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Dokumentenidentifikation DE69404449T2 05.02.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0687214
Titel BESCHICKEN VON HÖHLUNGEN
Anmelder G B Tools & Components Exports Ltd., Manchester, GB
Erfinder MARKS, Kevin, Tevor, Crick, Northamptonshire NN6 7TS, GB;
TURNER, Ronald, Henry, Rugby, Warwickshire CV23 9HF, GB;
DYSON, Mark, Philip, Cheshire SK6 6BH, GB;
SUTTON, Andrew, David, Cheshire SK6 7AR, GB
Vertreter Müller-Boré & Partner, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69404449
Vertragsstaaten DE, DK, ES, FR, GB, IT, PT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 10.01.1994
EP-Aktenzeichen 949039697
WO-Anmeldetag 10.01.1994
PCT-Aktenzeichen GB9400038
WO-Veröffentlichungsnummer 9417973
WO-Veröffentlichungsdatum 18.08.1994
EP-Offenlegungsdatum 20.12.1995
EP date of grant 23.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.02.1998
IPC-Hauptklasse B29C 31/04
IPC-Nebenklasse B30B 15/30   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft das Füllen bzw. Befüllen bzw. Beschicken von Hohlräumen bzw. Höhlungen mit Partikelmaterial.

In verschiedenen Industriezweigen besteht die Anforderung, Hohlräume mit Partikelmaterial zu füllen, welches idealerweise den Hohlraum bei einer konstanten Tiefe füllt. Das Bereitstellen von solch einem Stapelpegel ist nicht einfach zu erreichen, da Partikelmaterial natürlich einen ungleichmäßigen bzw. ungleichen Stapel bildet, wenn in einen Hohlraum geschüttet. Dies kann gewissermaßen ausgeglichen werden durch komplexe Schüttechniken, dies ist jedoch langsam und kann unpraktisch sein, wenn der Hohlraum sich in einem definierten bzw. umgebenen Raum befindet, z.B. zwischen den Platten einer Presse. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit des Überfüllens des Hohlraumes und des Austretens von Überschußmaterial. Diese Möglichkeit ist jedoch materialverschwenderisch und kann unmöglich sein in einem bestimmten bzw. definierten Raum. Diese Lösung ist ebenfalls nicht verfügbar, wenn sukzessive Lagen an Partikelmaterial übereinander angeordnet werden. Wenn sich mehr als eine Art von Partikeln in einer Charge bzw. Ladung befindet, ist es ebenfalls schwierig, eine Gleichförmigkeit der Verteilung während dem Befüllen bzw. Beschicken bzw. Beladen mit derzeitigen Beladungs- bzw. Befüllungs- bzw. Beschickungstechniken aufrechtzuerhalten.

Die GB-A-2 010 166 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Füllen eines Hohlraumes mit Partikelmaterial, umfassend ein Gehäuse bzw. eine Box mit im wesentlichen derselben Form wie der Hohlraum, wobei das Gehäuse gefüllt ist mit dem Partikelmaterial, und eine Tür an dem Unteren des Gehäuses, welche derart entfernt wird, daß das Material in den Hohlraum, im wesentlichen als eine Einheit, fällt.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zum Füllen bzw. Befüllen bzw. Beschicken einer Höhlung bzw. eines Hohlraumes mit einem Partikelmaterial bereitzustellen.

Die Erfindung stellt ein Verfahren zum Füllen eines Hohlraumes mit Partikelmaterial bereit, wobei das Verfahren umfaßt Positionieren einer vorbestimmten Menge an Partikelmaterial in einem Gehäuse, welches im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, wobei das Gehäuse an dem Unteren bzw. dem Boden geschlossen ist durch zumindest eine Tür, an welcher das Partikelmaterial ruht, mehrfaches Hin- und Herbewegen des Gehäuses, horizontalwärts, mit so ausgelegten Bewegungen, daß die in das Material eingebrachte Energie, als ein Ergebnis der Bewegungen, progressiv reduziert wird während den Bewegungen, und Entfernen der Tür von dem Gehäuse, ausreichend schnell, so daß das Partikelmaterial im wesentlichen als eine Einheit in den Hohlraum fällt.

In einem erfindungsgemäßen Verfahren veranlaßt die horizontale Hin- und Herbewegung, daß das Partikelmaterial einen im wesentlichen Pegel- bzw. Niveaustapel in dem Gehäuse bildet, d.h. von konstanter Tiefe, wobei dieser Stapel befunden wurde als im wesentlichen intakt in den Hohlraum fallend. Die relativ große Menge bzw. das relativ große Ausmaß an Energie, eingebracht in bzw. bewirkt an dem Material während den anfänglichen Bewegungen der Hin- und Herbewegung, veranlaßt, daß größere Partikel in dem Material verteilt sind bezüglich des Gehäuses, während die relativ geringe Menge bzw. das relativ geringe Ausmaß an Energie, bewirkt an bzw. eingebracht in das Material während den späteren Bewegungen, nicht deutlich die größeren Partikel bewegt, jedoch kleinere Partikel verteilt. Durch progressives Reduzieren der Energie liegt die korrekte Menge bzw. das korrekte Ausmaß an Energie zum Verteilen von jeder Partikelgröße vor und wird eingebracht bzw. bewirkt zu einer Zeit während der Bewegungen, wobei nach der Verteilung der Partikel diese nicht mehr deutlich bewegt werden. Die Hin- und Herbewegung kann durchgeführt werden in dem eingeschränkten bzw. bestimmten bzw. definierten Raum zwischen den Platten einer Presse, wobei das Verfahren verwendet werden kann zum Ablagern bzw. Niederlegen bzw. Fällen von sukzessiven Lagen, jeweils von gleichförmiger Tiefe, und zwar übereinander. Des weiteren wurde herausgefunden, daß die Hin- und Herbewegung eine gleichförmige Verteilung der Partikel von unterschiedlichen Typen innerhalb einer Ladung bzw. Charge oder Lage erreicht, welche in dem Material in dem Hohlraum vorliegt, im Gegensatz zu einigen bekannten Befüllung- bzw. Füllungs- bzw. Beladungs- bzw. Beschickungsverfahren, welche lokale Konzentrationen von Partikel von einem Typ erzeugen. Die progressive Reduktion bezüglich der Energie kann erreicht werden durch Absenken der Amplitude der Hin- und Herbewegungen. Alternativ oder zusätzlich kann die Dauer der Bewegungen erhöht werden.

Zumindest einige der Hin- und Herbewegungen können durch Pausen getrennt sein, wodurch dem Material mehr Setzungszeit zur Verfügung gestellt wird, bevor es erneut bewegt wird. Die Pausen können bis zu einem Viertel der vorangehenden Dauer der Bewegung betragen.

Die Tür oder mehrere Türen, angeordnet, um gleichzeitig bewegt zu werden, müssen den gesamten Boden bzw. das gesamte Untere des Gehäuses schließen bzw. verschließen und müssen ausreichend schnell entfernt werden, so daß im wesentlichen kein Teil des Materiales vor dem Rest fallen kann. Eine Entfernungs- bzw. Öffnungszeit von etwa 0,2 Sekunden wurde als geeignet herausgefunden. Die Tür oder Türen können durch horizontale Bewegung entfernt werden.

