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Dokumentenidentifikation DE19651017C1 30.04.1998
Titel Aufgeständerter Kabelkanal
Anmelder Wirthwein, Udo, 97993 Creglingen, DE
Erfinder Wirthwein, Udo, 97993 Creglingen, DE;
Michel, Jürgen, 97283 Riedenheim, DE;
Kaulbersch, Otto, 97993 Creglingen, DE
Vertreter Patentanwälte Effert, Bressel und Kollegen, 12489 Berlin
DE-Anmeldedatum 28.11.1996
DE-Aktenzeichen 19651017
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse H02G 9/04
IPC-Nebenklasse H02G 3/04   
IPC additional class // B61L 21/06  
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen aufgeständerten Kabelkanal, umfassend Stützen und an den Stützen angeordnete, sich in Längsrichtung des Kabelkanals erstreckende Träger, sowie zu einem Kabelkanal aneinanderreihbare Wannen aus Kunststoff, die außenseitig Rücksprünge haben, welche über den Träger stülpbar sind. Die Rücksprünge sind so tief, daß der Träger bei montierter Wanne innerhalb der Umhüllenden der Wanne liegt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen aufgeständerten Kabelkanal mit Stützen für aneinander reihbare Wannen aus Kunststoff.

Kabelkanäle aus Kunststoff mit etwa U-förmig geformten Wannen, welche mit einem Deckel versehen sind, sind aus der WO 94/21018 A1 bekannt. Diese endlos aneinander reihbare und mit Verbindern versehene Wannen werden als etwa 1 m lange Stücke gespritzt, vorwiegend aus recyceltem Kunststoff, wie Polyester, Polyurethan oder Polyethylen. Diese Wannen sind mit speziellen Rippen und Vorsprüngen ausgestattet, die ein Einerden derartiger Kanäle, insbesondere entlang von Bahntrassen zuläßt. Der Deckel ist begehbar.

Aus einem Prospekt der Firma Krupp, DE, "Der Kunststoffkabelkanal DRAEKA" ist bekannt, derartige Kabelkanäle in Sumpfgebieten aufzuständern. Dargestellt ist ein Holzpfahl mit darauf von Pfahl zu Pfahl sich erstreckenden Bohlen, welche als Stützkonstruktion für den Kabelkanal dienen. Natürlich ist eine derartige Stützkonstruktion witterungsbedingt nur sehr kurzlebig.

Aus der DE 39 36 003 C2 und der DE 34 47 836 A1 sind aufgeständerte Kabelkanäle bekannt, bei denen auf Metallstützen und daran angebrachten Querhalterungen wannenartige Kabelkanalelemente aus Blech verschraubt sind. Sowohl die Stützen, als auch die Querträger und die Wannen, welche allesamt miteinander verschraubt sind, sind in kurzen Abständen durch entsprechende Erdungskabel mit dem parallelen Bahngleis verbunden. Diese Maßnahme ist erforderlich, weil sowohl die Möglichkeit besteht, daß die Kabel in der Wanne schadhaft werden und damit der gesamte Kabelkanal leitend wird, als auch im Falle des Reißens eines Fahrdrahtes einer elektrischen Bahn eine Spannungsverschleppung möglich ist, die verhindert werden muß. Trotzdem lassen die Bahnbetriebe mittlerweile derartige Blechkanäle an elektrifizierten Strecken nicht mehr zu. Zufälligerweise anwesendes Bedienungspersonal könnte durch Stromstöße und entsprechende Leitung der Kanäle gefährdet werden; außerdem können Probleme entstehen für die Signaltechnik, insbesondere für das Gleisfreimeldesystem.

Zwar sind aus der WO 94/21018 bekannte Kabelkanäle erfolgreich bei Einerdung eingesetzt worden, jedoch ist deren Einsatzbereich z. B. in Tunneln oder bei zu erwartendem Wasserstau und Ausspülungen sowie Strecken, bei denen Dammrutsche zu erwarten sind, eingeschränkt.

Von daher liegt der Erfindung das Problem zugrunde, für Kunststoffwannen von Kabelkanälen eine Aufständerung vorzuschlagen, die den zuvor genannten Randbedingungen für derartige Kanäle Rechnung trägt und sowohl auf Erdstützen als auch auf Wandstützen montiert werden kann.

Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weiterbildende Merkmale sind in den Unteransprüchen erfaßt.

Die Erfindung geht im Prinzip von den in der WO 94/21018 dargestellten Kabelkanälen aus und verwendet dazu unter anderem das Vorbiid des aufgestelzten Troges gemäß der DE 34 47 836 A1.

Die Kabelkanäle sind jedoch nur in kurzen Längen auf extrem großen Spritzmaschinen herstellbar, so daß eine einfach Übertragung der für sich bekannten Lösung nicht in frage kommt, weil ein derart geringer Stützenabstand in den meisten Fällen unwirtschaftlich wäre, zudem müßte mit dem Stützenabstand stets exakt die Trennfuge der Kanäle getroffen werden, um benachbarte Wannen der Kabelkanäle haltern zu können.

Aus diesem Grund wird erfindungsgemäß zunächst die Stütze mit einem sich in Längsrichtung des Kabelkanales erstreckenden Träger versehen, auf den dann die Wannen gestülpt werden, ohne daß diese nochmal separat an den Trägern befestigt werden müssen. Zu diesem Zwecke sind die Wannen mit Rücksprüngen versehen, die genau so ausgestaltet sind, daß sie die Träger aufnehmen können, sobald die Wanne über die Träger gestülpt wird. Idealerweise sind die Rücksprünge so gestaltet, daß die Wannen nach Aufstülpen die Träger oder Teile des Trägers nach Art eines Klemm- oder Schnappverschlusses umgreifen oder reibschlüssig halten. Eine geringfügige Längsverschieblichkeit auf den Trägern ist dabei durchaus erwünscht, um die Wannen ohne größere Fugen aneinanderreihen zu können. Die dazu verwendbaren Wannenverbinder sind in der WO 94/21018 dargestellt, können jedoch bei der Erfindung entfallen.

Anstelle derartiger Klemm- oder Schnappverschlüsse direkt an den Rücksprüngen können auch Teile der Wanne, vorzugsweise an ihren Seiten oder unter ihrem Boden so gestaltet sein, daß diese den Träger umgreifen oder reibschlüssig erfassen.

Für einen effektiven Übergang von Wanne zu Wanne und um auch eine noch so geringe Torsion der Wannen gegeneinander zu begrenzen, können die Wannenenden mit Zungen versehen sein, die jeweils Teil der Innenwandung der folgenden Wanne werden können.

Um der Gefahr der Störung von Gleisfreimeldesystemen zu entgehen oder auch einen ungewollten Kurzschluß mit einem herabfallenden Fahrdraht zu vermeiden, sind die Rücksprünge erfindungsgemäß so gestaltet, daß der Träger in der Form der Wanne verschwindet. Mit anderen Worten sind die Rücksprünge so geformt, daß die Träger bei montierter Wanne innerhalb der, von den Wannenaußenseiten definierten, Umhüllenden der Wanne liegt. So kann kein stromführendes Teil an die Träger gelangen. Dies gilt gleichermaßen für die eventuell innerhalb der Wanne liegenden beschädigten Kabel.

Die Träger sind in der Regel aus Metallprofilen gebildet, vorzugsweise aus Stahlprofilen. In einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich hier um Rechteckrohre oder Rundrohre, welche aus Korrosionsschutzgründen oder für einen besseren Reibschluß mit der Wanne noch zusätzlich mit Kunststoff beschichtet sein können. Allerdings sind auch T-Profile oder L-Profile oder U-Profile in entsprechender Ausbildung und Anordnung prinzipiell verwendbar, wenn ihnen auch Nachteile bezüglich Maßhaltigkeit, Torsion und/oder Oberflächenschutz - herstellungsbedingt - anhaften können.

Mit derartigen Metallprofilen können Traglasten von 100 kg pro Meter oder mehr, wie sie bahnüblich für Kabelkanäle gefordert werden, aufgefangen werden.

Idealerweise ruht jede Wanne auf zwei zueinander parallelen Trägern, die in horizontalem Abstand im unteren Teil der Wanne angeordnet sind, wenn die Wanne in ihrer Gebrauchslage ist.

Es ist für schmalere Wannenquerschnitte jedoch auch möglich, mit einem einzigen Profil in einem entsprechenden Rücksprung des Wannenbodens oder des die Wanne versteifenden, Rippensystems, z. B. den sich quer zur Wanne erstreckenden Versteifungsrippen, alle Lasten aufzunehmen. Insbesondere bei geteilten Wannen bietet sich ein derartiges Trägersystem an.

