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Dokumentenidentifikation DE19641495A1 30.04.1998
Titel Tablettenteiler
Anmelder GAPLAST GmbH, 82442 Saulgrub, DE
Erfinder Kneer, Roland, 82490 Farchant, DE
Vertreter Huss und Kollegen, 82467 Garmisch-Partenkirchen
DE-Anmeldedatum 09.10.1996
DE-Aktenzeichen 19641495
Offenlegungstag 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse A61J 3/10
IPC-Nebenklasse B65D 39/00   B65D 39/04   
Zusammenfassung Ein Tablettenteilereinsatz für einen Stopfen hat ein wannenförmiges Bodenteil mit einem hochstehenden Druckkörper mit konischer Spitze, auf die eine zu teilende Tablette aufgelegt wird. Ein angeformtes laschenförmiges Deckelteil wird so verschwenkt, daß es die Tablette gegen den Druckkörper preßt, wodurch die Tablette in zwei Teile zerspringt. Das Deckelteil rastet zum Verschluß des wannenförmigen Bodenteils ein, wobei diese Verrastung durch Ausübung von Druck auf das Deckelteil lösbar ist. Hierzu ist das Deckelteil mit Filmscharnieren versehen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Teilen einer Tablette. Dabei kann der Tablettenteiler ein selbständiges Bauteil sein oder auch Bestandteil eines anderen Gegenstandes, bevorzugt eines Stopfens, mit dem ein Tablettenröhrchen verschließbar ist.

Bei der Dosierung von Medikamenten in Tablettenform tritt häufig das Problem auf, daß nicht eine ganze Tablette, sondern eine Tablettenhälfte eingenommen werden soll. Um eine solche Tablette leichter teilen zu können, kann diese durch einen mittig verlaufenden Einschnitt geschwächt sein, in den beispielsweise eine Messerklinge eingedrückt werden kann, um die Tablette entlang der Schwächungslinie in zwei Teile zu zerbrechen. In ähnlicher Weise könnte eine Tablette auch durch zwei sich kreuzende Einschnitte so präpariert sein, daß sie in vier im wesentlichen gleiche Teile zerbrochen werden kann.

Das Zerteilen einer Tablette mit einem Hilfswerkzeug wie einer Messerschneide ist reichlich umständlich, wobei zudem das Problem auftritt, daß die Tablettenteile zur Seite wegspringen und dabei auf den Boden fallen können. Außerdem findet beim Teilen mit einem Messer auch ein Schneidvorgang statt, bevor die Tablette in Teile zerspringt, wodurch eine kleine Menge Tablettenpulver abgerieben wird, das hierbei verloren geht.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Tablettenteiler anzugeben, mit dem eine Tablette leichter und bequemer geteilt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen gekennzeichnet.

Der erfindungsgemäße Tablettenteiler enthält ein im wesentlichen wannenförmiges Gehäuseteil, einen Druckkörper und ein an dem wannenförmigen Gehäuseteil angelenktes Deckelteil, das beim Verschwenken in Richtung der das Gehäuseteil verschließenden Stellung den Druckkörper und eine in das Gehäuseteil eingelegte Tablette so gegeneinander pressen, daß hierdurch die Tablette zerspringt.

Dabei ist bevorzugt, daß der Druckkörper an dem wannenförmigen Gehäuseteil oder Bodenteil angebracht, bevorzugt angeformt ist. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, daß der Druckkörper am Deckelteil sitzen kann und beim Schließen des Deckels auf die in das Gehäuseteil eingelegte Tablette auftrifft, um diese zu zerbrechen.

Es ist aber -wie oben gesagt- bevorzugt, daß der Druckkörper von dem wannenförmigen Gehäuseteil vorspringt, und zwar senkrecht zu dessen Bodenfläche. Der Druckkörper hat vorzugsweise die Form eines Stiftes mit einer konischen Spitze, auf die die Tablette so gelegt wird, daß die Spitze in den querschnittlich etwa V-förmigen Einschnitt der Tablette in deren Mitte eingreift. Beim Schließen des Deckelteils drückt dann die konische Spitze des Druckkörpers so in den Tabletteneinschnitt, daß eine Spaltkraft erzeugt wird, die praktisch ohne Abrieb die Tablette in zwei gleiche Teile zerspringen läßt.

