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Dokumentenidentifikation DE19745842A1 30.04.1998
Titel Andrückvorrichtung für ein in Berührung mit einem magnetischen Lese-Schreibkopf befindliches magnetisches Medium
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Steele, Jeffrey Mark, Pittsford, N.Y., US;
Brewen, Alan Thomas, Pittsford, N.Y., US;
Argento, Patrick John, Rochester, N.Y., US;
Fitzgerald, Scott Michael, Rochester, N.Y., US;
Oleson, Frederick John, Brockport, N.Y., US;
Chrisler, Jan Allen, Rochester, N.Y., US
Vertreter Lewandowsky, K., Pat.-Ass., 73342 Bad Ditzenbach
DE-Anmeldedatum 16.10.1997
DE-Aktenzeichen 19745842
Offenlegungstag 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse G11B 5/41
Zusammenfassung Ein Aufzeichnungsgerät umfaßt einen ersten starren Rahmen (80), einen vom ersten Rahmen gehalterten Magnetkopf (14), eine Andrückvorrichtung (37) mit einem zweiten starren Rahmen (38), der eine elastisch verformbare Blattfeder (40) haltert, die in Eingriff mit einem magnetischen Medium (16) gelangt, um es in Berührung mit dem Magnetkopf zu bringen, einen auf dem ersten Rahmen gelagerten Träger (100), der sich auf den Magnetkopf zu- und von diesem wegbewegt und an dem die Andrückvorrichtung gehaltert ist, ein Federelement (110), das den Träger zum Magnetkopf hin vorspannt, wobei der Träger und die Andrückvorrichtung gegen die Vorspannung des Federelements vom Magnetkopf derart wegbewegbar sind, daß der Magnetkopf reinigbar ist, ohne daß das Gerät auseinandergenommen werden muß. Die Andrückvorrichtung (37) umfaßt einen starren Rahmen (38), der eine elastisch verformbare Blattfeder (40) haltert, die in Eingriff mit einem magnetischen Medium (16) gelangt, um es in Berührung mit einem Magnetkopf (14) zu bringen. An dem starren Rahmen (38) sind zwei Befestigungselemente (42, 44; 52; 54) vorgesehen, die die jeweils einander gegenüberliegenden Enden (46, 48) der Blattfeder festhalten, wobei die Befestigungselemente derart ausgebildet sind, daß, wenn die Blattfeder zwischen den beiden Elementen liegt, sie sich derart biegt, daß sie einen kontinuierlichen Bogen (50) bildet, der konvex vom starren Rahmen weg verläuft, wobei die einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder ...

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Andrückvorrichtung für ein in Berührung mit einem magnetischen Lese-/Schreibkopf befindliches magnetisches Medium.

US-A-5,274,522 offenbart eine Magnetkopf-Medium-Andrückvorrichtung der in Fig. 1 und 2 dieser Patentbeschreibung dargestellten allgemeinen Art. Die Andrückvorrichtung kann Bestandteil einer Magnetband- oder Filmkassette, einer Magnetaufzeichnungs-/Lesevorrichtung oder einer fotografischen Kamera sein. Eine Magnetkopf-Baugruppe 10 umfaßt eine starre Montage- oder Aufspannplatte 12, an der ein magnetischer Lese-/Schreibkopf 14 beweglich gehaltert ist. Ein in Fig. 1 nur teilweise gezeigtes magnetisches Medium 16 wird an dem Kopf 14 vorbei transportiert und dabei von einer Kopf-Medium-Andrückvorrichtung 18 mit dem Kopf 14 in Berührung gebracht. Als Medium 16 kann ein herkömmliches Magnetband oder ein herkömmlicher fotografischer Film mit einer weitgehend durchsichtigen magnetischen Beschichtung verwendet werden. In der Andrückvorrichtung 18 ist ein elastisch verformbarer blattartiges Andrückelement 20, wie z. B. eine kleine Blattfeder aus Metall, in einem Hohlraum 22 in einem starren Montageblock oder Rahmen 24 eingespannt. Der Hohlraum 22 wird durch mindestens zwei einander gegenüberliegende, nach außen gewölbte Wände 26, 28 begrenzt, die so geformt sind, daß sie das Andrückelement 20 bogenförmig gebogen mit zwei einander gegenüberliegenden Schenkelabschnitten 30, 32 in den Hohlraum einspannen.

