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Mähwerk, insbesondere für den Frontanbau - Dokument DE19624396A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19624396A1 15.01.1998
Titel Mähwerk, insbesondere für den Frontanbau
Anmelder Grenzebach, Hans, 97737 Gemünden, DE
Erfinder Grenzebach, Hans, 97737 Gemünden, DE
Vertreter Rehberg und Kollegen, 37085 Göttingen
DE-Anmeldedatum 19.06.1996
DE-Aktenzeichen 19624396
Offenlegungstag 15.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.01.1998
IPC-Hauptklasse A01D 34/64
IPC-Nebenklasse A01D 55/00   A01B 63/108   A01B 59/048   
Zusammenfassung Ein an einem Schlepper anbringbares Mähwerk (1), insbesondere für den Frontanbau, weist einen an die Hebevorrichtung des Schleppers anschließbaren Kuppelrahmen (2) und einen die Mähorgane (12) aufnehmenden Tragrahmen (3) auf, wobei der Tragrahmen (3) über mehrere Stangen (18, 22, 23), von denen zwei (22, 23) im unteren Bereich und mindestens eine (18) im oberen Bereich angeordnet sind, gegenüber dem Kuppelrahmen (2) in einer vertikalen Ebene angenähert parallelogrammartig schwenkbar ist und diese Schwenkbarkeit auf einen Winkelbereich (32) begrenzt ist. Die Anordnung und Ausbildung der Stangen (18, 22, 23) ist abweichend von einer genauen Parallelogramm-Anordnung so getroffen, daß erstens der Momentanpol (28) als Schnittpunkt der Verlängerungslinien (26, 27) der Stangen (18, 22, 23) bei mittlerer Arbeitsstellung des Mähwerks (1) unterhalb der horizontalen Bodenfläche (15) liegt und daß zweitens sich der Anstellwinkel (14) der Mähorgane (12) beim Verschwenken des Tragrahmens (3) in einer vertikalen Ebene nach oben verkleinert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein an einem Schlepper anbringbares Mähwerk, insbesondere für den Frontanbau, mit einem an die Hebevorrichtung des Schleppers anschließbaren Kuppelrahmen und einem die Mähorgane aufnehmenden Tragrahmen, wobei der Tragrahmen über mehrere Stangen, von denen zwei im unteren Bereich und mindestens eine im oberen Bereich angeordnet sind, gegenüber dem Kuppelrahmen in einer vertikalen Ebene angenähert parallelogrammartig schwenkbar ist und diese Schwenkbarkeit auf einen Winkelbereich begrenzt ist.

Die Erfindung läßt sich mit besonderem Vorteil an einem Mähwerk anwenden, welches für den Frontanbau an einem Schlepper bestimmt ist. Dabei wird dann der Kuppelrahmen mit der Hebevorrichtung des Schleppers verbunden. Die Erfindung läßt sich aber auch auf ein Mähwerk übertragen, welches für den Heckanbau an einem Schlepper bestimmt ist, wobei dann der Kuppelrahmen an den Schlepper angehängt und beispielsweise auf Laufrädern abgestützt ist.

Ein Mähwerk der eingangs beschriebenen Art ist aus einem Prospekt der Firma Maschinenfabriken Bernhard Krone GmbH "Front- Scheibenmäher AFL 241", Ausgabe 11.87 bekannt. Dieses Mähwerk weist einen an die Hebevorrichtung des Schleppers anschließbaren Kuppelrahmen auf, der sich nach vorn über das Mähwerk hinweg erstreckt. Unterhalb des Kuppelrahmens ist ein Tragrahmen vorgesehen, der die Mähorgane trägt, die als Trommeln oder Scheiben ausgebildet sein können. Am vorderen unteren Ende des Kuppelrahmens sind zwei untere Stangen gelenkig angelenkt, die sich entgegen der Fahrtrichtung nach hinten erstrecken und mit ihren anderen Enden gelenkig am Tragrahmen angreifen. Zu diesen beiden unteren Stangen gehört eine obere Stange, die ebenfalls gelenkig zwischen den Kuppelrahmen und den Tragrahmen eingeschaltet ist. Die drei Stangen bilden eine Parallelogramm- Anordnung, so daß der Tragrahmen mit dem Mähwerk an dem Kuppelrahmen über Parallelogramm-Lenker aufgehängt ist, derart, daß der Tragrahmen mit dem Mähwerk relativ zum Kuppelrahmen in einer vertikalen Ebene verschwenkbar ist, so daß der Tragrahmen mit dem Mähwerk gegenüber dem Boden eine Vertikalbewegung ausführt, so daß der Anstellwinkel des Mähwerks gegenüber dem Erdboden konstant bleibt. Es versteht sich, daß während des Mähvorganges Schwenkbewegungen des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen auftreten, die von der Parallelogramm-Anordnung aufgenommen werden. Die höhenmäßige Anpassung des Mähwerks mit den Mähorganen während des Mähvorganges an Bodenunebenheiten erfolgt durch die beschriebene pendelnde Aufhängung. Die Schwenkbarkeit des Tragrahmens mit den Mähorganen relativ zum Kuppelrahmen ist auf einen Winkelbereich begrenzt. Da dieser Winkelbereich relativ klein ist, können auch nur Bodenunebenheiten mit entsprechend begrenzter Vertikalerstreckung ausgeglichen werden. Durch den konstantgehaltenen Anstellwinkel der Mähorgane während Vertikalbewegungen des Tragrahmens bei Bodenunebenheiten besteht die Gefahr, daß die Mähorgane bei auftretenden Bodenerhöhungen in diese hinein mähen, wodurch nicht nur ein unsauberes Schnittbild entsteht, sondern auch noch eine Beeinträchtigung der Mähorgane erfolgen kann.

