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MULTINIVEAURADIOKOMMUNIKATIONSSYSTEM - Dokument DE69126417T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69126417T2 05.02.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0494298
Titel MULTINIVEAURADIOKOMMUNIKATIONSSYSTEM
Anmelder Norand Corp., Cedar Rapids, Ia., US
Erfinder KOENCK, Steven, E., Cedar Rapids, IA 52403, US;
BUNTE, Alan, G., Cedar Rapids, IA 52402, US;
CARGIN, Keith, K., Jr., Cedar Rapids, IA 52402, US;
HANSON, George, E., Cedar Rapids, IA 52405, US;
MAHANY, Ronald, L., Cedar Rapids, IA 52402, US;
MILLER, Phillip, Cedar Rapids, IA 52404, US;
SALVAY, Steven, H., Cedar Rapids, IA 52401, US
Vertreter Patentanwälte Maxton & Langmaack, 50968 Köln
DE-Aktenzeichen 69126417
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.07.1991
EP-Aktenzeichen 919143156
WO-Anmeldetag 24.07.1991
PCT-Aktenzeichen US9105234
WO-Veröffentlichungsnummer 9202084
WO-Veröffentlichungsdatum 06.02.1992
EP-Offenlegungsdatum 15.07.1992
EP date of grant 04.06.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.1998
IPC-Hauptklasse H04B 7/15
IPC-Nebenklasse G07G 1/14   G08C 17/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein mobile Datenübertragungssysteme und insbesondere Datenübertragungssysteme, bei denen zwischen einem zentralen Computer oder einer Datenverarbeitungsstation und einer Mehrzahl von selektiv adressierbaren untergeordneten Übertragungsstationen eine Funkverbindung vorgesehen ist.

Der Stand der Technik ist bis zu einem Zustand entwickelt worden, bei dem die Verwendung von Funkverbindungen zwischen einem Zentralcomputer als zentraler Datenverarbeitungsstation und einer Mehrzahl von untergeordneten Stationen üblich geworden ist. Tragbare, in der Hand haltbare Datenendgeräte (Datenterminal) sind über drahtlose RF- (Radiofrequenz-) Datenverbindungen zu einem Transceiver (Sender-/Empfänger- Gerät) mit einer Multiplexer-Station und einer derartigen zentralen Datenverarbeitungsstation verbunden. Die tragbaren Datenterminals werden beispielsweise zur Warenauffüllung oder mit effektiver zur Echt-Zeit-Bestandskontrolle und Preisauszeichnung genutzt

Die US-Patentschrift Nr. 4 775 928 beschreibt ein System, das einen Computerbenutzer in die Lage versetzt, von einem tragbaren Datenterminal über eine drahtlose Verbindung Befehle auf einen Computer zu übertragen und auch Befehle von dem Computer zu empfangen.

In einer derzeit anhängigen, mit "Transaction Control System Induding Portable Data Terminal and Mobile Customer Service Station" (Regelungssystem für die Übertragung, einschließlich eines tragbaren Datenterminals und einer mobilen Kunden- Service-Station) bezeichneten Patentanmeldung von Miller et. al., Anmeldenummer 07/345 146, die am 28. April 1989 angemeldet und auf den Anmelder dieser Anmeldung übertragen wurde, wird zumindest eines der Handdatenterminals durch eine tragbare Kunden-Service-Station ersetzt, die eine Mehrzahl von Komponenten enthalten kann, die durch eine zentrale Verarbeitungsstation selektiv adressiert werden, um auf Grundlage von Dateneingaben, die von einem oder mehreren der tragbaren Datenterminals des beschriebenen Übertragungssystems empfangen werden, Kundeninformationen an der tragbaren Kunden-Service- Station auszugeben.

Andere Anwendungen der zentral gesteuerten Verfahren betreffen Verbesserungen des fahrenden Liefer- und Servicegeschäfts. Bezüglich des Betriebes im Zusammenhang mit Lieferdiensten kann ein Auslieferungsfahrzeug ein innerhalb des Fahrzeuges angeordnetes Druckermodul enthalten, das entweder durch das Fahrzeug mit Energie versorgt oder durch eine Batterie gespeist wird, also selbstversorgend ausgebildet ist. Das Druckermodul kann mit einem Gehäuse des Datenterminals verbunden sein, wie es zum Beispiel in einer Patentanmeldung von Phillip Miller u.a., angemeldet am 31. Januar 1989, Anmeldenummer 07/305 302 und mit "Vehicle Data System" (Fahrzeug-Daten-System) betitelt, beschrieben ist, die auf den Anmelder der vorliegenden Anmeldung überschrieben wurde. Ein tragbares Datenterminal kann in das Gehäuse eingesetzt sein. Das Einsetzen des Endgeräts verbindet das Endgerät kommunikativ mit dem Drucker um das Endgerät so in die Lage zu versetzen, Daten zum Drucker zu übertragen. Diese Art des Betriebs ermöglicht dem Auslieferungsfahrer, das tragbare Datenterminal zu benutzen, um einen Handel in den Räumen des Kunden abzuschließen, eine Aufzeichnung des abgeschlossenen Handels in das Terminal einzugeben und für eine Übertragung zum Druckermodul einige der eingegebenen Informationen von der Aufzeichnung über den Handel zu verwenden, um eine gedruckte Rechnung oder Fahrtkostenabrechnung zu erzeugen, die er dem Kunden vor Ort zeigen und für die Unterlagen des Kunden übergeben kann. Bei einem derartigen Betrieb kann das Datenterminal in Form eines stapelartig oder "batch-job"-artig arbeitenden Typs ausgebildet sein, bei dem das Datenterminal alle geschäftlichen Informationen bezüglich einer Mehrzahl von Auslieferungen bis die Liefertour abgeschlossen ist in einem selbsterhaltenden Speicher aufnimmt. Dann können die gesammelten Daten von dem Datenterminal über eine festverdrahtete Datenverbindung auf eine zentrale Verarbeitungsstation übertragen werden.

Die genannte parallel anhängige Anmeldung von Phillip Miller u.a. beschreibt ferner ein Datenverarbeitungssystem eines Fahrzeuges, das die Verwendung der tragbaren Daten-Einheit auf die Adressierung einer Mehrzahl von Datengeräten erweitert, die selektiv in Wartungsfahrzeugen eingebaut und eingesetzt werden können. Das System kann zumindest ein tragbares Datenterminal aufweisen, das zum Sammeln von Daten außerhalb des Fahrzeuges in einer zum Betrieb bei der Auslieferungsfahrt ähnlichen Weise vorübergehend entnommen werden kann. Als besonderes Beispiel ist als Fahrzeug ein Gabelstapler beschrieben, dessen Betrieb durch das Fahrzeug-Datensystem vorteilhaft beeinflußt wird. Über das Datensystem kann ein Bediener des Gabelstaplers Arbeitskommandos auf Echt-Zeit-Basis empfangen. Jedes einzelne der Mehrzahl von Datengeräten kann je nach Adressierung zum Beispiel durch einen LAN-Controller selektiv über ein fest im Fahrzeug eingebautes lokales Netzwerk (Local-Area-Network - LAN) mit anderen Datengeräten verbunden werden. Die zeitgleich anhängige Anmeldung, auf die hier Bezug genommen wird, beschreibt ferner ein tragbares Handterminal, das eine Programmsteuerung enthalten kann, die es in die Lage versetzt, als LAN-Controller zu arbeiten und kann entnehmbar in einem mobilen Befestigungsadapter des LAN des Fahrzeugs aufgenommen sein. Alternativ kann auch ein RF- Modem mit dem LAN verbunden sein und den Netzwerk-Controller enthalten und darüber hinaus den Datenbus des LAN mit einer stationären Hauptdatenverarbeitungsstation verbinden. Das RF- Modem würde in der Lage sein, periodisch Daten von dem tragbaren Datenterminal und von verschiedenen anderen, mit dem LAN verbundenen Datenterminals oder Meßgeräten der Hauptstation zuzuführen. Auf ähnliche Weise kann die Hauptstation Daten an ein Datenterminal schicken, wie zum Beispiel bei Bedarf an einen Drucker.

Das oben beschriebene System nach der Patentanmeldung von Phillip Miller u.a. umfaßt eine weitere Verbesserung dahingehend, daß jedes der beschriebenen Datenterminals, wie zum Beispiel ein die Fahrzeugbetriebsdaten aufnehmendes Meßgerät oder der im Fahrzeug angeordnete Drucker, selektiv mit dem LAN nur dann verbunden sind, wenn sie voll funktionsfähig sind und anderenfalls nicht als bestehender Bestandteil des LAN erkannt werden. Obwohl flexibler als die starren Geräteinstallationen nach dem Stand der Technik, ist die Betriebsflexibilität eines solchen Systems durch die KonFiguration des in dem Fahrzeug installierten LAN beschränkt. Um das System in die Lage zu versetzen, einen bestimmten Zweck zu erfüllen, müssen Adapter für Datenterminals für eine vorbestimmte Anzahl von Datenterminals oder Peripheriegeräten kon-Figuriert werden. Obwohl Fahrzeug-LAN-Systeme für eine vorbestimmte Anzahl von Datengeräten dafür bekannt sind, daß sie die Verkabelung des Fahrzeugs vereinfachen, erhöht die bei dem beschriebenen Fahrzeug-Datensystem zulässige gewünschte Flexibilität wieder die Komplexität der Lokalisierung der Datenterminaladapter zur selektiven Aufnahme verschiedener Datenterminals.

Ein ähnliches Kommunikationssystem ist in der US- Patentschrift Nr. 4 539 706 beschrieben, bei der ein mobiler Transceiver über einen ersten Frequenzkanal mit einer Mehrzahl von tragbaren Handgeräten kommuniziert. Der mobile Transceiver ist über ein zweites Frequenzband mit einer feststehenden Basisstation verbunden und in der Lage, die auf einem Frequenzband empfangenen Signale auf dem anderen wiederzugeben.

Es ist daher Gegenstand der Erfindung, ein tragbares Datensystem zu schaffen, das ohne die Notwendigkeit einer vorinstallierten Verkabelung für die Unterstützung jeder dieser selektiven Vergrößerungen selektiv vergrößert werden kann.

Es ist ein zusätzlicher Gegenstand der Erfindung, Vorkehrungen für eine selektive Anordnung von Datenterminals innerhalb einer funktionalen Umgebung eines LAN-Controllers ohne die Notwendigkeit einer Mehrzahl von vorinstallierten Datenterminaladaptern für das Hinzufügen solcher Datenterminals an jedem der gewünschten Orte relativ zum LAN-Controller zu schaffen.

Es ist ein weiterer Gegenstand eines besonderen Aspektes der Erfindung, ein mobiles LAN, wie z.B. einem in einem Fahrzeug fest installierten LAN, mit einer Vielseitigkeit zu versehen, die es ermöglicht, Datenterminals wahlweise hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne daß es erforderlich ist, Änderungen der Verkabelung solcher mobilen LANs vorzunehmen.