Fig. 2 zeigt das Andrückelement 20 in gestrichelten Linien in der Form, die dieses annimmt, wenn es anfangs gebogen und in den Hohlraum 22 eingesetzt wird. Der Einfachheit halber wurde das Medium 16 nicht dargestellt. Der Kopf 14 ist aus seiner normalen Arbeitsstellung verschoben und befindet sich hier in unmittelbarer Nähe des Andrückelements 20. Wenn eine zylindrische Berührungsfläche des Kopfs 14 an das Medium 16 angedrückt wird, legt sich das Medium an einen mittleren Abschnitt 34 des Andrückelements 20 an. Dieses verformt sich dann zu der in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien gezeigten Stellung, in der die Schenkelabschnitte 30, 32 auseinander gespreizt sind und die einander gegenüberliegenden Wände 26, 28 des Hohlraums 22 berühren, während der mittlere Abschnitt 34 durch eine Öffnung 36 ganz wenig aus dem Hohlraum 22 ragt. Bei Benutzung der Baugruppe 10 wird das Medium 16 zwischen dem Kopf 14 und dem Andrückelement 20 eingefädelt. Der Kopf 14 ist in der Regel unbeweglich an der Aufspannplatte 12 befestigt, und zwar in einer Stellung, in der sich das Andrückelement 20 so weit durchbiegen kann, daß sich das Medium zwischen demselben und dem Kopf einfädeln läßt. Wenn das Medium 16 durch die Kopfbaugruppe 10 gezogen wird, muß die Elastizität des Andrückelements eine für magnetische Schreib- und Lesevorgänge einwandfreie Berührung zwischen Kopf und Medium gewährleisten. Die Stellung des Kopfs 14 relativ zu dem Andrückelement 20 bleibt während des Transports des Mediums durch die Baugruppe unverändert.

Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Baugruppe hat sich bei einer Vielzahl von Anwendungen bewährt, gelegentlich aber auch zu Problemen geführt. Einige Aufzeichnungsmedien, insbesondere der vorher erwähnte fotografische Film, können bei bestimmten Umgebungstemperaturen und -feuchtigkeiten klebrig werden. Dies kann dazu führen, daß, wenn das Medium 16 mit mäßiger Geschwindigkeit an dem Andrückelement 20 vorbeitransportiert wird, dieses sich in dem Hohlraum 22 dreht, so daß der mittlere Abschnitt 34 nicht dauernd an dem Medium anliegt. Die wünschenswerte enge Berührung zwischen dem Andrückelement 20, dem Medium 16 und dem Kopf 14 ist dann nicht mehr gewährleistet, so daß die Qualität der magnetischen Schreib- oder Lesevorgänge beeinträchtigt ist.

Bereits bekannt sind Andrückvorrichtungen, bei denen eine Andrückfeder an beiden Enden fest eingespannt ist. So offenbart beispielsweise US-A-5,285,324 eine Aufspannplatte mit einem Satz U-förmiger Materialstützsegmente oder Federn. Eine ähnliche Anordnung wird in der veröffentlichten Anmeldung SU-980, 154-T gezeigt. Im entspannten Zustand, bevor die Stützsegmente mit einem Magnetkopf in Berührung gebracht werden, ist das U-Profil in der Mitte flach und mit den Schenkelenden an einer Abstützung befestigt. Wenn die flachen mittleren Abschnitte der Segmente ein magnetisches Medium an einen Kopf andrücken, verformen sie sich konkav. Es hat sich jedoch gezeigt, daß infolge der anfänglichen Flachheit der mittleren Abschnitte beim Anlegen der flachen mittleren Abschnitte an ein magnetisches Medium, um dieses mit einer in der Regel zylindrischen Berührungsfläche eines Kopfes in Berührung zu bringen, zwischen Kopf und Medium keine hinreichend zuverlässige Berührung für ein einwandfreies Lesen oder Schreiben magnetischer Daten gewährleistet ist. Versuche haben ergeben, daß eine anfänglich flache Andrückfeder offensichtlich zu einer linienförmigen Berührung zwischen Medium und Kopf führt. Bei weiterer Durchbiegung neigt die Andrückfeder dazu, sich von der ersten Berührungslinie wegzubewegen und auf beiden Seiten des Aufzeichnungsspalts des Kopfs zwei Berührungslinien zu bilden. Dies hat eine schlechte Qualität der magnetischen Lese- oder Schreibvorgänge zur Folge.