Die EP 0 343 699 B1 zeigt ein weiteres Mähwerk für den Frontanbau an einem Schlepper, bei dem der Tragrahmen in Fahrtrichtung vor dem Kuppelrahmen angeordnet ist. Der Tragrahmen trägt nicht nur die Mähorgane, sondern auch einen Aufbereiter. Das somit vergrößerte Gewicht am Tragrahmen wird durch zwischen Kuppelrahmen und Tragrahmen eingeschaltete Entlastungsfedern teilweise ausgeglichen. Auch bei diesem Mähwerk sind Parallelogramm-Lenker zwischen Kuppelrahmen und Tragrahmen vorgesehen, die von einem oberen und zwei unteren Stützbalken gebildet werden, die an ihren jeweiligen Enden gelenkig einerseits mit dem Kuppelrahmen und andererseits mit dem Tragrahmen verbunden sind. Bei genauer Einhaltung der Parallelogramm-Anordnung führt der Tragrahmen in einer vertikalen Ebene eine Schwenkbewegung aus, bei der der Mittelpunkt des Schwenkkreises im unendlichen liegt. Bei geringfügiger Abweichung von der genauen Parallelogramm-Anordnung liegt der Mittelpunkt der Schwenkbewegung des Tragrahmens beim Mähen zwar vergleichsweise geringfügig näher zum Schlepper, jedoch immer noch im Bereich der Bodenoberfläche, so daß auch hier bei Mähbewegungen der Anstellwinkel des Mähwerks konstant bleibt. Der Schwenkbereich des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen ist durch zwei Anschläge auf einen Winkelbereich begrenzt, der sich relativ zu einer Horizontalebene von etwa -15° bis +30°, vorzugsweise von etwa 0° bis +30°, erstrecken kann. Dieser Bereich ist durch fest angeordnete Anschläge festgelegt, kann aber auch einstellbar ausgebildet sein. Auch ein eingestellter Bereich stellt eine Begrenzung der Schwenkbarkeit dar, die bei größeren Bodenunebenheiten nicht immer ausreicht, um den Mähvorgang ordnungsgemäß durchführen zu können. Durch den konstanten Anstellwinkel der Mähorgane relativ zur Horizontalebene besteht auch hier die Gefahr, daß beim Auftreten von Bodenerhöhungen die Mähorgane in den Boden hineinschneiden, wodurch nicht nur ein unsauberes Schnittbild erzeugt wird, sondern auch die Schneiden der Mähorgane gefährdet sind. Weiterhin ist nachteilig, daß infolge des konstanten Anstellwinkels beachtliche Kräfte vom Boden auf das Mähwerk übertragen werden müssen, die ausreichend groß sein müssen, um das Mähwerk und den Aufbereiter anzuheben. Andererseits darf aber die Gewichtsentlastung über die Entlastungsfedern nur zu einem Teilausgleich der Gewichtskräfte führen, damit beim Auftreten von Bodenvertiefungen der Tragrahmen genügend schnell absinken kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mähwerk der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, bei dem die Gefahr des Hineinfahrens in ansteigenden Boden gemindert ist und bei dem die Bodenanpassung, insbesondere beim Auftreten von Bodenerhöhungen so verbessert ist, daß das Mähwerk den Bodenunebenheiten leichter folgen kann als bei den bisher bekannten Mähwerken.

Erfindungsgemäß wird dies bei einem Mähwerk der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, daß die Anordnung und Ausbildung der Stangen abweichend von einer genauen Parallelogramm-Anordnung so getroffen ist, daß erstens der Momentanpol als Schnittpunkt der Verlängerungslinien der Stangen bei mittlerer Arbeitsstellung des Mähwerks unterhalb der horizontalen Bodenfläche liegt und daß zweitens sich der Anstellwinkel der Mähorgane beim Verschwenken des Tragrahmens in einer vertikalen Ebene nach oben verkleinert.