Um die Tablette exakt zentrieren zu können, kann eine ringförmige Erhöhung um den Druckkörper angeformt sein, so daß der Druckkörper genau im Zentrum der Tablette angreift.

Es versteht sich, daß die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, daß der Druckkörper die Form eines Stiftes mit einer konischen Spitze hat, sondern der Druckkörper kann beispielsweise auch eine Prismenform oder eine spitzwinklige Dachform haben.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das wannenförmige Gehäuseteil oder Bodenteil eine Abstufung enthält, an der ein verhältnismäßig flacher Abschnitt, dessen Tiefe bevorzugt die Dicke der zu teilenden Tablette nur geringfügig übertrifft, in einen tieferen Aufbewahrungsabschnitt für die Tablettenteile übergeht. Der Druckkörper steht dabei von dem flachen Abschnitt nach oben ab. Wenn die Tablette geteilt ist, fällt eine Tablettenhälfte automatisch in den Aufbewahrungsabschnitt.

Mit großem Vorteil wird vorgeschlagen, daß das Deckelteil einstückig mit dem wannenförmigen Bodenteil ausgebildet ist. Dabei hat das Deckelteil bevorzugt die Form einer flachen Lasche, die sich bei der Herstellung in derselben Ebene erstreckt wie die Oberseite des wannenförmigen Gehäuseteils, d. h. die flache Lasche weist zunächst von dem Gehäuseteil weg.

Das wannenförmige Gehäuseteil bzw. Bodenteil kann dabei Bestandteil eines Einsatzes für einen Stopfen sein. Bei dieser besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung hat der Einsatz zweckmäßigerweise in der Aufsicht eine Kreisform, in der mittig das wannenförmige Bodenteil ausgebildet ist. Dabei ist zweckmäßigerweise der gesamte Einsatz mit dem an einem Randabschnitt angeformten laschenförmigen Deckelteil einstückig im Kunststoffspritzverfahren hergestellt.

Weiter wird vorgeschlagen, daß das Deckelteil über ein erstes Filmscharnier mit dem Rand des wannenförmigen Bodenteils oder des Einsatzes verbunden ist. An diesem ersten Filmscharnier wird das laschenförmige Deckelteil um 180° umgelegt und rastet mit einem weiter unten beschriebenen Abschnitt derart in die obere Wand des Einsatzes oder den Rand des wannenförmigen Bodenteils ein, daß die Oberseite des Deckelteils mit den seitlich anschließenden Wandabschnitten fluchtet.

Das Deckelteil hat außerdem ein zweites und ein drittes Filmscharnier, die ebenso in Querrichtung des Deckelteils verlaufen wie das erste Filmscharnier. Der Abschnitt des Deckelteils zwischen dem zweiten und dem dritte Filmscharnier kann eine verringerte Wandstärke haben.

Alle drei Filmscharniere verlaufen demnach parallel zueinander und die Abstände voneinander sind so getroffen, daß sich das dritte Filmscharnier über dem Aufbewahrungsabschnitt des wannenförmigen Bodenteils befindet, während das zweite Filmscharnier ebenfalls über dem Aufbewahrungsabschnitt oder an dessen rückwärtigen Rand angeordnet ist. Der Grund hierfür wird weiter unten erläutert.

An beiden Seiten des bevorzugt stiftförmigen Druckkörpers ist je ein Auflagerkörper vorgesehen, wobei die Anordnung dieser drei vom wannenförmigen Bodenteil nach oben abstehenden Körper so getroffen ist, daß sie auf einer in Querrichtung verlaufenden Linie liegen, die damit parallel zu den Filmscharnieren verläuft. Die Auflagerkörper und der Druckkörper enden mit ihren Spitzen auf gleicher Höhe. Die Auflagerkörper haben bevorzugt obere Prismenkanten.

Die beiden Auflagerkörper und der dazwischen liegende Druckkörper bilden dabei eine Auflagerachse für den vor dem dritten Filmscharnier liegenden vorderen Abschnitt des Deckelteils und dienen gemeinsam dazu, daß mit seinem Kopfende lösbar in dem Einsatz bzw. dem wannenförmigen Bodenteil eingerastete Deckelteil öffnen zu können.

