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Dokumentenidentifikation DE69222056T2 12.02.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0614501
Titel GEWEBE FÜR PAPIERMASCHINE ODER DERGLEICHEN
Anmelder Albany Nordiskafilt AB, Halmstad, SE
Erfinder CODORNIU, Francisco Lorente, E-Tarragona, ES
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69222056
Vertragsstaaten AT, BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.11.1992
EP-Aktenzeichen 929240927
WO-Anmeldetag 20.11.1992
PCT-Aktenzeichen SE9200798
WO-Veröffentlichungsnummer 9310304
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1993
EP-Offenlegungsdatum 14.09.1994
EP date of grant 03.09.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.02.1998
IPC-Hauptklasse D21F 1/10
IPC-Nebenklasse D21F 7/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gewebe zum Einsatz in Papiererzeugungs- und Zelluloseherstellungsmaschinen oder ähnlichen Maschinen, wobei das Gewebe wenigstens zwei Systeme von Kettfäden und wenigstens ein System von Schußfäden umfaßt.

Beim Erzeugen von Papier in einer Papiererzeugungsmaschine wird ein wäßriger Faserbrei auf ein sich horizontal bewegendes Formgewebe (forming fabric) oder in den Spalt zwischen zwei laufenden Formelementen geleitet, von denen wenigstens eines ein Formgewebe ist. Ein Großteil des Wassergehaltes des Faserbreis wird durch das Formgewebe hindurch entzogen, und eine zusammenhängende Papierbahn wird darauf hergestellt. Die geformte Papierbahn wird auf einen Preßfilz in einem Preßabschnitt geleitet, in dem in einem oder mehreren Preßspalten noch mehr Wasser aus der Bahn gequetscht wird. Schließlich wird die Papierbahn zum Trockenabschnitt der Papiererzeugungsmaschine weitergeleitet, wo sie im Kontakt mit heißen Zylindern durch die Verdampfung der Feuchtigkeit getrocknet wird. Die Bahn wird mittels eines Trockengewebes mit den Trockenzylindern in Kontakt gebracht.

Beim Formen der Papierbahn enthält der Faserbrei, der verbreitet als der Ganzstoff bekannt ist, im allgemeinen mehr als 99 % Wasser, wobei der größte Teil desselben entfernt werden sollte, indem das Wasser durch das Formgewebe abfließen kann. Der Durchfluß des Wassers findet in den Teilen des Formgewebes statt, in denen das Fadenmaterial desselben diesen Durchlauf nicht behindert. Es ist jedoch wichtig, daß die Durchflußbereiche sehr begrenzt sind, d.h., das Gewebe muß feinmaschig sein, um Faserverluste und Markierungen im Papier zu vermeiden, gleichzeitig jedoch muß das Formgewebe so durchlässig sein, daß es das Hindurchtreten von erheblichen Mengen an Wasser ermöglicht. Daher muß die Gewebeoberfläche in der Nähe der Faserbahn feinmaschig sein und viele kleine Durchflußbereiche aufweisen, d.h., das Gewebematerial muß aus dünnen Fäden bestehen. Gleichzeitig muß das Gewebe verschleißfest und formbeständig sein, d.h., daß zusätzliches und im allgemeinen gröberes Fadenmaterial in das Formgewebe integriert werden muß. Diese Kombination gewünschter Eigenschaften ist erzielt worden, indem verschiedene Fadensysteme in einer oder beiden Richtungen des Formgewebes eingesetzt wurden.

Wenn die Papierbahn an der Oberfläche des Formgewebes geformt wird, muß dies geschehen, ohne daß der Aufbau des Formgewebes in der Papierbahn in Form einer sogenannten Siebmarkierung wiederzufinden ist, die durch eine uneinheitliche Formoberfläche bewirkt wird. Bei Formgeweben mit mehreren Fadensystemen in einer oder beiden Richtungen, müssen diese Fadensysteme ohne Beeinträchtigung des feinmaschigen Gewebeteils verwoben sein, die zu einer Siebmarkierung führen könnte.

