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Dokumentenidentifikation DE19638521A1 26.03.1998
Titel Vorrichtung zum automatisierten Setzen von Haltebolzen auf Trägerflächen
Anmelder A. Raymond & Cie, Grenoble, FR
Erfinder Lubert, Thomas, 14050 Berlin, DE;
Brémont, Michel, Dr., Saint-Louis, FR;
Lesser, Hans-Jürgen, Dr., 79618 Rheinfelden, DE
Vertreter Kirchgaeßer, J., Dipl.-Ing., Pat.-Ass., 79588 Efringen-Kirchen
DE-Anmeldedatum 20.09.1996
DE-Aktenzeichen 19638521
Offenlegungstag 26.03.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.03.1998
IPC-Hauptklasse B25C 1/00
IPC-Nebenklasse F16B 11/00   
Zusammenfassung Die Vorrichtung zum automatisierten Setzen von Haltebolzen auf Trägerflächen besteht aus einem an einen Roboterarm anschließbaren Gehäuse (3) und einem mit diesem verbundenen Bolzenzuführkanal (4), wobei die Bolzen (1) mit Tellerbünden (5) versehen sind, welche an ihrer Unterseite mit einem trockenen, durch Wärmeeinwirkung reaktivierbaren Schmelzklebstoff (6) beschichtet sind. Im Gehäuse (3) ist unterhalb des Bolzenzuführkanals (4) ein Übergabeteller (9) drehbar gelagert, welcher mit einer Aufnahmeposition (13) für die einzeln zugeführten Bolzen (1) und einer Entnahmeposition (14) versehen ist. Oberhalb der Entnahmeposition (14) ist eine Greifzange (10) zum Erfassen des Bolzenschaftes (7) verschieblich geführt. Unterhalb dieser Entnahmeposition (14) ist ein mit Induktionsspulen versehener Zylinder (11) (Induktor) angeordnet, in welchen der Bolzen (1) mittels der Greifzange (10) eingeführt und dabei gleichzeitig auf die vorgesehene Fügeposition (29) abgesetzt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatisierten Setzen von Haltebolzen auf Trägerflächen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Vorrichtungen sind in der Praxis zum Setzen von Haltebolzen durch Anschweißen bekannt, wo bei die Bolzen durch einen Zuführkanal direkt in die Übergabeposition geleitet und dort von Greifelementen aus Kupfer erfaßt, auf die Trägerfläche in die Fügeposition gebracht und mittels Strom dort angeschweißt werden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum automatisierten Setzen von Haltebolzen der vorgenannten Art so zu gestalten, daß sich damit die Bolzen auf den Trägerflächen kleben lassen. Die Bolzen sind hierzu - wie in DE 44 02 550 A1 beschrieben - mit Tellerbünden versehen, welche an der Unterseite mit einem trockenen, durch Wärmeeinwirkung reaktivierbaren Schmelzklebstoff beschichtet sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Diese Bolzensetzvorrichtung gestattet es, die von einer Teilevereinzelungsvorrichtung und einem Zuführschlauch bereitgestellten Bolzen mit dem Tellerbund vorweg in einer als Teilepuffer fungierenden Obergabevorrichtung aufzunehmen und dann mittels einer Greifzange durch den Teilepuffer hindurch einem zylindrischen Induktor zuzuführen, um dort mittels induktiver Erwärmung die Klebschicht zum Schmelzen zu bringen und dabei einen Klebeverbund mit der Trägerfläche herzustellen, auf die der Bolzen während des Erwärmens vom Greifer aufgedrückt wird.

Der Klebevorgang läßt sich nach einer Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 noch dadurch beschleunigen, daß der Induktor mit seinem unteren Rand gleichzeitig mit dem Bolzenteller auf die Trägerfläche aufgedrückt und letztere mittels des Induktors zusätzlich aufgeheizt wird.

Um den Bolzen beim Andrücken von Querkräften zu entlasten, ist gemäß Anspruch 3 zwischen den Greifarmen eine in Andruckrichtung federnd gelagerte Kalotte vorgesehen, welche den Bolzen nach Öffnen der Greifarme während des Aufheizens im Induktor mit gleichbleibender Kraft gegen die Trägerfläche andrückt.