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die im Stand der Technik bekannte Parallelogramm-Anordnung zwischen Kuppelrahmen und Tragrahmen bewußt und in einem solchen Maße zu verlassen, daß der Momentanpol bei mittlerer Arbeitsstellung des Mähwerks unterhalb der horizontalen Bodenfläche liegt, und zwar nicht im Bereich des unendlichen, sondern relativ nahe am Schlepper bzw. unter dem Schlepper. Es kommt für die Realisierung und Festlegung des Momentanpols somit darauf an, daß die vier Gelenkachsen nicht mehr an den Endpunkten eines Parallelogramms liegen, sondern sich die Verlängerungslinien der Stangen unterhalb der horizontalen Bodenfläche schneiden. Diese Anordnung der Gelenkachsen ergibt erstens einen Momentanpol unterhalb des Schleppers, der bei Schwenkbewegungen des Tragrahmens zwar ebenfalls wandert, sich aber dabei, wenn auch in gewissen Bereichen, unterhalb der Bodenfläche bzw. der Horizontalebene des Bodens befindet. Auf die Länge der oberen und unteren Stangen relativ zueinander kommt es dabei, d. h. hinsichtlich der Lage des Momentanpols, nicht an. Zweitens ist wichtig, daß durch diese Anordnung sichergestellt ist, daß sich der Anstellwinkel der Mähorgane des Mähwerks bei auftretenden Bodenerhöhungen, also beim Verschwenken des Tragrahmens in einer vertikalen Ebene nach oben, verkleinert, während umgekehrt beim Auftreten von Bodenvertiefungen sich dieser Anstellwinkel vergrößert. Dies kann durch die Länge der Stangen zueinander und/oder die relative Lage der Gelenkpunkte der Stangen zueinander erreicht werden. Damit wird erreicht, daß die vom Boden auf das Mähwerk übertragenen Kräfte, die zum Anheben des Mähwerks führen, vergleichsweise kleiner sein können, so daß letztendlich das Mähwerk den Bodenunebenheiten leichter folgt als bisher und sich der Mähbalken annähernd der Bodenoberfläche anpaßt. Durch den sich entsprechend der Schwenkrichtung ändernden Anstellwinkel wird auch die Gefahr des Hineinmähens in den Boden gemindert. Die drei Stangen sind so angeordnet, daß sie das Mähwerk vor sich herschieben, so daß die dabei auftretenden Abstützkräfte am Boden unmittelbar zum Anheben bzw. Absenken des Tragrahmens mit dem Mähwerk benutzt werden.

Für die Aufhebung der Begrenzung des Winkelbereiches der Schwenkbarkeit des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen nach oben kann ein aushebbarer Anschlag vorgesehen sein. Um auch großen Bodenunebenheiten, insbesondere Bodenerhöhungen, ausweichen zu können, wird die Begrenzung des Winkelbereichs der Schwenkbarkeit des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen nach oben dadurch aufgehoben, daß der betreffende Anschlag ausgehoben wird, also keine Wirkung erbringt. Damit wird das Mähwerk auch für schwierige Einsatzfälle anwendbar, wenn vergleichsweise hohe Bodenunebenheiten auftreten.

Für die Begrenzung des Winkelbereiches der Schwenkbarkeit des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen nach unten ist ein ortsfester Anschlag vorgesehen. Die Anschläge sind an dem Tragrahmen vorgesehen. Wichtig ist dabei, daß die Anschläge bei geschobener Ausführung nicht mehr im Bereich des Kuppelrahmens, sondern im Bereich des Tragrahmens vorgesehen sind und dort mit den Stangen zusammenarbeiten. Die Anschläge sind somit an einer Stelle am Mähwerk angeordnet, an der sie mit der vom Schlepper zum Tragrahmen des Mähwerks geführten Antriebswelle nicht in Konflikt kommen, und zwar auch bei großen Bewegungen zwischen Tragrahmen und Kuppelrahmen. Dies erbringt die Möglichkeit, Anschläge rechts und links an dem Mähwerk im Bereich des Tragrahmens und der beiden unteren Stangen vorzusehen, also jeweils zwei Anschläge, die in einfacher Weise, beispielsweise über eine durchgehende Verbindungsstange, gemeinsam betätigt werden können. Am Tragrahmen ist genügend Platz vorhanden, um die Anschläge so zu plazieren, daß sie außerhalb des Verschwenkbereiches der Antriebswelle sind.

Der Tragrahmen kann in Fahrtrichtung vor dem Kuppelrahmen angeordnet sein, wobei die obere Stange kürzer als die unteren Stangen ist. Bei dieser geschobenen Ausführung ergibt sich die Möglichkeit, die Baulänge des Mähwerks in Fahrtrichtung vorteilhaft kurz zu halten, trotzdem große Verschwenkwinkel zuzulassen und auf das Maß der Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Anstellwinkels der Mähorgane beim Anheben bzw. Absenken des Tragrahmens Einfluß zu nehmen.

Die Anschläge an dem Tragrahmen können rechts und links im Bereich der beiden unteren Stangen vorgesehen sein. Durch diese beidseitige Anordnung der Anschläge werden die aufzunehmenden Kräfte verteilt, beispielsweise in der abgestellten Stellung des Mähwerks oder auch in einer hohen Transportstellung.

Den Anschlägen an dem Tragrahmen ist ein Gegenanschlag zugeordnet, der von einem drehfest mit der Stange verbundenen Kragfortsatz gebildet ist. Dieser Kragfortsatz kann aus einem etwa dreieckförmig begrenzten Körper bestehen, der drehfest mit der unteren Stange verbunden ist und auf beiden Seiten als Gegenanschlag wirkt.

Die aushebbaren Anschläge an dem Tragrahmen können über ein Verbindungsmittel, insbesondere eine Verbindungsstange, gemeinsam betätigbar sein. Diese quer zur Fahrtrichtung durchgehende Verbindungsstange läßt die gemeinsame Betätigung von einer Seite des Mähwerks her zu. Sie befindet sich außerhalb des Bereichs, in welchem sich die Antriebswelle für die Mähorgane befindet. Statt einer gemeinsamen durchgehenden Verbindungsstange kann aber auch ein gemeinsames Betätigungsmittel, beispielsweise ein Bowdenzug, vorgesehen sein.

