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Dokumentenidentifikation DE69222506T2 05.02.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0543789
Titel Befestigungsanordnung für im Kreissägeblatt zum Längssägen und einen Kantenschneider
Anmelder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Erfinder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Vertreter H. Weickmann und Kollegen, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69222506
Vertragsstaaten AT, BE, DE, ES, FR, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.10.1992
EP-Aktenzeichen 928502558
EP-Offenlegungsdatum 26.05.1993
EP date of grant 01.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.1998
IPC-Hauptklasse B27B 33/20
IPC-Nebenklasse B27B 5/34   

Beschreibung[de]

Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Befestigungssystem für ein Spaltsägeblatt und einen Kantenschneider, wobei das System eine Mehrzahl von Spaltsägeblättern und von in Verbindung mit einem oder mehreren Spaltsägeblättern befestigten Kantenschneidern und ferner Abstandshülsen zwischen den Spaltsägeblättern umfaßt. Dabei sind sowohl die Spaltsägeblätter und die Kantenschneider als auch die Spannhülsen auf beiden Seiten der Blatt- und Kantenschneidereinheit und der Abstandshülsen, auf der Drehwelle durch eine auf die Welle aufgeschraubte Mutter gegeneinander verspannt und ferner sind die Außenmaße der Spannhülsen und Abstandshülsen dieselben. Ferner erstreckt sich die Innenkante des ringförmigen Zwischenraums in den Kantenschneidern zwischen dem Kantenschneider und dem Spaltsägeblatt, in radialer Richtung gesehen, zum selben Punkt, wie der Außendurchmesser der Spannhülsen und Abstandshülsen.

Das deutsche Patent DE-35 08 716 offenbart beispielsweise ein Stand-der- Technik-Befestigungssystem von diesem Typs für ein Spaltsägeblatt und einen Kantenschneider. Die US-Patentbeschreibungen 1,883,392 und 3,212,724 beziehen sich allerdings auf verschiedene Blattbefestigungs- Vorrichtungen. Dennoch umfassen diese Sägevorrichtungen wesentlich kleinere Werkzeuge als die in der vorliegenden Patentanmeldung beschriebenen. Die Gestaltung und die Größe der Sägeblätter sind derart, daß sie kleine kompakte Einheiten ausbilden, die nicht dieselbe Problematik mit sich bringen wie das Spaltsägeblattsystem der Patentanmeldung: Bei diesem verursacht ein Verbiegen der Blätter ein kleineres Problem, welches durch das erfindungsgemäße System gelöst wird.

Beim Stand der Technik wird ein Spaltsägeblatt ebenfalls an einem Kantenschneider mit Hilfe von, beispielsweise, Schrauben so nah wie möglich an den Schneidezähnen des Kantenschneiders derart befestigt, daß Holzmaterial nicht zwischen dem Spaltsägeblatt und dem Kantenschneider eingeklemmt wird. Obwohl ein Loch im Spaltsägeblatt im Bereich des Zahns des Kantenschneiders vorgesehen ist, besteht dennoch das Problem, daß Holzmaterial zwischen dem Kantenschneider und dem Spaltsägeblatt eingeklemmt wird. Dies führt zum Verbiegen des Spaltsägeblattes. Wenn die Belastung in der entgegengerichteten Richtung auftritt, gibt das Spaltsägeblatt in anderen Bereichen nach, außer in jenem Bereich der Halterung des Kantenschneiders, in welchem es gegen das Holz reibt, es heizt sich auf, verbiegt sich und verbrennt die Oberfläche des Holzes.

Das Ziel der Erfindung ist, die oben beschriebenen Nachteile zu beseitigen. Das erfindungsgemäße Befestigungssystem für ein Spaltsägeblatt und einen Kantenschneider ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spaltsägeblatt ein an sich bekanntes Loch für einen Zahn des Kantenschneiders aufweist, und daß der Zwischenraum im Kantenschneider innerhalb des Kantenschneiders in Radialrichtung des Zahns angeordnet ist, so daß das Spaltsägeblatt in beide seitlichen Richtungen frei nachgeben kann.

