PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE3752093T2 04.12.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0404201
Titel Wässerige Suspensionskonzentrate
Anmelder American Cyanamid Co., Wayne, N.J., US
Erfinder Morgan, Leonard John, Fareham, Hampshire, GB;
Bell, Mark, Fareham, Hampshire, GB
Vertreter Wächtershäuser, G., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80331 München
DE-Aktenzeichen 3752093
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.05.1987
EP-Aktenzeichen 901129767
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1990
EP date of grant 16.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.12.1997
IPC-Hauptklasse A01N 33/18
IPC-Nebenklasse A01N 25/04   

Beschreibung[de]
WÄSSRIGE SUSPENSIONSKONZENTRATE HINTERGRUND DRE ERFINDUNG

Suspensionskonzentrat-Pestizidzusammensetzungen oder wäßrige fließfähige Zusammensetzungen sind konzentrierte Suspensionen von in Wasser unlöslichen Pestiziden und Mischungen von Pestiziden in einem wäßrigen System. Die vorliegende Erfindung betrifft die Stabilisierung derartiger Pendimethalin-Zusammensetzungen

Die EP-A-0 163 598 offenbart fließfähige Herbizid-Zusammensetzungen in Form von wäßrigen Suspensionen, die Chlortoluron, Isoproturon und Linuron, gegebenenfalls in Kombination mit einem anderen Herbizid, wie beispielsweise Pendimethalin, umfassen.

Die EP-A-0 190 995 offenbart fließfähige wäßrige Herbizid- Zusammensetzungen, die Pendimethalin und Chlortoluron umfassen.

Diese wäßrigen Zusasmmensetzungen enthalten häufig ungefähr 10 bis 80 Gewichts-% eines festen Pestizids oder einer Mischung von festen Pestiziden, wodurch ein Verfahren zur Handhabung dieser Pestizide, welche in einem wäßrigen Medium relativ wasserunlöslich sind, bereitgestellt wird. Da diese Arten von Zusammensetzungen die erwünschten Eigenschaften einer dicken Flüssigkeit aufweisen, können sie gegossen oder gepumpt werden. Demgemäß werden einige der Probleme, wie Stauben, das in festen Zusammensetzungen aus benetzbaren Pulvern und Granula möglich ist, vermieden. Weiter weisen dies Konzentrate auf Wasserbasis auch den zusätzlichen Vorteil auf, die Verwendung von organischen Lösungsmitteln, die häufig in emulgierbaren Konzentraten vorhanden sind, nicht zu erfordern.

Aus diesen Gründen ist es wünschenswert, Pestizide zu Suspensionskonzentraten oder wäßrigen "Flowables" zu formulieren. Jedoch weisen derartige Formulierungen ihre eigenen Probleme, wie Gelieren, Verbacken und Absetzen, sowie Probleme wegen der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Pestizids oder der Mischung von Pestiziden auf. Beispielsweise ist das Dinitroanilin Pendimethalin etwas schwierig zu formulieren, und mehrere Literaturstellen haben versucht, diese Formulierungsprobleme anzusprechen.

Die Probleme, die mit der Entwicklung von Suspensionskonzentrat- Zusammensetzungen verbunden sind, die niedrigschmelzende aktive Bestandteile allein oder in Kombination mit höherschmelzenden aktiven Bestandteilen enthalten, sind in der deutschen Patentanmeldung DE 3302648 A1 beschrieben. Die deutsche Patentanmeldung DE 3302648 A1 versucht, mit den Problemen einer gemischten wäßrigen Dispersion eines niedrigschmelzenden aktiven Bestandteiles in einem Lösungsmittel aus Phthalsäure-(C&sub1;-C&sub1;&sub2;)-alkylestern in Kombination mit einem wäßrigen Suspensionskonzentrat, das einen oder mehrere aktive Bestandteile enthält, als Alternative zu einem Suspensionskonzentrat, das niedrigschmelzende aktive Bestandteile, wie Pendimethalin EN-(1-Ethylpropyl)-2,6-dinitro-3,4- xylidin], enthält, umzugehen. Der Grund für den alternativen Ansatz dieser Anmeldung ist die Unfähigkeit, durch verschiedene Techniken, einschließlich derjenigen der europäischen Patentanmeldung 0332912, stabile Suspensionskonzentrate herzustellen. Diese EPA-Anmeldung beschreibt die insektiziden Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen von Phosalon und Adjuvantien, die mit geschmolzenem Insektizid hergestellt werden können.

