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Dokumentenidentifikation DE19746283A1 30.04.1998
Titel Befestigungsvorrichtung für das Ansaugrohr eines Verbrennungsmotors
Anmelder Aktiebolaget Elektrolux, Stockholm, SE
Erfinder Martinsson, Pär, Jönköping, SE
Vertreter Herrmann-Trentepohl und Kollegen, 81476 München
DE-Anmeldedatum 20.10.1997
DE-Aktenzeichen 19746283
Offenlegungstag 30.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse F02M 35/10
IPC-Nebenklasse F02B 63/02   
Zusammenfassung Bei einem Verbrennungsmotor, insbesondere für eine Motorsäge, wird eine Befestigungsvorrichtung zur Verbindung des einen Endes eines flexiblen Ansaugrohres (12) mit dem Ansaugstutzen (11) eines Zylinders (10) verwendet. Das andere Ende des Ansaugrohres ist zur Verbindung mit einem Treibstoffzuführungssystem, z. B. einem Vergaser (17) vorgesehen. Eine Trennwand (13) ist zwischen dem Zylinder und dem Vergaser angeordnet, um den Vergaser vor Wärmestrahlung des Zylinders zu schützen. Erfindungsgemäß wird die Trennwand (13) integral mit einer Klemmschelle (14) geformt, die so gestaltet ist, daß sie das eine Ende des Ansaugrohres (12) umfaßt und an dem Ansaugstutzen (11) befestigt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Verbindung des einen Endes eines flexiblen Ansaugrohres mit dem Ansaugstutzen des Zylinders eines Verbrennungsmotors, insbesondere für eine Motorsäge, bei welcher das andere Ende des Ansaugrohres so gestaltet ist, daß es mit einem Treibstoffzuführungssystem, insbesondere einem Vergaser, verbunden werden kann, welches vom Zylinder durch eine Trennwand abgesondert ist.

Bei Motorsägen ist es üblich, ein flexibles Ansaugrohr, welches gewöhnlich aus Gummi hergestellt ist, zwischen Vergaser und dem Ansaugstutzen des Zylinders zu verwenden, um eine Übertragung der Vibrationen des Motors auf den Vergaser zu verhindern. Der Vergaser ist durch eine Trennwand, die zwischen dem Vergaser und dem Zylinder angeordnet ist, vor der Wärmestrahlung des Zylinders geschützt. Das Ansaugrohr geht durch eine Öffnung in der Trennwand hindurch und ist durch eine Schraubklemme oder dergleichen an dem Ansaugstutzen befestigt.

Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, welche es ermöglicht, daß das Ansaugrohr schneller und einfacher befestigt werden kann, wodurch dementsprechend die Kosten und der Arbeitsaufwand reduziert werden. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Anzahl der erforderlichen Einzelteile zu vermindern, wodurch eine weitere Reduzierung der Kosten ermöglicht wird.

Die Aufgabe wird durch eine Befestigungseinrichtung der im Oberbegriff benannten Gattung gelöst, welche erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Klemmschelle umfaßt, die integral mit der Trennwand geformt und so gestaltet ist, daß sie das eine Ende des Ansaugrohres umfaßt und an dem Ansaugstutzen befestigt.

Die Erfindung soll im folgenden unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung, welche eine perspektivische Explosionsdarstellung der Befestigungsvorrichtung zeigt, näher erläutert werden.

In der Zeichnung ist ein Teil eines Zylinders 10 schematisch dargestellt, welcher einen Teil eines Verbrennungsmotors bildet, und welcher einen Ansaugstutzen 11 aufweist. Ein flexibles Ansaugrohr 12 ist so gestaltet, daß es an einem seiner Enden mit dem Ansaugstutzen 11 und an seinem anderen Ende mit einem Vergaser 17 verbunden werden kann. Eine Trennwand 13 ist zwischen dem Zylinder 10 und dem Vergaser 17 vorgesehen, um den Vergaser vor Wärmestrahlung zu schützen. Die Trennwand ist integral mit einer Klemmschelle 14 geformt, die mit ineinandergreifenden Rasten 15 versehen ist, sowie mit Vorsprüngen 16, die zur Betätigung mit einem Werkzeug vorgesehen sind, wie dies im folgenden noch beschrieben werden soll.

Bei der Montage der Vorrichtung wird das Ende des Ansaugrohres 12, welches dem Zylinder 10 zugewandt ist, auf den Ansaugstutzen 11 aufgeschoben, und die Trennwand 13 wird danach auf das Ansaugrohr in der Weise aufgebracht, daß die Klemmschelle 14 das genannte Ende umgibt. Mit einer Zange oder einem ähnlichen geeigneten Werkzeug werden die Vorsprünge 16 der Klemmschelle zueinander gedrückt, so daß die Rasten 15 ineinandergreifen. Wenn die Klemmschelle 14 in dieser Weise um das Ansaugrohr 12 zusammengedrückt wird, kommt es mit letzterem zu einer Klemmverbindung um den Ansaugstutzen 11 und zu einer festen Verbindung mit diesem. Die beschriebene Klemmschelle kann leicht durch Lösen der Rasten 15 mittels einer Zange oder eines Schraubendrehers demontiert werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Befestigungsvorrichtung zur Verbindung eines Endes eines flexiblen Ansaugrohres (12) mit dem Ansaugstutzen (11) eines Zylinders (10) eines Verbrennungsmotors, insbesondere für eine Motorsäge, bei welcher das andere Ende des Ansaugrohres so gestaltet ist, daß es mit einem Treibstoffzuführungssystem, insbesondere einem Vergaser (17), welcher von dem Zylinder durch eine Trennwand (13) abgesondert ist, verbunden werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Klemmschelle (14) aufweist, die integral mit der Trennwand (13) geformt und so gestaltet ist, daß sie das eine Ende des Ansaugrohres (12) umfaßt und an dem Ansaugstutzen (11) befestigt.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschelle (14) wenigstens zwei ineinandergreifende Rasten (15) aufweist.






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