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Dokumentenidentifikation DE19639553A1 02.04.1998
Titel Einrichtung und Verfahren zum Einkaufen von Ware
Anmelder Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, 89340 Leipheim, DE
Erfinder Eberlein, Herbert, 89347 Bubesheim, DE
DE-Anmeldedatum 26.09.1996
DE-Aktenzeichen 19639553
Offenlegungstag 02.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.04.1998
IPC-Hauptklasse A47F 9/04
IPC-Nebenklasse B62B 3/00   G07F 7/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zum Einkaufen von Ware in Selbstbedienungsgeschäften, wobei Einkaufswagen zum Transport der eingekauften Ware und wenigstens eine Abrechnungseinheit zur Ermittlung des Gesamtpreises der eingekauften Ware bereitgestellt sind.
Auf den Einkaufswagen sind aus Kunststoff bestehende Handkörbe abstellbar.
Die wenigstens eine Abrechnungseinheit ist im Selbstbedienungsgeschäft stationär angeordnet und zum Erfassen der Preise der in den Handkörben befindlichen Ware bestimmt.
Jede Abrechnungseinrichtung ist mit einem zur Aufnahme der Handkörbe vorgesehenen Erfassungsbereich ausgestattet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zum Einkaufen von Ware in Selbstbedienungsgeschäften, wobei Einkaufswagen zum Transport der eingekauften Ware und wenigstens eine Abrechnungseinrichtung zur Ermittlung des Gesamtpreises der eingekauften Ware bereitgestellt sind.

Bei der am weitest verbreiteten Methode des Einkaufens von Ware in Selbstbedienungsgeschäften werden den Kunden Einkaufswagen zur Verfügung gestellt, die zum Transport der eingekauften Ware bestimmt sind. Die Einkaufswagen weisen wenigstens einen ortsfest mit dem Fahrgestell verbundenen Korb und vielfach wenigstens eine weitere Abstelleinrichtung zur Aufnahme der Ware auf. In der Regel sind solche Wagen mit einer Kindersitzeinrichtung zur Aufnahme eines Kleinkindes und/oder neuerdings auch mit einer sogenannten Babyschale ausgestattet. Der Kunde wird nach Abschluß des Einkaufsvorganges durch eine Kassenzone geleitet, in der er seine eingekaufte Ware auf ein an der Kasse befindliches Förderband legt. Dort wird von einer Kassiererin die einzelne Ware erfaßt und der Gesamtpreis dem Kunden bekannt gegeben. Nachdem der Kunde die Ware bezahlt hat, legt er diese wieder im Korb ab, um anschließend das Geschäft zu verlassen. Bei dieser Form des Einkaufens macht sich die Vielzahl der erforderlichen Umpackvorgänge der Ware in nachteiliger Weise bemerkbar. Zuerst füllt der Kunde nach und nach seinen Einkaufswagen. An der Kasse angekommen entnimmt er dem Einkaufswagen wieder sämtliche Ware, um diese auf das Kassenband zu legen. Nach dem Bezahlen lädt er die Ware wieder in den Einkaufswagen, um sie diesem, am Auto angekommen, wieder zu entnehmen und auf geeignete Weise im Auto zu verstauen.

Um die Anzahl der Umpackvorgänge zu verringern, ist vielfach vorgeschlagen worden, die Einkaufswagen mit abnehmbaren, dem Kunden gehörenden Handkörben auszustatten. Im Gegensatz zur eingangs beschriebenen Methode füllt hier der Kunde die einzelnen Handkörbe, rechnet die Ware wie eingangs beschrieben auf die gleiche Weise ab, erspart sich jedoch das erneute Umpacken am Auto, da die eingekaufte Ware nach dem Abrechnen in den dem Kunden gehörenden Handkörben verbleibt. Diese Lösung hat sich ebenfalls nicht als unbedingt zweckmäßig erwiesen, denn besonders dann, wenn der Kunde mehr als einen Handkorb benützt, stehen beim Kassieren der eingekauften Ware die momentan leeren Handkörbe hinderlich im Wege. Sie müssen irgendwo an der Packmulde, in der sich die abgerechnete Ware befindet, abgestellt werden. Dies führt zu Störungen beim Abrechnungsvorgang und verzögert das gewünschte zügige Abrechnen und Einpacken der Ware.

