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Dokumentenidentifikation DE4133344C2 18.12.1997
Titel Vorrichtung zum Aufbringen von Bahnabschnitten oder Zetteln auf Werkstücke
Anmelder Windmöller & Hölscher, 49525 Lengerich, DE
Erfinder Eckelt, Ulrich, 4542 Tecklenburg, DE;
Kanbach, Wolfgang, 4540 Lengerich, DE;
Decker, Werner, Ing.(grad.), 4544 Ladbergen, DE;
Kampschulte, Andreas, Dipl.-Ing., 4540 Lengerich, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Anmeldedatum 08.10.1991
DE-Aktenzeichen 4133344
Offenlegungstag 15.04.1993
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.12.1997
IPC-Hauptklasse B31B 1/60
IPC-Nebenklasse B65C 1/00   B31B 1/12   B31B 31/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von vorzugsweise einseitig beleimten Bahnabschnitten oder Zetteln auf flachliegend geförderte Werkstücke, vorzugsweise von Bodendeckblättern auf Böden von Säcken, mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden, rotierend angetriebenen Transportzylinder, der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke abgibt, und mit einer Übergabeeinrichtung, die bei Bedarf, beispielsweise bei Ausbleiben eines Werkstücks, den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer übergibt.

In Produktionsanlagen ist es häufig erforderlich, Bahnabschnitte oder Zettel als Teile anderen Werkstücken während des Herstellungsprozesses in gesteuerter Form zuzuführen, wobei die Bahnabschnitte und/oder die Werkstücke mit Leimaufträgen versehen sein können, um diese miteinander zu verbinden. Beispielsweise werden bei der Herstellung von Säcken aus Schlauchabschnitten aus ein- oder mehrlagigem Papier oder Kunststoff den durch Aufziehen und Einfalten der dadurch entstandenen Seiteneinschläge gebildeten Böden einseitig beleimte Bahnabschnitte oder Zettel zugeführt, die als Bodendeckblätter die Böden zulegen und verkleben. Während bei Säcken aus Papier die Bodendeckblätter mit einem Auftrag von wasserlöslichem Leim versehen werden, werden Bodendeckblätter von Kunststoffsäcken mit lösungsmittelhaltigen Klebern verklebt. Hierzu werden die einzelnen Bodendeckblätter von einer Bahn abgeschnitten oder längs Perforationslinien von dieser abgerissen, wobei die Beleimung kontinuierlich erfolgen kann, da das Lösungsmittel innerhalb kurzer Zeit soweit abdunstet, daß das vorauslaufende Deckblatt durch Zangen ergriffen und von der Deckblattbahn abgerissen oder abgetrennt werden kann. Das beleimte Deckblatt wird dann über einen Übergabezylinder, der ebenfalls mit Zangen besetzt ist, dem gegebenenfalls ebenfalls mit einem Leimauftrag versehenen Boden zugeführt und an diesen angedrückt, so daß die Verklebung erfolgt.

Um die Umgebung nicht mit Lösungsmitteldämpfen zu belasten, ist es ein Bestreben, lösungsmittelfreie Kleber zu verwenden. Derartige Kleber binden jedoch erst nach längerer Zeit ab, so daß die mit Leimaufträgen versehenen Seiten der Bahnabschnitte berührungsfrei gefördert und auf die offenen Sackböden aufgebracht werden müssen. Sollte während des Herstellungsprozesses ein mit einem Bodendeckblatt zu versehender Sack ausbleiben, muß das bereits mit einem Leimauftrag versehene Bodendeckblatt abgefördert werden, um Betriebsstörungen zu vermeiden, wobei auch eine derartige Abförderung des Bahnabschnittes in der Weise erfolgen muß, daß der Leimauftrag keine Vorrichtungsteile verschmutzen kann.