Die Hin- und Herbewegungen des Gehäuses sind bevorzugt linear, können jedoch auch bogenförmig, kreisförmig oder ellipsoid vorliegen. In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, gleichzeitige oder sukzessive lineare Hin- und Herbewegungen rechtwinklig zueinander zu überlagern, wobei die Frequenzen und Amplituden der zwei Bewegungen gleich oder unterschiedlich sein können. Wenn der Hohlraum länglich ist, kann die Hin- und Herbewegung parallel zu der Hauptachse des Hohlraumes verlaufen.

Es können 5 bis 10 Hin- und Herbewegungen vorliegen, jeweils mit einer Dauer zwischen 1 Sekunde und 0,1 Sekunden. Die exakte Anzahl an Bewegungen und die Dauer davon, sowie die bewirkte bzw. eingebrachte Energie, z.B. durch Veränderung der Dauer oder der Amplitude oder von beiden, werden ausgewählt bzw. eingestellt bezüglich des spezifischen Materiales.

Unter der Voraussetzung, daß das Gehäuse nicht zu heftig bzw. zu stark bewegt wird zur Positionierung, wurde herausgefunden, daß die Hin- und Herbewegungen durchgeführt werden können, bevor das Gehäuse über dem Hohlraum angeordnet wird, was in einigen Fällen vorteilhaft sein kann. Alternativ, wenn die Hin- und Herbewegungen linear sind, kann die Positionierbewegung linear sein, und zwar im rechten Winkel verlaufend zu den Hin- und Herbewegungen oder in der gleichen Richtung wie die Hin- und Herbewegung.

Das Partikelmaterial kann geführt werden von dem Gehäuse zu dem Hohlraum z.B. mittels einer Führung, welche dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, oder durch einen Luftschleier bzw. Luftvorhang, oder durch eine Kombination von solch einer Führung und einem Luftschleier.

Wenn zwei Lagen von Partikelmaterial von unterschiedlichem Typ, z.B. von unterschiedlichen Zusammensetzungen, Mischungen oder Partikelgrößen erforderlich sind, kann das Verfahren des weiteren umfassen das Positionieren einer vorbestimmten Menge eines weiteren Partikelmateriales in einem weiteren Gehäuse, unmittelbar über dem zuerst erwähnten Gehäuse montiert, wobei das weitere Gehäuse bzw. die weitere Box ebenfalls im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, wobei das weitere Gehäuse an dem Unteren bzw. Boden geschlossen ist durch zumindest eine weitere Tür, an welcher das weitere Partikelmaterial ruht, Hin- und Herbewegen des Gehäuses mit dem zuerst erwähnten Gehäuse, und Entfernen der weiteren Tür von dem weiteren Gehäuse, nachdem das zuerst erwähnte Partikelmaterial in den Hohlraum gefallen ist, wobei die weitere Tür ausreichend schnell entfernt wird, so daß das weitere Partikelmaterial im wesentlichen als eine Einheit durch das zuerst erwähnte Gehäuse in den Hohlraum fällt, und zwar auf das zuerst erwähnte Partikelmaterial.

Die Erfindung stellt des weiteren eine Vorrichtung bereit zur Verwendung beim Füllen bzw. Befüllen bzw. Beschicken eines Hohlraumes bzw. einer Höhlung mit Partikelmaterial, wobei die Vorrichtung umfaßt eine Box bzw. ein Gehäuse, angeordnet zum Aufnehmen einer vorbestimmten Menge von Partikelmaterial, wobei das Gehäuse im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, zumindest eine Tür, welche beweg bar ist zwischen einer geschlossenen Position diesbezüglich, in welcher sie den Boden bzw. das Untere des Gehäuses verschließt, wobei das Partikel material in dem Gehäuse an der Tür ruht, und einer Öffnungs- bzw. geöffneten Position diesbezüglich, in welcher sie es Partikelmaterial erlaubt bzw. ermöglicht, herauszufallen durch das Untere bzw. den Boden des Gehäuses, eine Gehäusebewegungseinrichtung, betätigbar zum Bewegen des Gehäuses und der Tür in der geschlossenen Position, und zwar horizontalwärts hin und her, mehrfach, wobei die Bewegungen derart angeordnet bzw. ausgelegt sind, daß die an dem Material bewirkte bzw. in das Material eingebrachte Energie in dem Gehäuse als ein Ergebnis der Bewegungen progressiv reduziert ist während den Bewegungen, und eine Türbewegungseinrichtung, betätigbar zum Bewegen der Tür von der geschlossenen zu der geöffneten Position, und zwar ausreichend schnell, so daß das Partikelmaterial in dem Gehäuse durch den Boden bzw. das Untere davon im wesentlichen als eine Einheit fällt.

Die Gehäusebewegungseinrichtung kann betätigbar sein zum Hin- und Herbewegen des Gehäuses entlang einer linearen Spur, z.B. definiert durch Rollen bzw. Walzen. Die Türbewegungseinrichtung kann betätigbar sein zum Bewegen der Tür entlang einer horizontalen Spur.

Die Vorrichtung kann ebenfalls eine Führungseinrichtung aufweisen, welche zum Führen des Partikelmaterials von dem Gehäuse zu dem Hohlraum wirkt. Die Führungseinrichtung kann eine Vielzahl von nach unten gerichteten Öffnungen umfassen, angeordnet bezüglich des Pfades, welcher von dem Partikelmaterial eingenommen wird, und eine Einrichtung zum Richten von Luft durch die Öffnungen zum Erzeugen eines Luftschleiers bezüglich des Pfades bzw. um den Pfad herum. Die Führungseinrichtung kann ebenfalls, zusätzlich oder alternativ, eine sich vertikalwärts erstreckende Führung aufweisen mit derselben horizontalen Querschnittsform wie der Hohlraum und das Gehäuse.

Die Vorrichtung umfaßt bevorzugt einen Trichter bzw. eine Rutsche, dienend zum Führen des Partikelmatenals in das Gehäuse. Die Vorrichtung kann auch eine Einfangeinrichtung aufweisen, welche wirkt zum Einfangen von Partikelmaterial, welches von der Ladung bzw. Befüllung entweicht, wenn aus dem Gehäuse fallend. Eine Extraktionseinrichtung kann ebenfalls bereitgestellt sein zum Entfernen des Materiales von der Einfang- bzw. Auffangeinrichtung.

Die Vorrichtung kann auch eine weitere Gehäusebewegungseinrichtung umfassen, betätigbar zum Bewegen des Gehäuses und der Tür in der geschlossenen Position in einer ähnlichen Weise zu der zuvor erwähnten Gehäusebewegungs einrichtung, d.h. horizontalwärts hin und her, mehrfach, wobei die Bewegungen angeordnet bzw. ausgelegt sind, so daß die eingebrachte bzw. bewirkte Energie an bzw. in dem Material in dem Gehäuse progressiv reduziert ist, jedoch bei einem rechten Winkel bezüglich der Bewegung, welche durch die zuvor erwähnte Gehäusebewegungseinrichtung veranlaßt ist. Somit kann das Material kreuz und quer bezüglich des Gehäuses verteilt werden.

