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Dokumentenidentifikation DE69312547T2 08.01.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0565313
Titel Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks eines Fichtenextraktes und erhaltenes Produkt zur oralen Verwendung
Anmelder Kabushiki Kaisha Hayashibara Seibutsu Kagaku Kenkyujo, Okayama, JP
Erfinder Uchida, Yukio, Okayama-shi, Okayama, JP;
Iritani, Satoshi, Adaiwa-gun, Okayama, JP;
Miyake, Toshio, Okayama-shi, Okayama, JP
Vertreter Patentanwälte Westphal, Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Aktenzeichen 69312547
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 01.04.1993
EP-Aktenzeichen 933026080
EP-Offenlegungsdatum 13.10.1993
EP date of grant 30.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.01.1998
IPC-Hauptklasse A23L 1/221
IPC-Nebenklasse A23L 1/222   A61K 35/78   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Geschmackspräferenz eines Pinienextrakts und ein damit zu erhaltendes oral verabreichbares Produkt.

Pinienextrakte, die essentielle Öle, Flavonoide, etc. enthalten, sind bisher hergestellt worden, indem mit einem Lösungsmittel, wie Wasser und Alkohole, Blätter, Zweige, Samen und Zapfen von Pinien (Pflanzen der Familie Pinaceae), wie akamatsu oder japanische Rotpinie (Pinus densiflora), kuromatsu oder japanische Schwarzpinie (Pinus thunbergii), goyomatsu (Pinus pentaphylla), Shina-matsu (chinesische Pinie) und Chosen-matsu (Pinus koraiensis), extrahiert wurden, und seit langer Zeit als Volksmedizin oral verwendet worden.

Die pharmakologischen Hauptwirkungen der Pinienextrakte sind beispielsweise die Verbesserung der Blutzirkulierung zur Unterstützung der Funktionen von Organen, wie Herz, Leber und Niere; die Verhinderung von Bluthochdruck, Infektion und Herzinfarkt; die Unterstützung des Appetits und Immunsystems; die Unterstützung der Linderung von Ermüdungserscheinungen und die Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit.

Pinienextrakte besitzen allerdings einen nicht zufriedenstellenden anregenden herbbitteren Geruch von Pech und Astringenz und daraus ergeben sich die Nachteile von diesen, wenn sie oral genommen werden.

Beispiele zur Verbesserung der Nachteile sind die in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3,821/67 und in den japanischen Patentoffenlegungsschriften mit den Nrn. 41,369/79, 282,059/96, 289,865/86 und 300,880/89 beschriebenen Fermentationsverfahren. Die vorliegenden Erfinder haben die Fermentationsverfahren eingehend studiert und fanden folgende Nachteile:

(1) Obwohl die Fermentationsverfahren zum Teil den nicht zufriedenstellenden herbbitteren Geruch nach Pech und Astringenz eines Pinienextrakts verbessern, sind diese Wirkungen noch nicht ausreichend;

(2) die wirksamen Bestandteile eines Pinienextraktes werden während der Fermentationsschritte degeneriert und verschlechtert und gehen verloren, so daß diese die inhärente Aktivität und die Wirkung des Pinienextraktes vermindern; und

(3) bei einer Reinigungsstufe für eine Post-Reaktionsmischung mit einem Filter werden die wirksamen Bestandteile eines Pinienextraktes absorbiert und durch Mikroorganismen etc. entfernt, was die Ausbeute erniedrigt.

So sind die Pinienextrakte tatsächlich nach unfreiwilligem Ansüßen mit lediglich einem Süßungsmittel durch die Konsumenten verwendet worden, wobei allerdings der nicht zufriedenstellende herbbittere Geruch nach Pech und Astringenz zurückblieb.

Es bestand daher ein großer Bedarf zur Bereitstellung eines oral zu verabreichenden Produkts, das einen Pinienextrakt, der die obigen Nachteile überwindet, enthält und eine zufriedenstellende Geschmackspräferenz und eine verbesserte Aktivität und Wirkung des Pininenextraktes aufweist.

Die vorliegende Erfindung ist zur Überwindung der obigen Nachteile durchgeführt worden.

Die vorliegenden Erfinder haben Untersuchungen durchgeführt, um die Geschmackspräferenz eines Pinienextraktes zu verbessern und ein oral zu verabreichendes Produkt zur Verfügung zu stellen, das einen Pinienextrakt mit verbesserter Aktivität und Wirkung enthält, wobei in diesen ein oder mehrere Pflanzenextrakte, die bisher in der Volksmedizin verwendet worden sind, eingegeben werden.

Im Ergebnis haben wir unerwarteter Weise festgestellt, daß die vorliegende Aufgabe gelöst wird, indem ein Pininenextrakt mit einem Bambusextrakt, der per se einen strengen Geruch nach Stroh, Strengbitterkeit und Astringenz besitzt, und einem japanischen Aprikosenextrakt, der für sich einen strengen Geruch nach Verbranntem, Strengbitterkeit, Astringenz und Säuerlichkeit besitzt, in spezifischen Verhältnissen vermischt wird, so daß auf diese Weise die vorliegende Erfindung zustande gekommen ist.

Wir haben festgestellt, daß ein oral zu verabreichendes Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, worin ein Bambusextrakt in einer Menge vom 0,1- 20-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis (d.s.b.), eingegeben ist, und ein japanischer Aprikosenextrakt in einer Menge vom 1- 200-fachen derjenigen des Pinienextraktes, d.s.b., eingegeben ist, in zufriedenstellender Weise die Geschmackspräferenz des Pinienextraktes verbessert und die Aktivität und Wirkung vergrößert, so daß das Ziel der vollständigen Erfindung erreicht wurde.

Wir haben des weiteren festgestellt, daß die kombinierte Verwendung eines Pinienextraktes mit einem wasserlöslichen α- Glycosylrutin zusätzlich zum Bambusextrakt und japanischen Aprikosenextrakt die Qualität des vorliegenden oral zu verabreichenden Produkts und auch die Aktivität und die Wirkung weiterhin verbessert, was auch zur Vervollständigung dieser Erfindung geführt hat.

