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Dokumentenidentifikation DE69224032T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0539971
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Abgeben von mehreren Streifen einer viskosen Flüssigkeit
Anmelder Nordson Corp., Westlake, Ohio, US
Erfinder Fort, Wesley, Norcross, Georgia 30093, US
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69224032
Vertragsstaaten CH, DE, FR, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.10.1992
EP-Aktenzeichen 921184867
EP-Offenlegungsdatum 05.05.1993
EP date of grant 14.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse B05C 5/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abgeben von mehreren Raupen aus viskosen Flüssigkeiten und insbesondere eine Vorrichtung zum Abgeben von mehreren Raupen aus thermoplastischem Heißschmelzkleber auf ein Substrat aus dicht beabstandeten Düsenspitzen, die nicht in Kontakt mit dem Substrat sind, wobei die Raupen intermittierend ohne "Nachtropfen" abgegeben werden können, d.h. das Abfließen von Klebstoff in Faden- oder Strangform aus den Auslässen der Düsenspitzen, wenn der Klebstoffstrom intermittierend unterbrochen wird.

Viele Anwendungen erfordern die Anordnung einer Anzahl von dicht beabstandeten Raupen aus viskosen Flüssigkeiten wie beispielsweise thermoplastisches Heißschmelzmaterial. Beispielsweise beim Befestigen von Klappen von Kartons oder anderen Papierprodukten oder beim Befestigen der Verstärkungsschicht an der nicht gewebten Schicht eines Hygieneartikels werden Reihen von dicht beabstandeten Heißschmelzklebstoffraupen intermittierend auf derartige Substrate aufgetragen, um die gewünschte Verbindung bereitzustellen. Bei Anwendungen dieser Art gehört zu den Problemen, denen die Konstrukteure gegenüberstehen, die genaue Plazierung einer großen Anzahl von relativ dünnen Raupen auf einer kleine Fläche und eine Fähigkeit, den Strom solcher Raupen ohne "Nachtropfen" ein- und auszuschalten, d.h. die Bildung von langen Strängen oder Fäden, nachdem der Fluß des Materials beendet ist.

Eine Annäherung an das Problem der Plazierung einer Anzahl von dünnen Raupen auf einer schmalen Fläche ist beispielsweise in den US-Patenten 3,570,725 und 3,840,158 beschrieben. In diesen Patenten sind eine Anzahl von Auftragsköpfen oder Pistolen mit jeweils einer Düse in bezug auf ein sich bewegendes Substrat so angeordnet, daß jeder Auftragskopf eine separate Raupe auf eine gemeinsame Zielfläche abgibt. In dem Patent 3,570,725 wird jeder Auftragskopf oder Pistole durch eine separate Klebstoffleitung versorgt, während das Patent 3,840,158 eine Anzahl von schmalen Pistolen beschreibt, die an eine gemeinsame Quelle oder einen Verteiler montiert sind, aus der/dem der Klebstoff geliefert wird. Das Problem bei Systemen des in diesen Patenten beschriebenen Typs ist es, daß eine relativ große Menge von Hardware erforderlich ist, um den Klebstoff zu den Auftragsköpfen zu liefern und eine Steuerung bereitzustellen zum Ein- und Ausschalten des Auftrags kopfs, um einen intermittierenden Auftrag der Klebstoffraupen zu erhalten.

Darüber hinaus ist die Beabstandung zwischen benachbarten Raupen begrenzt durch die Ausmaße der Auftragsköpfen, was bei vielen Anwendungen eine größere Beabstandung zwischen den Raupen erzeugt, als gebraucht wird.

Bezüglich des Problems des Nachtropfens, das aus dem intermittierenden Betrieb der Klebstoffabgabevorrichtungen resultiert, sind Systeme vorgeschlagen worden, die beispielsweise in dem U.S. Patent 4,687,137 beschrieben sind, die der Inhaberin dieser Erfindung gehören. Das Patent 4,687,137 von Boger et al beschreibt eine Vorrichtung zum Abgeben von Raupen aus thermoplastischem Klebstoff auf die nicht gewebte Schicht von wegwerfbaren Windeln, die eine "Kleiderbügel-Mundstück-Düse" verwendet, welche ein Paar aus Mundstückhälften aufweist, die gemeinsam Kanäle zum Übertragen separater Klebstoffströme zu Auslässen bilden, aus denen der Klebstoff in Form von Raupen auf ein Substrat extrudiert wird. Während diese Vorrichtung intermittierend mit minimalem Nachtropfen betrieben werden kann, sind "Kleiderbügel-Mundstück-Düsen" relativ teuer herzustellen und können verkleben oder verstopfen, wenn der Klebstoff mit Partikeln oder dergleichen verunreinigt wird. Im Falle eines Verklebens ist es zeitaufwendig, solche "Kleiderbügel-Mundstücke" auseinanderzubauen und zu reinigen.

Aus dem U.S. Patent 4,774,109, das den Stand der Technik repräsentiert, auf den in dem Obergriff von Anspruch 1 Bezug genommen ist, ist eine Vorrichtung zum Abgeben einer Mehrzahl von Raupen aus Material bekannt mit einem Auftragskopf mit einer Bohrung, die einen Auslaß zum Abgeben von Material aufweist, mit Ventil-Mitteln zum Ermöglichen der Abgabe von Material und zum Verhindern einer solchen Abgabe und mit einer Düse mit einem Düsenkörper, der an dem Auftragskopf montiert ist. Weiterhin weist die bekannte Vorrichtung eine Düsenplatte auf, die mit einer Anzahl von Auslaßkanälen versehen ist, von denen jeder einen Einlaßabschnitt und einen Auslaßabschnitt aufweist, wobei die Auslässe seitlich beabstandet sind. Obwohl U.S. 4,774, 109 bereits das Problem des Ziehens und Tropfens während des intermittierenden Betriebs beschreibt, kann ein solches Ziehen oder Tropfen nicht wirksam verhindert werden, da das einzige strukturelle Merkmal zum Verhindern von Tropfen ein schmaler Schlitz in der Düsenanordnung ist.

Demnach ist eine der Aufgabe dieser Erfindung, eine Vorrichtung zum Abgeben mehrerer, paralleler Raupen aus viskosen Flüssigkeiten wie thermoplastischem Heißschmelzklebstoff anzugeben, die preiswert herzustellen und zu warten ist, die einfach anpaßbar an unterschiedliche Raupenabstände und Raupenausmaße ist und die im wesentlichen das Nachtropfen eleminiert, wenn intermittierend viskose Flüssigkeiten abgegeben werden.

Diese Aufgaben werden mit einer Vorrichtung zum Abgeben mehrerer, dicht beabstandeter Raupen aus vikosen Flüssigkeiten wie thermoplastischen Heißklebstoffen auf ein Substrat gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.