Bei einer aus dem DE-GM 66 09 637 bekannten Vorrichtung der eingangs angegebenen Art werden bei der Sackherstellung auf die geöffneten Böden kontinuierlich geförderter Sackwerkstücke aufzubringende Bodendeckblätter von einer mit Querperforationen versehenen Zettelbahn von einem kontinuierlich rotierenden Abreißsegment an einen Aufbringzylinder übergeben, der die abgerissenen, aufzubringenden Bodendeckblätter übernimmt und auf die Böden aufdrückt. Wenn ein Sackwerkstück ausbleibt, werden Auswerferfedern aktiviert, die den vorderen Teil des Deckblattes aus dem Hüllzylinder des Aufbringzylinders herausheben, so daß dieser sodann von einer eingeschwenkten Weiche übernommen werden kann, die das auszuscheidende Bodendeckblatt einem der Ausscheidung dienenden Förderer übergibt. Die bekannte Vorrichtung gestattet es zwar, mit Klebstoffaufträgen versehene Bodendeckblätter beim Ausbleiben von mit diesen zu belegenden Sackwerkstücken auszuscheiden. Sie ist aber verhältnismäßig aufwendig, da durch bewegliche Steuerkurven aktivierte Auswerferfedern und eine einschwenkbare Weiche vorgesehen werden müssen, die die auszuscheidenden Bodendeckblätter einer diese abfördernden Fördereinrichtung zuführen.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfacher aufgebaute Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß der Transportzylinder als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder angestellten Ausscheideförderer abgeben. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der aufzubringende oder anzudrückende Bahnabschnitt auf seinem Transportweg von dem Zubringeförderer zu seiner Aufbringstelle auf dem Werkstück durch Saugluft an dem Transportzylinder gehalten, so daß eine Seite, die mit einem Leimauftrag versehen sein kann, nicht mit verschmutzungsempfindlichen Vorrichtungsteilen in Berührung kommt. Muß ein Bahnabschnitt beispielsweise wegen Ausbleiben eines Werkstücks abgefördert werden, wird der Zettel durch gesteuerte Segmente, die diese von den Saugbohrungen des Transportzylinders ablösen, an einen Ausscheideförderer übergeben, der an den Transportzylinder angestellt ist.

Aus der DE-AS 22 37 846 ist eine Vorrichtung zum Aufkleben von mit Klebstoff beschichteten Bodendeckblättern auf die aufgezogenen Böden kontinuierlich geförderter Sackwerkstücke bekannt, bei der die Bodendeckblätter von einer Zettelbahn abgetrennt werden und bei der zum Vorziehen der Zettelbahn eine von der Zettelbahn mit der unbeschichteten Seite umschlungene, stetig umlaufende Saugtrommel vorgesehen ist, von der die Zettel an eine ebenfalls mit Saugern versehene Auftragswalze durch eine flache Saugstrecke übergeben werden, die tangential an beide Walzen angestellt ist. Eine Möglichkeit zum Ausscheiden von mit Klebstoffaufträgen versehenen Bodenzetteln im Falle des Ausbleibens von Sackwerkstücken ist bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen.

Um eine sichere Übergabe der auszuscheidenden Bahnabschnitte an den Ausscheideförderer zu gewährleisten, sind die Segmente zweckmäßigerweise gabelförmig ausgebildet und durchsetzen im ausgeschwenkten oder ausgefahrenen Zustand kammartig entsprechend versetzte gabelartige Vorsprünge des Aufgabeendes des Ausscheideförderers. Die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers können durch die vorderen, über Umlenkrollen laufenden Enden von parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten Förderbändern gebildet sein. Um eine sichere Übergabe der auszuscheidenden Bahnabschnitte zu gewährleisten, können die Förderbänder des Ausscheideförderers als Saugbänder ausgebildet sein und demgemäß über Saugkästen laufen.

Um ein sicheres und störungsfreies Abheben der auszuscheidenden Bahnabschnitte von den Saugbohrungen des Transportzylinders zu gewährleisten, bestehen die Segmente in weiterer Ausgestaltung der Erfindung aus mit Saugluft beaufschlagten fingerartigen Rohren, deren in der Zylinderhüllfläche des Transportzylinders liegenden Bereiche mit Saugbohrungen versehen sind.

Um ein sicheres und verschiebungsfreies Abheben der auszuscheidenden Zettel oder Bahnabschnitte von dem Transportzylinder sicherzustellen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Unterdruck an den Saugbohrungen der die kammartigen Segmente bildenden Rohre größer als der an den Saugbohrungen des Transportzylinders. Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die zum Zwecke des Ausscheidens ausgeschwenkten oder ausgefahrenen fingerartigen Rohre den abzufördernden Bahnabschnitt von den Saugbohrungen des Transportzylinders ablösen.

