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Dokumentenidentifikation DE19548162C2 27.11.1997
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Teigteilen
Anmelder Dieter Sönnichsen Maschinen- und Stahlbau GmbH, 25712 Burg, DE
Erfinder Sönnichsen, Dieter, 25712 Burg, DE
Vertreter Dimmerling, H., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 76185 Karlsruhe
DE-Anmeldedatum 22.12.1995
DE-Aktenzeichen 19548162
Offenlegungstag 26.06.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.11.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.11.1997
IPC-Hauptklasse A21C 11/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Teigteilen vorbestimmter Fläche und vorbestimmten Dickenprofils, bei welchem eine dem fertigen Teigteil entsprechende Menge Teig auf eine Unterlage aufgebracht wird und auf den Teig mittels eines erweiterbaren Stempels Druck ausgeübt wird, so daß der Teig fließt. Die Vorrichtung weist eine Auflageplatte als Unterlage und einen auf die Auflageplatte absenkbaren Stempel auf. Bei Bedarf können Unterlage und Stempel mit einem Trenn- oder Gleitmittel versehen sein.

Da in der heutigen Zeit in verstärktem Maße auf fertige Gerichte zurückgegriffen wird, welche in kürzester Zeit fertig zum Verzehr sind, wird von der Industrie eine immer größer werdende Zahl unterschiedlicher Gerichte angeboten.

Dabei spielen die Gerichte, welche auf einer vorgebackenen Teigunterlage angeboten werden, eine bedeutende Rolle. Bei der Herstellung dieser Gerichte wird zunächst die Teigunterlage, welche regelmäßig eine vorbestimmte Form haben muß, hergestellt.

Zur Herstellung derartiger Teigunterlagen sind unterschiedliche Verfahren bekannt. So ist es bekannt, eine Teigunterlage vorbestimmter Form aus einem kontinuierlich hergestellten Teigband auszustanzen. Man erhält hierdurch eine Teigunterlage, welche durch eine mehr oder weniger konstante Dicke gekennzeichnet ist.

Oftmals ist es jedoch erwünscht, daß die Teigunterlage ein unterschiedliches Dickenprofil aufweist. Insbesondere ist es oftmals wünschenswert, wenn die Teigunterlage am Rand dicker ist als in der Mitte.

Eine derartige Teigunterlage kann dadurch geschaffen werden, daß eine vorbestimmte Menge Teig in eine Form eingebracht wird und in die Form ein entsprechend ausgebildeter Stempel abgesenkt wird. Hierdurch wird auf den Teig ein Druck ausgeübt, so daß er sich in der Form verteilt. Die Form ist so ausgebildet, daß die Teigunterlage am Rand dicker ist als in der Mitte.

Das durch die Pressung erzwungene Fließen des Teigs durch die gesamte Form wirkt sich jedoch nachteilig auf die Struktur des Teigs aus. So kann die Struktur des Teigs zumindest teilweise zerstört werden. Eine Zerstörung der Struktur des Teigs wirkt sich jedoch sehr nachteilig auf die Qualität des Teigs aus. Darüber hinaus läßt die Qualität des durch die Pressung erhaltenen dickeren Randes zu wünschen übrig.

Aus der US 5,176,922 ist eine Presse zum Herstellen von Pizzen bekannt, bei welcher auf ein auf einer Auflage liegendes Teigstück mittels eines Stempels Druck ausgeübt wird. Der Stempel ist so ausgebildet, daß sich zunächst ein Kernstempel auf das Teigstück absenkt. Nach dem Absenken des Kernstempels wird zunächst eine um den Kernstempel herum angeordnete Stempelerweiterung auf das Teistück abgesenkt. Anschließend werden nach und nach weitere, um die jeweiligen Stempelerweiterungen herum angeordnete weitere Stempelerweiterungen auf das Teigstück abgesenkt.