Pendimethalin ist nicht nur in einem Suspensionskonzentrat, sondern auch in anderen Formen sowie aus mehreren Gründen schwierig zu formulieren. Einer ist, daß polymorphe Kristalle von Pendimethalin existieren, orange Makrokristalle und gelbe Mikrokristalle, wobei die orange Form bevorzugt ist. Bei der Formulierung von Pendimethalin in anderen als Suspensionskonzentraten mußte stabilisiertes Pendimethalin verwendet werden. Die US-Patente 4,082,537 bzw. 4,150,969 offenbaren Zusammensetzungen, die entweder ein Natriumdialkyl (C&sub6;-C&sub8;)-sulfosuccinat oder ein ethoxyliertes β-Diamin, wie beschrieben, enthalten. Diese Patente beschreiben die Verwendung von Sulfosuccinaten und β-Diaminen, um die Kristallform von Pendimethalin auf die gelbe Form hin zu stabilisieren und es in einer benetzbaren Pulver-Zusammensetzung zu formulieren.

Pendimethalin existiert nicht nur in zwei Kristallformen, sondern es tritt eine weitere Kristallisation auf, wenn Pendimethalin schließlich formuliert wird. Diese Formulierungen zeigen oft Stabilitätsprobleme, die mit der schnellen Kristallbildung vom Endprodukt in Beziehung stehen. Sehr große, längliche Kristalle (ungefähr 3000 µm Länge) werden in Endformulierungen gebildet, was eine Instabilität zur Folge hat. Demgemäß ist die Formulierung von Zusammensetzungen, in denen sich diese länglichen Kristalle nicht entwickeln, kritisch für die Stabilität von Pendimethalin- Zusammensetzungen, und es ist notwendig, eine gleichmäßige Verteilung an aktiver Verbindung für die Anwendung zu erhalten.

Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, stabile wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen oder wäßrige fließfähige Zusammensetzung des niedrigschmelzenden Dinitroanilins Pendimethalin, entweder allein oder in Kombination mit anderen Pestiziden, bereitzustellen. Obwohl jedes sekundäre Pestizid verwendet werden kann, sind diejenigen mit höheren Schmelzpunkten oder Pestizide, die wasserlöslich sind, für die Zusammensetzungen dieser Erfindung geeignet. Weiter ist es ein zusätzliches Ziel der vorliegenden Erfindung, Verfahren zur Herstellung derartiger stabiler wäßriger Suspensionskonzentrat- Zusammensetzungen oder wäßriger fließfähiger zusammensetzungen bereitzustellen, so daß die Endzusammensetzungen nicht eine Bildung von länglichen Kristallen zum Ergebnis haben, die die Verarbeitung und Wirksamkeit der aktiven Komponente bei der Anwendung stören.

Diese und andere Ziele werden durch die hierin gegebene ausführliche Beschreibung der Erfindung offensichtlicher.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft stabile wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen oder wäßrige fließfähige Zusammensetzungen, die Pendimethalin allein oder in Kombination mit anderen Pestiziden umfassen. Obwohl die meisten sekundären Pestizide verwendet werden können, sind diejenigen mit Schmelzpunkten von mehr als 70ºC oder Pestizide, die wasserlöslich sind, in den Zusammensetzungen der Erfindung geeignet. Typischerweise umfassen die Zusammensetzungen der Erfindung, bezogen auf Gewicht zu Volumen, 5,0% bis 50,0% Pendimethalin; 0% bis 50,0% eines oder mehrerer sekundärer Pestizide; 3,0% bis 30% Coformulierungsmittel, wie es nachstehend in mehr Einzelheit beschrieben wird; und 20,0% bis 92,0% Wasser.

