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Dokumentenidentifikation DE19517280C2 18.12.1997
Titel Rinnenanordnung zur Überführung von Glastropfen von einem Tropfenverteiler zu Vorformen einer Glasmaschine
Anmelder GPS Glasproduktions-Service GmbH, 45329 Essen, DE
Erfinder Krämer, Kurt, 45329 Essen, DE;
Blaskowitz, Wolfgang, 45891 Gelsenkirchen, DE
Vertreter Spalthoff und Kollegen, 45130 Essen
DE-Anmeldedatum 11.05.1995
DE-Aktenzeichen 19517280
Offenlegungstag 21.11.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.12.1997
Free division/divided out on the grounds of lack of unity 19549498.9
IPC-Hauptklasse C03B 7/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rinnenanordnung zur Überführung von Glastropfen von einem Tropfenverteiler zu Vorformen einer Glasmaschine, mit Mittelrinnen, deren Einläufe an Auffangrinnen des Tropfenverteilers angeschlossen und die zwischen ihren Einläufen und ihren Ausläufen abwärts geneigt sind, und Umlenkrinnen, deren Einläufe an die Ausläufe der Mittelrinnen angeschlossen sind, deren auslaufseitige Endabschnitte etwa geradlinig ausgebildet sind und die mittels Haltern verstellbarer Aufhängevorrichtungen so an einem Rahmenteil der Glasmaschine gehaltert sind, daß die Position ihrer Ausläufe an die Mittelachsen der Vorformen der Glasmaschine anpaßbar sind, wobei jede Aufhängevorrichtung einen fest mit ihrem Halter verbundenen Haltearm mit einer Aufnahme zur verstellbaren festen Halterung des auslaufseitigen Endabschnitts der Mittelrinne aufweist und an einem mit dem Rahmenteil der Glasmaschine verbundenen Ausleger gehaltert ist.

Wenn bei einem Wechsel der Vorformen die Ausläufe der Umlenkrinnen an die neuen Vorformen so angepaßt werden müssen, daß sie mit den Mittelachsen der Vorformen fluchten, ergibt sich zwangsläufig auch eine räumliche Verstellung an den einlaufseitigen Endabschnitten der Umlenkrinnen. Da die einlaufseitigen Endabschnitte der Umlenkrinnen und die auslaufseitigen Endabschnitte der Mittelrinnen separat voneinander bzw. beweglich zueinander in einzelnen oder gemeinsamen Aufhängevorrichtungen, die an der Glasmaschine angebracht sind, gelagert sind, muß demgemäß bei jedem Anpassungsvorgang der Umlenkrinnen an ausgewechselte Vorformen die räumliche Zuordnung zwischen den Einläufen der Umlenkrinnen und den Ausläufen der Mittelrinnen neu eingestellt werden, um einen störungsfreien Übergang der Glastropfen aus den Mittelrinnen in die Umlenkrinnen zu gewährleisten.

Die DE-PS 4 19 007 zeigt eine Rinnenanordnung, bei der sämtliche zwischen dem Tropfenverteiler und der Vorform vorgesehene Rinnenabschnitte auf ein und derselben Rahmenkonstruktion ruhen. Eine vertikale Verstellbarkeit der sämtliche Rinnenabschnitte tragenden Rahmenkonstruktion ist mittels einer in Vertikalrichtung verstellbaren Schraube möglich.

Die DE 41 16 593 C1 zeigt eine Rinnenanordnung mit einem Übergang zwischen dem auslaufseitigen Endabschnitt der Mittelrinne und dem einlaufseitigen Endabschnitt der Umlenkrinne, bei dem keine Aufhängevorrichtungen vorgesehen sind.

Aus der US 5 298 049 ist eine eingangs geschilderte Rinnenanordnung bekannt, bei der oberhalb des Übergangs zwischen dem auslaufseitigen Endabschnitt der Mittelrinne und dem einlaufseitigen Endabschnitt der Umlenkrinne eine Aufhängevorrichtung vorgesehen ist, die einen Halter aufweist, an dem sowohl der auslaufseitige Endabschnitt der Mittelrinne als auch der einlaufseitige Endabschnitt der Umlenkrinne fest angebracht sind. In die Aufhängevorrichtung ist eine Lagerung integriert, welche eine Verstellung des Halters der Aufhängevorrichtung in drei Raumrichtungen ermöglicht. Hierzu weist die Lagerung zwei voneinander separate Schwenkachsen auf, um die der Halter schwenkbar ist. Die Aufhängevorrichtung ist mittels eines Auslegers mit dem Rahmen der Glasmaschine verbunden.

