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Dokumentenidentifikation DE69126570T2 05.02.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0468237
Titel Verfahren und Vorrichtung für die wiedereinschreibbare und löschbare Aufzeichnung und wiedereinschreibbarer Aufzeichnungsfilm
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamada, Keiki, Mitsubishi Denki K.K., Kamakura-shi,Kanagawa-ken, JP;
Ohnishi, Masaru, Mitsubishi Denki K.K., Kamakura-shi,Kanagawa-ken, JP
Vertreter P. Meissner und Kollegen, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 69126570
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 03.07.1991
EP-Aktenzeichen 911110468
EP-Offenlegungsdatum 29.01.1992
EP date of grant 18.06.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.1998
IPC-Hauptklasse B41M 5/28

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Löschen unter Verwendung einer Folie, die ein wiederholtes Aufzeichnen und Löschen ermöglicht (einer wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolie).

wegen ihrer relativ einfachen Konstruktion sind Aufzeichnungsvorrichtungen, wie Thermoaufzeichnungsvorrichtungen oder Thermoumdruckaufzeichnungsvorrichtungen, bei denen ein Thermokopf oder dergleichen verwendet wird, um Bildinformationen auf einem Aufzeichnungsmedium, wie etwa Papier, aufzuzeichnen, als Aufzeichnungseinheiten in verschiedenen Vorrichtungen, einschließlich Druckern und Faksimilegeräten, vielfach im Gebrauch.

Die US-Patentschrift US-A-4 837 071 zeigt eine Informations anzeigeeinheit, die eine temperaturempfindliche Materialschicht aufweist, die undurchsichtige und transparente Zustände reversibel wiederholen kann, wenn sie auf verschiedene Temperaturen erwärmt wird. Die Materialschicht kann einen der Zustände unterhalb einer bestimmten Temperatur stabil halten. Ein Druckkopf ist vorgesehen, um einen von dem undurchsichtigen oder dem transparenten Zustand auszuwählen. Eine Farbschicht ist sandwichartig zwischen einem undurchsichtigen Foliensubstrat und der temperaturempfindlichen Materialschicht angeordnet. Die temperaturempfindliche Materialschicht hat ein Farbmuster mit Markierungen, die die Farben auf dem Farbmuster kennzeichnen. Der Druckkopf bringt auf das temperaturempfindliche Material den geeigneten Wärmepegel auf der Basis der Detektierung der Markierungen auf.

Als ein weiteres Beispiel einer solchen Aufzeichnungsvorrichtung wird eine Aufzeichnungseinheit für ein Faksimilegerät, das ein Thermoaufzeichnungsblatt verwendet, beschrieben. Die Aufzeichnungseinheit arbeitet grundsätzlich wie folgt: Wenn der Aufzeichnungseinheit des Faksimilegeräts ein Aufzeichnungssignal zugeführt wird, werden zuerst Heizelemente des Thermokopfs selektiv aktiviert, um Wärme mit einer vorbestimmten zeitlichen Steuerung in Abhängigkeit von diesem Aufzeichnungssignal zu erzeugen, so daß dadurch an gewünschten Positionen auf dem Thermoaufzeichnungsblatt Farbe entwickelt wird, um darauf ein Bild zu erzeugen.

Bei einer solchen herkömmlichen Aufzeichnungseinheit in einem Faksimilegerät oder dergleichen kann ein Bild, nachdem es auf einem Thermoaufzeichnungsblatt durch Entwickeln von Farbe darauf erzeugt worden ist, nicht gelöscht werden. Es ist daher unmöglich, auf demselben Aufzeichnungsblatt ein anderes gewünschtes Bild zu erzeugen.

Infolgedessen sind die Betriebskosten solcher Einheiten hoch. Insbesondere im Fall von preisgünstigen und sparsamen Faksimileeinheiten, beispielsweise für den Heimgebrauch, müssen die Kosten auf einem Minimum gehalten werden.

Aus diesem Grund sind vor einiger Zeit wiederbeschreibbare Aufzeichnungsfolien entwickelt worden, die ein wiederholtes Aufzeichnen und Löschen erlauben, und zwar im Hinblick auf eine Herabsetzung der Betriebskosten oder eine Verbesserung der Mensch-Maschine-Schnittstelle beim Eintragen eines Saldos in eine Rückantwortkarte oder dergleichen. Beispiele von solchen wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolien umfassen Folien vom Kunstharztyp oder vom Typ aus organischen Materialien mit geringer Molekülmasse (nachstehend als Folien vom "wolkigen Typ" bezeichnet), die in den JP- schriften 55-154198, 57-82086, 02-117891 etc. angegeben sind, und diejenigen, die in der WO 90/11898, in der JP- Offenlegungsschrift 02-188294 etc. angegeben sind.

Da die herkömmlichen Aufzeichnungs/Wiedergabevorrichtungen wie oben beschrieben aufgebaut sind, sind sie nicht imstande, ein Bild auf einem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnen, auf dem bereits irgendein anderes Bild aufgezeichnet worden ist, was bedeutet, daß große Mengen von Aufzeichnungsmedium verbraucht werden müssen. Weiterhin ist eine perfekte Löschfähigkeit bei einem erneut zu verwendenden wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium in der Praxis unerläßlich, und es gibt bisher weder ein Verfahren noch eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Löschen noch eine verfügbare wiederbeschreibbare Aufzeichnungsfolie, die diesen Anforderungen genügen.

Insbesondere besteht dabei das Problem, daß ein perfektes Löschen selbst in einem Fall nicht erreichbar ist, in dem ein gewünschtes Bild selektiv mit einer ersten Art von Wärmeenergie erzeugt und mit einer zweiten Art von Wärme energie vollständig gelöscht wird. Beispielsweise im Fall einer wolkigen Folie vom Reflexionstyp, bei der eine reflektierende Metallschicht aus Aluminium oder dergleichen unter der Aufzeichnungsschicht aus einem Harz/organischen Material mit geringer Molekülmasse vorgesehen ist, können diejenigen Bereiche auf der Folie, auf denen eine selektive Aufzeichnung stattgefunden hat, als solche auch nach ihrem Löschen visuell wahrgenommen werden, was bedeutet, daß ein perfektes Löschen nicht erreicht worden ist. Es kann davon ausgegangen werden, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß diejenigen Folienbereiche, auf denen ein Löschen nach dem Aufzeichnen durchgeführt worden ist, von denjenigen, auf denen ein Löschen ohne vorheriges Aufzeichnen durchgeführt worden ist, im Hinblick auf die Transparenz und den Reflexionszustand der Aufzeichnungsschicht verschieden sind. Im Fall einer Folie vom eingefärbten Typ kann weiterhin angenommen werden, daß ein perfektes Löschen aufgrund der Verschiedenheit zwischen denjenigen Folienbereichen, in denen ein Löschen nach dem Aufzeichnen durchgeführt wurde, und solchen, in denen es ohne vorheriges Aufzeichnen erfolgt ist, im Hinblick auf den Löschzustand der Aufzeichnungsschicht unmöglich ist.

Ungeachtet der Tatsache, daß eine genaue Positionseinstellung während des Aufzeichnungs/Löschvorgangs durchgeführt werden muß, wenn ein perfektes Löschen erreicht werden soll, wird herkömmlich keine solche Positionseinstellung durchgeführt. Die bekannten Verfahren sind daher in bezug auf das Löschen mangelhaft.

In einem Fall, in dem derselbe Thermokopf, der zum Aufzeichnen verwendet wird, auch als die Heizeinrichtung zum Löschen dient, wird außerdem durch das Vorhandensein kleiner Zwischenräume zwischen den Heizelementen ermöglicht, daß einige Folienbereiche ungelöscht bleiben.

Die Erfindung wurde im Hinblick auf die Lösung der vorstehenden Probleme gemacht. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum wiederbeschreibbaren Aufzeichnen und Löschen einer wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolie anzugeben. Die Erfindung ist außerdem darauf gerichtet, das Löschen eines aufgezeichnetes Bilds zuverlässig, einfach und kostengünstig zu ermöglichen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Aufzeichnen und Löschen einer wiederbeschreibbaren Folie gemäß dem Anspruch 5 angegeben. Das Verfahren weist die folgenden Schritte auf: Durchführen eines ganzflächigen Aufzeichnens auf einer wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolie mit einem ersten Wärmeenergiepegel; Löschen der Aufzeichnung mit einem zweiten Wärmeenergiepegel; und danach Durchführen von gewöhnlichem Aufzeichnen und Löschen. Die Aufzeichnungsfolie ist so ausgebildet, daß sie die Erzeugung eines Farbbilds darauf zum Aufzeichnen oder zur Wiedergabe mit der ersten Art von Wärmeenergie ermöglicht und das Löschen dieses Farbbilds davon mit der zweiten Art von Wärmeenergie ermöglicht, so daß es möglich ist, die Erzeugung und das Löschen von Farbbildern wiederholt durchzuführen.