Die Erfindung kann ferner ein tragbares, Handdatenterminal schaffen, mit dem Scannen, das Anzeigen von Daten, Drucken, die Kommunikation mit einem entfernt angeordneten Hauptrechner oder einer zentralen Datenverarbeitungsstation oder andere Funktionen ohne den üblicherweise mit einer derartigen Funktionsvielfalt einhergehenden Größenzuwachs möglich ist.

Weiterhin kann die Erfindung ein Mittel zur drahtlosen Kommunikation zwischen einem tragbaren, Handdatenterminal und einer Mehrzahl von Peripheriegeräten, die für ein solches tragbares Handdatenterminal vorgesehen sind, schaffen.

Die vorliegende Erfindung schafft ein System zur Datenübertragung mit einem lokalen Netzwerk, das so ausgebildet ist, daß es auf einem ersten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet; mit einer Übertragungsschnittstelle, die so ausgebildet ist, daß sie auf einem zweiten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet; und mit einem mobilen Übertragungsgerät, das so ausgebildet ist, daß es auf dem ersten und dem zweiten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet. Ein Steuergerät ist zum Betrieb auf dem ersten drahtlosen Übertragungskanal vorgesehen, um die Übertragung in dem lokalen Netzwerk zu verwalten.

Bei einer bevorzugten Anordnung ist die Übertragungsschnittstelle kommunikativ mit einer Datenstation verbunden. Das lokale Netzwerk umfaßt bevorzugt eine Mehrzahl von Datenterminals, von denen jedes einen Transceiver zum Betrieb auf dem ersten drahtlosen Kommunikationskanal aufweist.

Das hierarchische System zur Datenkommunikation ermöglicht, daß die Datenterminals kommunikativ mit einem Fernnetzempfänger verbunden werden. Vorteile werden in einem großflächigen, bei Radiofrequenz arbeitenden Kommunikationsnetz erzielt, das mit einer großen Anzahl von relativ kostengünstigen Endgeräten an der äußeren Betriebsgrenze des Systems betrieben wird. Indem die geringen Kosten eines Transceivers für jedes Datenterminal in Verbindung mit der Vermeidung von Installationskosten und der Aufrechterhaltung eines fest installierten Verkabelungssystems dazu neigt, ein kosteneffektiveres und flexibleres Kommunikationssystem zu schaffen, können an der äußeren Betriebsgrenze des Kommunikationssystems Kosteneinsparungen realisiert werden. Der zweite drahtlose Kommunikationskanal kann über eine längere Übertragungsstrecke betrieben werden, während der erste strengeren Übertragungsspezifikationen unterliegen kann.

Das Gerät zur Datenübertragung kann wahlweise vorbestimmte Daten aus den empfangenen Nachrichten herausfiltern und nur ausgewählte Daten zwischen einer Datenstation und einem oder mehreren Datenterminals übertragen. Der Controller kann mit einer Vielzahl von modularen Datenterminals kommunizieren und ausgewählte Daten als Datennachrichten zwischen den Endgeräten umleiten.

Die Erfindung wird nun beispielhaft und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine schematische Wiedergabe eines bei Radiofrequenz arbeitenden Multi-Bestell-Übertragungssystems ist;

Fig. 2 ein vereinfachtes schematisches Diagramm eines Übertragungssystems nach der Erfindung ist;

Fig. 3 ein Blockdiagramm der Hauptkomponenten eines Übertragungsgeräts mit den Merkmalen der vorliegenden Erfindung ist; die

Fig. 4 und 5 vereinfachte Wiedergaben von Anwendungen des in Fig. 3 dargestellten Übertragungsgeräts und von die Merkmale der vorliegenden Erfindung verwirklichenden Datenterminals;

Fig. 6 ein Flußdiagramm ist, das die Arbeitsschritte eines Übertragungsgeräts im Einklang mit der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 7 eine vereinfachte Wiedergabe eines Datenterminals mit den Merkmalen der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 8 ein schematisches Diagramm eines Übertragungssystems zeigt, das eine Mehrzahl von LANs aufweist;

Fig. 9 eine vereinfachte Wiedergabe von Einzelheiten eines Übertragungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung, die ein Datenterminal in die Lage versetzen, vorübergehend mit diesem verbunden zu werden;

Fig. 10 eine schematische Darstellung eines anderen Übertragungssystems ist;

Fig. 11 eine vereinfachte Wiedergabe eines Geräts zur Dateneingabe für die Darstellung bestimmter Merkmale der Erfindung ist und

Fig. 12 eine schaubildliche Darstellung eines Behälters für das in Fig. 11 gezeigte Dateneingabegerät ist.

In Fig. 1 ist ein mobiles Multibefehl- oder Multischichtsystem zur Datenübertragung, allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnetes Datensystem dargestellt. Das Wort "mobil" bezieht sich auf bestimmte Benutzergeräte des Datensystems 10, indem sie entweder tragbar im Sinne von selbstversorgend durch eine interne Energieversorgung sind oder eine hinreichend geringe Größe aufweisen und dafür vorgesehen sind, durch einen Bediener ohne Mühen getragen werden zu können, oder indem sie beide Eigenschaften aufweisen. Für die meisten Anwendungen des Datensystems 10 bezieht sich das Wort ,,mobilu nicht auf eine Datenstation ("DATA STATION"), die auch durch das Bezugszeichen 11 bezeichnet ist. Die Datenstation 11 ist stellvertretend für eine zentrale Datenverarbeitungsstation, die üblicherweise als "Host" bezeichnet wird, nämlich einem Hauptrechner 11. Obwohl er sicherlich auch in dem hier bezeichneten Sinne mobil sein könnte, ist der Hauptrechner 11 üblicherweise ortsfest und wird in der Regel an einer zentralen Stelle angeordnet. Der Hauptrechner 11 kann ein Mainframe-Computer oder ein Computer einer neuen Generation von Hochleistungs-Desktop-Computern sein. In jedem Fall ist er dafür vorgesehen und es wird von ihm erwartet, daß er eine ausreichende Verarbeitungskapazität aufweist, um die Erfordernisse des Datensystems 10 zu erfüllen. Während das hierin weiter beschriebene Datensystem 10 mit einem Großrechner, wir z.B. dem Hauptrechner 11, kommunizieren kann, ist es für die Funktion des Datensystems gemäß der Erfindung nicht notwendig, daß der Hauptrechner 11 Teil des hierin weiter beschriebenen Datensystems 10 ist.

Der Hauptrechner 11 wird in der Regel über eine übliche Übertragungsverbindung, wie z.B. einem Übertragungskabel oder einer optischen Glasfaserdatenleitung 12 mit einer Übertragungsschnittstelle 15 verbunden. Das Wort "Übertragung", wie es hierin verwendet wird, bezieht sich auf das Senden und Empfangen von digitalen Datennachrichten. Eine Übertragung kann durch derartige Datenleitungen 12 oder über das Senden und Empfangen bei Radiofrequenz stattfinden. Wenn beschrieben wird, daß eine Datennachricht von einem Gerät zu einem anderen übertragen wurde, wird eine eingerichtete Verbindung angenommen. Obwohl jedoch eine Nachricht im allgemeinen von allen unter der gleichen Frequenz arbeitenden Endgeräten empfangen wird, schließt die selektive Adressierung eine Verarbeitung einer Nachricht, die nicht für ein bestimmtes Terminal adressiert ist, aus. Daher beinhaltet das Wort "Ubertragung" auch eine "selektive Übertragung".

Die oben genannte Übertragungsschnittstelle 15 kann in der Nähe des Hauptcomputers 11 angeordnet sein oder kann etwas entfernt an einer günstigen Stelle für eine geeignete Übertragung und einen geeigneten Empfang von Datennachrichten angeordnet sein. Die Übertragungsschnittstelle 15 wird bevorzugt von einem als Multiplexer arbeitenden Übertragungsmodul 16 und einem Transceiver 17 gebildet. Der Transceiver 17, bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ein frequenzmodulierender ("FM-") Transceiver, ist in der Lage, auf einem Frequenzband zu arbeiten, das von der Federal Communication Commission (Fernmeldebehörde der USA) für industrielle FM- Übertragungen freigegeben wurde (Alternativ kann auch ein Streu-Spektrum-Transceiver eingesetzt werden.). Unter Transceiver 17 wird hier ein solches Gerät verstanden, das einen Hochleistungssender und ein zugehöriges Empfängermodul aufweist. Übliche "Bereiche", über die ein derartiger Transceiver wirksam übertragen kann, können 5.000 Fuß oder sogar länger sein. Die durch die Federal Communication Commission eingeführten Übertragungsstandards sind aus diesen Gründen streng. Daher sind die Toleranzen der eingesetzten Komponenten eng definiert. Die Herstellungskosten und die Verfahren zur Qualitätssicherung sind relativ aufwendig, um den erforderlichen Übertragungsstandard zu erfüllen oder zu übertreffen. Der Begriff "Hochleistung" wird als relativer Begriff verwendet, um eine Betriebsart der Datenkommunikation in bezug auf eine andere Art eines Transceiversmoduls eines Geräts zur Datenübertragung 18 zu benennen oder hiervon abzugrenzen.

Das Übertragungsgerät 18 beinhaltet ferner einen Transceiver 17, der ein Hochleistungssendemodul aufweist. Folglich ist der Transceiver 17 der Übertragungsschnittstelle 15 in der Lage, entlang einer Übertragungsverbindung 19 zwischen Antennen 20 und 21 jeweils einer Übertragungsschnittstelle 15 und dem Übertragungsgerät 18 zu übertragen. In Anbetracht des Batteriebetriebs nehmen die jeweiligen Übertragungsmodule und Transceiver 17 eine verhältnismäßig hohe Leistungsmenge auf. Das Übertragungsgerät 18, so wie es hier beschrieben ist, ist allgemein "tragbar" oder "mobil". Die selbstversorgende Spannungsquelle weist daher ein hinreichend niedriges Gewicht auf, um sicherzustellen, daß das Übertragungsgerät 18, das zum Tragen an einem Riemen 22 vorgesehen ist, durch eine Person, wie beispielsweise in Fig. 4 gezeigt, getragen werden kann. Das Übertragungsgerät 18 kann auch auf einem Fahrzeug montiert sein, wie z.B. einem Auslieferungslastwagen oder auf einem Gabelstapler für den Einsatz beim Betrieb in einem Lagerhaus. Wenn es in einem Fahrzeug oder auf einem Gabelstapler montiert ist, kann das Übertragungsgerät 18 ausreichend von der bordseitigen Fahrzeugenergiequelle versorgt werden.