Im Falle der aus der US 5 298 049 bekannten Lagerung handelt es sich um ein vergleichsweise kompliziertes, zwei Schwenkachsen aufweisendes Lagerteil. Abgesehen von dieser in konstruktiv-technischer Hinsicht komplizierten Ausgestaltung dürfte es darüber hinaus mit großen Schwierigkeiten einhergehen, bereits vorhandene und mit anderen Aufhängevorrichtungen ausgerüstete Rinnenanordnungen mit der aus der US 5 298 049 bekannten Aufhängevorrichtung auszurüsten.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Rinnenanordnung gemäß der US 5 298 049 derart weiterzubilden, daß zum einen das Lagerteil konstruktiv-technisch weniger aufwendig ausgebildet ist und darüber hinaus eine einfache Nachrüstung bereits vorhandener Rinnenanordnungen mit derartigen Aufhängevorrichtungen möglich ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ausleger mittels Abstandhaltern in Vertikalrichtung variabel am Rahmenteil der Glasmaschine gehaltert ist und daß jede Aufhängevorrichtung ein sphärisches Lager aufweist, um das der mit dem einlaufseitigen Endabschnitt der Umlenkrinne fest verbundene Halter und der mit dem auslaufseitigen Endabschnitt der Mittelrinne und dem Halter der Aufhängevorrichtung fest verbundene Haltearm der Aufhängevorrichtung frei schwenkbar sind. Durch die Ausgestaltung der Aufhängevorrichtung mit einem sphärischen Lager ergibt sich zum einen eine niedrigere vertikale Baulänge als im Falle der aus der US 5 298 049 bekannten Aufhängevorrichtung, so daß erfindungsgemäß auch die Nachrüstung bereits vorhandener Rinnenanordnungen möglich ist, bei denen der Vertikalabstand zwischen dem Rahmen der Glasmaschine und dem Übergang zwischen der Mittelrinne und der Umlenkrinne besonders gering ist. Darüber hinaus ergibt sich insgesamt eine vereinfachte Ausgestaltung der Lagerung der Aufhängevorrichtung. Aufgrund der mittels der Abstandhalter in Vertikalrichtung variablen Anbringung des Auslegers können vorhandene Rinnenanordnungen unabhängig von dem Abstand zwischen dem Übergang zwischen der Mittelrinne und der Umlenkrinne und dem Rahmen erfindungsgemäß nachgerüstet werden.

In einfacher Weise läßt sich das sphärische Lager in die erfindungsgemäße Aufhängevorrichtung integrieren, wenn das sphärische Lager einerseits mittels einer Schraubbolzenverbindung mit dem rahmenteilfernen Endabschnitt des Auslegers und andererseits mittels einer zweiten Schraubbolzenverbindung mit dem Halter und dem Haltearm der Aufhängevorrichtung verbunden ist.

Um die einmal eingestellte korrekte Positionierung zwischen Mittelrinne und Umlenkrinne dauerhaft zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, wenn das sphärische Lager zumindest eine Feststellschraube aufweist, mittels der das sphärische Lager in der eingestellten Position fixierbar ist.

Zur Umrüstung bereits eingesetzter derartiger Aufhängevorrichtungen ist es ausreichend, wenn der bisher in bezug auf den Halter bewegliche Haltearm der Aufhängevorrichtung festgelegt wird, d. h., wenn eine feste räumliche Zuordnung zwischen Haltearm und Halter und damit zwischen Auslauf der Mittelrinne und Einlauf der Umlenkrinne hergestellt wird. Beispielsweise können der Halter und der Haltearm zur Herstellung dieser festen räumlichen Zuordnung miteinander verschweißt werden. Somit können der bisherige Halter und der bisherige Haltearm mit vergleichsweise wenig Aufwand weiterverwendet werden.

Grundsätzlich ist es auch möglich, den Haltearm einstückig mit dem Halter der Aufhängevorrichtung auszubilden.

Eine leichtere Anpassung der räumlichen Position der Mittelrinne an die aufgrund der geänderten Fabrikationsbedingungen, z. B. des Glasgewichts, erfolgte Änderung der räumlichen Position der Umlenkrinne kann bei der erfindungsgemäßen Rinnenanordnung erreicht werden, wenn eine einlaufseitige Endabschnitte der Mittelrinnen halternde Lagerkonsole für jede ihr zugeordnete Mittelrinne ein separates Zapfenlager aufweist, in dem die diesem zugeordnete Mittelrinne schwenkbar gehaltert und das in Vertikalrichtung verstellbar ist. Hierdurch läßt sich die Position der Mittelrinne in vergleichsweise einfacher Weise an die erfolgte Änderung der räumlichen Positionierung der Umlenkrinne anpassen. Jede Mittelrinne kann die für sie gewünschte Neigung einnehmen.