Die vorliegende Erfindung wird nun weiterhin im einzelnen lediglich exemplarisch beschrieben, wobei auf die folgenden Beispiele bezug genommen wird.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Geschmackspräferenz eines Pinienextrakts und ein dabei erhaltenes oral zu verabreichendes Produkt.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Pinienextrakte umfassen solche, die durch Extrahieren von Blättern, Zweigen, Samen, Zapfen und Rinden von Pinien als auch ihren Gewebekulturen hergestellt werden. Die Extrahierung ist keinen Beschränkungen unterworfen, und es können herkömmliche Techniken geeigneterweise angewendet werden.

Zum Beispiel werden herkömmlicherweise ein Verfahren unter Verwendung von Wasser oder eines leicht wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, wie Ethanol, nach der Beschreibung in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 21,060/88 und ein Verfahren unter Verwendung einer wäßrigen alkalischen Lösung nach der Beschreibung in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 238,532/89 angewendet.

Falls notwendig, kann ein Verfahren nach der Beschreibung in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 172,096/88 angewendet werden, worin verflüssigtes Kohlendioxid in einem superkritischen Zustand verwendet wird.

Die in dieser Weise erhaltenen Pinienextrakte liegen in Form einer Flüssigkeit, einer Paste oder eines Pulvers vor, und die Form kann in entsprechender Weise ausgewählt werden, um sich dem Endgebrauch anzupassen. Falls notwendig, können auch im Handel erhältliche Pinienextrakte vorteilhafterweise verwendet werden.

Die in der vorliegenden Erfindung zu verwendenden Bambusextrakte umfassen solche, die durch Extrahieren der Blätter, Zweige und Wurzeln von Bambus, wobei Grasbambus eingeschlossen ist, hergestellt werden, und die Extraktion ist keinen Einschränkungen unterworfen, und es können herkömmliche Techniken, ähnlich wie im Fall des Pinienextraktes, angewendet werden. Im Handel erhältliche Sasaextrakte oder Extrakte von Bambusgräsern, wie konzentrierte Extrakte von "Kumazasa" (Pflanzen der Species Sasa albo-marginata), die mit heißem Wasser extrahiert werden, können in vorteilhafter Weise für den Endgebrauch verwendet werden.

Die in der vorliegenden Erfindung zu verwendenden japanischen Aprikosenextrakte umfassen solche, die durch Extrahieren des Fleisches der japanischen Aprikose hergestellt werden. Die Extraktion ist keinen Einschränkungen unterworfen, und es können herkömmliche Techniken vorteilhafterweise angewendet werden. Im Handel erhältliche Extrakte der japanischen Aprikose, wie deren Nahrungsmittelprodukte, können vorteilhafterweise zum Endgebrauch verwendet werden.

Die erfindungsgemäß zu verwendenden α-Glykosylrutine bedeuten eine Verbindung, bei der äquimolare D-Glukosereste in α- Stellung zum Rutin gebunden sind, was eine zufriedenstellende Wasserlöslichkeit verleiht und die inhärente Aktivität des Rutins zur Anwendung bringt, wenn sie oral verabreicht werden und in vivo zu Rutin und D-Glukose hydrolysiert werden.

Beispiele für die Herstellung dieser α-Glykosylrutine, die in der vorliegenden Erfindung vorteilhafterweise verwendet werden, sind Enzymreaktionen unter Verwendung von Saccharidübertragenden Enzymen, wie dies beispielsweise in den japanischen Patentoffenlegungsschriften mit den Nrn. 58,790/91 und 111,292/91 beschrieben ist. Falls notwendig, können auch in vorteilhafter Weise im Handel erhältliche α-Glykosylrutin- Produkte verwendet werden.

Die Verwendbarkeit der α-Glykosylrutine als Haarwuchsmittel ist in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 46,112/92 beschrieben.

Jedes oral zu verabreichendes Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, kann erfindungsgemäß verwendet werden, so lange das vorliegende Ziel erreicht werden kann und die zu empfehlende Darreichungsform ist beispielsweise die Form eines alkoholfreien Getränks, von Granulae und Tabletten, die für den Geschäftsmann und anderen Arbeitnehmern mit einem engen Zeitplan ohne weiteres einzunehmen sind.

Die vorliegenden oral zu verabreichenden Produkte enthalten vorgeschriebene Mengen eines Pinienextraktes, Bambusextrakts und japanischen Aprikosenextrakts, zusammen mit oder ohne eine vorgeschriebene Menge eines α-Glykosylrutins. Die geeignete Menge des Pinienextrakts beträgt mindestens 0,01 Gew./Gew.-%, d.s.b., (der in der Erfindung vorkommende Wortlaut "Gew./Gew.-%, d.s.b." wird nachfolgend, falls nicht anders spezifiziert, als "%" abgekürzt), vorzugsweise liegt sie im Bereich von 0,02-5 %. Wenn die Menge des Pinienextraktes weniger als 0,01 % beträgt, dann würde keine inhärente Aktivität und Wirkung des Pinienextraktes im Hinblick auf die Menge der herkömmlichen oralen Verabreichung erwartet werden, während die Verbesserung der Geschmackspräferenz des Pinienextraktes, der mit einem Bambusextrakt und einem japanischen Aprikosenextrakt erreicht wird, unzureichend wird, wenn die Menge des Pinienextraktes 5 %, d.s.b., überschreitet.

Die Menge eines Bambusextraktes und eines japanischen Aprikosenextraktes gegenüber derjenigen eines in der vorliegenden Erfindung geeigneterweise verwendeten Pinienextraktes betragen das 0,1 - 20 -fache bzw. 1 - 20-fache d.s.b., vorzugsweise das 0,5 - 10-fache und 5 - 100-fache, d.s.b. Die Mengen verbessern in geeigneterweise die Geschmackspräferenz des Pinienextraktes und tragen auch zur Vergrößerung der Aktivität und Wirkung bei.