Mit der vorliegenden Erfindung wird außerdem eine Aufzeichnungsvorrichtung gemäß dem Anspruch 1 angegeben.

Fig. 1A und 1B sind schematische Darstellungen, die eine wiederbeschreibbare Aufzeichnungsvorrichtung zeigen;

Fig.2A, 2B und 2C sind schematische Darstellungen, die ein bei der Erfindung verwendetes wiederbeschreibbares Aufzeichnungsmedium zeigen;

Fig. 3A ist ein Blockbild, das eine steuerungseinheit zeigt;

Fig. 3B und 3C sind Diagramme, die solche Bildbereiche auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 zeigen, die gelöscht werden sollen;

Fig. 4 ist eine schematische Ansicht einer anderen wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsvorrichtung;

Fig. 5 ist eine schematische Darstellung, die ein Bedienungsfeld 40 zeigt;

Fig. 6 ist eine Perspektivansicht, die den wesentlichen Teil einer weiteren wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsvorrichtung zeigt;

Fig. 7A ist ein Blockbild einer Steuerungseinheit in einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 7B und 7C sind Diagramme, die Markierungen 24 zeigen, die auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 aufgezeichnet sind;

Fig. 8 ist ein Blockbild einer Steuerungseinheit;

Fig. 9A bis 9I sind Diagramme, die die Ausbildung von Heizeinrichtungen zeigen;

Fig. 10 ist eine schematische Darstellung eines Beispiels eines anderen wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums;

Fig. 11A und 11B sind schematische Darstellungen, die eine weitere wiederbeschreibbare Aufzeichnungsvorrichtung zeigen; und

Fig. 12A und 12B sind schematische Darstellungen, die eine andere wiederbeschreibbare Aufzeichnungsvorrichtung zeigen.

Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung zum wiederbeschreibbaren Aufzeichnen/Löschen erfolgt das ganzflächige Aufzeichnen mit einem ersten Wärmeenergiepegel, und dann erfolgt das Löschen mit einem zweiten Wärmeenergiepegel. Danach werden gewöhnliches Aufzeichnen und Löschen durchgeführt.

Um die Positionen auf der wiederbeschreibbaren Folie, in denen das Aufzeichnen und Löschen von Bildern durchgeführt wird, einzustellen, ist es erforderlich, vorher Markierungen aufzuzeichnen, die sich an vorbestimmten Positionen auf der Aufzeichnungsfolie befinden.

Wenn keine Markierungen vorher auf der Folie aufgezeichnet worden sind, oder wenn eine genauere Steuerung an den Aufzeichnungs- und Löschpositionen durchzuführen ist, muß eine Markierungsaufzeichnungseinrichtung vorgesehen sein, die zum Aufzeichnen von Markierungen auf der Aufzeichnungsfolie dient.

Um ein Bild zuverlässig zu löschen, ist wenigstens eine Heizeinrichtung dazu ausgebildet, Warme mit einem ersten oder einem zweiten Wärmeenergiepegel zu erzeugen, wobei die Heizeinrichtung so ausgebildet ist, daß unter der Annahme, daß die Heizfläche je Pixel beim Aufzeichnen S1 und die Heizfläche je Pixel beim Löschen S2 ist, die folgende Beziehung gilt: S1 ≤ S2.

Gemäß dem vorliegenden Verfahren wird die ganzflächige Aufzeichnung mit einem ersten Wärmeenergiepegel durchgeführt, und dann wird das Löschen mit einem zweiten Wärmeenergiepegel durchgeführt. Danach werden ein gewöhnliches Aufzeichnen und Löschen durchgeführt. Auch wenn also ein ganzflächiges Löschen anschließend an ein selektives Aufzeichnen durchgeführt wird, können die aufgezeichneten Bereiche perfekt gelöscht werden. Das ist darauf zurückzuführen, daß diejenigen Teile der Aufzeichnungsfolie, an denen ein Löschen nach dem Aufzeichnen durchgeführt wird, und solche, an denen es ohne vorheriges Aufzeichnen durchgeführt wird, dadurch gleich gemacht werden, daß eine ganzflächige Aufzeichnung mit dem ersten Wärmeenergiepegel durchgeführt und dann das Löschen durchgeführt wird. Infolgedessen kann eine - Aufzeichnungsfolie erhalten werden, die frei von jeglichen sichtbaren Restbildern ist (d. h. eine Folie, die ein perfektes Löschen zuläßt).

Die auf der Aufzeichnungsfolie aufgezeichnete Markierung wird von der Detektiereinrichtung detektiert, und in Abhängigkeit von den Ergebnissen dieser Detektierung können die Aufzeichnungs/Löschpositionen auf der Aufzeichnungsfolie exakt gesteuert werden. Solche Markierungen werden auf der Aufzeichnungsfolie von einer Markierungsaufzeichnungseinrichtung aufgezeichnet.

Weiterhin kann aufgrund des Vorhandenseins der Aufzeichnungssteuereinrichtung, der Löschsteuereinrichtung oder der Aufzeichnungs/Löschsteuereinrichtung der Löschvorgang durchgeführt werden, wenn der Aufzeichnungsvorgang durchgeführt wird, was die Erneuerung von aufgezeichneten Bildern erleichtert. Anders ausgedrückt, es werden das Aufzeichnen und Löschen scheinbar gleichzeitig durchgeführt, was es ermöglicht, das Aufzeichnen eines gewünschtes Bilds auf einer Folie, auf der vorher bereits ein Aufzeichnen durchgeführt worden ist, ohne weiteres durchzuführen.

Weiterhin ist in wenigstens.einer Heizeinrichtung für die Aufzeichnungsfolie die Heizfläche je Pixel S2 zum Löschzeitpunkt bevorzugt gleich der oder größer als die Heizfläche je Pixel S1 zum Aufzeichnungszeitpunkt, so daß der Löschbereich größer als der Aufzeichnungsbereich ist, so daß dadurch das Löschen von aufgezeichneten Bildern zuverlässig durch die Heizeinrichtung erfolgen kann.

Die Fig. 1A und 1B zeigen eine Anordnung, die keine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist. Fig. 1A ist ein Schema, das den Aufbau einer wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsvorrichtung zeigt, die als Testdrucker für ein Textverarbeitungssystem, als elektronische Anzeigetafel etc. verwendet wird. In der Zeichnung bezeichnet 1 ein Aufzeichnungsmedium mit einer Aufzeichnungsschicht, die eine Farbentwicklungseigenschaft beim Aufbringen eines ersten wärmeenergiepegels h1 zeigt, um die Erzeugung eines farbigen (z. B. blauen) Bilds zu ermöglichen. In einer Normalumgebung (bezogen auf Temperatur und Feuchtigkeit) hat diese Aufzeichnungsschicht eine Speicherkapazität. Wenn ein zweiter Wärmeenergiepegel h2 darauf aufgebracht wird, zeigt diese Aufzeichnungsschicht eine Farbtonverminderungseigenschaft, um ein Löschen des aufgezeichneten Bilds zu bewirken, und wenn der erste Wärmeenergiepegel h1 erneut darauf aufgebracht wird, zeigt sie eine Farbentwicklungs-Charakteristik, um die Erzeugung eines farbigen (z. B. blauen) Bilds zuzulassen, und hat in einer Normalumgebung (bezogen auf Temperatur und Feuchtigkeit) eine Speicherkapazität, was es ermöglicht, die Erzeugung und das Löschen von Bildern wiederholt durchzuführen. Das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 ist als Endlosfolie ausgebildet, auf der, wie Fig. 1B zeigt, eine Markierung 23 für jede Seite gebildet ist. Diese Markierungen 23, die bei einer Ausführungsform verwendet werden, dienen als Markierungen, die vorbestimmte Positionen anzeigen, und haben ein unterschiedliches optisches Reflexionsvermögen. Diese Markierungen 23 werden zur Steuerung des Folienvorschubs, des Lösch-Startzeitpunkts etc. genutzt.

Trageinrichtungen 2a und 2b sind in einem Abstand voneinander angeordnet, der einer Seite entspricht, und tragen ein Endlosband, auf dem das vorgenannte wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 angebracht ist. Die Trageinrichtungen 2a und 2b bestehen aus Rollen, die aus einem kautschukartigen Material bestehen, und können selektiv von einem Motor oder dergleichen (nicht gezeigt) entweder nach rechts oder nach links entsprechend den Aufzeichnungs- oder Löschbedingungen gedreht werden. Sie sind dazu ausgebildet, sich mit der gleichen Geschwindigkeit zu drehen, um den Bildvorschub des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 durchzuführen, und sind gleichzeitig imstande, sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu drehen, um jede Ablenkung des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 zu beseitigen.

