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Dokumentenidentifikation DE69223923T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0540331
Titel Vorrichtung und Verfahren zur Ansteuerung eines Lichtmodulators mit Elektroabsorption
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Onishi, Masaru, c/o FUJITSU LIMITED, Kawasaki-shi, Kanagawa 211, JP;
Suzuki, Kazuhiro, c/o FUJITSU LIMITED, Kawasaki-shi, Kanagawa 211, JP
Vertreter W. Seeger und Kollegen, 81369 München
DE-Aktenzeichen 69223923
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.10.1992
EP-Aktenzeichen 923099170
EP-Offenlegungsdatum 05.05.1993
EP date of grant 07.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse G02F 1/015
IPC-Nebenklasse G02F 1/17   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuervorrichtung sowie ein entsprechendes Verfahren. Sehr schnelle Informationsübertragungen und die Informationsübertragung über eine lange Distanz sind wichtige Aufgaben, die durch gegenwärtige optische Kommunikationssysteme gelöst werden. Zu diesem Zweck ist ein externes Modulationsverfahren anstelle eines direkten Modulationsverfahrens erforderlich, das beispielsweise Charpingphänomene verursachen kann, die in einem Laser mit verteilter Rückkopplung auftreten. Eine elektrische Feldabsorbtions- Lichtmodulationsvorrichtung (im folgenden als "EAM" bezeichnet) ist ein solches Verfahren, um diese Anforderung zu erfüllen. Es wird erwartet, daß eine mit einer integrierten Lichtemissionsquelle aufgebaute EAM eine Miniaturisierung und eine hohe Leistung in einer zu dem System gehörigen Vorrichtung bewirkt.

Die Zusammensetzung einer EAM-Ansteuervorrichtung nach dem Stand der Technik wird nachfolgend unter Bezug auf Figur 1A bis 1C beschrieben. Die EAM-Ansteuervorrichtung umfaßt eine Laserdiodeneinrichtung (die im folgenden als "LD-Einrichtung" bezeichnet wird> 1, eine Modulationseinrichtung 2, eine EAM 3, einen Referenzspannungsanschluß 4, einen Vorspan nungsanschluß 5 und einen Ansteueranschluß 6. Die LD- Einrichtung 1 gibt ein LD-Einrichtungsausgangssignal 7 an die Modulationseinrichtung 2 ab und die Modulationseinrichtung 2 gibt ein Modulationseinrichtungsausgangssignal 8 ab.

Eine Eingangs-Ausgangscharakteristik der Modulationseinrichtung 2 wird nachfolgend unter Bezug auf Figur 2A bis 2C beschrieben. Wie aus einer Kurve (C) von Figur 2A ersichtlich ist, ist der Lichttransmissionsgrad annähernd 100 %, wenn der absolute Wert der Ansteuerspannung (negative Spannung), die an den Anschluß 6 angelegt wird, Null (0) ist (Punkt (C1)), ein Großteil des Lichts des LD-Einrichtungsausgangssignals 7, das an die Modulationseinrichtung 2 angelegt wird, tritt durch die Modulationseinrichtung 2 und erscheint als Modulationseinrichtungsausgangssignal 8, ohne eine deutliche Dämpfung zu erfahren. Das LD-Einrichtungsausgangssignal 7 beginnt am Punkt (C2) von der Modulationseinrichtung absorbiert zu werden, wobei der absolute Wert der negativen Ansteuerspannung anzusteigen beginnt. Schließlich wird das gesamte LD- Einrichtungsausgangssignal 7 von der Modulationseinrichtung absorbiert, so daß das Modulationseinrichtungsausgangssignal 8 Null (0) ist, das heißt, das Licht ausgeschaltet ist, und zwar an einem Punkt (C3), an dem der absolute Wert der negativen Ansteuerspannung einem vorbestimmten Wert gleich wird.

