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Dokumentenidentifikation DE19601064C2 27.11.1997
Titel Kombinationsgerät zur Garten-, Landschafts- oder Hofbearbeitung oder -pflege
Anmelder SABO-Maschinenfabrik GmbH, 51645 Gummersbach, DE
Erfinder Brenner, Hans-Josef, 51491 Overath, DE;
Hurst, Andreas, 51674 Wiehl, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 13.01.1996
DE-Aktenzeichen 19601064
Offenlegungstag 17.07.1997
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.11.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.11.1997
IPC-Hauptklasse A01B 71/00
IPC-Nebenklasse A01B 51/00   A01B 45/02   E01H 1/05   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Garten-, Landschafts- oder Hofbearbeitung oder -pflege, mit einem Gehäuse, das mittels eines Führungsholms von einer Bedienungsperson auf der zu bearbeitenden oder zu pflegenden Fläche auf Rädern bewegbar ist, mit Befestigungsmitteln, die zur Anbringung eines Bearbeitungswerkzeuges im Gehäuse dienen, mit einem Motor, der am Gehäuse festgelegt ist, und mit Antriebsmitteln zur Weiterleitung der Drehbewegung des Motors an das Bearbeitungswerkzeug.

Ein solches Gerät ist in der DE 39 30 123 A1 beschrieben. Im Gehäuse sind verschiedene Arbeitswerkzeuge, beispielsweise eine Welle mit daran fest angebrachten und mit dieser rotierenden Messern zum Vertikutieren oder eine Kehrwalze, anbringbar.

Dazu sind Halter vorgesehen, die mit den Seitenwänden des Gehäuses verbunden werden können. Die Vertikutierwelle trägt eine seitlich aus dem Gehäuse herausragende Riemenscheibe, über welche ein Riemen gelegt werden kann, der über eine Riemenscheibe an der Motorabtriebswelle geführt ist. Der außerhalb des Gehäuses liegende Riementrieb wird mit einer Abdeckung versehen.

Soll das Gerät als Kehrgerät eingesetzt werden, ist eine Kehrbürstenwalze dem Gehäuse zuzuordnen, die mit entsprechenden Lagerträgern zur Befestigung am Gehäuse versehen ist. Da die Kehrbürstenwalze mit entgegengesetzter Drehrichtung zur Vertikutierwelle rotieren muß, ist auf der Lagerwelle der Kehrbürstenwalze ein Reversiergetriebe angeordnet. Die Zuordnung zum Gehäuse erfolgt derart, daß zunächst beispielsweise, wenn vorher ein Einsatz als Vertikutiergerät erfolgte, die Vertikutierwelle nach Abnehmen des Antriebsriemens von der Riemenscheibe der Vertikutierwelle durch Lösen der Lagerträger entfernt wird und danach eine Kehrbürstenwalze mit ihrer Lagerwelle durch Befestigung der Halter am Gehäuse festgelegt und anschließend der Antriebsriemen über beide Riemenscheiben, nämlich die des Antriebsmotors und die der Kehrbürstenwalze gelegt wird. Anschließend ist die Abdeckung wieder anzubringen.