Beim Absenken des Kernstempels beziehungsweise der Stempelerweiterungen fließt das Teigstück jeweils unter dem Kernstempel beziehungsweise unter der Stempelerweiterung heraus. Nachdem das Teigstück aus der Presse herausgeflossen ist, kann es sich entspannen. Da die Fläche der Unterlage, auf der das Teigstück liegt, etwa der vorbestimmten Form des Teigstücks entspricht, gleitet der aus der Presse herausfließende Teig aus der Unterlage und kann sich nur in der Richtung des Stempels entspannen. Untelagenseitig ergibt sich so eine andere Teigstruktur als auf der Stempelseite. Der Wulst des fertigen Teigstücks kann sich nur in Stempelrichtung ausbilden. Dies weicht von der gewünschten Form ab, wenn sich ein Wulst in beide Richtungen erstrecken soll.

Es ist Aufgabe der Erfindung, ein eingangs genanntes Verfahren und eine Vorrichtung derart auszubilden, daß eine Teigunterlage vorbestimmter Fläche hergestellt werden kann, deren Struktur des Teigs nahezu erhalten bleibt, wobei die Herstellung eines vorbestimmten Dickenprofils mit einem qualitativ hochwertigen dickeren Rand möglich sein soll.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 bzw. 4. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Gemäß der Erfindung weist die Unterlage zunächst eine erste Fläche auf, welche kleiner als die vorbestimmte Fläche ist, die das fertige Teigteil erhalten soll, und wird der Teig zunächst auf die Unterlage mittels eines Kernstempels mit einer ersten Fläche gepreßt. Durch den durch den Kernstempel ausgeübten Druck fließt der Teig, wodurch sich seine Oberfläche vergrößert. Nach einer vorbestimmten Fließzeit wird die Fläche des Stempels und der Unterlage um eine erste Stempelerweiterung beziehungsweise Unterlagenerweiterung vergrößert. Mittels der ersten Stempelerweiterung wird dann auf den Teig ein Preßdruck ausgeübt, so daß der Teig unter der ersten Stempelerweiterung seitlich ausfließt, wodurch sich seine Oberfläche weiter vergrößert. Die Stempelerweiterung der Fläche des Stempels sowie der Unterlage und die Ausübung des Preßdrucks durch die jeweilige Stempelerweiterung werden solange wiederholt, bis die Fläche des Teigs der vorbestimmten Fläche entspricht, welche das fertige Teigteil erhalten soll.

Hierdurch wird auf vorteilhafte Weise erreicht, daß der Teig ausgehend vom Bereich des Kernstempels schrittweise nach außen verdrängt wird. Der Teil fließt jeweils nur um eine kurze Strecke unter der betreffenden Stempelerweiterung, woraufhin er sich kurzzeitig entspannen kann. Durch die Verdrängung jeweils nur um eine kleine Strecke und der darauffolgenden Entspannung bleibt die Struktur des Teigs weitestgehend erhalten. Die Struktur des fertig gepreßten Teigstücks ist so unterlagenseitig und stempelseitig gleich. Dies wirkt sich besonders günstig auf die Qualität des gebackenen Teigstücks aus.

Besonders vorteilhaft ist, wenn die Fläche der Unterlage immer derart eingestellt wird, daß sie jeweils der Fläche des Stempels entspricht. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß der Teig beim Herausfließen aus dem Bereich der Stempelerweiterung keine Behinderung erfährt. Der unter der Stempelerweiterung herausgeflossene Teil des Teigs befindet sich frei in der Luft und wird nur durch seine Verbindung mit dem sich unter dem Stempel beziehungsweise der Stempelerweiterung befindlichen Teil des Teigs gehalten. Der Teig kann sich somit in alle Richtungen frei entspannen.