Mit Hilfe der Erfindung kann sich das Spaltsägeblatt somit unter Einwirken seitlicher Kräfte in die seitlichen Richtungen frei bewegen. Jegliches Holzmaterial, welches zwischen dem Spaltsägeblatt und dem Kantenschneider landet, hat nun freien Zugang in den dazwischenliegenden Raum, von wo es vergleichsweise leicht herauskommen kann. Da das Spaltsägeblatt somit frei nachgeben kann, heizt es sich nicht auf oder verbiegt sich nicht und verbrennt somit die Holzoberfläche auf dem Maschinentisch nicht. Arbeitsschritte, welche Schrauben, Löcher und Gewinde betreffen, und alle zugeordneten Arbeitsschritte sind überflüssig. Arbeitsschritte, die das Auswechseln von Werkzeugen und Wartung betreffen, erfolgen ebenfalls schneller, da alle Werkzeuge mittels ein und derselben Mutter voneinander gelöst werden können.

Die Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe eines Beispiels mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen

Fig. 1 ein Spaltsägeblatt und einen Kantenschneider in Richtung der Welle gesehen darstellt, und

Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Spaltsägeblatts und des Kantenschneiders darstellt.

Das Befestigungssystem für ein Spaltsägeblatt 1 und einen Kantenschneider 2 umfaßt drei Spaltsägeblätter und umfaßt auch Kantenschneider, die in Verbindung mit den außenliegenden Spaltsägeblättern befestigt sind. Zwischen den Spaltsägeblättern 1 sind Abstandshülsen 3 vorgesehen. Sowohl alle Werkzeuge, Spaltsägeblätter 1 und Kantenschneider 2 als auch die Befestigungshülsen 4 und die Abstandshülsen 3 sind auf der Drehwelle mittels einer auf die Welle aufgeschraubte 14 Mutter 9 gegeneinander verspannt. Das Spaltsägeblatt 1 hat ein Loch 7 für den Zahn 8 des Kantenschneiders 2. Im Inneren des Kantenschneiders 2 in Radialrichtung des Zahnes 8, zwischen dem Kantenschneider und dem Spaltsägeblatt 1 ist ein Zwischenraum 9 im Kantenschneider 2 vorgesehen, so daß das Spaltsägeblatt frei in beide seitlichen Richtungen nachgeben kann. Die Innenkante 13 des Zwischenraums 9, in radialer Richtung gesehen, erstreckt sich zum selben Punkt wie der Außendurchmesser D der Spannhülsen und der Abstandshülsen 3, 4. Zwischen dem Spaltsägeblatt 1 und dem Kantenschneider 2 befindet sich ein Führungsstift 12, der die Bauteile in abgestimmter Beziehung zueinander hält, so daß der Zahn im Bereich des Lochs 7 verbleibt. Die gesamte Werkzeuganordnung ist mit Hilfe eines Bolzens 10 mit der Drehwelle 11 verspannt, die in einer an sich bekannten Art und Weise mit einer Antriebsquelle, d.h. einem elektrischen Motor, verbunden ist.


Anspruch[de]

1. Befestigungssystem für ein Spaltsägebatt (1) und einen Kantenschneider (2), umfassend zwei oder mehrere Spaltsägeblätter, sowie Kantenschneider, von denen jeder teilweise an einer Seite eines Spaltsägeblattes oder von Spaltsägeblättern anliegt, und Abstandshülsen (3) zwischen den Spaltsägeblättern, und wobei sowohl die Spaltsägeblätter und die Kantenschneider als auch die an den Außenseiten der Kantenschneider (2) angeordneten Spannhülsen (4) und die Abstandshülsen (3) auf der Drehwelle (5) durch eine auf die Welle aufgeschraubte (14) Mutter (6) gegeneinander verspannt sind, und wobei die Spannhülsen (4) und die Abstandshülsen (3) die gleichen Außenabmessungen aufweisen, und wobei ein ringförmiger Zwischenraum (9) in den Kantenschneidern (2) zwischen dem Kantenschneider und dem Spaltsägeblatt, in radialer Richtung gesehen, vorgesehen ist, welcher Zwischenraum sich zum selben Punkt erstreckt wie der Außendurchmesser (D) der Spann- und Abstandshülsen (3, 4), dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spaltsägeblatt (1) ein an sich bekanntes Loch (7) für einen Zahn (8) des Kantenschneiders aufweist und daß der Zwischenraum (9) im Kantenschneider innerhalb des Kantenschneiders in Radialrichtung des Zahns angeordnet ist, so daß das Spaltsägeblatt in beide seitliche Richtungen frei nachgeben kann.







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