Von Nachteil bei dieser Lösung ist, daß von der Bedienungsperson ein Eingriff in den Antrieb erfolgen muß, d. h. die Bedienungsperson dafür Sorge tragen muß, daß der Riementrieb in der richtigen Weise montiert wird und auch die Abdeckung wieder ordnungsgemäß angebracht wird. So kann es leicht passieren, daß der Antriebsriemen nicht richtig montiert oder vergessen wird, die Abdeckung anzubringen. Dieses führt zu einer Gefährdung der Bedienungsperson oder sonstigen Personen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kombinationsgerät der beanspruchten Gattung zu schaffen, das sicher in der Handhabung ist und in einfacher Weise ein Wechseln der Arbeitswerkzeuge zuläßt, wobei darüber hinaus gewährleistet ist, daß das jeweils anzubringende Arbeitswerkzeug mit der ihm zugeordneten Drehrichtung und Drehzahl angetrieben wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebsmittel mindestens zwei am Gehäuse fest angebrachte Antriebselemente umfassen, von denen mindestens eines mit einer Antriebsdrehrichtung antreibbar ist, welche der der übrigen entgegengerichtet ist, wobei die Antriebselemente mit der Abtriebswelle des Motors permanent verbunden sind, daß die Antriebselemente Kuppelmittel aufweisen, die voneinander verschieden sind und zur Kupplung jeweils mit entsprechenden Kupplungsmitteln der Lagerwelle eines von mehreren Arbeitswerkzeugen bestimmt sind, und daß ferner an der den Antriebselementen gegenüberliegenden Seite des Gehäuses Halter sowie Lagermittel, welche zusammen zur Befestigung des jeweilig anderen Endes der Lagerwelle am Gehäuse dienen, lösbar angebracht sind.

Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß durch die sich unterscheidenden Kuppelmittel das jeweils ausgewählte Arbeitswerkzeug nur einem der Antriebselemente zugeordnet werden kann. Darüber hinaus bleiben die Antriebselemente und deren getriebemäßigen Verbindung zur Abtriebswelle des Motors ständig am Gehäuse des Gerätes. Beim Anbringen der verschiedenen Arbeitswerkzeuge ist ein Eingriff durch die Bedienungsperson nicht erforderlich. Hierdurch wird eine erhöhte Bediensicherheit erzielt. Es kann nicht passieren, daß Teile des Antriebes während des Betriebes offen liegen, weil beispielsweise vergessen wurde, eine Abdeckung anzubringen.

In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Kuppelmittel der Antriebselemente durch Einsteckbohrungen unterschiedlichen Querschnittes dargestellt sind und die Kuppelmittel der Enden der Lagerwellen durch jeweils einen entsprechenden Querschnitt der Lagerwellenenden dargestellt sind. Dabei übernehmen die Kuppelmittel der Antriebselemente gleichzeitig die Lagerung eines Endes der Lagerwelle der Arbeitswerkzeuge.

Eine besonders günstige Gestaltung ergibt sich dadurch, daß vorgesehen ist, daß eines der Antriebselemente durch die Abtriebswelle des Motors und die anderen Antriebselemente durch das erste Antriebselement antreibbar sind.

Hierdurch wird ferner ein einfacher Aufbau erzielt, denn nur das erste Antriebselement ist unmittelbar antriebsmäßig mit der Abtriebswelle des Motors verbunden. Der Antrieb der anderen Antriebselemente ist von dem ersten Antriebselement abgeleitet. Alle Antriebselemente sind jedoch permanent mit der Abtriebswelle des Motors verbunden.

Zum Antrieb des ersten Antriebselementes kann vorgesehen sein, dieses mit der Abtriebswelle des Motors durch einen Riemen- oder Kettentrieb zu verbinden. Die anderen Antriebselemente sind antriebsmäßig mit dem ersten Antriebselement verbunden. Hierzu ist in Ergänzung der Erfindung vorgesehen, daß das unmittelbar angetriebene Antriebselement ein Zahnrad trägt oder einen als Zahnrad ausgebildeten Zahnradabschnitt aufweist. Die anderen Antriebselemente sind dann ebenfalls als Zahnräder gestaltet. Zusätzlich ist das erste unmittelbar angetriebene Antriebselement mit einem Abschnitt versehen, der als Riemenscheibe gestaltet ist.

Darüber hinaus kann vorgesehen sein, daß die Kuppelmittel der Antriebselemente so angeordnet sind, daß nur eines mit einer Lagerwelle eines Arbeitswerkzeuges verbindbar ist. Hierdurch wird gewährleistet, daß jeweils nur ein Arbeitswerkzeug zum Einsatz kommen kann.