Dieser Mißstand war Anlaß für eine weitere Entwicklung, bei der Abrechnungseinrichtungen geschaffen wurden, die als Tunnel gestaltet imstande sind, einen mit Ware beladenen Einkaufswagen tötal aufzunehmen und sämtliche im Korb befindliche Ware komplett abzurechnen, ohne daß die Ware dem Einkaufswagen entnommen werden muß. Dabei ist die Ware mit geeigneten Preisauszeichnungsetiketten versehen, deren Code von der Abrechnungseinrichtung nach Art eines Durchleuchtungsverfahrens erfaßt werden, um den Gesamtpreis der eingekauften Ware zu ermitteln. Auch dieses Verfahren weist Nachteile auf. Damit die eingekaufte Ware sicher und vor allem ohne Fehlerquote erfaßt werden kann, müssen nämlich die zu verwendenden Einkaufswagen möglichst wenig Metallteile aufweisen. Um diese Forderung zu erfüllen, bietet sich Kunststoff an. Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Selbstbedienungsgeschäfte finden es die Marktinhaber zweckmäßig, wenn sie unter verschiedenen Einkaufswagen auswählen können. Der eine Marktinhaber schätzt große Wagen, der andere kann nur kleinere verwenden. Der dritte bevorzugt relativ niedrig gebaute Einkaufswagen, während der vierte hohe Wagen fordert. Da alle diese Einkaufswagen, zumindest jedoch deren Körbe aus Kunststoff bestehen müssen, ist wiederum der Hersteller solcher Wagen gezwungen, eine Vielzahl von Kunststoff-Spritzgußwerkzeugen anzufertigen. Da solche Werkzeuge sehr teuer sind, müssen oder müßten enorme Investitionen vorgenommen werden, was zu einer enormen Verteuerung der Herstellkosten solcher Wagen führt. Dies ist ein entscheidender Nachteil.

Ein weiterer Nachteil kann auch darin gesehen werden, daß vor dem Einfahren der Einkaufswagen in die tunnelartige Abrechnungseinrichtung die in den Kindersitzeinrichtungen sitzenden Kinder herausgenommen werden müssen. Haben die Einkaufswagen die Abrechnungseinrichtung passiert, können oder müssen die Kinder wieder in die Kindersitze gebracht werden. Dies ist umständlich.

Da auch das zuletzt beschriebene Verfahren Nachteile aufweist, wurde neuerdings vorgeschlagen, den Kunden die Ware selbst abrechnen zu lassen. Bei diesem Verfahren wird dem Kunden ein kleines elektronisches Preiserfassungsgerät zur Verfügung gestellt. Während des Einkaufsvorganges wird der Preis der jeweils ausgewählten Ware durch das Preiserfassungsgerät erfaßt, so daß nach dem Beenden des Einkaufsvorganges dem Kunden der Gesamtpreis seines Einkaufs ausgewiesen wird und der Kunde den Betrag bezahlen kann. Bei diesem Verfahren ist es unerheblich, ob bei den zur Verfügung gestellten Einkaufswagen die Körbe ortsfest auf den Fahrgestellen angeordnet sind oder ob diese dem Kunden gehören und zum Einkaufen mitgebracht werden. Ein Nachteil dieses Verfahrens kann darin gesehen werden, daß der Marktinhaber auf die Ehrlichkeit des Kunden angewiesen ist, doch ist es nicht ungewöhnlich, daß selbst der ehrlichste Kunde einmal vergißt, den Preis einer Ware zu erfassen. Dies geht zu Lasten des Selbstbedienungsgeschäftes. Da dies bekannt ist, müssen Kunden mit Stichproben oder Kontrollen rechnen, was wiederum den Unmut der Kunden hervorrufen kann, denn unterschwellig ist in diesem Falle beim Kunden immer das Gefühl vorhanden, man würde ihm nicht trauen. Letzteres kann dazu führen, daß der Kunde das Geschäft meidet. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß diese Art des Einkaufens offensichtlich nur in kleinen und mittelgroßen Selbstbedienungsgeschäften möglich ist. Da es Geschäfte gibt, die z. B. 3000 Einkaufswagen im Einsatz haben, scheint es unmöglich zu sein, beispielsweise 2000 Preiserfassungsgeräte bereit zu halten. Organisatorisch ist dies fast nicht zu bewältigen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung und ein Verfahren der gattungsgemäßen Art so weiterzuentwickeln, daß die geschilderten Nachteile zumindest weitgehend vermieden werden.