Beim Trocknen der Papierbahn werden heute im allgemeinen Monofilgewebe eingesetzt, die wie die Formgewebe im allgemeinen mehrschichtig sind und mehrere Fadensysteme in einer oder beiden Richtungen aufweisen. Auch beim Trockenvorgang kann eine ungleichmäßige Gewebeoberfläche zu Siebmarkierungen auf der Papierbahn führen.

Das obenerwähnte Verweben der Fadensysteme in einem Form- oder Trockengewebe mit mehreren Fadensystemen kann auf verschiedene Weise erzielt werden:

a) Verweben mittels separater Binde-Kettfäden und/oder separater Binde-Schußfäden. Die US-Patentbeschreibung 3,885,603 offenbart ein Formgewebe, bei dem die Fadensysteme durch spezielle Binde-Kettfäden verwoben sind. Die schwedische Patentbeschreibung 7806764-2 offenbart ein Formgewebe, bei dem die Fadensysteme durch spezielle Binde-Schußfäden verwoben sind.

b) Verweben von mehrfädigen Systemen in Form mehrerer Gewebe, wobei der Kettfaden aus einem Gewebe mit dem Schußfaden aus einem weiteren Gewebe verwoben wird. Diese Verwebung ist in EP 0 349 779 offenbart.

c) Verweben von zwei Fadensystemen in einer Webrichtung mit einem Fadensystem, Verbinden dieser Systeme in der anderen Richtung des Gewebes. Diese Verwebung ist in der US-Patentbeschreibung 4,071,050 offenbart.

Wenn, wie in Fall a) separate Bindefäden eingesetzt werden, müssen diese sehr dünn sein, um die Struktur möglichst wenig zu beeinflussen. Ein derartiger Bindefaden kann jedoch bei ungünstigen Betriebsbedingungen oder ungünstiger Wahl der Struktur starken innerem Verschleiß unterliegen.

Um eine feine Oberfläche mit einer verschleißfesten und stabilen Struktur zu kombinieren, bestehen die Fadensysteme gewöhnlich aus wenigstens einem feinen Fadensystem an der Papierbahn und wenigstens einem gröberen Fadensystem als unterer Lage in dem Gewebe. Das Verweben dieser Systeme führt zu Markierungsproblemen, wenn die gröberen Fäden an der Oberfläche der Bindepunkt zum Vorschein kommen. Des weiteren entstehen leicht Vertiefungen, wenn die feineren Oberflächenfäden in den Gewebekörper zum Verweben mit den gröberen Fadensystem nach unten gedrückt werden, so daß es zu Oberflächenunregelmäßigkeiten kommt.

EP-A-0 432 413 offenbart ein Gewebe, das aus einer oberen Schicht und einer unteren Schicht besteht. Bei einer Ausführung enthält die obere Schicht ein oberes Kettfadensystem, das mit einem oberen Schußfadensystem verwoben ist, während die untere Schicht ein unteres Kettfadensystem umfaßt, das mit einem unteren Schußfadensystem verwoben ist. Die obere Schicht und die untere Schicht sind mittels eines Paars spezieller Bindefäden miteinander verbunden, die jeweils einen integralen Bestandteil des oberen und des unteren Kettfadensystems darstellen. Die beiden Bindefäden wechseln sich ab, um ihre gewünschte Bindefunktion zu erfüllen. Das Binden bzw. die Verbindung der oberen und der unteren Schicht an sich findet nicht an den Kreuzungspunkten statt. Statt dessen ist das Binden bzw. die Verbindung an sich darauf zurückzuführen, daß die Bindefäden und die quergerichteten Fadensysteme verwoben sind.

Die Erfindung zielt im allgemeinen darauf ab, das Verweben zwischen mehreren Fadensystemen in einem Papiererzeugungsgewebe zu verbessern, wobei wenigstens zwei Kettfadensysteme in der Struktur enthalten sind.