Um beispielsweise für ein Kombinationsgerät, das als Vertikutiergerät oder als Kehrgerät eingesetzt werden kann, zu erreichen, daß das vom Gerät im Arbeitseinsatz vom Boden aufgenommene Gut aufgefangen wird, ist vorgesehen, daß das Gehäuse sowohl am Heck als auch an der Front mit Mitteln zur Anbringung einer Fangeinrichtung sowie einer Klappe, durch welche das Gehäuse zur angehängten Fangeinrichtung hin zu öffnen ist, versehen ist. Für den Einsatz als Kehrgerät wird die Frontklappe geöffnet und in diesem Bereich eine Fangeinrichtung angeordnet, da die Kehrbürstenwalze mit einer Drehrichtung rotiert, die der Drehrichtung der Räder, auf denen das Gehäuse verfahrbar ist, also der Arbeitsrichtung, entgegengerichtet ist, während beim Einsatz als Vertikutiergerät die Drehrichtung der Räder, auf denen das Gehäuse im Arbeitseinsatz bewegbar ist, der der Messerwelle entspricht.

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.

Es zeigt

Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf einer Fläche bewegbaren Gerätes nach der Erfindung,

Fig. 2 einen Schnitt II-II gemäß Fig. 1,

Fig. 3 einen Schnitt III-III gemäß Fig. 1 durch die Antriebselemente als Detail,

Fig. 4 und 4b einen Schnitt IV-IV gemäß Fig. 1 durch die Halterung an der den Antriebselementen gegenüberliegenden Seitenwand des Gehäuses für die Lagerung der Vertikutierwelle bzw. der Kehrwalze als Detail,

Fig. 5 eine Vorderansicht einer Vertikutierwelle für den Einbau und die Verwendung des Gerätes als Vertikutiergerät und

Fig. 6 eine Vorderansicht auf eine Kehrwalze zur Verwendung beim Einsatz des Gerätes als Kehrgerät.

Aus den Fig. 1 bis 3 ist das erfindungsgemäße Gerät ersichtlich, das sowohl zum Einsatz als Vertikutiergerät als auch als Kehrgerät genutzt werden kann. Das Gerät umfaßt ein Gehäuse 1, das auf Rädern 2 bewegbar ist. Hierzu dient ein Führungsholm 3, der zum Angriff durch eine Bedienungsperson bestimmt ist. Die Arbeitsbewegungsrichtung entspricht der Pfeilrichtung B. Das Gehäuse 1 umfaßt zwei Seitenwände 4, 5 und eine Decke 6. Die Räder 2 sind an den beiden Seitenwänden 4, 5 derart angebracht, daß der untere Rand des Gehäuses 1 der Fläche, auf der das Gehäuse 1 bewegt wird, angenähert oder von dieser entfernt werden kann.

Auf der Decke 6 ist außen ein Motor 9 befestigt. Dieser besitzt eine Abtriebswelle 11, der eine Riemenscheibe 10 zugeordnet ist.

Der Motor 9 dient zum Antrieb entweder einer Vertikutierwelle 7 oder einer Kehrwalze 8. Die Vertikutierwelle 7 ist in Fig. 2 in ausgezogenen Linien in Umrissen dargestellt, während die Kehrwalze 8 in gestrichelten Linien dem Gerät zugeordnet dargestellt ist. Es kann jedoch nur entweder die Vertikutierwelle 7 oder die Kehrwalze 8 angebracht werden. Zum Antrieb der Vertikutierwelle 7 bzw. Kehrwalze 8 dienen Antriebsmittel. Diese umfassen für die aus Fig. 3 ersichtliche Ausführung ein Getriebegehäuse 15, das an der Seitenwand 4 festgelegt ist. In dem Gehäuse 15 ist ein erstes Antriebsmittel mittels Wälzlagern 21 gelagert, das einen Zahnradabschnitt 14 und eine Riemenscheibe 13 umfaßt. Die Riemenscheibe 13 wird von dem Riemen 12 angetrieben, der über die Riemenscheibe 10 der Abtriebswelle 11 des Motors 9 geführt ist. Der Zahnradabschnitt 14 kämmt mit einem Zahnrad 16 als zweitem Antriebselement, welches ebenfalls im Gehäuse 15 durch Wälzlager 22 drehbar gelagert ist. Das erste, den Zahnradabschnitt 14 umfassende Antriebselement weist eine Einsteckbohrung 17 als Kuppelmittel auf, welche im Querschnitt vom Kreisquerschnitt abweicht, d. h. beispielsweise zwei Nuten aufweist, die parallel zur Drehachse 18 des Antriebselementes, das den Zahnradabschnitt 14 aufweist, verlaufen.