Die Vorrichtung enthält in einer bevorzugten Ausführungsform eine Düsenanordnung mit einem Düsenkörper, der mit einer Düsenplatte verbunden ist, die eine Anzahl von dicht beabstandeten Düsenspitzen trägt, die das Substrat nicht berühren. Der Düsenkörper ist mit einem internen Klebstoffströmungskanal ausgebildet, der in einem länglichen Verteilungskanal mit einem Auslaß endet. Eine Anzahl von Auslaßkanälen mit einem vergleichsweise geringen Durchmesser sind in der Düsenplatte ausgebildet, wobei jeder mit einer Düsenspitze verbunden ist, und Mittel sind vorgesehen zum Übertragen des Klebstoffs aus dem länglichen Verteilungskanal in dem Düsenkörper in jede der Auslaßkanäle gegen den Einfluß der Schwerkraft und zum Abgeben von den Düsenspitzen als individuell extrudierte Raupen. In einer alternativen Ausführungsform wird die Düsenplatte weggelassen, und der Düsenkörper ist sowohl mit einem internen Strömungskanal und Auslaßkanälen ausgebildet. Eine Anzahl von Verbindungsbohrungen verbinden den Verteilungskanal oder die Bohrung des internen Strömungskanals mit den Auslaßkanälen, um Klebstoff zwischen diesen zu übertragen.

Bei beiden Ausführungsformen beruht die Erfindung auf dem Konzept des Bereitstellens eines Strömungsweges von dem Ventilmechanismus der Auftragsköpfen zu dem Auslaß einer Anzahl von dicht beabstandeten Düsenspitzen, wobei der Klebstoffstrom intermittierend unterbrochen werden kann, ohne eine Undichtigkeit oder Nachtropfen von Klebstoff an den Düsenspitzen zu erzeugen. Dies wird erreicht durch Anordnung der Verteilungsbohrung oder des -kanals vertikal unterhalb des Einlasses jeder Auslaßkanäle und durch Ausbildung mindestens des Einlaßabschnitts der Auslaßkanäle mit einer kleineren Querschnittsfläche als die der Verteilungsbohrung oder des -kanals. Der vertikale Abstand zwischem dem Auslaß der Verteilungsbohrung oder des -kanals und dem Einlaß jedes Auslaßkanals hindert Klebstoff stromaufwärts von den Düsenspitzen wesentlich daran, in und durch die Düsenspitzen zu strömen, um ein Nachtropfen zu erzeugen. Die verringerte Querschnittsfläche des Einlaßabschnitts jedes Auslaßkanals erzeugt einen Gegendruck in eine Richtung stromaufwärts relativ zu den Düsenspitzen, der wesentlich ein Abfließen von Klebstoff verhindert, der in den Düsenspitzen verbleibt, wenn die Abgabevorrichtung intermittierend betrieben wird.

Bei der Ausführungsform dieser Erfindung, die sowohl einen Düsenkörper und eine Düsenplatte enthält, erstreckt sich der Verteilungskanal in dem Düsenkörper in Längsrichtung im wesentlichen entlang dessen gesamter Länge und nach innen von einer ersten Fläche desselben. Die Düsenplatte ist mit einer inneren Fläche ausgebildet, die an die erste Fläche des Düsenkörpers angrenzt. Jeder der Auslaßkanäle ist im wesentlichen L-förmig mit einem horizontal angeordneten Einlaßabschnitt, der sich nach innen von der inneren Fläche der Düsenplatte erstreckt, und einem vertikal angeordneten Auslaßabschnitt ausgebildet, der mit einer der Düsenspitzen verbunden ist. Wenn die Düsenplatte an den Düsenkörper montiert ist, ist der Einlaßabschnitt jedes Strömungskanals in der Düsenplatte vertikal über dem Auslaß des Verteilungskanals in dem Düsenkörper angeordnet. Der Klebstoff muß deshalb vertikal nach oben strömen gegen den Einfluß der Schwerkraft während der Passage von dem Verteilungskanal in den Düsenkörper in den Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals in der Düsenplatte.

In einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform weisen die Mittel zum Übertragen von Klebstoff zwischen dem Verteilungskanal und den Auslaßkanälen eine Abstandsscheibe auf, die zwischen den aneinander angrenzenden Oberflächen des Düsenkörpers und der Düsenplatte angeordnet ist. Die Abstandsscheibe ist mit einer Anzahl von in Längsrichtung beabstandeten, vertikal angeordneten ovalförmigen Schlitzen ausgebildet, die jeweils ein unteres Ende, das mit dem Verteilungskanal des Düsenkörpers kommuniziert, und ein oberes Ende aufweist, das mit dem Einlaßabschnitt eines der Auslaßkanäle der Düsenplatte verbunden ist. In einer alternativen Ausführungsform ist die Abstandsscheibe mit einem länglichen, sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz anstelle einer Anzahl von aufrechten ovalen Schlitzen ausgebildet. Der untere Abschnitt dieses länglichen Schlitzes kommuniziert mit dem Verteilungskanal in dem Düsenkörper, und der obere Abschnitt desselben ist mit dem Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals in der Düsenplatte verbunden. Bei beiden Ausführungsformen stellen die individuellen ovalen Schlitze und der längliche Schlitz einen Strömungsweg für den Klebstoff zwischen dem Verteilungskanal und den Auslaßkanälen bereit.

Bei alternativen Ausführungsformen der Klebstoff-Übertragungsmittel ist ein länglicher Schlitz in der Düsenplatte ausgebildet, der sich nach innen von dessen innerer Fläche und in Längsrichtung entlang im wesentlichen der gesamten Länge derselben erstreckt. Der längliche Verteilungskanal in dem Düsenkörper kommuniziert mit dem unteren Abschnitt des länglichen Schlitzes in der Düsenpatte, und das obere Ende des länglichen Schlitzes ist mit dem Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals in der Düsenplatte verbunden und bildet dadurch einen sich vertikal nach oben erstreckenden Strömungsweg für den Klebstoff zwischen dem Düsenkörper und der Düsenplatte.

Wie oben erwähnt enthält eine alternative Ausführungsform der Düsenanordnung dieser Erfindung einen Düsenkörper, der sowohl mit einem internen Strömungskanal und Auslaßkanälen ausgebildet ist, wobei die Düsenplatte der oben beschriebenen Ausführungsform weggelassen wird. Der innere Strömungsweg enthält eine längliche Verteilungsbohrung, die vertikal neben dem Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals angeordnet ist. Die Auslaßkanäle sind in Längsrichtung entlang der Verteilungsbohrung beabstandet und Verbindungsbohrungen, die vertikal nach oben angewinkelt sind, verbinden die Verteilungsbohrung mit dem Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals.

