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Dokumentenidentifikation DE19625372A1 02.01.1998
Titel Verfahren zum Entfernen von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen und Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren
Anmelder SP Reifenwerke GmbH, 63450 Hanau, DE
Erfinder Gerresheim, Manfred, Dr., 63179 Obertshausen-Hausen, DE;
Fuchs, Hans-Bernd, Dr., 63755 Alzenau-Hörstein, DE;
Steinbrecht, Ulrich, Dr., 64372 Ober-Ramstadt, DE;
Hubert, Hans, 63579 Freigericht, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 25.06.1996
DE-Aktenzeichen 19625372
Offenlegungstag 02.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.1998
IPC-Hauptklasse B60C 17/00
Zusammenfassung Es werden Verfahren und Vorrichtungen zum Entfernen von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen vor deren Demontage von der Felge beschrieben. Die Entfernung erfolgt in einer Ausführungsform durch Unterdruck. Dabei wird ein Behälter zusammengepreßt, an den ein Schlauch angeschlossen ist, dessen anderes Ende durch die Ventilbohrung in das Abdichtmittel im Reifen eintaucht. In einer anderen Ausführungsform erfolgt die Entfernung durch einen im Reifen erzeugten Überdruck. Durch ihn wird das Abdichtmittel über den Schlauch in einen Behälter gedrückt. Die Erzeugung des Überdrucks und die Entfernung des Abdichtmittels können hintereinander oder gleichzeitig erfolgen.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Entfernen von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen sowie Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren.

Es werden zunehmend Abdichtmittel bei Reifenpannen verwendet. Sie enthalten meist kolloidale Dispersionen von Polymeren in wäßrigem Medium. So werden zum Beispiel Polystyrolbutadienlatices, Polyvinylacetatlatices und Kautschuklatices verwendet. In der deutschen Patentanmeldung 195 45 935.0 wird ein Abdichtmittel beschrieben, das Naturkautschuklatex und ein Klebstoffharz enthält.

Bei einer Reifenpanne werden die Abdichtmittel über das Reifenventil in den Reifen gesprüht und der Reifen mittels eines Treibgases oder Kompressors auf einen bestimmten Druck aufgepumpt. Der Reifen wird dann einige Kilometer je nach Art des Defektes gefahren zur Verteilung des Abdichtmittels im Reifeninneren und zur Abdichtung des Defektes. Danach wird der Reifen auf seinen Solldruck aufgepumt.

Die so abgedichteten Reifen müssen später in Autowerkstätten von der Felge demontiert werden. Ein erheblicher Teil des eingesprühten Abdichtmittels liegt in flüssiger Form im Reifeninneren vor, das bei der Demontage des Reifens von der Felge herauslaufen kann. Die Abdichtmittel sind klebrig und riechen außerdem, sofern sie Naturkautschuklatex enthalten, nach Ammoniak. Eine Verunreinigung der Werkstatt mit dem Abdichtmittel ist daher unangenehm und nach Möglichkeit zu vermeiden. Es ist folglich wünschenswert, das Abdichtmittel vor der Demontage des Reifens von der Felge aus dem Reifen zu entfernen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Verfahren zur Entfernung von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen sowie Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren zur Verfügung zu stellen.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem man die Luft über das Ventil aus dem Reifen ausströmen läßt, das Reifenventil entfernt, durch die Ventilbohrung einen Schlauch in den Reifen einführt, bis das eingeführte Schlauchende tief in das im Reifen enthaltene Abdichtmittel eintaucht und in einem Behälter, der mit dem anderen Schlauchende verbunden ist, einen Unterdruck erzeugt, durch den das Abdichtmittel aus dem Reifen in den Behälter gesaugt wird.

In der einfachsten Form wird der Unterdruck durch Zusammenpressen und anschließendes Expandieren des Behälters erzeugt, wobei dieser Vorgang mehrmals wiederholt werden kann. Den Behälter ordnet man zweckmäßigerweise tief unterhalb des aus dem Reifen abzusaugenden Abdichtmittels an.

