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Dokumentenidentifikation DE69222578T2 23.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0523519
Titel Tonaufnahme- und Wiedergabegerät
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Sudoh, Kengo, Higashihiroshima-shi, Hiroshima-ken, JP;
Sumitomo, Yuji, Yamatokoriyama-shi, Nara-ken, JP
Vertreter Patentanwälte MÜLLER & HOFFMANN, 81667 München
DE-Aktenzeichen 69222578
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.07.1992
EP-Aktenzeichen 921114898
EP-Offenlegungsdatum 20.01.1993
EP date of grant 08.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.04.1998
IPC-Hauptklasse G11C 27/00
IPC-Nebenklasse G06F 3/16   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Tonaufnahme- und Wiedergabegerät, bei dem ein von einem Mikrofon oder ähnlichem erzeugtes analoges akustisches Signal in ein digitales Signal gewandelt wird, um in einer Halbleiterspeichereinrichtung gespeichert zu werden, und bei dem das in der Halbleiterspeichereinrichtung gespeicherte digitale Signal in ein analoges akustisches Signal zurückgewandelt wird, wodurch mittels eines Lautsprechers oder ähnlichem ein Ton wiedergegeben wird.

BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK

Als Tonaufnahme- und Wiedergabegerät ist ein sogenannter Kassettenrecorder bekannt, der ein Magnetband verwendet, wie z.B. eine Kassette. Für ein solches Magnetbänder verwendendes Gerät ist der Preis des Bandes niedrig und eine Aufzeichnung und Wiedergabe kann für viele Stunden durchgeführt werden. So ein Gerät enthält notwendigerweise einen Mechanismus zum Antrieb des Bandes, wodurch es schwierig ist, diese Geräte klein und leicht herzustellen, Räuschen nicht vermieden werden kann, eine Fehlerrate bei der Wiedergabe hoch ist, und zum Wiederauffinden der schon abgespielten Tonstücke Zeit benötigt wird, wobei ein manueller schneller Vorlauf und Rücklauf vorhanden ist.

Um die zuvor aufgeführten Nachteile zu überwinden, wurde ein Tonaufnahme- und Wiedergabegerät entwickelt, das anstelle des Magnetbandes einen Halbleiterspeicher verwendet. Bei dem Halbleiterspeicher liegt eine Zugriffsgeschwindigkeit in der Größenordnung einer Mikrosekunde und auf den Anfang eines gewünschten Teils eines aufgezeichneten Tonstücks kann unmittelbar zugegriffen werden und es kann gestartet werden. Zusätzlich ist der für das Bandsystem benötigte Mechanismus entbehrlich, wodurch das Gerät klein und leicht sein kann. Weiter ist kein Rauschen vorhanden. Im besonderen ist eine abnehmbare Speicherkarte vorteilhaft.

Bei dem Halbleiterspeicher ist im allgemeinen der Preis hoch und es wird eine Reservestromversorgung benötigt. Kürzlich wurde ein nichtflüchtiger löschbarer Speicher hergestellt, dessen Preis relativ niedrig ist, und der keine Batteriereserve benötigt. Diese kürzliche Entwicklung löst die zuvor aufgeführten Probleme.

In dem Fall, in dem das Tonaufnahme- und Wiedergabegerät im besonderen zum Lernen von Sprachen oder zum Diktieren von Nachrichten verwendet wird, ist die Ausführung einer Wiederabruf-Anfrage wichtig, bei der ein Benutzer eine wiedergegebene Phrase rückwirkend hören möchte, die er oder sie nicht aufnehmen konnte. In einem herkömmlichen Gerät, bei dem ein Band verwendet wird, ist der folgende Ablauf Praxis, um die Phrase rückwirkend zu hören, indem das Band zunächst zurückgelaufen lassen wird und anschließend die Tonfolge wiedergegeben wird, wobei der Stopp und die Wiedergabe mittels der Erfassung einer Unterbrechung in den kontinuierlichen Tönen durchgeführt wird (oder mittels einer Detektorschaltung für einen geräuschlosen Abschnitt). Da das Band jedoch vorwärts- und zurückgespult werden muß, wird viel Zeit verschwendet. Zusätzlich ist es sehr schwierig, das Band präzise in einer gewünschten Position anzuhalten, da der Stopp und die Wiedergabe mechanisch ausgeführt werden.

