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MEHRSCHICHTIGE BÜGELEISENSOHLE AUS LAMINATEN - Dokument DE69403447T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69403447T2 27.11.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0682724
Titel MEHRSCHICHTIGE BÜGELEISENSOHLE AUS LAMINATEN
Anmelder SEB S.A., Ecully, FR
Erfinder FOREST, Michel, F-38200 Vienne, FR;
BRANDOLINI, Jean-Louis L'Epicea, F-42100 Saint-Etienne, FR
Vertreter Prinz und Kollegen, 81241 München
DE-Aktenzeichen 69403447
Vertragsstaaten DE, GB, NL
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 21.01.1994
EP-Aktenzeichen 949051437
WO-Anmeldetag 21.01.1994
PCT-Aktenzeichen FR9400077
WO-Veröffentlichungsnummer 9417236
WO-Veröffentlichungsdatum 04.08.1994
EP-Offenlegungsdatum 22.11.1995
EP date of grant 28.05.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.11.1997
IPC-Hauptklasse D06F 75/38

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sohle für ein Bügeleisen, mit einem Gußkörper, an welchem mittels Befestigungsmitteln eine Bügel-Metallkappe befestigt ist.

STAND DER TECHNIK

Der Gußkörper eines Bügeleisens ist ein Teil, das im allgemeinen aus Aluminium hergestellt wird und an dem direkt eine Metallkappe angebracht ist, die dafür vorgesehen ist, die Bügelsohle zu bilden. Es ist bereits bekannt, eine Metallkappe aus nichtrostendem Stahl zu verwenden, die an dem Gußkörper aus Aluminium angebracht und mittels einer Silikonschicht befestigt ist. Die Befestigung kann durch Einhängen des Umfanges der Kappe an der Sohle verbessert werden. Die Realisierung einer solchen Bügelsohle erfordert vor der Befestigung der Metallkappe einen maschinellen Bearbeitungsschritt für einige Flächen des Gußkörpers. Die Realisierung solcher Sohlen für Bügeleisen führt somit zu einem Herstellungsverfahren, das Schritte enthält, welche die Endkosten des Produktes erhöhen. Außerdem hat sich aufgrund von großen Unterschieden zwischen dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Gußkörpers aus Aluminium und der Metallkappe aus nichtrostendem Stahl herausgestellt, daß sich die Festigkeit und die Gesamtstruktur der Sohle mit der Zeit nachteilig verhalten. Dies führt zu einem Relativspiel zwischen den verschiedenen Schichten und einer Wärmeübertragung, die sich nach und nach mit der Verwendung verschlechtert.

Ersatz- oder Verbesserungslösungen, wie zum Beispiel die relative Erhöhung der Dicke der Schicht aus nichtrostendem Stahl, führen zwar zu einer gewissen Verbesserung der Stabilität der Sohle über der Zeit, tragen jedoch gleichzeitig zur Verminderung der Wärmeübertragung und selbstverständlich zu weiter erhöhten Kosten des fertigen Produkts bei.

Außerdem sind selbstverständlich zusammengewalzte Materialien bekannt, die insbesondere bereits auf dem Automobilsektor beschrieben wurden. In diesem Bereich wurde auf zusammengewalzte Materialien eines Zwei-Schicht-Typs Aluminium/nicht-rostender Stahl zurückgegriffen, wenn die Antikorrosionswirkung des nichtrostenden Stahls sowie dessen Aussehen gesucht wurde.

Es wurde auch bereits auf zusammengewalzte Materialien des Typs Aluminium/nichtrostender Stahl zurückgegriffen, um den Boden von bestimmten Töpfen zu bilden. Zu diesem Zweck wurde immer die Wärmeausbreitungswirkung gesucht, die von dem Aluminium bereitgestellt wird, sowie das Aussehen der äußeren Schicht aus nichtrostendem Stahl, ohne daß sich um die erhebliche Differenz zwischen den Wärmeausdehnungskoeffizienten der beiden zusammengewalzten Materialien gekümmert wurde, was zu dem gut bekannten Effekt des Wölbens des Topfbodens führt. Aufgrund der verwendeten Aufheizungsarten und des eigentlich minimalen Einflusses des Wärmeübertragungsfaktors auf solche Küchengeräte wurde diese Erscheinung des Wölbens und der relativen Auflösung des Bodens des Topfes immer hingenommen.

