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Dokumentenidentifikation DE69224205T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0612362
Titel VORRICHTUNG ZUM TROCKNEN EINER BAHN
Anmelder Beloit Technologies, Inc., Wilmington, Del., US
Erfinder SKAUGEN, Borgeir, Beloit, WI 53511, US;
WEDEL, Gregory, L., Beloit, WI 53511, US
Vertreter Andrae Flach Haug Kneissl Bauer Schneider, 81541 München
DE-Aktenzeichen 69224205
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.11.1992
EP-Aktenzeichen 929244440
WO-Anmeldetag 13.11.1992
PCT-Aktenzeichen US9209861
WO-Veröffentlichungsnummer 9310306
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1993
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 21.01.1998
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 18.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse D21F 5/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Der Begriff "Einzeireihe" oder "einreihige Trockenpartie", wie er in dieser Beschreibung durchgehend verwendet wird, bezieht sich auf eine Trockenpartie, die aufeinanderfolgende Reihen von Trocknern hat, wobei die Drehachsen der Trockner einer jeden Reihe in einer gemeinsamen Ebene liegen.

Außerdem bedeutet der Begriff "gemeinsamer Lauf der Filze", wie er hier verwendet wird, eine Bahn der Filze, auf der die Filze genügend nahe zueinander gebracht werden, um einen Übergang der Bahn von einem Filz zu dem anderen Filz möglichst ohne Bahnflattern zu bewirken. Der gemeinsame Lauf muß kein paralleler Lauf der Filze sein.

Mit der ständigen Zunahme der Betriebsgeschwindigkeit von Papiermaschinen entstand das gravierende Problem, daß die Papierbahn oder das Blatt zum Flattern neigt, während sich das Blatt durch die Trockenpartie hindurch fortbewegt. Dieses Blattflattern tritt besonders dann auf, wenn das Blatt zwischen aufeinanderfolgenden Gruppen der Trockenpartie überführt wird, wobei die Bahn zwischen diesen aneinandergrenzenden Gruppen in einem offenen Zug überführt wird. Dieses Blattflattern wurde durch die Verwendung von Einzelfilzkonfigurationen verringert, bei denen die Bahn und der Filz gemeinschaftlich zwischen jeweiligen Ober- und Unterzylindern laufen. Die Einzelfilzkonfiguration bringt jedoch einige Nachteile mit sich, wenn sie auch das vorgenannte Blattflatterproblem verringert. Zu diesen Nachteilen gehört, daß, erstens, die Wärmeübertragung von den Unterzylindern erheblich verringert ist, weil sich die nasse Bahn nicht mehr in direktem Kontakt mit den Zylindern befindet, denn der Filz ist zwischen der Bahn und der Trocknungsoberfläche des jeweiligen Zylinders angeordnet. Zweitens neigt die Bahn dazu, sich von dem Filz zu lösen, wenn sich die Bahn auf den Unterzylinder zu, um ihn herum und dann von ihm weg bewegt. Drittens ist das anfängliche Aufführen der Bahn nicht gerade leicht.

Eine partielle Lösung der vorgenannten Einzelfilzprobleme wurde durch die Einführung der sogenannten BelRun-Trockenpartie erzielt. BelRun ist eine eingetragene Handelsmarke der Beloit Corporation. Bei dem BelRun-System sind die unteren, unwirksamen Trockner durch Saugwalzen ersetzt, die die Bahn von einem Zylinder zum nächsten zwangsfördern. Vor kurzem erstellte Trockenpartien dieser Art haben gezeigt, daß das BelRun-Konzept auf eine große Anzahl von Trocknern ausgedehnt werden kann, ohne den Bahnlaufwirkungsgrad nachteilig zu beeinflussen. Dieser Laufwirkungsgrad ergibt sich daraus, daß die Saugwalzen in der Lage sind, die Bahn entlang der filzgestützten Strecken zu fördern, ohne daß Bahnspann- oder Gruppenzugstellen notwendig wären.

Durch die Anwendung der einzelnen BelRun-Gruppe entstand die Tendenz, daß Spannungen erzeugt wurden, die sich in der Bahn entwickeln, wenn sie trocknet. Diese Spannungen geben dem getrockneten Papier die Neigung sich zu rollen. "Rollen" wird gemäß dem "Pulp and Paper Dictionary" von John R. Lavigne, veröffentlicht 1986, definiert als "eine Papier- oder Pappeverformung, die durch eine ungleichmäßige Verteilung von elastischen Verformungen und Spannungen im ganzen Blatt als Folge von einer ungleichen inneren Feuchtigkeit und Konditionierung hervorgerufen wurde". Dieser nachteilige Rolleffekt kann durch das Trocknen der Bahn von beiden Seiten vermindert oder ausgeschaltet werden. Die Bahn muß wechselweise auf einer Obertrockengruppe und dann auf einer Untertrockengruppe getrocknet werden. Eine Obertrockengruppe kann als eine Gruppe von Trocknern bezeichnet werden, bei der die Unterseite der Bahn die Trockner berührt. Umgekehrt und entsprechend kann eine Untertrockengruppe als eine Gruppe von Trocknern bezeichnet werden, bei denen die Oberseite der Bahn die Trockner berührt.