Die Vorrichtung kann auch umfassen ein weiteres Gehäuse, fest montiert relativ zu dem zuerst erwähnten Gehäuse und unmittelbar darüber, wobei das weitere Gehäuse im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist und angeordnet ist zum Aufnehmen bzw. Empfangen einer vorbestimmten Menge eines zweiten Partikelmateriales, zumindest eine weitere Tür, bewegbar ähnlich zu der zuerst erwähnten Tür, jedoch mit Bezug auf das weitere Gehäuse, und eine weitere Türbewegungseinrichtung, betätigbar zum Bewegen der weiteren Tür von ihrer geschlossenen zu ihrer offenen Position, und zwar ausreichend schnell, so daß das Partikelmaterial durch den Boden des weiteren Gehäuses im wesentlichen als eine Einheit fällt.

Die Vorrichtung kann auch eine Positioniereinrichtung umfassen, welche betätigbar ist zum Positionieren bzw. Anordnen des Gehäuses an einer Partikelmaterialaufnahmestation und nachfolgend oberhalb eines Hohlraumes. Die Gehäusebewegungseinrichtung kann betätigt werden während dem Betrieb der Positioniereinrichtung.

Die Erfindung kann verwendet werden mit Partikelmaterial, hergestellt aus Kunststoff, Metall oder anderen Materialien, umfassend Material mit länglichen Partikeln. Wenn das Partikelmaterial in dem Hohlraum bzw. der Höhlung vorliegt, kann es erwärmt und/oder druckbeaufschlagt werden, um es umzuwandeln in einen Artikel bzw. Gegenstand, wobei auch weitere Behandlung möglich ist.

Es folgt nun eine detaillierte Beschreibung, welche zu lesen ist unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen der Vorrichtung; welche Beschreibung lediglich illustrativ für die Erfindung anzusehen ist bezüglich der Vorrichtungsgesichtspunkte und deren Betriebsverfahren, welches beispielhaft bzw. illustrativ für die Erfindung bezüglich der Verfahrensgesichtspunkte ist.

In den Figuren gilt:

Figur 1 ist eine Seitenaufrißansicht einer Trägeranordnung der illustrativen Vorrichtung.

Figur 2 ist eine Aufsicht der in Figur 1 gezeigten Anordnung.

Figur 3 ist eine Aufrißansicht in einem leicht kleineren Maßstab, aufgenommen in der Richtung des Pfeiles III von Figur 1.

Figur 4 ist ein vertikaler Querschnitt, aufgenommen durch eine Anordnung von Gehäusen der illustrativen Vorrichtung zur Montage an der Trägeranordnung, welche in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist.

Figur 5 ist ein Vertikalquerschnitt, aufgenommen durch die in Figur 4 gezeigte Anordnung, jedoch aufgenommen rechtwinklig zu der Ansichtsrichtung von Figur 4.

Figur 6 ist eine diagrammartige Seitenaufrißansicht der illustrativen Vorrichtung, wobei die Anordnung von Gehäusen gezeigt ist, montiert an der Trägeranordnung in zwei Positionen.

Figur 7 ist eine diagrammartige Aufsicht der illustrativen Vorrichtung, welche in Figur 6 gezeigt ist.

Die illustrative Vorrichtung 2 (gezeigt in den Figuren 6 und 7) ist vorgesehen zur Verwendung beim Füllen bzw. Befüllen bzw. Beschicken eines Hohlraumes bzw. einer Höhlung (nicht gezeigt) mit Partikelmaterial. In diesem Fall hat der Hohlraum einen rechteckförmigen Horizontalquerschnitt. Die Vorrichtung 2 umfaßt eine Trägeranordnung 10, welche in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, und eine Anordnung von Gehäusen bzw. Boxen 100, wie in den Fiuren 4 und 5 gezeigt, welche an der Trägeranordnung 10 in einer später zu beschreibenden Weise montiert sind.

Die Trägeranordnung 10 umfaßt eine sich vertikalwärts erstreckende Montage- bzw. Halterungsplatte 12, an welcher der Rest der Anordnung 10 montiert ist. Die Platte 12 ist bereitgestellt mit vertikalwärts sich erstreckenden länglichen Löchern bzw. Langlöchern 14 (Figur 3), durch welche Klemmschrauben (nicht gezeigt) geführt werden können, zum Klemmen bzw. Festklemmen einer ersten Fläche 16 der Platte 12 gegen einen Träger 17, welcher linear bewegt werden kann. Die Bewegung des Trägers 17 bewegt die Anordnung 10 zwischen einer ersten Partikelmaterialaufnahmestation 4, einer zweiten Partikelmaterialaufnahmestation 6 und einer Partikelmaterialliefer- bzw. -ausgabestation 8 oberhalb des Hohlraumes.

Die Anordnung 10 umfaßt auch eine an der Fläche bzw. Oberfläche 16 der Platte 12 geklemmte Klammer 18. Die Klammer 18 trägt eine Motormontage- bzw. -Halterungsplatte 20, an welcher ein Elektromotor 22 montiert ist. Der Motor 22 ist ein bürstenloser Hilfs- bzw. Servomotor, welcher einen Auf- bzw. Auslöser und einen Encoder (nicht gezeigt) diesbezüglich zugeordnet aufweist, zum Bereitstellen einer Rückkopplung bezüglich der winkelmäßigen Position der Ausgangs- bzw. Ausgabe- bzw. Abtriebswelle 24 des Motors 22. Die Abtriebswelle 24 (Figur 2) springt durch eine Öffnung bzw. ein Loch in der Platte 20 vor und weist einen Arm 26 fest daran montiert auf, so daß der Betrieb des Motors 22 den Arm 26 veranlaßt, sich bezüglich der Achse der Abtriebswelle 24 zu drehen. Ein programmierbares Steuersystem (nicht gezeigt) ist dem Motor 22 zugeordnet zum Steuern bzw. Regeln davon, so daß dieser vorbestimmte Drehungen der Ausgangs- bzw. Abtriebswelle 24 erzeugt.

Die gegenüberliegende Fläche 28 der Montageplatte 12 bezüglich der Fläche 16 davon trägt vier Rollen bzw. Walzen 30, jeweils an einer an der Platte 12 geklemmten Halterung 31. Jede Rolle 30. kann sich bezüglich einer horizontalen Achse davon drehen. Die Rollen 30 sind angeordnet, und zwar jeweils zwei an demselben oberen Pegel bzw. Niveau bzw. Höhe und zwei an demselben unteren Pegel und definieren eine horizontale lineare Spur bzw. Bewegungsspur. Die Fläche bzw. Oberfläche 28 definiert eine sich horizontalwärts erstreckende Freiraumrille 32, welche auf halbem Weg vorgesehen ist zwischen den oberen Rollen 30 und den unteren Rollen bzw. Walzen 30. Ein sich horizontalwärts erstreckender Schlitz 34 tritt durch die Platte 12 innerhalb der Rille 32.