Eine noch verbesserte Möglichkeit zur Anpassung der Position der Mittelrinnen ergibt sich, wenn die Mittelachse des Zapfens jedes Zapfenlagers in eine Horizontalebene verstellbar ist.

In besonders vorteilhafter Weise lassen sich die Mittelrinnen an der für sie vorgesehenen Lagerkonsole haltern, wenn die Lagerkonsole zwei übereinander angeordnete etwa halbkreisförmige Lagerplattformen aufweist.

Zweckmäßigerweise sind die der oberen Lagerplattform zugeordneten Zapfenlager an der oberen Lagerplattform aufgehängt.

Um unerwünschte Veränderungen der Positionen der Mittelrinnen zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn jedes Zapfenlager mittels einer in unterschiedlichen Axial- und Radialstellungen fixierbaren Stellschraubverbindung mit der Lagerkonsole verbunden ist.

Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Darstellung der erfindungsgemäßen Rinnenanordnung;

Fig. 2 eine Darstellung einer Aufhängevorrichtung für den Auslauf einer Mittel- und den Einlauf einer Umlenkrinne der erfindungsgemäßen Rinnenanordnung;

Fig. 3 eine Ansicht aus der Richtung X eines in Fig. 2 dargestellten sphärischen Lagers;

Fig. 4 eine Darstellung einer Lagerkonsole für die einlaufseitigen Endabschnitte der Mittelrinnen der erfindungsgemäßen Rinnenanordnung;

Fig. 5 den Schnitt A-A in Fig. 4; und

Fig. 6 den Schnitt B-B in Fig. 4.

Eine in Fig. 1 dargestellte Rinnenanordnung 1 dient zur Überführung von in den Figuren nicht dargestellten Glastropfen aus einem Tropfenverteiler 2 der Glasmaschine in eine in den Figuren ebenfalls nicht dargestellte Vorform der Glasmaschine.

Zur Überleitung der Glastropfen aus dem Tropfenverteiler 2in die Rinnenanordnung 1 weist der Tropfenverteiler 2 Auffangrinnen 3 auf. Auf jede Auffangrinne 3, die derart gekrümmt ist, daß sie zunächst in einer Vertikalrichtung und dann schräg abwärts verläuft, folgt eine Mittelrinne 4 der Rinnenanordnung 1.

Des weiteren weist die Rinnenanordnung 1 Umlenkrinnen 5 auf. Der Einlauf der Mittelrinnen 4 ist dem Auslauf der Auffangrinnen 3 des Tropfenverteilers 2, der Auslauf der Mittelrinnen 4 dem Einlauf der Umlenkrinnen 5 und der Auslauf der Umlenkrinnen 5 dem Einlauf der Vorformen zugeordnet.

Jede Mittelrinne 4 ist etwa geradlinig ausgebildet und verläuft etwa in der gleichen Richtung wie der auslaufseitige Endabschnitt der ihr zugeordneten Auffangrinne 3 des Tropfenverteilers 2.

Nahe ihrem Einlauf ist die Mittelrinne 4 an einer mit dem Rahmen der Glasmaschine fest verbundenen Lagerkonsole 6 gelagert. Durch die miteinander fluchtende Ausrichtung der Mittelrinne 4 und des auslaufseitigen Endabschnitts der Auffangrinne 3 des Tropfenverteilers 2 ist ein gleichmäßiger und weitgehend ungestörter Übergang des Glastropfens aus der Auffangrinne 3 des Tropfenverteilers 2 in die Mittelrinne 4 der Rinnenanordnung 1 gewährleistet.

Die die einlaufseitigen Endabschnitte 7 der Mittelrinne 4 halternde Lagerkonsole ist in den Fig. 4 bis 6 dargestellt. Die Lagerkonsole 6 ist, wie vorstehend bereits erwähnt, fest an einem Rahmenteil 8 der Glasmaschine angebracht. Die Lagerkonsole weist zwei Lagerplattformen 9, 10 auf, die leicht versetzt zueinander in Vertikalrichtung überbzw. untereinander angeordnet sind.

Auf der unteren Lagerplattform 9 sind Zapfenlager 11 angebracht, von denen jedes den einlaufseitigen Endabschnitt 7 einer Mittelrinne 4 schwenkbar lagert. Hierzu weist jedes Zapfenlager 11 einen Zapfen 12 auf, der eine entsprechend in den einlaufseitigen Endabschnitt 7 der Mittelrinne 4 gebildete Ausnehmung durchgreift, so daß die Mittelrinne 4 verschwenkbar um den Zapfen 12 des Zapfenlagers 11 gelagert ist.

