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Dokumentenidentifikation DE69222751T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0557639
Titel Verfahren zum Ausbessern der Farbinhomogenität von Farbbildern
Anmelder Hudson Soft Co. Ltd., Sapporo, Hokkaido, JP
Erfinder Tanaka, Yuji, c/o Hudson Soft Co. Ltd., Sapporo-shi, Hokkaido, JP
Vertreter Wenzel & Kalkoff, 22143 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69222751
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.08.1992
EP-Aktenzeichen 923072599
EP-Offenlegungsdatum 01.09.1993
EP date of grant 15.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse G09G 5/02
IPC-Nebenklasse H04N 11/04   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Korrigieren von Farbinhomogenitäten bzw. -ungleichmäßigkeiten von Farbbildern und insbesondere eine in einem Computerbild-Anzeigesystem etc. angewendete graphische Bearbeitung.

Bei der Bearbeitung eines Bildes in einem Computer werden analoge Daten, die natürliche Bilder verkörpern, nicht direkt verarbeitet, sondern in digitale Daten umgewandelt, die man durch Digitalisieren der analogen Daten zu Abtastzeitpunkten erhält. Bei Farbbildern sind die digitalen Daten Farbangaben oder eine Kombination aus Musterdaten und Farbdaten. Solche in einem Computer verarbeiteten Daten sind aus einer vorbestimmten Anzahl Punkten zusammengesetzt, und ein durch derartige Punkte wiedergegebenes Bild verfügt über eine hohe Reproduzierbarkeit, und zwar in dem Maße, in dem die Zahl der Punkte pro Flächeneinheit erhöht wird. Folglich ist bei der Bildverarbeitung in einem Computer eine grope Kapazität einer Speichervorrichtung erforderlich, um die Reproduzierbarkeit zu verbessern, und dadurch wird die Bearbeitungszeit länger.

In Fällen, in denen die Buddaten entsprechend dem Scannen eines natürlichen Bildes oder durch Abnehmen einer Abbildung von diesem unter Verwendung einer Videokamera etc. erzeugt werden, ist die Anzahl der von einem Computer dargestellten Farben und Punkte in einem gewissen Maße praktisch begrenzt. Diese Begrenzung resultiert aus der beschränkten (Bild)Auflösungs fähigkeit (Auflösungsvermögen) der Eingabevorrichtung, wie zum Beispiel eines Scanners oder einer Videokamera auf der einen Seite, und der Ausführung im Hinblick auf die Speicherkapazität, die Verarbeitungsgeschwindigkeit usw. des Computers auf der anderen Seite.

Zur Reproduktion eines natürlichen Bildes mit hoher Wiedergabetreue ist eine unbegrenzte Zahl Punkte erforderlich. Da jedoch die Auflösungsfähigkeit des menschlichen Auges auf die Unterscheidung zwischen Punkten und Farben beschränkt ist, können Bilder, die sich dem Betrachter als natürlich darstellen, auf einem Display wiedergegeben werden.

Beim Anschauen von Bildern durch Betrachter spielen nicht nur die Helligkeit und Dunkelheit eine wichtige Rolle, sondern auch die Farbe. Zum Beispiel erscheinen in einem Fall, in dem zwei Farbpapiere von jeweils roter und blauer Farbe mit der gleichen Helligkeit so angeordnet sind, daß sie einander entlang jeweils einer Seite berühren, die beiden Farbpapiere, die mittels ihrer Farben unterscheidbar abgebildet sind, auf einem monochromatischen Display als nur ein Stück Papier. Aus dieser Erläuterung wird deutlich, daß es in starkem Maße durch die Farben bestimmt wird, ob ein Bild natürlich aussieht oder nicht.

Falls die Anzahl der Farben, die durch einen Computer dargestellt werden kann, geringer als die Zahl der Farben ist, die das menschliche Auge unterscheiden kann, können durch den Computer feine Unterschiede in der Helligkeit und Dunkelheit und feine Mischfarbtöne nicht wiedergegeben werden. In einem solchen Fall tritt Farbungleichmäßigkeit auf, und ein natürliches Bild kann nicht mit hoher wiedergabetreue dargestellt werden.