In dem zuvor beschriebenen Tonaufnahme- und Wiedergabegerät, das den Halbleiterspeicher verwendet, liegt die Zugriffsgeschwindigkeit auf den Speicher in der Größenordnung einer Mikrosekunde und ein normales wiederholtes Starten des Anfangs eines gewünschten Teils der Tonfolge oder von ähnlichem wird unmittelbar ausgeführt. Kommt es jedoch während der Wiedergabe zu einer Abruf-Anfrage, so ist es nötig, komplizierte digitale Signalverarbeitungen durchzuführen, die das Nachvollziehen von Speicheradressen zur Suche der Daten in einem Speicher, die einen geräuschlosen oder nicht wiedergegebenen Abschnitt beinhalten, und das wiederholte Starten einer Tonwiedergabe an diesem Punkt beinhalten. Demzufolge ist der Aufbau der benötigten Schaltungen groß. In dem Fall, bei dem das Tonsignal datenkomprimiert und aufgezeichnet wird, sind die digitalen Signalverarbeitungen im besonderen noch komplizierter.

Wird von einem Benutzer eine Taste zur erneuten Wiedergabe betätigt, um eine kurze Phrase wiederzugeben, die der Benutzer nicht richtig gehört hat, so ist die Wiedergabe oft schon zur nächsten Phrase fortgeschritten oder ein Teil ist verstrichen, da für das Betätigen eine Zeitverzögerung auftritt, d.h. daß der Punkt des Anhaltens oft ein Ort ist, bei dem ein oder mehrere geräuschlose Abschnitte (Bereiche zwischen Phrasen oder Tonfolgen) verstrichen sind. In diesem Fall ist es unmöglich, soweit zurückzuspulen, eine verstrichene gewünschte Phrase zu hören, wenn durch das oben aufgeführte Gerät nur das erneute Starten am Anfang der gerade abgespielten Phrase durchgeführt wird.

Als Stand der Technik für diese Erfindung ist eine Aufnahmesteuerschaltung eines Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts bekannt, das in der Veröffentlichung des nicht geprüften Japanischen Patents mit der Nummer Sho 63(1988)-259700 offenbart ist, bei dem eine Position des Aufzeichnungsendes bei der Verwendung eines Speichers zur Zeit einer Aufzeichnung als Indexdaten in eine Halbleiterspeicherschaltung eingeschrieben wird und die Aufzeichnung an der Aufzeichnungsendpositlon begonnen wird, wenn eine Aufzeichnung durchgeführt wird, ohne das nach der Befestigung der Halbleiterspeicherschaltung an einem Gehäuse oder nach dem Aufbau der Stromversorgung andere Bedienschritte nötig sind.