Hierzu wird der zwischen dem zweiten und dem dritten Filmscharnier liegende Bereich des Deckelteils nach unten gedrückt, wodurch der Bereich um das dritte Filmscharnier in den Aufbewahrungsabschnitt des wannenförmigen Bodenteils einknickt und das vor dem dritten Filmscharnier liegende freie Ende des laschenförmigen Deckelteils schräg nach oben geklappt wird, wobei es sich auf der durch die zwei Auflagerkörper und den Druckkörper gebildeten Auflagerachse abstützt. Hierbei wird zwangsläufig die Verrastung am Kopfende des Deckelteils gelöst, so daß das laschenförmige Deckelteil aufspringt.

Das Deckelteil kann nun vollständig geöffnet werden, um eine Tablette auf den Druckkörper aufzulegen und durch Verschwenken des Deckelteils in die Schließstellung zu teilen. Bei Bedarf können Tablettenteile in den Aufbewahrungsabschnitt gelegt und der Tablettenteiler bzw. der Einsatz verschlossen werden, indem das Deckelteil wieder so eingerastet wird, daß seine Oberseite mit der umgebenden Oberseite des Deckelteils fluchtet.

Das wannenförmige Bodenteil bzw. der Einsatz bestehen aus PP, da dieses Material sowohl eine hohe Dauerfestigkeit hat, die für Filmscharniere zu fordern ist, als auch so hart ist, daß der Druckkörper über eine lange Nutzungsdauer seine Form behält. Als weitere Materialien kommen beispielsweise PC und POM in Betracht.

Wie bereits erwähnt, kann der Einsatz Bestandteil eines Stopfens für das Tablettenröhrchen sein, das die zu teilenden Tabletten enthält. Dabei kann der Einsatz dauerhaft in dem Stopfen verankert sein.

Es kann aber auch vorgesehen sein, daß der Einsatz lösbar in den Stopfen einschnappt, was den Vorteil hat, daß der Einsatz mit einer Tagesdosis an Tabletten, die bereits vorher geteilt sein können, bequem mitführbar sind, da dieser Einsatz erheblich weniger Raum in Anspruch nimmt als ein Tablettenröhrchen.

Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Stopfen, der mit dem erfindungsgemäßen Einsatz versehen ist, ohne überstehende Handhabe in dem Tablettenröhrchen versenkt sein, so daß der Stopfen nur mittels des aufgeklappten Deckelteils geöffnet werden kann. Damit hat der Stopfen eine wirkungsvolle Kindersicherung. Die Lasche kann außerdem durch Folien, eine Banderole, Schweißpunkte oder dergleichen gesichert werden, wodurch das Tablettenröhrchen nicht unbemerkt geöffnet werden kann.

Der Stopfen, der den bevorzugt aus Polypropylen entnommenen Einsatz aufnimmt, besteht vorzugsweise aus Polyethylen, da dieses Material zum Abdichten besonders gut geeignet ist. Der Stopfen kann aber auch beispielsweise aus einem thermoplastischen Elastomer hergestellt werden.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform eines in einen Einsatz für einen Stopfen integrierten Tablettenteilers sowie anhand der Zeichnung.

Dabei zeigen:

Fig. 1A und 1B einen Vertikalschnitt und eine Aufsicht eines Stopfens für ein Tablettenröhrchen;

Fig. 2A, 2B und 2C zwei um 90° zueinander versetzte Vertikalschnitte und eine Aufsicht eines erfindungsgemässen Tablettenteilereinsatzes;

Fig. 3A einen Vertikalschnitt durch den Stopfen und den darin eingesetzten Tablettenteilereinsatz, wobei drei Positionen des Deckelteils angedeutet sind und

Fig. 3B eine Aufsicht auf den Stopfen mit darin aufgenommenen Tablettenteilereinsatz.