Zweckmäßigerweise sind zwischen auf Umfangslinien liegenden Saugbohrungen des Transportzylinders Nuten vorgesehen, in denen die fingerartigen Rohre der kammartigen Segmente schwenkbar gelagert sind, so daß diese im Normalbetrieb in der Hüllfläche des Transportzylinders liegen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die fingerartigen Rohre der kammartigen Segmente etwa radial mit schwenkbar in dem Transportzylinder gelagerten, die Saugluft zuführenden Rohren verbunden sind und daß die Rohre mit diese verschwenkenden Steuerhebeln verbunden sind, deren freien Enden auf gestellfesten Steuerkurven laufende Rollen oder Gleitsteine tragen. Auf diese Weise lassen sich bedarfsweise die kammartigen Segmente zum Zwecke des Ausscheidens eines oder mehrerer Bahnabschnitte betätigen. Die die fingerartigen Rohre tragenden Rohre können auf diese halternden Rohre gelagert sein, die entsprechend in ihrem Mantel mit Bohrungen oder Langlöcher zum Durchtritt der Saugluft versehen sind.

Eine einfache Steuerung wird dadurch erreicht, daß die Rohre durch Federn in Richtung der eingeschwenkten Stellung der fingerartigen Segmente beaufschlagt sind. Die Federn bestehen zweckmäßigerweise aus gewendelten Schenkelfedern, die die Rohre einfassen.

Um die kammartigen Segmente bedarfsweise ausschwenken zu können, weist die Steuerkurve ein durch einen Antrieb bewegbares oder verschwenkbares Kurvenstück auf, das im inaktiven Zustand ein die kammartigen Segmente ausschwenkendes Kurvenstück überbrückt.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung übernehmen die fingerartigen Rohre auch den Andruck der Bahnabschnitte oder Zettel an das Werkstück. Zu diesem Zwecke weist die Steuerkurve in zweites Kurvenstück auf, das die kammartigen Segmente zum Zwecke der Übergabe und des Andrucks der Bahnabschnitte an die Werkstücke ausschwenkt. Dabei erfolgt der Andruck unter der Wirkung der die Segmente ausschwenkenden Federn, deren Wirkung aufgehoben ist, wenn die Rollen oder Gleitsteine der Steuerhebel auf den konzentrischen Teilen der Steuerkurve laufen.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Transportzylinder aus einem Ring besteht, der drehbar auf einem die Saugluftzufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper gelagert ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht in einfacher Weise eine gesteuerte Zufuhr der Saugluft von dem Steuerkörper zu dem Transportzylinder, dessen innere Wandung mit Öffnungen versehen ist, die durch Öffnungen bzw. Schlitze des zylindrischen Steuerkörpers auf- und zugesteuert werden, so daß der zylindrische Ring des Transportzylinders gleichsam die Funktion eines Steuerschiebers hat.

Zweckmäßigerweise weist der Steuerkörper zwei durch Wände unterteilte Kammern auf, die mit getrennten Saugluftstutzen versehen sind, über die in diesen unterschiedlich große Unterdrücke aufrechterhalten werden. Dabei ist der Steuerkörper durch axial verlaufende Wandungen in zwei Kammern unterteilt, so daß über den Umfang des Steuerkörpers von diesem unterschiedlich große Unterdrücke abgenommen werden können, so daß die gesteuert ausschwenkbaren Segmente mit einem stärkeren Vakuum beaufschlagt werden können. Die sektorförmige Kammer des Steuerkörpers mit geringerem Unterdruck ist dabei dem Bereich des Ausscheideförderers zugeordnet, so daß in diesem Bereich die ausschwenkbaren Segmente im Falle ihrer Aktivierung mit Saugluft höheren Unterdrucks versorgt werden.

