen Platte 1 so festzulegen, daß er deutlich enger ist als im Fall des ersten optischen Kopfes 5. Daher steuert die Steuereinrichtung 22, während die erste optische Platte geladen ist, den zweiten Linearmotor 6, und bewegt dadurch den zweiten optischen Kopf 5 nach außerhalb der Plattenfläche, wie in Fig. 2 gezeigt. Aufgrunddessen ist es möglich, zu verhindern, daß die Objektivlinse des zweiten optischen Kopfes 5 aufgrund einer Oberflächenoszillation mit der optischen Platte 1 kollidiert.

Wie oben beschrieben kann gemäß der Ausführungsform durch Vorsehen des ersten optischen Kopfes 3 und des zweiten optischen Kopfes 5, welche optische Konvergenzsysteme entsprechend den Dicken der Plattenträger der ersten und der zweiten optischen Platte besitzen, das Signal durch den optischen Kopf der für die Dicke eines jeden Platenträgers geeignet ist, vorteilhaft aufgezeichnet, wiedergegeben oder gelöscht werden. Darüber hinaus kann, durch Vorsehen des auf der Kassette 2 ausgebildeten Unterscheidungslochs 7 und der Plattenunterscheidungseinrichtung, welche die LED 8 zum Erfassen des geöffneten/geschlossenen Unterscheidungslochs 7 und die Photodiode 9 aufweist, indem lediglich die Kassette 2 geladen wird, jeder der optischen Köpfe automatisch genau gewählt werden.

Fig. 5 zeigt ein Konstruktionsdiagramm eines Gerätes für optische Platten gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung. In dem Diagramm weicht die zweite Ausführungsform von der vorhergehenden ersten Ausführungsform bezüglich dem Punkt ab, daß ein dritter optischer Kopf 30 anstelle des ersten und zweiten optischen Kopfes 3 und 5 angeordnet ist, und dem Punkt, daß die zweiten, dritten und vierten Wähleinrichtungen 12, 14 und 16 weggelassen sind. Das heißt, der Spurführungsstelleinrichtung-Treiberstrom, welcher von der Spurführungs-Regelschaltung 11 erzeugt wird, und der Fokussierstelleinrichtungs-Treiberstrom, welcher von der Fokussier-Regelschaltung 13 erzeugt wird, werden dem dritten optischen Kopf 30 direkt zugeführt. Der Treiberstrom, welcher von der Linearmotor-Regelschaltung 15 erzeugt wird, wird dem ersten Linearmotor 4 direkt zugeführt.

Weiter zeigt Fig. 6 ein detailliertes Konstruktionsdiagramm des dritten optischen Kopfes 30 in der zweiten Ausführungsform der Erfindung. In dem Diagramm bezeichnet das Bezugszeichen 1 die erste oder zweite optische Platte; 32 einen ersten Halbleiterlaser als Lichtquelle; 33 eine erste Kollimationslinse zum Umwandeln eines Laserstrahls vom ersten Halbleiterlaser 32 in einen parallelen Strahl; 34 eine erste Strahlteilereinrichtung, um den Strahl in zwei Strahlen aufzuteilen; 35 einen ersten Spiegel, um die Strahlrichtung zu ändern; 36 eine erste Objektivlinse, um den Strahl auf die optische Platte 1 zu konvergieren; 37 eine erste Erfassungslinse, um die reflektierten Lichtstrahlen, welche durch den Strahlteiler 34 geteilt wurden, zu konvergieren; und 38 eine erste Photodetektoreinrichtung, um ein Informations-Wiedergabesignal, ein Fokussier-Fehlersignal, und ein Spurführungs-Fehlersignal von den konvergierten, reflektierten Lichtstrahlen zu erhalten. Die obigen Komponenten 32 bis 38 bauen ein erstes optisches Konvergiersystem 31 auf.

Bezugzeichen 39 bezeichnet einen Linsenhalter, um die erste Objektivlinse 36 und eine zweite Objektivlinse 46 zu haften, welche nachfolgend erläutert werden. Bezugszeichen 40 bezeichnet eine Stelleinrichtung, um den Linsenhalter 39 zu tragen. Die Treiberströme werden von der Spurführungs-Regelschaltung 11 und der Fokussier-Regelschaltung 13 der Stelleinrichtung 40 zugeführt.

Bezugszeichen 42 bezeichnet einen zweiten Halbleiterlaser als Lichtquelle; 43 eine zweite Kollimatorlinse, um einen Lichtstrahl vom zweiten Halbleiterlaser 42 in einen parallelen Strahl umzuwandeln; 44 einen zweiten Strahlteiler, um den Strahl in zwei Strahlen zu teilen; 45 einen zweiten Spiegel, um die Richtung des Strahles zu ändern; 46 die zweite Objektivlinse, um den Strahl auf die optische Platte 1 zu konvergieren; 47 eine zweite Erfassungslinse, um die reflektierten Lichtstrahlen zu konvergieren, welche durch den zweiten Strahlteiler 44 geteilt wurden; und 48 eine zweite Photodetektoreinrichtung, um das Informations-Wiedergabesignal, das Fokussier-Fehlersignal, und ein Spurführungs-Fehlersignal von den konvergierten reflektierten Lichtstrahlen zu erhalten. Die obigen Komponenten 42 bis 48 bauen ein zweites optisches Konvergiersystem 41 auf Das obige erste optische Konvergiersystem 31, das zweite optische Konvergiersystem 41, und die Stelleinrichtung 40 sind auf demselben (nicht dargestellten) Sockelelement montiert und bauen den dritten optischen Kopf 30 auf. Das Sockelelement besteht für gewöhnlich aus Aluminium oder dergleichen und ist am ersten Linearmotor 4 befestigt.

In ähnlicher Weise zu dem Fall, welcher in der ersten Ausführungsform der Erfindung beschrieben wurde, ist die erste Objektivlinse 36, beispielsweise, so ausgelegt, daß NA = 0,45 und die Aberration durch den Plattenträger von einer Dicke d&sub1; korrigiert wird. Die zweite Objektivlinse 46 ist so ausgelegt, daß beispielsweise NA = 0,8 und die Aberration durch den Plattenträger einer Dicke d&sub2; ist korrigiert.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten der wie oben erwähnt aufgebauten Ausführungsform wird nachfolgend erläutert. Zuerst wird der Fall der zweiten optischen Platte erläutert. Wenn die Kassette 2 in das Gerät für optische Platten der Ausführungsform geladen ist, emittiert die LED 8 das Licht, und die Photodiode 9 erfaßt das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Durchlaßlichts, welches durch das Unterscheidungsloch 7 hindurchgeht. Wenn das Durchlaßlicht erfaßt wurde, legt die Systemsteuereinrichtung 22 fest, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die zweite optische Platte ist, so daß die Steuereinrichtung 22 das zweite optische Konvergiersystem 41 des dritten optischen Kopfes 30 auswählt. Das heißt, die Systemsteuereinrichtung 22 liefert Steuersignale an die erste und fünfte Wähleinrichtung 10 und 21, um so den zweiten Halbleiterlaser 42 und den zweiten Photodetektor 48 betriebsbereit zu machen. Der vom zweiten Halbleiterlaser 42 emittierte Laserstrahl wird durch die zweite Kollimationslinse 43 in einen parallelen Strahl umgewandelt. Der parallele Strahl wird über den zweiten Strahlteiler 44 und den zweiten Spiegel 45 mittels der zweiten Objektivlinse 46 auf die zweite optische Platte 1 konvergiert. Der von der Platte reflektierte Laserstrahl wird wieder mittels der zweiten Objektivlinse 46 in einen parallelen Strahl umgewandelt und wird über den zweiten Spiegel 45 durch den zweiten Strahlteiler 44 von der optischen Achse getrennt und durch die zweite Erfassungslinse 47 auf die zweite Photodetektoreinrichtung 48 konvergiert.

Die zweite Photodetektoreinrichtung 48 erzeugt das Informationssignal, das Fokussier-Fehlersignal, und das Spurführungs-Fehlersignal von dem konvergierten reflektierten Licht von der Platte und liefert sie an die erste Wähleinrichtung 10. Die Stelleinrichtung 40 bewegt schließlich durch die Treiberströme von der Spurführungs-Regelschaltung 11 und der Fokussier-Regelschaltung 13 den Linsenhalter 39 in die Spurführungs- und Fokussier-Richtungen, und konvergiert dadurch den Laserstrahl genau auf eine Informationsspur auf der optischen Platte 1.

Da die Funktionsweisen des ersten Linearmotors 4, der ersten Wähleinrichtung 10, der Spurfühhrungs-Regelschaltung 11, der Fokussier-Regelschaltung 13, der Linearmotor-Regelschaltung 15, der Spindel-Regelschaltung 17, des Spindelmotors 18, der Signalverarbeitungsschaltung 19, der LD-Treiberschaltung 20, der fünften Wähleinrichtung 21, und der Systemsteuereinrichtung 22 im wesentlichen dieselben wie beim Gerät für optische Platten der oben erwähnten ersten Ausführungsform sind, sind ihre Beschreibungen hier weggelassen.

Andererseits bestimmt im Fall der ersten optischen Platte, da die Photo diode 9 das Durchlaßlicht nicht erfaßt, die Systemsteuereinrichtung 22, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die oben erwähnte erste optische Platte ist, so daß die Steuereinrichtung 22 das erste optische Konvergiersystem 31 des dritten optischen Kopfes 30 wählt. Das heißt, die Systemsteuereinrichtung 22 liefert Steuersignale zu der ersten und fünften Wähleinrichtung 10 und 21, um so den ersten Halbleiterlaser 32 und die erste Photodetektoreinrichtung 38 betriebsbereit zu machen. Die Funktionsweise des ersten optischen Konvergiersystems 31 ist im wesentlichen die gleiche wie beim oben erwähnten zweiten optischen Konvergiersystem 41. Bis die Kassette 2 entgeladen wird, wird das Aufzeichnen, die Wiedergabe oder das Löschen des Informationssignals auf die erste optische Platte oder von der ersten optischen Platte durch das erste optische Konvergiersystem 31 ausgeführt.

Wie oben beschrieben können gemäß der zweiten Ausführungsform, zusätzlich zum Effekt durch die erste Ausführungsform, da das erste optische Konvergiersystem 31 und das zweite optische Konvergiersystem 41 auf dem gleichen Sockel montiert sind und den dritten optischen Kopf 30 aufbauen, der Linearmotor gemeinsam als ein einzelnes Teil verwendet werden, und die Anzahl der Teile kann verringert werden.