Bei dieser Ausführungsform wird ein zusammenpreßbarer Behälter, zum Beispiel eine Flasche aus Weichkunststoff, verwendet, an dessen Öffnung luftdicht ein Schlauch angeschlossen ist. In diesem Fall kann derselbe Behälter verwendet werden, aus dem bei der Reifenpanne das Abdichtmittel über einen auf das Reifenventil gesteckten Schlauch in den Reifen durch Zusammenpressen des Behälters eingesprüht worden war.

Es ist auch möglich, einen Behälter mit einer zweiten Öffnung zu verwenden, an die ein Unterdruck angelegt ist.

Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird nach dem Einführen des Schlauches in das Abdichtmittel im Reifen der Zwischenraum zwischen Schlauch und Ventilbohrung abgedichtet und in dem Reifen ein Überdruck erzeugt, durch den das Abdichtmittel über den Schlauch aus dem Reifen in den Behälter gedrückt wird, der mit dem Schlauch verbunden ist.

Zur Erzeugung des Überdrucks in dem Reifen wird das Schlauchende außerhalb des Reifens mit einer Druckquelle verbunden. Vorzugsweise wird mit Druckluft ein Überdruck von 0,5 bis 1 bar in dem Reifen erzeugt. Nach der Erzeugung des Überdrucks wird die Verbindung zur Druckquelle unterbrochen und der Schlauch mit dem Behälter verbunden, in den das Abdichtmittel aus dem Reifen durch den Überdruck gedrückt wird.

Die Abdichtung des Zwischenraums zwischen Schlauch und Ventilbohrung kann durch einen auf den Schlauch gesteckten Gummikonus erfolgen.

Als Vorrichtung kann man einen mit einer Entlüftungsöffnung versehenen Behälter verwenden, der an eine Leitung angeschlossen ist, die zu einem Zugang eines T-förmigen Verbindungsstücks führt und mit einem Absperrorgan versehen ist. Bei Verwendung eines Schlauches als Leitung kann eine Schlauchklemme verwendet werden. An den zweiten Zugang des T-förmigen Verbindungsstücks ist eine Druckquelle angeschlossen, wobei zwischen Verbindungsstück und Druckquelle ein Rückschlagventil vorgesehen ist. An den dritten Zugang des T-förmigen Verbindungsstücks ist der Schlauch angeschlossen, dessen anderes Ende in das Abdichtmittel im Reifen eintaucht.

Zuerst wird bei geschlossenem Absperrorgan in der Leitung zum Behälter Druckluft aus der Druckquelle, zum Beispiel einem Kompressor oder einer an Tankstellen verwendeten Füllanlage, über das T-förmige Verbindungsstück und den Schlauch in den Reifen gefüllt. Bei Erreichen des gewünschten Überdrucks im Reifen, wird das Absperrorgan in der Leitung zum Behälter geöffnet, so daß das Abdichtmittel aus dem Reifen durch den Schlauch in den Behälter gedrückt wird.

Vorzugsweise verwendet man anstelle des T-förmigen Verbindungsstücks einen Dreiwegehahn. In diesem Fall braucht man kein Absperrorgan. Aus Sicherheitsgründen wird vorzugsweise in der Leitung zwischen Druckquelle und Dreiwegehahn ein Überdruckventil vorgesehen. Diese Leitung wie auch die Verbindung zwischen Dreiwegehahn und Behälter können Schläuche sein.

Bei dieser Ausführungsform wird durch den Dreiwegehahn zuerst eine Verbindung zwischen Druckquelle und dem in den Reifen eingeführten Schlauch hergestellt, während die Leitung zum Behälter abgesperrt ist. Nach Erreichen des gewünschten Überdrucks wird der Dreiwegehahn in eine Stellung gebracht, in der die Verbindung zur Druckquelle abgesperrt ist, während der in den Reifen eingeführte Schlauch mit der Leitung zum Behälter verbunden ist. Durch den Überdruck im Reifen wird das Abdichtmittel in den Behälter gedrückt.

