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Dokumentenidentifikation DE19614370C1 18.12.1997
Titel Laborarbeitsplatz
Anmelder Waldner Laboreinrichtungen GmbH & Co, 88239 Wangen, DE
Erfinder Sigg, Bruno, 88239 Wangen, DE;
Kreuzer, Konrad, 87493 Lauben, DE;
Liebsch, Jürgen, 88161 Lindenberg, DE
Vertreter Wilhelms, Kilian & Partner, 81541 München
DE-Anmeldedatum 11.04.1996
DE-Aktenzeichen 19614370
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.12.1997
IPC-Hauptklasse B01L 9/02
IPC-Nebenklasse A47B 96/00   A47B 96/14   E04F 17/08   
Zusammenfassung Laborarbeitsplatz mit wenigstens einer Energiezelle, daran vorgesehenen Medienversorgungen und Einbauten und einem vor der Energiezelle stehenden Arbeitstisch. Die Energiezelle ist aus zwei vertikalen Ständern 1 aufgebaut, die durch wenigstens zwei Querträger 7 miteinander verbunden sind. Die Einbauten sind rasterartig in Form eines Satzes von Modulen 12 mit verschiedenen Funktionsmöglichkeiten und gleicher Breite und Höhe angeordnet und über der Arbeitstischhöhe abnehmbar und austauschbar an Klemmprofilen angebracht, die in einem Stück mit den Querträgern 7 ausgebildet sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Laborarbeitsplatz nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein derartiger Laborarbeitsplatz ist aus Prospekten der Firma Waldner; Laborsystem Variolab, Mobilien W90, bekannt.

Laborarbeitsplätze sind für Arbeiten in Laboratorien aller Art, insbesondere in Schulen, Hochschulen, Instituten und Firmen vorgesehen. Sie benötigen neben den Arbeitsflächen und Stauräumen eine Anzahl von Medienversorgungen verschiedenster Art sowie weitere Abstellflächen.

Laborgebäude sind komplizierte Bauwerke, die wegen ihrer Komplexität lange Planungs- und Bauzeiten erfordern. Insbesondere bei öffentlichen Gebäuden sind oftmals die bei der Gebäudeplanung vorgesehenen Nutzer und die tatsächlichen Nutzer beim Einzug verschieden. Darüber hinaus ändern sich in der Forschung die Arbeitsinhalte ständig, was bedeutet, daß ein Labor aufgrund der langen Planungszeit beim Einzug oftmals nicht mehr den Erfordernissen genügt. Da aber bei den bisher üblichen Laborarbeitsplatzsystemen spätere Änderungen kaum möglich oder mit hohen Kosten verbunden sind, werden von den Nutzern in der Regel sehr hohe Anforderungen an die Nutzungsmöglichkeiten gestellt, damit auch erst später aufgenommene Tätigkeiten und Arbeiten ausgeführt werden können, ohne daß erhebliche Änderungen notwendig sind. Diese Anforderungen betreffen insbesondere die Medienbestückung, die Chemikalienbeständigkeit und die Ablageflächen. Das hat wiederum zur Folge, daß bisher Laboratorien in ihrer Anschaffung sehr teuer und meist um 100%, insbesondere in den Medienbestückung, überdimensioniert sind.

Laborarbeitsplätze werden üblicherweise linear parallel zu den Außenwänden eines Laborraumes angeordnet. Ein Standardarbeitsplatz der eingangs genannten Art umfaßt eine Energiezelle mit daran vorgesehenen Medienversorgungen. Die Energiezelle besteht aus zwei vertikalen Ständern, die mit Querträgern verbunden sind. Im unteren Bereich befinden sich die fest installierten Durchgangsleitungen für die Medien, die mehrere Arbeitsplätze miteinander verbinden. In einer Höhe von etwa 900 bis 1200 mm ist eine Medienleiste vorgesehen, in der linear nebeneinander Medienarmaturen angebracht sind. Die Medienarmaturen werden von vorne in die Medienleiste eingeschraubt und oberhalb der Medienleiste befindet sich über die gesamte Breite der Energiezelle ein Elektrokanal, in den Elektroentnahmen und Absicherungen eingebaut sind. Oberhalb des Elektrokanales befinden sich weitere Einbauten, beispielsweise Glas- und Geräteablagen, die wiederum über die gesamte Breite der Energiezelle gehen. Vor der Energiezelle steht ein Arbeitstisch, beispielsweise aus einem Stahlgestell oder einem tragenden Unterbau, auf dem eine Tischplatte angeordnet ist.