Eine Heizeinrichtung 3 bringt auf das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 einen ersten oder einen zweiten Wärmeenergiepegel auf. Bei der Durchführung einer Aufzeichnung oder eines Löschvorgangs wird dabei die Heizeinrichtung 3 gegen die Trageinrichtung 2a gedrückt, um den ersten oder den zweiten Wärmeenergiepegel auf das. wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 aufzubringen, so daß eine Aufzeichnung oder ein Löschen erfolgt. Diese Heizeinrichtung 3 besteht aus einem Heizkopf, wie etwa einem Thermokopf. Die Länge dieser Heizeinrichtung 3 entspricht ungefähr der Breite des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1. Wenn beispielsweise angenommen wird, daß der Sichtbereich des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 die Größe A4 hat, dann können an der Heizeinrichtung ungefähr 2500 Heizelemente (nicht gezeigt) vorhanden sein

Eine Steuereinheit 3a umfaßt eine Aufzeichnungssteuereinrichtung, die ein Bildaufzeichnungssignal entsprechend einem gewünschten Wiedergabebild an die obige Heizeinrichtung 3 abgibt, um sie zu veranlassen, Wärme mit dem ersten Wärmeenergiepegel zu erzeugen, und eine Löschsteuereinrichtung, die ein Bildlöschsignal entsprechend einem gewünschten Löschbereich an die obige Heizeinrichtung 3 abgibt, um sie zu veranlassen, Wärme mit dem zweiten Wärmeenergiepegel zu erzeugen.

Eine externe Vorrichtung 4, die ein Bildaufzeichnungssignal und ein Bildlöschsignal erzeugt, die der Steuereinheit 3 zuzuführen sind, bildet eine Bilddatenerzeugungsquelle, die beispielsweise ein Rechner oder ein Textverarbeitungssystem ist. Weiterhin detektiert eine Detektiereinrichtung 5 die Markierungen 23, die auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 oder der Vorderkante des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 aufgezeichnet sind, um ein Detektiersignal abzugeben.

Wie Fig. 2A zeigt, weist das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 folgendes auf: eine Basis 22; eine Aufzeichnungsschicht 21, die auf dieser Basis 22 gebildet ist und aus einem Leukofarbstoff, einem Entwicklungs/Farbtonverringerungsmittel, das dazu ausgebildet ist, mit diesem Leukofarbstoff thermisch zu reagieren, um eine Entwicklung oder eine Farbtonverringerung zu bewirken, einem Binder etc. besteht; und eine Schutzschicht 20, die auf dieser Aufzeichnungsschicht 21 gebildet ist und dazu beiträgt, die Lebensdauer zu verbessern.

Wenn der erste Wärmeenergiepegel h1, der von hoher Temperatur und kurzer Dauer ist, z. B. Wärmeenergie einer hohen Temperatur von ungefähr 200 bis 350 ºC und einer Dauer von ungefähr 1 bis 3 ms, auf dieses wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in der durch den Pfeil A bezeichneten Richtung aufgebracht wird, wird ein farbiges (z. B. blaues) Bild erzeugt. Wenn dagegen der zweite Wärmeenergiepegel h2 aufgebracht wird, der von niedriger Temperatur und langer Dauer ist, z. B Wärmeenergie einer niedrigen Temperatur von ungefähr 80 bis 150 ºC und einer Dauer von ungefähr 5 ms bis 2 s, wird das einmal erzeugte Bild gelöscht.

Als nächstes wird der Aufbau des bevorzugten wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 im einzelnen beschrieben. Das Entwicklungs/Farbtonverringerungsmittel in der Aufzeichnungsschicht 21 besteht aus einer Verbindung, die, wie Fig. 2B zeigt, in demselben Molekül eine Gruppe, die eine Farbentwicklungseigenschaft in bezug auf den Leukofarbstoff durch Wärmeeinwirkung hat, und eine Gruppe hat, die eine Farbtonverringerungseigenschaft in bezug auf den Leukofarbstoff durch Wärmeeinwirkung hat. Diese Verbindung ist ein Salz, beispielsweise einer Phenolharzcarbonsäure und eines organischen Amins, das durch Wärmeeinwirkung eine saure oder eine basische Charakteristik zeigt.

Im allgemeinen reagiert ein Leukofarbstoff thermisch mit einer Phenolharzverbindung, wobei seine Lactonringe geöffnet werden, um eine Änderung aus einem farblosen in einen farbigen Zustand zu bewirken. Wenn jedoch diese farbige Verbindung mit den offenen Lactonringen mit einer basischen Substanz in Kontakt gelangt, werden ihre Lactonringe wieder geschlossen, und die Verbindung wird in den ursprünglichen farblosen Zustand rückgestellt, in dem die Lactonringe geschlossen sind.

Aufgrund des vorgenannten Effektes, d. h. der Umsteuerbarkeit des Entwicklungs/Farbtonverringerungsmittels und des Leukofarbstoffs, der in Fig. 2C gezeigt ist, kann dieses Entwicklungs/Farbtonverringerungsmittel den Leukofarbstoff nur durch Steuerung der Wärmeenergie entweder zu einer farbigen Verbindung ändern oder in den ursprünglichen farblosen Zustand zurückbringen, wobei die Lactonringe geöffnet oder geschlossen werden.

Bei der Durchführung des Aufzeichnens und Löschens mit einer wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsvorrichtung sind die nachstehenden Methoden verfügbar. Diese Methoden werden unter Bezugnahme auf einen Fall erläutert, in dem Zeichen auf einer Aufzeichnungsfolie vom eingefärbten Typ wiedergegeben werden.

(1) Ein Verfahren, bei dem Zeichen zur Ansicht auf einem weißen Hintergrund mit einem ersten Wärmeenergiepegel (der Hochtemperatur hat) aufgezeichnet und mit einem zweiten Wärmeenergiepegel (der Niedrigtemperatur hat) gelöscht wer den (Farbzeichen werden auf einem weißen Hintergrund aufgezeichnet).

(2) Ein Verfahren, bei dem solche ursprünglichen Bereiche, die von Zeichen verschieden sind, auf einem weißen Hintergrund mit einem ersten Wärmeenergiepegel (der Hochtemperatur ist) aufgezeichnet und wiedergegeben werden und mit einem zweiten Wärmeenergiepegel (der Niedrigtemperatur ist) gelöscht werden (die Zeichen werden weiß auf einem farbigen Hintergrund aufgezeichnet.

Im Fall von wolkigen wiederbeschreibbaren Folien kann der "weiße Hintergrund" der obigen Verfahren durch die Farbe der Aufzeichnungsfolie ersetzt werden (d. h. die Farbe derselben, wenn nichts darauf aufgezeichnet ist, z. B. Silber), und "farbig" kann durch die Aufzeichnungsfarbe (z. B. Weiß) ersetzt werden.

Beim wiederbeschreibbaren Aufzeichnen kann "gewöhnliches Aufzeichnen", wie es vorstehend erwähnt ist, entweder mit dem ersten oder dem zweiten Wärmeenergiepegel durchgeführt werden. Nachstehend wird die obige Methode (1) beschrieben.

Als nächstes wird der Betrieb der wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsvorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau erläutert.

Zuerst wird, wenn die Stromversorgung (nicht gezeigt) eingeschaltet wird, ein Motor oder dergleichen (nicht gezeigt) von einer Motorsteuereinrichtung oder dergleichen (nicht gezeigt) betätigt, um die Trageinrichtungen 2a und 2b nach links zu drehen und das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in der mit dem Pfeil C von Fig. 1 bezeichneten Richtung vorwärtszubewegen. Wenn eine Markierung 23, die eine Aufzeichnungs- bzw. Bilderzeugungs-Startposition auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsträger 1 bezeichnet, eine Position unter einer Detektiereinrichtung 5 erreicht, gibt ein Detektiersignal von der Detektiereinrichtung 5 der Motorsteuerung oder dergleichen den Befehl, den Folienvorschub anzuhalten, so daß das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in einer vorbestimmten Position anhält.

Die Bildaufzeichnung auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeich nungsmedium in diesem Zustand wird wie folgt durchgeführt:

Bildinformationen in Form von Zeichen, Ziffern etc., die von einem Textverarbeitungssystem oder dergleichen, das die externe Vorrichtung 4 ist, erstellt worden sind, oder Bildinformationen, die mit einem Scanner oder dergleichen gelesen werden, werden zu der Steuereinheit 3a gemeinsam mit Steuerbefehlen übertragen. Die Steuerbefehle dienen beispielsweise dazu, den Aufzeichnungsmodus, die Bildinformationsgröße, den Aufzeichnungs-Start etc. zu bezeichnen. Außerdem sind die äußere Vorrichtung 4 und die Steuereinheit 3a miteinander durch eine vorbestimmte Schnittstelle verbunden.