Die Menge eines α-Glykosylrutins gegenüber derjenigen eines Pinienextraktes liegt im Bereich des 0,1 - 10-fachen, d.s.b., welche bevorzugt die Aktivität, die Wirkung und Lagerungsstabilität des vorliegenden oral zu verabreichenden Produkts und auch die Aktivität zur Unterstützung des Haarwachstums vergrößert.

Wenn ein Pinienextrakt mit einem Bambusextrakt und einem japanischen Aprikosenextrakt in den oben angegebenen spezifischen Verhältnissen vermischt wird, zeigt das erhaltene Produkt in der Regel einen pH-Wert im Bereich von 2 - 4,5, und wenn das Produkt außerhalb dieses pH-Wertbereichs liegt, dann wird es bevorzugterweise auf einen pH-Wert innerhalb des pH- Wertbereichs durch Zugabe eines geeigneten pH-Wertkontrollmittels wegen der Geschmackspräferenz eingestellt.

Der hier in der vorliegenden Erfindung verwendete Ausdruck "pH-Wert" bedeutet einen pH-Wert, der mit einem pH-Meßgerät folgendermaßen gemessen wird: (i) ein oral zu verabreichendes Produkt in der Form einer wäßrigen Lösung wird einer Messung mit dem pH-Meßgerät unterworfen; und (ii) ein oral zu verabreichendes Produkt in Form eines Feststoffs wird zunächst zu einer etwa 10 %igen wäßrigen Lösung verarbeitet und dann der Messung unterworfen.

Zusätzlich zu den oben genannten Bestandteilen kann das vorliegende oral zu verabreichende Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, mit einem oder mehreren anderen geeigneten Additiven in vorteilhafter Weise versetzt werden, wie z. B. einem Geschmack verleihenden Mittel, Farben verleihenden Mittel, Säure verleihenden Mittel, Süßungsmittel, einem Vitamin, Mineral, tierischen oder pflanzlichen Extrakt, einer biologisch aktiven Substanz, einem Füllstoff und Trägerstoff, um die Geschmackspräferenz des Produkts weiter zu verbessern und die Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit und die Verhinderung und Behandlung von Erkrankungen als auch die Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit nach Krankheiten zu vergrößern.

Die Verfahren zum Eingeben der anderen, für die Erfindung verwendbaren Additive in das vorliegende oral zu verabreichende Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, können herkömmliche Techniken, wie Vermischen, Verkneten, Lösen, Imprägnieren, Sprühen und Einspritzen sein.

Im Vergleich mit herkömmlichen Pinienextraktprodukten besitzt das vorliegende, in dieser Weise erhaltene oral zu verabreichende Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, eine verbesserte Geschmackspräferenz und auch die oben erwähnte inhärente pharmakologische Aktivität von Pinienextrakten und besitzt in synergistischer Weise die inhärente Aktivität eines Bambusextrakts, wie eine antiseptische Aktivität, Aktivität zur Entfernung von Mundgeruch, antiphlogistische Wirkung, blutdrucksenkende Aktivität, sedative Aktivität, Antitumoraktivität und immunaktivierende Aktivität sowie die inhärente Aktivität des japanischen Aprikosenextrakts, wie eine Aktivität zur Steuerung von Darmverstimmungen, Aktivität zur Anregung des Appetits, Aktivität zum Lindern und Beseitigen von Ermüdungserscheinungen, Hämocatharseaktivität und Aktivität zur Verbesserung der körperlichen Verfassung. Somit wird das vorliegende oral zu verabreichende Produkt in vorteilhafter Weise als Haarwuchsmittel, Mittel gegen Anfälligkeit von Krankheiten und Reformkost oder -getränk verwendet.

Der in dieser Erfindung verwendete Wortlaut "Mittel gegen Anfälligkeit von Krankheiten" betrifft Krankheiten, die mit dem vorliegenden oral zu verabreichenden Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, behandelt und durch dieses verhindert werden können. Beispiele für diese Krankheiten oder Anfälligkeit von Krankheiten sind durch Viren und Mikroorganismen verursachte Infektionskrankheiten; Kreislauferkrankungen, wie Bluthochdruck und Herzinfarkt; Nervenkrankheiten, wie das Streßsyndrom, Immunkrankheiten und maligne Tumore.

Die Dosis wird in geeigneter Weise in Abhängigkeit der Häufigkeit der Verabreichung und des Gehalt eines Pinienextraktes in dem vorliegenden oral zu verabreichenden Produkt gesteuert. In der Regel wird eine Dosis im Bereich von 0,001 - 10 g/Tag/Erwachsener eines Pinienextrakts, d.s.b., empfohlen.