Auf der anderen Seite kann ein natürliches Bild mit hoher wiedergabetreue dargestellt werden, wenn die Anzahl der Farben, die durch einen Computer wiedergegeben werden kann, größer als die Zahl der Farben ist, die vom menschlichen Auge unterschieden werden kann. Doch selbst wenn die Farben so aussehen, wie sie das menschliche Auge sieht, gibt es viele Fälle, in denen Farbdaten, die man von gleich aussehenden Farben erhält, unterschiedlich sind. Das ist darauf zurückzuführen, daß Schwankungen der Farbdaten auftreten. Aus diesem Grund ist die Verarbeitung von Daten schwierig, so daß es erforderlich ist, unaufbereitete Bilddaten (Originalbuddaten) ohne irgendwelche Bearbeitung zu speichern. Aus diesem Grund wird die Datenmenge groß. Das belastet die Speicherkapazität und erhöht die Verarbeitungszeit für die Daten.

Theoretisch sollte es keine Probleme geben, wenn die Zahl der durch einen Computer darstellbaren Farben annähernd gleich der Zahl der Farben ist, die durch das menschliche Auge unterschieden werden kann. Praktisch stimmen jedoch die charakteristischen Farbmerkmale zum Zeitpunkt der Darstellung der Farben auf einem Display und die Farbmerkmale, die durch das menschliche Auge unterschieden werden können, nicht überein. Folglich tritt das gleiche Problem wie in dem oben erwähnten Fall auf.

Dementsprechend besteht ein Ziel der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren zur Korrektur von Farbungleichmäßigkeiten von Farbbildern anzugeben, mit dem die Reproduzierbarkeit der Bilder nicht verschlechtert wird.

Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Korrigieren von Farbungleichmäßigkeiten von Farbbildern zur Verfügung zu stellen, bei dem die Bilddatenmenge verringert und die Verarbeitung der Bilddaten einfach wird.

Gemäß einem weiteren Ziel der Erfindung soll ein Verfahren zum Korrigieren von Farbungleichmäßigkeitssystemen von Farbbildern geschaffen werden, bei dem der Unterschied in der Farbschwankung, der vom menschlichen Augen nicht auseinandergehalten werden kann, unterdrückt wird.

Die Druckschrift US-A-4847677 beschreibt ein Verfahren zum Korrigieren einer Farbungleichmäßigkeit unter Verwendung einer Farbkarte. Die Druckschriften EP-A-0122837 und EP-A- 0261561 offenbaren Komprimierungssysteme für Farbbilddaten.

Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Korrigieren der Farbüngleichmäßigkeit von Farbbildern geschaffen, das die Schritte

Berechnen der Helligkeit jedes Punktes durch Bestimmen von Helligkeitskonstanten "a", "b" und "c" für die drei primären Farbkomponenten in übereinstimmung mit einer Hardware-Charakteristik und Berechnen der Helligkeit jedes Punktes unter Verwendung der Formel "P = a.G + b.R + c.B", wobei "G", "R" und "B" die drei primären Farbkomponenten sind; Unterteilen der Punkte in eine Mehrzahl Gruppen in Übereinstimmung mit der Helligkeit, die für jeden Punkt durch Setzen eines Referenzbereichs für die Gruppen berechnet wird, und Vergleichen der Helligkeit jedes Punktes mit einer entsprechenden der Referenzbereiche, wobei der jeweilige Punkt in Abhängigkeit davon gruppiert wird, in welchem der Referenzbereiche sich die Helligkeit dieses Punktes befindet; und Abgleichen der entsprechenden primären Farbkomponentendaten für jede Gruppe für jeden der Punkte der besagten Gruppe; umfaßt und dadurch gekennzeichnet ist, daß

der Schritt des Abgleichens die Schritte Berechnen der Durchschnittswerte der drei primären Farbkomponentendaten der Punkte in jeder der Gruppen; und Ersetzen der drei primären Farbkomponentendaten der Punkte in jeder der Gruppen durch die Durchschnittswerte umfaßt.

Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Korrigieren der Farbungleichmäßigkeit von Farbbildern angegeben, bei dem die Stärke der Helligkeit und der Dunkelheit, die zum Korrigieren der Farbungleichmäßigkeit der Farbbilder berücksichtigt wird, geändert wird, so daß eine farbliche Gleichmäßigkeit der Farbbilder erzielt wird.