Daher resultiert eine elektrische Ansteuerwellenform (in der an der Modulationseinrichtung 2 angelegten negativen Ansteuerspannung), wie in Figur 28 gezeigt, in einer optischen Ausgang swellenform (in dem Modulationseinrichtungsausgangssignal 8), wie in Figur 2C gezeigt, in einem Fall, in dem das LD-Einrichtungsausgangssignal 7, das der Modulationseinrichtung 2 zugeführt wird, auf einem konstanten Wert gehalten wird.

Es kann ein Fall auftreten, in welchem die an die Modulationseinrichtung 2 angelegte Ansteuerspannung in einem Bereich eines Delta-VH an dem oberen Spannungsteil (das heißt dem kleinen absoluten Wert der negativen Spannung) der in Figur 3B gezeigten Ansteuerwellenform schwankt. Diese Schwankung kann beispielsweise aufgrund der hohen Oberschwingungen auftreten, die in einer derartigen Impulswelle vorhanden sind. In dem vorstehend genannten Fall schwankt das optische Ausgangssignal (das Modulationseinrichtungsausgangssignal 8) im Bereich Delta-pH in dem oberen Teil der in Figur 3C gezeigten optischen Ausgangswellenform. Insbesondere wird, wie in der Kurve (C) dargestellt ist, da die Steigung der Kurve (C) steil ist, die Veränderung der Ansteuerspannung als Resultat der Umwandlung in ein optisches Ausgangssignal in dem oberen Teil (C4) relativ verstärkt. Auf diese Weise tritt eine Signalverschlechterung auf, wie etwa wenn ein geringes Ausmaß einer Überschwingung in einer elektrischen Ansteuerwellenform zur Folge hat, daß starkes Rauschen in dem oberen Teil des optischen Ausgangssignals auftritt. Dies führt zu einer Verschlechterung der Parameter, wie etwa der optischen Empfänger-Codefehlerrate und der optischen Wellenform.

Daher tritt bei optischen Langstreckenübertragungssystemen bei der EAM-Ansteuervorrichtung nach dem Stand der Technik das Problem auf 1 daß es nicht möglich ist, Vorteile einer Lichtleiterübertragungsleitung ausreichend zu nutzen, welche Vorteile als Folge ihrer niedrigen Verlusteigenschaften und des breiten Frequenzbereichs erzielt werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine HAM-Ansteuervorrichtung sowie ein -verfahren zu schaffen, bei welchen das vorstehend genannte Problem, das nach dem Stand der Technik auftritt, eliminiert ist. Eine besondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine EAM- Ansteuervorrichtung und ein -verfahren zu schaffen, bei welchen die in einem Eingangsinformationssignal vorhandene Signalschwankung nicht zu Rauschen in dem optischen Ausgangssignal der Modulationseinrichtung des EAM führt.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine elektrische Feldabsorbtions-Lichtmodulationseinheit geschaffen, umfassend eine Lichtemissionseinrichtung zum Emittieren von Licht; eine Modulationseinrichtung zum Übertragen des Lichts mit einem variablen Transmissionsgrad, um moduliertes Licht abzugeben;

und eine Ansteuersignalerzeugungseinrichtung zum Erzeugen, ansprechend auf ein Eingangsinformationssignal, eines Ansteuersignals, das an die Modulationseinrichtung anzulegen ist, welche Modulationseinrichtung ihren Lichttransmissionsgrad ansprechend auf den Ansteuersignalpegel variiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuersignalerzeugungseinrichtung eine Pegeleinstelleinrichtung hat, die den Pegel eines Abschnitts des Ansteuersignals einstellt, in welchem eine unerwünschte Pegelschwankung auftritt, so daß er einem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung entspricht, wobei der Lichttransmissionsqrad der Modulationseinrichtung einen konstanten Wert in dem konstanten Arbeitsbereich hat.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein elektrisches Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuerverfahren geschaffen, umfassend die Schritte (a) Veranlassen einer Lichtemissionseinrichtung, Licht zu emittieren, (b) Veranlassen einer Modulationseinrichtung, ihren Lichttransrnissionsgrad des durch die Lichtemissionseinrichtung angelegten Lichts so zu variieren, daß Licht als Resultat seiner Modifikation abgegeben wird; und (c) Erzeugen eines Ansteuersignals aus einem Eingangsinforrnationssignal und Anlegen des Ansteuersignals an die Modulationseinrichtung, um deren Lichttransmissionsgrad zu variieren, bei welchem Schritt (c) einen Abschnitt des Ansteuersignals abgibt, in dem eine unerwünschte Pegelschwankung in einem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung auftritt, und der Lichttransmissionsgrad der Modulationseinrichtung in dem konstanten Arbeitsbereich auf einem konstanten Wert bleibt.