Es sollte festgehalten werden, daß die Antennen 20 und 21 schematisch als übliche dreieckige Antennensymbole in Unterscheidung zu einer symbolischen Darstellung anderer Antennen 24 des Übertragungsgeräts 18, die als Stift mit abgerundetem Ende gezeigt sind, dargestellt sind. Die Antenne 24 bildet die Antenne dessen, was hierin als "Niedrigleistungs"- Transceiver 25 bezeichnet ist, einer Sender-Empfänger- Einheit, die mit ersten Radiofrequenz-Übertragungsarten arbeitet, relativ zu denjenigen des Transceivers 17 bevorzugt Übertragungsarten niedriger Leistung. Die Transceivereinheit 17 kann dann dadurch charakterisiert sein, daß sie eine zweite Art der Radiofrequenzübertragungen oder im Vergleich Übertragungen hoher Leistung aufweist. Wie aus der folgenden Beschreibung der jeweiligen Funktionen und Betriebsarten der Transceiver 17 und 25 ersichtlich werden wird, sollten sich die jeweiligen Übertragungen nicht überlappen. Die Transceiver 17 werden daher konsequenterweise unter Einsatz eines Übertragungskanals arbeiten, der zu demjenigen der Transceiver 25 verschieden ist. Verschiedene Kanäle bringen verschiedene Frequenzen oder Modulationsverfahren mit sich. Nichtsdestotrotz kann sowohl für die Hochleistungs- als auch für die Niedrigleistungs-Transceiver 17 und 25 eine einzige Antenne genutzt werden, so daß die Antennen 21 und 24 in erster Linie als unterschiedlich dargestellt sind, um die Hochleistungs- und Niedrigleistungs-Transceiver 17 und 25 voneinander zu unterscheiden.

Im Gegensatz zu dem Hochleistungs-Transceiver 17 ist der Übertragungsbereich des Niedrigleistungs-Transceivers 25 klein. Der übliche Niedrigleistungs-Übertragungsbereich kann zwischen 10 und 50 Fuß liegen und der maximale Bereich der Übertragung kann z.B. auf einen Bereich von nicht mehr als einige 100 Fuß beschränkt sein. Die Kommunikationsstandards für derartige, mit niedriger Leistung sendenden Geräte sind weniger streng. Daher kann der Transceiver 25 mit sehr viel niedrigeren Kosten hergestellt werden. Die Wirtschaftlichkeit des Multi-Schicht-Übertragungssystems basiert auf den Kostenvorteilen, die die übliche Verkabelung durch den Transceiver ersetzen. Eine größere Anzahl von Geräten, die an dem ersten oder niedrigsten Niveau des hierarchischen Kommunikationssystems arbeiten, können zu einer wesentlichen Kostenvermeidung mit zugehöriger Zunahme der Flexibilität innerhalb des Systems 10 führen.

Das Übertragungsgerät 18 ist hierin als mobiles oder tragbares Gerät beschrieben. Fig. 1 zeigt schematisch eine anschließbare Spannungsquelle 26, die beispielsweise eine wiederaufladbare Batterie des Typs Nicad (Nickel-Cadmium) mit einer gewünschten Anschaltung zur Zufuhr von Wechselstrom und zur Steuerung eines Aufladebetriebs aufweist. Die Spannungsquelle oder Batterie 26 kann in einem separaten Gehäuse oder in einem üblichen Gehäuse 27 zusammen mit dem Übertragungsgerät 18 angeordnet sein. Die Batterie kann an das Übertragungsgerät 18 in einer üblichen Weise zur Versorgung sowohl jeweils der Hochleistungs- als auch der Niedrigleistungs- Transceiver 17 und 25 als auch eines Übertragungsmoduls ("COM"), auch mit dem Bezugszeichen 28 bezeichnet, angeschlossen sein. Das Übertragungsmodul 28 des Übertragungsgeräts 18 beinhaltet bevorzugt derartige Datenmodulations- und Demodulationsschaltungen, wie sie üblicherweise zur Konvertierung digitaler Datensignale in Signale für Übertragungen durch die Transceiver 17 oder 25 verwandt werden. Das Übertragungsmodul 28 kann ferner Erkennungs- und Adreßschaltungen zur Implementation eines Protokolls für ein lokales Netzwerk ("LAN") aufweisen.

In Fig. 3 ist ein Blockschaubild der funktionalen Hauptblöcke gezeigt, die bei der Beschreibung des Betriebs des Übertragungsgeräts 18 separat benennbar sind. Zusätzlich zu den Hoch- und Niedrigleistungs-Transceivern 17 und 25 und dem Übertragungsmodul 28 ist das Übertragungsgerät 18 von einem Mikroprozessor gesteuert und beinhaltet eine Prozessorschaltung oder einen Mikroprozessor 29 ("MICRO PROCESSOR") eines Typs, der die Fähigkeit aufweist, zwei getrennte Radiofrequenz-Transceiver, wie z.B. die Transceiver 17 und 25, zu adressieren.

Die üblichen Mikroprozessoren des Standes der Technik haben die Fähigkeit, Datennachrichten zu verarbeiten. Das Wort "Verarbeiten", wie es hierin verwandt wird, beinhaltet eine Reihe von Operationen, die üblicherweise durch ein instruierendes Programm gesteuert werden. Das instruierende Programm kann als "Protokoll" bezeichnet werden. Die Datennachrichten können einen oder mehrere Adressencodes und auch Befehlscodes sowie Datencodes enthalten. Der Mikroprozessor 29 weist die Fähigkeit auf, eine empfangene Datennachricht zu lesen und auszuwerten. Üblicherweise antwortet der Mikroprozessor 29 bei Identifikation einer Adresse oder eines Befehlscodes durch Speichern der Adresse oder des Befehlscodes und des empfangenen Datencodes, durch Speichern der Speicheradresse der gespeicherten Information und durch Handlungen infolge von Instruktionen, um Datennachrichten zu erzeugen und die so erzeugten Datennachrichten an zugewiesene Geräte zu senden. Speziellere Befehle betreffen die Steuerung der Niedrigleistungs-Übertragungen im allgemeinen und die Verfügbarkeit, auf Kommando von dem Hochleistungs-Übertragungsniveau zu empfangen oder dorthin zu übertragen. Zur Vermeidung einer Interferenz zwischen der lokalen Niedrigleistungs-Übertragung und der Hochleistungs-Übertragung über einen weiten Bereich, können den Niedrigleistungs- und Hochleistungs-Übertragungen üblicherweise verschiedenen Kanäle zugewiesen werden. Zur Vermeidung interferierender Datenkommunikationsübertragungen auf dem lokalen Niedrigleistungs-Niveau kann das Kommunikationsgerät 18 jedoch die empfangenen Datennachrichten zerlegen und Bereiche hiervon rückadressieren mit einem andren Adreßcode für eine Rückübertragung zu dem angesteuerten Datenterminal auf dem lokalen Niveau. Andere Teile der empfangenen Datennachricht können zu einer anderen Datennachricht zusammengesetzt werden und zu einem anderen Datenterminal auf dem lokalen Niedrigleistungs-Niveau übertragen werden. Zusammengefaßt werden die Verfahrensschritte als "Verarbeiten" bezeichnet. In der speziellen Umgebung des Übertragungsgeräts 18 kann die Anzahl der Verarbeitungsfunktionen nicht wesentlich von denen des Hauptrechners 11 abweichen. Sie sind jedoch für den speziellen Zweck der Übertragung von Informationen zwischen dem Niedrigleistungs- und dem Hochleistungs- Datenübertragungsniveau vorgesehen.

Bei dem Aufbau des Übertragungsgeräts 18 sind Änderungen innerhalb des Bereiches der Erfindung möglich. Es kann beispielsweise gewünscht sein, zwei getrennte, konkurrierend arbeitende Mikroprozessoren 29 in im wesentlichen parallelen Betrieb einzusetzen, wobei jeder den Betrieb von jeweils einem der Transceiver 17 und 25 steuert. Der Betrieb des Mikroprozessors 29 umfaßt üblicherweise ein Random-Access-Memory Modul 30 ("RAM") für das vorübergehende Speichern von Adreßcodes, vorübergehenden Steuercodes und von aus den empfangenen Datennachrichten gewonnenen Daten. Die Speicherkapazität des Speichermoduls 30 kann in Abhängigkeit der durch die gespeicherten Informationen und der Art des gewünschten Betriebs variieren. Wenn eine über den Niedrigleistungs- Transceiver 25 empfangene Information auf den Hauptrechner nur periodisch als Batch-Übertragung aufgeladen werden muß, ist eine größere Speicherkapazität für das Speichermodul 30 erwünscht. Wenn jedoch die Daten über das Übertragungsgerät 18 auf Echt-Zeit-Basis übertragen werden, kann eine verhältnismäßig kleine Speicherkapazität in dem Speichermodul 30 ausreichen. Es kann auch wünschenswert sein, die durch den Mikroprozessor 29 und den Speicher 30 bereitgestellte Datenverarbeitungsleistung und -kapazität dafür einzusetzen, eine Datenverarbeitung innerhalb des Übertragungsgeräts 18 vorzusehen, Die Daten werden zwischen dem beschriebenen funktionalen Schaltungsmodulen über einen üblichen Datenbus 31 ver schickt. Wenn das Übertragungsgerät 18 ebenfalls an den Datenbus 31 angeschlossen ist, wird es ferner einen ROM- Speicher 32 (Nur-Lese-Speicher - "ROM") aufweisen. Der Speicher 32 enthält üblicherweise vorbestimmte oder feste Informationen, wie z.B. das Bearbeitungsprotokoll zum Empfangen und zum Senden von Datennachrichten, zum Herauslesen von Adreßcodes aus den Datennachrichten, Routinen für das vorübergehende Speichern von Adreßcodes und -daten und verschiedene andere Routinen, die aus der Beschreibung des Betriebs des Datensystems 10 ersichtlich werden. Bei dem mit Bezug auf die in Fig. 1 beschriebenen Übertragungssystem würde der ROM- Speicher 32 die Betriebsbefehle für den Mikroprozessor 29 als Protokoll für den Betrieb eines LAN enthalten. Durch das Einfügen des dieser Bauteile in die LAN-Steuerung oder in das Masterprotokoll in dem Speicher 32 des Übertragungsgeräts 18 wird das Übertragungsgerät 18 effektiv zu einem LAN- Controller für eine Anzahl von Datenterminals 33 bis 39, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind. Eine LAN-Betriebsart erlaubt üblicherweise den Datenterminals innerhalb des LAN, auf einem gleichen Niveau untereinander zu kommunizieren. Demzufolge würden alle Transceiver 25 die Teil des gleichen LANs sind, auf der gleichen Radiofrequenz oder dem gleichen Kanal arbeiten. Daher kann üblicherweise eine Sendung durch einen der Transceiver 25 von allen anderen Transceivern innerhalb des LAN empfangen werden. Der übliche LAN-Betrieb zwischen den Datenterminals, wie z.B. den Datenterminals 33 bis 39, kann in Übereinstimmung mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung geändert sein.

