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Dokumentenidentifikation DE19740014A1 26.03.1998
Titel Anschlußpaßstruktur für einen Servicestecker
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Matsumura, Mizuko, Shizuoka, JP;
Kuboshima, Hikdehiko, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 11.09.1997
DE-Aktenzeichen 19740014
Offenlegungstag 26.03.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.03.1998
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
IPC-Nebenklasse B60R 16/00   
Zusammenfassung Eine Anschlußpaßstruktur eines Servicesteckers ist mit einem Steckerkörper ausgebildet, der mit kurzschließenden Anschlußteilen ausgestattet ist. Eine Drehwelle ist an dem Steckerkörper derart angeordnet, daß sie sich senkrecht zu den jeweiligen Paßverbindungsmitten der kurzschließenden Anschlußteile erstreckt. Mit dem Steckerkörper ist über die Drehwelle ein Hebel derart gekuppelt, daß sich der Hebel verdrehen bzw. verschwenken läßt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anschlußpaßstruktur einer Stromkreis-Schaltvorrichtung (Servicestecker) zum Öffnen eines elektrischen Kreises und zum Abschalten des Stromes für den Kreis, und insbesondere auf die Verbesserung der Handhabbarkeit beim Festlegen oder Lösen eines kurzschließende Anschlüsse aufweisenden Steckerkörpers an oder von Schaltkreisanschlüssen.

Im Schalterträger eines Hochspannungskreises oder dgl. ist eine Schaltkreis-Abschaltvorrichtung vorgesehen, derart, daß eine Bedienungsperson dagegen geschützt wird, dann einen elektrischen Schlag zu erhalten, wenn sie einen an dem Schalterträger vorgesehenen Stecker von einem Anschluß löst, der im Körper der Schaltertragers festgelegt ist, und dabei beim Öffnen einer Abdeckung des Schalterträgers den Strom des Schaltkreises unterbricht.

In letzter Zeit wurde besondere Aufmerksamkeit auf elektrische Automobile als umweltverschmutzungsfreie Fahrzeuge ohne Emission von Abgasen gerichtet. Da bei solchen elektrischen Automobilen zum Antreiben eines Motors ein Hochspannungs- Schaltkreis vorgesehen ist, muß der Strom z. B. aufgrund eines Wartungsservices abgeschaltet werden können. Bei einem solchen Anlaß wird eine Schaltkreis-Abschaltvorrichtung (Verbindungsvorrichtung) verwendet bei elektrischen Automobilen konventionellen Typs, die automatisch einen Hochspannungs-Schaltkreis öffnet bzw. unterbricht, der im Inneren eines Schaltertragers angeordnet ist, und zwar sobald eine Abdeckung des Schaltertragers geöffnet wird. Eine solche Verbindungsvorrichtung ist bekannt aus der ungeprüften JP-Patentpublikation Hei. 6-310227.

Fig. 6 ist eine Perspektivansicht, die einen konventionellen Verbinder zeigt, während Fig. 7 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung einer Vorgangsweise darstellt, bei der die Abdeckung des konventionellen Verbinders geschlossen wird. Ein vertiefter Verbindungsteil 3 ist im Inneren eines kastenförmigen Gehäuses 1 festgelegt dessen Oberseite offen ist. Der vertiefte Verbindungsteil läßt sich mit externen Hochspannungskabeln 5a und 5b über jeweils einen Verbinderanschluß verbinden. An dem Gehäuse 1 ist eine Abdeckung 7 zum Öffnen und Schließen einer Öffnung vorgesehen. Die Abdeckung 4 ist drehbar um eine Drehwelle 9 als das Drehzentrum. An der Abdeckung 7 ist eine Führung 11 vorgesehen, die einen vorstehenden Verbindungsteil 13 sowie ein Führungsglied 15 festhält, so daß diese in einer Richtung senkrecht zur Drehwelle 9 bewegbar sind. Eine in Fig. 7 gezeigte Feder 17 ist zwischen der Innenwand und der Führung 11 und dem vorstehenden Verbindungsteil 13 vorgesehen. Diese Feder 17 beaufschlagt den vorstehenden Verbindungsteil 13 und das Führungsglied 15 in der Richtung, in welcher diese sich der Drehwelle 9 nähern.