Die stabilen Zusammensetzungen der Erfindung werden leicht hergestellt, indem man eine Emulsion von geschmolzenem Pendimethalin in Wasser bildet, das die Coformulierungsmittel, Tenside, Dispergier- und/oder Netzmittel, Schaumverhütungsmittel und Suspendiermittel enthält. Diese Emulsion weist eine durchschnittliche Tröpfchengröße in einem Bereich von weniger als 2 µm bis ungefähr 10 µm, vorzugsweise 2 µm bis 6 µm, auf. Diese wird dann abgekühlt und gegebenenfalls gemahlen, um eine durchschnittliche Teilchengröße von suspendierten Teilchen von weniger als 20 µm, vorzugsweise weniger als 5 µm, zu erhalten.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Zusammensetzungen der Erfindung umfassen, auf Gewicht-zu- Volumen-Basis, 5,0% bis 50,0% Pendimethalin; 0% bis 50,0% eines oder mehrerer speziell ausgewählter sekundärer Pestizide, die einen Schmelzpunkt von mehr als 70ºC aufweisen oder wasserlöslich sind; 3,0% bis 30,0% speziell ausgewählter Coformulierungsmittel, wie Tenside, Dispergiermittel, Netzmittel, Gefrierschutzmittel, Schaumverhütungsmittel, Verdickungsmittel, Gummis, Konservierungsmittel, und 20,0% bis 92,0% Wasser.

Pestizide, die zur Verwendung in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung geeignet sind, schließen unter nur einigen Triazine, Imidazoline, allein oder in Kombination, ein. Fungizide, Insektizide und Pflanzenwachstumsregulatoren, die Schmelzpunkte von mehr als 70ºC aufweisen und/oder physikalische Eigenschaften besitzen, die für die Herstellung von wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen zugänglich sind, können ebenfalls in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Zusätzlich können wasserlösliche Pestizide, wie Difenzoquat, Aminsalze, Alkali oder Alkalimetallsalze von loxynil, Bromoxynil, Phenoxyessigsäuren und Imidazolinylcarbonsäuren, wie 2-(4-Isopropyl-4- methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-3-chinolincarbonsäure und dergleichen, leicht in die stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen dieser Erfindung einverleibt werden.

Bevorzugt umfassen höherschmelzende (mehr als 70ºC) Komponenten zur Verwendung in den wäßrigen Suspensions-Zusammensetzungen der Erfindung, die Pendimethalin enthalten: Atrazin[2-Chlor-4-ethylamino-6- isopropylamino-1,3,5-triazin]; Imidazolinon-Herbizide, wie 2-(4-Isopropyl- 4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-3-chinolincarbonsäure und dessen wasserlösliche Salze, und die Isomerenmischung von Methyl-6-(4-isopropyl- 4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-m-toluat und Methyl-2-(4-isopropyl-4- methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)toluat. Andere sekundäre aktive Komponenten schließen Terbutylazin, 2-tert-Butylamino-4-chlor-6-ethylamino-1,3,5- triazin, und Metolachlor, 2-Chlor-6'-ethyl-N-(2-methoxy-1- methylethyl)acet-o-toluidid, ein.

Tenside (einschließlich Dispergiermitteln und/oder Netzmitteln), die in den wäßrigen Suspensions-Zusammensetzungen der Erfindung, die festes Pendimethalin enthalten, geeignet sind, schließen ein: Ethylenoxid/Propylenoxid-Kondensate; Alkyl, aryl- und Aryl, arylethoxylate und deren Derivate; Lignosulfonate; Kresol- und Naphthalin-Formaldehyd- Kondensate und -Sulfonate; Polycarboxylate und deren Derivate; und Mischungen derselben.

Im allgemeinen hat man gefunden, daß anionische Polymere, wie Kresol-Formaldehyd-Kondensate und deren Sulfonate, Naphthalin-Formaldehyd- Kondensate und deren Sulfonate und Lignosulfonate die Kristallbildung während der Lagerung minimieren, und sie sind als solche am meisten bevorzugt.

Suspendiermittel, beispielsweise Polysaccharidgummis, wie Xanthangummi, Guargummi; Gummi arabicum und Cellulose-Derivate und dergleichen sind für eine Zugabe zu der heißen Emulsion in Mengen von 0,02% bis 3,0%, bezogen auf Gewicht zu Volumen, geeignet. Diese unterstützen die Stabilisierung der Emulsion mit einer gewünschten Tröpfchengröße durch Anheben der Viskosität der Emulsion von einer ursprünglichen Viskosität von 100 cps auf 1000 cps oder mehr vor dem Abkühlen

Konservierungsmittel, um ein mikrobielles Verderben der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zu verhindern, werden wie benötigt eingeschlossen. Ein Beispiel ist eine 38%-ige Formaldehyd-Lösung. Andere Konservierungsmittel schließen Methyl- und Propylparahydroxybenzoat, 2- Brom-2-nitropropan-1,3-diol, Natriumbenzoat, Glutaraldehyd, O- Phenylphenol, Benzisothiazolinone, 5-Chlor-2-methyl-4-isothiazolin-3-on, Pentachlorphenol, 2,4-Dichlorbenzylalkohol, deren Mischungen und andere, dem Fachmann bekannte ein. Silicon-Schaumverhütungsmittel sind in den vorliegenden Zusammensetzungen nützlich.