Demzufolge steuert das Übertragungsgerät 18 die Übertragung zwischen den Datenterminals 33 bis 39, indem es die Funktion eines Geräts zur Nachrichtenübertragung zum selektiven Rückübertragen durch spezifisches Adressieren von Datennachrichten, die von einem der Datenterminals 33 bis 39 empfangen wurden, zu einem anderen Datenterminal übernimmt. Die Datennachricht muß durch das LAN-Steuerungsprotokoll rückadressiert werden, damit die Datennachricht nicht durch das empfangene Datenterminal bei seiner ersten Übertragung von dem erzeugenden Datenterminal zu dem Übertragungsgerät 18 empfangen wird. Eingabe- und Ausgabesignale werden von oder zu solchen Anfangsdatensignalen zu oder von Datennachrichten der Übertragung zwischen dem jeweiligen Übertragungsgerät 18 und einem der aus den Datenterminals 33 bis 39 ausgewählten und spezifisch adressierten übersetzt.

Die Datenterminals sind insbesondere als spezielle Beispiele von verschiedenen Datenterminalgeräten anzusehen, die angeschlossen werden können, um als System nach der hierin weiter beschriebenen Art zu dienen. Im allgemeinen ist ein Datenterminal ein Datenüberträger. Z.B. können die gezeigten Datenterminals Geräte zur Dateneingabe, Datenausgabe oder beides, oder sogar eine Kombination aus einer Mehrzahl von solchen Geräten sein. Unabhängig davon, ob sie Geräte zur Dateneingabe oder Datenausgabe sind, "überführen" die Datenterminals Daten von einer Form in eine andere. Ein Datenausgabegerät würde Daten von dem Inneren des Systems empfangen und die Daten als Ausgabe in einer anderen Form anzeigen. Im einzelnen würden ein Kartenleser 33 ("CARD READER"), ein Scanner 34 ("SCANNER"), eine Tastatur 35 ("KEYBOARD") und Meßgeräte 36 ("MESSGERÄTE") übliche Dateneingabegeräte sein, in denen Daten durch derartige Geräte von externen Quellen dem System 10 zugänglich gemacht werden, um durch die Geräte in durch elektronische Übertragung innerhalb des Systems übermittelbare digitale und binäre Datensignale "überführt" oder übersetzt zu werden. Der Scanner 34 kann verschiedene Arten von Kennzeichnungen, wie z.B. Bar-Codes, Buchstaben oder Text oder Erfassungskennzeichen lesen. Obwohl die oben genannten Eingabegeräte hauptsächlich Daten in das System einleiten, können nichtsdestotrotz Adreßcodes von den Eingabegeräten empfangen werden. Daher wird, unabhängig davon, ob der Primärdatenstrom nur in eine Richtung oder in zwei Richtungen gerichtet ist, der Prozeß der Datenübertragung entweder zu oder von einem Gerät hier als Datenkommunikation bezeichnet.

Der Kartenleser 33 kann in einem am häufigsten vorkommenden Beispiel ein Magnetstreifenleser zum Lesen von magnetisch codierten Identifikationsdaten einer Bankkundenkarte oder Kreditkarte und zum Übersetzen derartiger Daten in digitale Signale sein. Der Scanner 34 kann ein üblicher Laser-Bar-Code- Leser oder ein anderer Etikettenleser zur Identifikation von aufgebrachten Codes auf Handelsprodukten (nicht gezeigt) und zum Übersetzen von derartigen Identifikationscodes in digitale binär codierte Datensignale sein. Verschiedene Modelle derartiger Laserscanner 34 sind bekannt und kommerziell verfügbar. Die Tastatur 35 kann eine alphanumerische Tastatur in Standardgröße für einen Computer oder eine Schreibmaschine sein, oder sie kann eine alphanumerische Tastatur mit verringerter Größe wie sie z.B. im Zusammenhang mit tragbaren, in der Hand haltbaren Datenterminals verwendet wird. Das Keyboard 35 kann natürlich einfach ein numerisches Keyboard, einschließlich der Möglichkeit verschiedener Funktionstasten wie z.B. Addition oder anderer Befehlscodes sein. Die Meßgeräte 36 werden als digitale elektronische Meßgeräte betrachtet, deren Ausgabe über digitale Signalübertragung übertragen werden kann.

Im Unterschied zu den oben beschriebenen Dateneingabegeräten sind das Display 37 und der Drucker 38 Datenausgabegeräte. Das Display 37 kann ein LCD-Display sein, das einen Ausgabebildschirm mit verschiedenen Zeilen zum Anzeigen von alphanumerischen Daten aufweisen kann, oder es kann eine der verschiedenen bekannten Leuchtdatenbildschirme, einschließlich einer üblichen Kathodenstrahlröhre sein. Aus Gründen der Handlichkeit wird aufgrund der geringeren Energieaufnahme eines solchen Geräts während des Betriebs relativ zu den anderen Anzeigebildschirmen ein LCD-Display bevorzugt. Der Drukker 38 kann ein thermischer Drucker sein. Die beschriebenen Datenausgabegeräte empfangen Daten als binäre Datennachrichten und übersetzen derartige Nachrichten in übliche, alphanumerisch angezeigte Buchstabennachrichten, d.h. in menschlich lesbare Nachrichten. Der Drucker 38 kann auch ein Bar-Code- Drucker sein, der die Nachrichten in maschinenlesbares Format übersetzt.

Mit Bezug auf Fig. 1 sind die beschriebenen Dateneingabe- und -ausgabegeräte und die anderen Datenterminals 39 ("ANDERE") einheitlich dadurch gekennzeichnet, daß jedes von ihnen einen Niedrigleistungs-Transceiver 25 aufweist. Jedes der Datenterminals 33 bis 39 beinhaltet darüber hinaus die Übertragungsschaltung 28 oder ähnliche Schaltkreise für das Modulieren und Demodulieren von Datennachrichten. Jedes der Datenterminals 33 bis 39 ist bevorzugt mit einem Mikroprozessor und einem gespeicherten Protokoll sowie einem Random Access Memory (RAM-Spreicher) versehen, wie in Fig. 3 durch den Mikroprozessor 29, den Read-Only-Memory 32 und den Speicher 30 mit der Ausnahme dargestellt, daß nur ein einziger Transceiver 25 vorhanden ist und durch das Programm adressierbar ist. Jedes der Datenterminals 33 bis 39 beinhaltet ferner eine selbstversorgende Spannungsquelle 40, die durch die gestapelte Blockdarstellung in Fig. 1 dargestellt ist.

Wegen der geringeren Energieaufnahme des Transceivers 25 relativ zu dem Transceiver 17 kann die Leistungsaufnahme des Transceivers im Vergleich zur Leistungsaufnahme des zugehörigen Datenterminals gering sein. Weil die Spannungsquelle 40 dafür vorgesehen ist, sowohl den Anforderungen des Datenterminals als auch denen des Niedrigleistungs-Transceivers 25 gerecht zu werden, kann die mit 40 bezeichnete Spannungsquelle in der Größe und Speicherkapazität variieren, abhängig von der Art des Geräts, das zu versorgen ist, und wird im allgemeinen kleiner sein als diejenige des Geräts 18. Bei einer in Fig. 9 dargestellten besonderen Ausgestaltung umfaßt das Datenterminal 39 eine Kombination aus Eingabe- und Ausgabegeräten und insbesondere die Baugruppe Keyboard 35 und die Baugruppe Display 37. Wegen der üblicherweise niedrigen Energieaufnahmen sowohl des Keyboards als auch des Displays ist der Transceiver 25 das Gerät, das den größten Teil der Leistung aufnimmt. Ein Kriterium des so aufgebauten Datenterminals 39 ist ein optimal minimiertes Gewicht. Fig. 9 zeigt daher eine KonFiguration, bei der das Übertragungsgerät 18 am Gürtel tragbar ist und eine selbstversorgende Spannungsquelle 26 hoher Kapazität aufweist. Das Übertragungsgerät 18 ist so aufgebaut, daß es eine Führungsschiene 41 und Kontaktelemente 42 aufweist. Das Datenterminal 39 umfaßt eine komplementäre Führungsschiene 43 und zu den Kontaktelementen 42 komplementäre Kontaktelemente 44. Im Vergleich zu dem Datenterminal 39, das als tragbares Datenterminal aufgebaut ist, hat das Übertragungsgerät zusammen mit der eine hohe Kapazität aufweisenden Batterie oder Spannungsquelle 26 ein höheres Gewicht. Zwischen den Einsätzen kann der Bediener das Datenterminal 39 vorübergehend auf die Führungsschiene 41 des Übertragungsgeräts 18 aufsetzen, das eine Halterung für das Datenterminal bildet. Während das Datenterminal 39 wie beschrieben eingesetzt ist, kann die Batterie 40, wie z.B. eine Nickel- Cadmium-Batterie, mit einer geringeren Kapazität als diejenige der Spannungsquelle 26 durch die Spannungsquelle 26 wieder aufgeladen werden. Die selbstversorgende Spannungsquelle jeder derartiger Datenterminals 33 bis 39 kann vorteilhaft bei einigen BenutzerkonFigurationen durch eine alternative externe Stromversorgung ersetzt werden, die von verfügbaren Stromleitungen gespeist wird. Dies kann insbesondere dann gewünscht werden, wenn die Datenterminals 33 bis 39 funktionelle Einheiten eines Service-Fahrzeugs werden, wie z.B. eines üblichen Straßenauslieferungsfahrzeugs oder eines typischen Fahrzeugs für ein Lagerhaus, wie z.B. einem Gabelstapler (nicht gezeigt). Während es wünschenswert sein kann, derartige Anschlußmöglichkeiten an externe Energieversorgungen und die zugehörige Stromverkabelung zu schaffen, ist nichtsdestotrotz eine solche Verkabelung einfacher als die Vorkehrungen eines auf einem Fahrzeug installierten LAN. Die Energieversorgung jedes dieser Datenterminals weist bevorzugt die gleiche Spannung auf, so daß übliche Stromanschlüsse verwendet werden und alle vom gleichen Typ sein können. Dies ist ein Unterschied zu der Verkabelung der Datenübertragung, die abhängig von dem Typ der zu installierenden Datenterminals sich unterscheiden muß.

Bei der Datenübertragung im Bereich der Radiofrequenz ist das in einem jeden der Speicher 32 gespeicherte Protokoll in der Lage, das jeweilige Datenterminal, wenn es "online" geschaltet ist, mit seiner charakteristischen Funktion zu identifizieren. Auf diese Weise kann jedes der Datenterminals 33 bis 39 wenn es seine Funktion aufnimmt in das LAN integriert werden,. Der Unterschied zu einem LAN liegt darin, daß auf die übliche Verkabelung und auf die Adapter für die Endgeräte verzichtet wird.