Fig. 7 zeigt ein Konstruktionsdiagramm eines Gerätes für optische Platten gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung. In dem Diagramm weicht die dritte Ausführungsform von der zweiten Ausführungsform bezüglich einem Punkt ab, daß ein vierter optischen Kopf 50 anstelle des dritten optischen Kopfes 30 angeordnet ist, sowie in einem Punkt, daß die erste Wähleinrichtung 10 und die fünfte Wähleinrichtung 21 weggelassen sind. Das heißt, das Photoerfassungssignal, welches von dem vierten optischen Kopf 50 erzeugt wird, wird direkt der Spurführungs-Regelschaltung 11, der Fokussier-Regelschaltung 13, der Spindel-Regelschaltung 17, und der Signalverarbeitungsschaltung 19 zugeführt. Der Treiberstrom, welcher von der LD-Treiberschaltung 20 erzeugt wird, wird direkt dem vierten optischen Kopf 50 zugeführt.

Weiter zeigt Fig. 8 ein detailliertes Konstruktionsdiagramm des vierten optischen Kopfes 50 in der dritten Ausführungsform der Erfindung. In dem Diagramm bezeichnet Bezugszeichen 1 die erste oder zweite optische Platte; 32 den ersten Halbleiterlaser als Lichtquelle; 33 die erste Kollimationslinse, um den Laserstrahl von dem ersten Halbleiterlaser 32 in den parallelen Strahl umzuwandeln; 34 den ersten Strahlteiler, um den Laserstrahl in zwei Strahlen zu teilen; und 35 den ersten Spiegel, um die Richtung des Strahles zu ändern. Die erste Objektivlinse 36 und die zweite Objektivlinse 46 sind die gleichen wie die bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung erwähnten. Die erste Objektivlinse 36 ist zwischen dem ersten Spiegel 35 und der optischen Platte 1 angeordnet. Die zweite Objektivlinse 46 ist zwischen dem ersten Strahlteiler 34 und der optischen Platte 1 angeordnet. Darüber hinaus wurde, wie in der vorhergehenden Ausführungsform erwähnt, die Aberration der ersten Objektivlinse 36 in Übereinstimmung mit der ersten optischen Platte, welche den Plattenträger mit Dicke d&sub1; besitzt, korrigiert. Die Aberration der zweiten Objektivlinse 46 wurde in Übereinstimmung mit der zweiten optischen Platte, welche den Plattenträger der Dicke d&sub2; besitzt, korrigiert. Bezugszeichen 51 bezeichnet eine erste Verschluß einrichtung, welche zwischen der ersten Objektivlinse 36 und dem ersten Spiegel 35 und auf dem Lichtweg, welcher durch die erste Objektivlinse 36 hindurchgeht, angeordnet ist. Bezugszeichen 52 bezeichnet eine zweite Verschlußeinrichtung. welche zwischen der zweiten Objektivlinse 36 und dem ersten Strahlteiler 34 und auf dem Lichtweg, welcher durch die zweite Objektivlinse 46 hindurchgeht, angeordnet ist. Die ersten und zweiten Verschlußeinrichtungen 51 bzw. 52 öffnen oder schließen die Lichtwege durch Steuersignale von der Systemsteuereinrichtung 22. Bezugszeichen 37 bezeichnet die erste Erfassungslinse, um die reflektierten Lichtstrahlen zu konvergieren, welche durch den Strahlteiler 34 geteilt wurden. Bezugszeichen 38 bezeichnet die erste Photodetektoreinrichtung, um das Informations-Wiedergabesignal, das Fokussier-Fehlersignal, und das Spurführungs-Fehlersignal von dem konvergierten reflektierten Licht zu erhalten.

Unter den vorhergehenden Bauteilen baut die erste Objektivlinse 36 das in der zweiten Ausführungsform der Erfindung erwähnte erste optische Konvergiersystem au{ zusammen mit dem ersten Halbleiterlaser 32, der ersten Kollimatorlinse 33, dem ersten Strahlteiler 34, und dem ersten Spiegel 35. Die zweite Objektivlinse 46 baut das zweite optische Konvergiersystem zusammen mit dem ersten Halbleiterlaser 32, der ersten Kollimatorlinse 33, dem ersten Strahlteiler 34, und dem ersten Spiegel 35 auf, welche gemeinsam für das erste optische Konvergiersystem verwendet werden. Das erste optische Konvergiersystem ist auf einen (nicht dargestellte) gemeinsamen Sockel montiert, zusammen mit der ersten und der zweiten Verschlußeinrichtung 51 und 52, und baut dadurch den vierten optischen Kopf 50 auf. Da der Linsenhalter 39 und die Stelleinrichtung 40 den gleichen Aufbau wie beim dritten optischen Kopf 30 der zweiten Ausführungsform besitzen, sind ihre Beschreibungen hier weggelassen. Der vierte optische Kopf so ist am ersten Linearmotor 4 befestigt.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten in der Ausführungsform mit dem obigen Aufbau wird nachfolgend beschrieben. Die Art der optischen Platte wird in ähnlicher Weise zu obigem erfaßt. Wenn die Systemsteuereinrichtung 22 bestimmt, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die zweite optische Platte ist, liefert die Steuereinrichtung 22 Steuersignale an die erste und die zweite Verschluß einrichtung 51 und 52 des vierten optischen Kopfes 50. Wenn die Steuersignale zugeführt sind, ist die erste Verschlußeinrichtung 51 geschlossen und die zweite Verschlußeinrichtung 52 geöffnet. In obigem Zustand wird der von dem ersten Halbleiterlaser 32 emittierte Laserstrahl durch die erste Kollimatorlinse 33 in einen parallelen Strahl umgewandelt, und durch den ersten Strahlteiler 34 in Durchlaßlicht und reflektiertes Licht aufgeteilt. Dem Durchlaßlicht wird über den ersten Spiegel 35 durch die erste Veschlußeinrichtung 51 der Weg versperrt. Demzufolge geht lediglich das reflektierte Licht durch die zweite Versclilußeinrichtung 52 hindurch und wird durch die zweite Objektivlinse 46 auf die optische Platte 1 konvergiert. Das durch die optische Platte 1 reflektierte Licht wird wieder durch die zweite Objektivlinse 46 in paralleles Licht umgewandelt, geht durch die zweite Verschlußeinrichtung 52 hindurch, wird durch den ersten Strahlteiler 34 reflektiert und getrennt und durch die erste Detektorlinse 37 auf die erste Photodetektoreinrichtung 38 konvergiert. Die erste Photodetektoreinrichtung 38 erzeugt das Fokussier-Fehlersignal und Spurführungs-Fehlersignal aus dem konvergierten reflektierten Licht der Platte und gibt das Informationssignal auf der Platte wieder. Die obigen Operationen werden ausgeführt, bis die Kassette 2 entladen wird.

Da die Funktionsweisen des ersten Linearmotors 4, der Spurführungs-Regelschaltung 11, der Fokussier-Regelschaltung 13, der Linearmotor-Regelschaltung 15, der Spindel-Regelschaltung 17, des Spindelmotors 18, der Signalverarbeitungsschaltung 19, der LD-Treiberschaltung 20, und der Systemsteuereinrichtung 22 die gleichen sind wie im Gerät für optische Platten der vorhergehenden ersten Ausführungsform, sind ihre Beschreibungen hier weggelassen.

Wenn andererseits die Systemsteuereinrichtung 22 bestimmt, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die erste optische Platte ist, wird die erste Verschlußeinrichtung 51 geöffnet und die zweite Verschlußeinrichtung 52 geschlossen. In obigem Zustand wird bei dem vom ersten Strahlteiler 34 durchgelassenen Licht und dem von diesem reflektierten Licht, dem reflektierten Licht durch die zweite Verschlußeinrichtung 52 der Weg versperrt, und lediglich das Durchlaßlicht geht durch die erste Verschlußeinrichtung 51 hindurch und wird durch die erste Objektivlinse 36 auf die optische Platte 1 konvergiert. Die weiteren Funktionsweisen werden in ähnlicher Weise wie im Falle der zweiten optischen Platte durchgeführt.

Wie oben erwähnt können gemäß der dritten Ausführungsform, zusätzlich zu den Fifekten durch die zweite Ausführungsform, da die erste und die zweite Verschlußeinrichtung 51 und 52 als Lichtfluß-Wähleinrichtungen vorgesehen sind, der Halbleiterlaser, die Kollimatorlinse, der Strahlteiler, die Detektorlinse, und die Photodetektoreinrichtung in jeder der optischen Konvergiersysteme gemeinsam verwendet werden und die Größe und das Gewicht des optischen Kopfes kann verringert werden. Daher kann, unter der Anhahme, daß der Linearmotor die gleiche Antriebskraft besitzt, eine Leistungsverbesserung, wie beispielsweise eine Verringerung der Suchzeit und dergleichen, realisiert werden.

Die Fig. 9A und 9B zeigen ein detailliertes Konstruktionsdiagramm emes optischen Kopfes und eines Gerätes für optische Platten in der vierten Ausführungsform der Friindung. In Fig. 9A sind, da der optische Kopf 1, der erste Halbleiterlaser 32, die erste Kollimatorlinse 33, der erste Strahlteiler 34, die zweite Objektivlinse 46, die erste Detektorlinse 37 und die erste Phötodetektoreinrichtnng 38 in einer ähnlichen Weise wie im vorhergehenden vierten optischen Kopf 50 aufgebaut sind, deren Beschreibungen hier weggelassen. Bezugszeichen 56 bezeichnet einen Linsenhalter zum Halten der zweiten Objektivlinse 46; 57 eine Stelleinrichtung, an welcher der Linsenhalter 56 befestigt ist; 54 eine Wellenfront-Korrekturlinse, die an einer Gleiteinrichtung 55 befestigt ist, welche nachfolgend erklärt wird, so daß die optische Achse parallel zur optischen Achse der zweiten Objektivlinse 46 ist; und 55 die Gleiteinrichtung, welche die Wellenfront-Korrekturlinse 54 trägt und so angeordnet ist, daß sie sich in der Ebene verschiebt, welche senkrecht zum Lichtfluß zwischen dem ersten Strahleiler 34 und der zweiten Objektivlinse 46 ist, und dadurch ermöglicht, daß die Wellenfront-Korrekturlinse 54 in einer solchen Ebene bewegt wird. Des weiteren reicht ein solcher Bewegungsbereich von einer Position (durch P&sub1; im Diagramm bezeichnet), bei der die Korrekturlinse 54 vollständig außerhalb des Lichtflusses bewegt ist, oder einer Position (durch P&sub2; im Diagramm bezeichnet), bei der die optische Achse der Gleiteinrichtung 55 mit der optischen Achse der zweiten Objektivlinse 46 zusammenfällt. Die oben erwähnten Bauteile sind an einem (nicht dargestellten) Sockel befestigt und bilden einen fünften optischen Kopf 53.