Gefrierschutzmittel, wie Ethylenglycol, Propylenglycol, andere Glycole, Glycerin oder Harnstoff, können dann den resultierenden wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen zugesetzt werden. Zusätzliche Tenside, Konservierungsmittel und Verdickungsmittel, wie Tone, gefällte Siliciumdioxide, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamide und dergleichen, können dann zugesetzt werden, ebenso wie höherschmelzende aktive Verbindungen oder Suspensionskonzentrate, die andere aktive Komponenten enthalten.

Herstellungsverfahren

Stabile wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen von Pendimethalin können hergestellt werden durch: Emulgieren von geschmolzenem Pendimethalin in heißem Wasser (50ºC bis 80ºC), das ein Tensid und ein Schaumverhütungsmittel enthält, um die gewünschte Tröpfchengröße zu erreichen. Dann wird ein Suspendiermittel dazugegeben Die resultierende heiße Emulsion wird abgekühlt und gerührt, was das geschmolzene Material sich verfestigen läßt. Die resultierende Zusammensetzung kann dann gemahlen werden, falls gewünscht, oder zusätzliche höherschmelzende aktive Komponenten und Coformulierungsmittel, wie Gefrierschutzmittel, Tenside, Verdickungsmittel, Konservierungsmittel und dergleichen, oder ein vorher gebildetes Suspensionskonzentrat, das ein(e) oder mehrere aktive Komponenten und Coformulierungsmittel enthält, werden dazugegeben. Die wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen, die Pendimethalin in Kombination mit höherschmelzenden oder wasserlöslichen Komponenten enthalten, können dann, falls gewünscht, einem zusätzlichen Mahlen unterzogen werden.

Das obige Herstellungsverfahren ist für eine Vielfalt von fakultativen Verarbeitungsschritten geeignet, wie (1) geschmolzene Emulsion, gefolgt vom Abkühlen ohne weitere Verarbeitung; (2) geschmolzene Emulsion, gefolgt vom Abkühlen und fakultativen Zusetzen anderer aktiver Komponenten und von Coformulierungsmitteln und dann Mahlen; (3) geschmolzene Emulsion in Anwesenheit höherschmelzender aktiver Komponenten mit gleichzeitigem Mahlen, gefolgt vom Abkühlen; (4) geschmolzene Emulsion mit gleichzeitigem Mahlen und Abkühlen, dann Mischen, um eine Kristallisation zu gestatten, und Stehenlassen ("Altern") ohne oder mit sekundären aktiven Komponenten und einem zweiten Mahlen.

Alternativ kann das geschmolzene Pendimethalin bei Umgebungstemperatur in einer Wasserlösung von Coformulierungsmitteln dispergiert werden, welche, falls gewünscht, andere höherschmelzende aktive Komponenten enthält, gefolgt vom Mahlen.

Zusammensetzungen

Überraschenderweise können stabile wäßrige Suspensionskonzentrat- Zusammensetzungen von Pendimethalin allein oder in Kombination mit anderen aktiven Pestizid-Komponenten durch die obigen Verfahren hergestellt werden, welche, bezogen auf Gewicht zu Volumen, enthalten:

5,0% bis 50% Pendimethalin;

0,05% bis 1,0% Schaumverhütungsmittel;

2,0% bis 20,0% Gefrierschutzmittel;

2,0% bis 20,0% Tenside und Mischung von Tensiden (Netz- und Dispergiermittel);

0,05% bis 30,0% Verdickungsmittel;

0,01% bis 1,0% Konservierungsmittel;

0,05% bis 2,5% Suspendiermittel; und genügend Wasser auf insgesamt 100%.