In einer vorbeschriebenen Verbindungsvorrichtung 19 gelangt der vorstehende Verbindungsteil 13 beim Schließen der Abdeckung 7 zum vertieften Verbindungsteil 3, wobei er einer bogenförmigen Bahn folgt, deren Zentrum die Drehwelle 9 ist. Der vorspringende Verbindungsteil 13 wird in die Richtung bewegt, in welcher er sich von der Drehwelle 9 gegen den Druck der Feder 17 entfernt, sobald das Führungsglied 15 mit einer Innenwand 20a einer Führungsbohrung 20 in Berührung kommt, und zwar bei dem Vorgang, mit welchem der vorstehende Verbindungsteil 13 in den vertieften Verbindungsteil 3 eingepaßt werden soll. Dabei wird er im Verlaufe der Bewegung erneut durch den Druck der Feder 17 in Richtung zur Drehwelle 9 bewegt und in den vertieften Verbindungsteil eingepaßt, wobei die durch die bogenförmige Bahn beim Zusammenführen der Verbindungsteile hervorgerufenen Lageänderungen absorbiert werden, und schließlich die Hochspannungskabel 5a und 5b unter Strom gesetzt werden.

Hingegen wird, sobald die Abdeckung 7 geöffnet wird, der vorstehende Verbindungsteil 13 zunächst von dem vertieften Verbindungsteil 3 gelöst, wobei der vorstehende Verbindungsteil 13 zunächst in der Richtung verlagert wird, in der er sich der Drehwelle 9 nähert, und dann wieder von der Drehwelle 9 wegbewegt wird, wobei er einen Hochspannungsschaltkreis zwischen den Hochspannungskabeln 5a und 5b öffnet oder unterbricht und im Resultat automatisch den Strom des Schaltkreises abschaltet.

Jedoch kann bei der vorerwähnten, konventionellen Verbindungsvorrichtung eine Bedienungsperson einen elektrischen Schlag erhalten, wenn die Abdeckung während eines Wartungsvorganges unabsichtlich geschlossen wird. Denn der vorstehende Verbindungsteil 13 ist an der Abdeckung 7 angebracht und wird durch das Öffnen oder Verschließen der Abdeckung 7 in den vertieften Verbindungsteil eingepaßt oder aus diesem gelöst, wobei ein Hochspannungsschaltkreis automatisch geöffnet oder geschlossen wird. Es ist deshalb erwünscht, eine Schaltkreis-Schaltvorrichtung so auszubilden, daß ein Steckerkörper mit kurzschließenden Anschlüssen im Inneren vollständig von dem Schaltkreisgehäuse getrennt werden kann.

Bei der vorerwähnten bekannten Schaltkreis-Schaltvorrichtung ist die Operation beim Öffnen oder Schließen der Abdeckung schwierig, da ein Handgriff oder eine ähnliche Handhabungshilfe wie ein Hebel an der Abdeckung 7 fehlt. Sollte hingegen von der Abdeckung 7 ein Hebel vorstehen, dann stellt dieser in einem elektrischen Automobil ein Hindernis dar, insbesondere im Hinblick auf den begrenzten Bauraum, der zur Verfügung steht. Sogar wenn sich ein Hebel durch Drehen wegfalten läßt und dann geborgen aufgenommen wird, wobei die Druckkraft oder die Zugkraft des Hebels nicht in dem Zusammenpaß-Zentrum einer Verbindungseinrichtung wirksam wird, gibt es das Problem, daß die Betätigungskraft zum Erzeugen des Momentes für den Hebel abnimmt, und zwischen den ineinander zu passenden Anschlußteilen eine Distorsion verursacht wird, so daß die Handhabbarkeit der Vorrichtung gestört oder beeinträchtigt wird.

Die vorliegende Erfindung geht aus von der vorerwähnten Situation. Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine Anschlußpaßstruktur zu schaffen, die die zufriedenstellende Handhabbarkeit eines Steckerkörpers beim Einpassen oder Lösen in einer Schaltkreis-Schaltvorrichtung (Servicestecker) realisieren läßt, in der ein Hebel vorgesehen ist, der sich durch Drehen zusammenfalten und verstauen läßt, und bei der der Steckerkörper von einem Schaltkreisgehäuse weggenommen werden kann.