Die von der äußeren Vorrichtung 4 übertragenen Steuerbefehle werden in der Steuereinheit 3a nacheinander übersetzt und von dort zu der Heizeinrichtung 3, die aus einem Thermokopf besteht, als Spannungsimpulssignale übertragen, die ein zeilenweises Bitbild repräsentieren. Dann wird den entsprechenden Heizelementen der Heizeinrichtung 3 elektrische Energie für einen vorbestimmten Zeitraum zugeführt, um sie zu veranlassen, Wärme zu erzeugen und die Joulsche Wärme (den ersten Wärmeenergiepegel) auf das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 zu übertragen. Infolgedessen entwickelt das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 Farbe gemäß der Information für eine Zeile. Dann wird das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 um eine Zeile von den Trageinrichtungen 2a und 2b, die von dem Motor oder dergleichen (nicht gezeigt) in Richtung des Pfeils C von Fig. 1A gedreht werden, weiterbewegt, und die Steuereinheit 3a überträgt ein Spannungsimpulssignal, das dem nächsten einzeihgen Bitbild der Bildinformation entspricht, zu der Heizeinrichtung 3, so daß das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 auf die gleiche Weise wie oben beschrieben Farbe entwickelt. Diese Vorgänge werden nacheinander wiederholt, um auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 eine Bildinformation in einem Rahmen aufzuzeichnen.

Das Löschen des auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 aufgezeichneten Bildes wird wie folgt durchgeführt: Zuerst wird durch die Motorsteuereinrichtung oder dergleichen (nicht gezeigt) der Motor oder dergleichen (nicht gezeigt) aktiviert, um die Trageinrichtungen 2a und 2b nach links zu drehen, um den Vorschub des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 in der durch den Pfeil C von Fig. 1A bezeichneten Richtung zu bewirken. Wenn eine Markierung 23, die eine Bildlösch-Startposition bezeichnet, die Position unter der Detektiereinrichtung 5 erreicht, gibt ein Detektiersignal von der Detektiereinrichtung 5 der Motorsteuereinrichtung oder dergleichen (nicht gezeigt) den Befehl, den Folienvorschub zu stoppen, so daß das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in einer vorbestimmten Position anhält.

Dann wird durch einen Steuerbefehl von der externen Vorrichtung 4 der Löschmodus bezeichnet. Die Steuereinheit 3a startet den Löschvorgang bei Empfang eines Löschmodusbefehls.

Dabei überträgt die Heizeinrichtung 3 ein Signal, das mit den Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung identisch ist, oder Nur-Schwarz-Daten (Daten, um die Heizelemente zum Erzeugen von Wärme zu veranlassen), so daß die Wärmeerzeugung für einen vorbestimmten Zeitraum veranlaßt wird. Die bei diesem Vorgang aufgebrachte Wärmeenergie ist jedoch der zweite Wärmeenergiepegel, der für einen relativ langen Zeitraum mit relativ niedriger Temperatur aufgebracht wird, so daß eine Zeile der Bildinformation gelöscht wird. Dann wird das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 um eine Zeile vorwärtsbewegt, so daß Bildinformation einer Zeile auf die gleiche Weise wie oben gelöscht wird. Dieser Vorgang wird wiederholt, um Bildinformation eines Rahmens von dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 zu löschen. Dieses wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1, auf dem das Löschen derart durchgeführt worden ist, erlaubt das erneute Aufzeichnen von Bildinformation auf die oben beschriebene Weise.

In der vorstehenden Beschreibung wird ein Bild in einem Rahmen vollständig aus dem Bild auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 gelöscht, es ist aber auch möglich, einen willkürlich bezeichneten Bereich (durch die Strichlinie bezeichnet) innerhalb jedes vollständigen Rahmens oder eine Vielzahl von Rahmen zu löschen.

Die Fig. 3A bis 3C zeigen eine Anordnung zur Durchführung einer solchen teilweisen Löschung, wobei Fig. 3A ein Blockbild ist, das den Aufbau der Steuereinheit 3a zeigt.

Im Aufzeichnungsmodus wird jeder Steuerbefehl, der einem Eingang 30 dieser Steuereinheit 3a zugeführt wird, von einer Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 übersetzt. Gleichzeitig wird Bildinformation von einer Datenempfangseinheit 31 empfangen. Durch ein Signal von der Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 werden Selektoren 37, 38 und 39 zur oberen Seite (in der Zeichnung gesehen) gesetzt, und die von der Datenempfangseinheit 31 empfangene Bildinformation wird als Bildaufzeichnungssignal zu der Heizeinrichtung 3, die aus einem Thermokopf besteht, über eine Aufzeichnungs- Aktivierungssteuereinheit 34 übertragen, die dazu dient, die Aktivierungsimpulsdauer vorzugeben, um den ersten Wärmeenergiepegel, der zum Zeitpunkt der Aufzeichnung benötigt wird, zu erhalten und die aus einem Thermokopf bestehende Heizeinrichtung 3 zu steuern, so daß zusammen mit der oben erwähnten Datenempfangseinrichtung 31 eine Aufzeichnungssteuereinrichtung gebildet wird, die die Aufzeichnungssteuerung bei der Heizeinrichtung 3 vornimmt.

Im Löschmodus wird jeder Steuerbefehl, der dem Eingang 30 zugeführt wird, von der Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 übersetzt, und der Steuerbefehl wird befolgt. Wenn dabei Befehle mit dem Inhalt: "nur untere Hälfte des Einzelrahmens löschen" (ein Löschbefehl und ein Koordinatenbefehl, der die Löschposition bezeichnet), was Fig. 3C entspricht, dem Eingang 30 zugeführt werden, gibt die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 das Löschmuster in einer Datenvorbereitungseinheit 32 an. Bei der Durchführung des Löschens entsprechend dem in Fig. 3C gezeigten Löschmuster bereitet die Datenvorbereitungseinheit 32 Löschmusterdaten vor, in denen die obere Hälfte des Einzelrahmens einem "0"-Signal (einem Nicht-Wärmeerzeugungssignal) und die untere Hälfte des Einzelrahmens einem "1"-Signal (einem Wärmeerzeugungssignal) entspricht. Durch ein Signal von der Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 werden ferner die Selektoren 37, 38 und 39 zur unteren Seite (in der Zeichnung gesehen) gesetzt. Die von der Datenvorbereitungseinheit 32 vorbereiteten Löschmusterdaten werden durch die Selektoren 37 und 38 einer Löschaktivierungs-Steuereinheit 35 zugeführt, wo ein Bildlöschsignal erzeugt wird. Auf der Basis dieses Bildlöschsignals wird die Heizeinrichtung 3 so gesteuert, daß der durch die Strichlinie von Fig. 3C bezeichnete Bereich gelöscht wird.

Die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33, die Datenvorbereitungseinheit 32 und die Löschaktivierungs-Steuereinheit 35, die im Löschmodus aktiviert werden, bilden eine Löschsteuereinrichtung. Da die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 einen Steuerbefehl übersetzt und die Datenvorbereitungseinheit 32 veranlaßt, Löschmusterdaten vorzubereiten, ist es auch möglich, einen Bereich entsprechend der Strichlinie von Fig. 3B zu löschen, was das Löschen eines beliebigen Bereichs erlaubt.

Bei der oben beschriebenen Anordnung wird die Information in einem Rahmen gelöscht, es ist aber auch möglich, eine Vielzahl von Rahmen gleichzeitig zu löschen. Außerdem kann an der Vorrichtung eine Einrichtung zur Abgabe von Löschbefehlen vorgesehen werden.

Die Fig. 4 und 5 zeigen eine solche Vorrichtung, die eine weitere Anordnung bildet, die nicht vollständig unter die Bedingungen von Anspruch 1 fällt. In der Zeichnung ist ein Bedienungsfeld 40 in einer Position unter dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehen. Eine Löschtaste 51, die in diesem Bedienungsfeld 40 vorgesehen ist, wird benutzt, wenn ein Bildlöschbefehl gegeben wird. Eine Rechtsvorschubtaste 52, die in dem Bedienungsfeld 40 vorgesehen ist, wird benutzt, wenn ein Befehl für den Vorschub des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 nach rechts gegeben wird. Eine Linksvorschubtaste 53, die in dem Bedienungsfeld 40 vorgesehen ist, wird benutzt, wenn ein Befehl für den Vorschub des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 nach links gegeben wird. Eine Teillöschtaste 54, die in dem Bedienungsfeld 40 vorgesehen ist, wird benutzt, wenn ein Teillöschbefehl gegeben wird. Eine Vorgabetaste 55 dient dazu, Tasteneingabedaten, die über die vorgenannten, auf dem Bedienungsfeld 40 angeordneten Tasten gegeben werden, zu setzen. Eine Zehnertastatur 56, die in dem Bedienungsfeld 40 vorgesehen ist, wird benutzt, wenn Informationen, wie etwa ein Löschbereich, eingegeben werden.