Die EP-A-0 445 487 offenbart eine einreihige Trockenpartie- Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Die Trockenzylinder und die Saugwalzen der dort offenbarten Vorrichtung sind in vier Ebenen angeordnet, die auf verschiedenen Höhen liegen. Genauer ausgedrückt, ist die vierte Ebene zwischen der ersten und zweiten Ebene angeordnet. Außerdem sind die zweite Ebene und die vierte Ebene zwischen der ersten Ebene und der dritten Ebene angeordnet. Diese Anordnung ruft Geräusche und Schwingungen hervor.

Das Ziel der Erfindung besteht darin, Trockenpartiegeräusche und "Schwingungen" zu verringern.

Das Ziel der Erfindung wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.

Eine solche Anordnung eignet sich für die Verwendung eines symmetrischen Rahmens und einer Haube mit niedrigem Profil.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der Blaskästen überflüssig sind.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Entlüftung der von den Zylindern und den Saugwalzen gebildeten Taschen besser ist, um dadurch die Trocknungsgeschwindigkeit der Bahn zu verbessern.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der Getriebekastenleckagen unterbunden sind und die Entfernung von Papierbruch erleichtert ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der weniger Dampfanschlüsse erforderlich sind und keiner der Trockner überflüssig ist, um dadurch die Durchblasmenge zu verringern.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der der Rahmen symmetrisch ist, und bei der der Grundrahmen gleichen Tragkräften ausgesetzt ist, wodurch ein stabiler Rahmen mit niedrigem Profil erhalten wird, der Schwingungen und den diese begleitenden Geräuschpegel verringert.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei dem die zum Antreiben der Zylinder erforderliche Leistung verringert ist und sich die Anordnung infolge der Auslegung und Konfiguration der Trockner für die Verwendung einer Haube mit niedrigem Profil eignet.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der der Laufwirkungsgrad der Trocknungsvorrichtung erhöht ist und bei der Schaber an jedem Trockner angewendet werden können.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, die automatisches Aufführen einer Bahnspitze und der ihr nachfolgenden Bahn gestattet.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der ein freier Zugang zu den Trocknern und den Saugwalzen geschaffen ist und eine Luftmenge gleichmäßig durch jede Saugwalze geführt werden kann.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der Hauben über und neben den Saugwalzen vorgesehen sind, um den feuchten Abdampf wegzuschaffen und die Notwendigkeit für eine große Abdampfhaubenkonstruktion eventuell auszuschalten.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der solche Saugwalzenhauben vorgesehen werden können, um die Bahn durch Entfernen der Abluft aus ausgewählten Überleitungsabschnitten dieser Hauben zu profilieren.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, die im Bereich zwischen leichten Sorten und schwerer Pappe liegt.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Feuchtigkeit durch das Ausschalten der mit einer typischen Zweifilztrockenpartie verbundenen geschlossenen Taschen herabgesetzt ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Vorrichtung nicht länger als eine konventionelle Trockenpartie ist, aber weniger Ausrüstung erfordert.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der der Laufwirkungsgrad durch das Vermeiden offener Züge verbessert ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der der filzgestützte Zug auf ein Mindestmaß reduziert ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Blattsteuerung und -haltung durch die direkte Anwendung von Unterdruck erzielt wird.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der keine Notwendigkeit für eine Restblattspannung besteht, um das Blatt an dem Filz zu halten, da das Blatt ja vollständig von dem Unterdruck gehalten wird, während es die Leitwalze umschlingt. Bei einer herkömmlichen Uno-Run-Trockenpartie ist ein Zug erforderlich, um eine Spannung in das Blatt einzuleiten, um das Blatt zu halten, wenn es die unteren Trockner umschlingt. Obwohl Blaskästen verwendet werden können, um das Blatt am Verlassen des Filzes zu hindern, ist der von diesen Kästen erzeugte Unterdruck ziemlich niedrig - in der Größenordnung von 0,05 bis 0,1 Zoll WS (Wassersäule). Außerdem erstreckt sich der Unterdruck nicht um die unteren Trockner herum und ist im allgemeinen nicht ausreichend, um das Blatt gegen die Zentrifugalkräfte zu halten, und ist eine restliche Blattspannung erforderlich, um das Blatt am Filz zu halten.

Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist der Leitwalzenunterdruck nicht so beschränkt, und typischerweise werden 4 Zoll WS auf die Bahn aufgebracht, was mehr als viermal die für die Blatthaltung erforderliche Höhe ist.

Ein weiteres Ziel in der vorliegenden Erfindung, ist die Gleichmäßigkeit der Trockneroberflächengeschwindigkeiten, die ein weniger offensichtlicher Faktor des Laufwirkungsgrades der Trockenpartie ist. Diese Gleichmäßigkeit wird dadurch erhalten, daß die Trockner durch den Filz anstatt durch ein Getriebe angetrieben werden. Durch ein Getriebe zusammengeschaltete Trockner werden gezwungen, mit gleichen Drehzahlen zu laufen. Wenn die Trockner leicht verschiedene Durchmesser, vielleicht in Folge von Herstellungstoleranzen oder Unterschieden im Dampfdruck und in der Dampf temperatur, haben, führen solche Unterschiede zu ungleichen Oberflächengeschwindigkeiten der Trockner. Diese ungleichen Oberflächengeschwindigkeiten erhöhen nicht nur die Antriebslast, sondern verursachen auch Probleme mit dem Blattlaufwirkungsgrad.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der das Aufführen der Vorrichtung vereinfacht ist.

Genauer ausgedrückt, neigt bei einem herkömmlichen Uno-Run-System die Bahnspitze dazu, sich vom Filz an den unteren Trocknern zu lösen und in Maschinenguerrichtung zu wandern, während sie die Maschine hinabläuft. Bei der erfindungsgemäßen Trockenpartie sind die Saugleitwalzen mit inneren Schiebern ausgestattet, um den Unterdruck in vorderseitigen Aufführkammern zu konzentrieren. Wenn diese Schieber geschlossen sind, erhöht sich der Unterdruck in den Aufführkammern von 4 Zoll WS auf 10-12 Zoll WS. Dieser Unterdruck hält die Bahnspitze fest am Filz und hindert die Bahnspitze am Wandern und stabilisiert den gesamten Aufführungsvorgang.

Außerdem, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung auf die gesamte Trockenpartie ausgedehnt wird, kann die Bahnspitze ohne Hilfe von Seilen aufgeführt werden. Spezielle Luftdüsen sind in der Nähe der Kanten eines jeden Trockners angeordnet, um sicherzustellen, daß die Bahnspitze dem Filz folgt und von den Saugwalzen weitergeleitet wird. Diese Luftdüsen vermeiden die Notwendigkeit für Aufführseile, eine Aufführausrüstung und -wartung, außerdem hilft die vorgenannte Aufführanordnung dabei, einen sicheren Betrieb der Vorrichtung sicherzustellen.

Wenn die Seile entfernt sind, kann auch ein breiterer Filz verwendet werden, der dazu neigt, die Kanten der Bahn an dem Filz weiter zu stabilisieren. Durch die erfindungsgemäße offene symmetrische Rahmenform werden die Papierbruchentfernung, der Trocknerzugang und die Trocknersichtbarkeit stark verbessert. Außerdem kann jeder der Trockner leicht mit einem Schaber versehen werden, wenn dies auch keine Forderung der Erfindung ist, wobei diese Schaber, wenn nötig, mit Luftzylindern automatisch entlastet werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet eine beträchtliche Verringerung des Papiermaschinenaufwandes, der erforderlich ist, die Produktionsvorgabe zu erfüllen. Neben einem Verringern der Anzahl an Trocknern, Filzwalzen und Führungen gibt es auch eine entsprechende Verringerung der Anzahl an Dampfanschlüssen, die Vermeidung von Blaskästen und Taschenentlüftungsleitungen. Die vorliegende Erfindung ermöglicht auch eine Vereinfachung des Trocknerrahmens.

Durch die Anwendung des "Silent Drive"-Trocknersystems (Silent Drive ist eine eingetragene Handelsmarke der Beloit Corporation) und zusätzlich durch das niedere Profil, das sich durch die erfindungsgemäße Rahmenauslegung ergibt, werden die Trockenpartiegeräusche und -schwingungen auf ein Mindestmaß reduziert. Außerdem können kleinere Antriebsmotoren aufgrund der Tatsache eingebaut werden, daß die träge Masse der Trockenpartie durch die Ausschaltung der unteren Trockner, die bei einem typischen Uno- Run-System verwendet werden, verringert ist. Außerdem kann die Trocknerhaube eine Konstruktion mit einem niederen Profil haben, und können Haubenhebetore auf der Rückseite, wie auch auf der Vorderseite der Maschine, eingebaut werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der der Energiewirkungsgrad der Vorrichtung verbessert ist.