Ein wesentlicher Vorteil liegt darin, daß Produkte, die im mechanischen Sinne sehr unterschiedlich sind, hinzugefügt werden können. Wenn ein weiteres Datenterminal 39 mit einer zuvor nicht vorgesehenen mechanischen KonFiguration dem früheren System hinzugefügt werden soll, kann ein derartiges Gerät über einen Niedrigleistungs-Transceiver 25 angeschlossen werden. Die Transceiver 25 werden zu "Verbindern" für den Anschluß von derartigen zusätzlichen Geräten an das System. Das LAN, wie es hierin innerhalb des Bereichs dieser Erfindung beschrieben wird, kann daher als "virtuelles" LAN bezeichnet werden. Obwohl ein unmittelbarer Unterschied, kann jedoch ein Verzicht auf die Verkabelung nicht der wesentlichste Vorteil des drahtlosen LANs sein. Statt dessen wird ein Hauptvorteil in einer erhöhten Flexibilität bei der Einbeziehung vorliegender funktioneller Einheiten oder Datenterminals zur Erfüllung einer besonderen Anforderung ohne im wesentlichen weitere Aufwendungen oder Kosten als diejenigen des hinzugefügten Geräts. Es können Produktinnovationen durchgeführt werden, bei denen die neuen Produkte nicht physikalischen Kompatibilitätsbeschränkungen unterliegen. Die genannte Flexibilität erstreckt sich sowohl auf das Hinzufügen als auch auf das Entfernen von funktionellen Einheiten wie z.B. den Datenterminals 33 bis 39. Jedes dieser Geräte kann entfernt werden oder innerhalb des Datensystems 10 umgesetzt werden und einem anderen Einsatzort zugewiesen werden. Die beschriebenen funktionellen Änderungen beinhalten ferner die Fähigkeit, jedes fehlerhafte Datenterminal 33 bis 39 durch ein funktionales Äquivalent zu ersetzen. Wenn verschiedene der beschriebenen LAN-Systeme in der Nähe zueinander existieren sollen, können unterschiedliche Betriebskanäle gewählt werden. Für jedes LAN kann es wünschenswert sein, jedes der Datenterminals 33 bis 39 mit einer entfernbaren Kassette 35 auszuführen, die den Speicher 32 mit Daten, die die Zugehörigkeit des Datenterminals zu einem speziellen LAN enthalten, wie es in Fig. 7 mit Bezug auf das Datenterminal 39 ("ANDERES") gezeigt ist. Die Kassette 45 kann ebenfalls eine spezielle Übertragungsschaltung oder ein Programm enthalten, das einen vorbestimmten Übertragungskanal zuweist oder konFiguriert, um die gewünschte Übertragungsverbindung zwischen dem jeweiligen Gerät 33 bis 39 und dem zugehörigen Übertragungsgerät 18 einrichtet. Elektrische Kontaktelemente 46, die an der Kassette angeordnet sein können, werden mit komplementären elektrischen Kontakten (nicht gezeigt), die innerhalb des jeweiligen Datenterminals angeordnet sind, in Kontakt kommen.

Das Datenterminal 39 kann jedes einzelne von einer Anzahl von Geräten einschließlich oder anders als die Datenterminals 33 bis 38, die bereits im Detail beschrieben wurden, sein. Als Beispiel für ein anderes als die bereits beschriebenen Datenterminals 39 wird Bezug genommen auf ein mobiles Verkaufssystem. In einem mobilen Verkaufssystem, wie z.B. einem Auslieferungsfahrzeug zum Ausliefern von Pizza oder Eiscreme oder jedem anderen Auslieferungsverfahren über die Straße, kann der Fahrer einen nicht unerheblichen Betrag von Bargeld mit sich führen wollen. Bei dieser Arbeit kann ein auf dem Fahrzeug montierter Geldautomat wünschenswert sein. Das andere Datenterminal 39 kann daher einen Geldautomaten darstellen. Das andere Datenterminal kann auch ein Umsetzer von Daten sein, die sich auf den Betrieb des Fahrzeugs selbst beziehen, z.B. kann es Datensätze über die Anzahl der gefahrenen Kilometer oder des Benzinverbrauchs schaffen. Als anderes Beispiel kann das andere Datenterminal 39 ein tragbares Eingabegerät sein, das beim Tür-zu-Tür-Verkauf oder bei Wahlvorgängen eingesetzt werden kann. Die Daten werden über ein derartiges tragbares Dateneingabegerät eingegeben und sofort zum Übertragungsgerät 18 übertragen. Das Übertragungsgerät 18 selbst kann am Gürtel durch einen Bediener getragen werden, wie in Fig. 4 gezeigt ist, oder kann andererseits in einem in der Umgebung geparkten Fahrzeug angeordnet sein. Im letzteren Beispiel kann das Datenterminal 39 die bereits beschriebenen Funktionen einer Tastatur und eines Anzeigegeräts enthalten. Das Gerät 39 würde nichtsdestotrotz innerhalb des LAN als einziges Datenterminal betrachtet werden. Als Tastatur und Bildschirm aufweisendes Datenterminal enthält das Gerät sowohl Dateneingabe- als auch Datenausgabefunktionen und würde als solches durch das jeweilige Übertragungsgerät erkannt werden.

Ein besonderer Vorteil des Datenterminals 39 gegenüber Endgeräten des Standes der Technik liegt darin, daß durch das Entfernen von dem tragbaren Gerät zu einem selbstversorgenden Datenterminal des LAN Datenspeicherung und andere Funktionen minimiert werden. Hohe tragbare Computerleistungen oder Geräte zur Speicherung von Kundeninformationen können z.B. in einem anderen Datenterminal 3.9 vorgehalten werden. Das Datenterminal 39 kann die durch das Übertragungsgerät 18 bereitgestellte Datenspeicherkapazität oder Datenverarbeitungsleistung nutzen oder kann über das Übertragungsgerät 18 mit dem Hauptrechner 11 kommunizieren. Daher könnte Fig. 4, die ein Übertragungsgerät 18 zeigt, das an dem Gürtel des Bedieners getragen wird, ebenso ein Datenterminal 39 zeigen, das durch den Bediener auf eine ähnliche Weise getragen werden kann. Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der ein Datenendgerät 39 von einem Gürtel gestützt wird und von dem Bediener getragen wird. Das Datenterminal beinhaltet ein getrenntes in der Hand haltbares Modul zur Dateneingabe 47, das mit dem Datenterminal 39 über ein elektrisches Kabel 48 verbunden ist. Das in Fig. 5 gezeigte Dateneingabemodul 47 beinhaltet eine Tastatur 49, einen Drucker 50, eine Bildschirmanzeige 51 und einen Laserscanner 52. Die Spannungsquelle 26 für die in der Hand zu haltenden Elemente des Dateneingabemoduls 47 ist bevorzugt zusammen mit dem Transceiver 25 an dem Gürtel des Bedieners angeordnet. Andere zuarbeitende Schaltkreise bis zum maximalen Ausbau wie z.B. Speichermodule und andere Elemente, die nicht in dem tragbaren Modul 47 selbst benötigt werden, sind ebenfalls in dem Gerät 39, das durch den Bedienergürtel getragen wird, enthalten. Ein Vorteil hiervon ist ein minimales Gewicht ohne den Verlust von Funktionen im Vergleich zu den Terminals nach dem Stand der Technik. Die Endgeräte des Standes der Technik, die derartige Elemente wie z.B. eine Tastatur oder einen Bildschirm sowie einen Drucker und einen Laserscanner enthalten, hatten üblicherweise ein sehr hohes in der Hand zu haltendes Gewicht und eine großes Volumen.

In Fig. 2 ist ein Datensystem nach der im wesentlichen mit bezug auf Fig. 1 beschriebenen Art dargestellt, das gemäß der vorliegenden Erfindung modifiziert wurde. Insbesondere ist das in Fig. 1 dargestellte Übertragungsgerät 18 dahingehend modifiziert worden, daß das genannte LAN-Steuerungsprotokoll zugunsten des mit dem Bezugszeichen 55 in Fig. 2 bezeichneten Übertragungsgeräts entfernt wurde. Das Übertragungsgerät 55 beinhaltet mit der Ausnahme, daß es nicht die Fähigkeit aufweist, als LAN-Controller zu funktionieren, alle funktionalen Elemente des Übertragungsgeräts 18, wie es mit bezug auf Fig. 3 beschrieben wurde. Damit die Funktion des LAN hergestellt werden kann, wird so eines der Datenterminals, bezeichnet mit dem Bezugszeichen 56, ein LAN-Controller. Der LAN-Controller 56 beinhaltet als eine Komponente des Datensystems 10 die beschriebenen funktionalen Elemente, die für ein Datenterminal üblich sind, nämlich den Transceiver 25, das Übertragungsmodul 28, den Mikroprozessor 29, den Speicher 30 und den Read-Only-Memory-Speicher 32, die funktional wie in Fig. 3 miteinander verbunden sind, mit Ausnahme des Hochleistungs-Transceivers 17 und seiner Unterstützungsfunktionen. Der Einsatz eines separaten LAN-Controllers 56 bringt einen Vorteil mit sich, der die Übertragungsvorrichtung 55 von dem kontinuierlichen Kontakt mit anderen Datenterminals eines speziellen LANs, wie z.B. allgemein durch "D. TERM. 1" bis "D. TERM. 5" auch bezeichnet durch die Bezugszeichen 57 bis 61, jeweils in Fig. 2, loslöst. Der LAN-Controller 56 wird gemäß dem beschriebenen hierarchischen Betrieb die Funktion der Auswahl der Adressen der möglichen Datenterminals 57 bis 61 einüben. In einer ersten alternativen Ausführungsform kann der LAN-Controller auch den Niedrigleistungs-Transceiver 25 des Übertragungsgeräts 55 auswählen. Die Funktionen des LAN- Controllers des Auswählens eines LAN-Geräts ist eine Abweichung von der bevorzugten hierarchischen Übertragung, bei der das Übertragungsgerät 55 die Verbindung oder die Schnittstelle zum nächsthöheren Übertragungsniveau ist. Das Übertragungsgerät 55 als solches kann bevorzugt seinen eigenen Betrieb steuern, wie es im folgenden alternativen Ausführungsbeispiel beschrieben ist.