Es kann ein einklinkbarer Höhenanschlag zur Absicherung einer hohen Transportstellung des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen vorgesehen sein. Dieser Höhenanschlag dient zur Absicherung einer besonders hohen Transportstellung und wird demzufolge nur dann eingerückt, wenn das Mähwerk mit dem Schlepper transportiert, also beispielsweise auf einer Straße bewegt werden soll. Für sämtliche hier beschriebenen Anschläge kann ein einziges gemeinsames Anschlagmittel genutzt werden, welches in verschiedene Stellungen bringbar und fixierbar ist.

Das Mähwerk kann insbesondere an der im oberen Bereich angeordneten Stange eine Ausrasteinrichtung aufweisen, wobei die Stange insbesondere zweiteilig ausgebildet und mit einer Kupplung versehen ist. Diese Ausrasteinrichtung kommt nur in seltenen Notsituationen zur Wirkung, wenn die Mähorgane an einem nicht überfahrbaren Hindernis anschlagen. Durch das Anschlagen an diesem Anschlag wird dann die Ausrasteinrichtung zum Auslösen gebracht, so daß eine Verlängerung der oberen Stange eintritt und demzufolge das Mähwerk dem Hindernis trotzdem ausweichen kann.

An dem Tragrahmen können Lochbildplatten und an den im unteren Bereich angeordneten Stangen Kragfortsätze vorgesehen sein, wobei die Lochbildplatten Löcher für eine Begrenzung des Winkelbereichs, für eine Absetzstellung des Mähwerks und für eine hohe Transportstellung aufweisen und diesen Löchern wahlweise die verschiedenen Anschläge bildende Bolzen zugeordnet sind. Die Lochbildplatten sind an dem Tragrahmen befestigt, beispielsweise angeschweißt, und besitzen eine Mehrzahl der Löcher, denen jeweils verschiedene Funktionen zugeordnet sind. Ein gemeinsamer Anschlag kann wahlweise in die verschiedenen Löcher eingerückt bzw. auch aus diesen ausgerückt werden, der durch das Einfügen in das jeweilige Loch örtlich fixiert wird und dann den eigentlichen Anschlag bildet. Als Gegenanschlag wirken dann die Kragfortsätze an den Stangen. Auf diese Weise ist es möglich, jeweils wahlweise den Winkelbereich zu begrenzen oder freizugeben, eine Absetzstellung des Mähwerks zu sichern, in welchem der Kuppelrahmen auf eine solche Höhe angehoben bleibt, daß das Mähwerk mit einem herangefahrenen Schlepper mühelos gekuppelt werden kann. Es ist auch möglich, eine hohe Transportstellung einzunehmen, also das relative Absinken des Tragrahmens gegenüber dem Kuppelrahmen auf einer höheren Ebene zu begrenzen, als dies normalerweise der Fall ist.

Die im unteren und oberen Bereich angeordneten Stangen können an beiden Enden in Kugelgelenken aufgehängt sein. Anstelle der Verwendung von Kugelgelenken können auch jeweils zwei Gelenke hintereinander Anwendung finden, die sich wirkungsmäßig zu einem Kugelgelenk ergänzen. Die Verwendung derartiger Gelenke läßt es zu, daß der Tragrahmen mit den Mähorganen relativ zu dem Kuppelrahmen auch begrenzt seitlich ausweichen kann.

Die Kugelgelenke der im unteren und im oberen Bereich angeordneten Stangen können einerseits vor dem Tragrahmen und/oder andererseits hinter dem Kuppelrahmen positioniert sein. Durch diese Maßnahmen ist es möglich, die Stangen je nach Erfordernis relativ lang zu gestalten und trotzdem die Baulänge in Fahrtrichtung kurz zu halten. Auch das Ausmaß der Änderung des Anstellwinkels der Mähorgane kann damit beeinflußt werden.

Der Tragrahmen kann in einen unteren und einen oberen Teil unterteilt sein, wobei die beiden Teile des Tragrahmens über eine lösbare Schraubenverbindung in unterschiedlichen Seitenlagen miteinander verbindbar sind. Damit ist es möglich, die seitliche Positionierung des Frontmähwerks relativ zu einem Heckmähwerk am Schlepper einzustellen, um vorteilhaft in einem Mähvorgang sowohl das Frontmähwerk wie auch das Heckmähwerk wirkungsvoll einzusetzen. Zusätzlich kann dabei auch eine Verschiebemöglichkeit der beiden Teile des Tragrahmens in Fahrtrichtung gegeben sein, um den Abstand des Auskragens der Mähorgane relativ zum Schlepper zu variieren.

Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht der wesentlichen Teile des Mähwerks,

Fig. 2 eine Ansicht des Mähwerks in Fahrtrichtung,

Fig. 3 eine Detaildarstellung des Mähwerks im Bereich der Anschläge in einer abgestellten Stellung,

Fig. 4 die Detailansicht gemäß Fig. 3 in der Mähstellung,

Fig. 5 die Detailansicht in einer tiefen Transportstellung,

Fig. 6 die Detailansicht in einer hohen Transportstellung,

Fig. 7 eine Ansicht eines Ausschnittes aus Fig. 3 in Fahrtrichtung,

Fig. 8 eine Draufsicht auf die im oberen Bereich angeordnete Verbindungsstange und

Fig. 9 eine Seitenansicht der Verbindungsstange gemäß Fig. 8.