Die Anschlußpaßstruktur eines Servicestreckers gemäß der vorliegenden Erfindung ist zum Lösen der vorerwähnten Aufgabenstellung charakterisiert durch einen Steckerkörper mit kurzschließenden Anschlußteilen, einer Drehwelle an dem Steckerkörper, wobei die Drehwelle senkrecht zu den jeweiligen Paßmitten der kurzschließenden Anschlußteile ist, und einem mittels der Drehwelle drehbar mit dem Steckerkörper gekuppelten Hebel.

In der Anschlußpaßstruktur des Servicesteckers mit der vorerwähnten Ausbildung wirkt die gesamte Schiebekraft oder Zug kraft des Hebels direkt als eine Kraft zum Einpassen oder Lösen der kurzschließenden Anschlußteile, ohne ein Moment zu erzeugen. Es ist kein Teil mit hoher Festigkeit erforderlich, der einem Moment zu widerstehen braucht, und läßt sich ein kleindimensionierter Steckerkörper benutzen. Dies ist dadurch bedingt daß das Zentrum des Hebels in derselben geraden Linie ausgerichtet ist wie die jeweiligen Zusammenpaßmitten der kurzschließenden Anschlußteile, sofern der Hebel beim Anbringen oder Wegnehmen des Steckerkörpers aufgestellt ist.

Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht eines wegnehmbaren Steckers unter Verdeutlichung einer Anschlußpaßstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Schnittansicht eines Zustandes, bei dem das Einpassen eines Servicesteckers gemäß Fig. 1 beginnt, der mit der gezeigten Anschlußpaßstruktur ausgestattet ist;

Fig. 3 eine Perspektivansicht zu einem Zustand, bei dem der herausnehmbare Stecker des Servicesteckers von Fig. 2 vor dem Einpassen gezeigt ist;

Fig. 4 ist eine Draufsicht zu einem Zustand, in dem der Hebel des Servicesteckers von Fig. 2 nach unten gedrückt ist;

Fig. 5 eine Erklärungsansicht mit einem Vergleichsbeispiel einer Anschlußpaßstruktur, in der die Betätigungskraft vermindert wird;

Fig. 6 eine Perspektivansicht einer konventionellen Verbindungsvorrichtung; und

Fig. 7 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung der Vorgangsweise beim Schließen der Abdeckung der konventionellen Verbindungsvorrichtung.

In den Fig. 1 und 2 umfaßt ein Servicestecker 1, der eine Schaltkreis-Schaltvorrichtung darstellt, ein Schaltkreisgehäuse 23 und einen abnehmbaren Stecker 25, der an dem Schaltkreisgehäuse 23 festgelegt und von diesem abgenommen werden kann. Das Schaltkreisgehäuse 23 umfaßt einen kastenförmigen Teil 27 in seinem oberen Teil, der offen ist, und eine Abdeckung 29 zum Verschließen der Öffnung des kastenförmigen Teils 27. Mehrere vertiefte Anschlußteile 31 (in dieser Ausführungsform zwei) sind in einer Reihe in dem kastenförmigen Teil 27 vorgesehen, wobei jeder einen zylindrischen Schaltkreis-Terminal bildet. Die Einpaßrichtung jedes vertieften Anschlußteiles 33 ist vertikal (in Fig. 2 nach oben und nach unten). Hochspannungskabel 37a und 37b sind jeweils elektrisch verbunden mit den vertieften Anschlußteilen 21 über einen Terminal 33 oder eine Anschlußplatte 35. Diese beiden Komponenten sind nach außen geführt. Ein Gummielement 39 dient dazu zwischen den Kabeln und dem kastenförmigen Teil 27 eine Wasserabdichtung herzustellen.