Diese übliche Ausbildung eines Laborarbeitsplatzes hat die folgenden Nachteile:

  • 1. Die Zugänglichkeit zu den Einbauten und Medienversorgungen ist schwierig, so daß Nachrüstungen und Änderungen mit erheblichen Problemen verbunden sind. Zum Demontieren der üblicherweise vorgesehenen Medienleiste müssen beispielsweise alle Armaturen abmontiert werden.
  • 2. Da die Medienversorgungen linear angebracht sind, ist die Bestückung unflexibel. Bei starker Bestückung an Medienversorgungen reicht die Bestückungsdichte oft nicht aus. Bei niedriger Bestückung wird Platz verschwendet, da die Medienleiste und/oder der Elektrokanal über die gesamte Breite gehen.
  • 3. Die Unterbauten und Tische sind von den vertikalen Ständern abhängig, so daß die Raster der vertikalen Ständer und der Tische gleich sein müssen.


Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht dem gegenüber darin, den Laborarbeitsplatz der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er eine hohe Flexibilität zur Umrüstung, Anpassung usw. während der Planungs-, Bau- und insbesondere der Benutzungsphase hat.

Diese Aufgabe wird durch einen Laborarbeitsplatz mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Bei einem derart ausgestalteten Laborarbeitsplatz ist eine große Flexibilität insofern erzielt, als Änderungen während der Planungsphase, bei der Montage, bei der die Nutzer des Labors die Laboreinrichtung zum ersten Mal körperlich sehen, und bei Nutzungsänderungen leicht und weitgehend ohne Inanspruchnahme von Fachfirmen möglich sind. Das eröffnet einen Weg, Laboratorien nutzungsgerecht einzurichten, ohne daß diese bei der Planung stark überdimensioniert werden.

Besonders bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Laborarbeitsplatzes sind Gegenstand der Unteransprüche.

Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Laborarbeitsplatzes näher beschrieben. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Energiezelle ohne Labortisch,

Fig. 2a, b perspektivische Ansichten eines Querträgers der Energiezelle mit Klemmprofilen,

Fig. 3 Elektromodule,

Fig. 4 die Verdrahtung von Elektromodulen,

Fig. 5 eine Seitenansicht eines Arbeitsplatzes mit Arbeitstisch und Elektromodul,

Fig. 6 eine Seitenansicht eines Arbeitsplatzes mit Arbeitstisch und Sanitärmodul,

Fig. 7 ein Sanitärentnahmemodul,

Fig. 8 ein Beckenmodul,

Fig. 9 ein Stativmodul,

Fig. 10 ein Ablagemodul und

Fig. 11 ein Glasablagemodul.

Ein Laborarbeitsplatz besteht im wesentlichen aus einer Energiezelle und einem davor stehenden Arbeitstisch. Der Arbeitstisch trägt eine Arbeitsplatte, auf dem beispielsweise Versuche ablaufen.

Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ist die Energiezelle aus einem Tragechassis aufgebaut, an dem Module angebracht werden können. Das Tragechassis besteht aus zwei vertikalen Ständern oder Ständerprofilen 1, die an ihrer Innenseite Loch- oder Rasterbohrungen 3 zum Anbringen von Querträgern aller Art aufweisen. Am unteren Ende der Ständerprofile 1 befindet sich ein Ständerfuß 2, der über eine Nivellierungseinrichtung 4 Bodenunebenheiten ausgleicht. Die Ständerprofile 1 gehen nicht bis zum Boden sondern lassen einen Spalt 5 zum Boden, so daß die Ständerprofile 1 unabhängig von den Bodenfliesen 6 angeordnet werden können. Über Tischplattenhöhe sind die Ständerprofile 1 mit Querträgern 7 verbunden, die an den Rasterbohrungen 3 höhenverstellbar befestigt sind. Die Ständerprofile 1 können im Bedarfsfall mittels einer Ständerverlängerung 9 aus einem weiteren Ständerprofil bis zur Decke verlängert werden. Sie können dann mittels eines Deckenankers 10 an der Decke befestigt sein. Auf der Höhe der Arbeitstischplatte, d. h. auf einer Höhe von 720 oder 900 mm befindet sich eine Konsole 11. Der Raum zwischen dem Ständerfuß 2 und der Konsole 11 ist der Installationsraum 18 für horizontale Versorgungsleitungen. Im oberen Teil dieses Raumes sind die ELT-Durchgangsleitungen 19 geführt, darunter liegen die Sanitärleitungen 20. Es können weiterhin Schnüffelleitungen und Abwasserleitungen 21 in diesem Raum geführt sein.

Oberhalb der Konsole 11 sind wenigstens zwei Querträger 7 vorgesehen, an denen wenigstens eine horizontale Reihe von Modulen 12 befestigt werden kann. Die Module 12 können bis zur Decke reichen. Es ist jedoch gleichfalls möglich, Hängeschränke 15 oder Verblendungen 16 an den Querträgern 7 zu befestigen, wobei dann, wenn die Verblendungen 16 schallhemmend ausgeführt sind, die Energiezelle auch als Raumtrenner oder Raumteiler dienen kann. Wie es in Fig. 2 dargestellt ist, sind die Querträger 7 mit vertikalen Ausnehmungen 22 versehen, durch die bei hoher Stabilität der Querträger 7 vertikale Leitungen geführt werden können. Diese Leitungen können Stichleitungen zu Armaturen oder Zugangsleitungen von der Decke in die Energiezelle sein.

Die Module 12 haben eine Tiefe von etwa 25 mm.

Bei einem derartigen Aufbau ergibt sich für die gesamte Energiezelle eine eindeutige Festlegung, wie die Medienleitungen unabhängig voneinander geführt werden können. Die Durchgangsleitungen sind im Installationsraum 18 geführt, der Raum zwischen den vertikalen Ständerprofilen 1 ist für vertikale Leitungen reserviert, die ggf. durch die Ausnehmungen 22 in den Querträgern 7 geführt sind. Im Raum 13 innerhalb der Module 12 können im Bedarfsfall kurze Querleitungen zwischen den Modulen 12 gelegt sein.

Fig. 2 zeigt ferner die Befestigung für die Module 12. Durchgehende Klemmprofile 85 sind an den Querträgern 7 angeordnet, welche die Module 12 halten. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn für Verblendungen größere Module 12 benötigt werden. Ein derartiges Klemmprofil 85 kann mittels Käfigmuttern am Querträger 7 der Energiezelle befestigt sein (Fig. 2a). Es ist auch möglich, das Klemmprofil am Querträger 7 anzuformen, d. h. Klemmprofil und Querträger in einem Profilteil 86 auszubilden, was ein sehr montagefreundliches Ausführungsbeispiel darstellt (Fig. 2b).

Die Module 12 haben alle die gleichen Hauptabmessungen und die gleiche Art der Befestigung an den Querträgern 7. Alle Module 12 sind gegeneinander austauschbar.

Die Module 12 sind in Form eines Modulsatzes vorgesehen, der wenigstens aus den folgenden Einzelmodulen besteht:

1. Blind- oder Leermodul

Das Blind- oder Leermodul ist die Basiseinheit für die bestückten Module. Das Leermodul besteht aus einer ebenen Fläche mit rechteckigem Format und ist an allen vier Seiten umgekantet. Die seitlichen Flächen haben Aussparungen für Kabeldurchführungen.