Bei jeder der Ausführungsformen der Düsenanordnung ist der Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals vorzugsweise mit einer Querschittsfläche ausgebildet, die geringer ist als die Querschnittsfläche der Verteilungsbohrung oder des Verteilungskanals. Wegen dieser Verringerung der Größe des Strömungswegs für den Klebstoff wird die Geschwindigkeit des Klebstoffs während der Passage zu und durch die Auslaßkanäle erhöht bei konstanter Strömungsrate und konstantem Druck, so daß er durch die Auslaßkanäle und die Düsenspitzen mit einer höheren Geschwindigkeit strömt als durch die Verteilungsbohrung oder den Verteilungskanal. Die erhöhte Geschwindigkeit des Klebstoffs in den Auslaßkanälen und den Düsenspitzen trägt zu einer erhöhten "Verarbeitbarkeit" oder "Abscherbarkeit" auf, so daß der hindurchströmende Klebstoffstrom schneller und einfacher unterbrochen werden kann als Reaktion auf die Beendigung des Klebstoffstroms. Als eine Folge wird der Klebstoff innerhalb der Auslaßkanäle und Düsenspitzen an einem Punkt unterbrochen, der weiter stromaufwärts liegt als es bei bekannten Vorrichtungen möglich war, wodurch das Volumen von Klebstoff innerhalb der Düsenspitzen, der nach außen hiervon ausgehend auslaufen kann, wenn die Klebstoffströmung unterbrochen wird, reduziert wird. Zusätzlich zu der raschen und sauberen Unterbrechung des Klebstoffs weiter stromaufwärts innerhalb der Düsenspitzen erzeugen die Auslaßkanäle mit vergleichsweise geringeren Durchmessern einen Gegendruck, der Klebstoff in den Düsenspitzen in eine Richtung stromaufwärts zieht oder saugt, um ein Auslaufen aus den Auslässen zu verhindern. Dieser Gegendruck hilft auch dabei, ein gleichmäßiges Volumen von Klebstoff entlang der gesamten Länge der sich in Längsrichtung erstreckenden Verteilungsbohrung oder des Verteilungskanals zu erzeugen, so daß das Volumen oder die Menge an Klebstoff, der zu jedem der Auslaßkanäle gefördert wird, im wesentlichen identisch ist. Als ein Resultat werden Klebstoffraupen von jeder der Düsenspitzen abgegeben, die im wesentliche die gleiche Klebstoffmenge und die selben Raupenausmaße aufweisen.

Die Struktur, der Betrieb und Vorteile des gegenwärtig bevorzugten Ausführungsbeispiels dieser Erfindung werden weiter ersichtich aus der folgenden Beschreibung, die zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen vorgenommen wird. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Ansicht der Düsenanordnung dieser Erfindung in einem Teilschnitt, die an eine Klebstoffabgabevorrichtung montiert ist;

Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Düsenanordnung;

Fig. 3 eine unmontierte, schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels, der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Düsenanordnung in einem Teilschnitt;

Fig. 4 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels der Düsenanordnung, bei dem die Abstandsscheibe zwischen dem Düsenkörper und der Düsenplatte weggelassen ist;

Fig. 5 eine unmontierte, schematische Ansicht der in Fig. 4 dargestellten Düsenanordnung;

Fig. 6 eine unmontierte, schematische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Düsenanordnung;

Fig. 7 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit einem modifizierten Düsenkörper und einem verkürzten internen Klebstoffströmungskanal innerhalb des Düsenkörpers;

Fig. 8 eine schematische Ansicht eines weiteren alternativen Ausführungsbeispiels der Düsenanordnung in einem Teilschnitt;

Fig. 9 eine Seitenansicht der Düsenanordnung aus Fig. 8. in einem Teilschnitt;

In den Fig. 1 und 2 ist ein Auftragskopf 10 des Typs dargestellt, der in dem U.S. Patent 5,027,976 von Scholl et al gezeigt ist, das der Inhaberin dieser Erfindung gehört. Die strukturellen Details des Auftrags kopfs 10 sind nicht Teil dieser Erfindung und werden hier kurz diskutiert zum Zwecke der Beschreibung einer Zufuhr von Klebstoff zu den verschiedenen Düsenanordnungen. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, enthält der Auftragskopf 10 einen Auftragskopf-Körper 12, der durch einen Montierblock 16 an einer Befestigungsstange 14 getragen wird. Der Auftragskopf- Körper 12 ist mit einem Klebstoffkanal 18 ausgebildet, der durch eine Leitung 20 mit einer Quelle vorgeheizten, thermoplastischen Heißschmelzklebstoff verbunden ist (nicht dargestellt). Der Klebstoffkanal 18 erstreckt sich zu der Basis des Auftragskopf-Körpers 12, wo eine Erweiterung 22 angeordnet ist, die eine Klebstoffkammer 24 aufweist, die mit einer Klebstoff-Abgabe-Öffnung 26 verbunden ist.

Ein Kolben 28 ist in dem Klebstoffkanal 18 angeordnet und weist an seinem unteren Ende eine Kugel 30 auf, die geformt ist, um mit einem Sitz 32 zusammenzupassen, der innerhalb der Erweiterung 22 zwischen dessen Klebstoffkammer 24 und der Klebstoff-Abgabe-Öffnung 26 montiert ist. Der Kolben 28 ist axial beweglich in dem Kanal 18 durch Betätigung einer Magnetspule 34, die durch eine Hülse 35 innerhalb des Auftragskopf-Körpers 12 montiert ist. Die Magnetspule 34 wird durch eine elektrische Leitung 36 mit Energie versorgt, die durch eine Leitung 38 von einer Leistungsversorgung (nicht dargestellt) verbunden ist. Ausgelöst durch die Betätigung der Magnetspule 34 wird der Kolben 28 innerhalb des Klebstoffkanals 18 axial bewegt zwischen einer in Fig. 2 gezeigten geschlossenen Stellung, in der die Kugel 30 mit dem Sitz 32 zusammenwirkt, um das Passieren von Klebstoff in die Abgabe-Öffnung 26 zu verhindern, und einer geöffneten Stellung (nicht dargestellt), in der die Kugel 30 außer Wirkung mit dem Sitz 32 ist, um den Strom von Klebstoff von der Klebstoffkammer 24 in die Klebstoff-Abgabe- Öffnung 26 zu ermöglichen. Vorzugsweise ist ein Heizelement 40 in der Nähe der Basis des Auftragskopf-Körpers 12 montiert und durch eine elektrische Leitung 42 mit der Leistungsversorgungsleitung 38 verbunden. Ein Widerstandstemperatur- Detektor (nicht dargestellt) wird in dem Auftrags kopf-Körper 12 in der Nähe von dem Heizelement 40 gehalten und ist wirksam, um die Temperatur des Auftragskopf-Körpers 12 dort aufzunehmen und ermöglicht eine Einstellung des Stroms zu dem Heizelement 40, so daß der Heißschmelzklebstoff in dem Klebstoffkanal 18 auf eine gewünschte Temperatur geheizt werden kann.