In dem vorstehend beschriebenen Aufbau entspricht das Ansteuersignal in einem Schwankungsbereich, in welchem eine unerwünschte Pegelschwankung vorhanden sein kann, einem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung, und deren Lichttransrnissionsgrad bleibt in dem konstanten Arbeitsbereich auf einem konstanten Wert. Auf diese Weise resultiert die in dem Eingangsinformationssignal vorhandene unerwünschte Schwankung nicht in einem Rauschen, das in dem optischen Ausgangssignal erscheint. Daher ist es bei einem optischen Langstreckenübertragungssystem, beispielsweise in einer EAM- Ansteuervorrichtung, die die vorstehend genannte elektrische Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuervorrichtung bzw. das -verfahren nutzt, möglich, den Vorteil einer Lichtleiterübertragungsleitung ausreichend zu nutzen, welche Vorteile als Resultat der niederen Verlusteigenschaften und breiten Frequenz eigenschaften erzielt werden.

Weitere Aufgaben und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen deutlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Figur 1A bis AC zeigen Diagramme einer EAM-Ansteuervorrichtung nach dem Stand der Technik und die entsprechenden Wellenformen;

Figur 2A bis 2C zeigen Diagramme von Eingangs-Ausgangscharakteristiken einer Modulationseinrichtung nach dem Stand der Technik und die entsprechenden Wellenformen;

Figur 3A bis 3C zeigen Diagramme von Eingangs-Ausgangscharakteristiken einer Modulationseinrichtung nach dem Stand der Technik und entsprechende Wellenformen, die eine unerwünschte Schwankung enthalten;

Figur 4A bis 4D zeigen Diagramme der prinzipiellen Darstellung einer EAM-Ansteuervorrichtung in einer Ausführungs form gemäß vorliegender Erfindung und entsprechende Wellenformen;

Figur 5A bis 5C zeigen Diagramme von Eingangs-Ausgangscharakteristiken einer Modulationseinrichtung in der EAM- Ansteuervorrichtung in einer Ausführungsform gemäß vorliegender Erfindung und entsprechende Wellenformen; und

Figur 6A bis 6D zeigen Diagramme einer EAM-Ansteuervorrichtung in einer Ausführungsforrn gemäß vorliegender Erfindung und entsprechende Wellenformen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Das Prinzip einer EAM-Ansteuervorrichtung in einer Ausführungsform einer elektrischen Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuervorrichtung sowie ein Verfahren gemäß vorliegender Erfindung werden nachfolgend unter Bezug auf Figur 4A bis 4D erläutert. Die in Figur 4A dargestellte Konfiguration resultiert aus der Modifikation der in Figur 1A dargestellten Konfiguration. Das heißt, daß eine Verstärkungseinrichtung 10 und eine Modifizierungseinrichtung 11 hinzugefügt sind. Es wird somit auf die Beschreibung derjenigen Teile in der Konfiguration in Figur 4A, die den Teilen in Figur 1A entsprechen, verzichtet, und dieselben Bezugszeichen wie die für die Teile in Figur 1A verwendeten werden den entsprechenden Teilen in Figur 4A zugeordnet.