Bei den zuvor beschriebenen Ausführungen wird also zuerst ein Überdruck im Reifen erzeugt und anschließend durch den Überdruck das Abdichtmittel aus dem Reifen gedrückt. Druckluft und Abdichtmittel werden durch denselben Schlauch zu- bzw. abgeführt. Bei der folgenden Ausführungsform wird das Abdichtmittel aus dem Reifen gedrückt während die Druckluft zugeführt wird. In diesem Fall wird nur ein leichter Überdruck im Reifen erzeugt. Für die gleichzeitige Zuführung der Druckluft und Abführung des Abdichtmittels wird ein Koaxialschlauch durch die Ventilbohrung in das Abdichtmittel im Reifen eingetaucht. Der Innenschlauch wird mit dem Behälter zur Aufnahme des Abdichtmittels verbunden. Der Außenschlauch wird mit der Druckquelle verbunden. Durch die zwischen Innen- und Außenschlauch in den Reifen eingeführte Druckluft wird das Abdichtmittel über den Innenschlauch aus dem Reifeninnern in den Behälter gedrückt.

Zur Durchführung dieser Ausführungsform weist die Vorrichtung außer dem mit einer Entlüftungsöffnung versehenen Behälter und der Druckquelle eine Koaxialsteckverbindung sowie einen Koaxialschlauch auf. In dieser Steckverbindung mündet der Innenschlauch in die Leitung zum Behälter und der Außenschlauch in die Verbindung zur Druckquelle. Zwischen Innenschlauch- und Außenschlauchwand können Stützrippen vorgesehen sein.

Bevor das Reifenventil entfernt wird, läßt man den Reifen auf der Lauffläche mit dem Ventil in 6 Uhr-Stellung für einige Zeit in einer leicht schrägen Stellung stehen, in der die Reifenseite mit dem Ventil etwas höher als die ventilabgewandte Reifenseite steht. Das Abdichtmittel sammelt sich während dieser Zeit in der Reifensohle.

Bei Ganzmetallventilen wird die Kontermutter entfernt und das Ventil in den Reifen gedrückt. Bei Teilmetallventilen wird das Ventil oberhalb der Felge mit einem Messer abgeschnitten und der Rest des Ventils in den Reifen gedrückt, oder das ganze Ventil wird mit einem Demontagehebel entfernt. In die Ventilbohrung wird dann der Schlauch eingeführt. Der Schlauch kann an dem eingeführten Ende mit einem kurzen Metallrohr versehen sein, um das Ende zu beschweren und damit ein tiefes Eintauchen des Schlauchendes in das Abdichtmittel zu garantieren.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine erste Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 2 zeigt in einer schematischen Darstellung eine zweite Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 3 zeigt einen Koaxialschlauch und

Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch eine Koaxialsteckverbindung.

In Fig. 1 ist ein Teil eines aufgeschnittenen Reifens 1 gezeigt. Der Reifen 1 ist leicht schräg auf die Unterlage 2 gestellt, so daß sich das Abdichtmittel 3 auf der Reifensohle zur ventilabgewandten Reifenwand 4 hin sammelt. Das Reifenventil ist in Fig. 1 bereits entfernt. Durch die Ventilbohrung 5 ist der Schlauch 6 so in den Reifen eingeführt, daß das Schlauchende 7 tief in das Abdichtmittel 3 eintaucht. Der Schlauch 6 ist mit seinem anderen Ende 8 luftdicht mit der Flasche 9 verbunden. Die Flasche 9 besteht aus Weichkunststoff.

Wenn die Flasche 9 von Hand zusammengepreßt wird (durch die Pfeile dargestellt) und sich anschließend wieder ausdehnt, wird das Abdichtmittel 3 durch den Unterdruck in der Flasche 9 aus dem Reifen durch den Schlauch 6 in die Flasche 9 gesaugt. Die Flasche 9 kann mehrmals hintereinander zusammengepreßt werden. Sie wird mindestens 20 cm unterhalb der Unterlage 2 angeordnet. Wenn das Abdichtmittel 3 aus dem Reifen gesaugt ist, kann der Reifen von der Felge montiert werden.