Fig. 9B ist eine Draufsicht, bei der die Wellenfront-Korrekturlinse 54 und die Gleiteinrichtung 55 aus der Richtung der optischen Achse gezeigt sind. In dem Diagramm ist die Linse 54 in den durch Pfeile angezeigten Richtungen zu bewegen. Die Wellenfront-Korrekturlinse 54 wurde derart ausgelegt, daß ein optisches Synthese-System mit der zweiten Objektivlinse 46 mit der vorhergehenden ersten Objektivlinse identisch ist. Das heißt, die Linse 54 wurde so ausgelegt, daß sie die Aberration, die durch den Plattenträger der ersten optischen Platte bewirkt ist, korrigiert. Im fünften optischen Kopf 53 baut die zweite Objektivlinse 46 das in der zweiten Ausführungsform der Erfindung erwähnte zweite optische Konvergiersystem auf, zusammen mit dem ersten Halbleiterlaser 32, der ersten Kollimatorlinse 33, und dem ersten Strahlteiler 34, und kann auch solcherart betrachtet werden, daß sie durch Hinzufügen der Wellenfront-Korrekturlinse 54 zum zweiten optischen Konvergiersystem das erste optische Konvergiersystem aufbauen.

Da der Gesamtaufbau des Gerätes für optische Platten in der vierten Ausführungsform im wesentlichen deijenigen des Gerätes für optische Platten der oben erwähnten, in Fig. 7 gezeigten dritten Ausfühungsform gleicht, ist deren Beschreibung hier weggelassen.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten in der vierten Ausführungsform mit dem obigen Aufbau wird nachfolgend beschrieben, und zwar wird lediglich auf den fünften optischen Kopf 53 Bezug genommen. Die Art der optischen Platte wird in einer ähnlichen Weise zu obigem erfaßt. Wenn die Systemsteuereinrichtung 22 bestimmt, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die zweite optische Platte ist, liefert die Steuereinrichtung 22 ein Steuersignal an die Gleiteinrichtung 55. Wenn das Steuersignal zugeführt wird, bewegt die Gleiteinrichtung 55 die Wellenfront-Korrekturlinse 54 zur Position P&sub1;. Der vom ersten Halbleiterlaser 32 emittierte Laserstrahl wird durch die erste Kollhnatorlinse 33 in paralleles Licht umgewandelt, durch den ersten Strahlteiler 34 reflektiert und durch die zweite Objektivlinse 46 auf die optische Platte 1 konvergiert. Das durch die optische Platte 1 reflektierte Licht wird wieder durch die zweite Objektivlinse 46 in paralleles Licht umgewandelt. Das parallele Licht geht durch den ersten Strahlteiler 34 hindurch und wird durch die erste Erfassungslinse 37 auf die erste Photodetektoreinrichtung 38 konvergiert. Die erste Photodetektoreinrichtung 38 erzeugt ein Photodetektorssignal in ähnlicher Weise zu obigem. Die obigen Operationen werden ausgeführt, bis die optische Platte 1 entladen wird.

Andererseits bewegt die Gleiteinrichtung 55, wenn die Systemsteuereinrichtung 22 bestimmt, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die erste optische Platte ist, die Wellenfront-Korrekturlinse 54 zur Position P&sub2;. Auf diese Weise geht der vom ersten Halbleiterlaser 32 emittierte Laserstrahl durch die Wellenfront-Korrekturlinse 54 und die zweite Objektivlinse 46 hindurch, und wird ohne Aberration auf eine Informationsspur auf der optischen Platte 1 konvergiert. Somit werden Operationen, die denen im Fall der zweiten optischen Platte ähnlich sind, ausgeführt.

Wie oben erwähnt kann gemäß der Ausführungsform zusätzlich zu den Effekten durch die zweite Ausführungsform, da die Wellenfront-Korrekturlinse 54, die als Aberrations-Korrekturlinse dient, durch die Gleiteinrichtung 55 gehalten und beweglich angeordnet ist, die Objektivlinse gemeinsam verwendet werden, und die Gesamtmasse, welche durch die Stelleinrichtung 57 bewegt werden muß, kann reduziert werden. Somit kann die Antriebskraft der Stelleinrichtung verringert und ein geringer elektrischer Leistungsverbrauch erreicht werden.

Der optische Kopf 50 in der vierten Ausführungsform besitzt die zweite Objektivlinse 46 entsprechend der optischen Platte, welche den Plattenträger der Dicke d&sub2; besitzt, und korrigiert weiter die Aberration der optischen Platte, welche den Plattenträger der Dicke d&sub1; besitzt, durch die Wellenfront-Korrekturlinse 54. Jedoch kann ein entgegengesetzter Aufbau ebenfalls verwendet werden. Und zwar wird obiger Effekt ebenfalls durch einen derartigen Aufbau bewirkt, daß die erste Objektivlinse 36, welche der optischen Platte mit dem Plattenträger der Dicke d&sub1; entspricht, anstelle der zweiten Objektivlinse 46 verwendet wird, und eine Wellenfront-Korrekturlinse, welche so ausgelegt wurde, daß sie die Aberration aufgrund des Plattenträgers der Dicke d&sub2; korrigiert, vorgesehen ist.

Auch wenn die obigen drei Ausführungsformen bezugnehmend auf den Fall beschrieben wurden, bei dem zwei Arten von Dicken der Plattenträger vorhanden sind, kann die Erfindung auch für den Fall von drei oder mehr Arten von Dicken der Plattenträger angewendet werden. In einem derartigen Fall erhöht sich die Anzahl der optischen Elemente, wie beispielsweise Objektivlinsen und dergleichen, in Übereinstimmung mit der Anzahl der Arten von Dicken der Plattenträger. Bezugnehmend auf die Unterscheidungseinrichtung der optischen Platte können drei oder mehr Arten von optischen Platten unterschieden werden, beispielsweise durch Überprüfen einer Mehrzahl von Unterscheidungslöchern, welche in der Kassette ausgebildet sind. Beispielsweise können durch Ausbilden von n Unterscheidungslöchern 2n Arten von optischen Platten unterschieden werden.

Weiter können, auch wenn das auf der Kassette 2 ausgebildete Unterscheidungsloch 7, die LED 8 und die Photodiode 9 als Plattenunterscheidungseinrichtungen verwendet wurden, ebenfalls Farbanstriche mit unterschiedlichen Reflexionsvermögen auf die Oberfläche der Kassette 2 aufgebracht werden, anstatt des Unterscheidungsloches, oder ein mechanischer Schalter oder dergleichen kann ebenso anstelle der LED und der Photodiode verwendet werden.

Weiter kann eine Differenz zwischen den Dicken der Plattenträger ebenso direkt durch einen von den Platten reflektierten Laserstrahl, ohne Verwendung der Kassette, unterschieden werden. Beispielsweise kann im Fall des optischen Konvergiersystems entsprechend dem dünnen Plattenträger, ein Spurführungs-Fehlersignal für gewöhulich nicht von einer optischen Platte mit einem dicken Plattenträger erhalten werden, aufgrund der sphärischen Aberration des konvergierten Strahles. Demzufolge können zwei optische Platten mit unterschiedlichen Dicken unterschieden werden, indem das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Spurführungs-Fehlersignals überprüft wird. In einem derartigen Fall gibt es den hervorragenden Effekt, daß das Gerät vereinfach wird, da die Verwendung der Erfassungseinrichtungen, wie beispielsweise LED, Photodiode und dergleichen, nicht erforderlich ist.

Der optische Kopf in jedem der oben beschriebenen Geräte für optische Platten wurde durch ein herkömmliches optisches System aufgebaut, welches eine Objektivlinse aus Quarzglas oder dergleichen verwendet. Ein optischer Kopf bei jedem der Geräte für optische Platten von Ausführungsformen, welche nachfolgend erläutert werden, weicht von dem obigen optischen Kopf ab und ist durch Ausbilden eines optischen Systemes auf einem Dünnfilm-Wellenleiter aufgebaut.

Fig. 10 ist ein Blockdiagramm, welches einen Aufbau eines Gerätes für optische Platten gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt. Weiter ist Fig. 11 eine schematische perspektivische Ansicht, welche einen Aufbau eines optischen Kopfes des Gerätes für optische Platten in der fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt. Da der in Fig. 10 gezeigte Aufbau im wesentlichen der gleiche wie derjenige des Gerätes für optische Platten der in Fig. 5 gezeigten zweiten Ausführungsform der Erfindung ist, abgesehen davon, daß ein sechster optischer Kopf 60 verwendet wird, ist dessen Beschreibung hier weggelassen. Der in Fig. 11 gezeigte sechste optische Kopf 60 wird nachfolgend detailliert beschrieben.

In Fig. 11 bezeichnet das Bezugszeichen 1 die gleiche optische Platte wie die bei den vorhergehenden Ausführungsformen beschriebene. Bezugszeichen 200 bezeichnet eine auf der optischen Platte 1 ausgebildete Informationsspur. Bezugszeichen 61 bezeichnet einen aus LiNbO&sub3; oder dergleichen aufgebauten Träger. Der Träger 61 ist über eine Fokussierstelleinrichtung und eine Spurführungsstelleinrichtung mit einem Kopfsockel verbunden und baut zusammen mit diesen den sechsten optischen Kopf 60 auf Da die Fokussierstelleinrichtung, die Spurführungsstelleinrichtung, und der Kopfsockel, welcher dem Stand der Technik entspricht, für diese Bauteile verwendet werden können, ist deren detaillierte Beschreibung und die Zeichnungen hier weggelassen. Bezugszeichen 62 bezeichnet einen optischen Wellenleiter der auf dem Träger 51 durch Ti-Diffusion oder dergleichen ausgebildet ist; 63 einen ersten Halbleiterlaser, der an einer Seitenfläche des optischen Wellenleiters 62 befestigt ist; und 64 eine erste Wellenleiterlinse, welche auf einem Lichtweg des Wellenleiterlichts angeordnet ist, welches vom ersten Halbleiterlaser 63 emittiert wurde und in den optischen Wellenleiter 62 eintrat. Beispielsweise kann eine durch Elektronenstrahl-Lithographie gebildete Fresnel-Linse als Linse 64 verwendet werden. Bezugzeichen 65 bezeichnet einen ersten Konvergier-Gitterkoppler, der auf dem Lichtweg des parallelen Wellenleiterlichts ausgebildet ist. Der Koppler 65 emittiert das Wellenleiterlicht zu einer Position außerhalb des optischen Wellenleiters 62 und konvergiert es auf die optische Platte 1. Der erste Konvergier-Gitterkoppler 65 ist ein Gitter, welches einen "Chirp" (unregelmäßige Periode) durch eine auf dem Wellenleiter durch Elektronenstrahl-Direktaufzeichnen (Electron Beam Direct Drawing) oder dergleichen erzeugte Kurve besitzt. Bezugszeichen 66 bezeichnet einen ersten Strahlteiler, welcher zwischen der ersten Wellenleiterlinse 64 und dem ersten Konvergier-Gitterkoppler 65 angeordnet ist und das Wellenleiterlicht trennt, welches über den ersten Konvergier-Gitterkoppler 65 in den optischen Wellenleiter 62 zurückgeschickt wurde, nachdem es durch die optische Platte 1 reflektiert wurde. Bezugszeichen 67 bezeichnet eine erste Wellenleiter-Konvergierllnse, welche auf dem Lichtweg des zurücklaufenden Wellenleiterlichts angeordnet ist, welches durch den ersten Strahlteller getrennt wurde, und konvergiert das zurücklaufende Licht. Bezugszeichen 68 bezeichnet eine erste Photodetektoreinrichtung, welche mit der Seitenfläche des optischen Welleuleiters 62 verbunden ist und erfaßt das zurücklaufende Wellenlicht, welches durch die erste Wellenleiter-Konvergierlinse 67 konvergiert wurde.