Die Greifarme werden gemäß Anspruch 4 von zwei miteinander gekoppelten Kraftkolbenzylindern bewegt, wobei der eine Kraftkolbenzylinder die Greifarme bis zur Entnahmeposition heranführt, um den Bolzenschaft zu ergreifen, und der zweite Zylinder den Bolzen in die Fügeposition bis an den unteren Rand des Induktors bewegt.

Durch die Einlagerung von Klemmbacken in den beiden Endpositionen des Drehtellers und die Einlaufschrägen nach Anspruch 5 wird erreicht, daß die Bolzen mit dem Teller vorweg in die Aufnahmeposition eingeführt und dann bis zur Entnahmeposition sicher gehalten werden können, ohne daß die Klemmbacken extra betätigt werden müssen. Das Öffnen der Klemmbacken erfolgt allein durch Einführen des Tellers über die Einlaufschräge gegen die Kraft der Federn.

Unter Induktor ist hier ein zylinderförmiges Gehäuse - gegebenenfalls mit einem Bundring am unteren Ende - zu verstehen, dessen Innendurchmesser etwas größer als der Außendurchmesser des Tellerbundes ist. Dieses Induktorgehäuse sitzt am Gehäuse unterhalb der Entnahmeposition in Verlängerung der Verschiebeachse der Greifarme. Die Gehäusewand des Induktors ist hierbei bis in den Bund hinein von einer oder mehreren Spulenwindungen durchdrungen, welche bei Stromfluß ein Magnetfeld erzeugen. Hierdurch wird sowohl der sich im Induktor befindliche Bolzen als auch die Trägerfläche rasch erwärmt. Durch die Wärmeeinwirkung wird der Klebstoff an der Bolzentellerunterseite aufgeschmolzen, wodurch der Bolzenteller mit der Trägeroberfläche verklebt wird.

In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher beschrieben wird. Es zeigt

Fig. 1 das Gehäuse der erfindungsgemäßen Bolzensetzvorrichtung in Seitenansicht,

Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gehäuse gemäß Linie II-II in Fig. 1,

Fig. 3 das Gehäuse der Bolzensetzvorrichtung in Draufsicht,

Fig. 4 einen Schnitt durch den Übergabeteller gemäß Linie IV-IV in Fig. 1,

Fig. 5 einen zum Setzen vorgesehenen Gewindebolzen,

Fig. 6 einen Längsschnitt durch das Gehäuse gemäß Linie VI-VI in Fig. 3 mit Greifzange in Ausgangsposition,

Fig. 7 den gleichen Längsschnitt wie Fig. 6, mit auf Entnahmeposition abgesenkter Greifzange und

Fig. 8 den gleichen Längsschnitt wie Fig. 6, jedoch mit Greifzange in Bolzensetz- bzw. Fügeposition.

Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum automatisierten Setzen von Haltebolzen 1 auf Trägerflächen 2 (Fig. 8). Die Vorrichtung besteht hierbei aus einem Gehäuse 3, welches an einen nicht dargestellten Robotorarm mittels eines Verbindungsteils 31 anschließbar ist, und einem in das Gehäuse 3 einmündenden Zuführkanal 4 für die Haltebolzen 1. Diese bestehen aus einem Schaft 7 und einem daran angeformten Tellerbund 5, welcher an der Unterseite mit einem trockenen, durch Wärmeeinwirkung reaktivierbaren Schmelzklebstoff 6 beschichtet ist (Fig. 5).

Der Schaft 7 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einem Grobgewinde 8 versehen, welches zur Befestigung von Halteelementen mit einer passend ausgebildeten Aufnahmebohrung für Gewindebolzen geeignet ist. Anstelle der Gewindebolzen können ebenso auch sogenannte Kopfbolzen oder glatte Bolzen verwendet werden, wenn die zugehörigen Befestigungselemente entsprechende Aufnahmen besitzen. Der Tellerbund 5 kann hierbei jede Flächengeometrie besitzen, welche für die Beförderung im Zuführkanal 4 geeignet ist.