In Fig. 2 ist im Unterschied zur manuellen Absaugmethode von Fig. 1 eine Ausführungsform gezeigt, bei der das Abdichtmittel durch Überdruck aus dem Reifen gedrückt wird. In Fig. 2 sind identische Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet wie in Fig. 1. Der Zwischenraum zwischen dem Schlauch 6 und der Ventilbohrung 5 ist durch einen auf den Schlauch 6 gesteckten Gummikonus 10 abgedichtet. Mit 11 ist ein Dreiwegehahn bezeichnet. An seinen ersten Zugang 12 ist die Flasche 9 über den Schlauch 13 angeschlossen. Die Flasche 9 ist mit einer Entlüftungsöffnung 14 versehen. Ein Kompressor 15 ist durch eine Leitung 16 mit dem zweiten Zugang 17 des Dreiwegehahns 11 verbunden. An den dritten Zugang 18 des Dreiwegehahns 11 ist der Schlauch 6 angeschlossen, dessen Ende 7 in das Abdichtmittel 3 im Reifen 1eintaucht. In der Leitung 16 sind ein Rückschlagventil 19 und ein Überdruckventil 20 angeordnet.

Bei dieser Ausführungsform wird zunächst der Dreiwegehahn 11 in eine Stellung gebracht, in der die Verbindung zwischen dem Kompressor 15 und dem Schlauch 6 hergestellt wird, während der erste Zugang 12 des Dreiwegehahns 11 zum Schlauch 13 abgesperrt ist. Aus dem Kompressor 15 wird Druckluft über den Schlauch 6 in den Reifen 1 geführt, bis ein Überdruck von etwa 0,5 bis 1 bar im Reifen 1 erzeugt ist. Dann wird der Dreiwegehahn 11 langsam in eine Stellung gebracht, in der die Verbindung zum Kompressor 15 unterbrochen und eine Verbindung zwischen dem Schlauch 6 und dem Schlauch 13 hergestellt ist. Durch den Überdruck im Reifen 1 wird das Abdichtmittel 3 durch den Schlauch 6 und den Schlauch 13 in die Flasche 9 gedrückt.

In einer anderen Ausführungsform wird der Dreiwegehahn 11 durch eine Koaxialsteckverbindung 21 sowie der Schlauch 6 durch einen Koaxialschlauch 22 ersetzt. Ansonsten bleibt die in Fig. 2 gezeigte Anordnung unverändert. In Fig. 3 ist der Koaxialschlauch 22 gezeigt, der einen Außenschlauch 23, einen Innenschlauch 24 sowie Stützrippen 25 zwischen Innen- und Außenschlauch aufweist.

In Fig. 4 ist eine Koaxialsteckverbindung 21 gezeigt, in der die koaxialen Fluidströme im Innen- und Außenschlauch in zwei nebeneinander liegende Ströme überführt werden. In einer teleskopartigen Steckverbindung mündet der Innenschlauch 24 in eine Leitung 26 und der Außenschlauch 23 in einen die Leitung 26 umschließenden ringförmigen Kanal 27. An die Leitung 26 ist der in Fig. 2 gezeigte Schlauch 13 angeschlossen, während an den ringförmigen Kanal 27 die Leitung 16 angeschlossen ist. Die Steckverbindung ist durch Dichtungsringe 28 abgedichtet.

Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Zuführung von Druckluft in den Reifen 1 gleichzeitig mit der Entfernung des Abdichtmittels 3. Die Druckluft wird vom Kompressor 15 durch die Leitung 16 und den Außenschlauch 23 in den Reifen 1 geführt. Sobald ein leichter Überdruck im Reifen 1 erzeugt ist, wird das Abdichtmittel 3 durch den Innenschlauch 24 und den Schlauch 13 in die Flasche 9 gedrückt bei weiterer Zuführung von Druckluft.