In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 ist eine Düsenanordnung 44 an die Basis des Auftragskopf-Körpers 12 montiert, der einen Düsenkörper 46 und eine Düsenplatte 48 aufweist. Die gesamte äußere Gestaltung des Düsenkörpers 46 und der Düsenplatte 48 sind vorzugsweise ähnlich zu der T-Stangen-Düse, die in dem U.S. Patent 5,027,976 von Scholl et al beschrieben ist. Eine solche äußere Gestaltung der Düsenanordnung beabsichtigt, eine Änderung der Temperatur des Heißschmelzklebstoffs an einem Punkt wesentlich zu verhindern, wo er von der Abgabe-Öffnung 26 des Klebstoffkanals 18 in den Auftragskopf-Körper 12 zu den Auslässen der Düsenplatte 48, wie unten beschrieben, abgegeben wird. Dieses Merkmal ist nicht Teil der vorliegenden Erfindung und wird deshalb hier nicht beschrieben. Wie aus den Fig. 1 - 3 ersichtlich ist, ist der Düsenkörper 46 mit einem oberen Flansch 50 ausgebildet, der an die untere Wand des Auftragskopf-Körpers 12 angrenzt und mit diesem durch Schrauben 52 verbunden ist. Die Begriffe "oberer", "unterer", "oben" und "unten" sollen die Richtungen entsprechend der Position der Auftragskopf 10 bezeichnen wie in den Figuren dargestellt und sollen nicht die Benutzung des Auftragskopfs 10 auf irgendeine Anordnung begrenzen. Ein Raum 54 ist in dem oberen Abschnitt des Düsenkörpers 46 ausgebildet, der die Erweiterung 22 des Auftrags kopf-Körpers 12 so aufnimmt, daß die Abgabe-Öffnung 26 in der Erweiterung 22 ausgerichtet ist zu einem Zuführkanal 56, der in dem Düsenkörper 46 ausgebildet ist. Vorzugsweise ist ein O-Ring 58 an dem Boden des Raums 54 in dem Düsenkörper 46 angeordnet, um eine Dichtung mit der Erweiterung 22 herzustellen. Eine Kontaktplatte 55 ist durch eine Schraube 57 an der Basis des Düsenkörpers 46 montiert, um die Düsenanordnung 44 vor einem abrasivem Kontakt mit einem Substrat zu schützen. Die Düsenanordnung 44 ist eine "Abstands"-Anordnung, d.h. sie ist nicht dazu bestimmt, ein Substrat zu berühren, und es ist deshalb nicht vorgesehen, daß die Platte 55 notwendigerweise auf dem Substrat während eines Betriebslaufs aufsitzt, sondern daß bloß ein Kontakt mit der Düsenanordnung 44 verhindert wird in dem Fall, daß sich das Substrat nach oben in Richtung auf die Anordnung 44 bewegt.

Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 bildet der Zuführkanal 56 einen Teil eines internen Klebstoffströmungswegs innerhalb des Düsenkörpers 46, der auch eine Verbindungsbohrung 59 und einen länglichen, sich in Längsrichtung erstreckenden Verteilungsschlitz oder Verteilungskanal 60 aufweist. Der Zuführkanal 56 erstreckt sich im wesentlichen vertikal nach unten innerhalb des Düsenkörpers 46 und schneidet die Verbindungsbohrung 59, die sich ihrerseits im wesentlichen horizontal von dem Zuführkanal 56 zu dem Verteilungskanal 60 erstreckt. Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist der Verteilungskanal 60 im wesentlichen horizontal ausgerichtet und erstreckt sich nach innen von einer Fläche 64 eines Düsenkörpers 46, der dort einen länglichen Auslaß 66 bildet.

In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 - 3 ist eine Abstandsscheibe 68 zwischen der inneren Fläche 64 des Düsenkörpers 46 und einer inneren Fläche 70 der Düsenplatte 48 gelegt. Vorzugsweise sind die Düsenplatte 48 und die Abstandsscheibe 68 jeweils mit Bohrungen 72 und 74 versehen, die einen Ausrichtungsstift 76 aufnehmen, der von dem Düsenkörper 46 zum Zwecke einer genauen Positionierung der Düsenplatte 48 und der Abstandsscheibe 68 in bezug auf den Düsenkörper 46 getragen wird. Die Abstandsscheibe 68 ist eine rechtwinklige Platte, die mit einer Anzahl von in Längsrichtung beabstandeten, vertikal angeordneten, ovalförmigen Schlitzen 78 ausgebildet ist, die ein unteres Ende 80 und ein oberes Ende 82 aufweisen. Vorzugsweise ist die Querschnittsfläche jedes der Schlitze 78 in der Abstandsscheibe 68 kleiner als die Querschnittsfläche des Verteilungskanals 60. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, kommuniziert das untere Ende 80 jedes Schlitzes 78 in der Abstandsscheibe 68 mit dem Auslaß 66 des Verteilungskanals 60 in dem Düsenkörper 76, wenn die Abstandsscheibe 68 in der Position zwischen dem Düsenkörper 46 und der Düsenplatte 48 montiert ist.

Wie aus den Fig. 1 - 3 ersichtlich ist, ist die Düsenplatte 48 ein rechtwinkliger Block, der eine Anzahl von in Längsrichtung beabstandeten Düsenspitzen 84 trägt, die jeweils mit einer Durchgangsbohrung 86 mit einem Auslaß 88 ausgebildet sind. Eine Anzahl von L-förmigen Auslaßkanälen 90 sind in der Düsenplatte 48 ausgebildet und haben jeweils einen Einlaßabschnitt 92, der sich im wesentlichen horizontal nach innen von der inneren Fläche 70 der Düsenplatte 48 erstreckt, und einen vertikalen Abschnitt 84, der sich rechtwinklig zu dem Einlaßabschnitt 92 erstreckt und mit einer Durchgangsbohrung 86 einer der Düsenspitzen 84 verbunden ist. In dem augenblicklich bevorzugten Ausführungsbeispiel weist mindestens ein Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 eine geringere Querschnittsfläche auf als die des Verteilungskanals 60. Wenn die Abstandsscheibe 68 zwischen dem Düsenkörper 46 und der Düsenplatte 48 positioniert ist, ist der Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 in der Düsenplatte 48 mit dem oberen Ende 82 eines Schlitzes 78 in der Abstandsscheibe 68 ausgerichtet.

Der Zuführkanal 56, der Verbindungskanal 59, der Verteilungskanal 60, die Schlitze 78 und die Auslaßkanäle 90 bilden zusammen einen Strömungsweg für den Heißschmelzklebstoff zwischen der Abgabeöffnung 26 der Abgeber-Erweiterung 22 zu den Düsenspitzen 84. Wie detaillierter unten im Zusammenhang mit der Diskussion des Betriebs der Abgabevorrichtung 10 beschrieben ist, dient dieser Strömungsweg insbesondere dazu, Nachtropfen von den Düsenspitzen 84 zu eliminieren, wenn die Abgabevorrichtung 10 intermittierend betrieben wird.

Ausführungsbeispiel der Figuren 4 und 5

In den Figuren 4 und 5 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Düsenanordnung 96 dargestellt, bei dem die Abstandsscheibe 68 der Figuren 1-3 weggelassen ist und ein Düsenkörper 46 und eine modifizierte Düsenplatte 100 vorgesehen ist. Die Struktur in den Figuren 4 und 5, die die gleiche ist wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, ist mit den gleichen Bezugszeichen in den Figuren 4 und 5 gezeigt, wie in den Figuren 1-3.