Genauer ausgedrückt, liefert die erfindungsgemäße Trockenpartie einen verbesserten Energiewirkungsgrad in folgenden drei Bereichen. Erstens wird die Antriebslast dadurch verringert, daß man weniger Trockner und weniger Dampfanschlußwiderstand hat. Zweitens wird die Menge an Durchblasdampf durch die Verringerung der Anzahl an Trocknern reduziert. Drittens sind die mit den unteren Trocknern der herkömmlichen Uno-Run-Gruppen verbundenen großen Durchblasmengen vollständig vermieden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Blattqualität verbessert ist.

Genauer ausgedrückt, hat die erfindungsgemäße Trockenpartie die Fähigkeit, die Blatteigenschaften wie folgt zu beeinflussen: Erstens ist die Zugfestigkeit und die Dehnung der Bahn in Maschinenrichtung verbessert. Zweitens ist die Zugfestigkeit und die Dehnung der Bahn in Maschinenguerrichtung verbessert. Drittens ist die Neigung des Blattes zum Rollen reduziert, und viertens ist die Tendenz zum Erzeugen von Randrunzeln reduziert. Nach dem vorgenannten "Pulp and Paper Dictionary" von John R. Lavigne, wird "Runzeln" definiert als ein "Papierdefekt, der als eine Falte erscheint, die durch ungleichmäßiges Schrumpfen infolge von einer ungleichmäßigen Trocknung oder Blattbildung hervorgerufen wird". Außerdem wird "Runzelbildung" definiert als "das Verfahren zum Erzeugen eines einer Riffelung ähnlichen Defektes oder absichtlichen Schaffens dieser Art von Papieroberfläche durch kontrolliertes, ungleichmäßiges Trocknen des Blattes unter minimalen Spannungsbedingungen".

Wenn das Blatt die Pressenpartie einmal verlassen hat, werden die Maschinenrichtungszugfestigkeit und -dehnung hauptsächlich durch den Pressenpartiezug und etwas geringer durch den Zug zwischen den Trockengruppen beeinflußt. In konventionellen Trockenpartien werden diese Trocknerzüge gewöhnlich so gering wie möglich eingestellt, aber das Zugminimum wird durch den Laufwirkungsgrad und die Blattsteuerung bestimmt. Bei der Trockenpartie gemäß der Erfindung besteht jedoch für den Laufwirkungsgrad keine minimale Forderung an den Zug. Dennoch können die Maschinenrichtungseigenschaften immer noch auf dem üblichen Weg durch Einstellen eines Zuges zwischen den Gruppen beeinflußt werden, wenn dies erwünscht ist.

Auf eine ziemlich ähnliche Weise werden die Zugfestigkeit und die Dehnung in Maschinenquerrichtung durch die Bahnhaltung in Maschinenquerrichtung beeinflußt. In einem offenen Zug gibt es keinen Halt, so daß das Blatt frei schrumpft (obwohl diese Schrumpfung am größten an den Rändern ist). Im Betrieb einer typischen Uno-Run-Trockenpartie gibt es ein gewisses Maß an Bahnhaltung, wie sich durch die Zunahme im Randzuschnitt und der Abnahme bei den Randrunzeln zeigt.

Bei der erfindungsgemäßen Trockenpartie ist die Blatthaltung stärker ausgeprägt als bei einem typischen Uno-Run-System, und dadurch wird die Neigung zur Randrunzelbildung weiter verringert. Mit der durch die Erfindung verbesserten Haltung wird eine leichte Zunahme der Zugfestigkeit in Maschinenquerrichtung und eine Abnahme der Dehnung in Maschinenquerrichtung erkennbar. Die Abnahme der Dehnung in Maschinenquerrichtung ist an den Kanten am stärksten ausgeprägt, an denen das Blatt normalerweise die geringste Haltung hat. Demzufolge ist erfindungsgemäß die Nettowirkung ein Blatt mit gleichmäßigeren Eigenschaften in Maschinenquerrichtung.

Die Neigung zum Rollen wird durch die folgenden drei Faktoren hervorgerufen. Erstens Faserorientierung; zweitens Feinstoff- und Füllstoff-(Klebstoff)Verteilung; drittens Faserrestspannungen.

Die Trockenpartie beeinflußt nur die Faserspannungen. Das Rollen wird normalerweise dadurch kontrolliert, daß das Trocknen einer jeden Seite des Blattes durch eine getrennte Steuerung der oberen und unteren Trocknerdampfdrücke eingestellt wird.