Es ist außerdem bekannt, Schichten aus verschiedenen Metallen zu verwenden, die durch eine Verbindung mit einer festen Phase zusammengefügt sind, um Sohlen für Bügeleisen zu erhalten. Solche Sohlen sind in dem Dokument FR-A-1502451 beschrieben und einer zusätzlichen Metallschicht zugeordnet, welche Verbindungsschicht genannt wird und auf ihre Schmelztemperatur gebracht wird, um eine metallurgische Verbindung beim Gießen des Körpers des Bügeleisens mit der Sohle zu erhalten. Das Dokument FR-A-1502451 beschreibt auch ein Verfahren zum Herstellen und Befestigen einer Bügeleisen-Sohle an einem Bügeleisenkörper im Verlauf des Verfahrens zum Gießen des Bügeleisenkörpers. Ein solches Verfahren zur Herstellung und Befestigung einer Bügeleisen-Sohle weist merkliche Nachteile auf, die beispielsweise in der Komplexität und den Kosten der Mittel liegen, die zum Ausführen des Verfahrens notwendig sind.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, die obengenannten Probleme bei der Herstellung von Bügeleisen-Sohlen zu vermeiden und eine neue Bügeleisen-Sohle zu schaffen, deren lierstellung vereinfacht ist und keinerlei Oberflächenvorbereitung erfordert, während gute Wärmeaustauscheigenschaften ohne merkliche Verformungen beibehalten werden.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bügeleisen-Sohle zu schaffen, deren Wärmeausdehnung beherrscht wird, um eine große Lebensdauer der Sohle und ein Bügeln mit guter Qualität zu gewährleisten.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Bügeleisen-Sohle zu schaffen, bei der die Befestigung der Metallkappe an dem Gußkörper in besonders einfacher Weise und mit verminderten Kosten erhalten wird.

Die Aufgabe der Erfindung betrifft auch eine neue Verwendung von zusammengewalzten Materialien im Bereich von Haushaltsgeräten sowie ein Verfahren zur Montage einer Bügel- Metallkappe an einem Gußkörper.

Die Ziele der Erfindung werden mittels einer Sohle eines Bügeleisens erhalten, mit einem Gußkörper, der fest mit einer Bügel-Metallkappe verbunden ist, die aus wenigstens zwei Materialschichten besteht, von denen eine erste Schicht die Schicht zur Befestigung an dem Gußkörper bildet und eine zweite Schicht die Schicht zum Bügeln bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten zusammen aus zusammengewalzten Materialien bestehen, wobei die erste Schicht aus demselben Material wie der Gußkörper oder aus einem Material besteht, das gleiche physikalische Eigenschaften aufweist, wobei die Dicke der zweiten Schicht zwischen 5 % und 40 % der Dicke der ersten Schicht und vorzugsweise zwischen 15 und 17 % beträgt.

Die Aufgaben der Erfindung werden auch durch die Verwendung eines zusammengewalzten Materials auf der Basis von wenigstens zwei Schichten als Bügel-Metallkappe für ein Bügeleisen gelöst.

Die Aufgaben der Erfindung werden auch durch ein Verfahren zur Herstellung einer Bügeleisen-Sohle gelöst, bei dem ein Gußkörper fest mit einer Bügel-Metallkappe verbunden wird, die aus wenigstens zwei Materialschichten besteht, wobei die eine eine Schicht zur Befestigung an dem Gußkörper und die andere eine Bügelschicht bildet, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, wenigstens zwei zusammengewalzte Schichten zu verwenden und die Kappe an dem bereits gebildeten Gußkörper anzubringen und dann durch Befestigungsmittel zu befestigen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich deutlich durch das Lesen der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, die beispielhaft und nicht einschränkend gegeben ist. In der Zeichnung zeigen:

- Fig. 1 in einem Teilquerschnitt den Aufbau einer erfindungsgemäßen Bügeleisen-Sohle;

- Fig. 2 in einer partiellen Draufsicht die Nase einer erfindungsgemäßen Bügeleisen-Sohle sowie eines der Mittel zur Befestigung der Sohle; und

- Fig. 3 in einem Teilquerschnitt entlang der Linie III-III von Fig. 2 das in Fig. 2 dargestellte Befestigungsmittel.

AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG

Die in Fig. 1 dargestellte Bügeleisen-Sohle weist einen Gußkörper 1 auf, der aus einem Gußteil hervorgegangen ist, beispielsweise aus Aluminium besteht und eine im wesentlichen ebene untere Fläche 2 aufweist. Der obere Abschnitt des Gußkörpers 1 weist eine Reihe von Hohlräumen und Kanälen auf, die dafür vorgesehen sind, zusammen mit einer Verschlußplatte der Verdampfungskammer und einer Wärmeschürze (in den Zeichnungen nicht dargestellt) die verschiedenen Räume und Elemente zu bilden, die für ein Bügeleisen wichtig sind. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bügeleisen-Sohle für ein Dampfbügeleisen vorgesehen, und der Gußkörper 1 weist zu diesem Zweck eine Reihe von Öffnungen 3 auf, die mit einer (in den Figuren nicht dargestellten) Verdampfungskammer in Verbindung stehen. Die Erfindung kann jedoch auch auf ein Trockenbügeleisen angewandt werden.

Die erfindungsgemäße Bügeleisen-Sohle weist, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, eine Metallkappe 4 auf, die durch wenigstens zwei zusammengewalzte Matrialschichten gebildet ist. Die Metallkappe 4 weist eine erste Schicht 5 auf, welche die Schicht zur Befestigung an der unteren Seite 2 des Gußkörpers 1 bildet. Die erste Schicht 5 ist im wesentlichen eben und besteht aus demselben Material wie der Gußkörper 1 oder wenigstens aus einem Material, was ähnliche physikalische Eigenschaften aufweist. Unter dem Ausdruck "ähnliche physikalische Eigenschaften" werden im wesentlichen physikalische Eigenschaften verstanden, die sich auf den Wärmeausdehnungskoeffizienten und/oder auf die Härte des Materials und/oder auf die Wärmeleitfähigkeit beziehen. Die zusammengewalzte Metallkappe 4 weist auch eine zweite Schicht 6 auf, deren Außenfläche 6a die Bügelschicht bildet.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante kann der Gußkörper aus Aluminium bestehen, und die Metallkappe besteht aus einer zweischichtigen zusammengewalzten Einheit, bei der die erste Schicht 5 ebenfalls aus Aluminium besteht, während die zweite Schicht 6 aus nichtrostendem Stahl besteht. In einer Variante kann die erste Schicht 5 aus einem Material bestehen, dessen physikalische Eigenschaften denjenigen von Aluminium ähnlich sind, beispielsweise Kupfer, und die zweite Schicht 6 kann aus Kupfer, Nickel oder auch aus Titan bestehen.

Um die Unterschiede zwischen der Wärmeausdehnung der ersten Schicht 5 und der zweiten Schicht 6 zu beherrschen, ist es besonders vorteilhaft, zwischen den Schichten ein spezielles Dickenverhältnis aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck kann die Dicke der zweiten Schicht zwischen 5% und 40% der Dicke der ersten Schicht 5 und vorzugsweise zwischen 15% und 17% betragen. Vorteilhafterweise kann die Dicke der zweiten Schicht zum einen zwischen 5% und 12% und zum anderen 14% und 40% der Dicke der ersten Schicht 5 oder auch zwischen 15% und 40% oder sogar zwischen 15% und 20% betragen. Es sind selbstverständlich auch andere bevorzugte Bereiche denkbar, beispielsweise 20% bis 40% oder 30% bis 40%.

Gemäß einer weiteren, besonders vorteilhaften Variante der Erfindung kann die Gesamtdicke der zusammengewalzten Metallkappe 4, also die Summe aus der Dicke der ersten Schicht 5 und der Dicke der zweiten Schicht 6, zwischen 1,6 und 2 mm und vorzugsweise zwischen 1,7 und 1,9 mm betragen. Vorteilhafterweise kann die Dicke der zweiten Schicht 6 zwischen 0,1 und 0,4 mm und vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,3 mm betragen, während die Dicke der ersten Schicht 5 zwischen 1,4 und 1,7 mm und vorzugsweise zwischen 1,5 und 1,6 mm beträgt. Die obengenannten Dikkenbereiche sind insbesondere für ein zusammengewalztes Material des Typs Aluminium/nichtrostender Stahl angegeben.

Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante kann die Metallkappe 4 aus drei Schichten aus zusammengewalzten Materialien bestehen, wobei die erste Schicht 5 aus Aluminium oder Kupfer, die zweite Schicht 6 aus Kupfer oder nichtrostendem Stahl und die (in den Figuren nicht dargestellte) Zwischenschicht aus Aluminium oder Kupfer oder herkömmlichem Stahl bestehen.

Die so gebildeten Metallkappen en sind vom Typ Aluminium/Stahl/nichtrostender Stahl oder vorzugsweise Aluminium/Kupfer/nichtrostender Stahl oder auch Kupfer/Aluminium/nichtrostender Stahl. Die relativen Dicken der ersten Schicht 5 und der zweiten Schicht 6 betragen jeweils zwischen 15 und 17% der Gesamtdicke der dreischichtigen Kappe , womit die Zwischenschicht zwischen 66 und 70% der Gesamtdicke ausmacht. Im Fall der Verwendung einer Zwischenschicht aus Stahl sind dessen Eigenschaften selbstverständlich hinsichtlich der Kriterien der Verbesserung der Festigkeit der zusammengewalzten Gruppe und auch hinsichtlich der Kriterien der Wärmeleitung und Wärmeausdehnung gewählt.

Die zusammengewalzte Metallkappe 4 wird dann an dem Gußkörper 1 angebracht und durch Befestigungsmittel befestigt. Diese beinhalten eine Klebstoffschicht 10, vorzugsweise aus wärmefestem Klebstoff und/oder auf der Basis eines Klebstoffs aus polymerisiertem Silikon, die sich zwischen der unteren Fläche 2 und der ersten Schicht 5 erstreckt.

Wenn die Bügeleisen-Sohle für ein Dampfbügeleisen bestimmt ist, enthält sie Dampflöcher 11, die an dem Gußkörper 1 in den Öffnungen 3 durch Umbördeln befestigt sind. In einem solchen Fall bildet das umgebördelte Material die Befestigungsmittel, die zusätzlich zur Klebstoffschicht 10 vorgesehen sein können.

Um die Befestigung der zusammengewalzten Metallkappe 4 zu vervollkommnen, ist optional vorgesehen, wenigstens eine punktuelle mechanische Befestigung der Kappe an dem Gußkörper 1 auszuführen. Zu diesem Zweck weist die Metallkappe 4 wenigstens eine Zone auf, die einen umgebogenen Rand 12 enthält, der mit seiner Kante an einem Umfangsrand 13 des Gußkörpers 1 in Anlage gelangt. Aus Gründen der Heterogenität der auf Höhe der Bügeleisen-Sohle herrschenden Temperaturen ist vorgesehen, den umgebogenen Rand 12 am vorderen Abschnitt der Sohle auszubilden, wo die Kappe stärker beansprucht ist, so daß eine Befestigungsnase (Fig. 2 und 3) gebildet ist.

Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung ist die Metallkappe 4 entlang ihrem gesamten Umfang mit einem rundgebogenen Umfangsrand 14 (Fig. 1) versehen, der die zweite Schicht 6 verlängert und den guten mechanischen Halt der Sohle fördert.

Gemäß einer zusätzlichen Variante der erfindungsgemäßen Bügeleisen-Sohle ist die Metallkappe 4 mit dem Gußkörper 1 durch ausschließlich mechanische Befestigungsmittel fest verbunden, die beispielsweise durch Gewindebolzen oder Niete gebildet ist. Es ist auch eine Kombination von verschiedenen mechanischen Mitteln denkbar, mit oder ohne Verwendung einer Klebstoffschicht 10.