In ähnlicher Weise bezeichnet Bezugszeichen 69 einen zweiten Halbleiterlaser, welcher mit der Seitenfläche des optischen Wellenleiters 62 verbunden ist; 70 eine zweite Wellenleiterlinse, welche auf dem Lichtweg des Wellenleiterlichts angeordnet ist, welches von dem zweiten Halbleiterlaser 69 emittiert wurde und in den optischen Wellenleiter 62 eintrat; und 71 einen zweiten Konvergier-Gitterkoppler, der auf dem Lichtweg des parallelen Wellenleiterlichts ausgebildet ist. Der Koppler 71 emittiert das Wellenleiterlicht zu einer Position außerhalb des optischen Wellenleiters 62 und konvergiert es auf die optische Platte 1. Bezugszeichen 72 bezeichnet einen zweiten Strahlteiler, welcher zwischen der zweiten Wellenleiterlinse 70 und dem zweiten Konvergier-Gitterkoppler 71 angeordnet ist und das Wellenleiterlicht trennt, welches über den zweiten Konvergier-Gitterkoppler 71 in den optischen Wellenleiter 62 zurückgeschickt wurde, nachdem es durch die optische Platte 1 reflektiert wurde. Bezugszeichen 73 bezeichnet eine zweite Wellenleiter-Konvergierlinse, welche auf dem Lichtweg des zurücklaufenden Wellenleiterlichts angeordnet ist, welches durch den zweiten Strahlteiler 72 getrennt wurde, und konvergiert das zurücklaufende Wellenleiterlicht. Bezugszeichen 74 bezeichnet eine zweite Photodetektoreinrichtung, welche mit der Seitenfläche des optischen Wellenleiters 62 verbunden ist und erfaßt das zurücklaufende Wellenleiterlicht, welches durch die zweite Wellenleiter-Konvergierlinse 73 konvergiert wurde.

Ein Kurven-Chirp-Gitter des ersten Konvergier-Gitterkopplers 65 wurde derart ausgelegt, daß beispielsweise NA = 0,45 und das Abstrahlungslicht bis zu einer Beugungsgrenze konvergiert und die Aberration aufgrund des Plattenträgers der Dicke d&sub1; korrigiert werden kann. Der zweite Konvergier-Gitterkoppler 71 wurde derart ausgelegt, daß beispielsweise NA = 0,8 und die Aberration aufgrund des Plattenträgers der Dicke d&sub2; korrigiert werden kann.

Der erste und der zweite Strahlteiler 66 und 72 sind bei voneinander abweichenden Positionen angebracht, so daß das reflektierte Licht von jedem Strahlteiler nicht als Streulicht in den anderen Strahlteiler eintritt.

Ein derartiger optischer Wellenleiter und eine Vorrichtung vom Wellenleitertyp wurden beispielsweise in Nashihara, Haruna und Saihara, "Optical Integrated Circuit", Ohm Co., Ltd., 1985, oder dergleichen detailliert beschrieben. In der Erfindung kann sowohl der obige bekannte optische Wellenleiter als auch die Vorrichtung vom Wellenleitertyp beim optischen Wellenleiter 62 oder dergleichen verwendet werden.

Die Funktionsweise des optischen Kopfes in der fünften Ausführungsform mit obigem Aufbau wird nachfolgend beschrieben.

Wenn die optische Platte 1 die erste optische Platte ist, wird der Treiberstrom dem ersten Halbleiterlaser 63 zugeführt. Dann emittiert der Laser 63 einen Laserstrahl von einer Kantenfläche des optischen Wellenleiters 62 aus. Der Laserstrahl breitet sich als Wellenleiterlicht aus. Das Wellenleiterlicht wird durch die erste Wellenleiterlinse 64 in paralleles Licht umgewandelt. Das parallele Licht geht durch den ersten Strahlteiler 66 hindurch und tritt nachfolgend in den ersten Konvergier-Gitterkoppler 65 ein. Der Koppler 65 zieht das parallele Licht aus dem optischen Wellenleiter 62 heraus und konvergiert es auf die Informationsspur 200 auf der ersten optischen Platte 1. Das reflektierte Licht von der Plattenoberfläche tritt wieder in den optischen Wellenleiter 2 ein, und zwar über den ersten Konvergier-Gitterkoppler 65, und breitet sich als zurücklaufendes Wellenleiterlicht in der entgegengesetzten Richttmg aus. Weiter wird das zurücklaufende Wellenleiterlicht im ersten Strahlteiler 66 in Richtung der ersten Wellenleiter-Konvergierlinse 67 reflektiert. Die Linse 67 konvergiert das zurücklaufende Wellenleiterlicht auf die erste Photodetektoreinrichtung 68. Die erste Photodetektoreinrichtung 68 erfaßt das Informationssignal und die Servosignale, wie beispielsweise das Fokussier-Fehlersignal, das Spurführungs-Fehlersignal, und dergleichen, welche auf der ersten optischen Platte basierend auf einer Intensität und einer Intensitätsverteilung des zurücklaufenden Wellenleiterlichts aufgezeichnet wurden, und schickt sie nach außen. Durch Modulieren des Treiberstroms, welcher dem ersten Halbleiterlaser 63 zugeführt wird, emittiert der sechste optische Kopf 60 den intensitätsmodulierten Laserstrahl, und zeichnet dadurch das Informationssignal auf die erste optische Platte 1 auf oder löscht es von dieser.

Andererseits werden, wenn die optische Platte 1 die zweite optische Platte ist, ähnliche Operationen wie im Fall der vorhergehenden ersten optischen Platte durch den zweiten Halbleiterlaser 69, die zweite Wellenleiterlinse 70, den zweiten Konvergier-Gitterkoppler 71, den zweiten Strahlteiler 72, die zweite Wellenleiter-Konvergierlinse 73 und den zweiten Photodetektor 74 ausgeführt.

Der Träger 61 wird vom Kopfsockel durch eine Fokussierstelleinrichtung und eine Spurführungsstelleinrichtung getragen. Die Position des Trägers 61 selbst wird durch die vorhergehenden Servosignale geregelt, so daß der Laserstrahl genau auf die Informationsspur 200 auf der Platte aufgestrahlt wird.

Gemäß der oben erwähnten fünften Ausführungsform kann, durch Vorsehen des ersten Konvergier-Gitterkopplers 65, welcher auf dem optischen Wellenleiter 62 ausgebildet ist und der Dicke des Plattenträgers der ersten optischen Platte entspricht, und des zweiten Konvergier-Gitterkopplers 71, welcher auf dem optischen Wellenleiter 62 ausgebildet ist und der Dicke des Plattenträgers der zweiten optischen Platte entspricht, ein gewunschter, von den Kopplern 65 und 71 unabhängig in Übereinstimmung mit der Art der Platte verwendet werden, so daß die Aberration des konvergierten Lichtpunktes in Übereinstimmung mit der Dicke des Plattenträgers korrigiert werden kann, und das Signal vorteilhaft aufgezeichnet, wiedergegeben oder gelöscht werden kann. Darüber hinaus kann, da die optische Wellenleitervorrichtung mit Konvergier-Gitterkopplern verwendet wird, die Größe und das Gewicht des optischen Kopfes verringert werden.

Auch wenn die Dicke des optischen Plattenträgers bei der fünften Ausführungsform auf zwei Arten von Dicken festgelegt wurde, kann die Erfindung ebenso für drei oder mehr Arten von Dicken der Plattenträger angewandt werden. In einem derartigen Fall erhöht sich die Anzahl von Bauteilen auf dem Träger 61 in Übereinstimmung mit der Anzahl der Dicken.

Im sechsten optischen Kopf 60 war zulässig, daß einer der Halbleiterlaser Licht emittiert. Jedoch ist es ebenfalls möglich, zuzulassen, daß beide Halbleiterlaser gleichzeitig Licht emittieren. In einem derartigen Fall können durch Auslegen von zwei Konvergier-Gitterkopplern für die optische Platte, welche die gleiche Trägerdicke besitzt, zwei Spuren auf der optischen Platte 1 gleichzeitig wiedergegeben oder aufgezeichnet werden. Somit gibt es den hervorragenden Effekt, daß die Wiedergabe- oder Aufzeichnungs-Übertragungsgeschwindigkeit verdoppelt werden kann.

Fig. 12 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche den Aufbau eines optischen Kopfes eines Gerätes für optische Platten gemäß der sechsten Ausführungsform der Erfindung zeigt.

In dem Diagramm besitzt die sechste Ausführungsform im wesentlichen den gleichen Aufbau wie der in Fig. 11 gezeigte sechste optische Kopf 60, abgesehen von einem dritten Strahlteiler 81 und einem Wellenleiterspiegel 82, und gleiche Teile und Bauteile wie die in Fig. 11 gezeigten sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Das heißt ein optischer Kopf der sechsten Ausführungsform, und zwar ein siebter optischer Kopf 80 ist folgendermaßen aufgebaut. Anstelle des zweiten Halbleiterlasers 69 und der zweiten Wellenleiterlinse 70 im in Fig. 11 dargestellten sechsten optischen Kopf 60 ist der dritte Strahlteiler 81 auf dem Lichtweg zwischen der Wellenleiterlinse 64 und dem Strahlteiler 66 angeordnet. In den beiden, durch den dritten Strahlteiler 81 geteilten Wellenleiter-Lichtstrahlen ist der Wellenleiterspiegel 82 in Richtung des Wellenleiters angeordnet, der in einer von der Richtung des ersten Strahlteilers 66 unterschiedlichen Richtung unterteilt ist, und die Position des Spiegels 82 ist auf eine Position festgelegt, bei der das vom Wellenleiterspiegel 82 reflektierte Wellenleiterlicht durch den zweiten Strahlteiler 72 hindurchgeht.