Demzufolge wird bei der erfindungsgemäßen Trockenpartie diese Kontrolle durch das Einstellen der Dampfdrücke in aufeinanderfolgenden Gruppen erhalten.

Ein weiteres, besonders wichtiges Ziel der Erfindung, ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen von feinen Papiersorten, bei denen die Richtungscharakteristik wichtig ist. Genauer ausgedrückt, ist das Hinderungstrocknen der Bahn ein wichtiges Merkmal der Erfindung, indem es den Rändern des Blattes nicht gestattet, mehr als der mittlere Teil des Blattes zu schrumpfen. Der Schlüssel zum Zurückhalten der Bahn, während sie nicht zwischen dem Filz und dem Trockenzylinder gehalten wird, ist der Unterdruck in der Transfer- oder Drehwalze unterhalb von benachbarten Zylindern und die Unterdruckeinrichtung zum Überführen der Bahn zwischen Trockengruppen. Das Blatt kann, wie oben angegeben, durch die Anwendung eines Unterdrucks im Bereich zwischen 1-10 Zoll WS und vorzugsweise ungefähr 4 Zoll WS zurückgehalten werden.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Tendenz der Bahn zum Flattern gegenüber den Trockenfilzzügen unterbunden ist.

Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn, bei der die Schrumpfung in Maschinen- und Maschinenguerrichtung vermindert ist.

Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung werden den Fachleuten durch das Studium der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen klar.

Eine einreihige Trockenpartie-Vorrichtung zum Trocknen einer ersten und einer zweiten Seite einer Bahn beinhaltet eine Einzelreihe von Trockenzylindern zum Trocknen der ersten Seite der Bahn. Jeder Trockenzylinder hat eine Drehachse, die in einer ersten Ebene angeordnet ist.

Eine Vielzahl von Saugwalzen ist so angeordnet, daß jede Saugwalze in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der einzelnen Reihe von Trockenzylindern angeordnet ist. Jede Saugwalze der Vielzahl von Saugwalzen ist in einer zweiten Ebene angeordnet.

Eine weitere Einzelreihe von Trockenzylindern ist unmittelbar stromabwärts bezüglich der Einzelreihe von Trockenzylindern zum Trocknen der zweiten Seite der Bahn angeordnet. Jeder Trockenzylinder der weiteren Einzelreihe hat eine Drehachse, die in einer dritten Ebene angeordnet ist.

Eine weitere Vielzahl von Saugwalzen ist derart angeordnet, daß jede Saugwalze der Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der weiteren Einzelreihe von Trockenzylindern angeordnet ist. Jede Saugwalze der weiteren Vielzahl von Saugwalzen ist in einer vierten Ebene angeordnet. Die erste Ebene und die dritte Ebene sind koplanar, und die erste Ebene und die dritte Ebene sind zwischen und parallel zu der zweiten Ebene und vierten Ebene angeordnet.

Spezieller betrachtet, sind die erste, zweite, dritte und vierte Ebene im wesentlichen horizontal angeordnet.

Eine einreihige Trockenpartie zum Trocknen einer Bahn beinhaltet auch eine erste Vielzahl von Trockenzylindern zum Trocknen einer ersten Seite der Bahn. Eine erste Vielzahl von Saugwalzen ist derart angeordnet, daß jede Saugwalze unter und zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist.

Eine schleifenförmige Trockenfilzeinrichtung trägt die Bahn auf einem serpentinenartigen Weg über die erste Vielzahl von Trockenzylindern, wobei die Bahn zwischen dem Filz und den Trockenzylindem angeordnet ist, und unter der ersten Vielzahl von Saugwalzen, wobei der Filz zwischen der Bahn und den Saugwalzen angeordnet ist. Die Saugwalzen haben nur einen geringen Abstand von den entsprechenden angrenzenden Trockenzylindern, so daß ein Filzzug zwischen jeder Saugwalze und den entsprechenden Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern und der ersten Vielzahl von Saugwalzen minimal ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß jegliche Tendenz der Bahn zum Flattern bezüglich der Trockenfilzzüge unterbunden ist.

Jeder Filzzug ist frei von Haltemitteln, und eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern trocknet eine zweite Seite der Bahn.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen ist über und zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet

Ein schleifenförmiger weiterer Trockentilz trägt die Bahn auf einem serpentinenartigen Weg unter der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern und über die zweite Vielzahl von Saugwalzen. Die Saugwalzen haben nur einen geringen Abstand von den benachbarten entsprechenden Trockenzylindern, so daß ein weiterer Filzzug zwischen jeder Saugwalze und den entsprechenden Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern minimal ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß jegliche Tendenz der Bahn zum Flattern bezüglich der weiteren Trockenfilzzüge unterbunden ist.