Die Fig. 1A und 1B zeigen einen Stopfen für ein Tablettenröhrchen, der einen oberen zylindrischen Abschnitt 1 größeren Durchmessers mit einer äußeren Rändelung 2 und einen napfförmigen darunter liegenden Abschnitt 3 eines verringerten Durchmessers enthält. In der Innenwand des napfförmigen Abschnitts 3 ist eine umlaufende Ringnut 4 ausgebildet, in die eine Schnappwulst 5 eines weiter unten beschriebenen Tablettenteilereinsatzes einrastet. Der Stopfen ist im Spritzgußverfahren aus PE hergestellt.

Ein Tablettenteilereinsatz, der insgesamt mit dem Bezugszeichen 6 bezeichnet ist, enthält ein wannenförmiges Bodenteil, das an einer Abstufung 7 von einem flacheren Wannenabschnitt 8 in einen tieferen Aufbewahrungsabschnitt 9 für Tabletten bzw. Tablettenhälften übergeht.

Der Tablettenteilereinsatz 6 hat in der Aufsicht eine Kreisform, in der mittig der im Grundriß trapezförmige wannenförmige Bodenteil ausgebildet ist, der an der Oberseite in eine insgesamt kreisförmige obere Abschlußwand 10 übergeht, aus der ein Bereich ausgespart ist, der im Grundriß der Form eines laschenartigen Deckelteils 11 entspricht, das über ein erstes Filmscharnier 12 am Rand des Tablettenteilereinsatzes 6 angeformt bzw. angespritzt ist.

Bei der Herstellung des Tablettenteilereinsatzes im Spritzgußverfahren erstreckt sich das laschenartige Deckel in einer zu dessen Oberseite parallelen Lage, wie die Fig. 2A und 2C zeigen, was den Vorteil hat, daß der Tablettenteilereinsatz ohne Verwendung von Schiebern herstellbar ist, wodurch die Werkzeugkosten erheblich verringert sind. Das Deckelteil 11 wird später beim Zusammensetzen des Tablettenteilereinsatzes mit dem Stopfen an dem ersten Filmscharnier 12 um 180° umgebogen, wie unten noch erläutert wird.

Im Abstand von dem ersten Filmscharnier 12 erstrecken sich - parallel zu diesem- ein zweites und ein drittes Filmscharnier 13, 14. Der zwischen diesen beiden Filmscharnieren liegende Abschnitt 15 des Deckelteils hat eine verringerte Wanddecke, wie Fig. 2A zeigt. An beiden Seiten des Abschnitts 16 zwischen dem ersten Filmscharnier 12 und dem zweiten Filmscharnier 13 sind Rastnasen 17 angeformt, die beim Umlegen des Deckelteils 11 um 180° in Aussparungen 18 des Tablettenteilereinsatzes einrasten, die in Fig. 2C angedeutet sind. Damit ist der Abschnitt 16 des Deckelteils 11 dauerhaft in einer Lage befestigt, in der seine Oberseite mit der umgebenden Wand 10 fluchtet.

An dem flacheren Abschnitt 8 des wannenförmigen Bodenteil steht ein stiftförmiger Druckkörper 19 senkrecht von der Grundfläche des Abschnitts 8 nach oben vor, der eine kegelförmige Spitze 20 hat. Auf einer quer verlaufenden Linie 21 sind ferner rechts und links neben dem Druckkörper 19 zwei querschnittlich dachförmige Auflagerkörper 22 angeordnet, deren obere Kanten in der Höhe mit der Spitze 20 des Druckkörpers 19 fluchten und auf der eine Auflagerachse für das Deckelteil 11 liegenden Linie 21 liegen. Ein ringförmig nach oben ragender Vorsprung 23 verläuft konzentrisch zu dem Druckkörper 19 und dient dazu, eine auf den Druckkörper 19 bzw. dessen Spitze 20 aufzulegende Tablette 23 zu zentrieren, wie in Fig. 2C angedeutet ist.

Am Kopfende des Deckelteils 11 befindet sich eine kleine Rastnase 24, die im geschlossenen Zustand des Tabletteneinsatzes, bei der das Deckelteil 11 mit der umgebenden Oberseite 10 fluchtet, in eine in Fig. 2C mit dem Bezugszeichen 25 angedeutete Ausnehmung lösbar einrastet.