2. Elektromodule (Fig. 3, 4, 5)

Das Entnahmemodul 55 hat eine größere Tiefe als die anderen Module jedoch die gleichen Abmessungen in der Höhe und in der Breite. Ein Verteilermodul 56, in das die bauseitige Zuleitung 60 führt, enthält Klemmen und Sicherungen für die restlichen Module. Es enthält weiterhin wenigstens eine Abgangsbuchse 58. Die Entnahmemodule 55 weisen wenigstens eine 220 V oder 380 V Steckdose auf. Alle Entnahmemodule 55 sind mit einem Kabelstück 59 mit Eingangsstecker versehen.

Die Entnahmemodule 55 werden dadurch vom Verteilermodul 56 versorgt. Bei längeren Wegstrecken ist es möglich, Verlängerungskabel vorzusehen, die im horizontalen Installationsraum geführt sind, während kurze Wegstrecken über Leitungen in Aussparungen hinter den Modulen überbrückt werden können. Weiterhin können Kupplungsstücke 61 vorgesehen sein, so daß an einer Abgangsbuchse 58 eine Verzweigung zum Anschluß von mehreren Entnahmemodulen 55 an einer Abgangsleitung gebildet werden kann. In dieser Weise ist es ohne weiteres möglich, den Ort der Entnahmemodule 55 zu verändern.

3. Sanitärmodul (Fig. 6, 7)

Das Sanitärmodul trägt die Sanitär-, Gas- und Reingasarmaturen. In einem Modul können zwei Reihen von Armaturen übereinander gesetzt werden, so daß auf einem Modul mit 300 mal 300 mm 5 Armaturen positioniert werden können. Die Armaturen weisen in der in Fig. 7 dargestellten Weise im hinteren Bereich ein Innengewinde auf. Der Anschluß erfolgt mit einem Anschlußwinkel, der auch für die Umlenkung nach unten sorgt. Der Anschlußwinkel hat ein langes Außengewinde, über das der Anschluß an der Armatur erfolgt. Die Armatur wird mit einer Kontermutter an das Modulgehäuse gepreßt und dort befestigt. Durch die Trennung zwischen dem Sanitäranschluß und der mechanischen Befestigung des Moduls wird die Montage stark erleichtert. Die bisherige Befestigung durch Arretieren der Armatur führte oft zu Undichtigkeiten, da die Armatur nur bis zur Verikalposition gedreht werden durfte. Der Anschlußwinkel weist weiterhin eine Anschlußverschraubung bzw. Anschlußkupplung auf, an der ein Anschlußschlauch befestigt wird. Auf der anderen Seite wird dieser Schlauch in eine Verschraubung oder Kupplung gesteckt. Diese befindet sich in einem T-Stück der Durchgangsleitung, welche sich im Raum befindet. Da alle vertikalen Stichleitungen mit Schläuchen ausgeführt sind, kann das Modul 12 leicht demontiert und aus der Halteposition entfernt werden. Dann können die Schläuche demontiert werden und kann das Modul an einer anderen Stelle positioniert werden. Es ist auch eine Nachrüstung einer Armatur möglich, und Nachrüstungen gleicher Medien können problemlos erfolgen, indem einfach ein zusätzliches Kupplungsstück in die Stichleitung eingefügt wird.

4. Beckenmodul (Fig. 8)

Ein Beckenmodul 79 trägt auf dem Modulkörper ein Ablaufbecken 80. Das Ablaufbecken 80 wird von der Modulinnenseite her verschraubt oder mit dem Modul verklebt. Das hängt von dem Beckenwerkstoff ab. Keramikbecken müssen beispielsweiseverklebt werden. Das Becken weist hinten einen Stutzen 83 auf, der zusammen mit einem Bogen 82 mit Dichtung einen Sanitäranschluß bildet. Hinter dem Bogen wird ein Syphon 84 angeschlossen. Anschließend wird die vertikale Stichleitung mit der Grundleitung verbunden. Der Einbau des Beckenmoduls in die Energiezelle hat einen entscheidenden Vorteil, da damit eine eindeutige Trennung zwischen der Energiezelle und dem Möbel, d. h. dem Arbeitstisch erzielt ist, der vor der Energiezelle steht. Zudem kann das Beckenmodul ausgetauscht werden.