Jeder weitere Filzzug ist frei von Haltemitteln, und die erste Vielzahl von Trockenzylindern ist im wesentlichen horizontal in einer Reihe angeordnet.

Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern ist im wesentlichen horizontal in einer auf die erste Vielzahl von Trockenzylindern folgenden Reihe angeordnet.

Die Erfindung beinhaltet auch ein Verfahren zum Trocknen einer Papierbahn, die aus einer Pressenpartie einer Papiermaschine austritt. Das Verfahren beinhaltet die Schritte, daß die Bahn von der Pressenpartie zu einer einreihigen ersten Trockengruppe der Vorrichtung überführt wird.

Mit dem Trocknen der ersten Seite der Bahn wird während des Laufs der Bahn durch die erste Trockengruppe begonnen.

Die Bahn wird zwischen der ersten Trockengruppe und einer zweiten Trockengruppe überführt. Die Bahnüberführung ist so getroffen, daß die Bahn gewendet wird, so daß mit dem Trocknen einer zweiten Seite der Bahn während des Laufs der Bahn durch die zweite Trockengruppe begonnen wird. Die zweite Seite der Bahn ist entgegengesetzt zu der ersten Seite der Bahn.

Das Verfahren beinhaltet auch den weiteren Schritt, daß die Bahn zwischen aufeinanderfolgenden Trockengruppen derart überführt wird, daß die erste Seite und die zweite Seite der Bahn abwechselnd der Trocknungswirkung der in Reihe geschalteten aufeinanderfolgenden Trockengruppen ausgesetzt ist.

Die Bahn wird während des Laufs durch die Trockengruppen gehalten, um die Schrumpfung in Maschinenrichtung und quer zur Maschinenrichtung zu verringern.

Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch eine einreihige Trockenpartie zum Trocknen einer Bahn. Die Trockenpartie beinhaltet eine erste Vielzahl von Trockenzylindern und eine erste Vielzahl von Saugwalzen, wobei jede Saugwalze unter und zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist und in nächster Nähe dazu angeordnet ist.

Eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern ist stromabwärts bezüglich der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen ist so angeordnet, daß jede Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen über und zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist und in nächster Nähe dazu angeordnet ist.

Die erste Vielzahl von Trockenzylindern hat Drehachsen, die sich im großen und ganzen horizontal in einer Ebene erstrecken.

Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern hat Drehachsen, die sich im großen und ganzen horizontal in einer weiteren Ebene erstrecken. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Ebene und die weitere Ebene auf verschiedenen Höhen liegen.

Spezieller betrachtet, ist die Ebene über der weiteren Ebene.

Außerdem hat jede Saugwalze der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen einen Durchmesser, der geringer ist als der Durchmesser der ersten und zweiten Vielzahl von Trockenzylindern.

Zusätzlich beinhaltet eine Papiermaschinen-Trocknungsvorrichtung zum Trocknen einer ersten und zweiten Seite der Bahn eine erste Trockengruppe, um nur die erste Seite der Bahn zu trocknen.

Die erste Trockengruppe beinhaltet eine Vielzahl von Trockenzylindern zum Trocknen der ersten Seite der Bahn. Jeder Trockenzylinder der ersten Vielzahl von Trockenzylindern hat eine Drehachse, die in einer ersten Ebene angeordnet ist.

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen ist derart angeordnet, daß jede Saugwalze der ersten Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist. Jede Saugwalze der ersten Vielzahl von Saugwalzen ist in einer zweiten Ebene angeordnet.

Eine zweite Trockengruppe trocknet nur die zweite Seite der Bahn, wobei die zweite Trockengruppe eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern zum Trocknen der zweiten Seite der Bahn beinhaltet. Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern ist unmittelbar stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppe angeordnet. Jeder Trockenzylinder der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern hat eine Drehachse, die in einer dritten Ebene angeordnet ist.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen ist so angeordnet, daß jede Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist. Jede Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen ist in einer vierten Ebene angeordnet.

Außerdem ist mindestens eine der Saugwalzen der ersten und der zweiten Vielzahl von Saugwalzen im Durchmesser kleiner als irgendeiner der Trockenzylinder der ersten und zweiten Trockengruppe.

Mindestens eine der Saugwalzen der ersten und der zweiten Vielzahl an Saugwalzen hat einen größeren Durchmesser als mindestens eine der verbleibenden Saugwalzen der ersten und der zweiten Vielzahl von Saugwalzen.