Diese Zusammensetzungen bilden keine großen, länglichen Kristalle, nachdem sie verarbeitet worden sind. Deshalb werden die Verarbeitung und Herstellung nicht wegen eines Wachstums von Kristallen angehalten. Weiter sind die Zusammensetzungen ohne eine Sedimentierung der aktiven Komponente in diesen großen (3000 µm) Kristallen stabil, und, was am wichtigsten ist, die Anwendung dieser Zusammensetzungen hat eine gleichmäßige Verteilbarkeit der aktiven Komponente zur Folge.

Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung weiter, beschränken dieselbe aber nicht.

BEISPIELE 1 - 15 Verfahren A Herstellung von stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen von Pendimethalin allein oder in Kombination mit anderen höherschmelzenden Herbiziden

Eine wäßrige Lösung, die Tenside und Schaumverhütungsmittel enthält, wird bei Temperaturen von S0ºC bis 80ºC hergestellt. Dann wird geschmolzenes Pendimethalin (6º0C bis 80ºC) dazugegeben, und man rührt ausreichend, um eine Emulsion zu erhalten, die eine durchschnittliche Tröpfchengröße von ungefähr 2 µm bis 10 µm aufweist. Diese stabilisierte Emulsion wird auf Umgebungstemperatur abgekühlt, was das Pendimethalin sich verfestigen läßt, wonach die gewünschten zusätzlichen Coformulierungsmittel und aktiven Komponenten (Gefrierschutzmittel, Suspendiermittel, Tenside, Pestizide) der resultierenden wäßrigen Suspension von festem Pendimethalin zugesetzt werden.

Die resultierende wäßrige Zusammensetzung wird gemahlen, um die gewünschte Teilchengröße von suspendierten Teilchen von weniger als 20 µm, vorzugsweise weniger als 5 µm, zu erreichen; und schließlich werden zusätzliche Verdickungsmittel, Konservierungsmittel oder Tenside, wie gewünscht, mit der wäßrigen Zusammensetzung gemischt. Diese wird dann als die wäßrige Suspensions-Zusammensetzung abgepackt.

Die Verwendung des obigen Verfahrens liefert die in Tabelle I aufgeführten stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen.

TABELLE I
TABELLE I (Fortsetzung)
TABELLE I (Fortsetzung)
TABELLE I (Fortsetzung)

BEISPIELE 16 - 34 Verfahren B Herstellung von stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen von Pendimethalin allein oder in Kombination mit anderen aktiven Komponenten

Eine wäßrige Lösung, die Tensid(e) und Schaumverhütungsmittel enthält, wird bei einer Temperatur von 50ºC bis 80ºC hergestellt. Dann wird das geschmolzene Pendimethalin (60ºC bis 80ºC) zu der wäßrigen Lösung gegeben, während man ausreichend rührt, um eine Emulsion mit einer durchschnittlichen Tröpfchengröße von ungefähr 2 µm bis 10 µm zu erhalten. Dieser wird ausreichend Suspendiermittel zugesetzt, um die so gebildete Emulsion zu stabilisieren, und diese wird auf Umgebungstemperatur abgekühlt, was das Pendimethalin sich verfestigen läßt, wonach zusätzliche Coformulierungsmittel, wie gewünscht, der Lösung beigemischt werden. Diese kann dann abgepackt werden.

Weiter wird eine Suspension eines Pestizids mit einem Schmelzpunkt von mehr als 70ºC hergestellt und zu einer geeigneten durchschnittlichen Teilchengröße (d.h. weniger als 20 µm vorzugsweise weniger als 5 µm) vermahlen, oder es wird eine wäßrige Lösung hergestellt, die die gewünschte Menge an wasserlöslichem Pestizid enthält.

Die eine und/oder die andere von diesen wird dann mit der oben hergestellten Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung von Pendimethalin vermischt. Schließlich werden, wie gewünscht, zusätzliche Verdickungsmittel, Konservierungsmittel oder Tenside zugesetzt, und dies wird dann als die gemischte wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung abgepackt.

Die Verwendung des obigen Verfahrens liefert die stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen, die in Tabelle II aufgeführt sind.