Zur Lösung der Aufgabe wird eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der die Einkaufswagen so gestaltet sind, daß sie auch mit abnehmbaren, aus Kunststoff bestehenden Körben beladbar sind, daß wenigstens eine stationäre Abrechnungseinheit vorgesehen ist, die zum korbweisen Erfassen der Preise der eingekauften Ware bestimmt ist und daß jede Abrechnungseinrichtung mit einem Erfassungsbereich zur Aufnahme von wenigstens einem mit Ware gefüllten Handkorb ausgestattet ist.

Um das Einkaufen mit dieser Einrichtung durchführen zu können wird wiederum ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die mit Ware gefüllten Handkörbe kundenbezogen der Abrechnungseinrichtung zugeführt werden und nach dem Erfassen des letzten dieser Körbe der Gesamtpreis der eingekauften Ware ausgewiesen wird.

Die vorgeschlagene Einrichtung sowie das dazu passende Verfahren bieten für den Kunden, für den Geschäftsinhaber und für den Hersteller der Einkaufswagen gleichermaßen Vorteile.

1. Vorteile für den Kunden

Der Kunde kann seine Ware wie bisher einkaufen. Er braucht nicht jedesmal nach Entnahme einer Ware aus einem Regal den Preis der Ware erfassen. Vergeßlichkeit des Kunden ist hier kein Thema. Es sind keine Stichproben erforderlich, die den Kunden verärgern könnten. Die Abrechnung seiner eingekauften Ware besorgt die Abrechnungseinrichtung selbständig. Umpackvorgänge, wie eingangs geschildert, entfallen. Kinder können beim Abrechnen der Ware in den Einkaufswagen sitzen bleiben, da nur die Handkörbe in die Abrechnungseinrichtung gegeben werden müssen. Die Ware verbleibt in den Handkörben.

2. Vorteile für den Geschäftsinhaber

Die Abrechnungseinrichtung kann wesentlich kleiner gestaltet werden als bisher vorgeschlagen, da nicht mehr der gesamte Einkaufswagen in die Abrechnungseinrichtung eingeschoben werden muß, sondern nur noch die Handkörbe. Durch die verkleinerte Bauweise der Abrechnungseinrichtungen können diese ohne Probleme in bereits bestehende Kassenzonen eingebunden werden, vor allem dann, wenn die Handkörbe mit ihrer Schmalseite voraus die Abrechnungseinrichtung passieren. Auch das Risiko einer mangelnden oder ungenauen Erfassung der eingekauften Ware wird verringert, da der bei einem Handkorb zu durchleuchtende Raum wesentlich kleiner ist als der Raum des Korbes eines herkömmlichen Einkaufswagens. Ein Zahlenbeispiel mag dies verdeutliche. Bei bekannten Handkörben schwankt der Rauminhalt zwischen 27 und 30 Liter. Bei Einkaufswagen mit starr angeordneten Körben reicht der Rauminhalt hingegen von etwa 65 bis 240 Liter. Auch ergeben sich im Kassenbereich keine Störungen oder Verzögerungen, da keine Ware umgepackt werden muß und demzufolge auch keine kurzzeitig leeren Handkörbe irgendwo abgestellt werden müssen. Schließlich läßt sich die vorgeschlagene Einrichtung nebst Verfahren, mit Ausnahme von Baumärkten, in jedem Selbstbedienungsgeschäft vorsehen bzw. durchführen. Die Größe des Geschäftes spielt dabei keine Rolle. Bei großen Selbstbedienungsgeschäften muß lediglich die Anzahl der Abrechnungseinrichtungen und der Einkaufswagen erhöht werden. Dies ist jedoch kein Problem.