Zur Herstellung einer besonders ausgebildeten Teigunterlage wird bei den jeweiligen Erweiterungen ein unterschiedlicher Preßdruck für eine unterschiedliche Preßzeit auf den Teig ausgeübt. Unabhängig vom Preßdruck beziehungsweise der Preßzeit kann die Teigunterlage dadurch eine besondere Ausbildung erfahren, daß die Absenkung des Stempels auf die Unterlage auf einen Mindestabstand zwischen Stempel und Unterlage begrenzt wird. Hierdurch kann der Stempel mit hohem Druck sehr schnell auf den Teig abgesenkt werden, ohne daß die Teigunterlage zu dünn wird.

Da die Stempelerweiterungen beziehungsweise die Flächenerweiterungen der Unterlage unabhängig voneinander betrieben werden können, können durch das erfindungsgemäße Verfahren Teigteile mit einem unterschiedlichen Dickenprofil hergestellt werden. Insbesondere ergibt sich durch die schrittweise Nachaußenverdrängung des Teigs ein besonders schöner Rand, der die Form einer Wulst hat, wie sie regelmäßig nur durch Bearbeitung von Hand erreicht werden kann. Möglich ist aber ebenso die Herstellung flacher Teigteile ohne Wulst.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel einen Kernstempel einer ersten vorbestimmten Fläche aufweist, um welchen Kernstempel herum wenigstens eine erste Stempelerweiterung angeordnet ist, welche separat auf eine Auflageplatte absenkbar ist. In vorteilhafter Weise weist die Auflageplatte eine Kernplatte vorbestimmter Fläche auf, um welche herum wenigstens eine erste Plattenerweiterung angeordnet ist. Die Plattenerweiterung kann separat absenkbar beziehungsweise anhebbar ausgebildet sein. Die Fläche der Kernplatte entspricht der Fläche des Kernstempels und die Flächen der Plattenerweiterungen entsprechen den Flächen der Stempelerweiterungen.

In vorteilhafter Weise ist der Kernstempel zylinderförmig und die Stempelerweiterung hohlzylinderförmig ausgebildet. Hierdurch können kreisrunde Teigteile hergestellt werden. Der Kernstempel beziehungsweise die Stempelerweiterungen können jedoch eine beliebige andere Form aufweisen, entsprechend der gewünschten vorbestimmten Fläche des Teigteils. Der Kernstempel und die Stempelerweiterungen können auch als Scheiben ausgebildet sein, wenn dies zweckmäßig sein sollte.

Dadurch, daß um den Kernstempel herum Stempelerweiterungen angeordnet sind, welche separat absenkbar sind, kann zunächst der Kernstempel auf die Auflageplatte abgesenkt werden und danach schrittweise die jeweilige Stempelerweiterung. Die Absenkung des Kernstempels beziehungsweise der Stempelerweiterungen kann auf herkömmliche Weise geschehen. Besonders vorteilhaft geschieht dies jedoch durch einen Keil, welcher auf eine Rolle einwirkt, welche zwischen dem Keil und dem Stempel beziehungsweise den Stempelerweiterungen angeordnet ist. Wird der Keil auf die Rolle geschoben, kann dadurch die Absenkung des Stempels beziehungsweise der Stempelerweiterungen erreicht werden. Zweckmäßigerweise sind zumindest am Umfang der Stempelerweiterungen verteilt mehrere Keile mit zugehörigen Rollen angeordnet.

Die Absenkung der Kernplatte und die Absenkungen der Flächenerweiterungen können derart erfolgen, daß die Fläche der Auflageplatte jeweils der Fläche des Stempels entspricht. Der Stempel beziehungweise die Auflageplatte können so ausgebildet sein, daß die Absenkung der jeweiligen Elemente des Stempels beziehungsweise der Auflageplatte zwangsgesteuert und gleichzeitig erfolgt. Hierdurch kann auf einfache Weise sichergestellt werden, daß der Stempel und die Auflageplatte gleichzeitig auf den Teig einwirken. Das heißt, der Teig wird gleichzeitig von beiden Seiten bearbeitet. Die Absenkung beziehungsweise die Anhebung der Auflageplatte kann auf dieselbe Weise geschehen wie die Absenkung des Stempels.

Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß eine Steuerung vorgesehen ist, mittels der die Preßzeit und der Preßdruck einstellbar sind. Hierdurch kann der Teig auf unterschiedliche Weise bearbeitet werden. Es ist auf einfache Weise möglich, eine optimale Preßzeit beziehungsweise einen optimalen Preßdruck einzustellen. Die optimalen Werte lassen sich auf leichte Weise experimentell ermitteln.

Wird darüber hinaus noch eine Begrenzung vorgesehen, mittels der ein Mindestabstand zwischen dem Stempel und der Auflageplatte einstellbar ist, kann in vorteilhafter Weise unabhängig vom Preßdruck oder der Preßzeit die Dicke des Teigteils an der betreffenden Stelle eingestellt werden. Der Teig kann dann beispielsweise mit hohem Druck in kurzer Zeit auf eine gegebenenfalls relativ große Dicke zusammengepreßt werden. Dies wirkt sich ebenfalls sehr günstig auf die Struktur des Teigs aus.

Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß wenigstens der Stempel Mittel aufweist, durch welche der Kernstempel und die Stempelerweiterungen rücksetzbar sind. Hierdurch kann die Absenkung des Stempels sehr einfach ausgebildet sein.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.

Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Anordnung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Stempels und einer erfindungsgemäß ausgebildeten Auflageplatte von der Seite, und

Fig. 2 eine schematische Anordnung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Stempels in der Draufsicht.

Ein Stempel 1 weist einen Kernstempel 2 auf, um den herum Stempelerweiterungen 3 bis 8 angeordnet sind. Der Kernstempel 2 ist zylinderförmig ausgebildet. Die Stempelerweiterungen 3 bis 8 sind als Hohlzylinder ausgebildet.

Der Kernstempel 2 weist an seiner der Auflageplatte 9 abgewandten Seite Rollen 19 auf, auf welche Keile 20 einwirken. Der Übersichtlichkeit halber ist in Fig. 1 lediglich eine Rolle 19 und ein Keil 20 dargestellt, welche auf den Kernstempel 2 einwirken. Durch Längsverschiebung des Keils 20 wird eine axiale Verschiebung des Kernstempels 2 bewirkt. Im Gegensatz zur Betätigung des Kernstempels 2, auf welchen an zentraler Stelle ein Keil 20 über eine Rolle 19 einwirkt, wirken auf die Stempelerweiterungen 3 bis 8 am Umfang verteilt drei Keile 20 über Rollen 19 ein.

Unterhalb des Stempels 1 ist eine Auflageplatte 9 angeordnet. Die Auflageplatte 9 weist eine Kernplatte 10 auf. Um die Kernplatte 10 herum sind Plattenerweiterungen 11 bis 16 angeordnet. Die Kernplatte 10 ist zylinderförmig ausgebildet. Die Plattenerweiterungen 11 bis 16 sind als Hohlzylinder ausgebildet.

An der dem Stempel 1 abgewandten Seite sind Rollen 17 angeordnet, über welche ein Keil 18 auf die Kernplatte 10 beziehungsweise die Plattenerweiterungen 11 bis 16 wirkt. Der Übersichtlichkeit halber ist in der Fig. 1 lediglich eine Rolle 17 und ein Keil 18 dargestellt, welche auf die erste Plattenerweiterung 11 einwirken. Im Gegensatz zur Betätigung der Kernplatte 10, auf welcher an zentraler Stelle ein Keil über eine Rolle einwirkt, wirken auf die Plattenerweiterungen 11 bis 16 am Umfang verteilt drei Keile 18 über Rollen 17 ein.