Im allgemeinen sind Rot, Grün und Blau die drei Primärfarben. Farben, die üblicherweise durch das menschliche Auge erfaßt werden, erhält man durch Mischen dieser drei Farben in geeigneten Mengen. Zum Beipiel wird Gelb durch Mischen von Rot und Blau, und Violett durch Mischen von Rot und Blau erzeugt. Im Falle von Licht werden Rot, Grün und Blau gemischt, um weißes Licht zu schaffen. In dieser Mischung kann der Farbton in Abhängigkeit von der Helligkeit der Primärfarben unterschiedlich sein, das heipt, durch Änderung der Helligkeit der jeweiligen Farben kann man rötliches oder bläuliches Weiß erhalten, obwohl durch Änderung der Menge der Primärfarben die Farbe im Pigment verändert werden kann. Wie oben beschrieben, wird Weiß bei Licht durch Mischen der drei Primärfarben in gleichem Maße erreicht, und ein rötliches Weip, zum Beispiel Rosa, erhält man durch Erhöhen der Helligkeit von Rot. Die Erfindung begründet sich auf der Stärke der Helligkeit und der Dunkelheit, um eine Farbungleichmäßigkeit zu korrigieren.

Die Erfindung wird in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen näher erläutert, worin

Fig. 1 eine erläuternde Ansicht ist, die eine Form der Speicherung von Bilddaten zeigt, die man aus einem natürlichen Originalbild erhält;

Fig. 2 eine erläuternde Ansicht ist, die die Beziehung zwischen einem Farbtafel-RAM und der in diesem gespeicherten Farbdaten zeigt;

Fig. 3 eine erläuternde Ansicht ist, die die Farbdaten zur Vergleichmäßigung der Farbschwankung von Daten zeigt, die man aus einem natürlichen Bild durch eine Bild-Eingabevorrichtung nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung erhält;

Fig. 4 ein Fliepdiagramm eines Vorgangs zur Vergleichmäßigung der Farbschwankung bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist; und

Fig. 5 eine erläuternde Ansicht ist, die die Datenverdichtung in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt.

Vor der Erläuterung eines Verfahrens zum Korrigieren von Farbungleichmäßigkeit von Farbbildern des bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung soll das Verhältnis zwischen einem Farbbild und den Buddaten, die man von diesem erhält, anhand der Fig. 1 erklärt werden.

Fig. 1 zeigt das Farbbild 10, das einen grünen Teil 11 und einen roten Teil 12 umf aßt, sowie die Bilddaten 20, die jeweils aus Punkten (Pixels) zusammengesetzte grüne Daten 21 und rote Daten 22 einschliepen.

Auf einer Farbanzeige ist jeder Punkt durch drei Originalfarben dargestellt, die jeweils Informationen bezüglich der Helligkeit und des Farbtons aufweisen. Solche Informationen erhält man zum Beispiel in der unten dargestellten Weise.

Zuerst wird eine Adresse eines virtuellen Bildschirms zur Anzeige bestimmt, so daß ein Adress-Signal mit zum Beispiel 16 Bit entsprechend der vorgesehenen Adresse des virtuellen Bildschirms in einer Adress-Einheit erzeugt wird. Das 16-Bit- Adress-Signal wird in einen 4-Bit-Farbencode und in einen 12- Bit-Zeichencode aufgeteilt. Der 12-Bit-Zeichencode wird von einem Speicher, der Zeichengenerator genannt wird, geliefert, um ein 4-Bit-Adress-Signal zu erzeugen, von dem jedes Bit von einer entsprechenden Ebene aus vier 8 x 8-Bit-Ebenen, die aus dem Speicher gelesen werden, geliefert wird. Danach werden der 4-Bit-Farbencode und das 4-Bit-Adress-Signal miteinander kombiniert, um ein 8-Bit-Adress-Signal zu schaffen, von dem zu einem als eine Farbpalette bezeichneten Farbtafel-RAM Zugriff genommen wird.