Die Anordnung 10 umfaßt auch eine Stütze 40, welche an den vier Rollen 30 montiert ist, und zwar zur Hin- und Herbewegung entlang der durch die Rollen 30 definierten Spur mittels der Wirkung des Motors 22. Die Stütze 40 umfaßt eine sich vertikalwärts erstreckende Rücken- bzw. Heckplatte bzw. hintere Platte 42, welche eine Heckfläche 44 aufweist, die zu der Fläche bzw. Oberfläche 28 der Montageplatte 12 zeigt bzw. gerichtet ist. Montiert an der hinteren bzw. Heckfläche 44 befinden sich untere und obere sich horizontalwärts erstreckende Klammern 46. Jede Klammer 46 trägt eine sich horizontalwärts erstreckende Schiene 48. Die obere Schiene 48 befindet sich oberhalb der oberen Rollen 30 und weist eine untere Fläche bzw. Oberfläche auf, welche V-förmig ist, und zwar aufgenommen in entsprechend V-förmigen Rillen an den zwei oberen Rollen 30. Die untere Schiene 48 befindet sich unter den unteren Rollen 30 und weist eine obere Fläche auf, welche V-förmig ist, und zwar aufgenommen in entsprechenden V-förmigen Rillen an den zwei unteren Rollen 30. Die obere Schiene 48 stützt die Stütze 40, und die untere Schiene 48 führt die Stütze 40 während der horizontalen Hin- und Herbewegung parallel bezüglich der Fläche 28 entlang der durch die Rollen 30 definierten Spur. Die Fläche 44 trägt des weiteren einen Höcker 50, welcher auf halbem Weg vorliegt zwischen den zwei Klammern 46. Der Höcker bzw. die Ausbuchtung bzw. der Vorsprung 50 weist einen Stift 52 diesbezüglich befestigt auf, welcher horizontalwärts vorspringt hinein in den Freiraumschlitz 34 in der Montageplatte 12 (Figur 1). Der Stift 52 trägt eine Kugelverbindung bzw. ein Kugelgelenk 54.

Um es dem Motor 22 zu ermöglichen, die Stütze 40 zu bewegen, ist das Kugelgelenk 54 mit einem Verbindungsstab bzw. einer Verbindung 55 mit einem Kugelgelenk bzw. einer Kugelverbindung 56 (Figur 2) verbunden, welche getragen ist durch einen Stift 58, welcher horizontalwärts von dem Arm 26 an der Abtriebswelle 24 des Motors 22 vorspringt. Der Stift 58 ist von der Abtriebswelle 24 derart beabstandet, daß der Betrieb des Motors 22 die Verbindung 55 veranlaßt, die Stütze 40 zu bewegen. Die Verbindung bzw. der Verbindungsstab 55 erstreckt sich entlang der Freiraumrille 32 in der Platte 12 und ist in der Länge einstellbar mittels einer Schraubengewindeanordnung, welche linksgerichtet und rechtsgerichtet betätigbar ist.

Die Heckplatte 42 trägt an ihrer Fläche 44 an deren unteren Kante ein Absaug- bzw. ein Extraktionsrohr 60, bereitgestellt mit einem Verbindungsflansch 62. Das Rohr 60 erstreckt sich horizontalwärts von einer Öffnung bzw. einem Loch 64 durch die Platte 42, mit welchem das Rohr 60 verbunden ist. Die Platte 42 trägt ebenfalls einen Verbinder 66 für eine Luftzufuhr. Der Verbinder 66 ist geschlossen bezüglich des Loches 64 und ist ebenfalls verbunden mit einem Loch (nicht gezeigt) durch die Platte 42.

Die Stütze 40 umfaßt des weiteren linke und rechte sich vertikalwärts erstreckende Seitenplatten 68 und 70, welche einstückig bzw. integral gebildet sind mit der hinteren bzw. Heckplatte 42, die sie unter rechtem Winkel schneiden. Die Seitenplatten 68 und 70 springen weg von der Platte 12 vor. Die Platten 68 und 70 sind generell ähnlich zueinander, so daß lediglich die linke Seitenplatte 68 im Detail zu beschreiben ist (ähnliche Teile zugeordnet mit der rechten Seitenplatte 70 sind mit denselben Bezugszeichen versehen).

Die linke Seitenplatte 68 weist zwei sich horizontalwärts erstreckende Schlitze durch sie hindurch auf, einen oberen Schlitz 72 und einen unteren Schlitz 74. Der obere Schlitz 72 ermöglicht es Endabschnitten eines Paares von sich hon zontalwärts erstreckenden oberen Türen 76, durch die Platten 68 und 70 zu treten, wobei jede Tür durch einen Schlitz in beiden Platten tritt. Die Türen 76 sind bereitgestellt durch dünne Metallschichten bzw. -bögen mit einer Antihaftbeschichtung an den oberen Flächen und erstrecken sich quer bezüglich des Raumes zwischen den Seitenplatten 68 und 70. Die unteren Schlitze 74 ermöglichen es Endabschnitten eines unteren Paares von Türen 78, ähnlich zu den Türen 76, durch die Platten 68 und 70 zu treten. Die Türen 76 und 78 sind gleitfähig entlang horizontaler Spuren, welche durch die Schienen 80 definiert sind, welche benachbart zu den Schlitzen 72 und 74 an den inneren Flächen der Platten 68 und 70 montiert sind. Die Türen 76 und 78 können horizontalwärts gleiten zwischen einer geschlossenen Position, in welcher jede Tür mit der anderen Tür des Paares entlang einer Kante davon in Eingriff steht, und einer offenen Position, in welcher die Türen voneinander getrennt bzw. separiert sind.

In Figur 1 sind die Türen 76 und 78 in ihren geschlossenen Positionen gezeigt, und in Figur 2 sind die Türen 76 nahe zu ihrer geschlossenen Position gezeigt. Um die Türen 76 und 78 zwischen ihren offenen und geschlossenen Positionen zu bewegen, umfaßt die Stütze 40 acht Luft- bzw. Pneumatikkolbenzylinderanordnungen 82. Die Anordnungen 82 sind an den äußeren Flächen der Platten 68 und 70 montiert, wobei jede Anordnung 82 auf ein Ende von einer der Türen 76 und 78 wirkt. Jede Anordnung 82 erstreckt sich horizontalwärts und weist einen Kolbenstab 84 auf, welcher einen Kreuzkopf 85 trägt, welcher an der Klammer 86 befestigt ist, welche ebenfalls an einer der Türen 76 und 78 befestigt ist. Jede Anordnung 82 trägt ein Gummikissen bzw. einen Gummidämpfer 88, angeordnet zum Dämpfen des Aufpralles, wenn die Türen 76 und 78 zu ihren geschlossenen Positionen bewegt werden. Die Anordnungen 82 stellen eine Türöffnungseinrichtung bereit, betätigbar zum Bewegen der Türen 76 und 78 von ihren geschlossenen zu ihren geöffneten bzw. offenen Positionen und vice versa.