Das Mähwerk 1 weist einen Kuppelrahmen 2 und einen Tragrahmen 3 auf. Die Fahrtrichtung 4, die zugleich auch die Arbeitsrichtung darstellt, ist durch einen Pfeil verdeutlicht. An dem Kuppelrahmen 2 greift der Oberlenker 5 einer Hebevorrichtung in einem Gelenk 6 an. Im unteren Bereich wird der Kuppelrahmen 2 von zwei seitlich versetzt angeordneten Unterlenkern 7 getragen, die in Gelenken 8 angreifen. Die Unterlenker 7 und der Oberlenker 5 sind Bestandteil einer Hebevorrichtung, die vorne an einem hier nicht näher dargestellten Schlepper in bekannter Weise befestigt bzw. vorgesehen sind.

Der Tragrahmen 3 kann in einen oberen Teil 9 und einen unteren Teil 10 unterteilt sein, die jeweils rahmenartig ausgebildet sind und sich zumindest teilweise über die Arbeitsbreite erstrecken. Die Teile 9 und 10 sind über eine lösbare Schraubenverbindung 11 miteinander verbunden, die auch den seitlichen Versatz des unteren Teils 10 gegenüber dem oberen Teil 9 erlaubt (siehe Fig. 2). Der Tragrahmen 3 kann aber grundsätzlich auch einstückig ausgebildet sein. Er trägt in seinem unteren Bereich Mähorgane 12, also beispielsweise mit Mähklingen besetzte Mähscheiben, die jeweils um vertikale Achsen 13 umlaufend angetrieben sind. Die Mähorgane 12 sind in einem hier als positiv dargestellten Anstellwinkel 14 zur horizontalen Bodenfläche 15 positioniert. Dieser Anstellwinkel 14 kann in mittlerer Arbeitsstellung auf etwa 4° eingestellt werden. Er kann aber auch auf 0° oder sogar negativ eingestellt werden. Der Antrieb der Mähorgane 12 um ihre Achsen 13 erfolgt über eine Antriebswelle 16, die vom Schlepper nach vorn bis zu einem Umlenkgetriebe 17 geführt ist, von dem dann der Antrieb nach unten abgeleitet wird.

Zwischen dem Kuppelrahmen 2 und dem Tragrahmen 3 ist im oberen Bereich mindestens eine obere Stange 18 vorgesehen, die über ein Gelenk 19 an dem Kuppelrahmen 2 angreift und über ein Gelenk 20 mit einem Fortsatz 21 am Tragrahmen 3 verbunden ist. Im unteren Bereich sind seitlich nebeneinander mit entsprechendem Abstand zwei untere Stangen 22 und 23 vorgesehen, die mit dem Kuppelrahmen 2 über Gelenke 24 und mit dem Tragrahmen 3 über Gelenke 25 verbunden sind. Die Gelenke 19, 20, 24, 25 besitzen zunächst einmal horizontal und quer zur Fahrtrichtung 4 ausgerichtete Achsen, so daß der Tragrahmen 3 gegenüber dem Kuppelrahmen 2 in einer vertikalen Ebene, also parallel zur Zeichenebene der Fig. 1, verschwenkbar ist. Die Gelenke 19, 29, 24, 25 sind nicht auf den Eckpunkten eines Parallelogramms angeordnet, sondern davon abweichend so, daß sich bei Mähbewegungen und beim Ausweichen des Mähwerks an Bodenunebenheiten der Anstellwinkel 14 mit einer solchen Verschwenkung verändert. Ein in mittlerer Arbeitsstellung positiver Anstellwinkel 14 verkleinert sich beim Auflaufen des Mähbalkens auf eine Bodenerhebung, also beim Hochschwenken der Mähorgane, ein negativer Anstellwinkel vergrößert sich dabei. Als verlängerte Verbindungslinie der Achsen der Gelenke 19 und 20 und damit der oberen Stange 18 ergibt sich eine Verlängerungslinie 26, die entgegen der Fahrtrichtung 4 nach hinten schräg geneigt angeordnet ist. Eine Verbindungslinie der Gelenke 24 und 25 entsprechend jeder Stange 22 bzw. 23 ergibt eine weitere Verlängerungslinie 27, die sich in einem Momentanpol 28 schneiden, der in mittlerer Mähstellung nicht allzu weit entfernt von dem Mähwerk 1 entgegen der Fahrtrichtung 4 nach hinten versetzt, etwa unterhalb des Schleppers, auf jeden Fall aber unterhalb der horizontalen Bodenfläche 15 liegt. Damit ist sichergestellt, daß die Mähorgane 12 bei einer Verschwenkbewegung aus der mittleren Arbeitsstellung heraus ebenfalls um den Momentanpol 28 verschwenkt werden. Zur Verdeutlichung ist eine Verbindungslinie 29 eingezeichnet. Damit ist erkennbar, daß bei Verschwenkbewegungen des Tragrahmens 3 relativ zum Kuppelrahmen 2 der Anstellwinkel 14 nicht konstant bleibt, sondern sich ändert. Durch die Lage des Momentanpols 28 unterhalb der horizontalen Bodenfläche 15 ist sichergestellt, daß beim Auftreten von Bodenhindernissen im Sinne von Erhebungen, durch die also der Tragrahmen 3 mit den Mähorganen 12 angehoben wird, der positive Anstellwinkel 14 kleiner wird, also der sich unterhalb der Mähorgane 12 befindliche Mähbalken 30 in einen günstigeren Relativwinkel gelangt, so daß über den Mähbalken 13 leichter Kräfte von dem Bodenhindernis übertragen werden können, die ein erleichtertes Aufwärtsgleiten des Mähbalkens 30 an dem Hindernis bewirken. Wenn umgekehrt im Verlaufe eines Mähvorgangs aus der mittleren Mähstellung heraus eine Bodenvertiefung auftritt, bewirkt die nach unten gerichtete Verschwenkbewegung des Tragrahmens 3 um den Momentanpol 28 eine Vergrößerung des Anstellwinkels 14, verbunden mit einem erleichterten Herabgleiten des Mähbalkens 30 im Bereich der Vertiefung.