Diese Einsteckbohrung 17 dient zur Aufnahme eines mit entsprechenden Kuppelmitteln 30 versehenen Endes einer Lagerwelle 23, die zur Vertikutierwelle 7 gehört. Insbesondere aus Fig. 3 ist erkennbar, daß der Querschnitt der Einsteckbohrung 17 größer ist als der der Einsteckbohrung 20 in einem Zahnrad 16, das das zweite Antriebselement bildet und für den Antrieb einer Lagerwelle 24 der Kehrwalze 8 gedacht ist. Die Einsteckbohrung 20 ist ebenfalls mit parallel zur Drehachse 19 verlaufenden Nuten versehen, in die entsprechende Keile der Lagerwelle 24 als Kuppelmittel 31 der Kehrwalze 8 eingreifen, wenn diese montiert ist. Es ist ferner aus Fig. 3 erkennbar, daß der Rotationskreis der Vertikutierwelle 7 mit dem Durchmesser DV im Bereich des Rotationskreises der Kehrwalze 8 mit dem Durchmesser DK liegt. Dies bedeutet, daß der Abstand A der beiden Einsteckbohrungen 17, 20 so klein bemessen ist, daß aufgrund der Überdeckung nur eines der Arbeitswerkzeuge, nämlich die Vertikutierwelle 7 oder die Kehrwalze 8, montiert werden kann. Darüber hinaus ist über den abweichenden Querschnitt der Einsteckbohrungen 17, 20 voneinander, d. h. der der Einsteckbohrung 20 ist kleiner bzw. anders bemessen als der der Einsteckbohrung 17, nur eine bestimmte Zuordnung möglich. Die Lagerwelle 23 der Vertikutierwelle 7 paßt nur zur Einsteckbohrung 17, während die Lagerwelle 24 der Kehrwalze 8 nur zur Einsteckbohrung 20 paßt. Das Antriebselement mit dem Zahnradabschnitt 14, das zum Antrieb der Vertikutierwelle 7 dient, wird mit der gleichen Drehrichtung Nl angetrieben, wie die Abtriebswelle 11 des Motors 9. Dieses wird nämlich unmittelbar über den Riemen 12 und die Riemenscheibe 13 angetrieben. Damit dreht sich die Vertikutierwelle 7 in Arbeitsbewegungsrichtung B. Das mit dem Zahnradabschnitt 14 kämmende Zahnrad 16 für den Antrieb der Kehrwalze 8 rotiert entsprechend mit einer der Drehrichtung N1 entgegengerichteten Drehrichtung N2 und damit entgegen der Arbeitsbewegungsrichtung B. In Fig. 1 weicht die Darstellung der Antriebselemente von der gemäß Fig. 3 bevorzugten Lösung