Fig. 2 zeigt das 8-Bit-Adress-Signal aus VD0 bis VD7, zu dem ein Bit aus VDB zur Bestimmung eines Signals für Hintergrund oder Sprite hinzugefügt wird. Der Farbtafel-RAM speichert 9- Bit-Farbinformationen bei jeder Adresse für einen Punkt, der jeweils drei Bits für die Originalfarben G, R und B, wie darin dargestellt, umf aßt. Aus der Darstellung ist erkennbar, daß der Farbtafel-RAM 16 Blöcke für Hintergrund und 16 Blöcke für Sprite umfaßt. Jeder Block wird durch ein Flächenfarbcode VD4 bis VD7 des Adress-Signals adressiert und umfaßt 16 Adressen, die jeweils neun Bit der jeweils drei Bit für G, R und B einschliepen. Der Farbtafel-RAM hat somit eine Kapazität von 256 Adressen für Hintergrund und 256 Adressen für Sprite, so daß auf einem Display 256 Farbarten für jeden Punkt des Hintergrundes und des Sprite dargestellt werden können.

Durch die Auswahl einer Farbangabe aus 256 Farbdaten in dem Farbtafel-RAM kann man ein natürliches Bild mit beträchtlicher Präzision aufrechterhalten. Jedoch wird der Unterschied in der Farbe, die Farbungleichmäßigkeit bzw.-inhomogenität, die Farbschwankung usw., die durch das menschliche Auge nicht erfaßt werden können, nicht vollständig überwunden.

Unter dem Blickwinkel dieser Nachteile werden in ein Verfahren zum Korrigieren der Farbungleichmäßigkeit von Farbbildern die nachfolgenden Schritte aufgenommen.

(1) Erster Schritt

Eine Farbe wird in drei Originalfarben aufgelöst. Die Komponenten Grün, Rot und Blau werden als "G", "R" und "B" bestimmt, die den Werten der Originaldaten zum Zeitpunkt des Scannens eines originalbildes, zum Beispiel mit einem Bildscanner, entsprechen. Des weiteren wird ein Helligkeitsverhältnis für Grün, Rot und Blau, das durch die Merkmale einer Farbanzeigevorrichtung bestimmt wird, als als "a", "b" und "c" definiert. In Übereinstimmung mit diesen Definitionen werden der Grad P der Helligkeit und der Dunkelheit durch die Gleichung (1) bestimmt:

P = (a.G + b.R + c.B)/(a + b + c) (1)

Der Grad P ist ein Mittelwert der Helligkeitswerte für G, R und B. Im Falle der Farbbearbeitung durch einen Computer kann die Berechnungsgeschwindigkeit schnell sein, wenn (a + b + c) als "1" standardisiert wird.

Das heipt, falls die durch die Gleichungen (2) definierten Substitutionen im voraus ausgeführt werden, wird der Grad P durch die Gleichung (3) modifiziert.

P= a.G + b.R + c.B (3)

Die Größe von P wird für jeden Punkt entsprechend der obigen Gleichung (3) berechnet. Unter der Annahme, daß der Wert von P für den iten-Punkt "Pi" ist, erhält man hierbei die Gleichung (4).

Pi = a.Gi + b.Ri + c.Bi (4)

In der Gleichung (4) sind "Gi", "Ri" und "Bi" Farbkomponenten der Farbe für den iten-Punkt.

(2) Zweiter Schritt

Entsprechend dem im ersten Schritt berechneten Wert von P wird eine vorbestimmte Anzahl Punkte, die um einen willkürli chen Punkt herum positioniert sind, so in Gruppen eingeteilt, dap die gruppierten Punkte P-Werte aufweisen, die in "PN ± ΔPN" fallen, wenn der willkürliche Punkt einen P-Wert von "PN" hat. Hier wird angenommen, daß die Zahl der gruppierten Punkte "n" ist, und die Durchschnittswerte "Gm", "Rm" und "Bm" der drei Original-Farbkomponenten der gruppierten Punkte werden nach Gleichung (5) berechnet.

(3) Dritter Schritt

Bei den in Gruppen eingeteilten Punkten wird jeder Farbkomponentenwert durch einen den Mittelwerten Gm, Rm und Bm entsprechenden Wert, wie unten dargestellt, substituiert.

Entsprechend der oben beschriebenen Verarbeitung werden die Schwankungen der Farbdaten vergleichmäßigt. Falls der Wert wie im zweiten Schritt diskutiert, kleiner als die Farbunterscheidungskraft des menschlichen Auges ist, wird die Schwankung der Farbdaten ohne Verschlechterung der Reproduzierbarkeit eines originalbildes aufgelöst. Aus den obigen Darlegungen wird verständlich, daß die Farbdaten der gruppierten Punkte für jede Farbkomponente gleich werden, so daß die Menge der Farbdaten verringert wird. Das bedeutet, daß die Farbdaten in einem Speicher in der Form

"(Anzahl der gruppierten Punkte) x (Mittelwert der Farbdaten)"

gespeichert werden können.