Weiter ist in der US-4,813,014 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum digitalen Speichern und Wiedergeben von Audioinformation mit schnellem Zugriff nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 offenbart. Diese Vorrichtung besteht aus einem großen Feld von Festkörper-Direktzugriffsspeichervorrichtungen, die in dem Grundaufbau von vielen Gruppen, vielen Karten, vielen Einheiten zusammengeschlossen ist, die für eine ausgewählte Dauer in Inkrementen einer Sekunde adressierbar ist. Das Speichern oder die Wiedergabe mit der erforderlichen Signalwandlung kann durchgeführt werden, indem Echtzeit-Dezimaladressanzeigen eingegeben werden, um eine bestimmte Zeit und Dauer der gesamten Speicherkapazität auszuwählen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bietet ein Tonaufnahme- und Wiedergabegerät mit einem Halbleiterspeicher zum Speichern eines digitalen Signals; einer Einschreibeeinrichtung für akustische Signale zum Wandeln eines angelegten akustischen Signals in ein digitales Signal und zum Einschreiben des digitalen Signals in den Halbleiterspeicher; einer Ausleseeinrichtung zum Auslesen des digitalen Signals aus dem Halbleiterspeicher, Wandeln des digitalen Signals in ein akustisches Signal und Ausgeben des akustischen Signals zum Zeitpunkt der Tonwiedergabe als Ton; einem Adressenspeicher zur Speicherung einer für den Halbleiterspeicher verwendeten Leseadresse; das gekennzeichnet ist, durch einen Detektor für geräuschlose Abschnitte, der die wiedergegebenen Töne immer auf das Auftreten eines geräuschlosen Abschnitts überwacht und der jedes Mal ein Leerstellenfeststellungssignal ausgibt, wenn während der Tonwiedergabe ein geräuschloser Abschnitt festgestellt wird; einen Adressenschreiber zum Einschreiben einer Leseadresse des Halbleiterspeichers in den Adressenspeicher, wenn abhängig von dem Leerstellenfeststellungssignal ein ruhiger Abschnitt festgestellt wurde; einer Eingabevorrichtung zur Eingabe eines Befehls zur wiederholten Wiedergabe von schon wiedergegebenen Tönen; und eine Steuereinrichtung zum Auslesen von digitalen Signalen aus dem Halbleiterspeicher an auf die in dem Adressenspeicher gespeicherten Adressen folgenden Adressen, Wandlung der digitalen Signale in akustische Signale und Ausgabe der akustischen Signale abhängig von dem durch die Eingabevorrichtung eingegebenen Wiederholbefehl als Töne, wobei der Adressenspeicher als erste und zweite Adressen für geräuschlose Abschnitte Leseadressen des Halbleiterspeichers speichert, wenn entsprechende aufeinanderfolgende geräuschlose Abschnitte festgestellt sind, und die Steuereinrichtung die für den Halbleiterspeicher verwendete Leseadresse mit der ersten Adresse für geräuschlose Abschnitte vergleicht, die in dem Adressenspeicher gespeichert ist, wenn von der Eingabevorrichtung ein Wiederholbefehl eingegeben wurde, auf Grundlage des Vergleichsergebnisses eine der ersten und zweiten Adresse für geräuschlose Abschnitte auswählt, an auf die ausgewählte Adresse folgenden Adressen digitale Signale aus dem Halbleiterspeicher ausliest, die digitalen Signale in akustische Signale wandelt, und die akustischen Signale abhängig von dem durch die Eingabevorrichtung eingegebenen Wiederholbefehl als Töne ausgibt.

Es ist hier festzustellen, daß der geräuschlose Abschnitt nach der Erfindung einen Adressbereich anzeigt, der keine Töne mit einem akustischen Pegel erzeugt, und daß dieser zu einem zeitlichen Ort führt, an dem keine Töne mit hörbarem Pegel wiedergegeben werden.

Nach der Erfindung wird die Adresse des geräuschlosen Abschnitts zuerst im Register gespeichert. Demzufolge kann unmittelbar nach der Anfrage einer erneuten Wiedergabe (z.B., nachdem eine Taste zur erneuten Wiedergabe betätigt wurde) eine Antwort ausgeführt werden. Zusätzlich kann der Aufbau einer Schaltung relativ vereinfacht werden.

Auch wenn zur Zeit der Wiedergabe eine neue Phrase beginnt, wird eine vorhergehende Phrase wiedergegeben, wenn die Taste zur erneuten Wiedergabe innerhalb einer bestimmten Zeit betätigt wurde. Demzufolge kann der Benutzer eine gewünschte Phrase auch dann fehlerfrei hören, wenn die Taste zur erneuten Wiedergabe bei der Wiedergabe einer kurzen Phrase etwas zu spät betätigt wurde. Wird ein weiteres Register eingesetzt, so kann der Benutzer auch frühere Phrasen hören.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts nach einer Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer Detektorschaltung für geräuschlose Abschnitte des Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts; und

Fig. 3 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der erneuten Wiedergabe des Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine Ausführungsform der Erfindung wird in bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts nach einer Ausführungsform dieser Erfindung. Die Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer Detektorschaltung für geräuschlose Abschnitte des Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts. Wie in der Fig. 1 gezeigt, enthält das Tonaufnahme- und Wiedergabegerät ein Gehäuse 1 und eine Speicherkarte (Halbleiterspeicher) 6 als abnehmbares Aufzeichnungsmedium zum Speichern der Tondaten. Das Gehäuse 1 enthält einen Aufzeichnungsschaltungsbereich, einen Wiedergabeschaltungsbereich, eine Detektorschaltung für geräuschlose Abschnitte (Detektor für geräuschlose Abschnitte), Speichereinrichtungen und ähnliches.