Die Türen 76 und 78 werden betätigt durch Zuführen von druckbeaufschlagter Luft zu den Anordnungen 82. Die Anordnungen 82, welche den Türen 76 zugeordnet sind, werden gemeinsam bzw. zusammen betätigt, wie auch die den Türen 78 zugeordneten Anordnungen, wobei jedoch die Türen 76 unabhängig betätigt werden können von den Türen 78 und vice versa. Die Anordnungen 82 sind derart angeordnet, daß das Ausfahren bzw. Erstrecken bzw. Ausschieben der Kolbenstäbe 84 die Türen zu ihren offenen Positionen bewegt, während das Zurückziehen davon die Türen zu ihren geschlossenen Positionen bewegt, an welchem Punkt die Kreuz- bzw. Kadernköpfe 85 mit den Dämpfungen bzw. Kissen bzw. Polstern 88 in Eingriff treten. Die Anordnungen 82 sind angeordnet bzw. vorgesehen zum Bewegen der Türen 76 oder 78 von ihren geschlossenen Positionen zu ihren offenen Positionen innerhalb von etwa 0,2 Sekunden.

Die untersten Kanten der Seitenplatten 68 und 70 sind nach innen geschlagen zum Bereitstellen von Kanten bzw. Regalen (nicht gezeigt), wobei die der hinteren Platte 42 abgewandten Vertikalkanten nach außen geschlagen sind, zum Bereitstellen von Flanschen 90, welche gewindete bzw. mit Gewinde versehene Befestigungspunkte 92 stützen. Die Seitenplatten 68 und 70 sind ebenfalls mittels zweier Streben bzw. Balken 94 und 96 verbunden, welche näher zu der hinteren bzw. Heckplatte 42 als zu den Flanschen 90 angeordnet sind.

Die Stütze 40 ist angeordnet bzw. vorgesehen zum Stützen von drei Einheiten von der Gehäuseanordnung 100, welche nicht in den Figuren 1 bis 3 gezeigt ist, jedoch dargestellt in den Figuren 4 und 5. Die Anordnung 100 ist eine einer Anzahl von alternativen Anordnungen, welche an der Stütze 40 montiert werden können, wobei sich die Anordnungen bezüglich der Querschnittsform eines mittleren vertikalen Durchganges 102 diesbezüglich unterscheiden, dessen Form bestimmt ist durch die Form des Hohlraumes.

Die Anordnung 100 umfaßt eine untere Einheit 104, eine Mitteleinheit 106 und eine obere Einheit 108. Die Einheiten 104, 106 und 108 sind aufgebaut aus Schicht- bzw. Bogenmaterial und sind übereinander an der Stütze 40 angeordnet.

Die untere Einheit 104 umfaßt eine horizontale Basisplatte 110, an deren Oberem ein oben offenes Gehäuse gebildet ist durch vertikale Front- und Heckplatten 112 und zwei vertikale Seitenplatten 113, so daß die Platte 110 ein Unteres bzw. einen Boden des Gehäuses bzw. der Box bildet. Die Basisplatte 110 weist ein Mittelloch bzw. eine mittlere Öffnung diesbezüglich auf, in welcher ein abgestufter Klotz 114 aufgenommen ist. Der Klotz 114 definiert einen rechteckförmigen Vertikaldurchgang, in welchem ein Gehäuse 116 montiert ist. Das Gehäuse 116 ist an dem Oberen geöffnet, wobei der Boden gebildet ist aus vier sich vertikalwärts erstreckenden Platten. Das Gehäuse 116 bildet einen unteren Teil des Durchganges 102 und weist eine horizontale Querschnittsform und -größe auf, welche identisch sind zu jenen des Hohlraumes. Das Gehäuse 116 bildet einen Teil der Führungseinrichtung der Vorrichtung, und zwar wirkend zum Führen von Partikelmaterial in den Hohlraum. Ein weiterer Klotz 118 ist an dem Oberen des Klotzes 114 montiert und erstreckt sich um das Gehäuse 116 herum. Der Klotz 118 ist weggeschnitten zum Bereitstellen einer kleinen Plenum- bzw. Verteiler- bzw. Befüllungskammer 120, sich um das Gehäuse 116 herum erstreckend und umfaßt bzw. eingeschlossen durch die Klötze 114 und 118 und durch einen Abschnitt der äußeren Fläche des Gehäuses 116. Die Plenumkammer 120 weist einen Eingang 122 durch den Klotz 118 auf. Der Eingang ist mit Rohren (nicht gezeigt) mit einem Verbinder (nicht gezeigt) verbunden, welcher einsteckbar ist in den Verbinder 66, welcher an der Stütze 40 montiert ist, so daß Luft zu der Plenumkammer 120 geliefert werden kann. Die Plenum- bzw. Verteilerkammer 120 weist eine große Anzahl von Ausgängen auf, gebildet durch schmale vertikale Bohrungen 124 in dem Klotz 114. Die Bohrungen 124 weisen Ausgänge auf, beabstandet herum um den unteren Eingang des Durchganges bzw. Durchtrittes 102, welcher gebildet ist durch die untere Peripherie der Platten, welche das Gehäuse 116 ausmachen. Wenn die Verteilerkammer 120 mit Luft versorgt wird, tritt Luft aus den Bohrungen 124 aus und bildet einen Luftvorhang bzw. Luftschleier (angedeutet durch die Pfeile A), welcher sich nach unten erstreckt von dem Durchgang 102. Der Luftschleier wirkt zusammen mit dem Gehäuse 116 beim Bilden der Führungseinrichtung, zum Führen von Partikelmaterial. Die Ausgänge bzw. Mündungen der Bohrungen 124 stellen eine Vielzahl von nach unten gerichteten Öffnungen bereit, angeordnet herum bzw. bezüglich des Pfades, welcher durch das Partikelmaterial eingenommen wird, wobei die Verteilerkammer 120 eine Einrichtung bereitstellt zum Richten von Luft durch die Öffnungen zum Bilden des Luftvorhanges bzw. Luftschleiers A bezüglich des Pfades.

Die Einheit 104 umfaßt auch geneigte Platten 126, welche montiert sind innerhalb des Gehäuses, gebildet durch die Platten 112 und 113, und zwar herum bzw. bezüglich des Gehäuses 116. Die Platten 126 weisen ihre oberen Enden anstoßend bezüglich des Gehäuses 116 oberhalb des Klotzes 118 auf, wobei die unteren Enden an den Verbindungspunkten bzw. -übergängen der Basisplatte 110 und der Platten 112 vorliegen. Die geneigten Platten 126 richten Partikelmaterial, welches von dem Durchgang 102 entweicht, in Rinnen, gebildet durch die Verbindung bzw. den Übergang der geneigten Platten 126 mit den Front- und Heckplatten 112. Die Rinne bzw. der Auffänger, gebildet benachbart der hinteren bzw. Heckplatte 112, ist über einen (nicht gezeigten) Stecker mit dem Loch 64 in dem Absaugrohr 60 verbunden, wenn die Einheit 104 an der Stütze 40 vorliegt. Die andere Rinne ist über ein Loch 128 mit dem Inneren des Extraktorbzw. Absaugrohres 130 verbunden. Das Rohr 130, welches bereitgestellt ist mit einem Verbindungs- bzw. Anschlußflansch 132, erstreckt sich horizontalwärts entlang der äußeren Fläche der Frontplatte 112. Die Platten 112, 113 und 126 bilden somit eine Fang- bzw. Auffangeinrichtung der Vorrichtung, wirkend zum Auffangen jeglichen Partikelmateriales, welches entkommt bzw. entweicht, während es durch die Anordnung 100 tritt. Die Rohre 60 und 130 stellen eine Absaug- bzw. Extraktionseinrichtung bereit zum Entfernen von Material von der Auffangeinrichtung.