Um eine einfache gesteuerte Zufuhr der Saugluft zu ermöglichen, ist der Steuerkörper mit beide Kammern anschneidenden Umfangsschlitzen versehen, die die Saugluftkanäle des zylindrischen Ringes gesteuert mit Saugluft versorgen. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Steuerkörper im Bereich der im Querschnitt sektorförmigen Kammer geringeren Unterdrucks mit einer in dessen Mantel vorgesehenen Umfangsnut versehen ist, die mit der Kammer höheren Drucks in Verbindung steht und den fingerartigen Segmenten Saugluft zuführt. Durch diese Ausgestaltung ist gewährleistet, daß die fingerartigen Segmente gegenüber den Saugluftbohrungen des Transportzylinders mit Saugluft höheren Unterdrucks versorgt werden. Da die fingerartigen Segmente durch die Umfangsnut mit Saugluft versehen werden, ist diese im Bereich der Kammer höheren Drucks durch diese öffnende Umfangsschlitze fortgesetzt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der inneren Wandung des ringförmigen Transportzylinders Bohrungen angeordnet sind, die in die die fingerartigen Rohre tragenden Rohre münden und die durch die Nut und die an diese angrenzenden Schlitze aufgesteuert werden.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Bohrungen in einem relativ zu dem ringförmigen Transportzylinder verdrehbaren und feststellbaren Ring angeordnet sind und daß mit dem Ring das die gabelförmigen Segmente lagernde Rohrstück verbunden ist. Durch einfaches Verdrehen und Feststellen des Ringes kann somit eine Einstellung auf unterschiedlich große Formate der Zettel oder Bahnabschnitte erfolgen, wobei die Einstellung jeweils so vorzunehmen ist, daß die vorderen Enden der gabelförmigen Segmente bzw. der fingerartigen Rohre mit den vorderen Rändern der an den Transportzylinder übergebenen Zettel oder Bahnabschnitte fluchten.

Werden die Bahnabschnitte von einer Zettelbahn abgetrennt, ist der Transportzylinder in weiterer Ausgestaltung der Erfindung mit axialen Messerbalken versehen, die mit den Messern eines an den Transportzylinder angestellten rotierenden Messerträgers zusammenwirken.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt

Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Aufbringen von Bodendeckblättern auf die geöffneten Böden von Säcken,

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,

Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1, wobei der Schnitt zur Darstellung möglichst vieler Elemente der Vorrichtung versetzt gezeichnet ist,

Fig. 4 den Steuerkörper des den Transportzylinder lagernden Teils in perspektivischer Darstellung,

Fig. 5 einen Schnitt durch den Steuerkörper nach Fig. 4,

Fig. 6 einen Schnitt durch die Vorrichtung gem. der Linie VI, VII in Fig. 3, wobei die aus der linken Seite der Fig. 3 ersichtlichen Abweissegmente mit fingerartigen Rohren dargestellt sind, und

Fig. 7 einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie VI, VII in Fig. 3, wobei der umlaufende zylindrische Ring mit Saugkanälen und den drei gleichmäßig über den Umfang verteilten Trennmessern dargestellt ist.

Mit dem Gehäuse 1 ist etwa mittig ein zylindrischer Körper 2 fest verbunden. Dieser zylindrische Körper 2 ist in seinem unteren Teil als Tragkörper und in seinem oberen Teil als Steuerkörper in Form eines Saugkörpers 3 ausgebildet, der unten anhand der Fig. 4 und 5 näher beschrieben wird.

Der zylindrische Körper 2 trägt über ein Kugellager 4 ein Antriebszahnrad 5, welches mit einem Ritzel 6 kämmt. Dieses Ritzel 6 ist auf einer Welle aufgekeilt, die über Kugellager 8 und 9 im Gehäuse 1 drehbar gelagert ist. Mit der Welle 7 ist über einen Spannring 10 ein Tragkörper 11 fest verbunden, der gleichmäßig am Umfang verteilt drei Messerkörper 12 aufweist. Diese Messerkörper 12 wirken mit Gegenmessern 13 zusammen, welche mit einem Tragkörper 14 fest verbunden sind, wobei der Tragkörper 14 in seinem unteren Bereich mit dem Antriebszahnrad 5 verschraubt ist und in seinem oberen Bereich über ein Kugellager 15 auf dem Saug- bzw. Steuerkörper 3, der den oberen Teil des zylindrischen Körpers 2 bildet, gelagert ist.

Wie aus Fig. 7 zu erkennen ist, sind mit dem Tragkörper 14 einem jeden Messer 13 zugeordnete segmentförmige Saugkanäle 16 verbunden, die über im Tragstück vorgesehene Bohrungen 17 mit Saugluft beaufschlagt werden können. Etwa in der Mitte des Tragkörpers 14 weist dieser eine umlaufende Ausnehmung auf, die von einem umlaufenden Ring 18 ausgefüllt ist. Dieser Ring kann gegenüber dem Tragkörper 14 verdreht werden, ist jedoch im Normalfall mit diesem über die Stellschraube 19 verspannt. Dies bedeutet, daß sich der Ring 18 mit dem Tragkörper 14 um den zylindrischen Saugkörper 3 dreht. Der Ring 18 weist Durchgangsbohrungen 20 auf, in die ein ebenfalls mit Bohrungen 21 versehene Flansche 22 eingesetzt sind. Jeder Flansch 22 trägt ein zylindrisches Rohr 23, wobei, wie Fig. 6 ausweist, dieses Rohr 23 dreimal am Umfang verteilt vorhanden ist.