dahingehend ab, als bei der Fig. 1 der Treibriemen 12 und die Riemenscheibe 13 nahe zur Seitenwand 4 angeordnet sind, während gemäß Fig. 3 der Zahnradabschnitt 14 und das Zahnrad 16 der Seitenwand 4 unmittelbar benachbart sind. Zur Aufnahme des von der zu bearbeitenden Fläche aufgenommenen Gutes dient ein Fangsack 25, der in zwei verschiedenen Zuordnungspositionen dem Gehäuse 1 zugeordnet werden kann. Beim Einsatz als Vertikutiergerät ist der Fangsack 25 am Heck des Gehäuses 1 anzubringen. Hierzu ist am Heck des Gehäuses 1 eine Öffnung 28 angebracht, die durch eine Klappe 26 verschlossen ist, wenn der Fangsack 25 nicht angehängt ist. Für den Einsatz als Kehrgerät ist der Fangsack 25, wie in gestrichelten Linien in Fig. 1 dargestellt, der Frontseite des Gehäuses 1 zuzuordnen. Hierzu ist diese ebenfalls mit einer schwenkbaren Klappe 27 versehen, die eine Öffnung 29 verdeckt. Der Fangsack 25 wird nach Anheben der Klappe 27 an der Frontseite des Gehäuses 1 angebracht. Wenn das Gerät als Vertikutiergerät im Einsatz ist, ist die Klappe 27 in der zum Gehäuse 1 anliegenden Position, d. h. die Öffnung 29 ist geschlossen, während die Öffnung 28 geöffnet ist, indem die Klappe 26 nach oben geschwenkt gehalten ist, nachdem der Fangsack 25 am Heck angebracht worden ist. An der den Antriebselementen 14, 16 gegenüberliegenden Seitenwand 5 ist entweder die Lagerwelle 23 der Vertikutierwelle 7 oder die Lagerwelle 24 der Kehrwalze 8 mit ihrem Ende mittels eines Halters 32a, 32b festlegbar, wie den Fig. 4a und 4b zu entnehmen ist. Der Halter 32a ist der Lagerwelle 24 der Kehrwalze 8 unter Zwischenschaltung eines Wälzlagers zugeordnet und mittels einer Schraube 33 an der Außenseite der Seitenwand 5 festlegbar. Hierzu weist die Seitenwand 5 einen Schlitz 35 auf, den die Lagerwelle 24 passiert, und ferner eine Gewindebohrung 34 für die Schraube 33. Entsprechend ist der Lagerwelle 23 der Vertikutierwelle ein Halter 32b zugeordnet, der ebenfalls mittels der Schraube 33, die in die Gewindebohrung 34 einschraubbar ist, an der Außenseite der Seitenwand 5 festlegbar.