Die Abdeckung 29 ist an der oberen Öffnung des kastenförmigen Teils 27 mit einer Schraube 40 festgelegt. Anschluß-Einsetzöffnungen 41 (Fig. 3), die mit den vertieften Anschlußteilen 31 korrespondieren, sind in der Abdeckung 29 vorgesehen. Das Zentrum jeder Anschluß-Einsetzöffnung 41 stimmt mit der Einpassungsmitte jedes vertieften Anschlußteiles 31 überein. Ein Paar paralleler Führungswände 43 ist an beiden Seiten an der Richtung verlaufend vorgesehen, in der die Anschluß-Einsetzöffnungen 41 in einer Linie an der oberen Fläche der Abdeckung 29 angeordnet sind. Gemäß Fig. 3 ist eine Führungsnut 45 geformt, deren oberes Ende an der oberen Endfläche jeder Führungswand 43 offen ist. Von dem oberen offenen Ende erstreckt sich die Führungsnut 45 relativ lange nach unten. Die Führungsnuten an den sich gegen überliegenden Innenflächen der Führungswände 43 weisen aufeinander zu. Im unteren Teil jeder Führungsnut 45, die in diesem Bereich bogenförmig verläuft, ist eine Ausweichöffnung 47 vorgesehen. Die Ausweichöffnung 47 kann eine Nut mit einer Bogenform sein, die die Führungswand 43 nicht notwendigerweise durchdringt.

In Fig. 4 ist eine Hebelverriegelung 49 an der Abdeckung 29 vorgesehen, um einen später erläuterten Hebel 51 des abnehmbaren Steckers 25 an der Abdeckung 29 festzuhalten, wenn der Hebel 51 umgelegt oder umgefaltet ist. Ein Grenzschalter 53 ist an der Abdeckung 29 vorgesehen, um einen Schaltkontakt durch magnetische Kraft zu öffnen oder zu schließen. Ferner weist in Fig. 3 der abnehmbare Stecker den vorerwähnten Hebel 51 auf, der beispielsweise die Form eines viereckigen Rahmens besitzt. Ferner ist im Stecker 25 ein Steckerkörper 55 drehbar mit dem Hebel 51 gekuppelt. Von dem Steckerkörper 55 stehen kurzschließende Terminals vor, die als vorstehende Anschlußteile 57 ausgebildet sind. An einer Seite des als viereckiger Rahmen gebildeten Hebels 51 ist eine Kupplungsverbindung 59 vorgesehen. An beiden Seiten der Kupplungsverbindung 59 ist eine Einsetzöffnung 61 für eine durchgehende Drehwelle geformt. Ein konkaver Kupplungsabschnitt 63 unterteilt die Einsetzöffnung 61 für die Drehwelle in zwei Teile. Dieser Abschnitt 63 ist durch Ausschneiden in der Mitte der Kupplungsverbindung 59 geformt. Von dem Steckerkörper 55 steht ein konvexer Kupplungsabschnitt 65 vor, der sich in den vorerwähnten konkaven Kupplungsabschnitt 63 einpassen läßt. Durch beide Seiten des konvexen Kupplungsabschnittes 65 erstreckt sich eine Einsetzöffnung 67 für eine Drehwelle gemäß Fig. 2. Der Hebel 51 und der Steckerkörper 55 sind dadurch miteinander gekuppelt, daß der konvexe Kupplungsabschnitt 65 in den konkaven Kupplungsabschnitt 63 eingepaßt ist und eine Drehwelle 69 durch die Einsetzöffnungen 61 und 67 gesteckt ist, so daß der Hebel verschwenkt werden kann.

Die obenerwähnten mehreren (bei dieser Ausführungsform zwei) vorstehenden Anschlußteile 57 erstrecken sich von der dem konvexen Kupplungsabschnitt 65 abgewandten Seite von der Oberfläche des Steckerkörpers 55 weg. Die vorstehenden Anschlußteile 57 sind so angeordnet, daß ihre Einpaßmittelachsen "a" in derselben Ebene und parallel liegen. Die Drehwelle 69 ist in der Richtung angeordnet, in der das Zentrum "b" einer Drehbewegung senkrecht ist zu den jeweiligen Einpaßmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57 (in der Richtung, in der die Drehwelle die verlängerten Achsen der vorstehenden Anschlußteile vertikal schneidet). D.h., daß bei aufgestelltem Hebel 51 gemäß Fig. 1 die jeweiligen Einpaßmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57, die Zentren "b" der Drehbewegung der Drehwelle 69, und das Zentrum "c" des Hebels 51 entlang derselben Linie ausgerichtet sind in einer Ansicht von der Seite des Hebels 51.