Die Düsenplatte 100 der Düsenanordnung 96 ist identisch mit der Düsenplatte 48 der Figuren 1-3, abgesehen davon, daß ein länglicher, sich in Längsrichtung erstreckender Verteilungsschlitz 108 in der Düsenplatte 48 ausgebildet ist, der sich nach innen von dessen innerer Fläche 70 erstreckt. Dieser Verteilungskanal 108 hat einen unteren Abschnitt 110 und einen oberen Abschnitt 112, in dem der Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 in der Düsenplatte 100 angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Querschnittsfläche des Verteilungskanals 108 geringer als die des Verteilungskanals 60 in dem Düsenkörper 46. Der Düsenkörper 46 und die Düsenplatte 100 sind direkt aneinander montiert, das heißt, die Fläche 64 des Düsenkörpers 46 berührt die innere Fläche 70 der Düsenplatte 100, so daß der Auslaß 66 des Verteilungskanals 60 in dem Düsenkörper 46 den unteren Abschnitt 110 des Verteilungsschlitzes 108 schneidet. Wie am besten aus Figur 4 ersichtlich ist, ist der Auslaß 66 des Verteilungskanals 60 vertikal neben dem Einlaßabschnitt 92 jedes Verteilungskanals 90 angeordnet, so daß Klebstoff in den Verteilungskanal 108 der Düsenplatte 100 abgegeben wird und vertikal nach oben gegen den Einfluß der Schwerkraft in die Verteilungskanäle 90 der Düsenplatte 100 bewegt wird.

Ausführungsbeispiel der Figur 6

Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Düsenanordnung 114 ist in Figur 6 dargestellt und weist eine Kombination des Düsenkörpers 46 und der Düsenplatte 48 der Figuren 1 und 2 und eine modifizierte Abstandsscheibe 116 auf. Die Abstandsscheibe 116 ist eine rechteckige Platte, die mit einem länglichen Verteilungskanal 118 ausgebildet ist, der einen oberen Abschnitt 120 und einen unteren Abschnitt 122 aufweist anstelle einer Anzahl ovaler, vertikaler Schlitze wie in der Abstandsscheibe 68 der Figuren 1-3. Der Verteilungsschlitz 118 weist vorzugsweise eine geringere Querschnittsfläche auf als die des Verteilungskanals 60 in dem Düsenkörper 46. Sind der Düsenkörper 46 und die Düsenplatte 48 montiert, kommuniziert der untere Abschnitt 122 des Verteilungsschlitzes 118 mit dem Auslaß 66 des Verteilungskanals 60 in der gleichen relativen Position wie mit dem unteren Abschnitt 80 der Schlitze 78 in der Abstandsscheibe 68, und der obere Abschnitt 120 des Verteilungsschlitzes 118 ist verbunden mit dem Einlaßabschnitt 92 jedes Verteilungskanals 90 in der Düsenplatte 48, vergleiche Figur 3. Dementsprechend wird der gleiche Typ eines Strömungsweges für den Klebstoff in der Düsenanordnung 114 der Figur 6 erreicht wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen der Figuren 1-3 und 4-5, wobei der Klebstoff vertikal nach oben gegen den Einfluß der Schwerkraft in dem Verlauf des Kanals zwischen dem Düsenkörper 46 oder 99 und in die Verbindungskanäle 90 der Düsenplatte 48 strömen muß.

Ausführungsbeispiel der Figur 7

Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Düsenanordnung 130 ist in Figur 7 dargestellt und weist die gleiche Düsenplatte 100 der Figuren 4 und 5 auf, die an einen modifizierten Düsenkörper 132 montiert ist. Wie zuvor erwähnt, weist der Düsenkörper 46 der Figuren 1-6 eine sich verjüngende äußere Konfiguration auf, die ähnlich zu der in dem US Patent 5,027,976 an Scholl et al Beschriebenen ist, das der Inhaberin dieser Erfindung gehört. Der Düsenkörper 132 unterscheidet sich von der Konstruktion dadurch, daß er nicht eine solche sich verjüngende äußere Konfiguration aufweist, abgesehen von einer sich nach oben verjüngenden unteren Fläche 134, wie in Figur 7 gezeigt ist. Zusätzlich ist der Düsenkörper 132 mit einem internen Klebstoffströmungsweg ausgebildet, bei dem der Verbindungskanal 59 der vorherigen Ausführungsbeispiele weggelassen ist. Der interne Strömungsweg dieses Ausführungsbeispiels enthält einen vertikal angeordneten Versorgungskanal 136, der einen länglichen, im wesentlichen horizontal angeordneten Verteilungskanal 138 schneidet, der sich nach innen von der inneren Fläche 140 des Düsenkörpers 132 erstreckt. Die innere Fläche 140 grenzt an die Fläche 70 der Düsenplatte 100 an, so daß der Auslaß 142 des Verteilungskanals 138 mit dem unteren Abschnitt 110 des Verteilungsschlitzes 108 in der Düsenplatte 100 verbunden ist. Wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen ist ein vertikaler Strömungsweg zwischen dem Verteilungskanal 138 in dem Düsenkörper 132 und dem Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 in der Düsenplatte 100 hergestellt. Zusätzlich ist die Querschnittsfläche des Verteilungskanals 138 in dem Düsenkörper 132 größer als die Querschnittsfläche des Verteilungsschlitzes in der Düsenplatte 100.

Ausführungsbeispiel der Figuren 8 und 9

Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Düsenanordnung 1 so ist in den Figuren 8 und 9 dargestellt und weist eine sich verjüngende äußere Konfiguration auf, die ähnlich zu der in dem U.S. Patent 5,027,976 an Scholl et al Beschriebenen ist, das der Inhaberin dieser Erfindung gehört. Die Düsenanordnung 150 dieses Ausführungsbeispiels unterscheidet sich von den zuvor beschriebenen dadurch, daß keine Düsenplatte 48 oder 100 verwendet wird. Stattdessen weist die Düsenanordnung 150 einen Düsenkörper 152 auf, an dem direkt eine Anzahl von Düsenspitzen 84 montiert sind. Der obere Abschnitt des Düsenkörpers 152 und dessen Verbindung zu der Abgabevorrichtung 12 sind identisch mit denen der oben beschriebenen Ausführungsbeispielen, und die gleichen Bezugszeichen sind verwendet, um die Struktur darzustellen, die mit der oben beschriebenen gleich ist.

Wie in Figur 8 gezeigt ist, ist der Auslaß 26 der Abgabevorrichtung 10 mit einem Zuführkanal 154 verbunden, der sich vertikal nach unten innerhalb des Düsenkörper 152 in einem Winkel, vorzugsweise von etwa 120 in bezug auf die Längsachse des Kolbens 28 und der Öffnung 26, erstreckt. Der Zuführkanal 154 ist ungefähr an einem mittleren Punkt einer Verteilungsbohrung 156 verbunden, die sich in Längsrichtung entlang der gesamten Länge des Düsenkörpers 152 erstreckt (Stopfen oder Paßstifte (nicht dargestellt) sind mit dem Düsenkörper 152 an jedem Ende der Verteilungsbohrung 156 eingeklemmt, um dort eine Dichtung zu bilden). Der Düsenkörper 152 ist mit einer Anzahl von im wesentlichen vertikal angeordneten Auslaßkanälen 158 ausgebildet, die jeweils einen Einlaßabschnitt 160 und einen mit einem Gewinde versehenen Auslaßabschnitt 162 aufweisen. Jeder der mit einem Gewinde versehenen Auslaßabschnitte 162 der Auslaßkanäle 158 nimmt eine Düsenspitze 84 des zuvor beschriebenen Typs auf. Der Einlaßabschnitt 160 jedes Auslaßkanals 158 ist mit einem Ende einer Verbindungsbohrung 164 verbunden. Diese Verbindungsbohrungen 1 64 erstrecken sich von einer Fläche des Düsenkörpers 152, wo sie mittels eines Stabes oder eines Paßstiftes 1 66 an dem Düsenkörper 152 ange klemmt sind, und schneiden die Verteilungsbohrung 156. Jede der Verteilungsbohrungen 164 erstreckt sich vertikal nach oben von der Verteilungsbohrung 156 zu dem Einlaßabschnitt 160 eines Auslaßkanal 158 in einem Winkel von etwa 150 in bezug auf eine Horizontale, wie in Figur 8 gezeigt ist. Aus dem Zuführkanal 154 in die Verteilungsbohrung 156 eingeführter Klebstoff bewegt sich somit vertikal nach oben entlang den Verbindungsbohrungen 164 zu den Einlaßabschnitten 160 jedes Auslaßkanals 158. Indem gegenwärtig bevorzugten Ausf;ihrungsbeispiel weisen sowohl die Verbindungsbohrung 164 als auch der Einlaßabschnitt 160 der Auslaßkanäle 158 eine geringere Querschnittsfläche auf als die Querschnittsfläche der Verteilungsbohrung 156.