Aus Fig. 5 ist eine Vertikutierwelle 7 ersichtlich. An der Lagerwelle 23 sind Messerscheiben angebracht, die entlang der Lagerwelle 23 verteilt angeordnet sind und umfangsverteilte zahnartige Vorsprünge zum Einschnitt in die Grasnarbe aufweisen. Ferner sind die Kuppelmittel 30 in Form von Keilen an einem Ende der Lagerwelle 23 erkennbar, während an dem anderen Ende der Halter 32b angebracht ist.

Aus Fig. 6 ist die Kehrwalze 8 mit ihrer Lagerwelle 24 erkennbar, wobei an dem einen Ende der Lagerwelle 24 die Kuppelmittel 31 in Form von Keilen angebracht sind. Am anderen Ende ist der Halter 32a angeordnet.

Bezugszeichenliste

1 Gehäuse

2 Räder

3 Führungsholm

4, 5 Seitenwand

6 Deckel

7 Vertikutierwelle

8 Kehrwalze

9 Motor

10 Riemenscheibe

11 Abtriebswelle des Motors

12 Treibriemen

13 Riemenscheibe

14 erstes Antriebselement/Zahnradabschnitt

15 Gehäuse

16 zweites Antriebselement/Zahnrad

17 Einsteckbohrung/Kuppelmittel

18, 19 Drehachse

20 Einsteckbohrung/Kuppelmittel

21, 22 Wälzlager

23 Lagerwelle der Vertikutierwelle

24 Lagerwelle der Kehrwalze

25 Fangsack

26, 27 Klappe

28, 29 Öffnung

30, 31 Kuppelmittel

32a, 32b Halter

33 Schraube

34 Gewindebohrung

35 Schlitz

A Abstand

B Bewegungsrichtung

DK Rotationsdurchmesser der Kehrwalze

DV Rotationsdurchmesser der Vertikutierwelle

N1 Antriebsdrehrichtung der Vertikutierwelle

N2 Antriebsdrehrichtung der Kehrwalze


Anspruch[de]
  1. 1. Gerät zur Garten-, Landschafts- oder Hofbearbeitung oder -pflege, mit einem Gehäuse (1), das mittels eines Führungsholms (3) von einer Bedienungsperson auf der zu bearbeitenden oder zu pflegenden Fläche auf Rädern (2) bewegbar ist, mit Befestigungsmitteln, die zur Anbringung eines Bearbeitungswerkzeuges (7, 8) im Gehäuse (1) dienen, mit einem Motor (9), der am Gehäuse (1) festgelegt ist, und mit Antriebsmitteln zur Weiterleitung der Drehbewegung des Motors (9) an das Bearbeitungswerkzeug (7, 8), dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel mindestens zwei am Gehäuse (1) fest angebrachte Antriebselemente (14, 16) umfassen, von denen mindestens eines (16) mit einer Antriebsdrehrichtung (N2) antreibbar ist, welche der der übrigen Antriebselemente (14) entgegengerichtet ist, wobei die Antriebselemente (14, 16) mit der Abtriebswelle (11) des Motors (9) permanent verbunden sind, daß die Antriebselemente (14, 16) Kuppelmittel (17, 20) aufweisen, die voneinander verschieden sind und zur Kupplung jeweils mit entsprechenden Kupplungsmitteln (30, 31) der Lagerwelle (23, 24) eines von mehreren Arbeitswerkzeugen (7, 8) bestimmt sind, und daß ferner an der den Antriebselementen (14, 16) gegenüberliegenden Seite (5) des Gehäuses (1) Halter (32) sowie Lagermittel, welche zusammen zur Befestigung des jeweilig anderen Endes der Lagerwelle (23, 24) am Gehäuse (1) dienen, lösbar angebracht sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelmittel der Antriebselemente (14, 16) durch Einsteckbohrungen (17, 20) unterschiedlichen Querschnittes dargestellt sind und die Kuppelmittel (30, 31) der Enden der Lagerwellen (23, 24) durch jeweils einen entsprechenden Querschnitt der Lagerwellenenden dargestellt sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eines (14) der Antriebselemente (14, 16) durch die Abtriebswelle (11) des Motors (9) und die anderen Antriebselemente (16) durch das erste Antriebselement (14) antreibbar sind.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebselement (14) mit der Abtriebswelle (11) des Motors (9) durch einen Riemen- oder Kettentrieb verbunden ist und die anderen Antriebselemente (16) antriebsmäßig mit dem ersten Antriebselement (14) verbunden sind.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar angetriebene erste Antriebselement ein Zahnrad trägt oder einen als Zahnrad (14) ausgebildeten Zahnradabschnitt aufweist und die anderen Antriebselemente ebenfalls als Zahnräder (16) gestaltet sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar angetriebene Antriebselement (14) einen als Riemenscheibe (13) ausgebildeten Abschnitt aufweist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelmittel (17, 20) der Antriebselemente (14, 16) so angeordnet sind, daß nur eines mit einer Lagerwelle (23, 24) eines Arbeitswerkzeuges (7, 8) verbindbar ist.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) sowohl am Heck als auch an der Front mit Mitteln zur Anbringung einer Fangeinrichtung (25) sowie einer Klappe (26, 27), durch welche das Gehäuse (1) zur angehängten Fangeinrichtung (25) hin zu öffnen ist, versehen ist.






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