Eine vorbestimmte Spannung wird an einen Anschluß 4 der EAM 3 angelegt, so daß die vorbestimmte Spannung an die Kathoden sowohl der LD-Einrichtung 1 als auch der Modulationseinrichtung 2 angelegt wird, und ein vorbestimmter elektrischer Strom IB wird der Anode der LD-Einrichtung 1 über einen Anschluß 5 der EAM 3 zugeführt, so daß die LD-Einrichtung 1 eine konstante Lichtrnenge emittiert, wie in Figur 4A dargestellt. Ferner ist die Anode der Modulationseinrichtung 2 mit dem Ausgangsanschluß der Modifizierungseinrichtung 11 über einen Anschluß 6 der EAM 3 verbunden und der Eingangsanschluß der Modifizierungseinrichtung 11 ist mit dem Ausgangsanschluß der Verstärkungs einrichtung verbunden.

Die Modifizierungseinrichtung 11 oder sowohl die Verstärkungseinrichtung als auch die Modifizierungseinrichtung 11 wirkt bzw. wirken als eine Ansteuersignalerzeugungseinrichtung.

Ein Eingangsinformationssignal (Eingangsdaten, wie in Figur 4D gezeigt), das dem Eingangsanschluß 9 der Verstärkungsschaltung 10 zugeführt wird, wird anschließend verstärkt und in der Verstärkungseinrichtung 10 umgekehrt. Das Ausgangssignal der Verstärkungseinrichtung 10 wird anschließend der Modifizierungseinrichtung 11 zugeführt. Die Modifizierungseinrichtung 11 führt die folgende Operation an dem Ausgangssignal der Einrichtung 10 durch. Der obere Teil der elektrischen Ansteuerwellenform (Ansteuerspannung, die als ein Ansteuersignal wirkt) wird auf eine konstante Spannung VH, die nicht Null ist, gesetzt, wie in Figur 5A bis 5C gezeigt. Die konstante Spannung VH in vorliegender Erfindung wird als ein Resultat des Verschiebens der konstanten Spannung VH nach dem Stand der Technik von Null (0) in eine positive Richtung (in Richtung nach links in Figur 5A und 5B) erhalten. Der Bereich zwischen der Spannung Null (0) und der konstanten Spannung VH ist größer als der Bereich, der als ein Resultat des Hinzufügens eines vorbestimmten Randbereichs Delta-VM zu dem Bereich Delta-VH der erwarteten unerwünschten Schwankung erhalten wird, die in dem H-(Hoch)-Pegelbereich (oberer Teil) der Ansteuerspannung erscheint, wie in Figur 5A und 5B gezeigt. Der vorbestimmte Randbereich Delta-VM wird als das Resultat der Berücksichtigung jeder verwendeten relevanten Komponente, des Bereichs der Umgebungstemperatur, bei welcher die Komponenten verwendet werden, und verschiedener Faktoren aufgrund der Alterung der Komponenten bestimmt.

Wie aus dem Abschnitt (C6) einer Kurve (C5) der Ansteuerspannung gegen den Lichttransmissionsgrad der Modulationseinrichtung 2, die in Figur 5A gezeigt ist, deutlich wird, wird der Lichttransmissionsgrad der Modulationseinrichtung 2 auf einem konstanten Wert (in dieser Ausführungsform ist dies 100%) gehalten, auf dem eine Ansteuerspannung positiv ist, das heißt die Charakteristikkurve (C5) hat eine Sättigungscharakteristik. Somit wird in diesem Bereich, in dem die Ansteuerspannung positiv ist, das optische Ausgangssignal auf einem konstanten Wert gehalten, trotz einer unerwünschten Schwankung, die in der Ansteuerspannung vorhanden ist, und zwar unter Bedingungen, unter welchen das an der Modifikationseinrichtung 2 angelegte Lichtausgangssignal, welches Ausgangssignal von der LD-Einrichtung 1 emittiert wird, auf einem konstanten Wert gehalten wird.