Bei allen beschriebenen Ausführungsformen wird vorzugsweise ein Entschäumungsmittel, z. B. auf Siliconbasis, in den Reifen eingeführt. Bei den Ausführungsformen, bei denen das Abdichtmittel durch Unterdruck abgesaugt wird, erfolgt die Einführung des Entschäumungsmittels nach der Ventilentfernung oder vor dem Absaugvorgang. Bei den Ausführungsformen, bei denen das Abdichtmittel durch einen im Reifen erzeugten Überdruck aus dem Reifen gedrückt wird, erfolgt die Einführung des Abdichtmittels nach der Ventilentfernung oder bevor der Zwischenraum zwischen Schlauch und Ventilbohrung abgedichtet wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Entfernen von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen, bei dem man die Luft über das Ventil aus dem Reifen ausströmen läßt, das Reifenventil entfernt, durch die Ventilbohrung einen Schlauch in den Reifen einführt, bis das eingeführte Schlauchende tief in das im Reifen enthaltene Abdichtmittel eintaucht und in einem Behälter, der mit dem anderen Schlauchende verbunden ist, einen Unterdruck erzeugt, durch den das Abdichtmittel aus dem Reifen in den Behälter gesaugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man den Unterdruck durch Zusammenpressen und anschließendes Expandieren des Behälters erzeugt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem man den Behälter mehrmals hintereinander zusammenpreßt und expandieren läßt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem man den Behälter tiefer als das abzusaugende Abdichtmittel im Reifen anordnet.
  5. 5. Verfahren zum Entfernen von Pannen-Abdichtmitteln aus Reifen, bei dem man die Luft über das Ventil aus dem Reifen ausströmen läßt, das Reifenventil entfernt, durch die Ventilbohrung einen Schlauch in den Reifen einführt, bis das eingeführte Schlauchende tief in das im Reifen enthaltene Abdichtmittel eintaucht, den Zwischenraum zwischen Schlauch und Ventilbohrung abdichtet und in dem Reifen einen Überdruck erzeugt, durch den das Abdichtmittel über den Schlauch aus dem Reifen in einen Behälter gedrückt wird, der mit dem Schlauch verbunden ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem man den Schlauch mit einer Druckquelle verbindet, nach Erzeugung des Überdrucks die Verbindung zur Druckquelle unterbricht und den Schlauch mit dem Behälter verbindet.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, bei dem in dem Reifen ein Überdruck von 0,5 bis 1 bar erzeugt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem man einen Koaxialschlauch durch die Ventilbohrung in den Reifen einführt, den ringförmigen Raum zwischen Außen- und Innenschlauch mit einer Druckquelle und den Innenschlauch mit dem Behälter verbindet.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem man den Zwischenraum zwischen Schlauch und Ventilbohrung durch einen auf den Schlauch gesteckten Gummikonus abdichtet.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem man den Reifen zuerst auf der Lauffläche mit dem Ventil in etwa 6 Uhr-Stellung für einige Zeit stehen läßt.
  11. 11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen zusammenpreßbaren Behälter (9), an den ein Schlauch (6) luftdicht angeschlossen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (9) aus Weichkunststoff besteht.
  13. 13. Verfahren zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch einen mit einer Entlüftungsöffnung (14) versehenen Behälter (9), eine an den Behälter (9) angeschlossene Leitung (13) zu einem Zugang (12) eines Dreiwegehahns (11), eine Druckquelle (15) mit einer Verbindung (16) zu dem zweiten Zugang (17) des Dreiwegehahns (11) und einen an den dritten Zugang (18) des Dreiwegehahns (11) angeschlossenen Schlauch (6).
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung (16) zwischen Druckquelle (15) und zweitem Zugang (17) des Dreiwegehahns (11) ein Überdruckventil (20) und ein Rückschlagventil (19) angeordnet sind.
  15. 15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen mit einer Entlüftungsöffnung (14) versehenen Behälter (9), eine an den Behälter (9) angeschlossene Leitung (13), die zu einer Koaxialsteckverbindung (21) führt, eine Druckquelle (15) mit einer Verbindung (16) zur Koaxialsteckverbindung (21) und einen Koaxialschlauch (22), dessen Innenschlauch (24) in der Koaxialsteckverbindung (21) mit der Leitung (13) und dessen Außenschlauch (23) in der Koaxialsteckverbindung (21) mit der Verbindung (16) verbunden ist.






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