Bei einigen Anwendungen der Baugruppe 10, wie z. B. Vorrichtungen zum Herstellen von fotografischen Abzügen, werden viele, verhältnismäßig kurze Längen des Mediums 16 in Längsrichtung zusammengeklebt und mit mäßiger Geschwindigkeit durch die Baugruppe 10 transportiert. Die Klebestellen bestehen in der Regel aus zwischen aufeinanderfolgenden Längen des Mediums verlaufenden Streifen. Infolgedessen trifft die Baugruppe 10 beim Vorbeitransport jeder Klebestelle auf eine erhöhte Dicke. Da sich die Stellung des Kopfs 14 relativ zur Andrückfeder 20 im Betrieb nicht verändert, ist die durch weitere Durchbiegung desselben an den Klebestellen gegebene Nachgiebigkeit begrenzt. So kann die Andrückfeder 20 beispielsweise so ausgebildet werden, daß sie Klebestellen bis zu einer Dicke von 0.020 Zoll (0,504 mm) durchläßt. Bei dickeren Klebestellen ist jedoch damit zu rechnen, daß diese zumindest teilweise in der Baugruppe 10 hängen bleiben und beträchtliche Schäden an dem Aufzeichnungsmedium und den Bauteilen der Baugruppe 10 verursachen.

Wenn die einwandfreie Berührung zwischen Medium 16 und Kopf 14 ausschließlich von der geometrischen Gestaltung und den Werkstoffeigenschaften der Andrückfeder 20 abhängt, müssen für Kennwerte wie z. B. Dicke, Länge, Breite und Werkstoffeigenschaften des Blattfeder ebenso wie für den Krümmungsradius der Berührungsfläche des Magnetkopfs 14 sehr enge Toleranzen vorgeschrieben werden. Montage und Einstellung des Verstärkers relativ zu dem Magnetkopf können dann zu einem schwierigen und zeitaufwendigen Vorgang werden.

Der Kopf 14 kann zwar etwas bewegt werden, um ihn außer Eingriff mit der Andrückfeder 20 zu bringen, der daraus resultierende Abstand zwischen Kopf und Andrückfeder bleibt jedoch gering, in der Größenordnung von wenigen Tausendstel Zoll (Hundertsteln Millimeter). Zum Reinigen oder Überprüfen des Kopfs 14 muß daher die gesamte Baugruppe 10 von dem Transportsystem der zugehörigen Vorrichtung entfernt und dann zerlegt werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Magnetkopf-Baugruppe und eine verbesserte Andrückvorrichtung zu schaffen, mit denen diese Probleme gelöst werden.

Ein erfindungsgemäßer Aufzeichnungskopf umfaßt einen ersten starren Rahmen, einen von dem ersten Rahmen gehalterten Magnetkopf und eine Kopf-Medium-Andrückvorrichtung. Die Andrückvorrichtung umfaßt einen zweiten starren Rahmen, der eine elastisch verformbare Blattfeder haltert, die an ein magnetisches Medium angelegt wird, um es mit dem Kopf in Berührung zu bringen. Auf dem ersten Rahmen ist ein Träger gelagert, der sich auf den Kopf zu und von diesem wegbewegt und von dem die Andrückvorrichtung gehaltert ist. Ein Federelement spannt den Träger zum Magnetkopf hin vor. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Träger und die Andrückvorrichtung gegen die Vorspannung durch das Federelement vom Magnetkopf derart wegbewegbar sind, daß der Magnetkopf reinigbar ist, ohne daß die Vorrichtung auseinander genommen werden muß.

Eine erfindungsgemäße Kopf-Medium-Andrückvorrichtung umfaßt einen starren Rahmen, der eine elastisch verformbare Blattfeder haltert, die an ein magnetisches Medium angelegt wird, um es in Berührung mit einem Magnetkopf zu bringen. Die Andrückvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß der starre Rahmen zwei Befestigungselemente aufweist, die die jeweils einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder festhalten. Die Befestigungselemente sind derart ausgebildet, daß, wenn die Blattfeder zwischen den beiden Elementen liegt, sie sich derart biegt, daß sie einen kontinuierlichen Bogen bildet, der konvex vom starren Rahmen weg verläuft, wobei die einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder bezüglich des starren Rahmens drehsicher gelagert sind, so daß, wenn der Magnetkopf gegen einen mittleren Abschnitt des Bogens gedrückt wird, dieser Abschnitt sich zum starren Rahmen hin biegen kann, während die einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder im Rahmen drehsicher festliegen.