Eine spezielle Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verwebung zu schaffen, bei der die Markierungsprobleme von Geweben nach dem Stand der Technik, die in Papiererzeugungsmaschinen eingesetzt werden, wegfallen oder zumindest teilweise aufgehoben werden.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verwebung zu schaffen, für die keine separaten Bindefäden erforderlich sind.

Erfindungsgemäß werden diese und andere Aufgaben mit einem Gewebe des eingangs erwähnten Typs erfüllt, das wenigstens ein erstes und ein zweites System von Kettfäden und wenigstens ein erstes System von Schußfäden umfaßt, wobei das erste Kettfadensystem mit dem ersten Schußfadensystem verwoben ist, wobei das Gewebe gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß sich benachbarte Kettfäden, d.h. einer aus jedem der beiden Kettfadensysteme, abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn umeinander drehen.

Um Verschlingen zu gewährleisten, kann wenigstens ein Schußfaden zwischen jeder Fadendrehbewegung in das Gewebe eingefügt werden.

Die Verdrehbewegung kann erreicht werden, indem die Kettfäden in speziellen Dreherlitzen (leno heddles) gezogen werden, die beim Weben die Kettfäden seitlich verschieben, d.h. parallel zu den Schußfäden. Dieser Dreherlitzenbewegung für einen Kettfaden findet statt, wenn der Kettfaden in dem Kettfadensystem, das der Papierbahn zugewandt ist, unter einem Schußfaden angeordnet wird, der mit diesem Kettfaden verwoben ist.

Wenn das erfindungsgemäße Verwebverfahren eingesetzt wird, bei dem sich die Kettfäden umeinander drehen, können die Verwebpunkte zwischen den Fadensystemen in einer Höhe im Abstand zu der Papierbahn angeordnet werden, um Markierungsprobleme zu umgehen. Des weiteren erübrigen sich durch das erfindungsgemäße Verwebverfahren separate Binde-Kettfäden oder Binde-Schußfäden.

Das Gewebe gemäß der Erfindung kann zusätzlich zu dem ersten und dem zweiten Kettfadensystem und dem ersten Schußfadensystem, das mit dem ersten Kettfadensystem verwoben ist, darüber hinaus ein zweites Schußfadensystem umfassen, das mit dem zweiten Kettfadensystem verwoben ist, so daß zwei im wesentlichen separate Gewebe entstehen. Auf diese Weise können die Verwebpunkte der sich umeinander drehenden Kettfäden aus dem entsprechenden Gewebe im Inneren der Ware angeordnet sein. In diesem Fall sind weder separate Bindefäden, wie sie bereits bekannt und in a) erwähnt sind, noch Verwebung zwischen Kettfäden aus einem Gewebe und Schußfäden aus dem anderen Gewebe, wie sie bekannt und unter b) aufgeführt sind, erforderlich.

Andere Merkmale der Erfindung gehen aus den beigefügten Ansprüchen hervor.

Die Erfindung wird im folgenden in einigen Ausführungen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 stellt schematisch einen Schnitt entlang der Kettfäden in einem doppelschichtigen Gewebe gemäß einer Ausführung der Erfindung dar.

Fig. 2 stellt schematisch einen Schnitt entlang der Kettfäden in einem kettfadenverstärkten einschichtigen Gewebe gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung dar.

In Fig. 1 enthält das Gewebe, beispielsweise ein Formgewebe für den Formabschnitt einer Papiererzeugungsmaschine, ein Oberflächengewebe bzw. eine Oberware, die allgemein mit 1 gekennzeichnet ist und sich an der Papierbahn befindet, sowie ein unteres Gewebe bzw. eine Unterware, die allgemein mit 2 gekennzeichnet ist und sich unter der Oberware 1 befindet.