3. Vorteile für den Hersteller der Einkaufswagen

Es genügt, wenn eine einzige Sorte von Handkörben für den Kunden bereitgestellt wird. Der Hersteller der Einkaufswagen kann trotzdem unterschiedlich große Wagen bauen, denn die Rauminhalte lassen sich durch unterschiedliche Anzahlen von Handkörben variieren. Ein kleiner Einkaufswagen trägt beispielsweise zwei Körbe. Ein großer Wagen hingegen ist durchaus in der Lage, vier oder fünf gleiche Handkörbe zu tragen. Wesentlich ist jedoch, daß zur Herstellung der abnehmbaren Handkörbe nur eine einziges Spritzgußwerkzeug erforderlich ist. Einkaufswagen mit unterschiedlich großen und fest mit dem Fahrgestell verbundenen Körben werden nicht gebraucht. Deshalb sind auch keine unterschiedlichen Spritzgußwerkzeuge erforderlich. Dies führt zu einer enormen Kostenersparnis.

Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert.

Die erfindungsgemäße Einrichtung ist zur Anwendung in Selbstbedienungsgeschäften bestimmt. Zur Einrichtung gehören Einkaufswagen, die imstande sind, vom Kunden mitgebrachte oder dem Kunden bereitgestellte Handkörbe zu tragen. Die Einkaufswagen können auf verschiedene Weise gestaltet sein. Sie können durchaus zusätzlich auch mit wenigstens einem ortsfest am Fahrgestell angeordneten Korb ausgestattet sein. Die Einkaufswagen sind vorteilhafterweise mit wenigstens einer Kindersitzeinrichtung ausgestattet und so gebaut, daß sie auch mindestens eine Babyschale tragen können. Auch sind weitere zweckmäßige, zum Abstellen großvolumiger Ware bestimmte Ablagen möglich.

Zur Erfindung gehören ferner Handkörbe, die so bemessen sind, daß sie mit Ware gefüllt ohne Mühe getragen werden können. Die Handkörbe bestehen aus Kunststoff und weisen entweder wenigstens einen Tragehenkel oder an oder nahe den Seitenwänden vorgesehene Griffeinrichtungen auf. Die Handkörbe gehören gewöhnlich den Kunden.

Diese können die Handkörbe im Selbstbedienungsgeschäft erwerben. Die Handkörbe sind entweder einstückig ausgebildet oder als sogenannte Klappkörbe gestaltet.

Schließlich gehört zur Erfindung auch wenigstens eine stationäre Abrechnungseinrichtung, die imstande ist, die auf den Kaufgegenständen angebrachten Etiketten, Codes oder ähnliche zu erkennen und dadurch den Gesamtpreis der Ware zu ermitteln, ohne daß die Ware aus den Handkörben herausgenommen zu werden braucht. Solche Abrechnungseinrichtungen weisen einen Tunnel oder einen Bereich auf, der von den mit Ware gefüllten Handkörben passiert wird. Während des Passiervorganges erfolgt die Preisermittlung und bevorzugt auch eine Löschung der auf den Etiketten befindlichen Preise.

Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich wie folgt beschreiben:

Der Kunde kommt mit seinen Handkörben in das Selbstbedienungsgeschäft. Dort nimmt er einen Einkaufswagen und stellt auf diesem seine Handkörbe ab. Anschließend kauft er seine Ware und verstaut diese während des Einkaufsvorganges in den Handkörben. Nach Beendigung des Einkaufsvorganges begibt sich der Kunde zur Kassenzone und führt dort seine mit Ware gefüllten Handkörbe in die Abrechnungseinrichtung ein. Sind alle Handkörbe des Kunden von der Abrechnungseinrichtung erfaßt, weist diese den zu bezahlenden Gesamtbetrag aus. Der Kunde stellt seine Handkörbe wieder auf den Einkaufswagen, bezahlt und verläßt das Geschäft. Am Auto angekommen verstaut er seine gefüllten Handkörbe, bringt den leeren Einkaufswagen zurück und fährt weiter.

