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Dokumentenidentifikation DE19643469A1 30.04.1998
Titel Elektrische Schaltvorrichtung
Anmelder Braun Aktiengesellschaft, 60326 Frankfurt, DE
Erfinder Behrendt, Jürgen, 65510 Idstein, DE;
Imhof, Gerald, 64347 Griesheim, DE;
Rolf, Wilfried, 65594 Runkel, DE;
Wonka, Boris, 63263 Neu-Isenburg, DE
DE-Anmeldedatum 22.10.1996
DE-Aktenzeichen 19643469
Offenlegungstag 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse H01H 1/58
IPC-Nebenklasse H01H 9/02   A45D 20/04   
IPC additional class // H01H 15/00,23/00  
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltvorrichtung, welche aus wenigstens einem ersten und einem zweiten Schalterelement (1, 19) besteht, welche insbesondere zum Schalten und/oder Regeln elektrischer Leistung in einem Haarpflegegerät, wie einem Haartrockner, einer Warmluftlockenbürste oder dergleichen vorgesehen ist. Dabei weist jedes Schalterelement (1; 19) Kontaktelemente (14, 15, 12; 26, 27, 28) auf, welche zum Anschluß, beispielsweise an eine elektrische Spannungsversorgung, an elektrische Bauteile im Haarpflegegerät und/oder zur elektrischen Verbindung der Schalterelemente (1, 19) miteinander vorgesehen sind. Erfindungsgemäß ist dabei wenigstens eine Gruppe von Kontaktelementen des ersten Schalterelementes (1) als Steckkontakte (8, 9, 10, 11, 12) und wenigstens eine Gruppe von Kontaktelementen des zweiten Schalterelementes (19) als Steckbuchsen ausgebildet, so daß wenigstens das erste und das zweite Schalterelement (1, 19) durch Verbindung der Steckkontakte mit den Steckbuchsen zu einer Schaltereinheit (35) zusammengefügt sind.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Schaltvorrichtung, welche aus wenigstens einem ersten und einem zweiten Schalterelement besteht und insbesondere zum Schalten und/oder Regeln elektrischer Leistung in einem Haarpflegegerät, wie einem Haartrockner, einer Warmluftlockenbürste oder dergleichen vorgesehen ist. Dabei weist jedes Schalterelement Kontaktelemente zum Anschluß an beispielsweise eine elektrische Spannungsversorgung, an weitere elektrische Bauteile im Haarpflegegerät und/oder zur elektrischen Verbindung der Schalterelemente miteinander auf.

Elektrische Schaltvorrichtungen für Haarpflegegeräte der oben beschriebenen Art sind aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt. So sind beispielsweise in im Handel erhältlichen Haartrocknern zwei oder mehrere Schalter im Griffteil eines Haartrockners angeordnet. Diese Schalter werden entweder in den beiden gegenüberliegenden Griffschalen des Haartrockners oder auch auf gegenüberliegenden Seiten einer Platine angeordnet und sind üblicherweise mit Litzen oder Drahtbrücken oder durch die Leiterbahnen der Platine elektrisch miteinander verbunden. Mit diesen Schalterelementen können verschiedene elektrische Leistungen in einem Haarpflegegerät geschaltet werden, so zum Beispiel die Motordrehzahl, welche wiederum den Luftvolumenstrom bestimmt. Andererseits kann die elektrische Heizleistung des Haartrockners geregelt, bzw. geschaltet werden.

Bei den oben beschriebenen elektrischen Schaltvorrichtungen für Haarpflegegeräte hat es sich gezeigt, daß die einzelnen Schalterelemente zum einen relativ aufwendig miteinander verbunden werden und daß zum anderen für Haartrockner unterschiedlicher Bauarten neue unterschiedliche Anordnungen der Schalterelemente erforderlich sind, um eine an das jeweilige Gerät angepaßte elektrische Schaltvorrichtung bereitzustellen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine elektrische Schaltvorrichtung anzugeben, welche aus wenigstens einem ersten und einem zweiten Schalterelement besteht und insbesondere zum Schalten und/oder Regeln elektrischer Leistungen in einem Haarpflegegerät vorgesehen ist und welche eine einfache Montage der Schalterelemente miteinander und in einem Gehäuse eines Haarpflegegerätes ermöglicht. Dabei sollen bislang erforderliche Verbindungselemente möglichst entfallen und die Schalterelemente derart ausgebildet sein, so daß viele Variationsmöglichkeiten unterschiedlicher Schalterelemente für verschiedene Bauarten von Haarpflegegeräten ermöglicht werden.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer elektrischen Schaltvorrichtung der eingangs genannten Art im wesentlichen durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Dabei ist wenigstens eine Gruppe von Kontaktelementen des ersten Schalterelementes als Steckkontakte und wenigstens eine weitere Gruppe von Kontaktelementen des zweiten Schalterelementes als Steckbuchsen ausgebildet. Dadurch sind das wenigstens erste und zweite Schalterelement durch eine Verbindung der Steckkontakte mit den Steckbuchsen zu einer Schaltereinheit zusammengefügt.

Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kontaktelemente als Steckkontakte und Steckbuchsen wird somit vorteilhafterweise jedes weitere Verbindungsmittel zur elektrischen Verbindung der Schalterelemente miteinander eingespart. Die Schalterelemente werden direkt zusammengefügt, wobei durch die Steckkontakte und Steckbuchsen sowohl eine elektrische als auch mechanische Verbindung der Schalterelemente hergestellt wird. Die Montage der Schalterelemente kann automatisch erfolgen, wodurch eine schnelle und kostengünstige Herstellung ermöglicht wird. Durch diesen modularen Aufbau der einzelnen Schalterelemente ist ferner eine große Variationsmöglichkeit zur Herstellung unterschiedlicher elektrischer Schaltvorrichtungen zur Verwendung in unterschiedlichen Bauarten von Haarpflegegeräten gegeben.

In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 weist ein Schalterelement wenigstens zwei Gruppen von Kontaktelementen auf, wobei eine Gruppe auch aus nur einem einzigen Kontaktelement bestehen kann. Somit kann vorteilhafterweise eine Gruppe von Kontaktelementen an eine elektrische Spannungsversorgung angeschlossen und die zweite Gruppe von Kontaktelementen zur elektrischen Verbindung mit einem weiteren Schalterelement ausgebildet sein.

In einer Weiterbildung gemäß Anspruch 3 der Erfindung sind alle Kontaktelemente eines Schalterelementes als Steckkontakte ausgebildet. Somit können mit Vorteil beispielsweise der Anschluß an eine elektrische Spannungsversorgung sowie auch die Verbindung mit einem weiteren Schalterelement mittels Steckbuchsen erfolgen.

In einer alternativen Ausbildungsform der Schaltvorrichtung gemäß Anspruch 4 ist eine Gruppe der Kontaktelemente eines ersten Schalterelementes als Steckkontakte und eine andere Gruppe desselben Schalterelementes als Steckbuchsen ausgebildet. Somit können vorteilhafterweise die Steckkontakte des ersten Schalterelements mit den Steckbuchsen eines zweiten Schalterelementes verbunden werden, während die Gruppe der Steckbuchsen des ersten Schalterelementes mit den Steckkontakten eines weiteren - dritten - Schalterelementes verbunden werden können.

In einer besonders bevorzugten Ausbildung eines Schalterelementes gemäß Anspruch 5 weist dieses ein modulartig ausgebildetes Schaltergehäuse auf, wobei die beiden Gruppen von Kontaktelementen an unterschiedlichen Außenseiten, insbesondere an gegenüberliegenden und parallel zueinander verlaufenden Außenseiten des Schaltergehäuses angeordnet sind. Somit ist eine einfache Verbindung eines ersten Schalterelementes mit weiteren Schalterelementen vorgeschlagen, wobei ein zweites Schalterelement mit den Kontaktelementen auf der ersten Außenseite und ein weiteres - drittes - Schalterelement mit den Kontaktelementen der zweiten Außenseite des ersten Schalterelementes verbindbar ist. Vorteilhafterweise ist somit eine Schaltereinheit aus nahezu beliebig vielen Schalterelementen herstellbar, wobei jeweils ein Schalterelement "huckepack" auf ein anderes Schalterelement aufsetzbar ist.

In einer anderen Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 sind die Kontaktelemente einer Gruppe eines Schalterelementes jeweils äquidistant zueinander angeordnet. Somit kann vorteilhafterweise eine einfache Herstellung der verschiedenen Schalterelemente und eine sichere Verbindung der Kontaktelemente unterschiedlicher Schalterelemente miteinander erfolgen.