Die Funktionsweise des siebten optischen Kopfes 80 mit obigem Aufbau wird nachfolgend erläutert.

Der Treiberstrom wird dem ersten Halbleiterlaser 63 zugeführt. Der Laser 63 emittiert einen Laserstrahl von einer Randfläche des optischen Wellenleiters 62 aus. Der Laserstrahl breitet sich als Wellenleiterlicht aus. Das Wellenleiterlicht wird durch die erste Wellenleiterhuse 64 in paralleles Licht umgewandelt und durch den dritten Strahlteiler 81 in Durchlaßlicht und reflektiertes Licht aufgeteilt. Das Durchlaßlicht wird über den ersten Strahlteiler 66 zum ersten Konvergier-Gitterkoppler 65 übertragen. Das reflektierte Licht wird durch den Wellenleiterspiegel 82 reflektiert und tritt über den zweiten Strahlteiler 72 in den zweiten Konvergier-Gitterkoppler 71 ein. Die nachfolgenden Operationen werden in ähnlicher Weise wie diejenigen des sechsten optischen Kopfes 60 in der fünften Ausführungsform der Erfindung ausgeführt.

Gemäß der oben erwähnten sechsten Ausführungsform kann, zusätzlich zu den Effekten durch die vorhergehende fünfte Ausführungsform, indem das von einem einzigen Halbleiterlaser emittierte Wellenleiterlicht durch den dritten Strahlteiler in zwei Lichtstrahlen geteilt und jeweils zu den Konvergier-Gitterkopplern geleitet wird, die Anzahl der verwendeten Halbleiterlaser verringert werden.

Auch wenn die sechste Ausführungsform unter der Annahme beschrieben wurde, daß die Anzahl von Dicken der Plattenträger auf zwei Arten von Dicken festgelegt ist, kann die Erfindung auch auf drei oder mehr Arten von Dicken der Plattenträger angewendet werden. Nimmt man nun an, daß die Anzahl von Dicken der Plattenträger gleich N ist, genügt es, N Konvergier-Gitterkoppler und (N-1) Strahlteiler zum Teilen des vom Halbleiterlaser emittierten Wellenleiterlichts zu verwenden. Um die Lichtmengen der Laserstrahlen, welche auf die Platten konvergiert werden, abzugleichen, werden die Strahlteiler bevorzugt so ausgelegt, daß die Lichtmengenteilungsverhältnisse der Strahlteiler wie folgt festgelegt sind.

Fig. 13 ist eine schematische perspektivische Ansicht, welche den Aufbau eines optischen Kopfes eines Gerätes für optische Platten gemäß der siebten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Fig. 14 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Gerätes für optische Platten zeigt.

Der Aufbau des optischen Kopfes in Fig. 13 wird als erstes detailliert beschrieben.

Da in dem Diagramm die optische Platte 1, die Informationsspur 200, der Träger 61, der optische Wellenleiter 62, der erste Halbleiterlaser 63 und die erste Wellenleiterlinse 64 im Grundsatz mit dem in Fig. 12 gezeigten siebten optischen Kopf identisch sind, sind deren detaillierte Beschreibung hier weggelassen. Bezugszeichen 91 bezeichnet einen SAW (Oberflächenwellen)-Transducer, welcher auf dem optischen Wellenleiter 62 angeordnet ist, daß eine durch den SAW-Transducer erzeugte akustische Oberflächenwelle den Lichtweg des von der ersten Wellenleiterlinse 64 emittierten Wellenleiterlichts kreuzt. Der SAW-Transducer 91 ist durch eine Kreuzfinger-Elektrode aufgebaut, welche einen piezoelektrischen Transducer aus ZnO oder dergleichen aufveist. Bezugszeichen 92 bezeichnet eine durch den SAW-Transducer 91 erzeugte akustische Oberflächenwelle; 96 einen dritten Konvergier-Gitterkoppler, welcher auf dem Lichtweg des Wellenleiterlichts ausgebildet ist, welches durch eine derartige akustische Oberflächenwelle 92 gebeugt wurde und sich in der ersten Richtung ausbreitet; und 97 einen vierten Konvergier-Gitterkoppler, welcher in ähnlicher Weise auf dem Lichtweg des Wellenleiterlichts ausgebildet ist, welches sich in der zweiten Richtung ausbreitet. Jeder der Koppier 96 und 97 emittiert das Wellenleiterlicht zu einem Gebiet außerhalb des optischen Wellenleiters 62 und konvergiert es auf die optische Platte 1. Bezugszeichen 93 bezeichnet einen vierten Strahlteiler, welcher zwischen der ersten Wellenleiterlinse 64 und dem Fortbewegungsweg der akustischen Oberflächenwelle 92 angeordnet ist und das Wellenleiterlicht reflektiert, welches über den dritten oder den vierten Konvergier-Gitterkoppler 96 oder 97 in den optischen Wellenleiter 62 zurtickgekommen ist, nachdem es von der optischen Platte 1 reflektiert wurde. Bezugszeichen 94 bezeichnet eine dritte Wellenleiter-Konvergierlinse, welche auf dem Lichtweg des zurücklaufenden Lichts, welches durch den vierten Strahlteiler 93 reflektiert wurde, angeordnet ist und das zurücklaufende Licht konvergiert, und 95 bezeichnet eine dritte Photodetektoreinrichtung, welche mit der Seitenfläche des optischen Wellenleiters 62 verbunden ist und das zurücklaufende Licht erfaßt, welches durch die dritte Wellenleiter-Konvergierlinse 94 konvergiert wurde.

Der obige SAW-Transducer wurde ebenso detailliert in vorhergehendem "Optical Integrated Circuit" oder dergleichen beschrieben, und sowohl der bekannte optische Wellenleiter als auch die Vorrichtung vom Wellenleitertyp, welche in obigem Schriftstück beschrieben sind, können ebenso offensichthch verwendet werden.

Die Funktionsweise des optischen Kopfes in der siebten Ausführungsform mit obigem Aufbau wird nachfolgend beschrieben.

Der erste Halbleiterlaser 63 emittiert einen Laserstrahl von einer Kantenfläche des optischen Wellenleiters 62. Der Laserstrahl breitet sich als Wellenleiterlicht aus. Das Wellenleiterlicht wird durch die erste Wellenleiterlinse 64 in paralleles Licht umgewandelt und geht durch den vierten Strahlteiler 93 hindurch. Danach durchquert das Licht die vom SAW-Transducer 91 erzeugte akustische Oberflächenwelle 92. Zu diesem Zeitpunkt wird die Ausbreitungsrichtung des parallelen Wellenleiterlichts durch eine akustisch-optische Wechselwirkung mit der akustischen Oberflächenwelle 92 geändert. Da ein Ablenkungswinkel zu diesem Zeitpunkt sich in Übereinstimmung mit der Frequenz der akustischen Oberflächenwelle 92 ändert, kann sich das Wellenleiterlicht in einer beliebigen von den Richtungen des dritten und vierten Konvergier-Gitterkopplers 96 oder 97 ausbreiten, in Übereinstimmung mit Frequenzen von Hochfrequenzspannungen, welche dem SAW-Transducer 91 von außen zugeführt werden (es wird nun angenommen, daß die Frequenzen der Hochfrequenzspannungen auf f&sub1; bzw. f&sub2; festgelegt sind). Im Fall der ersten optischen Platte wird daher die Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub1; dem SAW-Transducer 91 von außen zugeführt, und dadurch ein Eintreten des parallelen Wellenleiterlichts in den dritten Konvergier-Gitterkoppler 96 ermöglicht. Der dritte Konvergier-Gitterkoppler 96 emittiert das parallele Wellenleiterlicht zu einem Gebiet außerhalb des optischen Wellenleiters 65 und konvergiert es auf die Informationsspur 200 auf der ersten optischen Platte 1. Das von der Plattenoberfläche reflektierte Licht tritt wieder über den dritten Gitterkoppler 96 in den optischen Wellenleiter 62 ein und breitet sich als zurücklaufendes Wellenleiterlicht in der entgegengesetzten Richtung aus. Die Fortbewegungsrichtung des Wellenleiterlichts wird durch die akustische Oberflächenwelle 92 geändert, und danach wird das Wellenleiterlicht durch den vierten Strahlteiler 93 in Richtung der dritten Wellenleiter-Konvergierlinse 94 reflektiert. Die dritte Wellenleiter-Konvergierlinse 94 konvergiert das zurücklaufende Licht zur dritten Photodetektoreinrichtung 95. Die dritte Photodetektoreinrichtung 95 erfaßt das Informationssignal und die Servo signale, wie beispielsweise das Fokussier-Fehlersignal, das Spurführungs-Fehlersignal, und dergleichen, welche auf die erste optische Platte 1 basierend auf einer Intensität und einer Intensitätsverteilung des zurücklaufenden Lichts aufgezeichnet wurden, und liefert sie nach außen. Durch Regulieren des Treiberstromes, welcher dem ersten Halbleiterlaser 63 zugefülut wird, emittiert ein achter optischer Kopf 90 den intensitätsregulierten Laserstrahl, und zeichnet dadurch das Informationssignal auf die erste optische Platte 1 auf oder löscht es von dieser.

Andererseits wird, im Fall der zweiten optischen Platte, die Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub2; an den SAW-Transducer 91 von außen angelegt, und dadurch ein Eintreten des parallelen Wellenleiterlichts in den vierten Konvergier-Gitterkoppler 97 ermöglicht. Die nachfolgenden Operationen werden in ähnlicher Weise wie im Fall der ersten optischen Platte ausgeführt.

Der Träger 61 wird vom Kopfsockel durch eine Fokussierstelleinrichtung und eine Spurführungsstelleinrichtung (nicht dargestellt) getragen. Die Position des Trägers 61 selbst wird durch die Servo signale geregelt, so daß der Laserstrahl genau auf die Informationsspur 200 auf der Platte aufgestrahlt wird.

Ein Gerät für optische Platten mit dem oben erwähnten achten optischen Kopf 90 wird nachfolgend bezugnehmend auf Fig. 14 beschrieben.