Die wichtigsten Bauteile der Bolzensetzvorrichtung sind ein Übergabeteller 9, eine Greifzange 10 und ein Induktor 11, welche alle im Gehäuse 3 integriert sind und nachfolgend in Form und Funktion näher erläutert werden sollen:

Der Übergabeteller 9 ist unterhalb des Bolzenzuführkanals 4 auf dem Gehäuseboden 12 drehbar gelagert und besitzt eine Aufnahmeposition 13 für die nacheinander zugeführten Bolzen 1 und - um 180° versetzt dazu - eine Entnahmeposition 14. In der Längswand 34 des Gehäuses 3 ist eine dem strichpunktierten Schwenkbogen (B) des Übergabetellers 9 angepaßte Öffnung 35 ausgespart.

In beiden Endpositionen des Übergabetellers 9 sind je zwei gegenüberliegende Klemmbacken 15 gelagert, welche mittels Federn, beispielsweise Blattfedern 16&min; zusammengedrückt werden. Die Klemmbacken 15 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit schrägen Einführflächen 17 versehen, welche bis auf den Durchmesser des Bolzenzuführkanals 4 auseinanderstreben. Beim Zuführen der Bolzen 1 werden die Klemmbacken 15 von den Tellerbünden 5 beim Übergleiten der Einführflächen 17 auseinandergedrückt und durch die Rückstellkraft der Blattfedern 16 wieder in die Ausgangslage gebracht, in welcher der Bolzenschaft 7 von den Klemmbacken 15 fest umgriffen und gleichzeitig zentriert wird. Der Antrieb des Übergabetellers 9 erfolgt, wie aus Fig. 6 ersichtlich, über eine Gelenkwelle 18 von einem oberhalb im Gehäuse 3 eingebauten Antriebsmotor 19, welcher aus einem pneumatisch betätigten Schwenkzylinder besteht.

Die Greifzange 10 befindet sich oberhalb der Entnahmeposition 14 und besteht aus zwei Greifarmen 20, die am unteren Ende eines Rechteckhohlprofiles 21 schwenkbar gelagert sind. Das Rechteckhohlprofil 21 ist mit dem Gehäuse 24 eines Kurzhubantriebs verbunden, das wiederum an einen im Gehäuse 3 erschieblich geführten Kraftkolbenzylinder 30 angeschlossen ist. Im Rechteckhohlprofil 21 ist ein vom Kurzhubantrieb beaufschlagter Stößel 22 verschieblich geführt, welcher mit seiner Spitze 23 zwischen die verlängerten Enden der Greifarme 20 eingreift.

Die Greifarme 20 werden durch Federkraft auseinandergehalten und lassen sich durch Einführen des Stößels 22 zusammendrücken, indem die verlängerten Enden von der Stößelspitze 23 auseinandergedrückt werden. Zwischen den Greifarmen 20 befindet sich eine sogenannte Kalotte 36, welche in Verschieberichtung federnd abgestützt ist und welche auf den Bolzen 1 drückt, wenn die Greifarme 20 an den Bolzenschaft 7 herangefahren sind.

Der Kraftkolbenzylinder 30 ist über eine Traverse 32 an einen weiteren Kraftkolbenzylinder 33 gekoppelt, welcher parallel zur Verschieberichtung des Kraftkolbenzylinders 30 neben diesem im oberen Bereich des Gehäuses 3 installiert ist. Dieser zweite Kraftkolbenzylinder 33 wird getrennt vom ersten Kraftkolbenzylinder 30 gesteuert, so daß letzterer vom Kraftkolbenzylinder 33 um den Hub H1 abwärts bewegt werden kann (Fig. 7). Andererseits wird die Greifzange 9 über das Gehäuse 24 des Kurzhubantriebs von dem Kraftkolbenzylinder 30 um den Hub H2 in die untere Setzposition 29 verschoben (Fig. 8).