In einer weiteren Ausbildung gemäß Anspruch 7 ist an dem ersten und an dem zweiten Schalterelement je eine Gruppe mit unterschiedlicher Anzahl von Kontaktelementen vorgesehen, so daß beispielsweise nach Verbindung der beiden Gruppen, an dem ersten Schalterelement unbelegte Kontaktelemente zunächst frei bleiben. Diese unbelegten Kontaktelemente des ersten Schalterelementes, welche nicht mehr mit den Kontaktelementen des zweiten Schalterelementes verbunden werden, können beispielsweise mit einem weiteren elektrischen Bauteil verbunden werden. Somit kann eine große Variationsmöglichkeit unterschiedlicher Schalterelemente und weiterer elektrischer und/oder elektronischer Bauteile erfolgen.

In einer weiteren Ausbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 wird vorgeschlagen, daß wenigstens ein Steckkontakt und eine Steckbuchse an einer Gehäuse-Außenseite des ersten Schalterelements und wenigstens eine korrespondierende Steckbuchse und ein Steckkontakt an einer Gehäuse-Außenseite des zweiten Schalterelements angeordnet sind. Somit wird vorteilhafterweise eine Alternative angegeben zu der oben beschriebenen Ausführung von ausschließlich Steckkontakten an einer Außenseite des ersten und ausschließlich Steckbuchsen an der korrespondierenden Außenseite des zweiten Schalterelements.

In einer besonderen Weiterbildung eines Schalterelementes gemäß Anspruch 9 sind an einem Schalterelement wenigstens zwei Kontaktelemente elektrisch direkt miteinander verbunden, wobei das eine Kontaktelement an einer ersten und das andere Kontaktelement an einer zweiten Außenseite des Schalterelementes angeordnet ist. Somit kann vorteilhafterweise zum Beispiel der elektrische Nulleiter oder auch der Phasenleiter durch ein Schalterelement hindurchgeführt und an der zweiten Außenseite des Schalterelementes zum Anschluß für ein weiteres Schalterelement zur Verfügung gestellt werden.

In einer Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 sind an den Gehäusen von zwei zusammenfügbaren Schalterelementen je ein Mittel zur lagerichtigen Montage der beiden Gehäuse miteinander vorgesehen. Diese können beispielsweise ein Führungsstift oder ein Führungssteg und eine Führungsnut oder eine Führungsbohrung sein. Durch die angegebenen Mittel ist vorteilhafterweise ein Schalterelement ausschließlich mit einem korrespondierenden Schalterelement verbindbar. Zwei Schalterelemente können somit vorteilhafterweise ausschließlich in der vorgesehenen Lage miteinander montiert werden. Ein Verdrehen eines Schalterelementes oder auch ein Vertauschen eines Schalterelementes gegen ein anderes, welches nicht zur Montage mit dem ersten Schalterelement vorgesehen ist, ist beim Zusammenfügen der beiden Schalterelemente somit ausgeschlossen.

In einer besonderen Ausbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist das erste Schalterelement als Schiebeschalter, insbesondere als Doppelschiebeschalter mit mehreren Schaltstufen ausgebildet. Mit einem solchen Doppelschiebeschalter kann vorteilhafterweise sowohl die Heizleistung des Haarpflegegerätes, als auch die Lüftermotorleistung und somit das aus dem Gerät austretende Luftvolumen geregelt werden.

Eine alternative Ausbildungsform der Schaltvorrichtung gemäß Anspruch 12 sieht vor, das zweite Schaltelement als Kipp- oder Wippschalter, insbesondere als Druckschalter auszubilden. Somit kann durch das zweite Schaltelement, insbesondere durch einen Druckschalter, beispielsweise eine "Cool-Shot"-Schaltung realisiert werden, welche zur schnellen und vorübergehenden Abschaltung der elektrischen Heizleistung des Haarpflegegerätes einsetzbar ist.

In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Schaltvorrichtung gemäß Anspruch 13 sind drei oder mehr Schalterelemente zu einer Schaltereinheit zusammengefügt. Somit ist eine Schaltvorrichtung angegeben, welche eine Kombination mehrerer Schalterelemente in nahezu beliebiger Anzahl ermöglicht und welche vorteilhafter ebenso in einem automatisierten Montageverfahren herstellbar sind.