Zwischen Kuppelrahmen 2 und Tragrahmen 3 kann weiterhin in der dargestellten Weise eine Entlastungsfeder 31 vorgesehen sein, die zweckmäßig am oberen Ende des Kuppelrahmens 2 und im unteren Bereich des Tragrahmens 3 eingehängt ist und so den Tragrahmen 3 mit den Mähorganen 12 von einem Teil seines Gewichtes entlastet, so daß das Auflagegewicht erniedrigt wird und der Tragrahmen 3 und damit die Mähorgane 12 sich Bodenhindernissen während der Mäharbeit leichter, schneller und besser anpassen können.

Fig. 1 zeigt das Mähwerk 1 in abgestellter Stellung, also in der Stellung, wie sie beim Abkuppeln des Oberlenkers 5 und der Unterlenker 7 eingenommen wird. Das Mähwerk 1 ruht mit dem Mähbalken 30 auf der horizontalen Bodenfläche 15 auf, und das Gewicht des Kuppelrahmens 2 verschwenkt diesen relativ zum Tragrahmen 3 nach unten. Umgekehrt wird sich in der Arbeitsstellung, also beim Mähen, eine Relativlage zwischen Kuppelrahmen 2 und Tragrahmen 3 ergeben, in der der Kuppelrahmen 2 im Vergleich zu seiner Darstellung in Fig. 1 weiter angehoben ist. Dieser Anhebevorgang wird durch die Hebevorrichtung am Schlepper ausgeführt, bis eine mittlere Arbeitsstellung eingestellt ist, bei der der Mähbalken 30 auf der Bodenfläche 15 aufruht. Die Verlängerungslinie 27 nimmt dann zur Bodenfläche 15 einen Winkel von etwa 4° ein. Beim Auftreten von Bodenhindernissen, also Erhöhungen und Vertiefungen relativ zur Bodenfläche 15, bleibt der Kuppelrahmen 2 im wesentlichen auf gleicher Höhe, während der Tragrahmen 3 um einen Winkelbereich 32 um den auch wandernden Momentanpol 28 verschwenkbar ist.

Zur Begrenzung des Winkelbereichs 32 nach der einen Richtung, also nach unten, dient ein ortsfester Anschlag 33, der mit einem als Gegenanschlag 34 wirkenden Kragfortsatz 35 zusammenarbeitet, der drehfest mit der Stange 22 bzw. 23 verbunden ist. Es sei bereits hier darauf hingewiesen, daß die Anschläge jeweils rechts und links einmal im Bereich der Stange 22 und zum anderen im Bereich der Stange 23 gebildet sind. Der Gegenanschlag 34 kommt an dem ortsfesten Anschlag 33 zur Anlage, wenn der Kuppelrahmen 2 über die Hebevorrichtung des Schleppers so angehoben wird, daß auch der Mähbalken 30 von der Bodenfläche 15 abhebt. Es handelt sich dann um eine ausgehobene Stellung.

Im Bereich des Tragrahmens 3 und jeweils im Bereich der vorderen Enden der Stangen 22 und 23 sind Lochbildplatten 36 vorgesehen, beispielsweise angeschweißt oder angeschraubt, die mit ihrer Haupterstreckungsfläche parallel zur Vertikalebene durch die Fahrtrichtung 4 nach hinten abstehend vorgesehen sind. In jeder Lochbildplatte 36 ist ein Lager 37 vorgesehen, durch die sich eine Verbindungsstange 38 hindurcherstreckt, die mit Hilfe der beiden Lager 37 in diesen verdrehbar, aber auch in diesen axial verschiebbar gelagert ist. Die Verbindungsstange 38 besitzt an ihrem einen Ende einen Betätigungswinkel 39, an dem sie ergriffen, gezogen, verschoben und wieder eingeschoben werden kann. Eine Feder 40 (Fig. 2) sichert jede Stellung nach Loslassen des Betätigungswinkels 39. An der Verbindungsstange 38 sind gleichsinnig abgewinkelte Bolzen 41 vorgesehen, die einerseits in verschiedene Löcher in den Lochbildplatten 36 einschwenkbar und andererseits in eine ausgerückte Stellung überführbar sind, außerhalb der Lochbildplatte 36. Wenn die Bolzen 41 in die Löcher 42 eingeschoben sind, wird von ihnen ein aushebbarer Anschlag 43 gebildet, also ein Anschlag, der in Funktion gesetzt, aber auch ausgerückt werden kann, so daß er ohne Einfluß ist. Dieser aushebbare Anschlag 43, der im Bereich jeder Lochbildplatte 36 gebildet ist, begrenzt den Verschwenkbereich 32 nach der anderen Richtung. Auch dieser aushebbare Anschlag 43 arbeitet mit dem Gegenanschlag 34 des Kragfortsatzes 35 zusammen. In Fig. 1 ist die abgesetzte Stellung des Mähwerks 1 dargestellt, in der der eingeschobene aushebbare Anschlag 43 ein weiteres Absinken des Kuppelrahmens 2 relativ zum Tragrahmen 3 verhindert Und damit sicherstellt, daß beim Wiederaufnehmen des Mähwerks an der Hebevorrichtung des Schleppers sowohl der Oberlenker 5 wie auch die Unterlenker 7 problemlos angesetzt werden können.