Das vorliegende oral zu verabreichende Produkt, das einen Pinienextrakt enthält, harmonisiert gut mit Substanzen, die eine Salzigkeit, Astringenz und einen zufriedenstellenden Geschmack aufweisen und besitzt eine starke bakteriostatische Aktivität und Antioxidantienaktivität; und da demzufolge das Produkt nicht auf ein spezielles Gebiet, wie Reformkost und -getränke und auch Mittel gegen die Anfälligkeit von Krankheiten, beschränkt ist, kann es im allgemeinen in vorteilhafter Weise in einer Vielzahl von Nahrungsmittelprodukten verwendet werden, um ihre Geschmackspräferenz, Lagerfähigkeit und Qualitätsstabilität, zu verbessern. Beispiele solcher Nahrungsmittelprodukte sind Gewürze, wie Sojasauce, "furikake", Majonnaise, Dressing, "sanbai-zu", "chuka-no-moto", "tentsuyu" (Suppe für Tenpura), "mentsuyu" (Suppe für Nudeln nach japanischer Art), Worcestersause, Ketchup, "yakiniku-no-tare" (Suppe für gegrilltes Fleisch), Curryeinbrenne, Schmorvormischung, Suppenvormischung, "dashi-no-moto", Mischgewürz, "shin-mirin" (synthetisches Mirin), Tafelzucker und Kaffeezucker; Süßwaren nach japanischer Art, wie "okoshi" (Hirse- und Reiscracker), "karinto" (gebratener Teigkeks), "gyuhi" (Stärkepaste), Reispaste, "manju" (süßes Brötchen) mit Bohnenmarmeladefüllung), "uiro" (süßes Reisgelee), "an" (Bohnenmarmelade), "yokan" (süßes Gelee von Bohnen), "mizu- yokan" (weiches Adzuki-Bohnengelee), "kingyoku", Gelee, Kastella und "amedama" (Karamelbonbon nach japanischer Art); Süßwaren nach westlicher Art, wie süßes Brötchen, Keks, Pastete, Pudding, Sahnewindbeutel, Waffel, Schwammkuchen, Doughnut, Schokolade, Kaugummi, Karamel und Bonbon; Eis und Sorbet; Sirup, wie solche zur Fruchtaufbewahrung und "kaki-gori" (Schabeeis); gepökelte Produkte wie "fukujin-zuke" (in Scheiben geschnittenes Gemüse, das in Sojasauce getaucht ist) "senmai-zuke" und "rakkyo-zuke" (gepökelte Schalotten) Fleischprodukte, wie Schinken und Wurst; Fischfleischprodukte, wie Fischfleischschinken, Fischfleischwurst, "kamaboko" (gekochte Fischpastete), "chikuwa" (wörtlich: Bambusräder) und "hanpen"; Appetithappen, wie "uni-no-shiokara" (gesalzene Eingeweide vom Seeigel), "ika-no-shiokara" (gesalzene Eingeweide vom Tintenfisch), "su-konbu", "saki-surume" und "fugu- no-mirinboshi"; alkoholische Getränke, wie synthetischer Sake, "zojo-shu", Likör, Wein und Whisky; und Getränke wie Kaffee, Kakao, Saft, mit Kohlensäure versetztes Getränk, Milchsäure-Getränk und Lactobacillus-Getränk.

Das oral zu verabreichende Produkt kann vorteilhafterweise in Nahrungsmitteln und Haustierfutter für Haustiere, Geflügel, Bienen, Seidenwürmer und Fische, einschließlich im Haus gehaltene Fische, als antiseptisches Mittel und Mittel zur Steuerung von Darmstörungen und auch als Mittel zur Linderung oder Beseitigung von Streß verwendet werden.

Das oral zu verabreichende Produkt kann vorteilhafterweise als oral verwendbares Produkt, wie Tabak, Tablette, sublinguales Mittel, Kaschu, Mundwasser, Gurgelmittel, Zahnpasta und Kaugummi verwendet werden, wobei es ebenfalls in Kosmetikartikel eingegeben werden kann.

Die folgenden Experimente sollen die vorliegende Erfindung im einzelnen beschreiben.

Beispiel 1 Einfluß von pflanzenextrakten auf die Geschmackspräferenz von Pinienextrakten

Zur Verbesserung des nicht zufriedenstellenden Geruchs und Geschmacks eines Pinienextrakts wurde der Pinienextrakt mit Pflanzenextrakten, die in der Volksmedizin bekannt sind, vermischt, und die Geschmackspräferenz der erhaltenen Mischung wurde anhand eines Tests mit Testpersonen bewertet.

Der Pinienextrakt wurde in üblicher Weise aus einem Pinienblatt unter Herstellung einer Konzentration von 0,1 Gew./Vol.-% hergestellt. Andere Pflanzenextrakte wurden aus im Handel erhältlichen hergestellt oder in üblicher Weise hergestellt und bis zu einer Konzentration von 1,0 Gew./Vol.-% eingestellt. Gleiche Volumen des Pinienextraktes und demjenigen der anderen Pflanzenextrakte wurden vermischt. Als Kontrolle wurde eine frische Präparation aus dem gleichen Pinienextrakt mit dem gleichenvolumen Wasser vermischt. Zucker als Süßungsmittel wurde in jeder Mischung bis zu einer Konzentration von 5 Gew./Vol.-% gelöst.

Demzufolge hatten die in dem Test mit den Testpersonen verwendeten Proben eine Grundzusammensetzung von 0,05 Gew./Vol.- % Pinienextrakt, 0,5 Gew./Vol.-% Pflanzenextrakt und 5 Gew./Vol.-% Zucker. Die Testpersonen bestanden aus 16 Mitgliedern (10 männlich und 6 weiblich), und der Test mit den Testpersonen wurde bei 24ºC durchgeführt.

Die Ergebnisse sind der Tabelle 1 zu entnehmen.

Tabelle 1

Bei der Bewertung von Tabelle 1 bedeutet "Punkt 0" die Anzahl der Testpersonen, die angaben, daß der Geruch und der Geschmack einer Probe zu wenig zufriedenstellend oder streng oder nicht ohne weiteres oral einzunehmen war; "Punkt 1" die Anzahl von Testpersonen, die angaben, daß eine Probe trotz des nicht zufriedenstellenden Geschmacks und Geruchs oral eingenommen werden konnte und "Punkt 2" die Anzahl von Testpersonen, die angaben, daß eine Probe eine zufriedenstellende Geschmackspräferenz aufwies und ohne weiteres oral eingenommen werden konnte.

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 1 zu ersehen ist, ist festgestellt worden, daß die kombinierte Verwendung des Pinienextraktes mit einem Pflanzenextrakt ergab, daß der Bambusextrakt und der japanische Aprikosenextrakt einen relativ hohen Grad an Aktivität zur Verbesserung der Geschmackspräferenz des Pinienextrakts zeigt.

Experiment 2 Einfluß von Bambusextrakt und von japanischem Aprikosenextrakt auf die Geschmackspräferenz des Pinienextrakts

Bambusextrakt und japanischer Aprikosenextrakt wurden in einen Pinienextrakt eingegegeben, und die Geschmackspräferenz der erhaltenen Mischung wurde anhand eines Tests mit Testpersonen bewertet. Die Proben, die in dem Test mit Testpersonen verwendet wurden, wurden herstellt, indem zunächst eine Gruppe aus 0,05 Gew./Vol.-% Pinienextrakt und 5 Gew./Vol.-% Zukker und eine andere Gruppe aus 0,2 Gew./Vol.-% Pinienextrakt und 10 Gew./Vol.-% Zucker bereitgestellt wurden, wonach dann die Gruppen mit den 0,1 - 20-fachen Volumen eines Bambusextrakts und den 1 - 200-fachen Volumen eines japanischen Aprikosenextrakts gegenüber dem Gewicht des Pinienextrakts, d.s.b., versetzt wurden.