Vorteilhafterweise ist gemäß Anspruch 14 auch ein elektrisches Haarpflegegerät, insbesondere ein Haartrockner, eine Warmluftlockenbürste oder dergleichen vorgesehen, welche eine elektrische Schaltereinheit mit den oben beschriebenen Merkmalen enthält. Somit gelten die oben beschriebenen Vorteile, welche mit der elektrischen Schaltvorrichtung erzielbar sind, nämlich zum einen die automatisierbare und direkte Montage der einzelnen Schalterelemente miteinander, sowie zum anderen die große Variationsmöglichkeit verschiedenartiger Schalterelemente miteinander, auch für das elektrische Haarpflegegerät.

Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung näher dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen und deren Rückbeziehung.

Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Schalterelement als Doppelschiebeschalter in perspektivischer Darstellung,

Fig. 2 den Doppelschiebeschalter gemäß Ansicht A aus Fig. 1 in der Draufsicht,

Fig. 3 ein zweites Schalterelement als Druckschalter in perspektivischer Darstellung,

Fig. 4 den Druckschalter gemäß Seitenansicht B in Fig. 3,

Fig. 5 den Druckschalter gemäß Unteransicht C in Fig. 3,

Fig. 6 eine Schaltereinheit, bestehend aus dem Doppelschiebeschalter gemäß Fig. 1 sowie dem Druckschalter gemäß Fig. 3 in perspektivischer Darstellung,

Fig. 7 die Schaltereinheit gemäß Draufsicht D in Fig. 6 und

Fig. 8 die Schaltereinheit gemäß Seitenansicht E in Fig. 6.

Ein erstes Schalterelement (Fig. 1) ist als Doppelschiebeschalter 1 ausgebildet, welches ein rechteckförmiges Gehäuse 2 mit einer Vorderseite 3, einer Oberseite 4 und einer Unterseite 5 aufweist. Auf der Vorderseite 3 sind zwei Schiebeschalter 6 und 7 in parallelen Schlitzen geführt. Auf der Oberseite 4 ist eine Gruppe 13 von Kontaktelementen angeordnet, welche als Steckkontakte 8, 9, 10, 11, 12 ausgebildet sind. Auf der Unterseite 5 des Gehäuses 2 sind zwei weitere Kontaktelemente als Steckkontakte 14 und 15 angeordnet, welche eine zweite Gruppe von Kontaktelementen 16, beispielsweise zum Anschluß an eine nicht gezeigte elektrische Spannungsversorgung, bilden.

Auf der Oberseite des Schaltergehäuses 2 (Fig. 2) ist die Gruppe 13 der Kontaktelemente so vorgesehen, daß die Steckkontakte parallel nebeneinander und äquidistant zueinander angeordnet sind. Auf der Vorderseite 3 sind die beiden Schiebeschalter 6 und 7 in gleichen Abständen zu dem Führungssteg 17 angeordnet, welcher aus der Ebene der Vorderseite 3 herausragt. Auf der parallel zur Vorderseite 3 des Gehäuses 2 angeordneten Rückseite sind weitere elektrische und/oder elektronische Bauteile befestigt. Die beiden Schiebeschalter 6 und 7 sind insbesondere zur Regelung der elektrischen Leistung eines Lüftermotors bzw. der elektrischen Heizleistung eines elektrischen Heizelementes in einem der Einfachheit halber nicht gezeigten Haartrockner vorgesehen.

Ein zweites Schalterelement (Fig. 3) ist als Druckschalter 19 mit einem Schaltergehäuse 20 ausgebildet. Auf der Vorderseite 21 des Schaltergehäuses ist eine Führungsnut 24 eingelassen. Auf der Oberseite 22 ist eine Gruppe 29 von Kontaktelementen angebracht, welche ebenfalls als Steckkontakte 26, 27, 28 ausgebildet sind. An der Unterseite 23 des Schaltergehäuses 20 sind zwei weitere Führungsstifte 25 an den beiden gegenüberliegenden Seiten vorgesehen.

Das rechteckförmige Schaltergehäuse 20 (Fig. 4), ist an seiner Gehäuserückseite mit einem Druckknopf 30 versehen, welcher beispielsweise als "Cool-Shot"-Schalter ausgebildet sein kann und durch Drücken die elektrische Heizleistung in einem Haarpflegegerät vorübergehend unterbricht. Der Führungsstift 25 sowie der Steckkontakt 28 sind an den gegenüberliegenden Ober- und Unterseiten des Schaltergehäuses 20 angebracht.