Es wird vorgeschlagen, jede Abrechnungseinrichtung in eine Fördereinrichtung, beispielsweise in ein Förderband einzubinden. Auf dieses Band stellt der Kunde seine gefüllten Handkörbe. Das Förderband befördert die Handkörbe zur Abrechnungseinrichtung, dann durch diese hindurch, oder in geeigneter Weise vorbei, und über die Abrechnungseinrichtung hinaus weiter. Von dort kann der Kunde die abgerechneten Handkörbe wieder vom Band abnehmen und anschließend seine eingekaufte Ware bezahlen. Anstelle eines Förderbandes können auch andere geeignete, das Zuführen und Weiterbefördern der Handkörbe bestimmte Vorrichtungen mit der Abrechnungseinrichtung verbunden sein. Es bieten sich Rollbahnen oder schiefe Ebenen ebenso an wie Förderhaken oder dergleichen, welche die Handkörbe erfassen und weiterbefördern.

Es ist zweckmäßig, wenn auch die Handkörbe kundenbezogen mit einer Kennung (Code, Zahl, Buchstaben, Symbol oder dergleichen) versehen sind, so daß die Erfassung der Preise der eingekauften Ware auf zweierlei Weise möglich ist. Anhand der auf den Handkörben befindlichen Kennung ist die Abrechnungseinrichtung in der Lage, Preis für Preis so lange zu erfassen, so lange auch die Kennung pro Handkorb gleich ist. Taucht ein Korb mit einer anderen Kennung auf, wird der Erfassungsvorgang beendet und der Gesamtbetrag ausgewiesen. Die Erfassung der Preise der Ware kann aber auch innerhalb der gleichen Kennung korbbezogen erfolgen, d. h., die Abrechnungseinrichtung ermittelt den Gesamtpreis eines jeden Korbes und addiert schließlich diese Zwischensummen zum endgültigen Gesamtpreis. Diese Art der Preisermittlung hat den Vorteil, daß bei einer Fehlermeldung während der Preiserfassung nur der gerade in der Abrechnungseinrichtung befindliche Handkorb genauer untersucht werden muß. Dies läßt sich sehr schnell durchführen, da sich in einem Handkorb weniger Ware befindet als beispielsweise in einem großen Korb eines Einkaufswagens, der wie eingangs geschildert bis zu 240 Liter fassen kann. Auch dieses abschließende Beispiel zeigt einen der Vorteile der Erfindung.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Einkaufen von Ware in Selbstbedienungsgeschäften, wobei Einkaufswagen zum Transport der eingekauften Ware und wenigstens eine Abrechnungseinrichtung zur Ermittlung des Gesamtpreises der eingekauften Ware bereitgestellt sind, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    1. - auf den Einkaufswagen sind aus Kunststoff bestehende Handkörbe abstellbar;
    2. - die wenigstens eine Abrechnungseinrichtung ist im Selbstbedienungsgeschäft stationär angeordnet und zum Erfassen der Preise der in den Handkörben befindlichen Ware bestimmt;
    3. - jede Abrechnungseinrichtung ist mit einem zur Aufnahme der Handkörbe vorgesehenen Erfassungsbereich ausgestattet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abrechnungseinrichtung in eine Fördereinrichtung eingebunden ist, die zum Befördern der mit Ware gefüllten Handkörbe bestimmt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handkörbe aus Kunststoff gefertigt sind und mit einer Kennung (Code, Zahl, Symbol usw.) ausgestattet sind, die von der Abrechnungseinrichtung erkannt wird.
  4. 4. Verfahren zum Einkaufen von Ware in Selbstbedienungsgeschäften, wobei mit Handkörben beladbare Einkaufswagen zum Transport der eingekauften Ware und wenigstens eine Abrechnungseinrichtung zur Ermittlung des Gesamtpreises der eingekauften Ware bereitgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Ware gefüllten Handkörbe kundenbezogen der Abrechnungseinrichtung zugeführt werden und daß nach dem Erfassen des letzten dieser Handkörbe der Gesamtpreis der eingekauften Ware ausgewiesen wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassung der Preise der Ware mit Hilfe einer Kennung (Code, Zahl, Symbol oder dergleichen) erfolgt, die sich an den Handkörben befindet.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrechnungseinrichtung die Gesamtpreise der Handkörbe als Zwischensummen einzeln ermittelt und diese Zwischensummen zum endgültigen Gesamtpreis addiert.






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