Nachstehend werden Beispiele von Vorgängen beschrieben, die mit dem Bedienungsfeld 40 ausgeführt werden. Wenn ein Einzelrahmenbild vollständig gelöscht wird, werden nacheinander die Taste "1" der Zehnertastatur 56, die Löschtaste 51 und die Setztaste 55 in dieser Reihenfolge gedrückt, um die Vorrichtung auf Einzelrahmenlöschen zu setzen, und die in Fig. 3A gezeigte Steuereinheit führt das Einzelrahmenlöschien durch.

Wenn Bildinformation, die in zwei Rahmen aufgezeichnet ist, vollständig gelöscht wird, werden die Taste "2" der Zehnertastatur 56, die Löschtaste 51 und die Setztaste 55 nacheinander in dieser Reihenfolge gedrückt, um die Vorrichtung auf Zweirahmenlöschen zu setzen, und die in Fig. 3A gezeigte Steuereinheit führt das Zweirahmenlöschen durch.

Wenn ferner nur ein bezeichneter Bereich gelöscht wird, werden über die Zehnertastatur 56 die Koordinaten eingegeben, die dem zu löschenden Bereich entsprechen, und durch Drücken der Teillöschtaste 54 und der Setztaste 55 wird die Vorrichtung auf Teillöschen des gewünschten Bereichs gesetzt. Die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 der Steuereinheit von Fig. 3A übersetzt den Befehl und führt die gewünschte Teilrahmenlöschung aus.

Nachstehend wird die Betriebsweise dieser Anordnung beschrieben. Gemäß den Fig. 1A und 3A werden Nur-Schwarz-Daten (Aufzeichnungsdaten) zu der Aufzeichnungs-Aktivierungssteuereinheit 34 übertragen, um den Thermokopf 3 zur Durchführung der ganzflächigen Aufzeichnung zu veranlassen. Diese Daten werden von der Datenvorbereitungseinheit 32 vorbereitet und durch die Selektoren 37 und 38 der Aufzeichnungs- Aktivierungssteuereinheit 34 zugeführt. Dann werden die Daten von der Aufzeichnungs-Aktivierungssteuereinheit 34 zu dem Thermokopf 3 übertragen, so daß dieser Wärme auf solche Weise erzeugt, daß ein gewünschter Dichtepegel erhalten wird, und der Motor (nicht gezeigt) und die Trageinrichtungen 2a und 2b führen den Zeilenvorschub des Aufzeichnungsmediums durch, um den Heiz/Aufzeichnungsvorgang durchzuführen.

Dieservorgang wird wiederholt, um die ganzflächige Aufzeichnung auszuführen. Danach werden die Selektoren 38 und 39 zur unteren Seite umgeschaltet, um die Daten zu der Löschaktivierungs-Steuereinheit 35 zu übertragen, so daß ein ganzflächiges Löschen auf im wesentlichen die gleiche Weise wie bei der obigen ganzflächigen Aufzeichnung durchgeführt wird. Der Grund für die Durchführung des ganzflächigen Löschens nach der Durchführung der ganzflächigen Aufzeichnung besteht in der Realisierung eines perfekten Löschens, wie es eingangs erläutert wurde. Das ganzflächige Aufzeichnen und ganzflächige Löschen kann zum Zeitpunkt des Versands oder beim Auswechseln der wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolie 1 durch eine neue oder dann, wenn die wiederbeschreibbare Aufzeichnungsfolie 1 infolge einer zeitbeding ten Veränderung vollständig unfähig ist, ein perfektes Löschen durchzuführen, oder bei der selektiven Durchführung von Aufzeichnen und Löschen erfolgen.

Wenn ferner das ganzflächige Aufzeichnen oder ganzflächige Löschen in der Größenordnung eines Sichtbereichs durchgeführt wird, können Festdaten verwendet werden, so daß es möglich ist, die Daten durch die Aufzeichnungsaktivierungs- Steuereinheit 34 oder die Löschaktivierungs-Steuereinheit 35 vorzubereiten und sie dem Thermokopf 3 zuzuführen. (Bei dieser Anordnung kann die Datenvorbereitungseinheit 32 entfallen.) In einem Fall, in dem zwei oder mehr Heizeinrichtungen, beispielsweise Thermoköpfe 3, verwendet werden, wie nachstehend beschrieben wird, kann die Vorrichtung ferner so ausgebildet sein, daß die Steuerung über die Löschseite (die Seite der Heizeinrichtungen, wo die gleiche ganzflächige Aufzeichnung durch Hochtemperatur- oder Niedertemperatur- Aufzeichnen durchgeführt werden kann) durch Signalsteuerung ausgeführt werden kann, die ausschließlich angibt, ob ein Heizen erfolgen soll oder nicht, so daß eine noch kosten günstigere Konstruktion realisierbar ist.

Bei der obigen Anordnung werden die Aufzeichnungs- Bilderzeugungs-)Startposition und die Bildlöschposition durch die Markierungen 23 bezeichnet, die auf dem wiederbeschreib baren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehen sind; die nachstehende Anordnung kann angewandt werden, um ein noch vollkommeneres Löschen durchzuführen.

Dabei wird im Aufzeichnungsmodus eine auf dem wiederbe schreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehene Markierung 23 von der Detektiereinrichtung 5 detektiert, die ein Detektiersignal abgibt. Wenn ein vorbestimmter Zeitraum seit dem Empfang des Detektiersignals von dieser Detektiereinrichtung vergangen ist, wird die Bildaufzeichnung auf dem wiederbe schreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 gestartet. Im Löschmodus wird von der Detektiereinrichtung 5 eine auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehene Markierung 23 detektiert, und sofort nach dem Empfang eines Detektiersignals von der Detektiereinrichtung wird das Löschen des Bilds auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 gestartet.

Durch diese Anordnung wird der Bildlöschbereich im Löschmodus größer als der Bildaufzeichnungsbereich im Aufzeichnungsmodus, so daß dadurch die Genauigkeit des Löschens verbessert wird.

Bei den vorstehenden Anordnungen ist das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in Form eines Endlosbands vorgesehen. Es ist auch möglich, daß das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in Form eines geschnittenen Papierblatts ist, wie in Fig. 6 zu sehen ist.

Bei dieser Anordnung wird der gleiche Betrieb durchgeführt, und es wird die gleiche Wirkung erreicht.

Weiterhin kann das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 mit Markierungen 23 wie oben beschrieben versehen sein, um die Detektierung der Bilderzeugungs-Startposition und der Bildlösch-Startposition zu ermöglichen.

Ausführungsform

Bei der Ausführungsform werden Markierungen auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 durch die Heizeinrichtung 1 aufgezeichnet, wobei eine Markierungsaufzeichnungseinrichtung 70 in der Datenempfangseinheit 31 vorgesehen ist, wie Fig. 7A zeigt.

Diese Markierungsaufzeichnungseinrichtung 70 detektiert im Aufzeichnungsmodus den Start und das Ende von Bildinformation und führt der Aufzeichnungsaktivierungs-Steuereinrichtung 34 ein Markierungsbildungssignal zu, um zum Zeitpunkt des Starts oder Endes der Bildinformation den ersten Wärmeenergiepegel zu der Heizeinrichtung 3 zuzuführen, die sich in einer vorbestimmten Position in bezug auf das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 befindet, beispielsweise in einer Position, die dem oberen Endabschnitt des Aufzeichnungsmediums entspricht, wie Fig. 7B zeigt.

Weiterhin bezeichnet in Fig. 7A das Bezugszeichen 72 eine Positionssteuereinrichtung, die im Löschmodus den Motor 73 oder dergleichen steuert, der dazu ausgebildet ist, die Trageinrichtungen 2a und 2b mit einer zum Bildlöschen geeigneten Geschwindigkeit zu drehen, und zwar in Abhängigkeit von einem Detektiersignal von der Detektiereinrichtung 5. Gleichzeitig steuert diese Positionssteuereinrichtung 72 die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33, um so die Start- und Endpositionen für den Bildlöschvorgang zu steuern.

Bei dieser Ausführungsform werden auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 Aufzeichnungsmarkierungen 24 von der Markierungsaufzeichnungseinrichtung 70 gleichzeitig mit der Bildaufzeichnung auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 erzeugt. Wie Fig. 7B zeigt, werden diese Aufzeichnungsmarkierungen 24 so gebildet, daß die auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 aufgezeichneten Bilder zwischen ihnen positioniert sind.