Der Induktor 11 ist am Gehäuse 3 unter dem Gehäuseboden 12 in Verlängerung der Entnahmeposition 14 des Übergabetellers 9 angesetzt und besteht aus einem zylinderförmigen Gehäuse 26, das am unteren Ende mit einem Bundring 25 abschließt. Der Innendurchmesser des Gehäuses 26 ist hierbei etwas größer als der Außendurchmesser des Tellerbundes 5, so daß der Bolzen 1 von der Greifzange 10 frei in die Öffnung des Induktors 11 eingeführt werden kann.

Das Gehäuse 26 ist bis in den Bundring 25 hinein von mehreren Induktionsspulen 27 durchdrungen, welche von außen über Leitungen 28 mit Strom versorgt werden. Sobald die Greifzange 10 den Bolzen 1 in den Innenraum des Induktors 11 abgesenkt hat, wird über einen nicht dargestellten Sensor der Strom eingeschaltet. Dadurch wird ein Magnetfeld erzeugt, welches den Bolzen 1 rasch erwärmt und dadurch die Klebstoffschicht 6 unterhalb des Tellerbundes 5 in kürzester Zeit zum Schmelzen bringt.

Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet:

Zunächst wird ein Bolzen 1 vom Zuführkanal 4 in die Aufnahmeposition 13 des Übergabetellers 9 zugeführt, wobei die Klemmbacken 15 vom Tellerbund 5 des Bolzens 1 auseinandergedrückt werden und dann wieder zusammenfedern, so daß der Bolzenschaft 7 von den Klemmbacken 15 sicher gehalten wird (Fig. 2).

Sodann wird der Teller 9 durch die Öffnung 35 um 180° geschwenkt und der Bolzen 1 in die Entnahmeposition 14 gebracht. Die Greifzange 10 wird nun durch Betätigung des Kraftkolbenzylinders 33 um den Hub H1 abgesenkt (Fig. 7) und der Bolzenschaft 7 durch die beiden Greifarme 20 erfaßt, welche vom Stößel 22 zusammengedrückt werden. Nachdem der Robotorarm die Setzvorrichtung in die Fügeposition 29 gefahren hat (Fig. 8), wird die Greifzange 10 mittels des zweiten Kraftkolbenzylinders 30 entsprechend dem Hub H2 so weit abgesenkt, bis der Tellerbund 7 des Bolzens 1 mit dem unteren Rand des Induktors 11 auf der gleichen Höhe abschließt. Der Induktor 11 liegt hierbei mit seinem Bundring 25 auf der Trägerfläche 2 auf. Die Greifarme 20 werden nun leicht geöffnet, so daß der Bolzen 1 mittels der federnd abgestützten Kalotte 23 auf die Trägerfläche 2 gedrückt wird.

Nun wird der Induktionsstrom eingeschaltet und damit das Magnetfeld aktiviert, in welchem sich der Bolzen 1 mit dem Tellerbund 7 befindet. Durch die hierbei erzeugte Wärme wird der Klebstoff 6 an der Unterseite des Tellerbundes 7 geschmolzen, so daß dieser sich mit der Oberfläche des Trägers 2 adhäsiv verbindet.

Nach einer kurzen Zeitspanne ist die zur Weiterverarbeitung angestrebte Haftfestigkeit erreicht. Dann wird der Bolzen 1 von den Greifarmen 20 freigegeben und die Setzvorrichtung kann vom Roboter in die nächste Fügeposition 29 gefahren werden.

Während der relativ schnell ablaufenden Fügeaktion ist bereits der nächste Bolzen 1 durch den Zuführkanal 4 in die Aufnahmeposition 13 des als Puffer wirkenden Übergabetellers 9 gelangt und kann in die Entnahmeposition 14 geschwenkt werden, sobald die Greifzange 10 in ihre Ausgangsstellung (Fig. 6) zurückgefahren ist.