Als Kontrolle wurde eine Probe, die einen Pinienextrakt, aber keinen Bambusextrakt und japanischen Aprikosenextrakt enthielt, hergestellt.

Die Proben wurden einem Test mit Testpersonen in ähnlicher Weise wie in Experiment 1 unterworfen.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

Tabelle 2
(Fortsetzung)

Bemerkung:

Das Symbol "A" bedeutet 0,05 Gew./Vol.-% eines Pinienextrakts und 5 Gew./Vol.-% Zucker, und das Symbol "B" bedeutet 0,2 Gew./Vol.-% eines Pinienextrakts und 10 Gew./Vol.-% Zucker.

Die Kriterien der Bewertung waren die gleichen wie in Tabelle 1.

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 2 zu ersehen ist, ist festgestellt worden, daß die Geschmackspräferenz des Pinienextrakts über einen großen Bereich verbessert war, wenn mit dem Bambusextrakt und dem japanischen Aprikosenextrakt kombiniert wurde. Die Wirkung wird in beiden Fällen "A" und "B" ausgeübt, worin der Bambusextrakt und der japanische Aprikosenextrakt in den Pinienextrakt in Mengen von etwa dem 0,1 - 20-fachen bzw. etwa 1 - 200-fachen des Pinienextrakts, d.s.b., eingegeben werden und sie kommt insbesondere außerordentlich bei einer Menge um das 0,5 - 10-fache bzw. 5 - 100- fache des Pinienextrakts, d.s.b., zum Tragen.

"α-G Rutin", ein α-Glykosylrutin-Produkt, das von Toyo Sugar Refining Co., Ltd., Tokyo, im Handel erhältlich ist, wurde in die obigen Proben in einer Menge vom 0,1 - 5-fachen derjenigen des Pinienextrakts, d.s.b., eingegeben, und die erhaltenen Mischungen wurden einem Test mit Testpersonen unterworfen, wobei die gleichen Ergebnisse wie in Tabelle 2 erhalten wurden. Die Ergebnisse haben gezeigt, daß die α-Glykosylrutindosis nicht die Geschmackspräferenz eines Pinienextrakts beeinflußt.

Experiment 3 Wirkung auf Virusinhibition

Die Wirkung auf Virusinhibition einer Probe wurde mit dem Plaquereduktionsassay untersucht, der sich auf eine Plaque senkende Dosis von 50 % (PDD&sub5;&sub0;) bezieht, wobei FL-Zellen mit einem vesikulären Stomatitis-Virus (VSV) oder Herpes-Simplex- Virus vom Typ 1 (HSV-1-Virus), die mit einer Lösung, die einen Pinienextrakt enthielt, behandelt worden waren, infiziert wurden.

Eine Probe, die der Probe Nr. 9 in Tabelle 2 entsprach und 0,2 Gew./Vol.-% Pinienextrakt, 10 Gew./Vol.-% Zucker, 0,5 Gew./Vol.-% Bambusextrakt und 5 Gew./Vol.-% japanischen Aprikosenextrakt enthielt, wurde nach dem Verfahren in Experiment 2 (nachfolgend als "Probe A" bezeichnet) hergestellt, und eine andere Probe wurde durch Versetzen einer gleichen Menge von α-Glykosylrutin in Probe A, d.s.b., (nachfolgend als "Probe B" bezeichnet) hergestellt. Zusätzlich wurde eine Probe, die der Probe Nr. 7 in Tabelle 2 entsprach, als Pinienextrakt (nachfolgend als "Probe C" bezeichnet) hergestellt.

Die Proben wurden mit Hanks'-Lösung (pH: 7,4) verdünnt und ergaben eine Konzentration von 10 oder 50 µg/ml Pinienextrakt. Eine Lösung, die als Viruslösung verwendet wurde, wurde so eingestellt, daß sich eine Konzentration von etwa 10² - 10&sup4; Plaque bildenden Einheiten pro ml ergab.

FL-Zellen wurden mit dem Virus in einer Lösung, die durch Vermischen von 0,5 ml einer der oben erwähnten Pinienextrakte und 0,5 ml Viruslösung hergestellt worden war, infiziert und bei 37ºC während einer Stunde unter Ausbildung von Plaques inkubiert, wonach dann die Plaques gezählt wurden.

Als Kontrolle wurde eine Viruslösung, die keinen Pinienextrakt enthielt, hergestellt, wonach dann in ähnlicher Weise die obigen FL-Zellen mit dem Virus in der Viruslösung unter Ausbildung von Plaques infiziert wurden, so daß dann die Plaques gezählt werden konnten. Die Wirkung auf Virusinhibition (%) wurde nach folgender Formel berechnet:

Wirkung auf Virusinhibition (%) = X - Y/X x 100

Bemerkung:

Das Symbol "X" bedeutet die Anzahl der gebildeten Plaques in der Kontrolle, und das Symbol "Y" bedeutet die Anzahl der gebildeten Plaques, die mit dem Pinienextrakt behandelt waren.

Die Beziehung zwischen den Konzentrationen (µg/ml) der Proben A, B und C und den Wirkungen auf Virusinhibition, (%), der Proben wurden tabellarisch in Tabelle 3 aufgeführt.

Tabelle 3

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 3 zu ersehen ist, zeigte der Pinienextrakt (Probe C) per se eine Wirkung auf Virusinhibition, und seine Wirkung wurde durch die kombinierte Verwendung des Bambusextrakts und japanischen Aprikosenextraks (Probe A) verstärkt.