Jedes Rohr 23 ist von einer Hülse 24 umgeben, die gegenüber dem Rohr 3 verdrehbar ist. Mit Abstand übereinander sind an jeder Hülse 24 mehrere Finger 25 befestigt, welche hohl ausgebildet sind und über im zylindrischen Rohr 23 angeordnete Bohrungen 26 mit Saugluft beaufschlagt werden können. An ihrer äußeren Peripherie sind die Finger 25 mit Saugöffnungen 27 versehen. Wie die Fig. 3 erkennen läßt, sind die oberen Enden der Hülsen 24 abgestuft, wobei auf das abgestufte Ende jeweils ein Sicherungsring 28 fest aufgeschraubt ist, der einen kurzen Hebel 29 aufweist. Am Ende dieses kurzen Hebels 29 sind Laufrollen 30 frei drehbar angeordnet. Diese Laufrollen 30 stützen sich an einer Kurvenscheibe 31 ab, die über Rohre 32 und 33 fest mit dem oberen Teil des Gehäuses 1 verbunden ist. Die Kurvenscheibe 31 weist, wie Fig. 2 erkennen läßt, eine nach innen weisende Ausnehmung 34 auf. Um zu verhindern, daß die Rollen 30 beim störungsfreien Lauf über die nach innen verlegte Kurve 34 laufen, ist ein Überbrückungsteil 35 vorgesehen, welches drehbar mit dem Gehäuse 1 über eine Schraube 36 verbunden ist. An dieses Führungsteil 35 greift ein senkrecht nach unten ragender Zapfen 37 an, der am Ende einer Kolbenstange 28 einer Kolbenzylindereinheit 39 befestigt ist. Der Zylinder 40 dieser Kolbenzylindereinheit 39 ist von oben auf dem Gehäuse 1 drehbar befestigt, wobei der senkrecht nach unten ragende Zapfen 37 durch ein Langloch 41 hindurchgeführt ist.

Wie die Fig. 4 und 5 erkennen lasen, besteht der Saugkörper 3 aus einem zylindrischen Körper, der durch einen oberen Deckel 43 abgeschlossen und in nicht näher dargestellter Weise mit dem unteren Teil des zylindrischen Körpers 2 verbunden ist. Durch eine abgewinkelte Zwischenwand 44 ist der Saugkörper 3 in zwei sektorförmige Saugräume 45 und 46 unterteilt, wobei der Saugraum 45 über ein Rohr 32 (sh. Fig. 3) und der Saugraum 46 über ein Rohr 33 an eine Vakuumquelle angeschlossen ist. Der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 weist eine mittige Einziehung 48 auf, deren Umfangslänge etwa ein Drittel des Gesamtumfangs des Saugkörpers beträgt. Der äußere Mantel weist Schlitze 49 und 50 auf, über die der Saugraum 46 Luft ansaugen kann. Der Saugraum 45 kann über im Mantel 47 angeordnete Schlitze 51 Luft ansaugen. Die Schlitze 51 sind in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise auf drei Umfangsabschnitten vorgesehen und sie beginnen jeweils an der den Saugraum 6 abteilenden Wandung und erstrecken sich über den Saugraum 45 bis zu der aus Fig. 7 ersichtlichen durchgehenden Wandung 47. Die jeweils paarweise vorgesehenen oberen und unteren Schlitze 51 versorgen die Saugbohrungen des zylindrischen Ringes 14 mit Saugluft, während die mittleren Schlitze 51, die seitlich in die durch die mittige Einziehung 48 gebildete Nut münden, der gesteuerten Zuführung von Saugluft höheren Unterdrucks zu den fingerartigen Segmenten 25 dienen.

Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß einzelne Säcke über ein Bänderpaar 52 mit senkrecht stehendem Boden 53 am Zettelauftragsaggregat vorbeigeführt werden. Auf diesen offenstehenden Boden 53 werden dann Bodendeckblätter angedrückt. Zu diesem Zweck wird eine Bodendeckblattbahn 54 über ein Bändersystem 55 herangeführt, wobei von der Bahn 54 über die einzelnen Messerkörper 12 im Verbund mit den Gegenmessern 13 einzelne Deckblätter gewünschter Länge abgeschnitten werden. Es soll davon ausgegangen werden, daß das vorlaufende Ende der Deckblattbahn 54 bis zum Messer 13 gem. Fig. 2 voranbewegt ist, also noch nicht geschnitten wird. Dieses vorlaufende Ende wird dann sowohl von den Saugbohrungen 27 der Finger 25 wie auch von den Saugbohrungen 16&min; der Saugkanäle 16 ergriffen und gehalten. Während der weiteren Drehbewegung des Tragkörpers 14 und des Ringes 18 legt sich die Deckblattbahn 54, die kontinuierlich zugeführt wird, an die Saugkanäle 16 des Tragkörpers 14 an. Im weiteren Verlauf der Drehung gelangt dann das Gegenmesser 13&min; in Kontakt mit einem der Messerkörper 12, wodurch von der Bodendeckblattbahn 54 ein Deckblatt entsprechender Länge abgetrennt wird. Je nachdem, wie lang das Bodendeckblatt sein soll, wird die aus Fig. 3 ersichtliche Stellschraube 19 gelöst und der Ring 18 gegenüber dem Tragkörper 14 verdreht und wieder verriegelt. Dieses Verdrehen bewirkt, daß der Abstand eine übereinander angeordneten Fingergruppe 25 von dem jeweils nachlaufenden, zugehörigen Gegenmesser 13 verändert wird, so daß immer gewährleistet ist, daß das vorauslaufende Ende der Deckblattbahn 54 von den Saugöffnungen 27 einer Fingergruppe 25 ergriffen wird.

Bei fehlerfreier Zufuhr von Säcken mit senkrecht stehenden Böden 53, laufen die den Fingern 25 zugeordneten Laufrollen 30 auf der Kurvenscheibe 31 ab, wobei die Ausnehmung 34 dieser Kurvenbahn durch ein Überbrückungsteil 35 derart abgedeckt ist, daß die Laufrollen 30 auf einem Kreisbogen sich bewegen. Sobald jedoch festgestellt wird, daß kein Boden 53 herangeführt ist, muß der diesem Boden zugedachte Bodenriegel abgeführt werden. Zu diesem Zweck wird die Kolbenzylindereinheit 39 angesteuert, derart, daß das Überbrückungsteil 35 um die eine Schwenkachse bildende Schraube 36 im Gegenuhrzeigersinn weggeschwenkt wird, so daß dann die Laufrollen 30 durch die Ausnehmung 34 hindurchlaufen und die Finger 25 um das zylindrische Rohr 23 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt werden, derart, daß das von den entsprechenden Fingern 25 transportierte Blatt an ein Fördersystem 56 übergeben werden kann, welches aus mehreren parallel zueinanderverlaufenden Bändern besteht, durch welche die Finger 25 rechenartig hindurchgreifen.

Da es als Betätigung der als Ausschußweiche dienenden Finger 25 wichtig ist, daß die Saugkraft der Finger 25 größer ist als die Saugkraft der Saugkanäle 16, ist im Saugraum 46 stets ein höherer Unterdruck vorhanden als im Saugraum 45. Hierzu sei erläuternd folgendes bemerkt:

Aus den Fig. 3, 6 und 7 ist zu erkennen, daß der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 auf seiner in den Fig. 6 und 7 dargestellten linken Seite lediglich über einen Winkelbereich von etwa 110 Grad von oben nach unten durchgehend verläuft. Das bedeutet, daß die in diesem Bereich an dem äußeren Mantel vorbei laufenden Bohrungen 17, die für die Luftversorgung der Saugkanäle 16 zuständig sind, wie auch die Durchgangsbohrungen 20, die für die Luftversorgung der Finger 25 verantwortlich sind, nur über die Umfangslängen der Schlitze 49 bis 51 bzw. der Nut 48 mit Vakuum beaufschlagt werden können. Der zwischen den Schlitzen 51 liegende Winkelbereich 47 ist der Bereich, in dem kein Blatt transportiert werden darf, und zwar der Bereich, in Drehrichtung betrachtet, kurz hinter der Abgabe eines Deckblattes an einen Boden 53 bis zur Aufnahme eines neuen Deckblattes im Bereich der Zufuhr der Bodendeckblattbahn.