Die Einheit 104 ist an der Stütze 40 montiert, indem sie horizontalwärts gleitbar gelagert ist zwischen den Seitenplatten 68 und 70, so daß sie an den Regalen bzw. Vorsprüngen ruht, welche durch die nach oben geschlagenen unteren Kanten der Platte 68 und 70 gebildet sind. Die obere Peripherie des Gehäuses 116 befindet sich somit unmittelbar unter den unteren Türen 78. Das Montieren der Einheit 104 an der Stütze 40 verbindet die Luftzufuhr mit der Plenum- bzw. Verteilerkammer 120 und dem Absaugrohr 60 bezüglich der hinteren Rinne bzw. Sammelrinne.

Die mittlere bzw. Zentraleinheit 106 wird montiert zwischen den unteren Türen 78 und den oberen Türen 76 mittels einer vertikalen Frontplatte 134, welche in Eingriff tritt mit beiden Flanschen 90, und ist diesbezüglich durch Löcher 136 verschraubt, wobei die Bolzen bzw. Schrauben vier der gewindeten bzw. mit Gewinde versehenen Befestigungspunkte 92 betreten. Die Einheit 106 reinigt die Strebe 96. Die Platte 134 weist einen nach unten gerichteten Vorsprung 138 auf, welcher wirkt zum Zurückhalten der unteren Einheit 104 an der Stütze 40. Die Einheit 106 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 140, welches gebildet ist aus vier sich generell vertikalwärts erstreckenden Platten. Das Gehäuse 140 weist einen offenen Boden bzw. ein offenes Unteres auf, und zwar mit derselben Form und Größe wie das offene Obere bzw. das offene obere Ende des Gehäuses 116 an der unteren Einheit 104, und zwar derart ausgerichtet, daß das Gehäuse 140 einen Mittelabschnitt des Durchganges bzw. Durchtrittes 102 definiert. Das Gehäuse 140 verjüngt sich nach innen, leicht, hin zu dem Oberen, welches ebenfalls offen bzw. geffnet ist. Das Gehäuse 140 ist durch Verstrebungen 142 gestützt, und zwar montiert an der Frontplatte 134.

Das Gehäuse 140 ist angeordnet zum Aufnehmen einer vorbestimmten Menge von Partikelmaterial durch die obere Öffnung, wenn die Türen 76 sich in ihren offenen Positionen befinden. Das Gehäuse 140 weist im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum und wie das Gehäuse 116 auf. Wenn die unteren Türen 78 in ihren geschlossenen Positionen vorliegen, verschließen sie das Untere des Gehäuses 116, so daß das Partikelmaterial in dem Gehäuse 140 an den Türen 78 aufliegt bzw. ruht.

Die obere Einheit 108 ist an der Stütze 40 oberhalb der oberen Türen 76 mittels einer vertikalen Frontplatte 144 montiert, welche in Eingriff steht mit beiden Flanschen 90, und zwar diesbezüglich verschraubt mittels Bolzen bzw. Schrauben, welche vier der Befestigungspunkte 92 durch Löcher 146 betreten. Die Einheit 108 reinigt bzw. bereinigt den Balken bzw. die Strebe 94. Die Einheit 108 umfaßt ebenfalls ein Gehäuse 150 und einen Trichter bzw. eine Rutsche 152, montiert oberhalb des Gehäuses 150. Das Gehäuse 150 und der Trichter 152 sind gebildet aus vier Platten, jeweils gestützt durch die Frontplatte 144 mittels Verstrebungen 154. Die das Gehäuse 150 bildenden Platten verlaufen vertikal, und das Gehäuse weist eine untere Öffnung bzw. ein offenes Unteres auf, welches direkt oberhalb der Türen 76 vorliegt und welches dieselbe Form aufweist wie die obere Öffnung bzw. das offene Obere des Gehäuses 140 der Mitteleinheit 106. Das Gehäuse 150 bildet einen oberen Abschnitt des Durch ganges 102. Das Obere des Gehäuses 150 ist geöffnet und steht in Verbindung mit bzw. kommuniziert mit dem Unteren bzw. Boden des Trichters 152. Die Platten des Trichters 152 sind nach außen geneigt in der nach oben gerichteten Richtung, so daß das offene Obere bzw. das offene Oberteil bzw. die obere Öffnung des Trichters größer ist als der offene Boden bzw. die untere Öffnung.

Das Gehäuse 150 stellt ein weiteres Gehäuse der Vorrichtung bereit, welches fest an der Stütze 40 montiert ist, relativ zu dem Gehäuse 140, und zwar unmittelbar darüber. Das Gehäuse 150 weist im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform auf wie der Hohlraum und ist angeordnet, um über ihr offenes oberes Ende bzw. über das offene Obere bzw. die obere Öffnung eine vorbestimmte Menge eines zweiten Partikelmatenals aufzunehmen, welches an den Türen 76 ruht, wenn diese in den geschlossenen Postionen vorliegen, in welchen sie den Boden bzw. das Untere des Gehäuses 150 verschließen. Die Türen 76 und die zugeordneten Anordnungen 82 wirken in derselben Weise mit Bezug auf das Gehäuse 150, wie es die Türen 78 und ihre zugeordneten Anordnungen 82 mit Bezug auf das Gehäuse 140 tun.

Der Trichter 152 wirkt zum Führen von Partikelmaterial, welches zu dem oberen Ende in das Gehäuse 150 fällt. Die Rutsche bzw. der Trichter 152 führt nicht nur ein zweites Partikelmaterial, welches bestimmt ist für das Gehäuse 150, sondern ebenfalls ein erstes Partikelmaterial, welches bestimmt ist für das Gehäuse 140, wobei dieses Material durch das Gehäuse 150 tritt, um das Gehäuse 140 zu erreichen.

Die Vorrichtung 2 umfaßt des weiteren einen Servo- bzw. Hilfsmotor 160 (Figur 7), welcher beide Positioniereinrichtungen bereitstellt, betätigbar zum Positionieren bzw. Anordnen der Gehäuse 140 und 150 an den Stationen 4, 6 und 8, sowie eine weitere Gehäusebewegungseinrichtung, betätigbar zum Bewegen der Gehäuse 140 und 150 in derselben Weise wie der Motor 22, jedoch rechtwinklig mit Bezug auf die Bewegung, welche durch den Motor 22 veranlaßt ist.