In den Diagrammen sind die optische Platte 1, die Kassette 2, der erste Linearmotor 4, das Unterscheidungsloch 7, die LED 8, die Photodiode 9, die Spurführungs-Regelschaltung 11, die Fokussier-Regelschaltung 13, die Linearmotor-Regelschaltung 15, die Spindel-Regelschaltung 17, der Spindehnotor 18, die Signalverarbeitungsschaltung 19, die LD-Treiberschaltung 20 und die Systemsteuereinrichtung 22 die gleichen wie beim Gerät für optische Platten in der dritten Ausführungsform der Erfindung. Bezugszeichen 90 bezeichnet den achten optischen Kopf, welcher durch den Wellenleiterträger, die Fokussierstelleinrichtung, die Spurführungsstelleinrichtung, den Kopfsockel und dergleichen aufgebaut ist. Bezugszeichen 85 bezeichnet eine Schaltung zum Erzeugen einer konstanten Spannung, welche ein Steuersignal von der Systemsteuereinrichtung 22 erhält und eine vorbestimmte Spannung Vi erzeugt. Bezugszeichen 86 bezeichnet eine V/f-Konvertierschaltung, welche die Spannung Vi von der Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85 erhält und ein Hochfrequenzsignal einer Frequenz f; welche proportional zu Vi ist, erzeugt. Die V/f-Konvergierschaltung 86 erzeugt ein Hochfrequenzsignal der Frequenz f&sub1;, wenn die Eingangsspannung Vi = V&sub1;, und erzeugt ein Hochfrequenzsignal der Frequenz f&sub2;, wenn Vi = V&sub2;. Bezugszeichen 87 bezeichnet eine SAW-Treiberschaltung, um eine Hochfrequenzspannung von gleicher Frequenz wie die Frequenz f des Hochfrequenzsignals, welches von der V/f-Konvertierschaltung 86 zugeführt wurde, an den SAW-Transducher 91 des achten optischen Kopfes 90 anzulegen.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten in der siebten Ausführungsform mit dem obigen Aufbau wird nachfolgend beschrieben.

Zuerst legt, wenn die Kassette 2, welche die zweite optische Platte umhüllt, in das Gerät für optische Platten der siebten Ausführungsform geladen wurde, die Systemsteuereinrichtung 22 fest, daß die Platte in der geladenen Kassette 2 die zweite optische Platte ist, und zwar durch das Erfassungssignal der Photodiode 9, so daß die Steuereinrichtung 22 ein Steuersignal an die Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85 liefert, um die Spannung V&sub2; zu erzeugen. Die V/f-Konvertierschaltung 86 wandelt die Eingangsspannung V&sub2; in die Frequenz f&sub2; um, so daß die SAW-Treiberschaltung 87 die Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub2; an den SAW-Transducer 91 des achten optischen Kopfes 90 anliegt. Daher wird im achten optischen Kopf 90 der Laserstrahl vom zweiten Konvergier-Gitterkoppler 97 ohne Aberration auf die Informationsspur 200 auf der zweiten optischen Platte, welche den Plattenträger der Dicke d&sub2; besitzt, konvergiert. Gleichzeitig erfaßt die dritte Photodetektoreinrichtung 95 des achten optischen Kopfes 90 ein Fokussier-Fehlersignal und ein Spurführungs-Fehlersignal aus dem von der optischen Platte reflektierten Licht und liefert sie zur Spurführungs-Regelschaftung 11 und der Fokussier-Regelschaltung 13. Weiter wird das Informationssignal auf der Platte der Signalverarbeituugsschaltung 19 und der Spindel-Regelschaltung 17 zugeführt.

Andererseits liefert im Falle der ersten optischen Platte die Systemsteuereinrrichtung 22 ein Steuersignal zur Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85, um die Spannung V&sub1; zu erzeugen. Die V/f-Konvertierschaltung 86 wandelt die Eingangsspannung V&sub1; in die Frequenz f&sub1; um, so daß die SAW-Treiberschaltung 87 die Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub1; an den SAW-Transducer 91 des achten optischen Kopfes 90 anliegt. Daher wird im achten optischen Kopf 90 ein Laserstrahl vom ersten Konvergier-Gitterkoppler 96 emittiert und ohne Aberration auf die Informationsspur 200 auf der ersten optischen Platte mit dem Plattenträger der Dicke d&sub1; konvergiert. Die weiteren Operatioen werden in ähnlicher Weise wie im Fall der vorhergehenden zweiten optischen Platte ausgeführt.

Gemäß der oben erwähnten Ausführungsform ist, zusätzlich zu den Effekten der obigen sechsten Ausführungsform, die Anzahl der Halbleiterlaser, welche im achten optischen Kopf 90 erforderlich sind, lediglich eins, und jeder der Konvergier-Gitterkoppler emittiert den Laserstrahl nicht gleichzeitig, so daß eine Abstrahlungsleistung des Halbleiterlasers in effizienter Weise dem Konvergier-Gitterkoppler entnommen werden kann. Das heißt, ein optischer Kopf, welcher eine bessere Übertragungseffizienz als der siebte optische Kopf 80 in der vorhergehenden sechsten Ausführungsform besitzt, kann geliefert werden.

Weiter können, durch Anordnen des vierten Strahlteilers 93 zwischen der Wellenleiterlinse 64 und dem SAW-Transducer 91, die von den zwei Konvergier-Gitterkopplern zurücklaufenden Lichtstrahlen durch eine einzige Photodetektoreinrichtung erfaßt werden.

Auch wenn die Anzahl von Dicken der Plattenträger in dieser Ausführungsform auf zwei Arten von Dicken festgelegt ist, kann die Erfindung ebenfalls offensichtlich auf drei oder mehr Arten von Dicken der Plattenträger angewendet werden. In einem derartigen Fall erhöht sich die Anzahl der Konvergier-Gitterkoppler in Übereinstimmung mit der Anzahl der Arten von Dicken, und die Lichtwege werden durch den SAW-Transducer 91 in Übereinstimmung mit der vergrößerten Anzahl von derartigen Koppiern umgeschaltet.

Ein Gerät für optische Platten in der achten Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend beschrieben.

Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Gerätes für optische Platten in der achten Ausführungsform zeigt. In dem Diagramm bezeichnet Bezugszeichen 1 die erste oder zweite optische Platte; 2 die Kassette; 4 den Linearmotor; 7 das Unterscheidungsloch; 8 die LED; 9 die Photodiode; 13 die Fokussier-Regelschaltung; 15 die Linearmotor-Regelschaltung; 17 die Spindel-Regelschaltung; 18 den Spindelmotor; 19 die Signalverarbeitungsschaltung; 20 die LD-Treiberschaltung; 22 die Systemsteuereinrlchtung; 85 die Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung; 86 die V/f-Konvertierschaltung; und 87 die SAW-Treiberschaltung. Die obigen Bauelemente sind dieselben wie im Gerät für optische Platten in der siebten Ausführungsform von Fig. 14, und ihre detaillierten Beschreibungen sind daher weggelassen. Bezugszeichen 90 bezeichnet einen optischen Kopf, welcher im wesentlichen der gleiche wie der oben erwähnte achte optische Kopf 90 ist, abgesehen davon, daß der optische Kopf in der achten Ausführungsform keine Spurfürungsstelleinrichtung besitzt. Daher wird der optische Kopf in Fig. 15 aus Gründen einer bequemeren Erläuterung ebenfalls als achter optischer Kopf 90 bezeichnet. Bezugszeichen 100 bezeichnet eine Spurführungs-Fehlererfassungsschaltung, welche ein Spurführungs-Fehlersignal von der dritten Photodetektoreinrichtung 95 des achten optischen Kopfes 90 empfängt und eine Spurführungs-Fehlerspannung VTE an einen Addierer 101 liefert, welcher nachfolgend erläutert wird. Bezugszeichen 101 bezeichnet den Addierer. Die Spannung VTE, welche von der Spurführungs-Fehlererfassungschaltung 100 geliefert wird, und die Spannung Vi, welche von der Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85 erzeugt wird, werden dem Addierer 101 zugeführt, so daß der Addierer eine Spannung V&sub0; (V&sub0; = VTE + Vi) an die V/f-Konvertierschaltung 86 liefert. Die V/f-Konvertierschaltung 86, die SAW-Treiberschaltung 87, die Spurführungs-Fehlererfassungsschaltung 100 und ein Addierer 101 bauen eine Spurführungs-Regelschaltung 102 auf Das heißt, es ist der erfinderische Punkt der achten Ausführungsform, daß die Spurführungsregelung durch Verwendung des SAW-Transducers 91 des achten optischen Kopfes 90 ausgeführt wird.

Das Prinzip der Spurführungsregelung der achten Ausführungsform wird nachfolgend bezugnehmend auf die Zeichnungen beschrieben. Fig. 16 ist eine vergrößerte schematische perspektivische Ansicht des Konvergier-Gitterkopplers, des SAW-Transducers, und eines Bereiches, bei dem eine akustische Oberflächenwelle gebildet ist. Das Wellenleiterlicht, welches in den Konvergier-Gitterkoppler eintritt, wird in Übereinstimmung mit einer Mikroänderung der Frequenz der akustischen Oberilächenwelle zwischen durchgezogenen Linien und unterbrochenen Linien oszllliert. Ein derartiger Oszillationswinkel wird als Ablenkungswinkel (dargestellt durch θ) bezeichnet. Daher oszilliert das vom Konvergier-Gitterkoppler abgestrahlte Licht ebenfalls und der konvergierte Lichtfleck bewegt sich. Da sich der Ablellkungswinkel θ nahezu proportional zur Frequenz der akustischen Oberflächenwelle ändert, kann, indem die Frequenz in Übereinstimmung mit der Größe des Spurführungsfehlers geändert wird, der konvergierte Lichtfleck genau auf die Informationsspur positioniert werden.