TABELLE II
TABELLE II (Fortsetzung)
TABELLE II (Fortsetzung)
TABELLE II (Fortsetzung)
TABELLE II (Fortsetzung)

VERGEICHSBEISPIELE 35 und 36 Verfahren C Herstellung von stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzungen

Eine wäßrige Dispersion von Tensiden, Schaumverhütungsmitteln und Gefrierschutzmitteln, die, falls gewünscht, eine feste aktive Komponente mit einem Schmelzpunkt von mehr als 70ºC enthält, wird hergestellt, oder eine wasserlösliche aktive Komponente wird bei Umgebungstemperaturen hergestellt. Das geschmolzene Pendimethalin (60ºC bis 80ºC), mit oder ohne zusätzliche Tenside, wird dann zu der gerührten wäßrigen Mischung gegeben. Die resultierende wäßrige Mischung wird gemahlen, um die gewünschte durchschnittliche Teilchengröße von suspendierten Feststoffen, weniger als 20 µm, vorzugsweise weniger als 5 µm, zu erreichen, und zusätzliche Verdickungsmittel, Suspendiermittel, Konservierungsmittel, Gefrierschutzmittel und Tenside, wie gewünscht, werden der gemahlenen Zusammensetzung zugesetzt. Diese wird dann als die resultierende stabile wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung abgepackt.

Die Verwendung des obigen Verfahrens liefert die in Tabelle III aufgeführten stabilen wäßrigen Konzentrat-Zusammensetzungen.

TABELLE III

BEISPIELE 37 und 38 Verfahren A und E Herstellung von stabilen wäßrigen Suspensionskonzentraten von Pendimethalin über das Verfahren der Erfindung gegen das Verfahren des Mahlens, während man eine Emulsion kühlt (Verfahren E)

Eine wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung von Pendimethalin wurde gemäß den Beispielen 1 - 15, Verfahren A, hergestellt. Als Vergleich wurde ein Suspensionskonzentrat von Pendimethalin gemäß der Beschreibung der EPA-Anmeldung 0 332 912 hergestellt.

Eine Mischung von heißem Wasser (575 cm³), Ethylenglycol (50 g) und einem anionischen oberflächenaktiven Mittel (eine Mischung des Monophosphats und des Diphosphats von Tristyrylphenol mit einem Polyoxyethylen mit 18 Oxyethylen-Einheiten, mit Triethanolamin neutralisiert, auf dem Markt unter der Handelsbezeichnung Soprophor FL durch Rhone-Poulenc) (50 g) wird heftig gerührt, während 400 g Pendimethalin dazugegeben werden. Dies wird dann in einer Dyno-Mühle mit einem Mantel für schnelles Abkühlen gemahlen, was eine Mischung zur Folge hat, die die Mühle bei 24ºC verläßt und eine Teilchengröße mit 98% weniger als 5 µm aufweist, was die Bildung eines Suspensionskonzentrats anzeigt.

Ein Xanthangummi-Biopolymer vom Heteropolysaccharid-Typ (1,5 g), hergestellt durch Fermentation von Xanthomonas campestris auf Kohlehydraten (Handelsbezeichnung Rhodopol XB 23, auf dem Markt durch Rhone-Poulenc) wird zugesetzt.

Die Tabelle IV faßt die Stabilitätsbeobachtungen der zwei Zusammensetzungen zusammen. Das Mahiverfahren vermeidet nicht das Auftreten von länglichen Kristallen, selbst nach zwei kurzen Lagerungszeiträumen, einer dreitätigen Lagerung bei 15ºC und einer dreitägigen Lagerung bei 28ºC.

TABELLE IV

Eingetragene Marke von Soprosoie, Abteilung von Rhone-Poulenc.

* Die Teilchengröße, die in der anfänglichen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung gefunden wurde, betrug 98% mit weniger als fünf (5) µm.

BEISPIELE 39 - 40 Zusammensetzungen, die die aktive Verbindung der Erfindung enthalten

Eine wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung von pendimethalin mit einem sekundären Pestizid wurde gemäß den Beispielen 1 - 15 hergestellt, welche die folgenden Komponenten enthielt:

*) zum Vergleich

BEISPIELE 41 - 42 Zusammensetzungen, die ein Doppelmahlverfahren einer heißen Emulsion verwenden