Der Motor 160 ist an einem Rahmenwerk 162 der Vorrichtung 2 montiert, welches ebenfalls zwei horizontale Schienen 164 stützt (lediglich eine ist in den Zeichnungen zu erkennen). Die Schienen 164 erstrecken sich von der Aufnahmestation 4 zu der Aufnahmestation 6 und von dort zu der Liefer- bzw. Ausgabestation 8, an welcher eine Presse 166 vorgesehen ist. Der Träger bzw. die Trageinrichtung 17 läuft an den Schienen 164 derart, daß die Gehäuse 140 und 150 an den Stationen 4, 6 und 8 angeordnet werden können (obwohl die Vorrichtung 2 lediglich einen Träger 17 aufweist, ist in Figuren 6 und 7 eine an beiden Stationen 4 und 8 dargestellt). Das Rahmenwerk 162 stützt ebenfalls eine Kugeschraube 168, mittels welcher der Träger 17 entlang der Schienen 164 angetrieben ist. Die Kugelschraube 168 wird durch den Motor 160 betätigt.

Beim Betrieb der illustrativen Vorrichtung 2 mittels des illustrativen Verfahrens wird eine vorbestimmte Menge eines ersten Partikelmateriales in dem Gehäuse 140 und eine vorbestimmte Menge eines zweiten Partikelmateriales in dem Gehäuse 150 angeordnet. Dies wird erreicht durch Betätigen des Motors 160 zum Bewegen der Anordnung 100 zu der ersten Aufnahmestation 4, in welcher sie unterhalb einer Wiegezelle vorliegt, welche betätigbar ist zum Wiegen einer vorbestimmten Menge des ersten Partikelmateriales. Nachfolgend, mit den oberen Türen 76 geöffnet und den unteren Türen 78 geschlossen, wird das abgewogene Material in das Obere des Trichters 152 geführt bzw. fallen gelassen. Das erste Partikelmaterial wird durch den Trichter 152 in das Gehäuse 150 geführt und fällt herunter in das Gehäuse 140, in welchem es an den Türen 78 ruht. Die Anordnung 100 wird nachfolgend mittels Betätigung des Motors 160 zu der zweiten Aufnahmestation 6 bewegt, an welcher sie unter einer zweiten Wiegezelle vorliegt, wobei die Kolben- und Zylinderanordnungen 82 betätigt werden zum Verschließen der oberen Türen 76. Die zweite Wiegezelle ist betätigbar zum Wiegen einer vorbestimmten Menge eines zweiten Partikelmateriales. Die gewogene bzw. abgewogene Menge des zweiten Materiales wird fallen gelassen hinein in das Obere des Trichters 152 und geführt hinein in das Gehäuse 140, wo es über den oberen Türen 76 ruht.

Die Anordnung 100 wird nun bewegt zu der Liefer- bzw. Ausgabestation 8 zwischen den Platten der Presse 166 oberhalb des Hohlraumes, wobei die Motoren 22 und 160 betätigt werden zum Nivellieren bzw. Pegeln des Partikelmateriales.

Der Motor 22 stellt eine Gehäusebewegungseinrichtung der Vorrichtung bereit, betätigbar zum Bewegen der Gehäuse 140 und 150 und ihrer Türen 78 und 76 (in den geschlossenen Positionen), und zwar horizontalwärts hin und her entlang einer linearen horizontalen Spur, welche durch die Rollen bzw. Walzen 30 definiert ist. Dies wird erreicht durch Drehen der Ausgangs- bzw. Ausgabe- bzw. Abtriebswelle 24 um einen Bogen von 180º oder weniger, so daß der Arm 26 sich dreht und die Verbindung 55 entlang der Rille 32 bewegt. Die Bewegung der Verbindung bzw. des Verbindungsstabes 55 veranlaßt die Stütze 40 und sämtliche daran montierten Teile, sich relativ zu der Montageplatte 12 zu bewegen, wobei die Schienen 48 an den Rollen 30 laufen. Die Hin- und Herbewegungen sind derart ausgelegt, daß die in das Material in den Gehäusen 140 und 150 eingebrachte Energie, als ein Ergebnis der Bewegungen, progressiv reduziert wird während den Bewegungen. Dies wird erreicht über die Signale des Steuersystemes zu dem Motor 22, wodurch veranlaßt wird, daß jede sukzessive gekrümmte bzw. bogenförmige bzw. Bogendrehung der Abtriebswelle 24 auf einen kleineren Winkel gebracht wird. Die Amplitude der Hin- und Herbewegungen der Gehäuse 140 und 150 ist somit progressiv reduziert. Die erste Bewegung kann veranlaßt werden durch eine 180º-Drehung des Motors, die zweite durch eine 162º-Drehung in der entgegengesetzten Richtung, die dritte durch eine 149º-Drehung in der ersten Richtung, etc. Acht Hin- und Herbewegungen werden durchgeführt, d.h. sechzehn Bewegungen insgesamt, welche von progressiv abnehmender Amplitude sind. Während der ersten Bewegung wird eine relativ große Menge bzw. ein relativ großes Ausmaß an Energie in die Partikelmaterialien eingebracht, wobei während jeder nachfolgenden Bewegung die Energieeinbringung geringer ist. Es wurde herausgefunden, daß diese Hinund Herbewegungen einen Pegel- bzw. Niveaustapel von Partikelmaterial in jedem der Gehäuse 140 und 150 bereitstellen, wenn unterschiedliche Typen von Partikeln in dem Material vorliegen, wobei diese Typen gut verteilt in den Stapeln vorliegen.

Wenn die Form des Hohlraumes derart ist, daß die Nivellier- bzw. Pegelbewegungen, bewirkt durch den Motor 22, unzulänglich bzw. unausreichend sind, können weitere Nivellier- bzw. Pegelbewegungen bewirkt werden (rechtwinklig diesbezüglich) durch Betätigung des Motors 160 zum Oszillieren des Trägers 17 entlang der Schienen 164 mit einer abnehmenden Oszillationsenergie.