Die Oberware 1 besteht aus einem ersten Kettfadensystem 3, das in Grund- oder Leinwandbindung mit einem ersten Schußfadensystem 4 verwoben ist. Die Unterware 2 besteht aus einem zweiten Kettfadensystem 5, das in 3/1-Köper mit einem zweiten Schußfadensystem 6 verwoben ist.

Wenn der Kettfaden 3 der Oberware 1 beim Weben unter dem Schußfaden 4b der Oberware hindurchgeführt wird, wird er gleichzeitig nach unten hinter dem Kettfaden 5 der Unterware 2 hindurchgeführt, um die Unterseite desselben herum und anschließend nach oben vor den Kettfaden 5, der sich oberhalb des Schußfadens 6b der Unterware 2 befindet. Weiter rechts in Fig. 1 verläuft der Kettfaden 3 der Oberware 1 in dem Bindungsbild mit den Schußfäden 4c, 4d und 4e weiter, während der Kettfaden 5 der Unterware 2 weiter in dem Bindungsbild unter den Schußfäden 6c, 6d und 6e verläuft. Der Kettfaden 3 der Oberware wird anschließend nach unten vor den Kettfaden 5 der Unterware 2 geführt, um die Unterseite desselben herum und anschließend nach oben hinter den Kettfaden 5, und zwar zur gleichen Zeit, zu der der Kettfaden 3 unter dem Schußfaden 4f hindurchgeführt wird und der Kettfaden 5 über den Schußfaden 6f geführt wird.

In der Kettrichtung, d.h. in Fig. 1 von links nach rechts, findet der erste Fadendrehvorgang an dem Schußfadenpaar 4b/6b entgegen dem Uhrzeigersinn statt, während der zweite Fadendrehvorgang bzw. die Rückdrehung am Schußfadenpaar 4f-6f im Uhrzeigersinn stattfindet. Beim weiteren Weben findet der Fadendrehvorgang abwechselnd entgegen dem Uhrzeigersinn und im Uhrzeigersinn statt, wie dies rechts außen in Fig. 1 angedeutet ist.

Es ist anzumerken, daß in dem Gewebe in Fig. 1 die Kettfäden 3 der Oberware 1 keine Bindung unter den Schußfäden 6 der Unterware 2 herstellen, und die Kettfäden 5 der Unterware 2 keine Bindung über den Schußfäden 4 der Oberware herstellen. Dadurch befinden sich die Verwebpunkte der Kettfäden 3 und 5, die sich umeinander drehen, innerhalb des Gewebes in einem Abstand zu den Hauptflächen desselben.

Im folgenden wird auf Fig. 2 Bezug genommen, die schematisch ein Gewebe darstellt, das ein einschichtiges Oberflächengewebe bzw. die Oberware 11 umfaßt, die aus einem ersten Kettfadensystem 13 und einem ersten Schußfadensystem 14 besteht, die in Grund- oder Leinwandbindung miteinander verwoben sind. Die einschichtige Oberware 11 wird von einem zweiten Kettfadensystem 15 verstärkt, das mit keinem der Fäden in dem Schußsystem verwoben ist.

Wenn der Kettfaden 13 der Oberware 11 unter dem Schußfaden 14b hindurchgeführt wird, wird er gleichzeitig nach unten hinter, unter und anschließend entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben vor den verstärkenden Schußfaden 15 geführt, um diesen Faden mit der Oberware 11 zu verweben. Nach diesem Drehen der Kettfäden 13 und 15 läuft der Kettfaden 13 in der Oberware 11 in dem Bindungsbild mit den Schußfäden 14 weiter, während der Kettfaden 15 einen langen flottierenden Faden unter der Oberware 11 bildet. Am Schußfaden 14j wird Rückdrehung der Kettfäden im Uhrzeigersinn an ihre Ausgangsposition ausgeführt.

Die dargestellten Gewebe stellen lediglich Beispiele der Erfindung dar, die innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche auf viele verschiedene Weisen ausgeführt werden kann.