Der Aufzeichnungsschaltungsbereich enthält ein Mikrofon 2, einen Verstärker 3, einen A/D-Wandler 4, eine Tonwiedergabeschaltung 5, einen Systemmikrocomputer 7 und ähnliches. Ein Ton wird durch das Mikrofon 2 in ein analoges elektrisches Signal (analoges akustisches Signal) gewandelt. Das analoge elektrische Signal wird mittels des Verstärkers 3 verstärkt und anschließend durch den A/D- Wandler 4 in ein digitales Signal gewandelt. Das digitale Signal wird durch die Tonreduzierungsschaltung 5 um einen Faktor von einigen oder bis zu einigen zehn reduziert oder komprimiert. Die reduzierten Daten werden einmal durch den Systemmikrocomputer 7 eingelesen. Anschließend werden die reduzierten Daten mittels einer Adressierung über den Systemmikrocomputer 7 in die Speicherkarte 6 eingeschrieben. Der Systemmikrocomputer 7 führt die Betriebsschritte des aufeinanderfolgenden Einlesens der reduzierten Daten von der Tonreduzierungsschaltung 5 wiederholt durch, während er Adressen inkrementiert und diese an die Speicherkarte 6 vorgibt. Auf diese Weise wird eine Tonaufzeichnung durchgeführt.

Der Wiedergabeschaltungsbereich enthält den Systemmikrocomputer 7, eine Tonexpansionsschaltung 8, einen D/A-Wandler 9, einen Verstärker 10, einen Lautsprecher 11 und ähnliches. Die in der Speicherkarte 6 aufgezeichneten reduzierten Daten werden wiederholt ausgelesen, während die Adressen von dem Systemmikrocomputer 7 aufeinanderfolgend Inkrementiert werden. Die so ausgelesenen reduzierten Daten werden an die Tonexpansionsschaltung 8 angelegt und anschließend durch die Tonexpansionsschaltung 8 in ein originales digitales akustisches Signal gewandelt. Das digitale akustische Signal wird von dem D/A- Wandler 9 in ein analoges akustisches Signal gewandelt. Anschließend wird das analoge akustische Signal von dem Verstärker 10 verstärkt und mittels des Lautsprechers 11 als Tonstück wiedergegeben und ausgegeben. So wird ein Tonstück wiedergegeben.

Wie in der Fig. 2 gezeigt, enthält eine Detektorschaltung 12 für geräuschlose Abschnitte einen Zwischenspeicher 16, einen Vergleicher 17, eine Gatterschaltung 18, einen Zähler 19 und ähnliches. Das von der Tonexpansionsschaltung 8 ausgegebene digitale akustische Signal wird an die Feststellungsschaltung 12 für geräuschlose Abschnitte angelegt. Das angelegte digitale akustische Signal (nachfolgend als D/A-Daten bezeichnet) wird einmal in dem Zwischenspeicher 16 zwischengespeichert. Der Vergleicher 17 vergleicht einen zwischengespeicherten Wert mit einem bestimmten gesetzten Pegelwert (abhängig von dem bestimmten gesetzten Pegelwert wird entschieden, ob kein Ton vorliegt). Als Vergleichsergebnis wird ein Signal zum Rücksetzen des Zählers 19 ausgegeben, wenn die D/A-Daten einen größeren Wert als der gesetzte Pegelwert aufweisen. Haben die D/A-Daten einen kleineren Wert als der gesetzte Pegelwert wird der Zähler 19 aus dem rückgesetzten Zustand freigegeben und zählt mittels eines Taktsignals aufwärts, das durch die Gatterschaltung 18 verläuft. Beispielhaft ist ein Ausgangssignal QD des Zählers 19 mit der Gatterschaltung 18 verbunden. Zählt der Zähler 19 bis auf 8 hoch, so ändert sich der Wert des Ausgangssignals QD von "0" auf "1". Demzufolge schließt sich die Gatterschaltung 18 und es wird ein Leerstellensignal an den Systemmikrocomputer 7 ausgegeben. Die Gatterschaltung 18 bleibt geschlossen bis D/A-Daten angelegt werden, die einen größeren Wert als den gesetzten Pegelwert aufweisen. So entscheidet die Detektorschaltung 12 für geräuschlose Abschnitte, daß keine Töne vorliegen, wenn acht oder mehr D/A-Daten aufeinanderfolgend angelegt werden, die einen niedrigeren Pegel als einen bestimmten Pegel aufweisen, und gibt ein Leerstellenfeststellungssignal aus.