Ein zweites alternatives Ausführungsbeispiel des Verfahrens ordnet das Übertragungsgerät 55 auf einem zweiten Niveau des Daten- oder Übertragungssystems 10 an. Demzufolge wählt der LAN-Controller nur das Datenterminal 57 bis 61 in der Niedrigleistungs-Radiofrequenzübertragung. Der LAN-Controller empfängt Datennachrichten in Antwort auf einen derartigen Auswahlbetrieb und übermittelt die Daten gemäß der empfangenen Adressen der Datennachrichten und speichert diejenigen der empfangenen Daten, die innerhalb des Datensystems 10 weiter übertragen werden sollen, ab. Das Übertragungsgerät 55 in diesem letzteren Ausführungsbeispiel enthält ferner ein Protokoll für die Auswahl von Datenterminals. Demzufolge wählt oder adressiert das Übertragungsgerät 55 den LAN-Controller 56. Nach dem Empfang eines "Handshake"-Signals, das kennzeichnet, daß eine Nachricht zum Übertragungsgerät 55 zu übertragen ist und somit innerhalb der Hierarchie des Datenübertragungssystems 10 hochgeladen werden soll, sendet der LAN-Controller zum Übertragungsgerät 55. So arbeitet in diesem letzteren Ausführungsbeispiel der LAN-Controller 56 als Übertragungsgerät, wie es hierin beschrieben wurde, mit der Ausnahme, daß sowohl die aktive Wählfunktion als auch die passive Funktion des ausgewählt oder mit einer Nachricht adressiert zu werden über den gleichen Niedrigleistungs- Transceiver 25 erfolgt.

Gemäß einer "Soft"-Ankopplung des Datenterminals mit dem allgemeinen Datensystem ist ein Gerät, das nicht innerhalb des LAN in Funktion ist, nicht angeschaltet, so daß die Abwesenheit eines der Datenterminals vom LAN im allgemeinen den Betrieb der verbleibenden Datenterminals innerhalb des LAN nicht beeinflußt. Konsequenterweise ist es möglich, das Übertragungsgerät 55 vorübergehend aus dem in Fig. 2 durch das Bezugszeichen 62 bezeichneten LAN zu entfernen, ohne daß der Betrieb des LAN 62 beeinflußt wird. Bei dem letztgenannten alternativen Ausführungsbeispiel ist das Übertragungsgerät 55 ferner fähig, selektiv eine Vielzahl von LAN-Controllern 56 zu adressieren und auszuwählen. Dieser letztere Betrieb ermöglicht, daß verschiedene identische Kombinationen von Datenterminals selektiv durch das Datenübertragungsgerät 55 über separate LAN-Controller 56 gesteuert werden.

Ein temporäres Entfernen oder ein Deaktivieren des Übertragungsgeräts 55 unterbricht vorübergehend die Übertragung mit dem Hauptrechner 11 über die Übertragungsschnittstelle 15. Eine derartige Unterbrechung kann eine gewünschte Bedingung für bestimmte SystemkonFigurationen sein, bei denen die Anzahl der adressierbaren Übertragungsgeräte 55 beschränkt ist. Ein einziges Übertragungsgerät 55 kann dann selektiv zwischen LANs hin- und hergeschaltet werden, um Daten auf den Hauptrechner 11 von mehr als einem LAN auf zuladen, ohne eine Unterbrechung des kontinuierlichen Betriebs der LANs.

Eine besondere Betriebsart einer ersten oder Nieder-Niveau- Übertragung kann mit bezug auf Fig. 1 erklärt werden. Die Betriebsart ist eine, in der das Übertragungsgerät 18 den LAN kontrolliert und Datennachrichten zu den Datenterminals 33 bis 39 überträgt. Während des Betriebs kommuniziert das Übertragungsgerät 18 mit den Datenterminals 33 bis 39 durch z.B. sequentielles Auswählen jeder verfügbaren Adresse, die durch eines der Datenterminals belegt ist, um zu prüfen, ob Daten fertig sind, um durch jeweils eines der ausgewählten Endgeräte verarbeitet zu werden. Wenn an dem jeweiligen ausgewählten Datenterminal eine Datennachricht verfügbar ist, werden die Daten von dem jeweiligen Datenterminal übertragen und von dem Übertragungsgerät 18 empfangen. Auf ähnliche Weise wird, wenn Daten von dem Übertragungsgerät 18 zu einem der Datenterminals 33 bis 39 übertragen werden sollen, ein vorliegendes "Handshake"-Signal zunächst von einem der spezifisch adressierten Datenterminals empfangen. Die Datennachricht wird dann durch die Übertragungsvorrichtung übertragen. Während die übertragene Datennachricht von dem jeweiligen Transceiver einiger oder aller vorhandener Datenterminals empfangen werden kann, ist die Nachricht üblicherweise auf eine Weise adressiert, die nur durch eines der Datenterminals eindeutig identifiziert werden kann. Das Protokoll kann darüber hinaus das simultane Übertragen auf mehr als eines der Datenterminals zulassen. Beispielsweise kann es gewünscht werden, daß eine Datennachricht simultan zu dem Drucker 38 und dem Bildschirm 37 gesendet wird. Das Protokoll kann dafür konFiguriert sein, eine bestimmte Datennachricht der Tastatur 52 zur Adressierung einer rückübertragenen Datennachricht auszuwerten, die zeitgleich von dem Drucker 38 und dem Bildschirm 37 als zeitgleiche Datennachrichtenkommunikation empfangen und bearbeitet wird. Es kann ebenfalls gewünscht sein, an alle Datenterminals innerhalb des LAN zu "senden". Ein Beispiel einer solchen unter bestimmten Umständen wünschenswerten Sendenachricht kann ein allgemeines "Reset"-Kommando sein, das zeitgleich an alle Geräte innerhalb des LAN übertragen wird.

Die Tastatur 35 überträgt über ihren Transceiver 25 die Datennachricht zum Übertragungsgerät 18. Am Übertragungsgerät 18 identifiziert das Protokoll die empfangene Datennachricht als vom Keyboard 35 stammend. Dann kann die Datennachricht im Speichermodul 30 abgespeichert werden und kann ebenfalls zum Bildschirm 37 zurückgeschickt werden. Tatsächlich hat die Tastatur Daten mit dem Bildschirm 27 ausgetauscht. Zusätzlich sind die Daten in der Übertragungsvorrichtung 18 zur weiteren Verarbeitung oder Übertragung abgespeichert worden. Der beschriebene Betrieb bezüglich der Kommunikation zwischen dem Datenübertragungsgerät 18 und den Datenterminals 33 bis 39 wird als Erst-Niveau-Übertragung bezeichnet, Die Erst-Niveau- Übertragung ist die über eine kurze Strecke führende Niedrigleistungs-Übertragung. Das Flußdiagramm nach Fig. 6 zeigt als Beispiel eine Auswahlbetriebsart der Kommunikation über das Senden und Empfangen von Datennachrichten mit sowohl hoher als auch niedriger Leistung. Zum Verstehen der folgenden Beschreibung der wesentlichen Übertragungsschritte wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die beschriebene Betriebsart des Übertragungsgeräts 18 wird jedoch auch auf das Übertragungsgerät 55 angewandt. Gemäß der hier dargelegten hierarchischen Datenkommunikation findet das hier genannte Auswählen bevorzugt in einer "nach unten" gerichteten Art statt. Beispielhaft kann in einem Multi-Niveau-Übertragungssystem das höchste Niveau ein "drittes" Niveau sein. So kann das Übertragungsgerät des dritten Niveaus an einem dritten Niveau eine Mehrzahl von Zweit-Niveau-Übertragungsgeräten auswählen. Die Zweit-Niveau- Übertragungsgeräte, die die Kommunikationsschnittstelle 15 sein können, können wiederum auf einem jeweiligen zweiten Niveau eine Mehrzahl von Erst-Niveau-Übertragungsgeräten, die z.B. das Übertragungsgerät 18, auswählen. Das Übertragungsgerät 18 wiederum wählt auf einem ersten oder niedrigsten Niveau der Übertragung die Datenterminals 33 bis 39 aus. Dies sollte so verstanden werden, daß ein Protokoll, demzufolge eine Mehrzahl von Datenterminals ausgewählt werden, jedoch eines aus einer Anzahl von möglichen Protokollen ist, gemäß derer die Daten selektiv zwischen derartiger Datenterminals übertragen werden können. Zu den Protokollarten, die gut aus dem Stand der Technik bekannt sind und die für die LAN- Übertragung eingesetzt werden können, gehören z.B. Protokolle des Anforderungsmodus. Ein Anforderungsmodusprotokoll ist z.B. ein "Carrier Sense Multiple Access " ("CSMA")-Protokoll, das in einen LAN eingesetzt werden kann. Der Austausch eines Anforderungsmodus-Protokolls für das Polling eines Datenterminals kann bei bestimmten Einsätzen der Erfindung gewünscht werden.

Das Flußdiagramm in Fig. 6 zeigt z.B. ein Muster einer Übertragung auf einem ersten oder niedrigsten Niveau, z.B. zwischen dem Übertragungsgerät 18 und den Datenterminals 33 bis 39 und die Übertragung zum nächsthöheren Niveau. Beginnend an der Spitze des Flußdiagramms wird eines der Niedrig-Niveau Geräte ausgewählt. Wenn die Daten zur Übertragung durch eines der Datenterminals fertig sind, z.B. durch den Kartenleser 33, wird "Data Ready" als bejahend beantwortet und das Übertragungsgerät 18 empfängt Daten vom Leser in Form einer Erst- Niveau-Radiofrequenz-Übertragung. Empfangene Datennachrichten, die üblicherweise zumindest einen Adreßcode und Datencodes enthalten, werden in dem Speichermodul 30 (vgl. Fig. 3) gespeichert.

Ein folgender Schritt wird als Protokollprüfung bezeichnet. Das Übertragungsgerät 18 muß bestimmen, was mit der empfangenen Datennachricht oder -information zu tun ist. Der Schritt "Interpretation der Adresse und des Protokolls" bezieht sich auf das Erlangen einer Weginformation aus einem Adreßcodebe reich in einer Prüfung gegenüber Programmbefehlen, die als "Protokoll" bezeichnet werden. Wenn z.B. die empfangene Datennachricht eine Eingabe von dem Kartenleser 33 ist, kann es notwendig sein, die Information für eine Verifizierung an den Hauptrechner 11 weiterzuleiten. Die folgenden Testschritte zeigen Ergebnisse, die durch das programmierte Protokoll im Lichte der "Adreß"-Information der Datennachricht vorgegeben wurden.

Dadurch, daß "Adreß"-Code nicht nur eine Ursprungs-, sondern auch eine Zielinformation bedeuten kann, kann die "Adresse" als kennzeichnend für die Weginformation betrachtet werden. Wegbefehle werden mit bezug auf das programmierte Protokoll implementiert. Bezüglich des Beispiels werden die "Übertragen"- und "Hochladen"-Anfragen mit einer Bejahung beantwortet, die Datennachricht wird aus dem Speicher ausgelesen und auf das nächsthöhere Niveau übertragen, wie unter den Schritten "Lesen Adresse und Daten" und "Übertragen H-Niveau- Daten" gezeigt.