Wenn ein Bild auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 gelöscht wird, wird dem Eingang 30 ein Steuerbefehl zugeführt, der den Löschmodus bezeichnet, und wird von der Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 übersetzt. Dann wird das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 mit hoher Geschwindigkeit von dem Löschmotor 73 oder dergleichen und durch die Trageinrichtungen 2a und 2b vorwärtsbewegt Wenn die Detektiereinrichtung 5 eine Aufzeichnungsmarkierung 24 detektiert, veranlaßt die Positionssteuereinrichtung 72 den Motor 73, sich mit einer für die Bildlöschung geeigneten Geschwindigkeit zu drehen, und zwar in Abhängigkeit von einem Detektiersignal von dieser Detektiereinrichtung 5. Gleichzeitig weist die Positionssteuereinrichtung 72 die Aufzeichnungs/Löschsteuereinrichtung 33 an, mit dem Löschen zu beginnen, so daß diese die Bildlöschung durchführt. Wenn dann die Detektiereinrichtung 5 eine weitere Aufzeichnungsmarkierung 24 detektiert, veranlaßt die Positionssteuereinrichtung 72 den Motor 73, sich erneut mit hoher Geschwindigkeit in Abhängigkeit von einem Detektiersignal von der Detektiereinrichtung 5 zu drehen und das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 vorwärtszubewegen. Wenn ein Rahmen vorwärtsbewegt worden ist, wird der Vorschub des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 angehalten, so daß der Bildlöschvorgang beendet wird.

Bei dieser Ausführungsform werden nur diejenigen Bereiche gelöscht, die sich zwischen Aufzeichnungsmarkierungen befinden. Das bedeutet, daß die der Heizeinrichtung 3 zugeführte elektrische Energie verringert werden kann. Da diejenigen Bereiche des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1, auf denen kein Bild aufgezeichnet ist, mit hoher Geschwindigkeit transportiert werden können, kann auch die zum Löschen erforderliche Zeitdauer verkürzt werden.

Es ist auch möglich, das erneute Aufzeichnen so vorzusehen, daß das Aufzeichnen eine neuen Bilds (nachstehend als "das zweite Bild" bezeichnet) in einem Rahmen durchgeführt wird, auf dem irgendein anderes Bild (nachstehend als "das erste Bild" bezeichnet) aufgezeichnet ist, während gleichzeitig dieses erste Bild gelöscht wird.

Nachstehend wird die Betriebsweise des Aufzeichnens des zweiten Bilds bei gleichzeitigem Löschen des ersten Bilds unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 erläutert.

Wenn in der in Fig. 3A gezeigten Steuereinheit ein Steuerbefehl eines Aufzeichnungs/Löschmodus (eines Modus, in dem das zweite Bild aufgezeichnet und gleichzeitig das erste Bild gelöscht wird) dem Eingang 30 zugeführt wird, ist die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33 wirksam, um den Betrieb des Lösch/Aufzeichnungsmodus durchführen zu lassen. Dabei werden Löschdaten für eine Zeile zuerst in der Datenvorbereitungseinheit 32 vorbereitet, und die Heizeinrichtung 3 erzeugt Wärme mit dem zweiten Wärmeenergiepegel, so daß die Daten in der ersten Zeile des ersten Bilds, das auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 aufgezeichnet ist, gelöscht werden.

Anschließend wird Bildinformation in der ersten Zeile des zweiten Bilds zu der Aufzeichnungsaktivierungs-Steuereinheit 34 von der Datenempfangseinheit 31 übertragen, die die zweite Bildinformation von dem Eingang 30 empfangen hat, und auf der Basis dieser Bildinformation veranlaßt die Aufzeichnungsaktivierungs-Steuereinheit 34 die Heizeinrichtung 3, Wärme mit dem ersten Wärmeenergiepegel zu erzeugen, so daß die erste Zeile des zweiten Bilds in demjenigen Bereich des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnet wird, von dem die erste Zeile des ersten Bilds gelöscht worden ist.

Danach werden die Trageinrichtungen 2a und 2b von dem Motor oder dergleichen gedreht, um das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 um eine Zeile weiterzutransportieren, woraufhin die Vorgänge des Löschens und Aufzeichnens wie oben beschrieben wiederholt werden. Durch Wiederholen dieser Vorgänge auf diese Weise kann das neue zweite Bild, das aus Zeichen, Ziffern etc. besteht, anschließend an das vorher erzeugte erste Bild aufgezeichnet werden.

Vorstehend werden zwar die Vorgänge des Löschens und Aufzeichnens mit einer einzigen Heizeinrichtung 3 durchgeführt, es ist aber auch möglich, daß die Heizeinrichtung in eine Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und eine Lösch-Heizeinrichtung 81 aufgeteilt wird, wie Fig. 8 zeigt. Die Aufzeichnungs- und Lösch-Heizeinrichtungen 80 und 81 bestehen aus Thermoköpfen, und da sie zum Aufzeichnen und Löschen getrennt vorgesehen sind, werden die Selektoren 37, 38 und 39, die in Fig. 3 zu sehen sind, nicht benötigt, und die Datenempfangseinheit 31 ist mit der Aufzeichnungsaktivierungs- Steuereinheit 34 direkt verbunden, während die Datenvorbereitungseinheit 32 direkt mit der Löschaktivierungs- Steuereinheit 35 verbunden ist.

Die Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und die Lösch-Heizeinrichtung 81 sind entweder nebeneinander oder mit einem festen Abstand voneinander beabstandet angeordnet, so daß letztere in bezug auf die Richtung des Vorschubes vor ersterer angeordnet ist. Während die Lösch-Heizeinrichtung 81 Wärme mit dem zweiten Wärmeenergiepegel erzeugt, um ein Bild auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 zu löschen, erzeugt die Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 Wärme mit dem ersten Wärmeenergiepegel, um ein Bild auf dem Teil des wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmediums 1 aufzuzeichnen, auf dem das Löschen durch die Lösch-Heizeinrichtung 81 durchgeführt worden ist.

In manchen Fällen wird die Wärmeerzeugung in der Lösch-Heizeinrichtung 81 früher begonnen als in der Aufzeichnungs- Heizeinrichtung 80, und in anderen Fällen erfolgt die Wärmeerzeugung gleichzeitig in beiden. Die Steuerung dieses Wärmeerzeugungs-Zeitpunkts erfolgt durch die Aufzeichnungs/Löschsteuereinheit 33.

Wenn die Wärmeerzeugung in der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und in der Lösch-Heizeinrichtung 81 gleichzeitig erfol-30 gen, kann der Aufzeichnungs/Löschvorgang beschleunigt werden, und wenn die Wärmeerzeugung in der Lösch-Heizeinrichtung 81 früher als in der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 gestartet wird, kann eine Verringerung des Energieverbrauchs erreicht werden.

Bei der oben beschriebenen Anordnung sind zwar die Heizelementfläche in der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und die in der Lösch-Heizeinrichtung 81 gleich, es ist aber auch möglich, daß die Heizelementfläche in der Lösch-Heizeinrichtung 81 größer als die in der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 gemacht wird.

In diesem Fall kann eine Aufzeichnungsoberfläche, die keine Spuren des vorhergehenden Bilds zeigt, auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 selbst dann realisiert werden, wenn beispielsweise die Position, in der das Löschen durch die Lösch-Heizeinrichtung 81 gestartet wird, in bezug auf die Position, in der das Aufzeichnen durch die Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 gestartet wird, etwas abweicht.

Das wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die Fig. 9A bis 9I beschrieben. In diesen Figuren bezeichnet 91 eine Energiequelle, und 92 bezeichnet Heizelemente in der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und der Lösch-Heizeinrichtung 81. Mit einem Treiber-IC (nicht gezeigt), der in jeder davon vorgesehen ist, kann ein Umschaltvorgang bei diesen Heizelementen 92 vorgenommen werden, so daß ihnen von der Stromquelle 91 selektiv elektrischer Strom zugeführt wird, um die Wärmeerzeugung zu bewirken.

Die Heizelemente 92 der Lösch-Heizeinrichtung 81 können in Längsrichtung größer sein, wie in Fig. 9B gezeigt ist, oder in Querrichtung größer sein, wie Fig. 9C zeigt, so daß es möglich ist, das Löschen des Bilds zuverlässig auszuführen.

In einem Fall, in dem Einzeileninformation gelöscht wird, indem sämtliche Heizelemente 92 in einer Zeile aktiviert werden, ist es ferner möglich, wie Fig. 9D zeigt, die Heizelemente 92 in der Lösch-Heizeinrichtung 81 groß auszubilden, so daß die Verdrahtung zwischen der Energieversorgung 91 und den Treiber-ICs der Heizelemente 92 verkürzt wird.