Daher ist der Bereich Delta-PH der Pegelschwankung in dem optischen Ausgangssignal Null (0), wie in Figur 5C gezeigt, auch wenn ein Bereich Delta-VH der Spannungsschwankung in der Ansteuerspannung vorhanden ist, wie in Figur 5B gezeigt.

Das heißt, das beispielsweise die Spannungsschwankung in einem Bereich Delta-VH, die in Figur 3B gezeigt ist, die in der elektrischen Ansteuerwellenform eingeschlossen ist, nicht zu einer Verschlechterung der optischen Ausgangswellenform führt, wie in Figur 3C gezeigt. Die Spannungsschwankung in dem Bereich Delta-VH resultiert aus einer entsprechenden Pegelschwankung, die in dem Eingangsinformationssignal (Eingangsdaten) vorhanden ist, das der Verstärkungseinrichtung 10 zugeführt wird. Somit resultiert keine Verschlechterung der Lichtempfänger-Codefehlerrate.

Eine Konfiguration der EAM-Ansteuervorrichtung in der Ausführungsforrn der elektrischen Feldabsorbtions-Lichtmodula tionsansteuervorrichtung und des Verfahrens gemäß vorliegender Erfindung wird nachfolgend unter Bezug auf Figur 6A bis 6D beschrieben. Die Konfiguration in Figur 6A zeigt konkrete Formen der Verstärkungseinrichtung 10 und der Modifizierungseinrichtung 11, die in Figur 4A gezeigt sind. Somit wird auf die Beschreibung derjenigen Teile in Figur 6A, die den Teilen in Figur 4A entsprechen, verzichtet, und dieselben Bezugszeichen wie die für die Teile in Figur 4A verwendeten werden den entsprechenden Teilen in Figur 6A zugeordnet. Der Anschluß 4 der EAM 3, das heißt die Kathoden sowohl der LD- Einrichtung 1 als auch der Modulationseinrichtung 2, werden in dieser Konfiguration geerdet, wie in Figur 6A gezeigt ist.

Ein Transistor 20 (der als ein aktives Element wirkt und als ein erstes pn-Übergangselement vorliegt) wirkt zur Verstärkung und zum Umkehren einer Eingangsdatenwellenform. Eine Diode (die als ein zweites pn-Übergangselement vorliegt) 21 wirkt so, daß sie die Wellenform modifiziert, das heißt den Pegel der Wellenform verschiebt, und ein Lastwiderstand (der als ein Lastelement wirkt) wirkt als eine Last für den Transistor 20. Die Diode 21 wirkt als eine Einrichtung zum Abgeben einer konstanten Spannung.

Eine Spannung VG, die einem Eingangsinformationssignal (Eingangsdaten) entspricht, wird dem Gate des Transistors 20 zugeführt, eine negative Spannung VS wird an eine Source des Transistors 20 angelegt und eine Spannung VD an dem Drain des Transistors 20 wird an den Anschluß 6 der EAM angelegt, das heißt an die Anode der Modulationseinrichtung 2. Die Anode der Diode 21 wird mit dem Anschluß 6 der EAM 3 verbunden und eine positive erste Referenzspannung VR1 wird an die Kathode (24) der Diode 21 angelegt. Ein Anschluß des Widerstandes 22 wird mit dem Anschluß 6 der EAM 3 verbunden und eine positive zweite Referenzspannung VR2 wird an den anderen Anschluß des Widerstandes 22 angelegt.

Der Betriebsablauf des Transistors 20, der Diode 21 und des Widerstandes 22 werden nachfolgend beschrieben.