Es ist festgestellt worden, daß die Wirkung noch mehr verstärkt wurde, wenn weiterhin in Kombination das α-Glykosylrutin (Probe B) verwendet wurde.

Experiment 4 Inhibitorwirkung auf Magengeschwür Experiment 4-1 Inhibitorwirkung auf Magengeschwür, das durch Auferlegung von Streß auf Ratten induziert wurde

Nach einem Verfahren von Matsuo et al., in Shin-yaku Kaihatsu no tameno Dobutsu Riyo Shusei, herausgegeben von Tyuta Ito, Ryo Takahaski und Nishio Honda, Seiten 247- 254 (1985), veröffentlicht von R & D Planing, Tokyo, Japan, wurden männliche Ratten des Stammes Wister, jeweils 280 - 350 g, in einen Streßkäfig aus Drahtnetzen eingesperrt, und der gesamte Körper mit Ausnahme des Kopfes der Ratte wurde in Wasser mit 23ºC während 18 Stunden eingetaucht, um so ein akutes Magengeschwür zu induzieren.

Experiment 4-2 Orale Verabreichung des Inhibitormittels für durch Streß induziertes Magengeschwür

Proben A, B und C, die nach dem Verfahren in Experiment 3 hergestellt wurden, als Inhibitormittel für durch Streß induziertes Magengeschwür wurden verdünnt, bis zu einer Konzentration von etwa 0,3 Gew./Vol.-%, und an Ratten verabreicht. Als Kontrolle wurde destilliertes Wasser oder eine wäßrige Lösung, in der Zucker bis zu einer vorbeschriebenen Konzentration gelöst worden war, an Ratten verabreicht. Die Verabreichungsmethode war folgendermaßen: acht Ratten wurden jeweils in eine Gruppe eingeteilt, welchen dann obligatorisch eine Lösung aus einem Inhibitormittel für durch Streß induziertes Magengeschwür in einer Menge von 3 ml/Ratte mit einer Magensonde 10 Minuten vor Beginn der Auferlegung des Streßes auf die Ratten oral verabreicht wurde.

Nach Beendigung der Streßbelastung ließ man die Ratten Äther inhalieren, um sie sterben zu lassen und sezierte sie, um die Länge (mm) jeder Erosion, die sich auf der Oberfläche der Magenschleimhaut bildete, zu messen, wonach dann die gemessenen Längen aufsummiert wurden, um den Ulcusindex (Geschwürindex) jeder Ratte zu ermitteln.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 tabellarisch aufgeführt.

Tabelle 4

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 4 ersichtlich ist, zeigte die Gruppe V, der die Probe C verabreicht worden war, einen Ulcusindex von 35 mm, der auf etwa 54 % im Vergleich zur Gruppe I (der destilliertes Wasser verabreicht worden war) mit einem Ulcusindex von 65 mm als Kontrolle, verringert war, während die Gruppe III mit der Probe A, die Pinienextrakte und japanischen Aprikosenextrakt enthielt, einen Ulcusindex von 26 mm zeigte, was einer Verminderung von etwa 40 % entspricht und die Gruppe IV mit der Probe B einen Ulcusindex von 24 mm zeigte, was einer Verminderung von etwa 37 % entspricht.

Die Ergebnisse zeigen, daß Pinienextrakt eine Inhibitorwirkung auf durch Streß induziertes Magengeschwür aufweist und diese Wirkung durch die kombinierte Verwendung von Bambusextrakt und japanischem Aprikosenextrakt verstärkt und sogar noch mehr verstärkt wird, wenn zusätzlich in Kombination α- Glykosylrutin zusammen mit den Extrakten verwendet wird.

Experiment 5 Wirkung auf Makrophagen-Aktivierung

Proben A, B und C, die nach dem Verfahren in Experiment 3 hergestellt wurden, wurden jeweils um das 100-fache mit RPMI 1640 Medium plus 10 Vol./Vol.-% Rinderserumalbumin, das mit 10 mM Hepes gepuffert war, bis zu einem pH-Wert von 7,4 verdünnt, und die erhaltenen Lösungen wurden als Mittel zur Makrophagenaktivierung verwendet.

Die Wirkung auf Makrophagenaktivierung wurde in üblicher Weise nachgewiesen: Makrophagen wurden aus dem Peritoneal von BALB/c-Mäusen gewonnen, auf eine Kunststoff-Mikrotiterplatte mit 96 Löchern übertragen, an den Wänden haften gelassen, mit 0,1 ml/Loch des Makrophagen aktivierenden Mittels versetzt und bei 37ºC unter atmosphärischen Bedingungen mit 5 % CO&sub2; inkubiert. 5 Stunden nach Beginn der Inkubation wurde die Platte photographiert, und die Prozentzahl der Anzahl der aktivierten und gestreckten Makrophagen gegenüber derjenigen der gesamten Makrophagen wurde berechnet, um eine Prozentzahl (%) der aktivierten Makrophagen zu erhalten. Die Wirkung der jeweiligen Makrophagen aktivierenden Mittel wurde auf der Grundlage des Wertes der Prozentzahl bewertet. Als Kontrolle wurde anstatt der Makrophagen aktivierenden Mittel destilliertes Wasser verwendet.

Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.

Tabelle 5

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 5 zu ersehen ist, ist festgestellt worden, daß der Pinienextrakt (Probe C) per se eine Makrophagen aktivierende Aktivität zeigte und daß die Aktivität durch die kombinierte Verwendung der Bambus- und japanischen Aprikosenextrakte (Probe A) verstärkt und weiter noch verstärkt wurde durch die kombinierte Verwendung des α- Glykosylrutins zusätzlich zu den obigen beiden Extrakten (Probe C).

Experiment 6 Akuter Toxizitätstest

Die lyophilisierte Probe A oder B, die nach dem Verfahren in Experiment 3 hergestellt wurde, wurde auf akute Toxizität durch Verabreichung der Probe an sieben Wochen alte Mäuse des dd-Stamms getestet. Keine Maus starb bis zu der Dosis von 0,5 g/Ratte, und ein Test bei höheren Dosen war unmöglich. Diese Ergebnisse zeigten, daß die akuten Toxizitäten der Probe außerordentlich gering waren.