Die Funktionsweise des Gerätes für optische Platten der wie in Fig. 5 gezeigt aufgebauten Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben. Zuerst steuert, wenn die Platte in der geladenen Kassette 2 die zweite optische Platte ist, die Systemsteuereinrichtung 22die Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85 so, daß die Ausgangsspannung Vi auf V&sub2; festgelegt wird. Die Ausgangsspaunung VTE der Spurführungsfehler-Erfassungsschaltung 100 wurde auf "0" initialisiert. Der Addierer 101 addiert die Spannungen Vi und VTE und liefert die Spannung V&sub0; (= V&sub2;) an die V/f-Konvertierschaltung 86. Die V/f-Konvertierschaltung 86 ändert eine Frequenz fS eines Ausgangssignals in Übereinstimmung mit der Eingangsspannung V0. Das Gerät für optische Platten wurde in einer derartigen Weise ausgelegt, daß das Signal einer Frequenz fS (= f&sub1;) erzeugt wird, wenn V&sub0; = V&sub1; , und das Signal von einer Frequenz fS (= f&sub2;) erzeugt wird, wenn V&sub0; = V&sub2;, und sich die Frequenz fS proportional zur Eingangsspannung V&sub0; ändert. Daher liefert die V/F-Konvertierschaltung 86 ein Hochfrequenzsignal der Frequenz f&sub2; an die SAW-Treiberschaltung 87. Die SAW-Treiberschaltung 87 legt eine Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub2; an den SAW-Transducer 91 des achten optischen Kopfes 90 an. Im achten optischen Kopf 90 wird demzufolge der Laserstrahl vom vierten Konvergier-Gitterkoppler 97 emittiert und ohne Aberration auf die Informationsspur auf der zweiten optischen Platte konvergiert. Gleichzeitig wird im achten optischen Kopf 90 das von der Platte reflektierte Licht durch die dritte Photodetektoreinrichtung 95 erfaßt. Ein Spurführungs-Fehlersignal wird der Spurführungsfehler-Erfassungsschaltung 100 zugeführt. Ein Fokussier-Fehlersignal wird der Fokussier-Regelschaltung 13 zugeführt. Das Informationssignal wird der Spindel-Regelschaltung 17 und der Signalverarbeitungsschaltung 19 zugeführt. Die Spurführungsfehler-Erfassungsschaltung 100 erzeugt die Spurführungs-Spannung VTE in Übereinstimmung mit dem Umfang einer Spurabweichung des auf die Informationsspur 200 konvergierten Lichtflecks und liefert sie an den Addierer 101. Der Addierer 101 schickt die Ausgangsspannuug V&sub0; = V&sub2; + VTE ab due V/f-Konvertierschaltung 86 wie oben erwälmt. In Übereinstimmung mit der Ausgangsspannung VO weicht die Ausgangssignalfrequenz fS der V/f-Konvertierschakung 86 von der Frequenz f&sub2; durch einen dem Spurführungsfehler entsprechenden Wert (angenommen sei df) ab. Wie oben erwähnt ändert sich, wenn sich die Frequenz der Treiberspannung des SAW-Transducers 91 ändert, die Aussendeposition des Lichtes vom vierten Konvergier-Gitterkopplers 97 und die Position des auf die optische Platte 1 konvergierten Lichtflecks ändert sich für die Spur. Daher wird, indem eine Konvertiergleichung zwischen V&sub0; und fS der V/f-Konvertierschaltung 86 so festgelegt wird, daß dem auf die optische Platte 1 konvergierten Lichtfleck eine Annäherung an die Spur ermöglicht wird, der Spurführungsfehler eliminiert. Die weiteren Operationen werden in einer ähnlichen Weise wie beim Gerät für optische Platten in der siebten Ausführungsform durchgeführt.

Andererseits steuert im Fall der ersten optischen Platte die Systemsteuereinrichtung 22 die Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Spannung 85, und legt dadurch die Ausgangsspannung Vi auf V&sub1; fest. Somit liefert die V/f-Konvertierschaltung 86 ein Hochfrequenzsignal der Frequenz f&sub1; an die SAW-Treiberschaltung 87, und die SAW-Treiberschaltung 87 legt eine Hochfrequenzspannung der Frequenz f&sub1; an den SAW-Transducer 91 des achten optischen Kopfes 90 an. Demzufolge wird beim achten optischen Kopf 90 der Laserstrahl vom dritten Konvergier-Gitterkoppler 96 emittiert und ohne Aberration auf die Informationsspur 200 auf der ersten optischen Platte konvergiert. Gleichzeitig liefert die Spurführungsfehler-Erfassungsschaltung 100 die Spurführungsfehlerspannung VTE zum Addierer 101 vom Eingangssignal T&sub1;. Die Eingangsspannung der V/f-Konvertierschaltung 86 wird auf V&sub0; = V&sub1; + VTE festgelegt, und der Spurführungsfehler kann in ähnlicher Weise wie im Fall der zweiten optischen Platte beseitigt werden.

Fig. 17 ist ein Graph, welcher das Plinzip der Spurführungsregelung der Ausführungsform zeigt und die Beziehungen zwischen V&sub0;und fS, und dem Ablenkungswinkel des Wellenleiterlichts im achten optischen Kopf 90 zeigt. Wie im Graph gezeigt, kann, indem V&sub0; und fS lediglich um eine Größe geändert wird, welche proportional zum Spurfühmngsfehlersignal von V ist, und demgemäß mit f&sub1; als Mittelpunkt im Fall der ersten optischen Platte, oder durch Andern lediglich um eine Größe, welche proportional zum Spurführungsfehlersignal von V&sub2; ist, und demgemäß mit f&sub2; als Mittelpunkt im Fall der zweiten optischen Platte, der Oszillationswinkel des Wellenleiterlichts in genauer Weise verändert werden. Daher kann durch Andern der Abstrahlungspositionen der Lichtstrahlen von den zwei Konvergier-Gitterkopplern ein Spurführen des konvergierten Lichtflecks auf der Spur ermöglicht werden.

Gemäß der oben erwähnten achten Ausführungsform kann zusätzlich zu den Effekten der vorhergehenden siebten Ausführungsform ein Überwechseln der Wellenleiterlichtstrahlen, welche in die Konvergier-Gitterkoppler eintreten, und die Spurführungsregelung durch den SAW-Transducer 91 ausgeführt werden. Somit kann der optische Kopf vereinfacht und die Anzahl der Fertigungsschritte verringert werden.

Da die akustische Oberflächenwellen 92 sich zwischen dem vierten Strahlteiler 93 und den zwei Konvergier-Gitterkopplern befindet, wird das zurücklaufende Wellenleiterlicht von der optischen Platte 1 nicht durch die Spurführungsregelung auf dem Lichtweg nach der akustischen Oberflächenwelle 92 beeinflußt. Daher wird die Konvergierposition auf der dritten Photodetektoreinrichtung nicht durch die Spurführungsregelung bewegt, so daß eine Beeinträchtigung des Photodetektorsignals verhindert werden kann.

In der Ausführungsform kann, auch wenn der SAW-Transducer sowohl als Lichtweg-Umschalteinrichtung als auch als Lichtweg-Ablenkeinrichtung zur Spurführungsregelung verwendet wurde, der SAW-Transducer ebenso lediglich zur Spurführungsregelung für den optischen Kopfvorgesehen sein. Beispielsweise ist es ebenfalls möglich, den SAW-Transducer für den sechsten optischen Kopf 60 in der führten Ausführungsform oder den siebten optischen Kopf 80 in der sechsten Ausführungsform auszubilden, und die Spurführungsregelung auszuführen.


Anspruch[de]

1. Gerät zum Aufzeichnen, Wiedergeben oder Löschen von Information auf eine gewählte, oder von einer gewählten, von N Typen von optischen Platten (1), wobei N größer oder gleich zwei ist und jede Platte (1) eine Informationsschicht und einen transparenten Träger aufweist, und zwar durch Konvergieren eines Lichtstrahls auf die Informationsschicht durch den transparenten Träger hindurch, wobei jeder Typ von optischen Platten jeweils eine unterschiedliche Trägerdicke aufweist, und das Gerät aufweist:

N Konvergiereinrichtungen (31, 41), welche Aberrationen besitzen, die jeweils für die N unterschiedlichen Trägerdicken korrigiert sind, welche vorgesehen sind, um eine Aberrationskorrektur über den transparenten Träger des jeweiligen der N Typen von optischen Platten (1) durchzuführen und den Lichtstrahl auf die Informationsschicht von dieser zu konvergieren; und

eine Steuereinrichtung (22) zum Auswählen der Konvergiereinrichtung, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist;

dadurch gekennzeichnet, daß:

die N Konvergiereinrichtungen (31, 41) jeweils unterschiedliche numerische Aperturen besitzen, wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um die Konvergiereinrichtung, welche die größere oder größte numerische Apertur besitzt, zur Verwendung mit dem Typ der optischen Platten (1) auszuwählen, welcher den dünneren oder dünnsten transparenten Träger besitzt.

2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem jede der Konvergiereinrichtungen jeweils eine Objektivlinse (36, 46) aufweist und das Gerät weiter aufweist:

N optische Köpfe (3, 5), von denen jeder jeweils Lichtabstrahleinrichtungen (32, 34) zum Abstrahlen des Lichtstrahls aufweist, welcher durch eine zugehörige von den Objektivlinsen auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) konvergiert wird;

Photodetektoreimichtungen (38, 47) zum Erfassen des von der optischen Platte (1) reflektierten Lichts; und

N Optikkopf-Bewegungseinrichtungen (4, 6), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet sind und vorgesehen sind, um die N optischen Köpfe in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um den optischen Kopf auszuwählen, der deijenigen Objektivlinse zugehörig ist, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist; und

wobei der ausgewählte optische Kopf vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), auzuzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

3. Gerät nach Anspruch 2, welches weiter Rückwärtsbewegungseinrichtungen (4, 6) aufiveist, um die nicht-ausgewählten optischen Köpfe von der optischen Platte (1) für eine Zeitdauer wegzuhaken, in welcher der optische Kopf das Informationssignal aufzeichnet, wiedergibt oder löscht.

4. Gerät nach Anspruch 1, bei dem jede der Konvergiereinrichtungen jeweils eine Objektivlinse (36, 46) außveist, und das Gerät weiter aufweist:

einen optischen Kopf (30), der N optische Systeme (31, 41) besitzt, von denen jedes jeweils Lichtabstrahleinrichtungen (32, 34) zum Abstrahlen des Lichtstrahls autweist, welcher durch eine zugehörige von den Objektivlinsen (36, 46) auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) konvergiert wird;

Photodetektoreinrichtungen (38, 48) zum Erfassen des von der optischen Platte (1) reflektierten Lichts; und

eine Optikkopf-Bewegungseinrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf (30) in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um das optische System auszuwählen, das derjenigen Objektivlinse zugehörig ist, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist, und weiter vorgesehen ist, um die Lichtabstrahlungseinrichtung des gewählten optischen Systems mit Energie zu versorgen; und

wobei das ausgewahlte optische System angeordnet ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), aufruzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

5. Gerät nach Anspruch 1, bei demjede der Konvergiereinrichtungen jeweils eine Objektivlinse (36, 46) aufweist, und das Gerät weiter aufweist:

einen optischen Kopf (50), der eine Lichtabstrahleinrichtung (32) aufweist, wobei die N Objektivlinsen (36, 46) zum Konvergieren des von der Abstrahleinrichtung (32) abgestrahlten Lichtstrahls auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) vorgesehen sind, und der optische Kopf (50) weiter aufweist:

eine Photodetektoreinrichtung (38) zum Erfassen des von der optischen Platte reflektierten Lichts; und

eine Optikkopf-Bewegungseinrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf (50) in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um die Objektivlinse auszuwählen, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist; und

wobei der optische Kopf vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), aufzuzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen, und zwar unter Verwendung des durch die gewählte Objektivlinse hindurchgehenden Lichtstrahls.