Das stellt eine Verdichtung der Farbdaten dar, um die erforderliche Kapazität eines Speichers zu verringern und die Geschwindigkeit der Datenübertragung zu erhöhen.

Als nächstes wird ein Verfahren zum Korrigieren der Ungleichmäßigkeit/Inhomogenität eines Farbbildes eines bevorzugten Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung mit Bezug auf die Figuren 3a bis 3c erläutert.

In Fig. 3A sind Farbdaten für 24 Punkte 1, 2, 3, 4, 24 dargestellt, wobei jede Farbangabe entsprechend Rot (R), Grün (G) und Blau (B) drei Komponentenwerte umfaßt. Zum Beispiel umf aßt die Farbangabe für den ersten Punkt 1 grüne, rote und blaue Farbkomponentenwerte "5", "5" und "4".

Hier wird angenommen, daß die zuvor erwähnten Werte "a", "b" und "c" "0,6", "0,3" bzw. "0,1" betragen. Nun werden die oben beschriebenen P-Werte, die unter Verwendung der Gleichung (4) für die ersten bis vierten Punkte 1, 2, 3 und 4 berechnet werden, unten dargestellt.

Auf die gleiche Weise werden die P-Werte für die verbleibenden Punkte 5, 6, ....., 24 berechnet, wobei die Ergebnisse in Fig. 3B dargestellt sind.

Danach wird die Gruppierung der Punkte vorgenommen. Hier wird angenommen, daß der oben erwähnte Wert ΔPN 0.1 ist. Entsprechend dieser Annahme erhält man die nachfolgenden Bereiche unter Anwendung dreier ausgewählter Werte "4.9", "5.4" und "2.9" für den oben genannten Wert PN.

Somit werden, wie in Fig. 38 dargestellt ist, drei Gruppen A, B und C unter Anwendung der drei Bereiche "4.8" bis 5.0", "5.3 bis 5.5" und "2.8 bis 3.0" definiert.

Die erste Gruppe A hat 7 Punkte, die zweite Gruppe B hat 7 Punkte und die dritte Gruppe C hat 10 Punkte.

In den drei Gruppen A, B und C werden unter Verwendung der Gleichung (5) die oben erwähnten Durchschnittswerte Gm, Rm und Bm berechnet.

In der Gruppe A ist

In der Gruppe B ist

In der Gruppe C ist

Gm = (5+4+4+4+4+5+4+4+4+4)/10 = 4.2

Rm = (0+1+l+1+1+0+1+1+2+0)/10 = 0.9

Bm = (0+1+l+2+2+0+2+1+0+1)/10 = 1.1.

In jeder Gruppe sind die berechneten Werte auf die nächstlie gende ganze Zahl gerundet, so daß man die folgenden Farbdaten erhält: "(5, 5, 5) für die Gruppe A, (9, 0, 1) für die Gruppe B und (4, 1, 1) für die Gruppe C."

Entsprechend den gruppierten Farbdaten werden die Farbdaten, wie in Fig. 3b gezeigt, ersetzt, wie in Fig. 3c gezeigt.

Die oben beschriebenen Schritte zur Vergleichmäßigung/Homogenisierung der Farbkomponenten der Originaldaten werden in einem Fließdiagramm, wie in Fig. 4 dargestellt, erläutert.

In diesem Fliepdiagramm werden die Verhältniswerte "a", "b" und "c" der Stärke der Helligkeit und der Dunkelheit in den Farbkomponenten und der Bereichswert der Gruppierung der Punkte in einen Computer eingegeben. Diese eingegebenen Werte hängen von den charakteristischen Merkmalen eines Displays und eines Computers ab und werden für die in einem Verfahren zum Korrigieren von Ungleichmäßigkeiten/Inhomogenitäten von Farbbildern gemäß der vorliegenden Erfindung benutzte Hardware als Optimum bestimmt. Nach der Bestimmung dieser Eingabewerte entsprechend einem empirisch-praktischen Verfahren können diese in der Hardware festgelegt werden.