Die Speichermittel weisen Register 13 und 14 auf. Wenn der Systemmikrocomputer 7 ein Leerstellenfeststellungssignal von der Detektorschaltung 12 für geräuschlose Abschnitte empfängt, schreibt er zu dieser Zeit eine Speicherausleseadresse in das Register 13. Die Schreibtaktslgnale der Register 13 und 14 sind miteinander parallel verbunden. Demzufolge werden alle bis Jetzt in dem Register 13 gespeicherten Adresswerte in das Register 14 verschoben, wenn in das Register 13 neue Adressen eingeschrieben werden.

In der Fig. 1 bezeichnet das Referenzzeichen 15 eine Taste für erneute Wiedergabe zur Eingabe von Abrufbefehlen.

In bezug auf die Fig. 3 wird der Betrieb des erneuten Abrufs von Phrasen beschrieben, dies ist der wichtige Punkt dieser Erfindung. Das Referenzzeichen (1) bezeichnet typischerweise einen in dem Speicher aufgezeichneten Ton. Die Punkte a, b und c bezeichnen geräuschlose Abschnitte. Das Referenzzeichen (2) bezeichnet einen Wiedergabestatus. Das Referenzzeichen (3) bezeichnet die Inhalte der Register 13 und 14 an jeweiligen zu (1) und (2) korrespondierenden Punkten. Zunächst wird an dem Punkt a der geräuschlose Abschnitt so festgestellt, daß die Adresse des Punktes a im Register 13 gespeichert wird. Anschließend wird am Punkt b der geräuschlose Abschnitt so festgestellt, daß die Adresse des Punktes b in dem Register 13 gespeichert wird. Die Adresse des Punktes a, die das ursprünglich Datum des Registers 13 ist, wird in das Register 14 verschoben. Ähnlich werden die Adressen der Punkte c und b Jeweils in den Registern 13 und 14 gespeichert, wenn der Punkt c durchlaufen wird.

Nachfolgend wird der Zustand der wiederholten Wiedergabe (2) beschrieben. Es wird angenommen, daß die Taste 15 für erneute Wiedergabe an einem Punkt d betätigt wird, während eine Wiedergabe stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt berechnet der Mikrocomputer 7 die Differenz zwischen der Adresse des Punktes d und der in dem Register 13 gespeicherten Adresse (d.h. einen Zeitabschnitt t1). Da der Zeitabschnitt t1 größer als ein voreingestellter Wert ist, wird die Wiedergabe wieder aufgenommen, indem zur Adresse des Punktes a zurückgekehrt wird, die in dem Register 13 gespeichert ist. Die Zeit, die zur Betätigung der Taste 15 für erneute Wiedergabe und zur Wiederaufnahme der Wiedergabe benötigt wird, liegt in der Größe einer Millisekunde, was hinsichtlich der Wahrnehmung einer Person unmittelbar ist.

Es wird angenommen, daß die Taste 15 für erneute Wiedergabe an einem Punkt e betätigt wird. Auch zu dieser Zeit berechnet der Systemmikrocomputer 7 die Differenz zwischen der Adresse des Punktes e und der in dem Register 13 gespeicherten Adresse (d.h. einen Zeitabschnitt t2). Da der Zeitabschnitt t2 kleiner als ein voreingestellter Wert ist, wird die Wiedergabe durch das Zurückkehren zu der Adresse des Punkte b wiederaufgenommen, die in dem Register 14 gespeichert ist. Im speziellen zeigt ein Abrufbefehl vom Punkt e allgemein eine Anfrage an, daß ein Benutzer Phrasen hören möchte, die an und hinter dem Punkt b liegen, dazu korrespondiert diese Ausführungsform.

Während in der zuvor ausgeführten Ausführungsform zwei Register als Speichermittel vorgesehen sind, können auch nur eines oder drei oder mehr Register vorgesehen sein. In dem Fall, in dem nur ein Register vorgesehen ist, kann der Benutzer eine gewünschte Phrase vom Anfang während der Wiedergabe unabhängig von dem Zeitpunkt eines Abrufbefehls zur erneuten Wiedergabe hören. In dem Fall, in dem drei oder mehr Register vorhanden sind, kann der Benutzer gewünschte Phrasen wiedergeben und hören, wenn Mittel zur Spezifizierung einer wiederzugebenden Phrase hinzugefügt werden.

Diese Erfindung soll nicht auf die zuvor beschriebenen und in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsformen aufgefaßt werden, und vielfältige Änderungen und Modifikationen können ausgeführt werden, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen.