5. Stativmodul (Fig. 9)

Stative wurden bisher aus konstruktiven Gründen meist in Verbindung mit der Glasablage vorgesehen. Das stellt jedoch wiederum eine Kombination von nicht miteinander verbundene Bauteilen dar, so daß der Einsatz eines Stativmoduls die bessere Systemlösung ist. Die Stativhalter 67 werden von hinten mit einer Schraube 68 befestigt.

6. Ablagemodul (Fig. 10)

Ablagen sind ein wichtiges Bauteil eines Laborarbeitsplatzes. Am Ablagemodul 69 sind Ablagehalter 70 beispielsweise mit Schrauben 74 befestigt. Die Ablagehalter 70 können Rasterbohrungen 71 aufweisen, an denen Ablageböden verschiedener Tiefe befestigt werden können. Die Ablagehalter 70 können auf einem Modul oder auf nebeneinander liegenden Modulen befestigt werden, um eine größere Spannbreite zu erzielen.

7. Glasablagemodul (Fig. 11)

Auch die Glasablagen 78 werden an Modulen befestigt. Die Glashalteprofile 76 sind mittels Schrauben 77 über das Modul mit dem Querträger 7 verschraubt. Die Glasablagemodule 75 können wie die Ablagemodule auch über mehrere Modulraster reichen.

8. Sonstige Bauteile

An den Modulen können noch beliebige weitere Bauteile angebracht werden. Es können beispielsweise Hängeschrankmodule, Module mit Verblendungen zur Decke oder schallhemmende Module vorgesehen sein. Die Module müssen nur im Raster liegen und in der gleichen Weise befestigt werden können.

Durch den oben beschriebenen modularen Aufbau ergibt sich eine große Planungsfreiheit, wobei weiterhin ohne weiteres erkennbar ist, daß auch bei der Montage noch Änderungen vorgenommen werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Laborarbeitsplatz später problemlos an neue Anforderungen angepaßt werden kann.

Wichtig für den Gesamtaufbau des Laborarbeitssystems ist die Anordnung der Energiezelle und Module nebeneinander und/oder hintereinander in Form eines festen Rasters. Alle Energiezellen haben an beiden Seiten jeweils ein Ständerprofil 1, an einem Rücken-an-Rücken-Stoß stehen somit zwei Ständer. Damit können leicht bei einem Umbau ganze Energiezellenelemente weggenommen werden und an einer anderen Stelle wiederverwendet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Laborarbeitsplatz mit wenigstens einer Energiezelle, daran vorgesehenen Medienversorgungen und Einbauten und einem vor der Energiezelle stehenden Arbeitstisch, wobei die Energiezelle aus zwei vertikalen Ständern (1) aufgebaut ist, die durch wenigstens zwei Querträger (7) miteinander verbunden sind, und wobei die Einbauten rasterartig in Form eines Satzes von Modulen (12) mit verschiedenen Funktionsmöglichkeiten und gleicher Breite und Höhe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Module (12) über der Arbeitstischhöhe abnehmbar und austauschbar an Klemmprofilen (85) angebracht sind, die in einem Stück mit den Querträgern (7) ausgebildet sind.
  2. 2. Laborarbeitsplatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Modulen (12) Elektrosicherungs- und -verteilungsmodule (55, 56) befinden, die über Steckerverbindungen (58, 61) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Laborarbeitsplatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Modulen (12) Sanitärmodule befinden, die mit Armaturen versehen sind, die an der Rückseite der Sanitärmodule befestigt sind, wobei die Medienanschlüsse von der mechanischen Befestigung der Module unabhängig sind.
  4. 4. Laborarbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Modulen (12) Ablaufmodule (79) befinden, an denen Ablaufbecken (80) befestigt sind, die nach vorne abnehmbar sind.
  5. 5. Laborarbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Modulen (12) Ablagemodule (69) befinden, die eine einfache oder vielfache Rasterbreite haben.
  6. 6. Laborarbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter den Modulen (12) Glasablagemodule (75) befinden, die eine einfache oder vielfache Rasterbreite haben.
  7. 7. Laborarbeitsplatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Ständer (1) der Energiezelle nicht bis zum Boden (6) reichen.






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