Die Verwendung eines zusammengewalzten Materials auf der Basis von wenigstens zwei Schichten, vorzugsweise Aluminium/nichtrostender Stahl, als Bügel-Metallkappe für ein Bügeleisen ermöglicht, die Vorteile der beiden zusammengewalzten Metalle zu kombinieren. Die erste Schicht 5, die aus demselben Material wie der Gußkörper oder aus einem Material mit ählichen Eigenschaften gebildet ist, gewährleistet nämlich zum einen eine gute Wärmeleitung und zum anderen eine optimale Befestigung und ein optimales Verkleben, was aufgrund der Homogenität der Materialien vorteilhaft für die Stabilität der Gruppe ist. Die zweite Schicht 6 gewährleistet ein gutes Aussehen und verleiht der Sohle gute Gleiteigenschaften, ohne trotz der starken Unterschiede der Wärmeausdehnungskoeffizienten und der Risiken der erwarteten Verformung der Sohle insgesamt für den Zusammenhalt der zusammengewalzten Schicht nachteilig zu sein. Es wurde nämlich kein Abschereffekt zwischen dem nichtrostenden Stahl und dem Aluminium beobachtet, und es hat sich herausgestellt, daß durch die Realisierung des Gußkörpers aus Aluminium und der ersten Schicht 5 ebenfalls aus Aluminium jegliche Schritte einer maschinellen Bearbeitung der Oberfläche unnötig sind, ohne daß eine Verschlechterung des mechanischen Halts oder ein Verlust an Wärmeübertragung festgestellt wurde.

Die verwendeten Dicken ermöglichen auch eine unterschiedliche Ausdehnung der Schichten der zusammengewalzten Einheit, ohne eine mechanische Verschlechterung der Struktur der Sohle hervorzurufen. Insbesondere dient die Ausdehnung der Aluminiumschicht, die größer als die Ausdehnung der Schicht aus nichtrostendem Stahl ist, dazu, an dieser eine geringfügige Oberflächenspannung zu erzeugen, die vorteilhaft für die Gleiteigenschaften ist.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Bügeleisen-Sohle besteht, ausgehend von einer aus wenigstens zwei Schichten 5, 6 aus zusammengewalzten Materialien gebildeten Metallkappe 4 darin, diese an dem vorher durch eine beliebige bekannte Technik, beispielsweise durch Gießen, gebildeten Gußkörper 1 anzubringen und dann durch Befestigungsmittel 3, 10, 12 zu befestigen. Der Gußkörper 1, der somit die Form eines einstückigen, leicht transportierbaren Teils aufweist, kann mit der Metallkappe 4 fest verbunden werden, und er ist gut für jeglichen industriellen Handhabungs- und Montageschritt geeignet. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht auch darin, die Bügeleisen-Metallkappe 4 an dem Gußkörper 1 ohne jegliche Oberflächenbearbeitung anzubringen und zu befestigen, da die Befestigungsmittel 3, 10, 12 mechanisch sind. Das erfindungsgemäße Verfahren besteht außerdem darin, eine zusammengewalzte Einheit auf der Basis von wenigstens zwei Materialschichten zu verwenden, deren Zusammensetzung und Dicke oben gegeben wurden, und auf der mit dem Gußkörper 1 in Berührung gelangenden Fläche der ersten Schicht 5 eine Schicht aus wärmebeständigem Klebstoff zu verteilen, um wenigstens teilweise die mechanischen Befestigungsmittel 3, 10, 12 zu bilden.


Anspruch[de]

1. Sohle für ein Bügeleisen, mit einem Gußkörper (1), der fest mit einer Bügel-Metallkappe (4) verbunden ist, die aus wenigstens zwei Materialschichten (5, 6) besteht, von denen eine erste Schicht (5) die Schicht zur Befestigung an dem Gußkörper (1) bildet und eine zweite Schicht (6) die Schicht zum Bügeln bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten (5, 6) zusammen aus zusammengewalzten Materialien bestehen, wobei die erste Schicht (5) aus demselben Material wie der Gußkörper (1) oder aus einem Material besteht, das gleiche physikalische Eigenschaften aufweist, wobei die Dicke der zweiten Schicht (6) zwischen 5% und 40% der Dicke der ersten Schicht (5) und vorzugsweise zwischen 5 und 17% beträgt.

2. Sohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtdicke der ersten Schicht (5) und der zweiten Schicht (6) zwischen 1,6 und 2 mm und vorzugsweise zwischen 1,7 und 1,9 mm beträgt.

3. Sohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der zweiten Schicht (6) zwischen 0,1 und 0,4 mm und vorzugsweise zwischen 0,2 und 0,3 mm beträgt und die Dicke der ersten Schicht (5) zwischen 1,4 und 1,7 mm und vorzugsweise zwischen 1,5 und 1,6 mm beträgt.

4. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappe (4) aus zwei Schichten (5, 6) aus zusammengewalzten Materialien besteht.

5. Sohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußkörper (1) aus Aluminium, die erste Schicht (5) aus Kupfer oder vorzugsweise aus Aluminium und die zweite Schicht (6) aus Kupfer, Nickel, Titan oder vorzugsweise nichtrostendem Stahl besteht.

6. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappe (4) an einem Gußkörper vorzugsweise aus Aluminium angebracht ist und aus drei zusammengewalzten Matenaischichten besteht, wobei die erste Schicht (5) aus Kupfer oder Aluminium, die zweite Schicht (6) aus nichtrostendem Stahl oder aus Kupfer und die Zwischenschicht aus Aluminium, Kupfer oder Stahl besteht.

7. Sohle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Schicht (5, 6) jeweils zwischen 15 und 17% der Gesamtdicke der dreischichtigen Kappe (4) darstellen.

8. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußkörper (1) fest mit der Metallkappe (4) durch Befestigungsrnittel verbunden ist, die eine Klebeschicht (10) beinhalten, vorzugsweise auf der Basis eines Klebers aus polymerisiertem Silikon, die sich zwischen dem Gußkörper (1) und der ersten Schicht (5) erstreckt.

9. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappe eine Reihe von Öffnungen (3) aufweist, wobei die Kappe an dem Gußkörper (1) mittels dieser Öffnungen durch Umbördeln befestigt ist, wobei das umgebördelte Material die Befestigungsmittel bildet.

10. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappe (4) wenigstens eine Zone aufweist, die einen umgebogenen Rand (12) bildet, der an dem Gußkörper (1) anliegt und ein Befestigungsmittel bildet, wobei der umgebogene Rand (12) vorzugsweise am vorderen Abschnitt der Sohle angeordnet ist, um eine Befestigungsnase zu bilden.

11. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkappe einen rundgebogenen Umfangsrand (14) aufweist.

12. Bügeleisen, versehen mit einer Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

13. Verwendung eines zusammengewalzten Materials auf der Basis von wenigstens zwei Schichten (5, 6) als Metallkappe (4) zum Bügeln, die an dem Gußkörper eines Bügeleisens angebracht ist.

14. Verfahren zur Herstellung einer Sohle eines Bügeleisens, bei dem ein Gußkörper (1) fest mit einer Metallkappe (4) zum Bügeln verbunden wird, die aus wenigstens zwei Materialschichten (5, 6) besteht, wobei die eine eine Schicht zur Befestigung an dem Gußkörper und die andere eine Bügelschicht bildet, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, wenigstens zwei zusammengewalzte Schichten (5, 6) zu verwenden und die Kappe an dem bereits gebildeten Gußkörper (1) anzubringen und dann durch Befestigungsmittel (3, 10, 12) zu befestigen.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, die Bügel-Metallkappe (4) an dem Gußkörper (1) ohne Vorbereitung der Oberfläche anzubringen und dann zu befestigen.

16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht:

- eine erste Schicht (5) der Metallkappe (4) als Schicht zur Befestigung mittels mechanischer Befestigungsmittel (3, 10, 12) zu verwenden,

- dasselbe Material wie das des Gußkörpers oder ein Material mit ähnlichen physikalischen Eigenschaften zu verwenden, um die erste Schicht (5) zu bilden, und die zweite Schicht (6) dazu zu verwenden, die Schicht zum Bügeln zu bilden, wobei die Dicke der zweiten Schicht (6) zwischen 5 und 40% der Dicke der ersten Schicht (5) und vorzugsweise zwischen 15 und 17% beträgt.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, auf der mit dem Gußkörper in Berührung gelangenden Oberfläche der ersten Schicht (5) eine Schicht aus wärmefestem Klebstoff zu verteilen, um wenigstens teilweise die mechanischen Befestigungsrnittel (3, 10, 12) zu bilden.







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