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Dokumentenidentifikation DE19708624A1 30.04.1998
Titel Windwelle
Anmelder Lorek, Harald, 38226 Salzgitter, DE
Erfinder Lorek, Harald, 38226 Salzgitter, DE
DE-Anmeldedatum 27.02.1997
DE-Aktenzeichen 19708624
Offenlegungstag 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse F03D 5/04
IPC-Nebenklasse H02K 7/18   
IPC additional class // B61C 11/00,B64D 41/00  
Zusammenfassung Das Patent kann zur Anwendung kommen:
a) Autotechnik (Fahrzeugtechnik); b) Flugzeugtechnik; c) Schienenfahrzeuge (Deutsche Bahn); d) Magnetschwebebahn (Transrapid); e) Energietechnik (allgemein).
Das Material der Welle je nach Objekteinbau variabel:
a) Kunststoff; b) Aluminium; c) Magnesium; d) Stahl; e) Titan (Flugzeuge); f) Leichte Metall-Legierungen.
Vorteile/Anwendungsgebiete:
a) Fahrzeugtechnik (Fig. 2).
Die erzeugte Energie kann genutzt werden:
1) Betrieb/Licht; 1a) Heizung/Sitzheizung; 2) Betrieb/Radio; 3) allgemeiner elektrischer Betrieb (z. H. Heizung, Klima); 4) allgemeiner Notstrom (unabhängiges Notstromsystem); 5) Starthilfe bei Frost oder Batterie-Defekt; 6) bessere Batterie-Aufladung während der Fahrt.
Weitere Vorteile wären:
1) Verkleinerung/Gewichtsabnahme Batterie; 2) Verkleinerung/Gewichtsabnahme Lichtmaschine; 3) Entfallen von Kabelanschlüssen/Verkleinerung Kabelbaum; 4) Gewichtsabnahme Kühlergrill (durch Windeintrittskanal); 5) Bessere Motorkühlung durch den einströmenden Fahrtwind.
Weitere technische Verbesserungen würden beim Einbau von Ingenieuren sicherlich erkannt werden.
b) Flugzeugtechnik.
Energie kann eingesetzt werden für (Fig. 3).
1) Unabhängiges Notstromaggregat (Notstromsystem); 2) Beleuchtung; 3) Belüftung/Heizung; 4) Heizung/Tragflächen (bei Vereisung); 5) allgemeine...

Beschreibung[de]

Der Einbau der Windwelle kann in Pkw's, Lkw's, Bussen, Bahnen, Transrapid und Flugzeugen erfolgen (Fig. 2, 3a und 3b). Der Einbau erfolgt quer zur Fahrtrichtung im jeweiligen Fahr- oder Flugzeug (in der Frontpartie).

Oberbegriff: Windwelle (Größe ∅ variabel).

Durch den Einbau wird natürliche Energie (Windenergie) in elektrische Energie umgewandelt. Der Betrieb der Welle erfolgt dadurch, daß Fahrtwind auf gekrümmte Schaufeln der Welle strömt, die mit halbem Durchmesser (Welle) direkt in Verbindung mit einem Windeintrittskanal (Fig. 4) steht.

Durch Anschrägung des Windeintrittskanals kann der Winddruck wesentlich erhöht werden (höhere Effektivität). Der heutige Stand der Technik ist, daß die elektrische Energie von Fahrzeugen/Flugzeugen mit Batterien erzeugt wird (Vorteile siehe Seite 10 bis 12).

Meine Erfindung, die Windwelle, ermöglicht die Verkleinerung der Batterie und der Lichtmaschine und damit Gewichtsersparnis und Treibstoffersparnis.

Durch den Einbau der Welle kann über zusätzliche Energie oder in Notfällen oder Defekten über eine Ersatz- oder Notstromenergie verfügt werden. Dies würde die Sicherheit wesentlich erhöhen. Die Energie wird gewonnen durch feststehende Wicklungen rechts und links an den beiden Wellenenden (Arretierungen). Generatoren rechts und links speichern die Energie. Durch den Einbau mehrerer Windwellen übereinander oder hintereinander oder versetzt ließe sich die Effektivität steigern (Fig. 5), (Fig. 6) und (Fig. 7).

Etwaige auftretende zu laute Fahrgeräusche könnten durch einfache Abdämmung beseitigt werden (Fig. 8). Denkbar wären auch freistehende Windwellen (Fig. 9) auf dem Dach von Bahnen, Lkw's und Bussen (Fig. 10).

Die Energie wird mit dem Fahrtwind erzeugt, der die Frontpartie des Fahr- oder Flugzeuges trifft. Je schneller das Fahrzeug/Flugzeug sich vorwärts bewegt, desto höher das Energieaufkommen und damit die Energiegewinnung.

Denkbar wären auch Windwellenkästen, die pro Seite (6 Seiten) mehrere Windwellen untereinander eingebaut hätten, nach dem gleichen Prinzip mit feststehenden Wicklungen und Generatoren.

Die erzeugte Energie (1 Fläche wird immer belastet) könnte direkt ins Stromnetz (Verbrauchernetz) eingespeist werden, indem man sie auf Strommasten errichtet (1 Kasten pro Stromleitung - Fig. 11). Wellenkästen könnten auch Energie für Privatverbraucher Erzeugen/Aufstellen auf Hausdächern (Fig. 12). Freistehende Wellen, bei denen der Fahrtwind über den gesamten Wellendurchmesser wirkt, eignen sich zum Einbau auf dem Dach von Bahn/Lkw/Bus (Fig. 9). Weitere Zusammenfassung auf den Seiten 8-14.

Nach dem heutigen Stand der Verkehrstechnik bedeutet die Windwelle ein absolutes Novum, da die Windenergie durch die Windwelle in elektrische Energie umgewandelt wird. Bisher wird die elektrische Energie von Batterien erzeugt. In Verbindung mit dem Windeintrittskanal an Fahrzeugen/Flugzeugen (Novum) und den beiderseitigen Generatoren mit feststehenden Wicklungen (Einbau = Novum) hat man unabhängige, zusätzliche Energie zur Verfügung. Das Prinzip der Energie-Gewinnung mittels Wind kraft ist durch Windkraftanlagen (Windräder) bekannt, kommt aber in der Fahrzeug- und Flugtechnik nicht vor.


Anspruch[de]
  1. 1. Windwelle

    gekennzeichnet durch gekrümmte Schaufeln, um den Winddruck besser wirken zu lassen (mehr Andruckfläche).

    Gekennzeichnet durch den Quereinbau im Fahrzeug in Fahrrichtung (Fahrtwind von vorne).

    Gekennzeichnet durch den Höheneinbau, so daß der Winddruck auf den halben Wellendurchmesser einwirkt.
  2. 2. Windeintrittskanal

    Gekennzeichnet durch Anschrägung, um mehr Winddruck wirken zu lassen.

    Gekennzeichnet dadurch, daß der Winddruck auf den halben Wellendurchmesser der Windwelle wirkt.
  3. 3. Generatoren

    Gekennzeichnet durch den Einbau links und rechts fest mit der Windwelle.
  4. 4. Einbau der Windwelle in Pkw's, Lkw's und Bussen.

    Einbau der Windwelle in Bahnen und Transrapid.

    Einbau der Windwelle in Flugzeugen.

    Einbau von freistehenden Windwellen auf Dächern von Lkw's, Bussen und Bahnen.

    Windwellenkästen auf Strommasten und Hausdächern.






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