Das in Fig. 6 dargestellte Flußdiagramm sollte so verstanden werden, daß es eine Vereinfachung einer repräsentativen Folge von Arbeitsschritten des Übertragungsgeräts 18 für illustrative Zwecke ist. Eine übliche Vereinfachung wird mit Bezug auf ein andere Beispiel erkennbar werden. Eine Datennachricht wird wie beschrieben von einer Tastatur 35 empfangen. Das Protokoll kann z.B. für die empfangenen Daten vorsehen, daß sie auf dem ersten oder niedrigsten Niveau zum Bildschirm 37 übertragen werden. Ebenso kann "Daten" eine Anfrage von der Tastatur zum Hauptrechner dargestellt haben, die einen aktuellen Preis über eine in dem Datenbereich der Datennachricht übertragene Warennummer nachfragt. Ein Abfragecode in der Adresse bestimmt, daß die Daten zum Hauptrechner 11 übertragen werden müssen. So wird die Frage "Auflagen?" sowohl mit Nein als auch mit Ja beantwortet, so daß die Datennachricht unter "Übertragen L-Niveau-Daten" zum Bildschirm und auch über das "Übertragen H-Niveau-Daten" über die Übertragungsschnittstelle 15 zum Hauptrechner übertragen werden.

Ein alternatives Verfahren kann Erst-Niveau- oder Erst- Befehls-Übertragungsprioritäten zuweisen. Demzufolge wird im letzten Beispiel das durch das Übertragungsgerät 18 von der Tastatur 35 empfangene adressiert und ohne Verzögerung zum Display 37 übertragen, um zu ermöglichen, daß die Frage visuell verifiziert wird, bevor ein Adreßbefehl zur Übertragung als "Hochladen" über die Übertragungsschnittstelle 15 zum Hauptrechner 11 ausgeführt wird. Im allgemeinen wird ein Protokoll, das eine Kommunikation auf dem ersten Niveau Priorität gibt, bevorzugt. Es wird üblicherweise erwartet, daß die Datenterminals 33 bis 39 als lokales System über das "virtuelle LAN" zusammenarbeiten. Daher können Verzögerungen bei der Übertragung von Daten von der Tastatur 35 zum Bildschirm 37 innerhalb des gleichen Niveaus unerwünscht sein. Eine Verzögerung von vernünftiger Länge beim Empfang einer Antwort vom Hauptrechner 11 kann üblicherweise erwartet werden. Üblicherweise wird die Übertragungsschnittstelle 15, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, einer größeren Anzahl von gleichen Übertragungsgeräten 18 zur Verfügung stehen, wodurch Möglichkeiten zur Erzeugung kurzer Übertragungsverzögerungen für einige der Übertragungsgeräte 18 geschaffen werden.

Bezugnehmend auf den im Flußdiagramm nach Fig. 6 dargestellten Abfragebetrieb kann das Protokoll, nachdem es die Datenterminals mit dem Ergebnis abgefragt hat, daß keine Daten fertig sind, bewirken, daß das Übertragungsgerät prüft, ob die Übertragungsschnittstelle 15 bereit ist, eine Datennachricht auf das jeweilige Übertragungsgerät 18 herunterzuladen. Wenn die Nachfrage negativ ist, wird das Abfragen der Datenterminals fortgesetzt. Wenn die Prüfung auf wartende Daten des zweiten Niveaus ("H-Niveau Interrupt?") ein positives Ergebnis bringt, empfängt das Übertragungsgerät 18 die Datennachricht, speichert seine Adresse und Datenbereich und setzt das Verarbeiten der empfangenen Datennachricht auf eine Weise fort, wie sie mit Bezug auf den Empfang einer Niedrig-Niveau- oder Erst-Niveau-Datennachricht beschrieben wurde, fort.

Fig. 8 zeigt ferner die Hierarchie der Hochleistungs-, Niedrigleistungs-Übertragung und die sich ergebende Vielzahl der innerhalb des Datensystems möglichen Verfahren. In der schematischen Darstellung des Datensystems in Fig. 8 wird der Hochleistungs-Transceiver 17 der Übertragungsschnittstelle 15 in einem Multiplex-Modus betrieben, bei dem die Übertragungsschnittstelle 15 in der Lage ist, eine vordefinierte Anzahl z.B. 16, von Kommunikationsgeräten 18 zu adressieren. Die Geräte 18 sind im allgemeinen voneinander entfernt angeordnet. Jedes der Geräte 18 ist üblicherweise eine aktive Empfängereinheit innerhalb eines separaten LAN. Daher würde jedes der LANs einen oder mehrere Niedrig-Leistungs-Transceiver 25 enthalten, wobei jeder Niedrig-Leistungs-Transceiver 25 einen Anschluß einer Übertragungsverbindung mit jeweils einem Datenterminal ("ALT") darstellt, das eines der hierin beschriebenen oder genannten Endgeräte sein kann.

Die Übertragungsschnittstelle 15 regelt die Datenübertragung zwischen jedem einzelnen der Mehrzahl von LANs und dem jeweiligen Hauptrechner 11. Eine Übertragungsverbindung 65 zwischen der Übertragungsschnittstelle 15 und dem Hauptrechner kann eine Datenleitung sein, wie zum Beispiel die mit Bezug auf Figur 1 zitierte Datenleitung 12, oder die Verbindung 65 kann eine von einer Anzahl von Verbindungen eines sogar dritten Niveaus des Multiplexings zum Hauptrechner 11 sein. In einem anderen Fall überträgt die Übertragungsschnittstelle 15 Datennachrichten, die auf Befehlen von dem Hauptrechner 11 basieren an die Übertragungsgeräte 18 und deren jeweilige LANs.

Figur 10 zeigt den Aufbau eines weiteren Datensystems. Im einzelnen zeigt Figur 10 schematisch den Ersatz der in den Figuren 1 und 8 oder in Figur 2 gezeigten Übertragungsgeräte 18 oder 55 jeweils durch Datenend- und Übertragungsgerät 70. Das Datenend- und Übertragungsgerät 70 kombiniert die Merkmale und Funktionen der zuvor beschriebenen Übertragungsgeräte 18, nämlich einem Bildschirmgerät 37, wie zum Beispiel einem LCD-Bildschirmgerät, und einer Tastatur 35, die eine alphanumerische Tastatur sein kann und zusätzliche Tasten aufweisen kann, die als Funktionstasten nach der gängigen Praxis für Datenterminals dienen.

Die diagrammartige Blockdarstellung eines "Mikroprozessor und Speicher"-Schaltkreises 71 wird üblicherweise den Mikroprozessor 29, den RAM-Speicher 30, den ROM-Speicher 31 und verbindenden Bereiche des Datenbusses 31, wie hierin zuvor beschrieben, aufweisen. Der Mikroprozessor 29 kann wie bereits beschrieben modifiziert sein, um zumindest einen zusätzlichen Prozessor-Schaltkreis aufzuweisen, während der Speicher 30 erweitert sein kann, um innerhalb des Gerätes 70 Datenspeicher- und Datenverarbeitungsfunktionen eines Computers zu un terstützen. Das "PWR"-Batteriepaket 26 ist bevorzugt zur Energieversorgung aller Funktionen des Gerätes 70 über den Daten- und Leistungsbus 72 angeschlossen.

Das Gerät 70 kann tragbar im Sinne von durch eine Person getragen werden sein, während diese Person gerade das Gerät 70 bedient. Eine solche Bedienung kann die aktive Kommunikation mit einem oder mehreren der Datenterminals 33 bis 39 über den Niedrigleistungs-Transceiver 25 sein. Alternativ kann die Person über Hochleistungs-Transceiver 17 mit zum Beispiel dem Hauptrechner 11 kommunizieren oder wenn eines Kommunikation mit letzterem nicht stattfindet durch Arbeiten an der Tastatur die Daten lokal bearbeiten. Die Vorrichtung kann ebenso als tragbar im Sinne von in einem Fahrzeug (nicht gezeigt) befestigt oder installiert angesehen werden, wie zum Beispiel einem Auslieferungsfahrzeug. Die Vorrichtung 70 kann auch bei Verfahren in Lagerhäusern in einem Gabelstapler installiert sein, um mit einem oder mehreren der Datenterminals 33 bis 39 zu kommunizieren.

Die Vorrichtung 70 erweitert daher den Betrieb der Übertragungsvorrichtung 18. Wie die Übertragungsvorrichtung 18 unterstützt die Vorrichtung 70 die beschriebenen LAN- Betriebsarten als erste Übertragungsarten auf niedrigen Leistungsniveau oder Übertragung der Datennachrichten durch Konvertierung von Radiofrequenz-Übertragungen niedriger Leistung zu Hochleistungs-Radiofrequenz-Übertragungen oder umgekehrt. Zusätzlich dient das Gerät 70 als lokale Datenverarbeitungsstation. Die Verbesserung der Datenverarbeitung kann besonders wichtig werden, wenn eine mobile Bearbeitung von einem Fahrzeug aus gewünscht ist und das Gerät 70 vorübergehend sogar auf dem Hochleistungskommunikations-Kanal des Transceivers 17 außerhalb des Kommunikationsbereiches gerät.

Das Gerät 70 hat den weiteren Vorteil, daß es eine manuelle Änderung der speicherresidenten Daten gemäß geänderter Bedingungen erlaubt, die auf einer Echt-Zeit-Basis auftreten können. Bei Verfahren zur Bestandskontrolle zum Beispiel kann das Gerät 70 alle ursprünglichen Daten bezüglich der Handelsprödukte in einem Lagerhaus enthalten. Als LAN-Controller kann das Datenterminal auf einem niedrigen Niveau mit einer Mehrzahl von Datenterminals 39 kommunizieren, indem es Daten an das Gerät 70 übertragt, während die das Gerät 70 bedienende Person einen Inventar aufnehmenden Arbeitsablauf überwachen kann. Zeitgleich zur Fähigkeit, Befehle zu dem Bediener der Datenterminals 39 zu senden, kann der Bediener des Gerätes 70 Zugriff zu einer Datenbank innerhalb des Gerätes 70 haben, die empfangenen Daten vergleichen und bezüglich der Änderungen oder Diskrepanzen, die sich aufgrund der empfangen Daten ergeben, Entscheidungen treffen. Auf ähnliche Weise kann der Fahrer eines Auslieferungsfahrzeuges auf seiner Auslieferungstour in die Lage versetzt werden, eine Bestellung zu verändern und dem Empfänger dieser Bestellung eine aktualisierte Rechnung zu überreichen. Die aktualisierte Information würde in dem Speicher der Schaltung 71 für den nachfolgenden Transfer, je nach Wunsch zu dem Hauptrechner 11 oder einem anderen Datenspeicher oder einem anderen Datenverarbeitungsmittel, gespeichert werden. Verschiedene andere Anwendungen, ähnlich zu den Beispielen die bereits beschrieben wurden, können mit den Verbesserungen des Datenterminals und der Übertragungsgeräte 70 realisiert werden.