Ein Zwischenraum zwischen den beiden vertieften Anschlußteilen 57 ist so eingestellt, daß er gleich ist einem Zwischenraum zwischen den Anschluß-Einsetzöffnungen 41. Ein leitender Verbindungsstab 75 ist in Fig. 2 im Inneren des Steckerkörpers 55 vorgesehen, um zwischen den beiden vorstehenden Anschlußteilen 47 eine leitende Verbindung herzustellen. D.h., der wegnehmbare Stecker 25 wird in die vertieften Anschlußteile 31 dadurch eingepaßt, daß jeweils die vorstehenden Anschlußteile 57 durch die Anschluß-Einsetzöffnungen 41 hindurchgesteckt werden, bis die vertieften Anschlußteile 31 kurzschließbar sind.

Von der Seite der Kupplungsverbindung 59 des Hebels 51 stehen Vorsprunge 77 in derselben Richtung wie die Drehwelle 69 vor. Die Vorsprünge 77 sind zwischen der Drehwelle 69 und der vorstehenden Seite der vorstehenden Verbindungsteile 57 angeordnet. Die Länge und der Überstand der Vorsprünge 77 sind so eingestellt, daß sie in die jeweiligen Führungsnuten 45 der vorerwähnten Führungswände 43 passen. Die Dimensionen der Vorsprünge 77 und der vorstehenden Anschlußteile 57 sind eingestellt in einem relativen Positionsverhältnis, dank dessen jedes Ende der vorstehenden Anschlußteile 57 in jede Anschluß-Einsetzöffnung 41 unmittelbar dann eingebracht wird, wenn die Vorsprünge 77 entsprechend in die Führungsnuten 45 eingesetzt werden.

Im Inneren des Hebels 51 ist ein Magnet 79 (Fig. 2) vorgesehen und so angeordnet, daß sich dieser Magnet gegenüber dem Grenzschalter 53 befindet, sobald der Hebel 51 umgelegt und durch die Hebelverriegelung 49 festgehalten ist. Die auf die vorbeschriebene Weise gebildete Ausbildung des Servicesteckers 21 wird wie nachstehend beschrieben gehandhabt.

Sofern der wegnehmbare Stecker 25 in das Schaltkreisgehäuse 23 eingesetzt ist, schließen die vorstehenden Anschlußteile 57 jeweils die vertieften Anschlußteile 31 kurz. Ein Hochspannungs-Stromkreis ist demzufolge geschlossen. Wenn der wegnehmbare Stecker eingesetzt ist, ist der Hebel 51 um das von der Drehwelle 69gebildete Drehzentrum gemäß Fig. 4 umgeklappt. Er wird an der oberen Fläche der Abdeckung 29 durch die Hebelverriegelung 49 festgehalten. Dabei befindet sich der Grenzschalter 53 an der Abdeckung 29 gegenüberliegend zum Magneten 79 des Hebels 51. Durch die magnetische Kraft des Magneten 79 wird ein Kontakt betätigt. Der Grenzschalter detektiert auf diese Weise, daß der Hebel 51 sich in seinem festgehaltenen Status befindet.

Um den abnehmbaren Stecker 25 zu ziehen, wurden die Hebelverriegelung 49 gelöst und der Hebel 51 aufgestellt. Dadurch wird der Magnet 79 des Hebels 51 von dem Grenzschalter 53 getrennt. Der Grenzschalter 53 detektiert einen Status, in dem der Hebel 51 gelöst oder aufgestellt ist.