Die Erfindung bietet verschiedene Vorteile. Da die Enden der Blattfeder der Andrückvorrichtung an einem starren Rahmen oder Montageblock befestigt sind, kann sich die Blattfeder bei Betrieb der Vorrichtung nicht drehen, so daß eine gute Berührung zwischen dem Magnetkopf, dem Medium und der Blattfeder gewährleistet ist. Der komplexe Hohlraum der bekannten Andrückvorrichtung entfällt. Die Blattfeder sollte während der Montage und im Einsatz keine bleibende plastische Verformung erfahren, so daß sich die Eigenschaften der Feder, von verschleißbedingten Änderungen abgesehen, im Einsatz weniger ändern dürften. Die Gefahr einer Beschädigung der Blattfeder während der Montage ist geringer, da eine plastische Verformung nicht erforderlich ist.

Hinsichtlich der konstruktiven Auslegung ist mit einem beträchtlichen Gestaltungsfreiraum zu rechnen, da die mechanischen Eigenschaften der Blattfeder, der Winkel zwischen der Blattfeder und dem starren Rahmen oder Montageblock und die Arbeitslänge der Blattfeder entsprechend der gewünschten Berührungsfläche und der Druckverteilung zwischen der Blattfeder, dem Medium und dem Magnetkopf gewählt werden können. Dickere Klebestellen können infolge der erhöhten Nachgiebigkeit der Halterung für die Andrückvorrichtung ohne weiteres bewältigt werden.

Die Verstellbarkeit der Halterung der Andrückvorrichtung macht es möglich, für die Blattfeder und deren Befestigung an dem Montageblock weniger enge Toleranzen vorzuschreiben, da die Durchbiegung der Vorspannfeder der Halterung so eingestellt werden kann, daß die gewünschte erste Berührung gewährleistet ist. Infolge der Verstellbarkeit der Halterung für die Andrückvorrichtung kann diese Vorrichtung zum Reinigen oder Überprüfen ohne Schwierigkeiten von dem Magnetkopf wegbewegt werden, ohne deswegen zerlegt werden zu müssen.

Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Magnetkopf-Baugruppe nach dem Stand der Technik,

Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Frontansicht der in Fig. 1 gezeigten Baugruppe,

Fig. 3A eine schematische Frontansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Magnetkopf-Baugruppe

Fig. 3B eine teilweise im Schnitt dargestellte Teilansicht einer Seite der in Fig. 3A gezeigten Baugruppe mit einer mechanischen Klemmbefestigung,

Fig. 4A eine schematische Frontansicht einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Magnetkopf-Baugruppe,

Fig. 4B eine teilweise im Schnitt gezeigte Teilansicht einer Seite der in Fig. 4A gezeigten Baugruppe mit einer punktgeschweißten Befestigung,

Fig. 5 eine Frontansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Magnetkopf-Medium-Andrückvorrichtung,

Fig. 6 eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Magnetkopf-Baugruppe und

Fig. 7 eine Seitenansicht der in Fig. 6 gezeigten Baugruppe.

Die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden ausführlich beschrieben. Identische Elemente sind in den verschiedenen Darstellungen der Zeichnung jeweils mit denselben Bezugsziffern bezeichnet worden.

Fig 3 bis 5 zeigen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Kopf-Medium-Andrückvorrichtung 37. Bei der in Fig. 3A und 4A gezeigten Ausführungsform haltert ein starrer Rahmen oder Montageblock 38 eine elastisch verformbare Blattfeder 40 mit zwei in dem Rahmen 38 geformten Befestigungselementen, wie z. B. Schlitzen 42, 44. Um die Vorrichtung zu montieren, wird die Blattfeder 40 elastisch gebogen. Dabei werden ihre einander gegenüberliegenden Enden 46, 48 in die Schlitze 42, 44 geschoben. Die Blattfeder 40 ist vorzugsweise so lang, daß die Enden 46, 48 in dem entsprechenden Schlitz am Boden anschlagen. Die Schlitze können 0.040 bis 0.120 Zoll (1,02 bis 3,06 mm) tief sein. Die Schlitze können zum Rahmen konvergent verlaufen, wie in Fig. 3A gezeigt, im wesentlichen parallel, wie in Fig. 4A gezeigt, oder auch divergent (nicht dargestellt). Um ein unbeabsichtigtes Herausschlüpfen der Blattfeder zu verhindern, können die einander gegenüberliegenden Enden mit einem geeigneten Kleber oder durch enge Tolerierung in den Schlitzen verankert werden. Auf diese Weise bildet die durchgebogene Blattfeder 40 ohne plastische Verformung einen sich konvex vom Rahmen 38 entfernenden kontinuierlichen Bogen. Diese im wesentlichen freitragende Einspannung der Blattfeder 40 an den beiden Enden bewirkt eine drehsichere Lagerung der Enden relativ zum Rahmen 38. Die Andrückfeder kann sich infolgedessen nicht drehen und außer Eingriff gelangen, wie dies bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Baugruppe gelegentlich der Fall ist. Wie der Fachmann weiß, können als Befestigungselemente statt der Schlitze 42, 44 auch, wie in Fig. 3B schematisch gezeigt, eine mechanische Klemme oder Stellschraube 52 oder, wie in Fig. 4B schematisch gezeigt, eine Punktschweißverbindung an den Enden der Blattfeder verwendet werden. Des weiteren könnten die Außenränder der Schlitze auch gewellt ausgebildet sein (nicht dargestellt).