So ist die Oberware nicht auf eine Grundbindung beschränkt - obwohl diese bevorzugt wird -, sondern kann in jedem gewünschten Bindungsbild ausgeführt werden. Es ist auch nicht erforderlich, daß alle Kettfäden verdreht werden, da einige von ihnen nur mit dem entsprechenden Schußfadensystem verwoben sein können.

Darüber hinaus kann die Fadendrehung abwechselnd in anderer Reihenfolge stattfinden, jedoch unter der Bedingung, daß die Anzahl von Fadendrehungen, z.B. entgegen dem Uhrzeigersinn, den Rückdrehungen im Uhrzeigersinn innerhalb des Bindungsbildrapports gleich sein muß und umgekehrt.

Es müssen nicht ständig die gleichen Fäden umeinander gedreht werden, sondern ein Faden kann zunächst beispielsweise entgegen dem Uhrzeigersinn und im Uhrzeigersinn um einen benachbarten Faden gedreht werden und anschließend um einen anderen benachbarten Faden.

Das erfindungsgemäße Gewebe kann allgemein in Papiererzeugungs- und Zelluloseherstellungsmaschinen oder ähnlichen Maschinen eingesetzt werden. Es kann so sowohl als Gewebe (Formgewebe, Preß- oder Trockengewebe) als auch für andere Zwekke eingesetzt werden, beispielsweise als Grundgewebe in einem Nadelpreßfilz.

Die Erfindung kann darüber hinaus für gewebte Waren mit mehr als zwei Schichten eingesetzt werden. Bei einer gewebten Ware mit beispielsweise drei übereinanderliegenden Schichten können so Kettfäden in einer der äußeren Schichten erfindungsgemäß um benachbarte Kettfäden in der gegenüberliegenden äußeren Schicht gedreht werden. Die Kettfäden in der mittleren Schicht müssen nicht notwendigerweise um Kettfäden in den angrenzenden äußeren Schichten gedreht werden.


Anspruch[de]

1. Gewebe für Papiererzeugungs- und Zelluloseherstellungsmaschinen oder ähnliche Maschinen, das wenigstens ein erstes (3; 13) und ein zweites (5; 15) System von Kettfäden sowie wenigstens ein erstes System von Schußfäden (4; 14) umfaßt, wobei das erste Kettfadensystem (3; 13) mit dem ersten Schußfadensystem (4; 14) verwoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Kettfäden aus dem ersten (3; 13) und dem zweiten (5; 15) Kettfadensystem sich so abwechselnd im Uhrzeigersinn (in 4b/6b; 14b) und entgegen dem Uhrzeigersinn (in 4f/6f; 14j) umeinander drehen, daß jeder dieser benachbarten Kettfäden aus dem ersten Kettfadensystem (3; 13) mit dem ersten Schußfadensystem (4; 14) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Drehungen verwoben ist, so daß das erste und das zweite Kettfadensystem an jeder Drehposition miteinander verbunden sind.

2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schußfaden zwischen eine erste Fadendrehung und eine folgende Rückdrehung eingefügt ist.

3. Gewebe nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch wenigstens ein zweites Schußfadensystem (6), das mit dem zweiten Kettfadensystem (5) verwoben ist.

4. Gewebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kettfaden- und das erste Schußfadensystem (3, 4) mit dem zweiten Kettfaden- und dem zweiten Schußfadensystem (5, 6) nur durch die Fadendrehung der Kettfadensysteme verwoben sind.

5. Gewebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kettfadensystem (15) mit keinem Schußfadensystem verwoben ist.

6. Gewebe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Kettfaden- und Schußfadensysteme (3, 4; 13, 14) die Oberware (1, 11) des Gewebes bilden sollen, die einer Papierbahn zugewandt ist.

7. Gewebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberware (1, 11), die der Papierbahn zugewandt ist, direkt mit der Papierbahn in Kontakt kommen soll.







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