Die erste Vielzahl von Trockenzylindern ist in einer Einzelreihe angeordnet, und die zweite Vielzahl von Trockenzylindern ist in einer weiteren Einzelreihe angeordnet.

Ferner weist die Trocknungsvorrichtung einen Trockenfilz auf, der mit jedem der Trockenzylinder der ersten Trockengruppe so zusammenarbeitet, daß die Bahn zwischen dem Filz und den Trockenzylindem angeordnet ist, um die erste Seite der Bahn zu trocknen. Der Filz erstreckt sich serpentinenförmig abwechselnd um jeden Trockenzylinder und jede Saugwalze der Vielzahl von Saugwalzen herum, so daß der Filz zwischen der Bahn und jeder Saugwalze angeordndet ist.

Ein weiterer Trockenfilz wirkt mit jedem Trockenzylinder der zweiten Trockengruppe so zusammen, daß die Bahn zwischen dem weiteren Filz und den Trockenzylindern der zweiten Trockengruppe angeordnet ist, um die zweite Seite der Bahn zu trocknen. Der weitere Filz erstreckt sich serpentinenförmig abwechselnd um jeden Trockenzylinder der zweiten Trockengruppe und jede Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen herum, so daß der weitere Filz zwischen der Bahn und jeder Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen angeordnet ist.

Spezieller betrachtet, sind die erste, zweite, dritte und vierte Ebene im wesentlichen horizontal angeordnet.

Außerdem beinhaltet eine Papiermaschinen-Trocknungsvorrichtung zum Trocknen einer ersten und einer zweiten Seite der Bahn eine erste einreihige Trockengruppe, um nur die erste Seite der Bahn zu trocknen. Die erste Trockengruppe beinhaltet eine erste Vielzahl von Trockenzylindern zum Trocknen der ersten Seite der Bahn.

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen ist so angeordnet, daß jede Saugwalze der ersten Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist.

Eine zweite einreihige Trockengruppe trocknet nur die zweite Seite der Bahn, die zweite Trockengruppe beinhaltet eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern, um die zweite Seite der Bahn zu trocknen. Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern ist unmittelbar stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppe angeordnet.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen ist so angeordnet, daß jede Saugwalze der zweiten Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist.

Mindestens eine der Saugwalzen der ersten und zweiten Trockengruppe hat einen kleineren Durchmesser als irgendein Trockenzylinder der ersten und zweiten Trockengruppe.

Die zweite Trockengruppe ist ein stromabwärts versetztes Spiegelbild der ersten Trockengruppe.

Figur 1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß der EP-A-0 445 487, wobei die Pressenpartie, die erste Überführungseinrichtung, die erste Trockengruppeneinrichtung, die zweite Trockengruppeneinrichtung und die erste Trocknerüberführungseinrichtung gemäß der Erfindung gezeigt sind;

Figur 2 zeigt eine vergrößerte Teilansicht der Figur 1, wobei die Pressenpartie und insbesondere die erste Überführungseinrichtung zum Überführen der Bahn von der Pressenpartie zu der ersten Trockengruppe gezeigt ist;

Figur 3 zeigt eine vergrößerte Teilansicht von Figur 1, wobei die erste Trockengruppeneinrichtung einschließlich der ersten Trockengruppe und der zweiten Trockengruppe gezeigt ist;

Figur 4 zeigt eine vergrößerte Teilansicht der Figur 1, wobei die zweite Trockengruppeneinrichtung gezeigt ist;

Figur 5 ist eine vergrößerte Teilansicht der dritten Trockengruppeneinrichtung;

Figur 6 ist eine vergrößerte Teilansicht der Figur 1, wobei die vierte Trockengruppeneinrichtung gezeigt ist;

Figur 7 ist eine vergrößerte Teilansicht der Figur 1, wobei die fünfte Trockengruppeneinrichtung gezeigt ist;

Figur 8 zeigt eine Seitenansicht, die zwei der Saugwalzen zeigt;

Figur 9 zeigt eine Seitenansicht, die eine Luftdüseneinrichtung zum Unterstützen der Führung der Spitze der Bahn von dem Trockner zu dem weiteren Trockner zeigt;

Figur 10 zeigt eine Seitenansicht, die eine Überführung mit konvergierendem Spalt zeigt;

Figur 11 zeigt eine Seitenansicht, die einen Überführungskasten zeigt;

Figur 12 zeigt eine Seitenansicht, bei der der gemeinsame Lauf der Filze minimal ist;

Figur 13 ist eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung;

Figur 14 ist eine ähnliche Darstellung wie die in Figur 13 gezeigte Darstellung, wobei aber ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist.