Wenn der Kopf 14, wie in Fig. 3A und 4A gezeigt gegen den mittleren Abschnitt der Blattfeder 40 gedrückt wird, stellt die Blattfeder zunächst eine linienförmige Berührung her und biegt sich dann so durch, daß ein kurzer konkaver Mittenabschnitt entsteht, in dem die Blattfeder den Kopf berührt. Im Bereich des konkaven Mittenabschnitts ist eine gute Berührung gewährleistet, so daß auf den Kopf ein gleichbleibender Druck ausgeübt wird. In der Darstellung in Fig. 3A und 4A ist das Medium 16 zwischen der Andrückfeder und dem Kopf nicht vorhanden. Für den Fachmann kann jedoch kein Zweifel bestehen, daß, wenn das Medium vorhanden ist, die Blattfeder sich genau so durchbiegt, so daß eine für eine gute Qualität des Lese- oder Schreibvorgangs ausreichende Berührung des Mediums mit dem Kopf gewährleistet ist. Da die Enden 46, 48 relativ zum Rahmen 38 drehsicher gelagert sind, kann die Berührung während des Transports des Mediums durch die Vorrichtung in beiden Richtungen nicht verlorengehen.

Für eine Blattfeder 40 mit gegebener Länge, Breite und Dicke und gegebenen Werkstoffeigenschaften beeinflußt die bei der Montage erforderliche Durchbiegung der Feder die Steifigkeit der Feder in der Andrückvorrichtung 37. An den Punkten 56, 58, an denen die Blattfeder 40 aus dem Rahmen 38 ragt, wird zwischen (a) den Schlitzen 42, 44 und der Blattfeder 40 und (b) der Senkrechten P zu einer Bezugsebene 59 am Rahmen 38 ein Winkel α gebildet. Der Winkel α erstreckt sich zwischen der Senkrechten P und einer Längsachse durch die Schlitze 42, 44 und die Blattfeder 40. Die Steifigkeit wird ferner auch durch den direkt zwischen den Punkten 56, 58 gemessenen Abstand D und durch die entlang der Feder zwischen den Punkten 56, 58 gemessene Arbeitslänge der Blattfeder beeinflußt. Im allgemeinen gilt, daß die Steifigkeit umso größer ist, je mehr die Blattfeder 40 aus ihrer gestreckten Form gebogen wird. In der konstruktiven Auslegung kann die Steifigkeit durch Änderung des Abstands D, der Arbeitslänge, des Winkels α und der mechanischen Eigenschaften und Werkstoffeigenschaften der Blattfeder erheblich beeinflußt werden. Im Rahmen 38 kann erforderlichenfalls eine Aussparung 60 vorgesehen werden, in die die Blattfeder bei anliegendem Magnetkopf ausweichen kann, beispielsweise um eine besonders dicke Klebestelle durchzulassen.

Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Andrückvorrichtung 37. Ein starrer Klemmblock oder Rahmen 62 definiert eine im wesentlich trapezförmige Tasche 64, die nach einer Seite hin offen ist. In der Tasche 64 ist ein geometrisch ähnlicher Klemmeinsatz 66 mit einer Klemmschraube 68 befestigt. Bei der Montage werden die Enden 46, 48 der Blattfeder 40 zwischen dem Klemmeinsatz 66 und den einander gegenüberliegenden Wänden der Tasche 64 eingeschoben. Durch Drehen der Schraube 68 wird der Klemmeinsatz 66 dann fest gegen die Enden 46, 48 gezogen, so daß ein kontinuierlicher Bogen der Blattfeder, wie gezeigt, aus der offenen Seite der Tasche 64 ragt. Bei Verwendung dieser Ausführungsform kann ein freies Ende 69 der Klemmschraube 68 als Anschlag dienen, um eine zu starke Durchbiegung der Blattfeder 40 zu verhindern. Wenn dann die Blattfeder das freie Ende berührt, weiß der Benutzer, daß sie ausgewechselt werden muß. Relativ zu dem Klemmeinsatz 66 nach außen hin kann die Tasche 64 mit Widerlagern oder Anschlägen 72, 74 versehen werden, die die Bewegung der Blattfeder 40 bei hoher Reibung begrenzen.

In praktischen Ausführungsformen der Erfindung wurde als Werkstoff für die Blattfeder 40 Stahl verwendet. Messing, Kupfer und Molybdän sind jedoch ebenfalls geeignet. Der Stahl hatte einen Elastizitätsmodul von 30×106 psi (205 MPa). Werkstoffe mit einem Modulbereich von etwa 12 bis 50×106 psi (82 bis 340 MPa) sind jedoch ebenfalls brauchbar. Die in den praktischen Ausführungsformen verwendete Feder war 0.0015 und 0.0020 Zoll (0,038 und 0,051 mm) dick. Eine Dicke von etwa 0.001 bis 0.004 Zoll (0,025 bis 0,102 mm) läßt sich jedoch ebenfalls praktisch verwirklichen. Die für die Darstellung in Fig. 3A gemessene praktisch verwirklichte Breite der Feder betrug 0.108 Zoll (2,75 mm). Für verschiedene Anwendungen wäre jedoch eine Breite von etwa 0.039 bis 0.394 Zoll (1,0 bis 10,0 mm) zweckmäßiger. Der Abstand D betrug 0.472 Zoll (12,0 mm), wobei jedoch ein Abstand von etwa 0.354 bis 0.787 Zoll (9,0 bis 20,0 mm) auch noch akzeptabel wäre. Die Arbeitslänge der Blattfeder zwischen den Punkten 56, 58 ist eine Funktion des Winkels α und des Abstands D. Für D = ca. 0.472 Zoll (12,0 mm) betrug die Arbeitslänge 15,2 mm bei einem Winkel α = 60° und 20,0 mm bei einem Winkel α = 0°. Der Winkel α wurde bei 75, 60 und 0° geprüft; ein Bereich von ca. 85 bis -20° (divergierende Schlitze) läßt sich jedoch ebenfalls verwirklichen. Für D im Bereich von 0.354 bis 0.787 Zoll (9 bis 20 mm) und α im Bereich von 85 bis -20° würde die Arbeitslänge der Blattfeder im Bereich von ca. 0.393 bis 1.181 Zoll (10,0 bis 30,0 mm) liegen. Die praktisch verwirklichten Vorrichtungen wurden mit einer zwischen dem Kopf 14 und der Blattfeder 40 angreifenden Kraft von 2.99 Unzen (85 g) geprüft, obwohl im praktischen Einsatz auch eine Kraft im Bereich von 1.41 bis 4.23 Unzen (40 bis 120 g) möglich wäre. An dem Medium 16 wurden akzeptable reproduzierte Impulsbreiten gemessen.

Fig. 6 und 7 zeigen eine erfindungsgemäße Magnetaufzeichnungskopf-Baugruppe Ein starrer Befestigungsrahmen 80 umfaßt eine Aufspannplatte 82 und einen quer dazu verlaufenden oberen Befestigungsflansch 84. Am entgegengesetzten Ende der Aufspannplatte 82 sind zwei untere Befestigungsschenkel 86 vorgesehen, über die ein in Querrichtung verlaufender Anschlagflansch 88 zur Begrenzung der obersten Stellung des Magnetkopfs (nicht dargestellt) vorgesehen ist. Der Kopf 14 wird mit zwei durch Bohrungen 96, 98 in den Schenkeln verlaufenden Befestigungselementen (nicht dargestellt) zwischen zwei mit Abstand zueinander angeordneten Ausrichtdornen 92, 94 an den Enden der Schenkel 86 montiert.