Zur Verdeutlichung und Erläuterung der Wirkungsweise der verschiedenen Anschläge sei auf die Fig. 3 bis 6 hingewiesen. Fig. 3 zeigt eine Detaildarstellung einer der beiden Lochplatten 36 an dem Tragrahmen 3 oberhalb des Gelenkes 25, an dem die untere Stange 22 bzw. 23 angreift. In Fig. 3 ist die abgestellte Stellung des Mähwerks gemäß Fig. 1 erläutert. Das Mähwerk 1 ruht mit dem Mähbalken 30 bzw. dem Tragrahmen 3 auf der Bodenfläche 15 auf. Die Abwärtsbewegung des Kuppelrahmens 2 wird durch den in das Loch 42 eingesetzten Bolzen 41, also durch den aushebbaren Anschlag 43, begrenzt.

In jeder Lochbildplatte 36 sind noch weitere Löcher 44 und 45 vorgesehen, die wahlweise auch von dem Bolzen 41 bedient werden können, wie im Folgenden noch erläutert wird. Der Bolzen 41 kann aber auch völlig aus den Löchern ausgeschwenkt werden, wie dies Fig. 4 zeigt. Fig. 4 gibt die Mähstellung wieder, also eine Stellung, in der der Winkelbereich 32 nur nach der einen Seite, nämlich durch den ortsfesten Anschlag 33, begrenzt und festgelegt wird, während nach der anderen Richtung eine solche Begrenzung fehlt. Mit anderen Worten ist hier der Anschlag 43 ausgehoben und damit außer Funktion. Der Winkelbereich 32 ist besonders groß, so daß entsprechend hohe Bodenhindernisse auch überwunden werden können.

Fig. 5 zeigt eine Relativlage, bei der der Gegenanschlag 34 an dem ortsfesten Anschlag 33 in Anlage ist. Es ist also eine angehobene Transportstellung oder eine ausgehobene Stellung des Mähwerks 1 verdeutlicht. Andererseits ist der Bolzen 41 in das Loch 44 eingeschwenkt, so daß der Winkelbereich 32 hier auch nach oben begrenzt ist. Die Einnahme dieser Stellung ist sinnvoll in Verbindung mit einer Ausrasteinrichtung 46 (Fig. 8 und 9), wie sie in Einzelausbildung der oberen Stange 18 vorgesehen ist.

Fig. 6 zeigt eine hohe Transportstellung. Der Bolzen 41 ist in das Loch 45 eingeschwenkt, so daß der Gegenanschlag 34 nicht an dem ortsfesten Anschlag 33, sondern an dem in das Loch 45 eingesteckten Bolzen 41 anschlägt und insoweit das Absinken des Tragrahmens 3 gegenüber dem Kuppelrahmen 2 begrenzt. Es versteht sich, daß das Einführen des Bolzens 41 in das Loch 45 nur dann möglich ist, wenn vorher der Kuppelrahmen 2 mit der Hebevorrichtung des Schleppers relativ weit gegenüber dem auf der Bodenfläche 15 aufgesetzten Tragrahmen 3 abgesenkt worden ist. Beim nachfolgenden Anhebevorgang mit der Hebevorrichtung kommt der Gegenanschlag 34 des Kragfortsatzes 35 dann an dem Bolzen 41 zur Anlage, so daß eine besonders hohe Transportstellung eingenommen wird, wie sie beispielsweise für den Transport des Mähwerkes auf der Straße sinnvoll ist.

Fig. 7 verdeutlicht eine teilweise geschnittene Ansicht gemäß der Linie VII-VII in Fig. 3.

Die Fig. 8 und 9 lassen die besondere Ausbildung der oberen Stange 18 in einer bevorzugten Ausführungsform erkennen. Die Stange 18 besteht hier aus den Teilen 47 und 48, die in der dargestellten Weise über eine eine Feder 49 aufweisende ausrastbare Kupplung 50 miteinander verbunden und ansonsten aneinander geführt sind. Beim Auftreten eines besonders hohen Bodenhindernisses und bei eingesetztem Bolzen 41 in das Loch 44 (Fig. 5) wird der Gegenanschlag 34 an dem eingesetzten Bolzen 41 anschlagen und die entsprechend eingestellte Ausrasteinrichtung 46 auslösen, so daß sich die vorher festgehaltene Länge der Stange 18 vergrößert, wodurch es möglich wird, daß die Mähorgane 12 am Bodenhindernis relativ nach hinten abschwenken und ausweichen können. Dies stellt eine Sicherheitseinrichtung dar.