Eine heiße Emulsion von geschmolzenem Pendimethalin wird wie in den Beispielen 1 - 15 hergestellt, wobei heißes Pendimethalin zu der heißen Lösung von Tensid gegeben wird, während man bei hohem Scheren mischt. Die Temperatur beträgt 50ºC bis 8º0C mit einer Teilchengröße von 2 µm bis 5 µm. Die heiße Emulsion wird dann mittels einer Dyno-Mühle gemahlen und liegt als zerbrochene kristalline Form vor (die Temperatur beim Eintreten in die Mühle beträgt ungefähr 65ºC und die Temperatur beim Austreten beträgt ungefähr 20ºC bis 25ºC). Man läßt diese Mischung "altern", um eine Überführung in orange polymorphe Kristalle zu gestatten. Nach der Überführung, gewohnlich 0,5 bis 48 Stunden, findet ein zweites Mahlen in einer Dyno-Mühle statt. (In dem Fall, in dem ein anderes aktives Pestizid zugesetzt wird, wird es im Stadium des Alterungszeitraumes zugesetzt.) Wenn sie ein zweites Mal gemahlen worden ist, werden End- Coformulierungsmittel zugesetzt.

Die folgenden Zusammensetzungen werden gemäß den obigen Verfahren hergestellt.

Dies wird zu dem Folgenden formuliert:


Anspruch[de]

1. Wäßrige Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung, die behandelt worden ist, um eine durchschnittliche Teilchengröße von suspendierten Teilchen in der zusammensetzung von weniger als 20 µm zu erhalten, und die auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis 3,0 bis 30,0% Coformulierungsmittel, ausgewählt aus Tensiden; Dispergiermitteln; Netzmitteln; Suspendiermitteln; Gefrierschutzmitteln; Schaumverhütungsmitteln; Verdickungsmitteln; und Konservierungsmitteln; und 20,0% bis 92,0% Wasser umfaßt; dadurch gekennzeichnet, daß die Pestizide aus 5,0 bis 50,0% Pendimethalin allein oder in Kombination mit bis zu 50,0% eines oder mehrerer sekundärer Pestizide, ausgewahlt aus Atrazin [2-Chlor-4- ethylamino-6-isopropylamino-1,3,5-triazin], Terbutylazin, 2-tert-Butylamino-4-chlor-6-ethylamino-1,3,5-triazin und Metolachlor, 2-Chlor-6'-ethyl-N-(2-methoxy-1- methylethyl)acet-o-toluidid; Imidazolinon-Herbiziden, wie 2-(4-Isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-3- chinolincarbonsäure und wasserlöslichen Salzen derselben oder den Isomerenmischungen von Methyl-6-(4-isopropyl-4- methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-m-toluatundmethyl-2-(4- isopropyl-4-methyl-5-oxc-2-imidazolin-2-yl)-p-toluat, bestehen.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, in der die Tenside, Dispergiermittel und Netzmittel Ethylenoxid-Propylenoxid Kondensate; Alkyl,Aryl- und Aryl,Arylethoxylate und deren Derivate; Lignosulfonate; Kresol-Formaldehyd-Kcndensate und -Sulfonate; Naphthalin-Formaldehyd-Kondensate und -Sulfonate; Polycarboxylate und deren Derivate; und Mischungen derselben sind.

3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, in der die Suspendiermittel Polysaccharidgummis und Cellulose- Derivate sind.

4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, in der die Polysaccharidgummis Xanthangummi, Guargummi, Gummi arabicum und Mischungen derselben sind.

5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, in der die Gefrierschutzmittel Ethylenglycol, Propylenglycol, Glycerin, Harnstoff und Mischungen derselben sind.

6. Zusammensetzung nach Anspruch 5, in der die Verdickungsmittel Tone, gefällte Siliciumdioxide, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylamide und Mischungen derselben sind.

7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 5,0% bis 50,0% Pendimethalin; 0% bis 50,0% des sekundären Pestizids, das einen Schmelzpunkt von mehr als 70ºC aufweist oder wasserlöslich ist; 2,0% bis 20,0% Tenside; 0,05% bis 2,5% Suspendiermittel; 2,0% bis 15,0% Gefrierschutzmittel; 0,05% bis 2,0% Verdickungsmittel; und 0,05% bis 2,5% Konservierungsmittel.

8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, in der das Schaumverhütungsmittel ein Silicon-Schaumverhütungsmittel ist.