Über dem Flansch 88 ist ein herkömmlicher linearer Schieber oder Träger 100 unbeweglich an der Aufspannplatte 82 befestigt. Mit zwei Befestigungselementen 102 ist die Andrückvorrichtung 37 an einem unteren Ende des Schiebers in dem Träger 100 befestigt. Ein Federhaltepfosten 106 wird von einer Federhalteplatte 104 gehaltert und mit zwei Befestigungselementen 108 an einem oberen Ende des als Schieber ausgebildeten Trägers 100 befestigt. Eine nur gestrichelt gezeichnete Druckfeder 110 ist zwischen dem Pfosten 106 an ihrem unteren Ende und einer durch den oberen Befestigungsflansch 84 eingedrehten Stellschraube 112 an ihrem oberen Ende eingespannt. Der Fachmann kann sicher nachvollziehen, daß die Kennwerte der Druckfeder 110 so gewählt werden müssen, daß auf den Magnetkopf eine Kraft wirkt, die der gewünschten Belastung entspricht. Zur Einstellung der von der Druckfeder 110 auf die Andrückvorrichtung 37 ausgeübten Vorspannung werden oberhalb der Druckfeder 110 eine Stellmutter 114 und eine Klemmutter 116 auf die Schraube 112 geschraubt. Die Montage und die Einstellung dieser Vorrichtung ist daher einfacher und schneller als die der in Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung. Im praktischen Einsatz setzt sich die auf ein zwischen der Blattfeder 40 und dem Magnetkopf 14 durchlaufendes Medium wirkende Kraft aus den Vorspannungskräften der Druckfeder 110 und der Blattfeder 40 zusammen. Infolgedessen müssen die Konstruktionsvorgaben und Toleranzen für die beiden Federn nicht so eng gewählt werden, wie dies bei den bisher bekannten Andrückvorrichtungen der Fall ist. Diese Ausführung läßt dickere Klebestellen durch und gewährleistet trotzdem eine ausreichende Kraft, um das Medium mit dem Kopf in Berührung zu halten. Sie kann in Verbindung mit der in Fig. 1 und 2 oder der in Fig. 3 bis 5 gezeigten Andrückfeder-Baugruppe verwendet werden. Um den Kopf 14 zu reinigen oder zu überprüfen, genügt es, die Andrückvorrichtung 37 gegen die Kraft der Druckfeder 110 von Hand zu heben. Bezugszeichenliste 10 Magnetkopf-Baugruppe