Eine weitere Verbesserung des Datensystems 10, die sich insbesondere auf die Verwendbarkeit des Datenterminals 39 mit niedriger Leistungsaufnahme bezieht, ist aus einem alternativen Ausführungsbeispiel des Gerätes 39 ersichtlich. Wahlweise kann das Gerät 39 mit einer weiteren Übertragungsvorrichtung 74 versehen sein, zusätzlich zu oder als Teil des Transceivers 25, wie es zum Beispiel in Figur 10 dargestellt ist. Das Gerät erlaubt, daß ein Dateneingabe- und Scannergerät 75, das funktional Teil des Datenterminals 39 sein kann, unabhängig und mobil relativ hierzu wird. Bezugnehmend auf Figur 11 ist dort eine vereinfachte Darstellung eines Dateneingabe- und Scannergerätes 75 wiedergegeben. Das Dateneingabe- und Scannergerät 75 beinhaltet einige Merkmale ähnlich denjenigen des Dateneingabemoduls 47. Im Unterschied zu dem in Figur 5 gezeigten Dateneingabemodul 47 beinhaltet das Dateneingabe- und Scannergerät 75 jedoch ein Dateneingabe- und Kommunikationsschaltmodul, 76, das kommunikativ mit dem Übertragungsgerät 74 eines der ausgewählten Datenterminals 39 verbunden ist, um eine drahtlose Kommunikation mit diesem zu unterstützen. Es sind verschiedene drahtlose Kommunikationsmittel mit kurzer Reichweite bekannt und kommerziell verfügbar, die zur Übertragung von Daten über eine sehr kurze Strecke, wie zum Beispiel 10 Fuß eingesetzt werden können. Die Datenkommunikation kann über einen speziellen Kanal durch Radio-Frequenz mit geringer Leistung zum Datenterminal 39 stattfinden, das für den Empfang von Daten des Schaltungsmoduls 76 speziell kodiert ist. Andere Arten für die Übertragung von Daten zum Datenterminal 39 können zum Beispiel eine Ultraschall- Signalträgerwelle beinhalten. Dies ist so zu verstehen, daß das ausgewählte Datenterminal mit einem kompatiblen Trägerwellen-Umsetzer oder -Empfänger 74 zum Empfang der Datenkommunikation von dem Dateneingabe- und Scannergerät 75 ausgestattet ist. Andere Quellen für Kurzstrecken-Übertragungen können verfügbar werden.

Das Dateneingabe- und Scannergerät 75 beinhaltet ferner einen Scannerkopf 77. Der in Figur 11 gezeigte Scannerkopf 77 soll einen von den vielen bekannten Arten eines Scanners darstellen, wie zum Beispiel Lesestifttypen, Lasertypen oder Blitzlichttypen, die zu diesem Zweck eingesetzt werden können. Bevorzugt kann das Gerät 75 eine Tastatur 78 und einen Bildschirm 79 beinhalten. Die Tastatur 78 kann eine alphanumerische Tastatur sein und identisch mit der zuvor genannten Tastatur 35 sein. Der Bildschirm 79 ist bevorzugt ein LCD Display, wegen der niedrigeren Leistungsaufnahmen dieser Bildschirmarten. Üblicherweise sollte der Bildschirm 79 Zahlen oder Buchstaben, die durch den Scannerkopf gelesen wurden, in einem von Menschen lesbaren Format ausgeben können. Ein Bediener kann dann die Daten vor deren Übertragung zu jeweils einem Datenterminal 39 verifizieren.

Im Falle eines Fehlers beim Lesen der Daten durch den Scannerkopf 77 oder im Falle von einer Unfähigkeit des Scannerkopfes 77, die die zu lesenden Daten repräsentierenden Codes zu erkennen, kann ein Bediener der Vorrichtung 75 korrigieren, überschreiben oder Daten in das Gerät eingeben und deren Richtigkeit über das Display 79 verifizieren. Weil das Gerät 75 eine selbstversorgende Einheit ist, wird die Tastatur 78, der Bildschirm 79 und das Dateneingabe- und Übertragungsmodul 76 durch eine "onboard"-Energiequelle betrieben, wie zum Beispiel einer Batterie 40, die bevorzugt wiederaufladbar ist. Das Gerät ist mobil und innerhalb seines funktionalen Übertragungsbereichs unabhängig von dem jeweiligen Gerät 39 verwendbar. Der Einsatz kann auf den Bewegungsbereich des Arm eines Bedieners beschränkt sein, wenn der Bediener das Gerät 39 an einem Gürtel trägt, ähnlich wie das in Figur 5 gezeigte Gerät 39, oder der Unabhängigkeitsbereich der Bewegung relativ zum zugehörigen Gerät 39 kann sich auf einen vernünftigen Bereich von einigen Fuß erstrecken, wenn zum Beispiel der Scanner in einiger Entfernung von einem Gabelstapler genutzt wird und die Vorrichtung 39 auf einem derartigen Stapler montiert ist.

Zwischen den Einsätzen kann das Gerät 75 in einem Behälter oder einen Holster 81, das in Figur 11 in Phantom-Linien gezeigt ist, zurückgelegt werden. Das Holster kann in einem Fahrzeug montiert sein, oder kann an einem Gürtel 22 einer Person getragen werden, Als besonderes Merkmal ist das Holster 81 bevorzugt mit einem Batterie-Paket mit im allgemeinen beträchtlicher Energieladekapazität versehen, wie zum Beispiel einer wiederaufladbaren Batterie 26, ebenfalls mit "PWR" bezeichnet. Anschlüsse der Batterie 26 können elektrisch über eine Basis 83 angeschlossen sein, um zwischen dem Holster 81 und externen Kontakten 85 der Vorrichtung 75 den Kontakt herzustellen. Die Kontakte 85 wiederum sind elektrisch mit der wiederaufladbaren Batterie 40 der Vorrichtung 75 verbunden. So kann die Spannungsquelle oder Batterie 40 der Vorrichtung 75 der Periode der Nicht-Benutzung wiederaufgeladen werden. Eine solche Vorkehrung für das Wiederaufladen der Batterie 40 erlaubt es, daß die Größe der Batterie 40, deren Gewicht, sowie die Größe und das Gesamtgewicht der Vorrichtung 75 verhältnismäßig klein bleiben, während die Betriebsdauer der Vorrichtung 75 verlängert wird.

Figur 12 zeigt vereinfacht eine schaubildliche Darstellung eines Behälters oder eines Holsters 81 für das Dateneingabeund Scannergerät 75. Die Grundplatte 83 des Holsters 81 ist in einer Form dargestellt, die an ihrer Unterseite 86 einen Aufnahmeschlitz 87 als ein repräsentatives Mittel für die lösbare Aufnahme des Batterie-Pakets 26 enthält. Ein Schnellaustausch des Batterie-Pakets 26 gegen ein vollständig geladenes Batterie-Paket 26 erhöht die Einsatzfähigkeit des Gerätes 75 zusätzlich. Eine vertikale Führungsbahn 89 wirkt mit vorderen Führungen 90 und 91 zusammen, um einen Sitz oder einen Sockel des Holsters 81 zur Aufnahme der Vorrichtung 75 während der Nicht-Benutzung zu bilden. Wenn das Holster 81 am Gürtel 22 einer Person getragen wird, kann der Gürtel an einer äußeren Oberfläche der aufrechten Führungswand 89 befestigt werden. Ein Einschnitt oder eine Ausnehmung 94, die sich entlang der gesamten Länge einer inneren Oberfläche der vertikalen Führungsbahn 89 erstreckt, schafft eine Sicherung für die Tasten der Tastatur 78 und verhindert eine ungewollte Dateneingabe oder -übertragung wenn die Vorrichtung 75 in das Holster eingesetzt ist. Das beschriebene Holster ist lediglich als ein Beispiel angegeben eines Behälters für das beschriebene Dateneingabe- und Scannergerät 75 um ein hinreichendes Mittel zum Aufbewahren der Vorrichtung 75 und zum Wiederaufladen der Batterie 40 während der Perioden der Nicht-Benutzung des Gerätes aufzuzeigen.


Anspruch[de]

1. Datenübertragungssystem (10) mit einem lokalen Netzwerk (62), das so ausgebildet ist, daß es auf einem ersten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet; einer Übertragungsschnittstelle (15), die so ausgebildet ist, daß sie auf einem zweiten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet; und einem mobilen Übertragungsgerät (55), das so ausgebildet ist, daß es auf dem ersten und dem zweiten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuergerät (56) vorgesehen ist, das auf dem ersten drahtlosen Übertragungskanal arbeitet, um die Übertragung in dem lokalen Netzwerk (62) zu verwalten.

2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsschnittstelle (15) mit einer Datenstation (11) kommunikativ verbunden ist.

3. System nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (56) so ausgebildet ist, daß es die Übertragung in dem lokalen Netzwerk (62) unter Verwendung eines Polling-Protokolls verwaltet.

4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsschnittstelle (15) einen Streu-Sprektrum-Transceiver (17) aufweist.

5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (56) so ausgebildet ist, daß es die Übertragung in dem lokalen Netzwerk (62) verwaltet, während es vorübergehend von dem Übertragungsgerät (55) kommunikativ entkoppelt ist.

6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das lokale Netzwerk (62) mehrere Datenendgeräte (57-61) umfaßt, die jeweils einen Transceiver zum Arbeiten auf dem ersten drahtlosen Übertragungskanal aufweisen.

7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Datenendgeräte (57-61) eine entfernbare Kassette (45) zum Konfigurieren des jeweihgen Gerätes zum Arbeiten auf dem ersten drahtlosen Übertragungskanal aufweist.

8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgerät (55) einen Mikroprozessor (29) zum Speichern und Wiederauffinden von Daten und zum Verarbeiten von empfangenen Daten aufweist.

9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgerät (55) einen ersten und einen zweiten drahtlosen Transceiver (25, 17) zum Arbeiten auf jeweils dem ersten und dem zweiten drahtlosen Ubertragungskanal aufweist, und daß jeder Transceiver durch einen entsprechenden Mikroprozessor (29) gesteuert wird.

10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgerät (55) ein Speichergerät (30) zum vorübergehenden Speichern von Daten aufweist und so ausgebildet ist, daß es diese Daten für eine Stapel-Weiterleitung wiederauffindet.

11. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgerät (55) so ausgebildet ist, daß es wahlweise mit mehreren Steuergeräten (56) kommuniziert, die sich jeweils in einem entsprechenden lokalen Netzwerk (62) befinden.

12. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgerät (55) eine Anzeige (37) und eine Tastatur (35) aufweist, um eine lokale Datenverarbeitung zu ermöglichen.







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