Bezugszeichenliste

1 Mähwerk

2 Kuppelrahmen

3 Tragrahmen

4 Fahrtrichtung

5 Oberlenker

6 Gelenk

7 Unterlenker

8 Gelenk

9 oberer Teil

10 unterer Teil

11 Schraubenverbindung

12 Mähorgan

13 Achse

14 Anstellwinkel

15 Bodenfläche

16 Antriebswelle

17 Umlenkgetriebe

18 Stange

19 Gelenk

20 Gelenk

21 Fortsatz

22 Stange

23 Stange

24 Gelenk

25 Gelenk

26 Verlängerungslinie

27 Verlängerungslinie

28 Momentanpol

29 Verbindungslinie

30 Mähbalken

31 Entlastungsfeder

32 Winkelbereich

33 ortsfester Anschlag

34 Gegenanschlag

35 Kragfortsatz

36 Lochbildplatten

37 Lager

38 Verbindungsstange

39 Betätigungswinkel

40 Feder

41 Bolzen

42 Loch

43 aushebbarer Anschlag

44 Loch

45 Loch

46 Ausrasteinrichtung

47 Teil

48 Teil

49 Feder

50 Kupplung


Anspruch[de]
  1. 1. An einem Schlepper anbringbares Mähwerk (1), insbesondere für den Frontanbau, mit einem an die Hebevorrichtung des Schleppers anschließbaren Kuppelrahmen (2) und einem die Mähorgane (12) aufnehmenden Tragrahmen (3), wobei der Tragrahmen (3) über mehrere Stangen (18, 22, 23), von denen zwei (22, 23) im unteren Bereich und mindestens eine (18) im oberen Bereich angeordnet sind, gegenüber dem Kuppelrahmen (2) in einer vertikalen Ebene angenähert parallelogrammartig schwenkbar ist und diese Schwenkbarkeit auf einen Winkelbereich (32) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung und Ausbildung der Stangen (18, 22, 23) abweichend von einer genauen Parallelogramm-Anordnung so getroffen ist, daß erstens der Momentanpol (28) als Schnittpunkt der Verlängerungslinien (26, 27) der Stangen (18, 22, 23) bei mittlerer Arbeitsstellung des Mähwerks (1) unterhalb der horizontalen Bodenfläche (15) liegt und daß zweitens sich der Anstellwinkel (14) der Mähorgane (12) beim Verschwenken des Tragrahmens (3) in einer vertikalen Ebene nach oben verkleinert.
  2. 2. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufhebung der Begrenzung des Winkelbereiches (32) der Schwenkbarkeit des Tragrahmens (3) gegenüber dem Kuppelrahmen (2) nach oben ein aushebbarer Anschlag (43) vorgesehen ist.
  3. 3. Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Begrenzung des Winkelbereiches (32) der Schwenkbarkeit des Tragrahmens (3) gegenüber dem Kuppelrahmen (2) nach unten ein ortsfester Anschlag (33) vorgesehen ist und daß die Anschläge (33, 43) an dem Tragrahmen (3) vorgesehen sind.
  4. 4. Mähwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (3) in Fahrtrichtung (4) vor dem Kuppelrahmen (2) angeordnet ist und daß die obere Stange (18) kürzer als die unteren Stangen (22, 23) ist.
  5. 5. Mähwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (33, 43 usw.) an dem Tragrahmen (3) rechts und links im Bereich der beiden unteren Stangen (22, 23) vorgesehen sind.
  6. 6. Mähwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Anschlägen (33, 43 usw.) an dem Tragrahmen (3) ein Gegenanschlag (34) zugeordnet ist, der von einem drehfest mit der Stange (22, 23) verbundenen Kragfortsatz (35) gebildet ist.
  7. 7. Mähwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aushebbaren Anschläge (43) an dem Tragrahmen (3) über ein Verbindungsmittel, insbesondere eine Verbindungsstange (38), gemeinsam betätigbar sind.
  8. 8. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einklinkbarer Höhenanschlag (41, 45) zur Absicherung einer hohen Transportstellung des Tragrahmens (3) gegenüber dem Kuppelrahmen (2) vorgesehen ist.
  9. 9. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen Bereich angeordnete Stange (18) eine Ausrasteinrichtung (46) aufweist, wobei die Stange (18) insbesondere zweiteilig ausgebildet und mit einer Kupplung versehen ist.
  10. 10. Mähwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Tragrahmen (3) Lochbildplatten (36) und an den im unteren Bereich angeordneten Stangen (22, 23) Kragfortsätze (35) vorgesehen sind, wobei die Lochbildplatten (36) Löcher (42, 44, 45) für eine Begrenzung des Winkelbereichs (32), für eine Absetzstellung des Mähwerks (1) und für eine hohe Transportstellung aufweisen und diesen Löchern (42, 44, 45) wahlweise die verschiedenen Anschläge bildende Bolzen (41) zugeordnet sind.
  11. 11. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im unteren und oberen Bereich angeordneten Stangen (18, 22, 23) an beiden Enden in Kugelgelenken aufgehängt sind.
  12. 12. Mähwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelgelenke der im unteren und im oberen Bereich angeordneten Stangen (22, 23, 18) einerseits vor dem Tragrahmen (3) und/oder andererseits hinter dem Kuppelrahmen (2) positioniert sind.
  13. 13. Mähwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (3) in einen unteren und einen oberen Teil (10, 9) unterteilt ist und daß die beiden Teile (9, 10) des Tragrahmens (3) über eine lösbare Schraubenverbindung (11) in unterschiedlichen Seitenlagen miteinander verbindbar sind.






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