Der Transistor schaltet "EIN", wenn der Pegel des Eingangsinformationssignals (Eingangsdaten) hoch wird (H). Somit wird die Ausgangsspannung VD des Transistors 20 niedrig. Die gegenwärtige Spannung VD wird zuvor auf eine Spannung VL gesetzt, welche die negative Vorspannung der EAM 3 ist, das heißt welche Spannung verursacht, daß der Lichttransmissionsgrad der Modulationseinrichtung 2 Null (0)% ist, wie in Figur 5A gezeigt. Somit ist das optische Ausgangssignal der Modulationseinrichtung der EAM 3 "AUS", das heißt auf dem L- (niedrigen)-Pegel, der in Figur 6C gezeigt ist, wenn der Pegel des Eingangsinformationssignals (Eingangsdaten) ein Pegel H (hoch) ist, wie in Figur 6D gezeigt.

Der Transistor 20 schaltet "AUS", wenn der Pegel des, Eingangsinformationssignals (Eingangsdaten) L (niedrig) ist. Anschließend wird die Spannung an der Anode (6) der Modulationseinrichtung 2 ein konstanter Wert, der durch die erste und die zweite Referenzspannung VR1 und VR2, die Charakteristiken der Diode 21 und den Widerstandswert des Widerstands 22 bestimmt ist. Der vorliegende konstante Wert wird vorab auf die vorstehend genannte positive konstante Spannung VH gesetzt, wie in Figur 5A gezeigt ist.

Der H (hohe) Pegelbereich der Ansteuerspannung entspricht einem Bereich des Lichttransmissionsgrad der Modulationseinrichtung 2, in welchem Bereich der Lichttransmissiongrad in einem gesättigten Zustand ist. Somit sollte eine optische Ausgangswellenform kein Rauschen enthalten, das heißt die Pegelschwankung Delta-pH, die in dem H-(Hoch)- Pegelbereich aufscheint, sollte Null (0) sein, wie in Figur 5C gezeigt.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beschrieben. Als Resultat des vorstehend genannten Betriebsablaufes der Ausführungsform gemäß vorliegender Erfindung wird die Pegelschwankung, die der unerwünschten Pegelschwankung entspricht, die in einer an der Modulationseinrichtung angelegten Ansteuerspannung auftritt und in dem H- Pegelbereich eines optischen Ausgangssignals auftritt, auch dann unterdrückt, wenn die unerwünschte Pegelschwankung in dem H-Pegelbereich der Ansteuerspannung auftritt. Somit wird das Auftreten von Rauschen in dem HPegelbereich des optischen Ausgangssignals, welches Auftreten aus einer geringfügigen Verschlechterung, wie etwa einem Überschwingen in der elektrischen Ansteuerwellenform resultiert, verhindert. Dies führt zur Verhinderung der Verschlechterung der Lichtempfänger-Codefehlerrate und der optischen Wellenform. Daher ist es möglich, den Vorteil der Lichtleiterübertragungsleitung ausreichend zu nutzen, welcher Vorteil als Resultat der niedrigen Verlustcharakteristik und der breiten Frequenzbereichscharakteristik erzielt wird.

Ferner ist die vorliegende Erfindung nicht auf die vorstehend genannten Ausführungsformen beschränkt und Variationen und Modifikationen können durchgeführt werden, ohne den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Elektrische Feldabsorbtions-Lichtmodulationseinheit (3), umfassend:

eine Lichtemissionseinrichtung (1) zum Emittieren von Licht (7);

eine Modulationseinrichtung (2) zum Übertragen des Lichts mit einem variablen Transmissionsgrad, um moduliertes Licht (8) abzugeben; und

eine Ansteuersignalerzeugungseinrichtung (10 und 11) zum Erzeugen, ansprechend auf ein Eingangsinforrnationssignal,, eines Ansteuersignals, das an die Modulationseinrichtung (2) anzulegen ist, welche Modulationseinrichtung (2) ihren Lichttransmissiongrad ansprechend auf den Ansteuersignalpegel varuert,

dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuersignalerzeugungseinrichtung (10 und 11) eine Pegeleinstelleinrichtung (21) hat, die so ausgelegt ist, daß sie den Pegel eines Abschnitts des Ansteuersignals einstellt, in welchem eine uner wünschte Pegelschwankung auftritt, so daß er einem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung (2) entspricht, wobei der Lichttransmissiongrad der Modulationseinrichtung einen konstanten Wert in dem konstanten Arbeitsbereich hat.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Pegeleinstelleinrichtung das Ansteuersignal auf einen Pegel einstellt, so daß ein vorbestimmter Randbereich (ΔVM) zusätzlich zu der Schwankung (ΔVH) um den vorbestimmten Pegel dem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung entspricht.