Betrieb der Abaabevorrichtung

Ein wichtiger Aspekt dieser Erfindung ist die Fähigkeit, die Ausbildung von "Nachtropfen" von den Düsenspitzen 84 zu vermeiden, das heißt dünne, längliche Streifen oder Fäden aus Klebstoff, insbesondere wenn die Strömung von Klebstoff von dem Auftrags kopf 10 abwechselnd ein- und ausgeschaltet wird. Es wird angenommen, daß zwei strukturelle Aspekte aller Düsenanordnungen 44, 96, 114, 130 und 150 verantwortlich sind für eine wesentliche Elimination von Nachtropfen durch diese Erfindung. Zum Zwecke der Erläuterung wird Bezug genommen auf die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Düsenanordnung 44, wobei zu verstehen ist, daß die Düsenanordnungen 96, 114, 130 und 150 im wesentlichen auf die gleiche Weise arbeiten.

Wie zuvor beschrieben ist, ist ein Klebstoffströmungsweg in dem Düsenkörper 46 und der Düsenplatte 48 zwischen dem Auslaß 26 der Erweiterung 22 und dem Auslaß 88 jeder Düsenspitze 84 ausgebildet. Klebstoff wird in den Zuführkanal 56 des Düsenkörpers 46 von der Erweiterung 22 eingeführt und strömt durch den horizontalen Verbindungskanal 59 in den länglichen Verteilungskanal 60 an der Fläche 64 des Düsenkörpers 46. Der Klebstoff wird von dem Auslaß 66 des Verteilungskanals 60 abgegeben und strömt vertikal nach oben entlang den individuellen Schlitzen 78 in der Abstandsscheibe 68 in die Einlaßabschnitte 92 jedes in der Düsenplatte 48 ausgebildeten Auslaßkanals 90. Der Klebstoff erreicht dann den vertikalen Abschnitt 94 jedes Auslaßkanals 90 und wird vertikal nach unten durch die Durchgangsbohrung 86 jeder Düsenspitze 84 übertragen. Der Klebstoff wird aus dem Auslaß 88 jeder Düsenspitze 84 ausgestoßen, um eine Mehrzahl von dünnen, dicht beabstandeten, extrudierten Klebstoffraupen (nicht dargestellt) zu bilden.

Wenn die Klebstoffströmung beendet wird, das heißt durch Bewegung des Kolbens 28 der Klebstoffabgabevorrichtung 10 in eine geschlossene Stellung gegen den Sitz 32, wird der Druck, der auf den Klebstoffstrom aufgebracht wird, um ihn durch den Düsenkörper 46 und die Düsenplatte 48 zu treiben, weggenommen, aber Klebstoff bleibt im wesentlichen im gesamten Strömungsweg durch den Düsenkörper 46 und der Düsenplatte 48 zu jeder der Düsenspitzen 84. Es wird aus mehreren Grinden angenommen, daß Kleckern oder Tropfen dieses Klebstoffs von den Düsenspitzen 84 wesentlich eliminiert wird durch die Konstruktion der Düsenanordnung 44. Zunächst ist der in dem Düsenkörper 46 ausgebildete Verteilungskanal 60 vertikal unter dem Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 in der Düsenplatte 48 angeordnet. Der gleiche vertikale Strömungsweg für den Klebstoff ist in den Düsenanordnungen 96, 114, 130 und 150 der Figuren 4-9 vorgesehen. Während eine Klebstoffmenge in dem Zuführkanal 56, dem Verbindungskanal 59 und dem Verteilungskanal 60 verbleibt, nachdem die Klebstoffströmung beendet ist, wird dieser Klebstoff wirksam daran gehindert, in die Verbindungskanäle 90 der Düsenplatte 48 zu strömen, weil er nicht die Schwerkraft überwinden kann, um vertikal nach oben von dem Verteilungskanal 60 in die Verbindungskanäle 90 zu strömen.

Während die Strömung von Klebstoff von dem Zuführkanal 56, dem Verbindungskanal 59 und dem Verteilungskanal 60 in die Düsenplatte 48 verhindert wird, verbleibt dennoch eine Klebstoffmenge in jedem der Auslaßkanäle 90 innerhalb der Düsenplatte 48 und mindestens einem Teil der Durchgangsbohrung 86 in jeder der Düsenspitzen 84. Ein Verlust oder ein Auslaufen dieses Klebstoffs innerhalb der Düsenplatte 48 wird im wesentlichen verhindert durch Ausbildung der Schlitze 78 in der Abstandsscheibe 68 und mindestens dem Einlaßabschnitt 92 jedes Verbindungskanals 90 in der Düsenplatte 48 mit geringeren Querschnittsflächen als die des Verteilungskanals 60. Bei konstantem Druck und konstanter Durchflußrate resultiert aus der Verringerung der Querschnittsfläche der Schlitze 78 in der Abstandsscheibe 68 und der Einlaßabschnitte 92 der Verbindungskanäle 90 im Vergleich zu denen des Verteilungskanals 60 eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Klebstoffs, während er aus dem Düsenkörper 46 zu und durch die Düsenplatte 48 übertragen wird. Für die meisten Klebstoffe wird die Verarbeitbarkeit oder Fähigkeit, abzuscheren, erhöht, wenn die Geschwindigkeit erhöht wird. Durch Erhöhung der Geschwindigkeit des Klebstoffs während der Bewegung in und durch die Düsenplatte 48 werden die Klebstoffströme, die durch jede Düsenspitze 84 strömen, einfacher und sauberer abgeschert, wenn der Klebstoffstrom aus der Abgabevorrichtung 10 intermittierend unterbrochen wird. Als ein Resultat tendieren derartige Klebstoffströme innerhalb der Düsenspitzen 84 dazu, mindestens in einer gewissen Distanz stromaufwärts von den Auslässen 88 abzuscheren, wodurch eine Lücke oder ein Raum zwischen dem Klebstoff und einem solchen Auslaß 88 erzeugt wird.