Die Schritte S1 bis S5 werden anhand des obigen, bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert. Im Schritt S6 wird die Reproduzierbarkeit eines Farbbildes geprüft, um durch Vergleichen eines Originalbildes und eines auf dem Bildschirm einer Anzeigevorrichtung dargestellten Bildes den Anforderungen einer vorbestimmten Qualität gerecht zu werden. Wenn der Reproduzierbarkeit(sanforderung) entsprochen wird und die Zahl der Gruppen gleich oder kleiner als eine vorbestimmte Zahl ist, wird die Durchführung der Korrektur von Ungleichmäßigkeiten von Farbbildern als erfolgreich und zulässig bestimmt. In dem Maße, wie der Bereichswert "ΔPN" der Gruppierung der Punkte erhöht wird, wird die Anzahl der Gruppen verringert und die Reproduzierbarkeit gesenkt. Unter Beachtung dieses Verhältnisses ist es erforderlich, daß der Bereichswert "ΔPN " in der Erfindung entschieden bzw. bestimmt wird.

In Fig. 1 wird, nochmals auf diese Bezug nehmend, ein Originalbild aus Rot und Grün gezeigt. Beim Betrachten des Originalbildes durch menschliche Augen werden die Farbdaten (5, 0, 0) für den grünen Teil und die Farbdaten (0, 5, 0) für den roten Teil ermittelt. Selbstverständlich bedeutet (5, 0, 0), daß eine grüne Komponente 5 ist, und die roten und blauen Komponenten 0 sind, während (0, 5, 0) heipt, daß eine rote Komponente 5 ist und die grüne und die blaue Komponente sind. Wenn das Originalbild durch einen Scanner gescannt wird oder durch eine Bildeingabevorrichtung, wie zum Beispiel eine Videokamera, aufgenommen oder betrachtet wird, werden auf der anderen Seite solche Farbdaten wie (5, 1, 0), (5, 0, 1), (0, 5, 2), (0, 6, 0) usw. erzeugt, die zum Beispiel zu den Farbdaten (5, 0, 0) und (0, 5, 0) addiert werden sollen, und zwar aufgrund von Farbflecken auf dem Originalbild, der Präzision des Scanners oder der Bildeingabevorrichtung usw. Bei einer herkömmlichen Vorgehensweise erfordert die Erhöhung der Farbdaten zusätzliche Speicherkapazität. Bei der Erfindung werden die Farbdaten (5, 1, 0), (5, 0, 1), (0, 5, 2), (0, 6, 0) usw. jedoch bearbeitet, indem sie in (5, 0, 0) und (0, 5, 0) gruppiert werden. Somit wird eine Erhöhung der Speicherkapazität vermieden. Das ist in Fig. 5 dargestellt. Aus dieser Darstellung wird verständlich, daß die Farbdaten für das Originalbild nach Fig. 1 unter Verwendung von nur vier Byte in einem Speicher gespeichert werden, und auf dem Schirm einer Displayvorrichtung wird ein Farbbild dargestellt, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zum Korrigieren von Farbinhomogenitäten/-ungleichmäßigkeiten von Farbbildern, umfassend die Schritte:

Berechnen einer Helligkeit (P) jedes Punktes durch Bestimmen von Helligkeitskonstanten "a", "b" und "c" für die drei primären Farbkomponenten in übereinstimmung mit einer Hardware-Charakteristik, und Berechnen der Hellig keit (P) jedes Punktes unter Verwendung der Formel = a.G + b.R + c.B", wobei "G", "R" und "B" die drei primären Farbkomponentendaten sind;

Unterteilen der Punkte in eine Mehrzahl Gruppen in Übereinstimmung mit der Helligkeit (P), die für jeden Punkt durch Setzen eines Referenzbereiches für die Gruppen berechnet wird, und Vergleichen der Helligkeit von jedem Punkt mit einer entsprechenden der Referenzbereiche, wobei der jeweilige Punkt in Abhängigkeit davon gruppiert wird, in welchem der Referenzbereiche sich die Helligkeit dieses Punktes befindet; und

Abgleichen der entsprechenden primären Farbkomponentendaten für jeden der Punkte der Gruppe dieser Gruppe; dadurch gekennzeichnet, daß

der Abgleichschritt die Schritte umfaßt:

Berechnen der Durchschnittswerte der drei primären Farbkomponentendaten der Punkte in jeder der Gruppen; und

Ersetzen der drei primären Farbkomponentendaten der Punkte in jeder der Gruppen durch die Durchschnittswerte.







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