3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher die Modulationseinrichtung einen maximalen Lichttransrnissiongrad in dem konstanten Arbeitsbereich hat.

4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher das Ansteuersignal einen positiven Bereich und einen negativen Bereich hat, welcher positive Bereich den Abschnitt des Ansteuersignals einschließt und welcher negative Bereich einem Veränderungsarbeitsbereich der Modulationseinrichtung entspricht, in welchem der Lichttransrnissiongrad der Modulationseinrichtung ansprechend auf eine Veränderung des Ansteuersignals variiert.

5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher die Ansteuersignalerzeugungseinrichtung ferner eine mit der Pegeleinstelleinrichtung (21) gekoppelte Verstärkungseinrichtung (20) zum Verstärken des Eingangsinformationssignals, Umkehren des Eingangsinformationssignals und Abgeben des verstärkten und umgekehrten Eingangsinformationssignals an die Pegeleinstelleinrichtung umfaßt.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die Verstärkungseinrichtung ein aktives Element (21) umfaßt, das einen Eingangsanschluß (9) hat, an welchen das Eingangsinformationssignal angelegt wird, einen Ausgangsanschluß, der mit der Modulationseinrichtung verbunden ist, und einen Vorspannungsanschluß, an welchen eine Vorspannung angelegt wird, welches aktive Element den Ausgangsanschluß und den Vorspannungsanschluß miteinander verbindet, wenn ein vorbestimmter erster Pegel des Eingangsinforrnationssignals an seinen Eingangsanschluß angelegt wird, um so das Ansteuersignal an die Modulationseinrichtung abzugeben, welche Ausgangsspannung dieselbe wie die Vorspannung ist, und welches aktive Element den Ausgangsanschluß von dem vorspannungsanschluß trennt, wenn ein vorbestimmter zweiter Pegel des Eingangsinformationssignals an den Eingangsanschluß angelegt wird.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher das aktive Element ein pn-Übergangselement hat, das ein als der Eingangsanschluß wirkendes Gate, eine als der Ausgangsanschluß wirkende Source und ein als der Vorspannungsanschluß wirkendes Drain hat.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die Verstärkungseinrichtung ferner ein Lastelement enthält, das mit dem Ausgangsanschluß des aktiven Elements verbunden ist, um darin eine vorbestimmte Spannung zu erzeugen, wenn elektrischer Strom durch das Lastelement fließt, während der Ausgangsanschluß und der Vorspannungsanschluß des aktiven Elements verbunden sind und der elektrische Strom durch das aktive Element fließt.

9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher die Pegeleinstelleinrichtung eine Einrichtung zum Abgeben einer konstanten Spannung (21) zum Abgeben einer konstanten Spannung an die Modulationseinrichtung (2) einschließt, so daß der Abschnitt des Ansteuersignals, in welchem die Pegelschwankung auftritty dem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung entsprechend gemacht wird, wenn der Ausgangsanschluß des aktiven Elements von dem Vorspannungsanschluß getrennt wird.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher die Vorrichtung zum Abgeben einer konstanten Spannung eine Einrichtung mit unidirektionalem Stromfluß (21) umfaßt, die eine Anode und eine Kathode hat, um es zu erlauben, daß Strom in eine Richtung von der Anode zu der Kathode fließt, wenn eine Spannung, die höher ist als eine andere, an die Kathode angelegte Spannung, an die Anode angelegt wird, welche konstante Spannung an die Kathode der unidirektionalen Einrichtung angelegt wird, und welche Anode dieser Einrichtung mit der Modulations einrichtung verbunden ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher die Einrichtung mit unidirektionalem Stromfluß ein pn-Übergangselement hat.