Die Verringerung der Querschnittsfläche des Einlaßabschnitts 92 der Verbindungskanäle 90 in der Düsenplatte 48 im Vergleich zu dem Verteilungskanal 60 in dem Düsenkörper 46 erzeugt einen Gegendruck, der in eine Richtung stromaufwärts wirkt. Dieser Gegendruck tendiert dazu, den Klebstoff innerhalb der Düsenspitze 84 stromaufwärts von deren Auslaß 88 zurückzuhalten oder zu ziehen, was zusätzlich ein Auslaufen von solchem Klebstoff verhindert, wenn die Strömung aus dem Auftragskopf 10 beendet wird. Zusätzlich unterstützt der Gegendruck die Herstellung einer gleichmäßigen Verteilung von Klebstoff entlang des Verteilungskanals 60 in dem Düsenkörper 46 (Figuren 1-6), dem Verteilungskanal 138 des Düsenkörpers 130 (Figur 7), dem Verteilungsschlitz 108 in der Düsenplatte 100 der Düsenanordnung 96 (Figuren 4 und 5), dem Verteilungsschlitz 118 der Abstandsscheibe 116 der Düsenanordnung 114 (Figur 6) und der Verteilungsbohrung 156 der Düsenanordnung 150 (Figur 8 und 9). Eine solche gleichmäßige Verteilung von Klebstoff gewährleistet, daß im wesentlichen das gleiche Volumen oder die gleiche Menge von Klebstoff in jeden der Auslaßkanäle 90 in den Düsenplatten 48 und 100 strömt, so daß eine extrudierte Raupe aus Klebstoff mit im wesentlichen dem gleichen Volumen von jeder Düsenspitze 84 abgegeben wird.

Wie zuvor erwähnt, wirken die Düsenanordnungen 96, 114, 130 und 150 im wesentlichen auf die gleiche Weise wie oben im Zusammenhang mit der Düsenanordnung 44 beschrieben ist. Bei jedem Ausführungsbeispiel ist ein Strömungskanal erzeugt, innerhalb welchem der Klebstoff vertikal nach oben strömen muß in dem Verlauf des Kanals zwischen dem Düsenkörper und der Düsenplatte Zusätzlich ist eine Verringerung der Querschnittsfläche jedes Weges ausgebildet, mindestens bis zu und durch die Auslaßkanäle, so daß die Geschwindigkeit des Klebstoffs durch die Düsenplatte erhöht wird, um eine bessere Abscherbarkeit des Klebstoffs herzustellen, wenn die Strömung aus dem Auftragskopf 10 intermittierend unterbrochen wird.

Beispiele

Bezüglich des ersten Ausführungsbeispiels der in Figur 7 dargestellten Düsenanordnung 130 sind Versuche mit einem Düsenkörper 132 und einer Düsenplatte 100 mit den folgenden Abmessungen durchgeführt worden. Der Zuführkanal 130 hat einen Durchmesser von 2.39 mm (.094 lnch) und der mit dem Zuführkanal 136 verbundene Verteilungskanal 138 ist vorzugsweise mit einem Durchmesser von 2.39 mm (.094 Inch) ausgebildet. Die Düsenplatte 100 ist mit einem Verteilungsschlitz 142 ausgebildet, der eine wie in Figur 7 gezeigte vertikale Höhe von 4.39 mm (.173 lnch) und eine Tiefe von 0.76 mm (.030 lnch) aufweist. Der Verteilungsschlitz 142 ist mit dem Einlaßabschnitt 92 des Verbindungskanals 90 innerhalb der Düsenplatte 100 verbunden. Dieser Einlaßabschnitt 92 hat einen Durchmesser von 0.76 mm (.030 Inch) und ist verbunden mit einem Auslaßkanal 94 mit einem Durchmesser 1.02 mm (.040 Inch). Der Auslaßabschnitt 94 des Verbindungskanals 90 ist mit der Durchgangsbohrung 86 der Düsenspitze 84 verbunden. Vorzugsweise ist der Durchmesser der Durchgangsbohrung 86 und des Auslasses 88 der Düsenspitze 84 im Bereich von 0.46 bis 0.53 mm (.018 bis .021 Inch). In dem Ausführungsbeispiel aus Figur 7 beträgt der vertikale Abstand zwischen dem Zentrum des Verteilungskanals 138 in dem Düsenkörper 132 und dem Zentrum des Einlaßabschnitts 92 des Verbindungskanals 90 zwei 2.23 mm (0.88 lnch). Es ist ersichtlich, daß die oben angegebenen Abmessungen ungefähre Angaben sind und aufgrund von Toleranzen und dergleichen abweichen können.

Eine Düsenanordnung 130 mit den oben angegebenen Abmessungen ist mit jedem der nachfolgenden Klebstoffmaterialien und Anwendungsbedingungen betrieben worden.

Beispiel 1

Klebstofftyp: Eastabond LT-8080, erhältlich von Eastman Kodak Company in Rochester, NY

Temperatur: 177ºC (350ºF)

Viskosität: 1450 cps

Druck: 450 psi

Durchflußrate: 192 Gramm pro Min.

Beispiel 2

Materialtyp: Estabond A-3 (Eastman Kodak Co.)

Temperatur: 177ºC (350ºF)

Viskosität: 1250 cps

Druck: 425 psi

Durchflußrate: 246 Gramm pro Min.

Beispiel 3

Materialtyp: 34-2750 erhältlich bei der National Starch and Chemical Corporation aus Bridgewater, NJ

Temperatur: 177ºC (350ºF)

Viskosität: 950 centipoise

Druck: 500 psi

Durchflußrate: 648 Gramm pro Min.

Es ist beobachtet worden, daß bei Verwendung der Materialien unter den oben in den Beispielen 1-3 angegebenen Anwendungsbedingungen die Düsenanordnung 130 intermittierend betrieben worden ist mit geringer oder keiner Ausbildung von Nachtropfen an den Düsenspitzen 84.