Wenn der Durchgang 102 nicht exakt ausgerichtet ist bezüglich des Hohlraumes nach den Hin- und Herbewegungen, werden die Gehäuse 140 und 150 zu dieser Position mittels leichter bzw. langsamer bzw. glatter Bewegungen der Anordnung 10 bewegt. Die Luftzufuhr zu der Plenum- bzw. Verteilerkammer 120 wird nun eingeschaltet, wodurch ein Luftschleier gebildet wird, welcher sich nach unten erstreckt von dem Gehäuse 116 zu dem Formhohlraum. Die Anordnungen 82 werden nun betätigt bzw. betrieben zum Öffnen der unteren Türen 78. Die Türen 78 werden somit ausreichend schnell von dem Gehäuse 140 entfernt, so daß das erste Partikelmaterial im wesentlichen als eine Einheit in den Hohlraum fällt. Die Türen 78 werden horizontalwärts entlang der Schienen 80 bewegt. Das erste Partikelmaterial fällt durch das Gehäuse 116 hinein in den Formhohlraum, wobei es geführt ist durch das Gehäuse 116 und den Luftvorhang bzw. Luftschleier. Nachfolgend werden die Anordnungen 82 betätigt zum schnellen Öffnen der oberen Türen 76. Ähnlich wie die Türen 78 werden die Türen 76 ausreichend schnell entfernt, so daß das zweite Partikelmaterial aus dem Unteren des Gehäuses, in diesem Fall des Gehäuses 150, im wesentlichen als eine Einheit herausfällt. Das zweite Partikelmaterial fällt durch die Gehäuse 140 und 116 und hinein in den Formhohlraum, wobei es ebenfalls geführt ist durch das Gehäuse 116 und durch den Luftsch leier. Das zweite Partikelmaterial landet an dem Oberen bzw. oberhalb des ersten Partikelmateriales. Das Material erreicht den Formhohlraum im wesentlichen bei demselben Pegel- bzw. Level- bzw. Niveauzustand und -verteilung, in welchen es in den Gehäusen 140 und 150 vorlag. Jegliches Partikelmaterial, welches über die Spalten entkommt, welche zwischen den Gehäusen 140 und 150 und den Gehäusen 140 und 116 vorliegen, fällt in die Rinnen und wird über die Rohre bzw. Röhren 60 und 130 abgesaugt bzw. entfernt.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Füllen eines Hohlraumes mit Partikelmaterial, wobei das Verfahren umfaßt Positionieren einer vorbestimmten Menge an Partikelmaterial in einem Gehäuse (140), welches im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, wobei das Gehäuse an dem Boden geschlossen ist durch zumindest eine Tür (78), an welcher das Partikelmaterial ruht, und Entfernen der Tür von dem Gehäuse ausreichend schnell, so daß das Partikelmaterial im wesentlichen als eine Einheit in den Hohlraum fällt, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Entfernen der Tür das Verfahren des weiteren umfaßt Bewegen des Gehäuses hin und her, horizontalwärts, mehrfach, mit Bewegungen, welche derart ausgelegt sind, daß die in das Material eingebrachte Energie als ein Ergebnis der Bewegungen progressiv reduziert wird während den Bewegungen.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie reduziert wird durch Absenken der Amplitude der Hin- und Herbewegungen.

3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie reduziert wird durch Erhöhen der Dauer der Hin- und Herbewegungen.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Hin- und Herbewegungen durch Pausen getrennt sind.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (78) entfernt wird mittels einer horizontalen Bewegung davon.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegungen des Gehäuses (78) linear sind.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegungen durchgeführt werden, bevor das Gehäuse über dem Hohlraum angeordnet wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Partikelmaterial von dem Gehäuse zu dem Hohlraum geführt wird.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren ferner umfaßt Positionieren einer vorbestimmten Menge eines weiteren Partikelmaterials in einem weiteren Gehäuse (150), welches unmittelbar über dem zuerst erwähnten Gehäuse (140) montiert ist, wobei das weitere Gehäuse ebenfalls im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, wobei das weitere Gehäuse an dem Boden geschlossen ist durch zumindest eine weitere Tür (76), an welcher das weitere Partikelmaterial ruht, Bewegen des weiteren Gehäuses hin und her mit dem zuerst erwähnten Gehäuse, und Entfernen der weiteren Tür von dem weiteren Gehäuse, nachdem das zuerst erwähnte Partikelmaterial in den Hohlraum gefallen ist, wobei die weitere Tür ausreichend schnell entfernt wird, so daß das weitere Partikelmaterial im wesentlichen als eine Einheit durch das zuerst erwähnte Gehäuse in den Hohlraum auf das zuerst erwähnte Partikelmaterial fällt.

10. Vorrichtung zur Verwendung beim Füllen eines Hohlraumes mit Partikelmaterial, wobei die Vorrichtung umfaßt ein Gehäuse (140), angeordnet zum Aufnehmen einer vorbestimmten Menge von Partikelmaterial, wobei das Gehäuse im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, zumindest eine Tür (78), bewegbar zwischen einer geschlossenen Position davon, in welcher sie den Boden des Gehäuses schließt, wobei Partikelmaterial in dem Gehäuse an der Tür ruht, und einer offenen Position davon, in welcher sie es dem Partikelmaterial erlaubt, herauszufallen durch den Boden des Gehäuses, und eine Türbewegungseinrichtung (82), betätigbar zum Bewegen der Tür von ihrer geschlossenen zu ihrer offenen Position, ausreichend schnell, so daß das Partikelmaterial in dem Gehäuse durch den Boden davon im wesentlichen als eine Einheit fällt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren umfaßt eine Gehäusebewegungseinrichtung (22), betätigbar zum Bewegen des Gehäuses und der Tür in ihrer geschlossenen Position hin und her, horizontalwärts, mehrfach, mit Bewegungen, welche derart ausgelegt sind, daß die in das in dem Gehäuse befindlichen Material eingebrachte Energie als ein Ergebnis der Bewegungen progressiv reduziert ist während der Bewegungen.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusebewegungseinrichtung (22) betätigbar ist zum Bewegen des Gehäuses hin und her entlang einer linearen Spur.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Türbewegungseinrichtung (82) betätigbar ist zum Bewegen der Tür (78) entlang einer horizontalen Spur (80).

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine Führungseinrichtung (116, 124) umfaßt, welche zum Führen des Partikelmateriales von dem Gehäuse (140) zum dem Hohlraum wirkt.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung eine Vielzahl von nach unten gerichteten Öffnungen (124) umfaßt, welche angeordnet sind um den Pfad herum, welcher von dem Partikelmaterial verwendet wird, sowie eine Einrichtung (120) zum Richten von Luft durch die Öffnungen zum Erzeugen eines Luftschleiers um den Pfad herum.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren einen Trichter (152) umfaßt, welcher als Führung für Partikelmaterial in das Gehäuse (140) wirkt.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ferner eine weitere Gehäusebewegungseinrichtung (160) umfaßt, betätigbar zum Bewegen des Gehäuses (140) und der Tür (78) in ihrer geschlossenen Position in einer ähnlichen Weise zu der zuerst erwähnten Gehäusebewegungseinrichtung (22), jedoch rechtwinklig bezüglich der von dieser veranlaßten Bewegung.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung ferner umfaßt ein weiteres Gehäuse (150), fest montiert relativ zu dem zuerst erwähnten Gehäuse (140) und unmittelbar darüber, wobei das weitere Gehäuse ebenfalls im wesentlichen dieselbe horizontale Querschnittsform wie der Hohlraum aufweist, und angeordnet ist zum Aufnehmen einer vorbestimmten Menge eines zweiten Partikelmateriales, zumindest eine weitere Tür (76), bewegbar, ähnlich zu der zuerst erwähnten Tür (78), jedoch mit Bezug auf das weitere Gehäuse (150), und eine weitere Türbewegungseinrichtung (82), betätigbar zum Bewegen der weiteren Tür von ihrer geschlossenen zu ihrer offenen Position, ausreichend schnell, so daß Partikelmaterial durch den Boden des weiteren Gehäuses im wesentlichen als eine Einheit fällt.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine Positioniereinrichtung (160) umfaßt, betätigbar zum Positionieren des Gehäuses (140) an einer Partikelmaterialaufnahmestation (4), und nachfolgend oberhalb eines Hohlraumes.







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