Daraufhin werden die vorstehenden Anschlußteile 57 jeweils aus den vertieften Anschlußteile 31 herausgezogen durch Angreifen am Hebel 51 und Ziehen des Hebels aus dem Schaltkreisgehäuse in der Richtung, in welcher der Hebel hochsteht. Vergleichsweise entstünde gemäß Fig. 5 bei einer Anschlußpaßstruktur, in der das Zentrum "b" der Drehbewegung nur senkrecht zur Einpaßrichtung (eine zufällige Richtung, in der das Zentrum "a" der Paßverbindung parallel bewegt wird) der vorstehenden Anschlußteile 57 und das Zentrum "b" der Drehbewegung nicht senkrecht zu dem Zentrum "a" der Paßverbindung wie beispielsweise in Fig. 5 lägen, da das Zentrum "a" der Paßverbindung und das Zentrum "c" des Hebels 51 um einen Abstand "L" voneinander entfernt sind, ein Moment, das die zum Lösen nutzbare Betätigungskraft F vermindert. Dadurch wäre die Handhabbarkeit verschlechtert und würde erhebliche Festigkeit für den Teil des Armes 81 gebraucht, der einer Kraft bzw. einem Moment widerstehen muß entsprechend der "Betätigungskraft F × Abstand L". Daraus resultiert, daß der Steckerkörper 55 größer auszubilden wäre. Hingegen ist bei der Anschluß- Paßstruktur mit dem Servicestecker 21 gemäß der Erfindung deshalb, da das Zentrum "b" der Drehbewegung senkrecht zum Zentrum "a" der Paßverbindung, und das Zentrum "c" des aufgestellten Hebels 51 in derselben geraden Linie ausgerichtet ist wie die jeweiligen Paßverbindungsmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57, die gesamte Zugkraft F des Hebels 51 direkt als Betätigungskraft zum Lösen der vorstehenden Anschlußteile 57 nutzbar. Da hierbei kein Drehmoment erzeugt wird, und auch kein Teil gebraucht wird, der mit erheblicher bzw. gesteigerter Festigkeit ausgebildet ist (beispielsweise der Teil des Arms 81 in der Fig. 5), läßt sich der Steckerkörper 55 mit kompakten und kleinen Abmessungen schaffen.

Sobald die vorstehenden Anschlußteile 57 von den vertieften Anschlußteilen 31 gelöst sind, so wie dies zuvor erläutert wurde, dann öffnet der wegnehmbare Stecker 25 den Hochspannungs-Stromkreis zwischen den vertieften Anschlußteilen 31. Der Hochspannungsstrom wird unterbrochen.

Um hingegen den wegnehmbaren Stecker 25 in das Schaltkreisgehäuse einzusetzen, braucht nur der Hebel 51 so ergriffen zu werden, daß die Vorsprünge 77 an beiden Seiten des Hebels 51 jeweils in die Führungsnuten 45 der Führungswände 43 eingesetzt sind. Nachdem bei dem wegnehmbaren Stecker 25 die Vorsprünge 77 in die Führungsnuten 45 eintreten, werden unmittelbar danach die Enden der vorstehenden Anschlußteile 57 in die korrespondierenden Anschluß-Einsetzöffnungen 41 eingesetzt. Eine relative Drehbewegung zum Schaltkreisgehäuse 23 mit den Vorsprüngen 77 als ein Zentrum wird reguliert und der wegnehmbare Stecker wird in einem Status gehalten, in welchem der Hebel steht und stehend geführt ist.

Danach wird der Hebel 51 in Richtung zum Schaltkreisgehäuse 23 gedrückt. Dadurch werden die vorstehenden Anschlußteile 57 in die vertieften Anschlußteile 31 eingepaßt und gleichzeitig erreichen beide Vorsprünge 77 die korrespondierenden Ausweichöffnungen 47. Zu dieser Zeit ist das Zentrum "c" des aufgestellten Hebels 51 auch in derselben geraden Linie ausgerichtet wie die jeweiligen Paßverbindungsmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57, wie zu einer Zeit, in der der Hebel gelöst ist. Die gesamte Schiebekraft F des Hebels 51 dient als Kraft zum jeweiligen Einpassen der vorstehenden Anschlußteile 57 in die vertieften Anschlußteile 31.

Sobald die Vorsprünge 77 die Bereiche ihrer Ausweichöffnungen 47 erreichen, wird die Regulierung der relativen Verdrehung durch die Führungsnuten 45 beseitigt und der Hebel 51 läßt sich um die Drehwelle 69 als Drehzentrum verdrehen. Wenn danach der Hebel 51 zum Umfalten verschwenkt wird, treten die Vorsprünge 77 in die Ausweichlöcher 47 ein und der Hebel 51 ist dann umgefaltet. Der Grenzschalter 53 wird durch den Magneten 79 beim Festhalten des umgeklappten Hebels 51 unter der Hebelverriegelung 49 betätigt und detektiert erneut, daß die Hebelverriegelung 49 den Hebel festgelegt hat.