Wie in den oben angegebenen Beispielen angegeben ist, variierte die Viskosität der Klebstoffmaterialien von 950 cps bis 1450 cps. Es ist ersichtlich, daß Klebstoffmaterialien mit einer höheren Viskosität wie etwa auf Gummi basierende Klebstoffe mit Viskositäten im Bereich von 2000 cps mindestens eine geringe Modifikation der Abmessungen der Düsenanordnung 130 erfordern. Beispielsweise ist ersichtlich, daß eine höhere Viskosität der Klebstoffe eine Erhöhung der Abmessungen des Auslasses 88 in der Düsenspitze 84, des Durchmessers des Einlaßabschnitts 92 des Verbindungskanals 90 und/oder der Tiefe des Verteilungsschlitzes 142 in der Düsenplatte 100 erfordern würde, um die gewünschte Durchflußrate des Klebstoffs durch die Düsenanordnung 130 zu erhalten, ohne ein Nachtropfen während des intermittierenden Betriebs zu erzeugen.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Abgeben einer Mehrzahl von Raupen aus Material mit einem Auftragskopf (10), der mit einer Bohrung (18) ausgebildet ist, welche einen Auslaß (26) zum Abgeben von Material aufweist, mit Ventil-Mitteln (28, 30), die in bezug auf den Auslaß (26) zwischen einer geöffneten Stellung zum Ermöglichen des Auslasses von Material und einer geschlossenen Stellung zum Verhindern eines solchen Auslasses beweg bar ist, einer Düsenanordnung (44, 96, 114, 1 30, 150) mit einem Düsenkörper (46, 98, 132, 152), der an dem Auftragskopf (10) montiert ist und mit dem Auslaß (26) der Bohrung (18) und dem Auftragskopf (10) kommuniziert, wobei der Düsenkörper (46, 98, 132, 152) mit einem länglichen Verteilungskanal (60, 138, 156), der eine Querschnittsfläche aufweist, und mit einem Auslaßzuführkanal (56, 59, 138, 164) ausgebildet ist, der den Verteilungskanal (60, 138, 156) mit dem Auslaß (26) der Abgabeeinrichtung (10) verbindet; einer Düsenplatte (48, 100), die mit einer Anzahl von Auslaßkanälen (90, 158) ausgebildet ist, die jeweils einen Einlaßabschnitt (92, 160) und einen Auslaßabschnitt (88, 162) aufweisen und die den Ausgang eines Fluidweges bilden, wobei die Auslässe (88, 1 62) der Auslaßkanäle (90, 158) seitlich beabstandet von den bewegbaren Ventil-Mitteln (28, 30) und der Bohrung (18) sind, und wobei der Düsenkörper (46, 98, 132, 152) mit Übertragungsmitteln (78, 108, 164) zum Leiten des Materials gegen den Einfluß der Schwerkraft von dem Auslaßzuführkanal (56, 59, 138, 164) in die Einlässe jedes Auslaßkanals (90, 158), wodurch Material in den Auslaßzuführkanälen (56, 59, 138, 164) und den Übertragungsmitteln (78, 108, 164) des Fluidwegs gehalten wird, und wobei der Auslaßzuführkanal (56, 59, 138, 164), die Auslaßkanäle (90, 158) und die Übertragungsmittel (78, 108, 164) in Fluidverbindung bleiben, wenn die beweglichen Ventil-Mittel (28, 30) in der geöffneten Stellung sind und wenn die beweglichen Ventil-Mittel (28, 30) in der geschlossenen Stellung sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Einlaßabschnitte (92, 160) eine Querschnittsfläche aufweist, die kleiner ist als die Querschnittsfläche des Auslaßzuführkanals (56, 59, 138, 164)

und daß die Einlaßabschnitte (92, 160) der Auslaßkanäle (90, 158) im Betrieb vertikal über den Auslaßzuführkanälen (59, 138, 164) angeordnet sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel eine Anzahl von vertikal nach oben angewinkelten Verbindungskanälen (164) aufweisen, die jeweils ein unteres Ende haben, das mit der Verteilungsbohrung verbunden ist, und ein oberes Ende haben, daß mit dem Einlaß eines der Auslaßkanäle verbunden ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßkanäle (90, 158) in Längsrichtung entlang der Verteilungsbohrung beabstandet sind und daß jeder der Auslaßkanäle mit einem Auslaßabschnitt ausgebildet ist, an dem eine Düsenspitze befestigt ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (46, 98, 132, 152) mit einem im wesentlichen horizontal angeordneten Verteilungskanal (60, 138, 156) ausgebildet ist, der mit dem Auslaß des Düsenkörpers (46, 98, 132, 152) ausgebildet ist, und daß die Düsenplatte (48, 100) eine Anzahl von Düsenspitzen (84) aufweist, die jeweils eine Durchgangsbohrung mit einem Einlaß und einem Auslaß aufweisen, wobei der Einlaßabschnitt von jedem Auslaßkanal im wesentlichen horizontal angeordnet ist, während der Auslaßabschnitt jedes Auslaßkanals im wesentlichen vertikal angeordnet ist und mit einem der Einlässe der Düsenspitzen verbunden ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (46, 98, 132, 152) mit einer Fläche ausgebildet ist, der Auslaß des internen Strömungskanals einen länglichen Verteilungskanal aufweist, der sich in Längsrichtung entlang dem Düsenkörper (46, 98, 132, 152) und nach innen von der Fläche des Düsenkörpers (46, 98, 132, 152) erstreckt, und daß der Verteilungskanal einen Auslaß an der Fläche des Düsenkörpers aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel (78, 108) eine zwischen dem Düsenkörper (46, 98, 132) und der Düsenplatte (48, 100) angeordnete Abstandsscheibe (68) aufweisen, die mit einer Anzahl von im wesentlichen vertikal angeordneten Schlitzen ausgebildet ist, die jeweils ein unteres Ende, das mit dem Auslaß des Verteilungskanals verbunden ist, und ein oberes Ende aufweisen, das mit dem Eingangsabschnitt eines der Auslaßkanäle verbunden ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (46, 98, 132, 152) mit einer Fläche versehen ist, der interne Strömungskanal einen vertikal angeordneten Zuführkanal aufweist, der angepaßt ist, um ein thermoplastisches Material zu empfangen, daß ein länglicher Verteilungskanal sich in Längsrichtung entlang des Zwischenkörpers und nach innen von dessen äußerer Fläche erstreckt, und daß ein Verbindungskanal vorgesehen ist, der den Zuführkanal mit dem Verteilungskanal verbindet.

8. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel (78, 108) eine zwischen dem Düsenkörper (46, 98, 132, 152) und der Düsenplatte (48, 100) angeordnete Abstandsscheibe (68) aufweisen, die mit einem länglichen Schlitz ausgebildet ist, der ein unteres Ende, das mit dem Verteilungskanal (60, 138) in dem Düsenkörper (46, 98, 132, 152) verbunden ist, und ein oberes Ende aufweist, das mit den Einlaßabschnitten jedes Auslaßkanals (90) in der Düsenplatte (48, 100) verbunden ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (46, 98, 132) mit einer ersten Fläche und die Düsenplatte (48, 100) mit einer zweiten Fläche ausgebildet ist, die aneinandergrenzen, daß der interne Strörnungskanal einen Verteilungskanal (60, 138) aufweist, der sich nach innen von der ersten Fläche des Düsenkörpers (46, 98, 132) erstreckt, und daß die Übertragungsmittel (78, 108) einen länglichen Schlitz aufweisen, der sich nach innen von der zweiten Fläche der Düsenplatte (48, 100) erstreckt und ein unteres Ende aufweist, das mit dem Verteilungskanal (60, 138) in dem Düsenkörper (46, 98, 132) verbunden ist, und ein oberes Ende aufweist, das mit dem Eingangsabschnitt jedes Auslaßkanals (90) verbunden ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (46, 98, 132) mit einer ersten Oberfläche und die Düsenplatte (48, 100) mit einer zweiten Oberfläche ausgebildet ist, die aneinandergrenzen, daß die Übertragungsmittel (78, 108) einen länglichen Schlitz aufweisen, der sich nach innen von der zweiten Oberfläche der Düsenplatte (48, 100) erstreckt und ein unteres Ende aufweist, das mit dem Verteilungskanal (60, 138) in dem Düsenkörper (46, 98, 132) verbunden ist, und ein oberes Ende aufweist, das mit dem Einlaßabschnitt jedes Auslaßkanals (90) verbunden ist.







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