Erfindungsgemäß nicht unbedingt erforderlich, jedoch in der bevorzugten Ausführungsform die einfachste Art der Verbindung besteht darin, die Stützen in einem Abstand von 6, 8 oder 10 m mit derartigen Trägern zu verbinden, so daß eine horizontale Endlosstütze entsteht. Diese Träger werden aus Gründen der elektrischen Isolierung und der Korrosion und auch zur leichten Montierbarkeit mit Formstücken aus Kunststoff an den Stützen verschraubt. Diese Formstücke sollen trägerseitig so ausgebildet sein, daß sie die Stütze wenigstens teilweise umgreifen. Eine Verschraubung der Träger auf den Formstützen kann von der Unterseite her erfolgen, montagetechnisch einfacher ist es jedoch, z. B. ein Rechteckrohr in Gebrauchslage von der Seite her mit entsprechenden Flanschen der Formstücke durch Schrauben zu verbinden.

Die Träger selbst bestehen aus Stahlträgern oder ähnlichen Profilen, die vertikal ins Erdreich ragen oder als Stützen zunächst vertikal und/oder horizontal in ein benachbartes Mauerwerk, z. B. in eine Tunnelwand ragen und dort befestigt sind.

Anhand von Ausführungsbeispielen soll die Erfindung in einer Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:

Fig. 1a, b einen Teilschnitt durch eine etwa U-förmige Kunststoffwanne im Kontakt mit den Trägern und eine Trägerbefestigung;

Fig. 1b Stützanordnung für einen Kabelkanal gemäß Fig. 1a;

Fig. 2a, b zwei weitere Ausführungsformen der Erfindung unter Verwendung von Trägern aus Rundrohr bzw. Doppel-T-Profilen;

Fig. 3a, b andere Ausführungsformen der Erfindung mit die Wanne seitlich abstützenden L-förmigen bzw. H-förmigen Trägern;

Fig. 4 eine alternative Ausführungsform der Erfindung mit einem Träger aus Flachstahl mit aufgeschweißtem Bügeln;

Fig. 5 eine siebte Ausführungsform mit einem Träger aus Rechteckrohr;

Fig. 6 eine achte Ausführungsform mit einem U-förmigen Träger.

Fig. 1a zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kabelkanal 1. Ein Kanalelement mit Wanne 11 aus Polyethylen zur Aufnahme von Kabeln ist zwischen der Innenwand 12 jeweils zu den Außenwänden 13 bzw. 14 hin und begrenzt durch die Auflagen 15, 16 für den Deckel 17, durch Rippen 150 bzw. 160 versteift. Diese Querrippen können je nach Länge der Wanne 11 in regelmäßigen Abständen längs der Wanne angeordnet sein. Die Ausläufer 152, 162 der Rippen enden in der Bodenversteifung 165.

Entlang der die gesamte Wanne 11 außen abschließenden Wände 13, 14 verlaufen von der Unterkante 153, 163 der Rippen 150, 160 die Rippenteile 151 bzw. 161, in vertikaler Richtung und enden in Vorsprüngen 154 bzw. 164.

Zwei rechteckige Stahlrohre 18 ruhen - in nicht dargestellter Weise - auf einer Vertikalstütze oberhalb des Bodens. Die Rohre sind so positioniert, daß ihre Außenwände die Distanz D haben.

Nach Vormontage der Rohre 18 auf der Stütze kann die komplette Wanne 11 über die Rohre 18 gestülptwerden, so daß diese in den durch Kanten 151, 152, 153 bzw. 161, 162, 163 der Rippen 150 bzw. 160 gebildeten Rücksprünge eingreifen. Mit geringen Anpressdruck rasten die Rohre 18 nach elastischem Rückbiegen der Vorsprünge 154 bzw. 164 um das Vorspannmaß DX in den Rücksprüngen ein und halten die Wanne 11 in Gebrauchslage, so wie in Fig. 1a dargestellt. Der Deckel 17 kann, wie für sich aus der WO 94/21018 bekannt, später eingesetzt werden, wenn die Kabel in der Wanne liegen.