12 Montage- oder Aufspannplatte

14 Magnetkopf

16 magnetisches Medium

18 Kopf-Medium-Andrückvorrichtung nach dem Stand der Technik

20 elastisch verformbares, blattartiges Andrückelement

22 Hohlraum

24 starrer Montageblock oder Rahmen

26, 28 einander gegenüberliegende, nach außen gewölbte Wände des Teils 22

30, 32 einander gegenüberliegende Schenkelabschnitte des Teils 20

34 mittlerer Abschnitt des Teils 20

36 dem Teil 14 zugewandte Öffnung des Teils 22

37 erfindungsgemäße Kopf-Medium-Andrückvorrichtung

38 starrer Rahmen

40 elastisch verformbare Blattfeder

42, 44 Schlitze in Teil 38

46, 48 einander gegenüberliegende Enden des Teils 40

50 kontinuierlicher Bogen

52 mechanische Klemme

54 geschweißte Verbindung

α Winkel des Teils 40 bei 56, 58

56, 58 Punkte, an denen das Teil 40 aus 42, 44 austritt

59 Bezugsebene des Teils 38

P Senkrechte zu 59

D Abstand zwischen den Punkten 56, 58

60 Aussparung in 38

62 starrer Klemmblock oder Rahmen

64 trapezförmige Tasche

66 Klemmeinsatz

68 Klemmschraube

69 freies Ende des teils 68

72, 74 Anschlag nach außen relativ zum Teil 66

80 starrer Befestigungsrahmen

82 Aufspannplatte

84 oberer Befestigungsflansch

86 untere Befestigungsschenkel

88 in Querrichtung verlaufender Anschlag

92, 94 mit Abstand zueinander angeordnete Ausrichtdorne

96, 98 Bohrungen für Befestigungselemente für 14

100 linearer Schieber oder Träger

102 Befestigungselemente zwischen 37 und 100

104 Federhalteplatte

106 Federhaltepfosten

108 Befestigungselemente zwischen 104 und 100

110 Druckfeder

112 Stellschraube

114 Stellmutter

116 Klemmutter


Anspruch[de]
  1. 1. Aufzeichnungskopfgerät mit einem ersten starren Rahmen (80), einem von dem ersten Rahmen gehalterten Magnetkopf (14), einer Kopf-Medium-Andrückvorrichtung (37) mit einem zweiten starren Rahmen (38), der eine elastisch verformbare Blattfeder (40) haltert, die im Eingriff mit einem magnetischen Medium (16) gelangt, um es in Berührung mit dem Magnetkopf zu bringen, einem auf dem ersten Rahmen gelagerten Träger (100), der sich auf den Magnetkopf zu und von diesem wegbewegt, wobei die Andrückvorrichtung von dem Träger gehaltert ist, und einem Federelement (110), das den Träger zum Magnetkopf hin vorspannt, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (100) und die Andrückvorrichtung (37) gegen die Vorspannung durch das Federelement (110) vom Magnetkopf (14) derart wegbewegbar sind, daß der Magnetkopf reinigbar ist, ohne daß das Gerät auseinandergenommen werden muß.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Rahmen (80) ein Plattenelement (82) aufweist, der Träger (100) von dem Plattenelement gehaltert und als linear bewegbarer Schieber ausgebildet ist, der den zweiten Rahmen (38) haltert, und daß das Federelement (110) eine zwischen dem ersten Rahmen (80) und dem als Schieber ausgebildeten Träger (100) eingespannte Druckfeder ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (84,112,114,116) zum Einstellen der Vorspannung des Federelements (100) vorgesehen sind.
  4. 4. Andrückvorrichtung (37) für ein Medium (16) an einem Magnetkopf (14) mit einem starren Rahmen (38), der eine elastisch verformbare Blattfeder (40) haltert, die in Eingriff mit dem magnetischen Medium (16) gelangt um es in Berührung mit dem Magnetkopf (14) zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Rahmen zwei Befestigungselemente (42, 44, 52, 54) aufweist, die die jeweils einander gegenüberliegenden Enden (46, 48) der Blattfeder festhalten, wobei die Befestigungselemente derart ausgebildet sind, daß, wenn die Blattfeder zwischen den beiden Befestigungselementen liegt, sie sich derart biegt, daß sie einen kontinuierlichen Bogen (50) bildet, der konvex vom starren Rahmen (38) weg verläuft, wobei die einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder bezüglich des starren Rahmens drehsicher gelagert sind, so daß, wenn ein Magnetkopf gegen einen mittleren Abschnitt des Bogens gedrückt wird, dieser Abschnitt sich zum starren Rahmen hin biegen kann, während die einander gegenüberliegenden Enden der Blattfeder im Rahmen drehsicher festliegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente jeweils als ein in dem Rahmen vorgesehener Schlitz (46, 48) ausgebildet sind und daß jeder Schlitz eines der einander gegenüberliegenden Enden drehsicher aufnimmt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (42, 44) so ausgebildet sind, daß sie divergent zum Rahmen (38) verlaufen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (42, 44) so ausgebildet sind, daß sie konvergent zum Rahmen (38) verlaufen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze so ausgebildet sind, daß sie im wesentlichen parallel zum Rahmen verlaufen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder aus einem Werkstoff mit einem Elastizitätsmodul im Bereich von ca. 82 bis 340 MPa besteht, eine entlang der Blattfeder zwischen den Befestigungselementen gemessene Länge im Bereich von ca. 10 bis 30 mm, eine Dicke im Bereich von ca. 0,025 bis 0,102 mm und eine Breite im Bereich von ca. 1,0 bis 10,0 mm aufweist, jede Blattfeder sich von einem entsprechenden Befestigungselement weg unter einem Winkel im Bereich von ca. 85 bis ca. -20 Winkelgrade erstreckt, wobei dieser Winkel zwischen der Blattfeder und einer Senkrechten (P) zu einer Ebene (59) gemessen wird, die den den Stellen, an denen die Blattfeder aus dem jeweiligen Befestigungselement austritt, durch die Blattfeder verläuft, und daß ein in der Ebene zwischen diesen Punkten gemessener Abstand (D) im Bereich von ca. 9,0 bis 20,0 mm liegt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß die Befestigungselemente von einer Tasche (64) in dem starren Rahmen, einem Klemmeinsatz (66) in der Tasche und Mitteln (68) zum Klemmen des Einsatzes gegen entsprechende, einander gegenüberliegende Enden der Blattfeder gebildet werden.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß von der Tasche (64) aus gesehen nach außen an dem als Klemmblock (62) ausgebildeten starren Rahmen (38) zwei Anschläge (72, 74) zum Begrenzen der Bewegung der Blattfeder (40) vorgesehen sind.






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