Eine dem fertigen Teigteil entsprechende Menge Teig 21 befindet sich auf der Kernplatte 10. Werden der Kernstempel 2 und die Kernplatte 10 abgesenkt beziehungsweise angehoben, wird auf das Teigteil 21 ein Druck ausgeübt. Der Teig fließt aus dem Raum zwischen dem Kernstempel 2 und der Kernplatte 10 heraus. Nach einer vorbestimmten Fließzeit werden die erste Stempelerweiterung 3 und die erste Plattenerweiterung 11 ebenfalls abgesenkt beziehungsweise angehoben. Hierdurch wird auf den aus dem Raum zwischen dem Kernstempel 2 und der Kernplatte 10 herausgeflossenen Teig ebenfalls ein Druck ausgeübt, so daß der Teig weiter in die dem Kernstempel 2 abgewandte Richtung fließt. Nach einer erneuten Fließzeit werden die zweite Stempelerweiterung 4 und die zweite Plattenerweiterung 12 abgesenkt beziehungsweise angehoben, wodurch der Teig weiter nach außen verdrängt wird. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Teig seine vorbestimmte Fläche erreicht hat, wobei auf den zuletzt aus der Vorrichtung geflossenen Teig kein Druck mehr ausgeübt wird, wodurch der Rand eine schöne Wulstform erhält.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung von Teigteilen vorbestimmter Fläche und vorbestimmten Dickenprofils, bei welchem eine dem fertigen Teigteil entsprechende Menge Teig auf eine Unterlage aufgebracht wird und auf den Teig mittels eines erweiterbaren Stempels Druck ausgeübt wird, so daß der Teig fließt,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß die Unterlage zunächst eine erste Fläche, welche kleiner als die vorbestimmte Fläche des fertigen Teigteils ist, aufweist und der Teig auf die Unterlage mittels eines Kernstempels, dessen Fläche der ersten Fläche entspricht, gepreßt wird, so daß der Teig fließt und sich seine Oberfläche vergrößert,

    nach einer vorbestimmten Fließzeit die Fläche des Stempels sowie der Unterlage um eine erste Stempelerweiterung beziehungsweise Unterlagenerweiterung vergrößert wird, und

    mittels der ersten Stempelerweiterung auf den Teig ein Preßdruck ausgeübt wird, so daß der Teig wieder fließt und sich seine Oberfläche weiter vergrößert, wobei

    die Erweiterung der Fläche des Stempels sowie die Erweiterung der Unterlage und Ausübung des Preßdrucks solange wiederholt werden, bis die Fläche des Teiges der vorbestimmten Teigteilfläche entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßzeit und der Preßdruck der jeweiligen Erweiterungen unterschiedlich sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkung des Stempels auf die Unterlage auf einen Mindestabstand zwischen Stempel und Unterlage begrenzt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit einer Auflageplatte (9) als Unterlage, und einem auf die Auflageplatte (9) absenkbaren Stempel (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (1) einen Kernstempel (2) einer ersten vorbestimmten Fläche aufweist, um welchen Kernstempel (2) herum wenigstens eine erste Stempelerweiterung (3) angeordnet ist, welche separat absenkbar ist, und die Auflageplatte (9) eine Kernplatte (10) vorbestimmter Fläche aufweist, um welche Kernplatte (10) herum wenigstens eine erste Plattenerweiterung (11) angeordnet ist, welche separat absenkbar ist, wobei die Fläche der Kernplatte (10) der Fläche des Kernstempels (2) und die Flächen der Plattenerweiterungen (11 bis 16) den Flächen der Stempelerweiterungen (3 bis 8) entsprechen und wobei die Absenkung derart erfolgt, daß die Fläche der Auflageplatte (9) jeweils der Fläche des Stempels (1) entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernstempel (2) zylinderförmig und die Stempelerweiterungen (3 bis 8) hohlzylinderförmig ausgebildet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung vorgesehen ist, mittels der die Preßzeit und der Preßdruck einstellbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Begrenzung vorgesehen ist, mittels der ein Mindestabstand zwischen dem Stempel (1) und der Auflageplatte (9) einstellbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Stempel (1) Mittel aufweist, durch welche der Kernstempel (2) und die Stempelerweiterungen (3 bis 8) rücksetzbar sind.






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