Das Distanzmaß zwischen den Rippen 151-161 kann etwas kleiner als das Maß D gestaltet sein, so daß die Wanne 11 auf den Rohren 18 klemmend gehalten wird. In diesem Fall könnte auf die elastischen Vorsprünge 154, 164 verzichtet werden. Zur Verbesserung des Reibschlusses zur Wanne können die Rohre mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen sein. Diese verhindert während der Lagerzeit oder Montagezeit auch eine Korrosion der Rohre.

Die Rohre 18 werden im Abstand von z. B. 6 m auf Stützen gelagert, so daß sich ein endloses Trägerpaar aus Rohren 18 ergibt, auf dem kurze Wannen von z. B. 1 m Länge arretiert werden können.

Die Träger werden gemäß Fig. 1b so in das Querschnittsprofil der Wanne eingebunden, daß sie nicht überstehen. Dadurch können keine Kontakte mit herabfallenden Oberleitungen entstehen.

Fig. 1b zeigt eine mögliche Befestigung der Rohre 18 aus einem Ständerwerk 2 für einen Kabelkanal 1 gemäß Fig. 1a.

Zwischen den nicht dargestellten Rippen 160 ruht Rohr 18 auf Stützen 22 aus T-Profil. Ein Formstück 21 aus Kunststoff mit Basis 210 und Kopfflansch 213ist mittels Schrauben 221 auf dem T-Profil befestigt und isoliert das Rohr 18 von dem T-Profil. Das Rohr 18 ist zwischen die Flansche 211, 212 des Formstückes 21 eingefügt und dort durch z. B. Blechschrauben 214, welche den Flansch 212 und die Wand des Rohres durchgreifen, fixiert. Nunmehr kann die Wanne 11, hier als Außenwand 14 dargestellt, über das Rohr gestülpt werden.

Die Montage dieses Kabelkanales 1 wird durch die angegebene Arbeitsfolge sehr vereinfacht.

Fig. 2a, b zeigen alternative Kabelkanäle 3 bzw. 4 mit Wanne 31 bzw. 41 entsprechend Fig. 1a.

In Fig. 2a ist jedoch die Rippe 350 zwischen der Innenwand 32 und der Außenwand 33 im unteren Bereich mit den Teilen 331 und 332 so gestaltet, daß ein Rundrohr 38 mit Beschichtung 381 als Träger aufgenommen werden kann. In dem so gebildeten Rücksprung wird der Träger hinter den elastischen Nasen 333, 334 nach Art eines Schnappverschlusses gehalten.

Fig. 2b zeigt den Kabelkanal 4 mit Wanne 41 und Außenwand 44. Der Träger ist als Doppel-T-Träger 48 ausgebildet und wird von den vertikalen Fortsätzen 461, 462 der Rippe 460 gehalten. Die Klinke 464 umgreift den unteren Flansch des Trägerprofiles und hält so die Wanne in Gebrauchslage. Die Wannen 31, 41 können wie gemäß Fig. 1a beschrieben über den Träger gestülpt werden.

In den Fig. 3 bis 6 sind geringfügig andere Wannenformen dargestellt, die aber nach demselben Erfindungsprinzip gehalten werden.

Fig. 3a mit Kabelkanal 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der eine Stütze 56 horizontal aus einer Tunnelwand 50 ragt.

Auf die als T-Profil mit horizontalem oberen Flansch ausgebildeten Stütze 56 ist ein Kunststoff-Formstück 57 aufgesetzt. Beide Teile sind durch Schrauben 572miteinander verbunden. Die Flansche 571, 573 umschließen ein als horizontaler Träger 58 ausgebildetes Rechteckrohr und arretieren dieses durch Schrauben 574.

Die Wanne stützt sich mit ihrer Außenseite der Innenwand 51 an den Flansch 570, 573 des Formstückes ab und ruht andererseits mit der Deckelauflage 52 und der Außenwand 53 auf dem Rechteckrohr. Das Rechteckrohr ist hier maximal so lang wie der Abstand zweier Rippen 55 des Kabelkanals 5.

Fig. 3b zeigt den Kabelkanal 6 in ähnlicher Ausführung wie der Kanal 5, abgestützt auf einem T-Profil 66 in Tunnelwand 60.