Der Zapfen 12 verläuft zwischen den freien Enden von Schenkeln 13, 14 einer U-förmigen Gabel 15. Die Gabel 15 ist mittels einer Stellschraubverbindung 16 in Vertikalrichtung verstellbar und in unterschiedlichen Drehstellungen fixierbar an der unteren Lagerplattform 9 der Lagerkonsole 6 gehaltert. Bei einer erforderlichen Änderung der räumlichen Position der Mittelrinne 4 kann für jede Mittelrinne 4 das entsprechende Zapfenlager 11 exakt an die gewünschte Position der Mittelrinne 4 angepaßt werden. Um ein unerwünschtes Verdrehen zu vermeiden, weist die Stellschraubverbindung 16 eine Nut/Stifteinrichtung 35 auf.

An der versetzt zur unteren Lagerplattform 9 in Vertikalrichtung über dieser angeordneten oberen Lagerplattform 10 sind die dort vorgesehenen Zapfenlager 11 aufgehängt. Ansonsten sind die Zapfenlager 11 der oberen Lagerplattform 10 gleich denen der unteren Lagerplattform 9 ausgebildet.

Die auslaufseitige Lagerung der Mittelrinne 4 erfolgt mittels einer zwischen dem auslaufseitigen Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 und dem einlaufseitigen Endabschnitt 18 der Umlenkrinne 5 angeordneten Aufhängevorrichtung 19.

Die Aufhängevorrichtung 19 hat einen Haltearm 20, mit dem der auslaufseitige Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 fest verbindbar ist. Zur Verbindung mit dem auslaufseitigen Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 weist der Haltearm 20 eine Aufnahme 21 auf, in der der auslaufseitige Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 mittels einer Stell- und Fixierschraube 22 in unterschiedlichen Positionen fixierbar ist. Die Stell- und Fixierschraube 22 kann mit einem in den Figuren nicht dargestellten Kugelkopflager kombiniert sein, so daß der auslaufseitige Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 in einer beliebigen Position in der Aufnahme 21 des Haltearms 20 fest positionierbar ist.

Des weiteren weist die Aufhängevorrichtung 19 einen Halter 23 auf, der mit dem einlaufseitigen Endabschnitt 18 der Umlenkrinne 5 verbunden ist. Des weiteren ist der Halter 23 fest mit dem Haltearm 20 verbunden. Dies kann beispielsweise durch eine Verschweißung des Halters 23 am Haltearm 20 oder durch eine einstückige Ausgestaltung des Halters 23 mit dem Haltearm 20 erzielt werden.

Das aus dem Haltearm 20 und dem Halter 23 gebildete Bauteil der Aufhängevorrichtung 19 ist mittels einer Schraubbolzenverbindung 24 mit einem sphärischen Lager 25 verbunden, welches mittels einer anderen Schraubbolzenverbindung 26 seinerseits an einem freien Endabschnitt 27 eines Auslegers 28 befestigt ist, der an einem weiteren Rahmenteil 29 der Glasmaschine fest angebracht ist. Der Ausleger 28 ist in unterschiedlichen Vertikalniveaus an dem Rahmenteil 29 fixierbar. Zur Einstellung der unterschiedlichen Vertikalniveaus dienen Abstandhalter 30, die in beliebiger Anzahl an der Verbindung zwischen dem Ausleger 28 und dem Rahmenteil 29 vorgesehen und die unterschiedlich dick ausgeführt sein können, so daß der Ausleger 28 quasi in einem beliebigen Vertikalniveau am Rahmenteil 29 fixierbar ist.

Das sphärische Lager 25 weist einen unteren Lagerbock 31 auf, der um einen Kugelkörper 32 des sphärischen Lagers 25 herum beliebig verschwenkbar ist. Mit dem unteren Lagerbock 31 sind der Halter 23 und der Haltarm 20 der Aufhängevorrichtung 19 quasi frei um den Kugelkörper 32 des sphärischen Lagers 25 schwenkbar. Der Übergang zwischen der Mittelrinne 4 und der Umlenkrinne 5 kann somit in einfacher Weise an eine Änderung der räumlichen Position angepaßt werden, ohne daß eine erneute Positionierung zwischen dem auslaufseitigen Endabschnitt 17 der Mittelrinne 4 und dem einlaufseitigen Endabschnitt 18 der Umlenkrinne 5 erforderlich wäre.

In Fig. 3 sind zwei Feststellschrauben 33 dargestellt, mittels denen das sphärische Lager 25 in der gewünschten Stellung fixierbar ist.