Da bei dem vorerwähnten Servicestecker 21 das Schaltkreisgehäuse 23 und der Steckerkörper 55 selbständige Teile sind und sich der Steckerkörper 55 vollständig von dem Schaltkreisgehäuse 23 trennen läßt, wird ein elektrischer Schlag für eine Bedienungsperson vermieden, der während eines Wartungsvorgangs durch unbeabsichtigtes Schließen einer Abdeckung bei dem konventionellen Verbinder auftreten kann, der an einer Abdeckung kurzschließende Anschlußteile aufweist. Bei der Anschluß-Paßstruktur des Servicestreckers 21 ist die Drehwelle 69 so angeordnet, daß das Zentrum "b" der Drehbewegung senkrecht zu den Paßverbindungsmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57 ist. Der Hebel 51 und der Steckerkörper 55 sind über die Drehwelle 69 miteinander gekuppelt. Die Mitten "c" des Hebels 51 und die jeweiligen Paßverbindungsmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57 sind in derselben geraden Linie ausgerichtet. Die Schiebekraft oder die Herausziehkraft am Hebel 51 ist deshalb jeweils direkt und ohne schädliches Moment als Kraft zum Einsetzen oder Herausziehen der vorstehenden Anschlußteile 57 nutzbar bzw. wirksam. Daraus resultiert eine verbesserte Handhabung beim Einpassen oder Herausziehen des lösbaren Steckers 25, da die Betätigungskraft in ihrer Auswirkung auf das Lösen oder Herstellen der Paßverbindung nicht vermindert wird, wäre kein schädliches Drehmoment erzeugt werden kann.

Da das Zentrum "c" des Hebels 51 und die jeweiligen Paßverbindungsmitten "a" der vorstehenden Anschlußteile 57 in derselben geraden Linie ausgerichtet sind, wird kein Drehmoment erzeugt. Der Teil des Armes 81, der in Fig. 5 gezeigt ist, und der erhebliche Festigkeit braucht, ist nicht erforderlich, so daß sich der Steckerkörper 55 recht klein bzw. mit minimalen Abmessungen ausbilden läßt.

Wie vorstehend beschrieben worden ist, ist bei der Anschlußpaßstruktur des Servicesteckers gemäß der vorliegenden Erfindung die Drehwelle senkrecht zu den jeweiligen Paßverbindungsmitten der kurzschließenden Anschlußteile, da die Drehwelle an dem Steckerkörper angeordnet ist, der mit den kurzschließenden Anschlußteilen ausgestattet ist. Der Hebel ist mit dem Steckerkörper über die Drehwelle gekuppelt, so daß sich der Hebel verschwenken läßt. Das Zentrum des Hebels ist ausgerichtet in der gleichen geraden Linie wie die jeweiligen Paßverbindungsmitten der kurzschließenden Anschlußteile, wenn der Hebel aufgestellt ist, zum Anbringen oder Entfernen des Steckerkörpers. Daraus resultiert, daß die gesamte Druckkraft oder Zugkraft am Hebel benutzt wird zum direkten Erzeugen einer Kraft zum Einpassen oder Lösen der kurzschließenden Anschlußteile. Hingegen wird kein Drehmoment erzeugt, so daß sich die Handhabbarkeit beim Einsetzen oder Entfernen des Steckerkörpers verbessern läßt. Ein Teil, der mit erhöhter Festigkeit ausgebildet ist und einem Drehmoment widerstehen kann, ist ebenfalls nicht erforderlich, so daß sich der Steckerkörper miniaturisieren läßt.


Anspruch[de]
  1. Anschlußpaßstruktur eines Servicesteckers, gekennzeichnet durch einen Steckerkörper (45) mit daran angeordneten, kurzschließenden Anschlußteilen (57), eine an dem Steckerkörper (55) derart angeordnete Drehwelle (69), daß sich die Drehwelle (69) senkrecht zu jeder Paßverbindungsmitte der kurzschließenden Anschlußteile (57) erstreckt, und einen mit dem Steckerkörper (55) mittels der Drehwelle (69) drehbar oder verschwenkbar gekuppelten Hebel (51).






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