6. Gerät nach Anspruch 1, welches weiter aufweist:

einen optischen Kopf (53), der eine Lichtabstrahleinrichtung (32) zum Abstrahlen des Lichtstrahls aufweist, welcher durch eine zugehörige von den Objektivlinsen (46) auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) konvergiert wird; wobei der optische Kopf (53) weiter aufweist:

Photodetektoreinrichtungen (38) zum Erfassen des von der optischen Platte reflektierten Lichts;

eine Lichtwellenfront-Umwandlungseinrichtung (54):

eine Halteeinrichtung (55) zum Halten der Lichtwellenfront-Umwandlungseinrichtung im Lichtweg zwischen der Lichtabstrahleinrichtung (32) und der optischen Platte (1);

eine Optikkopf-Bewegungseüirichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die N Konvergiereinrichtungen N optische Systeme sind, von denen jedes mindestens eine der Objektivlinsen (46) und die

Lichtwellenfront-Umwandlungseinrichtung (54) aufweist;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um das optische System auszuwählen, bei welchem die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist; und

wobei der optische Kopf vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), mittels des Lichtstrahls vom gewählen System aufzuzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

7. Gerät nach Anspruch 1, welches weiter aufweist:

einen optischen Kopf (60), der einen auf einem Träger (61) ausgebildeten Lichtwellenleiter(62) und N Lichtabstrahleinrichtungen (63, 69) aufweist, von denen jede zum Abstrahlen eines Wellenleiter-Lichtstrahls in den Lichtwellenleiter vorgesehen ist, wobei die N Konvergiereinrichtungen N auf dem Wellenleiter (62) ausgebildete Konvergiergitterkoppler (65, 71) aufweist, von denen jeder zum Abstrahlen der von den N Lichtabstrahleinrichtungen zugeführten Wellenleiter-Lichtstrahlen zum Äußeren des Lichtwelenleiters vorgesehen ist, um den Lichtstrahl auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) zu konvergieren und um dem von der optischen Platte (1) reflektierten Licht das Eintreten zu erlauben, wobei der optische Kopf (60) weiter aufweist:;

N Photodetektoreinrichtungen (68, 74), von denen jeder zum Erfassen des von der optischen Platte reflektierten Lichts und zum Erzeugen eines Ausgangssignals als Antwort auf dieses vorgesehen ist; und

eine Optikkopfbewegungseinrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um denjenigen der N Lichtabstrahleinrichtungen zum Abstrahlen des Wellenleiterlichts in den Konvergiergitterkoppler auszuwählen, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist, und um die Lichtabstrahleinrichtungen mit Energie zu versorgen, und der optische Kopf vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), mittels des Lichtstrahls von der gewählen Lichtabstrahleinrichtung aufruzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

8. Gerät nach Anspruch 1, welches weiter aufweist:

einen optischen Kopf (80) aufweisend:

einen auf einem Träger (61) ausgebildeten Lichtwellenleiter (62);

eine Lichtabstrahleinrichtung (63) zum Abstrahlen eines Wellenleiter-Lichtstrahls in den Lichtwellenleiter (62); und

eine Lichtflußteileinrichtung (81) zum Teilen des von der Lichtabstrahleinrichtung abgestrahlen Wellenleiterlichts in N Teil-Wellenleiter-Lichtstrahlen;

wobei die N Konvergiereinrichtungen N auf dem Wellenleiter (62) ausgebildete Konvergiergitterkoppler (65, 71) aufweist, von denen jeder zum Abstrahlen jeder dem geteilten Wellenleiterlichtstrahlen zum Äußeren des Lichtwellenleiters vorgesehen ist, um den Lichtstrahl auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) zu konvergieren und um dem von der optischen Platte (1) reflektierten Licht das Eintreten zu erlauben;

wobei der optische Kopf (80) weiter aufweist:

N Photodetektoreinrichtungen (68, 74), um jeweils das von den N Konvergiergitterkopplem reflektierte Licht zu erfassen und Ausgangssignale als Antwort auf dieses zu erzeugen;

eine Optikkopf-Bewegungsenrrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

eine Ausgangsschalteinrichtung (10) zum Auswählen eines der Ausgangssignale der N Photodetektoreinrichtungen in Übereinstimmung mit einem Steuersignal;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um das Steuersignal zur Ausgangsschalteinrichtung zu erzeugen und um diejenige der N Photodetektoreinrichtungen auszuwählen, in welche das Wellenleiterlicht von dem Konvergiergitterkoppler, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist, eintritt; und

wobei der optische Kopf (80) vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), mittels des Lichtstrahls, welcher in die ausgewählte Photodetektoreinrichtung eintritt, aufzuzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

9. Gerät nach Anspruch 1, welches weiter aufweist:

einen optischen Kopf (90) aufweisend:

einen auf einem Träger (61) ausgebildeten Lichtwellenleiter (62);

eine Lichtabstrahleinrichtung (63) zum Abstrahlen eines Wellenleiter-Lichtstrahls in den Lichtwellenleiter (62); und

eine Lichtwegschalteinrichtung (91), die innerhalb eines Lichtwegs des Wellenleiterlichts angeordnet ist und vorgesehen ist, um die Ausbreitungsrichtung des Wellenleiterlichts zwischen N Richtungen in Übereinstimmung mit einem Steuersignal zu schalten;

wobei die N Konvergiereinrichtungen N auf dem Wellenleiter (62) ausgebildete Konvergiergitterkoppler (96, 97) aufweisen, welche jeweils in den N Ausbreitungsrichtungen vorgesehen sind und weiter vorgesehen sind, um das Wellenleiterlicht zum Äußeren des Lichtwellenleiters abzustrahlen, um das Licht auf die Informationsschicht von einer der optischen Platten (1) zu konvergieren und um dem von der optischen Platte (1) reflektierten Licht das Eintreten zu erlauben; wobei der optische Kopf (90) weiter aufweist:

eine Photodetektoreinrichtungen (95) zum Erfassen des reflektierten Lichts und zum Erzeugen eines Informationssignals als Antwort auf dieses; und

eine Optikkopf-Bewegungseinrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf (90) in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um das Steuersignal zur Lichtweg-Schalteinrichtung zu erzeugen und um die Ausbreitungsrichtungen des Wellenleiterlichts von der Lichtabstrahleinrichtung zu demjenigen der N Konvergiergitterkoppler umzuschalten, bei welchem die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist; und

wobei der optische Kopf (80) vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), mittels des Lichtstrahls, welcher vom ausgewählten Konvergiergitterkoppler abgestrahlt wird, aufzuzeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

10. Gerät nach Anspruch 9, welches weiter aufweist:

eine Ablenkeinrichtung (91) zum Ändern der Ausbreitungsrichtung des Wellenleiterlichts durch einen Ablenkungswinkel gemäß einem Eingangssignal;

eine Spurführungsfehler-Erfassungseinrichtung (100) zum Erfassen eines Spuriührwigsfehlers eines konvergierten Lichtpunkts, welcher auf die optische Platte (1) konvergiert ist, und zum Erzeugen eines Spurhrungsfehlersignals; und

eine Spurführungssteuereinrichtung (102), um das Eingangssignal zur Ablenkeinrichtung in Übereinstimmung mit dem Spurführungsfehlersignal zu ändern und den Spurführungsfehler des konvergierten Lichtpunkts zu beseitigen.

11. Gerät nach Anspruch 1, welches weiter aufweist;

einen optischen Kopf (50) aufweisend:

eine Lichtabstrahleinrichtung (32); und

eine Lichtstrahl-Teileinrichtung (34), die im Lichtweg von der Lichtabstrahleinrichtung (32) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den abgestrahlten Lichtstrahl in N Lichtstrahlen zu teilen und in unterschiedliche Richtungen abzulenken;

wobei die N Konvergiereinrichtungen N Objektivlinsen (36, 46) aufweisen, um die N Lichtstrahlen auf die Informationsschicht der optischen Platte (1) zu konvergieren;

wobei der optische Kopf (50) weiter aufweist:

Lichtstrahl-Wahleinrichtungen (51, 52), um einen der durch die Licht-Teileinrichtung geteilten N Lichtstrahlen in Übereinstimmung mit einem Steuersignal auszuwänlen und das Hindurchgehen des Lichtstrahls zu erlauben;

eine Photodetektoreinrichtung (38) zum Erfassen des von der optischen Platte reflektierten Lichts; und

eine Optikkopf-Bewegungseinrichtung (4), die unterhalb der optischen Platte (1) angeordnet ist und vorgesehen ist, um den optischen Kopf (50) in radialer Richtung bezüglich der optischen Platte (1) zu bewegen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um das Steuersignal zur Lichtstrahl-Wahleinrichtungen zu erzeugen und den Lichtstrahl auszuwählen, der durch diejenige der N Objektivlinsen hindurchgeht, bei welcher die Aberration aufgrund des transparenten Trägers kleiner oder am kleinsten ist; und

wobei der optische Kopf (50) vorgesehen ist, um das Informationssignal auf die optische Platte (1), oder von der optischen Platte (1), mittels des gewählten Lichtstrahls aufztizeichnen, wiederzugeben oder zu löschen.

12. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, welches weiter aufweist:

Plattenunterscheidungseinrichtungen (8, 9), um die Dicke des transparenten Trägers einer geladenen optischen Platte (1) zu unterscheiden und ein Unterscheidungssignal gemäß dem Ergebnis der Unterscheidung zu erzeugen;

wobei die Steuereinrichtung (22) vorgesehen ist, um eine der N Konvergiereinrichtungen (31, 41) in Übereinstimmung mit dem Unterscheidungssignal auszuwählen.

13. System, aufweisend ein Gerät nach Anspruch 12 und eine Kassette (2) zum Einhüllen der optischen Platte (1);

wobei die Kassette ein Unterscheidungsloch (7) aufweist, das einen Öffnungs/Schließzustand besitzt, welcher sich entsprechend dem Typ der optischen Platte (1) unterscheidet;

und das Gerät weiter eine Erfassungsennichtung (8, 9) aufweist, um den Öffnungs/Schließzustand des Unterscheidungslochs (7) zu effassen und ein Unterscheidungssignal als Antwort auf dieses zu erzeugen.







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