Anders als bei dem Aufzeichnungs-Thermokopf 80 können ferner die Treiber-ICs für selektives Heizen in dem Lösch-Thermokopf 81 entfallen, so daß sämtliche Heizelemente desselben gleichzeitig Wärme erzeugen. Wie Fig. 9E zeigt, kann der Thermokopf beispielsweise so ausgebildet sein, daß eine Umschaltung derart erfolgt, daß die Energiequelle 91 und die Heizelemente 92 miteinander in dem oberen Bereich davon ver bunden werden und daß elektrischer Strom durch die Heizelemente 92 in ihrem unteren Bereich fließt, so daß dadurch eine sparsamere Konstruktion realisiert werden kann. Wenn ferner die Temperatur der Heizelemente 92 innerhalb eines gewünschten Bereichs gehalten werden kann, kann der Thermokopf mit Masse verbunden sein (nicht gezeigt), ohne daß eine sqlche Umschaltung erfolgt. Um die Temperatur der Heizelemente in einem gewünschten Bereich zu halten, können weiterhin Temperaturfühlerelemente, wie etwa Thermistoren (nicht gezeigt), an den Thermoköpfen 80 und 81 angebracht sein, um die Temperatur der erzeugten Wärme in Abhängigkeit von den Detektierergebnissen (Aktivierungssteuerung) zu steuern. Ferner kann, anstatt Temperaturfühlerelemente anzubringen, die Aktivierungsperiode (die Aktivierungsmethode) für die Heizelemente vorher experimentell ermittelt und für die Steuerung der Temperatur der erzeugten Wärme genutzt werden.

Bei einer anderen Konstruktion, die in Fig. 9F gezeigt ist, kann das eine Ende jedes Heizelements mit Masse verbunden sein, so daß elektrischer Strom durch Umschalten des anderen Endes hindurchfließen kann. Außerdem kann das Heizelement 92 eine Flachkonfiguration entsprechend Fig. 9G haben, oder es kann eine Vielzahl von Drähten entsprechend Fig. 9H aufweisen. Die Größe der Heizelemente (z. B. Größe A4) und Konfiguration, Anzahl und Ausbildung der Verdrahtung, der Umschalt-ICs etc. kann beliebig bestimmt werden. Bei der vorliegenden Erfindung sind die Heizelemente 92 für das Löschen größer als die Heizelemente 92 zum Aufzeichnen ausgebildet. Der Lösch-Thermokopf 81 kann von dem Typ sein, der gewöhnlich in einem Faksimilegerät oder dergleichen verwendet wird, und die Konfiguration der Heizelemente kann linear oder flach sein. Bei der Erfindung soll daher der Ausdruck "Thermokopf" in einem umfassenden, weiten Sinne verstanden werden und schließt alle oben beschriebenen ein.

Die Heizeinrichtung besteht zwar aus den Thermoköpfen 3 bzw. 80 und 81, dies sollte aber nicht als Einschränkung angesehen werden. Jede Art von Heizeinrichtung ist zweckdienlich. Sie kann daher auch aus einer Laserstrahlquelle etc. bestehen. In diesem Fall wird der Ausdruck "Heizelementfläche" durch "Heizfläche" ersetzt. Wie Fig. 91 zeigt, wird der Lichtpunkt eines Laserstrahls oder dergleichen, d. h. die Wärmeerzeugungsfläche, zwischen Aufzeichnen und Löschen verändert, so daß die Heizfläche zum Löschen größer als die zum Aufzeichnen gemacht wird. Insbesondere sind zwei Arten von Laserstrahlquellen vorgesehen, oder es sind zwei Arten von Kondensorlinsen zum Bündeln des Laserstrahls von der Laserstrahlquelle vorgesehen. Oder der Brennpunkt wird als Alternative zwischen Aufzeichnen und Löschen verändert. Die Konfiguration des Strahlpunkts kann beliebig bestimmt werden. Beispielsweise kann sie kreisrund, elliptisch etc. sein. Die Heizfläche zum Zeitpunkt des Aufzeichnens wird gleich der oder kleiner als diejenige zum Löschzeitpunkt eingestellt.

Die Aufzeichnungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen beschrieben worden ist, kann entweder selbständig verwendet werden, oder eine Vielzahl von Vorrichtungen gemäß der Erfindung kann in Kombination verwendet werden. Außerdem ist die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt.

Beispielsweise ist die oben beschriebene wiederbeschreibbare Aufzeichnungsfolie 1 eine Aufzeichnungsfolie vom eingefärbten Typ. Andere Arten von wohlbekannten wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsfolien können ebenfalls verwendet werden. Beispiele der anderen Arten von Folien umfassen Folien aus Harz/organischem Material mit geringer Molekülmasse (wolkige Folien), thermochrome Folien, Folien aus einem Polymergemisch etc.

Bei den obigen Ausführungsformen wird zwar derselbe Thermokopf 3 oder 80 zum Aufzeichnen von Bildern und Markierungen verwendet, es ist aber auch möglich, eine gesonderte Aufzeichnungseinrichtung, wie etwa einen Thermokopf zum Aufzeichnen von Markierungen vorzusehen.

Die Aufzeichnungsschicht 21 in dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 besteht aus einer Aufzeichnungsschicht vom eingefärbten Typ, wie die Fig. 2B und 2C zeigen. Jede Art von Schicht ist zweckdienlich, solange sie ein wiederholtes Aufzeichnen und Löschen zuläßt. Beispielsweise können solche Harzarten verwendet werden, die zeitliche Änderungen der Transparenz nutzen, also Harze vom Typ aus organischen Materialien mit geringer Molekülmasse, thermochrome Harze oder Polymermischharze.

In den obigen Ausführungsformen bestehen zwar die Heizein richtung 3, die Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und die Lösch-Heizeinrichtung 81 zur Durchführung von Aufzeichnen und Löschen auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 aus Thermoköpfen, dies soll jedoch keine Einschränkung darstellen. Jede Art von Heizeinrichtung ist zweckmäßig.

Beispielsweise kann eine Heizeinrichtung verwendet werden, die eine Lichtquelle nutzt.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen bestehen die Heizeinrichtung 3, die Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 80 und die Lösch-Heizeinrichtung 81 aus ortsfesten Thermoköpfen, aber ein Thermokopf vom Abtasttyp kann ebenfalls verwendet werden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird dieselbe Steuereinheit 3a sowohl zum Aufzeichnen als auch zum Löschen verwendet; es ist aber auch möglich, gesonderte Steuereinheiten zum Aufzeichnen und Löschen vorzusehen. Die Positionen dieser Steuereinheiten können beliebig festgelegt werden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird die Heizeinrichtung 3 gegen die Trageinrichtung 2a gepreßt, aber irgendeine andere Rollenart kann ebenfalls verwendet werden.

In dem Vorstehenden ist das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in Form eines Endlosbands vorgesehen, dies soll aber keine Einschränkung darstellen. Wie Fig. 10 zeigt, kann das Aufzeichnungsmedium von dem Typ sein, der um die Trageinrichtungen 2a und 2b gewickelt ist. Ferner ist es auch möglich, ein geschnittenes blattartiges oder plattenartiges Aufzeichnungsmedium zu verwenden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in Querrichtung transportiert, es kann aber auch in Längsrichtung transportiert werden.

Ferner sind die Anzahl und die Position der Detektierein richtungen 5 nicht auf diejenigen der oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Die Konfiguration, Anzahl und Positionen der Markierungen 23, die auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehen sind, sind nicht auf diejenigen der obigen Ausführungsformen beschränkt. Die Markierung kann auch einem Strichcode ähnlich sein.

Hinsichtlich der Speicherkapazität der Datenempfangseinheit 31 oder der Datenvorbereitungseinheit 32 kann diese einer Zeile, weniger als einer Zeile oder einer Vielzahl von Zeilen oder einem oder einer Vielzahl von Rahmen entsprechen.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen werden die Daten zum Löschen innerhalb der Vorrichtung erzeugt, es kann aber auch vorgesehen sein, daß die Daten zum Löschen von der externen Vorrichtung 4 etc. übertragen werden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen besteht die Lösch-Heizeinrichtung 81 aus einem Thermokopf, aber eine andere Wärmequelle, wie etwa eine Heizwalze, ist ebenfalls zweckmäßig.

Beispielsweise kann die Lösch-Heizeinrichtung 81 aus einer Lösch-Heizquelle 100 bestehen, wie sie in den Fig. 11A und 11B gezeigt ist, die eine statische Wärmeerzeugung (mit niedriger Temperatur und langer Dauer) ausführt. Die Größe dieser Lösch-Heizquelle 100 kann die gleiche wie die der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 3 sein, die aus einem Thermokopf besteht, wie Fig. 11A zeigt, oder sie kann größer oder kleiner als diese sein.

In dem Fall, in dem die Größe der Lösch-Heizquelle 100 kleiner als die der Aufzeichnungs-Heizeinrichtung 3 ist, wie Fig. 11B zeigt, wird die Lösch-Heizquelle 100 in der durch den Pfeil D angegebenen Richtung bewegt, um das Löschen durchzuführen, während das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 in der durch den Pfeil E bezeichneten Richtung bewegt wird. Diese Anordnung erlaubt eine Kostenverringerung.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen besteht zwar die Heizeinrichtung 3, 80 und 81 aus Thermoköpfen vom Zeilentyp, aber Thermoköpfe vom Serientyp sind ebenfalls zweckmäßig. Der gleiche Effekt kann ferner erzielt werden, wenn eine Zeile zum aufeinanderfolgenden Vorschub geteilt wird, um ein Aufzeichnen oder Löschen durchzuführen, um so den Energieverbrauch in der Heizeinrichtung 3, 80 und 81 zu verringern.