Die bevorzugten Beispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beschrieben.

Beispiel 1 Getränk

Anhand der folgenden Zusammensetzung wurden die Bestandteile in Wasser gelöst, und die erhaltenen ungelösten Substanzen wurden entfernt. Die in dieser Weise erhaltene Lösung wurde über eine Membran filtriert, aseptisch in eine 100 ml-Flasche eingefüllt, wonach dann mit einer Kappe verschlossen und ein Getränk erhalten wurde, das einen Pinienextrakt enthielt.

Das Produkt ist ein Pinienextraktgetränk mit einer zufriedenstellenden Geschmackspräferenz und wird vorteilhafterweise bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit, der Prävention und Behandlung von Erkrankungen und auch bei der Wiederherstellung der Gesundheit nach Krankheiten verwendet.

Das Produkt kann vorteilhafterweise in einer Vielzahl von Nahrungsmittelprodukten verwendet werden, um Verbesserungen ihres Geschmacks, ihrer Lagerfähigkeit und Qualitätsstabilisierung zu erzielen.

Beispiel 2 Getränk

Ähnlich wie in Beispiel wurde ein Pinienextraktgetränk, das die folgende Zusammensetzung aufwies, hergestellt.

Das Produkt ist ein Pinienextraktgetränk mit einer zufriedenstellenden Geschmackspräferenz und ist, ähnlich wie das Produkt in Beispiel 1, vorteilhafterweise als Haarwuchsmittel und bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit, der Prävention und Behandlung von Krankheiten und Wiederherstellung der Gesundheit nach Krankheiten einsetzbar.

Das Produkt kann vorteilhafterweise in einer Vielzahl von Nahrungsmittelprodukten verwendet werden, um Verbesserungen ihres Geschmacks, ihrer Lagerdauer und Qualitätsstabilisierung zu erzielen.

Beispiel 3 Pulverisiertes Produkt

Ein Gewichtsteil eines pastösen Pinienextraktes wurde mit drei Gewichtsteilen eines pastösen Bambusextrakts und sieben Gewichtsteilen eines pastösen japanischen Aprikosenextrakts verknetet, und die Mischung wurde mit 20 Gewichtsteilen einer wasserfreien kristallinen Maltose und 40 Gewichtsteilen eines Pulvers, das durch Pulverisieren eines Sirups mit hydrolysierter Stärke, der Cyclodextrin enthielt, hergestellt wurde, vermischt. Die erhaltene Mischung wurde mit Luft bei 40ºC während einer Stunde zur Trocknung belüftet und mit 20 Gewichtsteilen einer wasserfreien kristallinen Maltose bis zur Homogenität vermischt, und 1 g-Aliquots der erhaltenen Mischung wurde in laminierte Aluminiumtaschen eingegeben und versiegelt.

Das Produkt hatte eine zufriedenstellende Wasserlöslichkeit und Geschmackspräferenz, so daß es demzufolge als Reformkost, Antivirusmittel und Antistreßmittel und auch als Bestandteil für andere oral zu verabreichende Produkte, wie Getränke, Süßwaren, Gewürze, oral verwendbare Produkte und Medikamente zum inneren Gebrauch, direkt oral verabreicht werden kann und somit bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit, der Prävention und Behandlung von Krankheiten und der Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit nach Krankheiten eingesetzt werden kann.

Beispiel 4 Tablette

Ein Gewichtsteil L-Ascorbinsäure wurde bis zur Homogenität mit 10 Gewichtsteilen eines oral zu verabreichenden Produkts in Form eines Pulvers, das einen nach dem Verfahren in Beispiel 3 hergestellten Pinienextrakt, 2,5 Gewichtsteile Maisstärke, 7,5 Gewichtsteile eines wasserfreien kristallinen Maltosepulvers und 0,5 Gewichtsteile eines α-Glykosylrutins enthielt, vermischt, und die erhaltene Mischung wurde mit einer Tablettiermaschine mit einem Durchmesser von 12 mm und einem 20 R-Standstempel zur Herstellung des eingangs genannten Produkts zu Tabletten geformt.

Das Produkt, eine Tablette mit zufriedenstellender Geschmackspräferenz, besitzt die inhärenten Wirkungen eines Pinienextrakts, Bambusextrakts und japanischen Aprikosenextrakts und auch die Wirkung eines Komplexvitamins aus einem α- Glykosylrutin und L-Ascorbinsäure.

Das Produkt kann vorteilhafterweise als Haarwuchsmittel und auch bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit, der Prävention und Behandlung von Krankheiten und der Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit nach Krankheiten verwendet werden.

Beispiel 5 Kaugummi

Drei Gewichtsteile einer Gummigrundlage wurden durch Erhitzen bis zur Erweichung geschmolzen, mit sieben Gewichtsteilen eines oral zu verabreichenden Produkts in Form eines Pulvers, das einen nach dem Verfahren in Beispiel 3 hergestellten Pinienextrakt und 0,1 Gewichtsteile eines Ginseng-Extrakts enthielt, versetzt, und die Mischung wurde mit 0,1 Gewichtsteilen eines Stevia-Süßungsmittels und geeigneten Mengen eines Farbmittels und Geschmackmittels vermischt. Die erhaltene Mischung wurde mit einer Walze in üblicher Weise verknetet, geformt und verpackt, wobei das eingangs genannte Produkt erhalten wurde.

Das Produkt, ein Kaugummi mit zufriedenstellender Textur und Geschmack, induziert im wesentlichen keinen Zahnkaries.

Das Produkt kann vorteilhafterweise bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit und der Prävention und Behandlung von Erkrankungen und auch bei der Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit nach Erkrankungen verwendet werden.