Auf der Unterseite 23 (Fig. 5) des Schaltergehäuses 20 sind die beiden gegenüberliegenden Führungsstifte 25 sowie die Führungsnut 24 erkennbar. Ferner ist auf der Unterseite 23 des Schaltergehäuses 20 eine Gruppe 34 von Kontaktelementen angeordnet, wobei die Kontaktelemente als Steckbuchsen 31, 32, 33 ausgebildet sind. Die Steckbuchsen 31, 32, 33 sind äquidistant zueinander.

Eine erfindungsgemäße Schaltereinheit 35 (Fig. 6) besteht aus dem oben bereits beschriebenen Doppelschiebeschalter 1 sowie dem Druckschalter 19. Der Führungssteg 17 des Schaltergehäuses 2 wird dabei in der Nut 24 des Schaltergehäuses 20 geführt. An der Unterseite des Doppelschiebeschalters 1 sind die beiden Steckkontakte 14 und 15 zur Verbindung, beispielsweise mit einer elektrischen Spannungsversorgung vorgesehen. Dabei kann beispielsweise der Steckkontakt 15 als elektrischer Nulleiter ausgebildet und mit dem Steckkontakt 12 auf der Oberseite des Schaltergehäuses 2 elektrisch verbunden sein. Der Steckkontakt 12 wird nicht von dem Schaltergehäuse 20 des Druckschalters 19 abgedeckt; während die Steckkontakte 9, 10 und 11 gemäß Fig. 1 in die Steckbuchsen 31, 32, 33 des Druckschaltergehäuses 20 gemäß Fig. 5 eingesteckt sind. Auf der Oberseite des Schaltergehäuses 20 ist die Gruppe 29 von Steckkontakten zur elektrischen Verbindung der Schaltereinheit 35 mit weiteren elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen vorgesehen.

Das Schaltergehäuse 20 (Fig. 7) ist derart auf das Schaltergehäuse 2 aufgesetzt, daß die in Fig. 1 gezeigten Steckkontakte 9, 10 und 11 in die korrespondierenden Steckbuchsen 31, 32, 33 des Gehäuses 20 eingesteckt und von dem Gehäuse 20 abgedeckt sind. Die beiden Steckkontakte 8 und 12 sind somit zu beiden Seiten des Schaltergehäuses 20 frei zugänglich. Der Druckschalter 19 ist derart auf den Doppelschiebeschalter 1 angebracht, daß die beiden Schiebeschalter 6 und 7 sowie der Druckknopf 30 auf gegenüberliegenden Seiten der Schaltereinheit 35 angeordnet sind.

Der Druckschalter 19 sowie der Doppelschiebeschalter 1 sind ferner derart zusammen gefügt, daß der Schiebeschalter 7 und der Druckschalter 30 an den beiden gegenüberliegenden Außenflächen der Schaltereinheit 35 vorgesehen sind. An der Unterseite der Schaltereinheit 35 sind die Kontaktelemente 14 und 15 zur elektrischen Spannungsversorgung der Schaltereinheit ausgebildet. Auf der Oberseite des Gehäuses des Doppelschiebeschalters 1 sind die beiden äußeren Steckkontakte 8 und 12 sowie die Steckkontakte 26, 27, 28 auf der Oberseite des Druckschalters 19 zum Anschluß an weitere elektrische und/oder elektronische Bauteile im Haartrockner angeordnet. Auf der dem Schiebeschalter 7 gegenüberliegenden Rückseite des Schaltergehäuses 2 sind weitere elektrische und/oder elektronische Bauteile 18 angeordnet.

Anstelle der gezeigten Kombination aus einem Doppelschiebe- und einem Druckschalter ist selbstverständlich jede andere Kombination bekannter Schalterarten denkbar, welche die erfindungsgemäße Ausbildung der Kontaktelemente aufweist. Bei einer Schaltereinheit 35 gemäß Darstellung in Fig. 6 ist selbstverständlich auch ein weiteres nicht gezeigtes Schalterelement auf die Gruppe 29 der Kontaktelemente des Druckschalters 19 aufsetzbar. Eine Schaltereinheit ist somit gemäß der vorliegenden Erfindung bereits mit zwei Schalterelementen, beispielsweise 1 und 19 realisierbar, es ist jedoch auch nahezu jede beliebige größere Anzahl von Schalterelementen zu einer erfindungsgemäßen Schaltereinheit zusammenfügbar.

In einer weiteren Ausbildung der elektrischen Schaltvorrichtung, welche auch eine eigenständige Erfindung darstellen kann, können die Kontaktelemente der ersten und zweiten Schalterelemente auch als Kontaktfahnen ausgebildet sein, welche durch ein Schweißverfahren, beispielsweise ein Widerstands- oder Laserschweißverfahren wahlweise miteinander verbunden werden können und somit auch eine Schaltereinheit bilden.