In der Fig. 7 ist die Situation dargestellt, in der das vorlaufende Ende einer Bodendeckblattbahn 54 gerade von den Saugkanälen 16 ergriffen wird, die über Bohrungen 17 mit dem Raum 45 hohen Vakuums in Verbindung stehen. Die zwischen den übereinanderangeordneten Saugkanälen 16 befindlichen Finger 25 sind, wie Fig. 6 erkennen läßt, noch nicht mit Vakuum beaufschlagt, da die entsprechende Bohrung 20 noch vom äußeren Mantel 47 abgedeckt ist. Allerdings werden auch diese Bohrungen 20 nach einem kurzen Drehweg mit dem Vakuumraum 45 hohen Drucks in Verbindung gebracht, so daß das vorlaufende Ende der Bodendeckblattbahn 54 sowohl von den Saugkanälen 16 wie auch von den Fingern 25 angesaugt und mitgenommen wird. Während der weiteren Drehung verbleiben die Finger 25 stets in Verbindung mit dem Saugraum 45 höheren Vakuums, weil nämlich der aus Fig. 3 zu erkennende Ring 18 etwa mittig den Saugkörper 3 umschließt, in dem Bereich nämlich, in welchem der Saugkörper 3 die mittige Einziehung 48 aufweist, wodurch ermöglicht ist, daß die Bohrungen 2 ständig mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks in Verbindung stehen, und zwar bis auf den Bereich, in dem der äußere Mantel 47 ohne Unterbrechungen von oben nach unten durchgehend verläuft. Im Gegensatz zu den Fingern 25 stehen die Bohrungen 17 für die Saugkanäle 16 je nach Drehstellung einmal mit dem Saugraum 45 und einmal mit dem Saugraum 46 in Verbindung. Dies ist darauf zurückzuführen, daß im Tragkörper 14 oben und unten jeweils Bohrungen 17 vorgesehen sind, die während des Ablaufs sowohl an den Schlitzen 51 wie auch an den Schlitzen 49 und 50 vorbei geführt werden (sh. Fig. 4). Hierdurch wird bewirkt, daß die Bohrungen 17 über die Schlitze 51 mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks und einmal über die Schlitze 49 und 50 mit dem Saugraum 46 niedrigeren Unterdrucks verbunden sind.

Aus den Fig. 2 und 3 ist zu erkennen, daß die Kurvenscheibe 31 außer der Ausnehmung 34 noch eine weitere Ausnehmung 57 aufweist, wodurch bewirkt wird, daß die Rollen 30 einer jeder Fingergruppe 25 in diesem Bereich die entsprechende Fingergruppe 25 aus der Peripherie nach außen bewegen, wodurch der von der Fingergruppe 25 getragene Deckblattabschnitt an den jeweils vorbeigeführten offenen Boden 53 angedrückt wird. Die Anhangskraft des Bodendeckblattes am offenen Boden ist dabei so groß, daß sich das Bodendeckblatt in jedem Fall von den Fingern 25 und den Saugkanälen 16 abschält, obwohl in diesem Bereich sowohl die Finger 25 wie auch die Saugkanäle 16 noch mit Vakuum beaufschlagt sind. Dies ist erforderlich, um eine absolut sichere Übergabe zu erreichen und ein Versetzen des Bodendeckblattes im Moment des Aufklebens zu vermeiden.

Es soll noch erwähnt werden, daß in den einzelnen Messerkörpern eine mit Silikon getränkte Filzwalze 58 zugeordnet ist, durch die die Messerkörper 12 beim jeweiligen Vorbeilauf gereinigt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Aufbringen von vorzugsweise beleimten Bahnabschnitten oder Zetteln auf flachliegend geförderte Werkstücke, vorzugsweise von Bodendeckblättern auf aufgezogene oder zugelegte Böden (53) von Säcken,

    mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden rotierend angetriebenen Transportzylinder (14) der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke bzw. Böden (53) abgibt, und