Mittels des sphärischen Lagers 25 ist es möglich, den Übergang zwischen der Mittelrinne 4 und der Umlenkrinne 5 an eine geänderte Positionierung des auslaufseitigen Endabschnitts 34 der Umlenkrinne 5 anzupassen.

Es sei darauf hingewiesen, daß bei bereits installierten Einrichtungen vorhandene Haltearme 20 und Halter 23, die üblicherweise zueinander beweglich sind, miteinander verschweißt werden können, wonach dann das sphärische Lager 25 zwischen der aus dem Halterarm 20 und dem Halter 23 gebildeten Einheit und dem Ausleger 28, der fest mit dem Rahmenteil 29 verbunden ist, eingebaut werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Rinnenanordnung zur Überführung von Glastropfen von einem Tropfenverteiler (2) zu Vorformen einer Glasmaschine, mit Mittelrinnen (4), deren Einläufe an Auffangrinnen (3) des Tropfenverteilers (2) angeschlossen und die zwischen ihren Einläufen und ihren Ausläufen abwärts geneigt sind, und Umlenkrinnen (5), deren Einläufe an die Ausläufe der Mittelrinnen (4) angeschlossen sind, deren auslaufseitige Endabschnitte (34) etwa geradlinig ausgebildet sind und die mittels Haltern (23) verstellbarer Aufhängevorrichtungen (19) so an einem Rahmenteil (29) der Glasmaschine gehaltert sind, daß die Position ihrer Ausläufe an die Mittelachsen der Vorformen der Glasmaschine anpaßbar sind, wobei jede Aufhängevorrichtung (19) einen fest mit ihrem Halter (23) verbundenen Haltearm (20) mit einer Aufnahme (21) zur verstellbaren festen Halterung des auslaufseitigen Endabschnitts (17) der Mittelrinne (4) aufweist und an einem mit dem Rahmenteil (29) der Glasmaschine verbundenen Ausleger (28) gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (28) mittels Abstandhaltern (30) in Vertikalrichtung variabel am Rahmenteil (29) der Glasmaschine gehaltert ist und daß jede Aufhängevorrichtung (19) ein sphärisches Lager (25) aufweist, um das der mit dem einlaufseitigen Endabschnitt (18) der Umlenkrinne (5) fest verbundene Halter (23) und der mit dem auslaufseitigen Endabschnitt (17) der Mittelrinne (4) und dem Halter (23) der Aufhängevorrichtung (19) fest verbundene Haltearm (20) der Aufhängevorrichtung (19) frei schwenkbar sind.
  2. 2. Rinnenanordnung nach Anspruch 1, bei der das sphärische Lager (25) einerseits mittels einer Schraubbolzenverbindung (26) mit dem rahmenteilfernen Endabschnitt (27) des Auslegers (28) und andererseits mittels einer zweiten Schraubbolzenverbindung (24) mit dem Halter (23) und dem Haltearm (20) der Aufhängevorrichtung (19) verbunden ist.
  3. 3. Rinnenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das sphärische Lager (25) zumindest eine Feststellschraube (33) aufweist, mittels der das sphärische Lager (25) in der eingestellten Position fixierbar ist.
  4. 4. Rinnenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Haltearm (20) mit dem Halter (23) verschweißt ist.
  5. 5. Rinnenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Haltearm (20) einstückig mit dem Halter (23) der Aufhängevorrichtung (19) ausgebildet ist.
  6. 6. Rinnenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der eine einlaufseitige Endabschnitte (7) der Mittelrinnen (4) halternde Lagerkonsole (6) für jede ihr zugeordnete Mittelrinne (4) ein separates Zapfenlager (11) aufweist, in dem die diesem zugeordnete Mittelrinne (4) verschwenkbar gehaltert und das in Vertikalrichtung verstellbar ist.
  7. 7. Rinnenanordnung nach Anspruch 6, bei der die Mittelachse des Zapfens (12) jedes Zapfenlagers (11) in einer Horizontalebene verstellbar ist.
  8. 8. Rinnenanordnung nach Anspruch 6 oder 7, bei der die Lagerkonsole (6) zwei übereinander angeordnete etwa halbkreisförmige Lagerplattformen (9, 10) aufweist.
  9. 9. Rinnenanordnung nach Anspruch 8, bei der die der oberen Lagerplattform (10) zugeordneten Zapfenlager (11) an der oberen Lagerplattform (10) aufgehängt sind.
  10. 10. Rinnenanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der jedes Zapfenlager (11) mittels einer in unterschiedlichen Axial- und Radialstellungen fixierbaren Stellschraubverbindung (16) mit der Lagerkonsole (6) verbunden ist.






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