Anspruch[de]
  1. 1. Elektrische Schaltvorrichtung, bestehend aus wenigstens einem ersten und einem zweiten Schalterelement, insbesondere zum Schalten und/oder Regeln elektrischer Leistung in einem Haarpflegegerät, wie einem Haartrockner, einer Warmluftlockenbürste oder dergleichen, wobei jedes Schalterelement Kontaktelemente zum Anschluß an eine elektrische Spannungsversorgung, an elektrische Bauteile im Haarpflegegerät und/oder zur elektrischen Verbindung der Schalterelemente miteinander aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Gruppe (13) von Kontaktelementen des ersten Schalterelementes (1) als Steckkontakte (8, 9, 10, 11, 12) und wenigstens eine Gruppe (34) von Kontaktelementen des zweiten Schalterelementes (19) als Steckbuchsen (31, 32, 33) ausgebildet und daß wenigstens das erste und das zweite Schalterelement (1, 19) durch Verbindung der Steckkontakte (9, 10, 11) mit den Steckbuchsen (31, 32, 33) zu einer Schaltereinheit (35) zusammengefügt sind.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalterelement (1, 19) wenigstens zwei Gruppen (13, 16; 29, 34) von Kontaktelementen aufweist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kontaktelemente eines Schalterelementes (1) als Steckkontakte (8, 9, 10, 11, 12; 14, 15) ausgebildet sind.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gruppe (29) der Kontaktelemente eines Schalterelementes (19) als Steckkontakte (26, 27, 28) und eine andere Gruppe (24) desselben Schalterelementes (19) als Steckbuchsen (31, 32, 33) ausgebildet sind.
  5. 5. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalterelement (1, 19) ein modulartig ausgebildetes Schaltergehäuse (2, 20) aufweist, wobei die beiden Gruppen von Kontaktelementen (13, 16; 29, 34) an unterschiedlichen Außenseiten, insbesondere an gegenüberliegenden und parallel zueinander verlaufenden Außenseiten (4, 5; 22, 23) des Schaltergehäuses (2, 20) angeordnet sind.
  6. 6. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (8, 9, 10, 11, 12; 31, 32, 33) einer Gruppe (13; 34) jeweils äquidistant zueinander angeordnet sind.
  7. 7. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem ersten und zweiten Schalterelement (1, 19) je eine Gruppe (13; 34) mit unterschiedlicher Anzahl von Kontaktelementen (8, 9, 10, 11, 12; 31, 32, 33) vorgesehen ist.
  8. 8. Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Steckkontakt (26, 27, 28) und eine Steckbuchse (31, 32, 33) an einer Außenseite (4, 5; 22, 23) des ersten Schalterelements und wenigstens eine korrespondierende Steckbuchse (31, 32, 33) und ein Steckkontakt (26, 27, 28) an einer Außenseite (4, 5; 22, 23) des zweiten Schalterelementes angeordnet sind.
  9. 9. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Schalterelement (1) wenigstens zwei Kontaktelemente (15, 12) elektrisch direkt miteinander verbunden sind, wobei ein Kontaktelement (15) an einer ersten und ein Kontaktelement (12) an einer zweiten Außenseite (5, 4) des Schalterelementes angeordnet ist.
  10. 10. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gehäusen (2, 20) von zwei zusammenfügbaren Schalterelementen (1, 19) je ein Mittel zur lagerichtigen Montage der beiden Gehäuse (2, 20) miteinander, beispielsweise ein Führungsstift oder ein Führungssteg (17) und eine Führungsnut (24) oder eine Führungsbohrung vorgesehen sind.
  11. 11. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schalterelement als Schiebeschalter, insbesondere als Doppelschiebeschalter (1), mit mehreren Schaltstufen ausgebildet ist.
  12. 12. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schaltelement als Kipp- oder Wippschalter, insbesondere als Druckschalter (19) ausgebildet ist.
  13. 13. Schaltvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß drei oder mehr Schalterelemente (1, 19, . . .) zu einer Schaltereinheit zusammengefügt sind.
  14. 14. Elektrisches Haarpflegegerät, insbesondere ein Haartrockner, eine Warmluftlockenbürste oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß es eine elektrische Schaltereinheit (35) nach einem der vorhergehenden Ansprüche enthält.






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