Wie Fig. 3a zeigt, befindet sich das zweite Filmscharnier 13 im Bereich des rückwärtigen Randes des Aufnahmeabschnitts 9 des wannenförmigen Bodenteils, während sich das dritte Filmscharnier 14 über dem Aufbewahrungsabschnitt befindet. An der Oberseite des laschenförmigen Deckelteils 11 befinden sich zwei markierte Bereiche 26, 27, die die Handhabung des erfindungsgemäßen Tablettenteilers erleichtern. Wenn das laschenförmige Deckelteil 11 das wannenförmige Bodenteil verschließt und mit seinem Kopfende eingerastet ist, drückt ein Benutzer auf den markierten Bereich 26, wodurch der Bereich 15 zwischen dem zweiten Filmscharnier 13 und dem dritten Filmscharnier 14 schräg nach unten gedrückt wird, wie durch die strichpunktierte Linie 28 in Fig. 3A angedeutet ist. Hierdurch wird der vordere Endbereich 28 des Deckelteils 11 nach oben vorgespannt und tritt aus seiner Verrastung aus, wobei sich der Deckelabschnitt 28 auf dem Druckkörper 19 und den Auflagerkörpern 22 abstützt. Das Deckelteil 11 kann dann in die Öffnungsstellung (Pos. 29) verschwenkt werden.

Wenn anschließend eine Tablette 23 auf den Druckkörper 19 aufgelegt wird, wird das Deckelteil zurückgeschwenkt und durch Ausübung von Druck auf den Bereich 27 (Fig. 3B) wird die Tablette 23 so fest gegen die konische Spitze 20 des Druckkörpers 19 gedrückt, daß die Tablette in zwei gleiche Teile zerspringt. Die Tablettenteile können in dem Aufbewahrungsabschnitt 29 aufbewahrt werden, wobei sie durch das erneut eingeschnappte Deckelteil 11 am Austritt gehindert sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Tablettenteiler, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen wannenförmiges Bodenteil (6), einen Druckkörper (19) und ein angelenktes Deckelteil (11), bei dessen Schwenkbewegung in die Schließstellung der Druckkörper (19) und eine darauf gelegte Tablette (23) so gegeneinander gepreßt werden, daß die Tablette (23) geteilt wird.
  2. 2. Tablettenteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (19) an dem wannenförmigen Bodenteil angeformt ist.
  3. 3. Tablettenteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das wannenförmige Bodenteil eine Abstufung (7) enthält, an der ein flacher Abschnitt (8), auf dem die Tablette (23) geteilt wird, in einen tieferen Aufbewahrungsabschnitt (9) übergeht.
  4. 4. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (19) eine konische Spitze (20) hat.
  5. 5. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (11) einstückig mit dem wannenförmigen Bodenteil ausgebildet ist.
  6. 6. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das wannenförmige Bodenteil Bestandteil eines Einsatzes (6) für einen Stopfen ist.
  7. 7. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (6) einstückig im Kunststoffspritzverfahren hergestellt ist.
  8. 8. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (11) über ein erstes Filmscharnier (12) mit dem Rand des wannenförmigen Bodenteils bzw. des Einsatzes (6) verbunden ist.
  9. 9. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (11) ein zweites und ein drittes Filmscharnier (13, 14) enthält, die in Querrichtung des laschenförmigen Deckelteils (11) verlaufen.
  10. 10. Tablettenteiler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite und das dritte Filmscharnier (13, 14) parallel zu dem ersten Filmscharnier (12) verlaufen.
  11. 11. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten des Druckkörpers (19) je ein Auflagerkörper (22) angeordnet ist, und daß alle drei Körper (19, 20, 22) auf einer in Querrichtung verlaufenden Linie (21) mit auf gleicher Höhe endenden Spitze liegen.
  12. 12. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem ersten (12) und zweiten (13) Filmscharnier liegende Deckelabschnitt (16) dauerhaft mit dem wannenförmigen Bodenteil bzw. Einsatz verrastet ist.
  13. 13. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Deckelteils (11) mit dem wannenförmigen Bodenteil bzw. dem Einsatz (6) lösbar verrastbar ist.
  14. 14. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (6) dauerhaft in einem Stopfen für ein Tablettenröhrchen verankert ist.
  15. 15. Tablettenteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (6) lösbar in einen Stopfen für ein Tablettenröhrchen eingeschnappt ist.






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