9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, in der es sich bei dem Konservierungsmittel um eine 38%-ige Formaldehydlösung, Methyl- oder Propylparahydroxybenzoat, 2-Brom-2- nitropropan-1,3-diol, Natriumbenzoat, Glutaraldehyd, O- Phenylphenol, Benzisothiazolinone, 5-Chlor-2-methyl-4- isothiazolin-3-on, Pentachlorphenol, 2,4- Dichlorbenzylalkohol oder Mischungen derselben handelt.

10. Zusammensetzung nach Anspruch 8, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 30,0% bis 40,0% Pendimethalin; 3,0% bis 5,0% Natriumkresol-Formaldehyd-Kondensat oder sulfoniertes Natriumkresol-Formaldehyd-Kondensat; 5,0% bis 10,0% Ethylenglycol oder Harnstoff; 0,1% bis 1,0% Schaumverhütungsmittel; 0,1% bis 0,3% Xanthangummi; 0,2% bis 1,0% Konservierungsmittel; und 48,3% bis 68,3% Wasser.

10 11. Zusammensetzung nach Anspruch 9, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 40,0% Pendimethalin; 5,0% sulfoniertes Natriumkresol-Formaldehyd-Kondensat; 8,0% Ethylenglycol; 0,5% Silicon-Schaumverhütungsmittel; 0,2% Xanthangummi; 0,5% einer 38%-igen Formaldehydlösung und 51,4% Wasser.

12. Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 27,3% Pendimethalin; 18,2% Atrazin; 3,4% sulfoniertes Natriumkresol-Formaldehyd- Kondensat; 5,8% Harnstoff; 1,34% Polyalkylenglycolether und Polyoxyethylenalkylarylether; 0,9% Silicon Schaumverhütungsmittel; 0,2% Xanthangummi; 0,5% einer 38%-igen Formaldehydlösung; und 48,9% Wasser.

13. Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 30,0% Pendimethalin; 5,0% des wasserlöslichen Ammoniumsalzes von 2-(4-Isopropyl-4- methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-3-chinolincarbonsäure; 4,0% Natriumlignosulfonat; 8,0% Ethylenglycol; 0,5% Silicon-Schaumverhütungsmittel; 0,75% Siliciumdioxid; 0,1% Xanthangummi; 0,25% einer 38,0%-igen Formaldehydlösung; und 58,1% Wasser.

14. Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend auf einer Gewicht-zu-Volumen-Basis: 26,0% Pendimethalin; 12,5% einer isomeren Mischung von Methyl-6-(4-isopropyl-4- methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-m-toluat und Methyl-2-(4- isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-p-toluat; 3,0% Natriumkresol-Formaldehyd-Kondensat; 1,3% Triethanolaminsalz von Polyarylarylethoxylatphosphat; 6,0% Alkylphenolethoxylat; 5,0% Ethylenglycol; 0,4% Silicon-Schaumverhütungsmittel; 2,0% Siliciumdioxid; 0,1% Xanthangummi; 0,25% einer 38%-igen Formaldehydlösung; und 49,62% Wasser.

15. Verfahren zur Herstellung einer stabilen wäßrigen Suspensionskonzentrat-Zusammensetzung von Pendimethalin nach Anspruch 1, umfassend die Schritte:

(a) Emulgieren von geschmolzenem Pendimethalin in heißem Wasser;

(b) Zugeben eines Suspendiermi.ttels;

(c) Abkühlen der resultierenden Emulsion unter Rühren, wodurch die Verfestigung des geschmolzenen Pendimethalins ermöglicht wird.

16. Verfahren nach Anspruch 15, in dem der Schritt (c) weiter das Mahlen der Zusammensetzung umfaßt.

17. Verfahren nach Anspruch 15, das den zusätzlichen Schritt des Mahlens der aus Schritt (c) resultierenden Zusammensetzung umfaßt.

18. Verfahren nach Anspruch 15, 16 oder 17, in dem zusätzliche höherschmelzende aktive Komponenten und Coformulierungsmittel oder ein vorgebildetes Suspensionskonzentrat, das eine oder mehrere aktive Komponenten und Coformulierungsmittel enthält, zu der Zusammensetzung gegeben werden.

19. Verfahren nach Anspruch 18, das zusätzlich einen Schritt des Mahlens der Zusammensetzung umfaßt.

20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, in dem die zusätzlichen höherschmelzenden aktiven Komponenten und Coformulierungsmittel Gefrierschutzmittel, Tenside, Verdickungsmittel oder Konservierungsmittel sind.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com