Bezugszeichenliste

1 Haltebolzen

2 Trägerfläche

3 Vorrichtungsgehäuse

4 Bolzenzuführkanal

5 Tellerbund

6 Schmelzklebstoff

7 Bolzenschaft

8 Grobgewinde

9 Übergabeteller

10 Greifzange

11 Induktor

12 Gehäuseboden

13 Aufnahmeposition

14 Entnahmeposition

15 Klemmbacken

16 Federn

17 Einführflächen

18 Gelenkwelle

19 Antriebsmotor

20 Greifarme

21 Rechteckhohlprofil

22 Stößel

23 Spitze

24 Gehäuse des Kurzhubantriebs

25 Bundring

26 Induktorgehäuse

27 Induktionsspulen

28 Stromleitungen

29 Fügeposition

30 zweiter Kraftkolbenzylinder

31 Verbindungsteil

32 Traverse

33 Kraftkolbenzylinder

34 Längswand

35 Öffnung

36 Kalotte


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum automatisierten Setzen von Haltebolzen auf Trägerflächen, bestehend aus einem an einen Roboterarm anschließbaren Gehäuse (3) und einem mit diesem verbundenen Bolzenzuführkanal (4), wobei die Bolzen (1) mit Tellerbünden (5) versehen sind, welche an ihrer Unterseite mit einem trockenen, durch Wärmeeinwirkung reaktivierbaren Schmelzklebstoff (6) beschichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (3) unterhalb des Bolzenzuführkanals (4) ein Übergabeteller (9) drehbar gelagert ist, welcher mit einer Aufnahmeposition (13) für die einzelend zugeführten Bolzen (1) und einer Entnahmeposition (14) versehen ist, wobei oberhalb der Entnahmeposition (14 eine Greifzange (10) zum Erfassen des Bolzenschaftes (7) verschieblich geführt ist, und unterhalb dieser Entnahmeposition (14) ein mit Induktionsspulen versehener Zylinder (11) (Induktor) angeordnet ist, in welchen der Bolzen (1) mittels der Greifzange (10) einführbar und dabei gleichzeitig auf die vorgesehene Fügeposition (29) bring bar ist.
  2. 2. Bolzensetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tellerbund (5) des Bolzens (1) in der untersten Haltestellung der Greifzange (10) mit dem unteren Rand des Induktors (11) auf gleicher Höhe abschließt.
  3. 3. Bolzensetzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Greifarmen (20) der Greifzange (10) eine in Andrückrichtung federnd abgestützte Kalotte (36) gelagert ist, welche bei Erreichen der Fügeposition auf den Bolzen (1) einwirkt und diesen mit konstanter Kraft auf die Trägerfläche (2) drückt.
  4. 4. Bolzensetzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifzange (10) von zwei miteinander gekoppelten Kraftkolbenzylindern (30) und (33) betätigt wird, wobei der eine Kraftkolbenzylinder (33) die Bewegung der Greifzange (10) von der Ruhestellung in die erste Greifposition zum Erfassen des Bolzenschaftes (7) steuert und der andere Kraftkolbenzylinder (30) den von den Greifarmen (20) erfaßten Haltebolzen (1) in die Fügeposition (29) auf der Trägerfläche (2) bewegt.
  5. 5. Bolzensetzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Übergabeteller (9) in den Endpositionen je zwei gegenüberliegende Klemmbacken (15) auffederbar gelagert sind, welche in Zuführrichtung der Haltebolzen (1) mit schrägen Einlaufflächen (17) versehen sind.
  6. 6. Arbeitsverfahren zum automatisierten Setzen von Halte- oder Befestigungsbolzen, die mit Tellerbünden versehen sind, welche an ihrer Unterseite mit einem trockenen, durch Wärmeeinwirkung reaktivierbaren Schmelzklebstoff beschichtet sind, unter Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
    1. - Heranführen des Bolzens in eine Aufnahmeposition,
    2. - Schwenken des Bolzens in eine Entnahmeposition,
    3. - Ergreifen des Bolzens und Weiterführen in die vorgesehene Fügeposition unter gleichzeitigem Eintauchen in ein induzierendes Magnetfeld,
    4. - Aktivierung des Magnetfeldes unter gleichzeitigem Andrücken des Tellerbundes auf die Trägerfläche und
    5. - Freigabe des Bolzens nach Erreichen der für die weitere Verarbeitung erforderlichen Mindesthaftfestigkeit.
  7. 7. Arbeitsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das induzierende Magnetfeld einen Frequenzbereich von 10 KHz bis 30 MHz aufweist.






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