12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welcher:

die Lichtemissionseinrichtung (1) und die Modulationseinrichtung (2) Anoden und Kathoden haben und die Kathode der Lichternissionseinrichtung mit der Kathode der Modulationseinrichtung verbunden ist; und

die Ansteuersignalerzeugungseinrichtung ein erstes pn- Übergangselement (20), welches ein Gate, eine Source und ein Drain hat, und ein zweites pn-Übergangselement (21), das eine Anode und eine Kathode hat, umfaßt, welches Eingangsinformationssignal dem Gate des ersten pn-Übergangselements zugeführt wird, eine Vorspannung an die Source des ersten pn- Übergangselements angelegt wird und die Anode der Modulationseinrichtung (2) mit dem Drain des ersten pn-Übergangselements und der Anode des zweiten pn-Übergangselements verbunden ist, und eine erste Referenzspannung (VR1) der Kathode des zweiten pn-Übergangselements zugeführt wird.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher die Ansteuersignalerzeugungseinrichtung ein Lastelement (21) für das erste pn-Übergangselement (20) umfaßt, die Anode des zweiten pn-Übergangselements (21) mit einem Anschluß des Lastelernents verbunden ist und eine zweite Referenzspannung (VR2) an den anderen Anschluß des Lastelements angelegt ist.

14. Elektrisches Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuerverfahren, welches die Schritte nutzt:

(a) Veranlassen einer Lichtemissionseinrichtung (1), Licht zu einer Modulationseinrichtung (2) zu emittieren,

(b) Veranlassen einer Modulationseinrichtung (2), ihren Lichttransmissiongrad des durch die Lichtemissionseinrichtung angelegten Lichts so zu variieren, daß moduliertes Licht abgegeben wird; und

(c) Erzeugen eines Ansteuersignals aus einem Eingangsinformationssignal und Anlegen des Ansteuersignals an die Modulationseinrichtung, um deren Lichttransrnissiongrad zu variieren,

dadurch gekennzeichnet, daß Schritt (c) den Pegel eines Abschnitts des Ansteuersignals, in dem eine unerwünschte Pegelschwankung auftritt, so einstellt, daß er einem konstanten Arbeitsbereich der Modulationseinrichtung entspricht, und der Lichttransmissiongrad der Modulationseinrichtung in diesem konstanten Arbeitsbereich auf einem konstanten Wert bleibt.

15. Elektrisches Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuerverfahren nach Anspruch 14, bei welchem Schritt (c) die Spannung des Abschnitts des Ansteuersignals auf einen Pegel setzt, so daß ein Rand um die Spannungsschwankung innerhalb des konstanten Arbeitsbereiches liegt.

16. Elektrisches Feldabsorbtions-Lichtrnodulationsansteuerverfahren nach Anspruch 14 oder 15, bei welchem die Modulationseinrichtung einen maximalen Lichttransmissiongrad in dem konstanten Arbeitsbereich hat.

17. Elektrisches Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuerverfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, bei welchem das Ansteuersignal einen positiven Bereich und einen negativen Bereich hat, wobei positive Bereich den Abschnitt der Ansteuerspannung einschließt und der negative Bereich einem Bereich der Modulationseinrichtung entspricht, in welchem der Lichttransrnissiongrad der Modulationseinrichtung ansprechend auf eine Veränderung des Ansteuersignals variiert.

18. Elektrisches Feldabsorbtions-Lichtmodulationsansteuerverfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, bei welchem Schritt (b) ferner die Schritte des Verstärkens des Eingangsinforrnationssignals, anschließend des Urnkehrens des Eingangsinformationssignals und anschließend des Abgebens des verstärkten und umgekehrten Eingangsinforrnationssignals an eine Pegeleinstelleinrichtung umfaßt.







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