Nach der Erfindung kann eine Funktion der wiederholten Wiedergabe realisiert werden, die das Beste aus einer unmittelbaren Zugriffsfähigkelt hinsichtlich der Kennwerte der Halbleiterspeichereinrichtung macht, die für die tatsächlichen Umstände paßt und eine gute Bedienbarkeit bei einem relativ einfachen Schaltungsaufbau aufweist.


Anspruch[de]

1. Tonaufnahme-und Wiedergabegerät, mit:

einem Halbleiterspeicher (6) zum Speichern eines digitalen Signals;

einer Einschreibeeinrichtung (2 bis 4) für akustische Signale zum Wandeln eines angelegten akustischen Signals in ein digitales Signal und zum Einschreiben des digitalen Signals in den Halbleiterspeicher;

einer Ausleseeinrichtung (9 bis 11) zum Auslesen des digitalen Signals aus dem Halbleiterspeicher (6), Wandeln des digitalen Signals in ein akustisches Signal und Ausgeben des akustischen Signals zum Zeitpunkt der Tonwiedergabe als Ton;

einem Adressenspeicher (13, 14) zur Speicherung einer für den Halbleiterspeicher (6) verwendeten Leseadresse; gekennzeichnet durch

einen Detektor (12) für geräuschlose Abschnitte, der die wiedergegebenen Töne immer auf das Auftreten eines geräuschlosen Abschnitts überwacht und der Jedes Mal ein Leerstellenfeststellungssignal ausgibt, wenn während der Tonwiedergabe ein geräuschloser Abschnitt festgestellt wird;

einem Adressenschreiber (7) zum Einschreiben einer Leseadresse des Halbleiterspeichers (6) in den Adressenspeicher (13, 14), wenn abhängig von dem Leerstellenfeststellungssignal ein ruhiger Abschnitt festgestellt wurde;

einer Eingabevorrichtung (15) zur Eingabe eines Befehls zur wiederholten Wiedergabe von schon wiedergegebenen Tönen; und

einer Steuereinrichtung (7) zum Auslesen von digitalen Signalen aus dem Halbleiterspeicher (6) an auf die in dem Adressenspeicher gespeicherten Adressen folgenden Adressen, Wandlung der digitalen Signale in akustische Signale und Ausgabe der akustischen Signale abhängig von dem durch die Eingabevorrichtung (15) eingegebenen Wiederholbefehl als Töne.

2. Tonaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Adressenspeicher (13, 14) als erste und zweite Adressen für geräuschlose Abschnitte Leseadressen des Halbleiterspeichers (6) speichert, wenn entsprechende aufeinanderfolgende geräuschlose Abschnitte festgestellt sind, und

die Steuereinrichtung (7) die für den Halbleiterspeicher (6) verwendete Leseadresse mit der ersten Adresse für geräuschlose Abschnitte vergleicht, die in dem Adressenspeicher gespeichert ist, wenn von der Eingabevorrichtung ein Wiederholbefehl eingegeben wurde, auf Grundlage des Vergleichsergebnisses eine der ersten und zweiten Adresse für geräuschlose Abschnitte auswählt, an auf die ausgewählte Adresse folgenden Adressen digitale Signale aus dem Halbleiterspeicher (6) ausliest, die digitalen Signale in akustische Signale wandelt, und die akustischen Signale abhängig von dem durch die Eingabevorrichtung eingegebenen Wiederholbefehl als Töne ausgibt.

3. Tonaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (12) für geräuschlose Abschnitte einen Vergleicher (17) zum Vergleichen eines bestimmten Pegels mit dem Pegel des von der Ausleseeinrichtung aus dem Halbleiterspeicher (6) ausgelesenen digitalen Signals und einen Zähler (19) enthält, um einen bestimmten Zeitabschnitt zu zählen, wenn der Pegel des digitalen Signals niedriger als der bestimmte Pegel liegt, und zu entscheiden, das kein Ton vorhanden ist, und um als Vergleichsergebnis ein Leerstellenfeststellungssignal auszugeben, wenn der Pegel des digitalen Signals in dem bestimmten Zeitabschnitt oder länger niedrig ist.

4. Tonaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterspeicher (6) eine Speicherkarte ist, die an einem Gehäuse (1) des Tonaufnahme- und Wiedergabegeräts befestigt und davon entfernt werden kann.







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