    mit einer Übergabeeinrichtung (25) die bei Bedarf, beispielsweise bei Ausbleiben eines Werkstücks oder Bodens (53), den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer (56) abgibt,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der Transportzylinder (14) als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente (25) herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder (14) angestellten Ausscheideförderer (56) abgeben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente gabelförmig ausgebildet sind und im ausgeschwenkten Zustand kammartig entsprechend versetzte gabelartige Vorsprünge des Aufgabeendes des Ausscheideförderers (56) durchsetzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers (56) durch die vorderen über Umlenkrollen laufenden Enden von parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten Förderbändern gebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Förderbänder des Ausscheideförderers (56) über Saugkästen laufen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente aus mit Saugluft beaufschlagten fingerartigen Rohren (25) bestehen, deren in der zylindrischen Hüllfläche des Transportzylinders (14) liegenden Bereiche mit Saugluftbohrungen (27) versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck an den Saugbohrungen (27) der die kammartigen Segmente bildenden fingerartig gekrümmten Rohre (25) größer ist als der an den Saugbohrungen des Transportzylinders (14).
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen auf Umfangslinien liegenden Saugbohrungen des Transportzylinders Nuten gebildet sind, in denen die fingerartigen Rohre (25) der kammartigen Segmente einschwenkbar gelagert sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die fingerartigen Rohre (25) der kammartigen Segmente etwa radial mit schwenkbar in dem Transportzylinder (14) gelagerten, die Saugluft zuführenden Rohre (24) verbunden sind und daß die Rohre (24) mit diese verschwenkenden Steuerhebeln verbunden sind, deren freie Enden auf gestellfesten Steuerkurven (31) laufende Rollen (30) oder Gleitsteinen tragen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die fingerartigen Rohre (25) tragenden Rohre (24) auf diese halternden Rohre (23) gelagert sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente bildenden Finger (25) tragenden Rohre (24) durch Federn in Richtung der eingeschwenkten Stellung der fingerartigen Segmente (25) beaufschlagt sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) ein durch einen Antrieb (40) bewegbares oder verschwenkbares Kurvenstück (35) aufweist, das im inaktiven Zustand ein die kammartigen Segmente ausschwenkendes Kurvenstück (34) überbrückt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) ein zweites Kurvenstück (57) aufweist, das die kammartigen Segmente (25) zum Zwecke der Übergabe und des Andrückens der Bahnabschnitte an die Werkstücke bzw. die Böden (53) ausschwenkt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) aus einem zylindrischen Ring besteht, der drehbar auf einem die Saugluftzufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper (3) gelagert ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper 3 durch zwei Wände unterteilte im Querschnitt sektorartige Kammern (45, 46) aufweist, die mit getrennten Saugluftstutzen (32, 33) versehen sind, über die in diesen unterschiedlich große Unterdrücke aufrechterhalten werden.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sektorförmige Kammer (46) mit geringerem Unterdruck der Versorgung der Saugbohrungen des Transportzylinders im Bereich des Ausscheideförderers (56) zugeordnet ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) mit beide Kammern (45, 46) anschneidenden Umfangsschlitzen (49, 50) versehen ist, die die Saugluftkanäle (16) des zylindrischen Ringes (14) gesteuert mit Saugluft versorgen.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) im Bereich der im Querschnitt sektorförmigen Kammer geringeren Unterdrucks (46) mit einer in dessen Mantel vorgesehenen Umfangsnut (48) versehen ist, die mit der Kammer (45) höheren Drucks in Verbindung steht und den fingerartigen Segmenten (25) Saugluft zuführt.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (48) im Bereich der Kammer (46) höheren Drucks durch diese öffnende Umfangsschlitze (51) fortgesetzt ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Wandung des ringförmigen Transportzylinders (14) Bohrungen (20) angeordnet sind, die in die die fingerartigen Rohre (25) tragenden Rohre (23, 24) münden und die durch die Nut (48) und die an diese angrenzenden Schlitze (51) aufgesteuert werden.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (20) in einem relativ zu dem ringförmigen Transportzylinder (14) verdrehbaren und feststellbaren Ring (18) angeordnet sind und daß mit dem Ring (18) das die gabelförmigen Segmente (15) lagernde Rohrstück (23) verbunden ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) mit axialen Messerbalken (13, 13&min;) versehen ist, die mit Messern (15) eines an den Transportzylinder angestellten rotierenden Messerträgers (11) zusammenwirken.






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