Auf dem Profil ist ein Formstück 67 aus PVC mittels Schraube 672 befestigt dieses trägt ein H-Profil 68, verschraubt mittels Verbinder 671. Das Profil 68 kann wiederum mit Kunststoff ummantelt sein.

Der Flansch 681 und der Steg 683 des Profiles 68 halten die Wanne 61 an den komplementär geformten Rippenteilen 652, 651. In diesem Fall kann natürlich auch ein H-Profil verwendet werden, bei dem der Flansch 682 ebenfalls mit seinem Querschnitt innerhalb der Breite der Rippe 65 liegt.

Anstelle der hier durchbrochenen oder teilweise abgearbeiteten Rippe 65 kann diese auch in gleicher Weise als Vollrippe wie in Fig. 3a ausgebildet sein. In diesem Fall läuft der Flansch 682 des H-Profiles 68 von Stützen 66 zu der nächsten z. B. 4 m entfernten Stütze 66 durch, während die Flanschteile 681, 683 jeweils im Bereich der Rippe 65 ausgeklinkt sind.

Fig. 4 zeigt einen Kabelkanal 7 mit unterem Wannenteil, der auf einer in Erdreich 70 verankerten Stütze 76 mit Tellerflansch 761 ruht. Eine isolierendes Formstück 763 trennt den Träger 78, der innerhalb der Wanne bzw. deren Rippe 75 liegt, von der Stütze. Der Träger 78 hat in Abständen bügelartige Flanschstücke 782, die vor jeder Rippe 75 in von der Innenwand 71 der Wanne rückspringenden Zapfen 72 eingreifen und so die Wanne haltern. Schrauben 761 und 783 halten den Ständer zusammen.

Fig. 5 zeigt einen Kabelkanal 8 analog Fig. 4. Der Boden 82 der Wanne ist im Mittelteil hochgezogen, so daß sich eine Wanne mit Mittelsteg ergibt. Die Versteifungs-Querrippe 85 ist im Mittelteil 855 unterbrochen. Dadurch ergibt sich ein Rücksprung in der Rippe, in den zwischen den Kanten der 853, 854 der Rippe 85 und dem Boden 82 ein Profil 88 Platz findet. Die Wanne wird durch die Kunststoff-Nasen 851, 852 auf dem Profil 88 gehalten.

Fig. 6 zeigt schließlich ein von einer nicht dargestellten Stütze gehaltenes U-Eisen 98 als Träger für einen Kabelkanal 9.

Die Versteifungsrippen 95 für den Wannenboden 91 weist eine zu dem U-Eisen 98 komplementäre Aussparung auf, damit die Wanne über den Träger gestülpt werden kann und durch Einrasten hinter den elastischen Nasen 951, 952 gehalten wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufgeständerter Kabelkanal (1-9), umfassend Stützen, an den Stützen angeordnete, sich in Längsrichtung des Kabelkanals erstreckende Träger (18, 38, 48, 58, 68, 78, 88, 98), sowie zu einem Kabelkanal aneinander reihbare Wannen (11, 31, 41, 51, 61, 71, 82, 91) aus Kunststoff, die außenseitig Rücksprünge haben, welche über den Träger stülpbar sind.
  2. 2. Kabelkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksprünge so tief sind, daß der Träger bei montierter Wanne innerhalb der Umhüllenden der Wanne liegt.
  3. 3. Kabelkanal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wanne mittig im Boden oder unter dem Boden in einer Querrippe mindestens einen Rücksprung aufweist.
  4. 4. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wanne auf zwei zueinander parallelen Trägern ruht.
  5. 5. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannen mit Teilen derselben auf dem Träger nach Art eines Klemm- oder Schnappverschlusses gehalten ist.
  6. 6. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger als Metallprofile, vorzugsweise Hohlprofile, ausgebildet sind.
  7. 7. Kabelkanal nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger außen mit Kunststoff beschichtet sind.
  8. 8. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger die Stützen miteinander verbinden.
  9. 9. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger mittels Formstücken aus Kunststoff mit den Stützen verbunden sind.
  10. 10. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke die Träger an ihrer Unterseite wenigstens teilweise umgreifen.
  11. 11. Kabelkanal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinander reihbaren Wannen aus Kunststoff mit einer im Querschnitt u-förmigen Innenwandung, die jeweils in Vorsprüngen, die Teil der Innenwandung der benachbarten Wanne werden, enden.






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