Beispiel 6 Gummiartiges Bonbon

90 Gewichtsteile "MABIT ", eine hydrierte kornartige Maltose, das im Handel von Hayashibara Sheji, Inc., Okoyama, Japan, erhältlich ist, werden durch Erhitzen mit 60 Gewichtsteilen eines oral zu verabreichenden Produkts, das einen nach dem Verfahren in Beispiel 3 hergestellten Pinienextrakt enthält, bis zur Homogenität vermischt, und die Mischung wurde mit einer Lösung, in der 13 Gewichtsteile Gelatine in 18 Gewichtsteilen Wasser gelöst worden waren, und geeigneten Mengen eines Farbmittels und Geschmacksmittels versetzt. Die erhaltene Mischung wurde geformt und verpackt, so daß das eingangs genannte Produkt erhalten wurde.

Das Produkt ist ein gummiartiges Bonbon mit einer zufriedenstellenden Textur und Geschmack.

Das Produkt kann vorteilhafterweise bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit und der Prävention und bei der Behandlung von Erkrankungen und auch bei der Unterstützung bei der Wiederherstellung der Gesundheit nach Erkrankungen eingesetzt werden.

Beispiel 7 Butterkuchen

50 Gewichtsteile salzfreie Butter, 50 Gewichtsteile Backfett, 50 Gewichtsteile Honig und 130 Gewichtsteile Zucker wurden bis zur Homogenität vermischt, und die Mischung wurde mit 150 Gewichtsteilen Eiern versetzt. Die erhaltene Mischung wurde mit 135 Gewichtsteilen pulverisiertes Mehl, 75 Gewichtsteilen Milch, 4 Gewichtsteilen Natriumbicarbonat und einer geeigneten Menge Vanille vermischt. Die in dieser Weise erhaltene Mischung wurde in üblicherweise in eine Form gegossen, gebakken und bis auf Raumtemperatur abgekühlt. Das gebackene Produkt wurde unter Verwendung eines Pinsels mit einem Sirup, der durch Vermischen von 80 Gewichtsteilen eines nach dem Verfahren in Beispiel 1 erhaltenen Getränks, 20 Gewichtsteilen eines japanischen Aprikosenlikörs und 20 Gewichtsteilen Cognak hergestellt worden war, angestrichen, womit das eingangs genannte Produkt erhalten wurde.

Das Produkt ist ein Butterkuchen mit zufriedenstellendem Geschmack. Das Produkt kann vorteilhafterweise bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit und der Prävention und Behandlung von Erkrankungen und auch zur Unterstützung der Wiederherstellung der Gesundheit verwendet werden.

Beispiel 8 Eis

Zu 2.000 Gewichtsteilen Milch wurden bei etwa 60ºC 200 Gewichtsteile Eigelb, 50 Gewichtsteile Ei, 420 Gewichtsteile Fructose, 30 Gewichtsteile Sirup mit hydrierter Stärke, 200 Gewichtsteile Rohsahne, 20 Gewichtsteile zuckerfreie Kondensmilch, 300 Gewichtsteile eines nach dem Verfahren in Beispiel 2 hergestellten Getränks und ein Gewichtsteil Gelatinepulver gegeben, und die erhaltene Mischung wurde bei 75ºC während 15 Minuten sterilisiert, während der Zugabe von 20 Gewichtsteilen eines japanischen Aprikosenlikörs abgekühlt, in einen Behälter übertragen und eingefroren, so daß das eingangs genannte Produkt erhalten wurde.

Das Produkt war ein Eis mit einem reichhaltigen und zufriedenstellenden Geschmack. Das Produkt kann vorteilhafterweise bei der Erhaltung und Unterstützung der Gesundheit, der Prävention und Behandlung von Erkrankungen und zur Unterstützung bei der Wiederherstellung der Gesundheit verwendet werden.

Wie oben beschrieben worden ist, verringert die vorliegende Erfindung herkömmliche Nachteile eines Pinienextraktes, wie den nicht zufriedenstellenden anregenden Geruch von Pech, Herbbitterkeit und Astringenz des Pinienextrakts, wobei in den Pinienextrakt spezifische Verhältnisse eines Bambusextrakts und eines japanischen Aprikosenextrakts als wirksame Roharzneimittel eingegeben werden und verstärkt die Aktivität und Wirkung des Pinienextraktes über einen großen Bereich. Demzufolge wird das vorliegende oral zu verabreichende Produkt, das diese Extrakte enthält, vorteilhafterweise als Reformkost oder -getränk, Haarwuchsmittel und Mittel gegen Anfälligkeit von Krankheiten eingesetzt.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Verbesserung des Geschmacks eines Pinienextraktes, gekennzeichnet durch einen Schritt, bei dem in einen Pinienextrakt ein Bambusextrakt in einer Menge vom 0,1- bis 20-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, und ein japanischer Aprikosenextrakt in einer Menge vom 1- bis 200-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, eingegeben werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, worin die Menge des Pinienextraktes mindestens 0,01 Gew./Gew.-%, auf trockener Feststoffbasis, beträgt.

3. Oral verabreichbares Produkt, das mindestens 0,01 Gew./Gew.-% eines Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, einen Bambusextrakt in einer Menge vom 0,1- bis 20-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, und einen japanischen Aprikosenextrakt in einer Menge vom 1- bis 200-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, enthält.

4. Produkt nach Anspruch 3, das zusätzlich ein alpha- Glycosylrutin in einer Menge vom 0,1- bis 10-fachen derjenigen des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, enthält.

5. Produkt nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, bei dem die Dosis im Bereich von 0,001 - 10 g/Tag/Erwachsener des Pinienextraktes, auf trockener Feststoffbasis, liegt.

6. Produkt nach einem der Ansprüche 3 bis 5, das einen pH- Wert im Bereich von 2-4,5 aufweist.

7. Produkt nach einem der Ansprüche 3 bis 6, das aus der Gruppe Reformkost, Reformgetränk, oral verwendbares Produkt, Haarwuchsmittel und Mittel gegen Auffälligkeit von Krankheiten gewählt ist.

8. Produkt nach einem der Ansprüche 3 bis 6, das ein Mittel gegen Infektionskrankheiten oder ein Mittel gegen Neuronosis ist.







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