Weiterhin ist die Anzahl der Heizeinrichtungen 3, 80 und 81 nicht auf die der obigen Ausführungsformen beschränkt. Je größer die Zahl der Heizeinrichtungen, um so kürzer ist die zum Aufzeichnen oder Löschen erforderliche Zeit. Außerdem kann die Zahl der Heizeinrichtungen zum Aufzeichnen von derjenigen zum Löschen verschieden sein.

Wenn ein Aufzeichnen anschließend an ein Löschen auf einem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 erfolgt, das aus einem geschnittenen Blatt entsprechend Fig. 12A besteht, erfolgt das Löschen in der durch den Pfeil F bezeichneten Richtung, und das Aufzeichnen erfolgt in der durch den Pfeil H bezeichneten Richtung. Alternativ können sowohl das Aufzeichnen als auch das Löschen in der gleichen Richtung, die durch den Pfeil F bezeichnet ist, durchgeführt werden.

Auch in dem Fall, in dem ein walzenartiges wiederbeschreibbares Aufzeichnungsmedium 1 verwendet wird, wie in Fig. 12B gezeigt ist, erfolgt das Aufzeichnen in Richtung des Pfeils H, und das Löschen erfolgt in Richtung eines Pfeils I. Die Vorschubrichtung und die Aufzeichnungs/Löschrichtungen für das wiederbeschreibbare Aufzeichnungsmedium 1 sind nicht auf die oben genannten beschränkt.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen bezeichnen die auf dem wiederbeschreibbaren Aufzeichnungsmedium 1 vorgesehenen Markierungen Aufzeichnungs/Lösch-Startpositionen, diese Markierungen können aber am Ende oder während eines Aufzeichnungs/Löschvorgangs oder zu einem festen Zeitpunkt nach dem Ende oder vor dem Beginn des Aufzeichnens/Löschens aufgezeichnet werden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Heizelemente der Thermoköpfe 3, 80 und 81, die als Heizeinrichtungen dienen, in einer Reihe angeordnet, dies stellt jedoch keine Einschränkung dar. Die Heizelemente können auch in zwei oder mehr Reihen oder zickzackartig angeordnet sein. Im Fall einer Anordnung in zwei oder mehr Reihen ist es möglich, eine Reihe von Heizelementen zum Aufzeichnen und eine andere Reihe zum Löschen zu verwenden.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Aufzeichnungsaktivierungs-Steuereinheit 34 und die Löschaktivierungs-Steuereinheit 35 als separate Komponenten vorgesehen, aber dies bedeutet keine Einschränkung. Eine Steuereinheit kann beide Funktionen haben. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Vorrichtung so auszubilden, daß die Heizeinrichtungen 3, 80 und 81 unterschiedliche Wärmeenergiepegel zum Aufzeichnen und Löschen erzeugen können.


Anspruch[de]

1. Aufzeichnungsvorrichtung, die zur Verwendung mit einer wiederbeschreibbaren Folie geeignet ist, die dazu ausgebildet ist, das Aufzeichnen eines Farbbilds darauf mit einem ersten Wärmeenergiepegel (h1) zu ermöglichen und das Löschen des Farbbilds davon mit einem zweiten Wärmeenergiepegel (h2) zu ermöglichen, um so den wiederholten Vorgang des Bildens und Löschens von Farbbildern ermöglichen, wobei die Aufzeichnungsvorrichtung folgendes aufweist:

- wenigstens eine Heizeinrichtung (3, 80, 81), die dazu ausgebildet ist, Wärme mit dem ersten oder dem zweiten Wärmeenergiepegel (h1, h2) zu erzeugen,

- eine Aufzeichnungssteuereinrichtung (32, 33, 34), die dazu ausgebildet ist, ein Bildaufzeichnungssignal, das ein gewünschtes Bild definiert, an die Heizeinrichtung (3, 80) abzugeben, um Wärme mit dem ersten Wärmeenergiepegel (h1) zu erzeugen,

- eine Löschsteuereinrichtung (32, 33, 35), die dazu ausgebildet ist, ein Bildlöschsignal an die Heizeinrichtung (3, 81) abzugeben, um Wärme mit dem zweiten Wärmeenergiepegel (h2) zu erzeugen,

- eine Detektiereinrichtung (5), die dazu ausgebildet ist, auf der wiederbeschreibbaren Folie (1) aufgezeichnete Markierungen (23, 24) zu detektieren und ein De tektiersignal abzugeben,

dadurch gekennzeichnet,

daß Markierungsaufzeichnungseinrichtungen (70) vorgesehen sind, um der wenigstens einen Heizeinrichtung ein Markierungsbildungssignal zuzuführen, so daß die Markierungen (23, 24) auf der wiederbeschreibbaren Folie (1) an Startund Endpositionen zum Aufzeichnen und Löschen gebildet werden,

und daß Positionssteuereinrichtungen (3a, 72) vorgesehen sind, um eine Positionssteuerung der wiederbeschreibbaren Folie (1) während des Löschens in Abhängigkeit von den von der Detektiereinrichtung (5) detektierten Markierungen (23, 24) durchzuführen.

2. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,

wobei die Aufzeichnungssteuereinrichtung (32, 33, 34) eine Aufzeichnungs/Lösch-Steuereinheit (33) aufweist, die dazu ausgebildet ist, ein Bildlöschsignal für eine Zeile auf der wiederbeschreibbaren Folie (1) abzugeben und danach ein Bildaufzeichnungssignal für ein neues Bild auf derselben Zeile abzugeben, so daß zuerst das Löschen und dann ein erneutes Aufzeichnen auf der wiederbeschreibbaren Folie (1) zeilenweise durchgeführt werden.

3. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

wobei die Heizeinrichtung folgendes aufweist:

eine Aufzeichnungsheizeinrichtung (80) zum Erzeugen des ersten Wärmeenergiepegels (h1) und eine Löschheizeinrichtung (81) zum Erzeugen des zweiten Wärmeenergiepegels (h2)

4. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 3,

wobei die Heizfläche pro Löschelement (Figur 98) der Löschheizeinrichtung (81) größer als die Heizfläche pro Aufzeichnungselement (Figur 9A) der Aufzeichnungsheizeinrichtung (80) ist.

5. Verfahren zum Aufzeichnen auf einer und Löschen einer wiederbeschreibbaren Folie, die dazu ausgebildet ist, es zu ermöglichen, daß ein Farbbild darauf aufgezeichnet und davon gelöscht wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

anfängliches Durchführen eines ganzflächigen Aufzeichnens auf der und Löschen der wiederbeschreibbaren Folie (1) durch Aufbringen von Wärme mit einem ersten Energiepegel (h1), um ein Bild mit einem gewünschten Dichtegrad vollständig für sämtliche Pixels eines durch Start- und Endpositionen definierten Bereichs einer wiederbeschreibbaren Folie (1) aufzuzeichnen, und danach durch Aufbringen von Wärme mit einem zweiten Energiepegel (h2), um das Bild vollständig für sämtliche genannten Pixels zu löschen,

woraufhin ein gewöhnliches Aufzeichnen und Löschen mit den folgenden Schritten durchgeführt wird:

(a) Zuführen eines Bildaufzeichnungssignals, das ein gewünschtes Aufzeichnungsbild definiert, von einer Aufzeichnungssteuereinrichtung (32, 33, 34) zu wenigstens einer Heizeinrichtung (3, 80, 81), um Wärme mit dem ersten Energiepegel (h1) zu erzeugen, so daß das Farbbild entwickelt wird,

(b) gleichzeitig mit Schritt (a) Zuführen eines Markierungsbildungssignals, das Start- und Endpositionen der Bilderzeugung definiert, von Markierungsaufzeichnungseinrichtungen (70) zu der wenigstens einen Heizeinrichtung (3, 80, 81), so daß Markierungen (24) entwickelt werden, die die Start- und Endpositionen der in Schritt (a) erzeugten Bilder bezeichnen,

(c) Zuführen eines Bildlöschsignals von einer Löschsteuereinrichtung (32, 33, 34) zu der wenigstens einen Heizeinrichtung (3, 80, 81), um Wärme mit dem zweiten Energiepegel (h2) zum Bildlöschen zu erzeugen,

(d) Bewegen der wiederbeschreibbaren Folie (1) mittels Positionssteuereinrichtungen (3a, 72) und Detektieren der Start- und Endpositionsmarkierungen (24) mit einer Detektiereinrichtung (5), so daß der Löschvorgang von Schritt (c) zwischen den Start- und Endpositionsmarkierungen (24) durchgeführt wird.







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