Ähnliche Bezugszeichen beziehen sich auf ähnliche Teile bei allen verschiedenen Ausführungsbeispielen der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Figur 1 zeigt eine Seitenansicht, welche die global mit 10 bezeichnete Vorrichtung zum Trocknen einer Papierbahn 12, die aus einer global mit 14 bezeichneten Pressenpartie einer Papiermaschine austritt, zeigt. Die Vorrichtung 10 beinhaltet eine global mit 16 bezeichnete erste Trockengruppeneinrichtung, um mit dem Trocknen einer ersten Seite 18 der Bahn 12 zu beginnen.

Eine global mit 20 bezeichnete erste Überführungseinrichtung überführt die Bahn 12 von der Pressenpartie 14 zu der ersten Trockengruppeneinrichtung 16.

Eine global mit 22 bezeichnete zweite Trockengruppeneinrichtung ist stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 angeordnet. Diese zweite Trockengruppeneinrichtung 22 beginnt mit dem Trocknen einer zweiten Seite 24 der Bahn 12, wobei die zweite Seite 24 der Bahn 12 zu deren erste Seite 18 entgegengesetzt ist.

Eine global mit 25 bezeichnete erste Trocknerüberführungseinrichtung überführt die Bahn 12 ohne offenen Zug zwischen der ersten und zweiten Trockengruppeneinrichtung 16 bzw. 22. Die erste Trocknerüberführungseinrichtung 25 gestattet sowohl das Aufführen der Bahn 12 ohne Hilfe von Aufführseilen als auch das Trocknen von beiden Seiten 18 und 24 der Bahn 12.

Figur 2 zeigt die erste Überführungseinrichtung 20 näher und wird unten näher beschrieben.

Figur 3 zeigt die erste Trockengruppeneinrichtung 16 näher. Diese erste Trockengruppeneinrichtung 16 beinhaltet eine global mit 26 bezeichnete erste Trockengruppe, um mit dem Trocknen der ersten Seite 18 der Bahn 12 zu beginnen. Die erste Trockengruppeneinrichtung 16 beinhaltet auch eine global mit 28 bezeichnete zweite Trockengruppe, die stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppe 26 angeordnet ist, um das Trocknen der ersten Seite 18 der Bahn 12 fortzusetzen. Eine global mit 30 bezeichnete zweite Trocknerüberführungseinrichtung überführt die Bahn 12 ohne offenen Zug zwischen der ersten und zweiten Trockengruppe 26 bzw. 28.

Wie in Figur 3 ersichtlich, beinhaltet die erste Trockengruppe insbesondere auch eine erste Vielzahl von Trocknern 32, 34, 36, 38, 40 bzw. 42. Die erste Trockengruppe 26 beinhaltet auch eine erste Vielzahl von Saugwalzen 44, 46, 48, 50, 52 bzw. 54. Die erste Vielzahl von Saugwalzen 44, 46, 48, 50, 52 und 54 ist angrenzend an einen entsprechenden Trockner der ersten Vielzahl von Trocknern 32, 34, 36, 38, 40 und 42 derart angeordnet, daß sich die Bahn 12 abwechselnd an jeder Saugwalze 44, 46, 48, 50, 52 und 54 und jedem Trockner 32, 34, 36, 38, 40 und 42 in Serpentinenform vorbei erstreckt.

Ein erster Filz 56 erstreckt sich zusammen mit der Bahn 12 um die erste Vielzahl von Trocknern 32, 34, 36, 38, 40 42 und um die erste Vielzahl von Saugwalzen 44, 46, 48, 50, 52 und 54.

Die zweite Trockengruppe 28 beinhaltet auch eine zweite Vielzahl von Trocknern 58, 59, 60, 61, 62 und 63.

Die zweite Trockengruppe 28 beinhaltet auch eine zweite Vielzahl von Saugwalzen 64, 65, 66, 67, 68, 69 und 70. Die Saugwalzen 64 bis 70 sind angrenzend an einen entsprechenden Trockner der zweiten Vielzahl von Trocknern 58 bis 63 derart angeordnet, daß sich die Bahn 12 abwechselnd an jeder Saugwalze 64 bis 70 und jedem Trockner 58 bis 63 in Serpentinenform vorbei erstreckt.

Ein zweiter Filz 72 erstreckt sich um die zweite Vielzahl von Trocknern 58 bis 63 bzw. die Saugwalzen 64 bis 70 derart herum, daß der zweite Filz 72 zusammen mit der Bahn 12 angeordnet ist.

Der zweite Filz 72 und ein unbefilzter Teil 74 des stromabwärtigen Trockners 42 der ersten Trockner 32, 34, 36, 38, 40 und 42 bildet einen global mit 76 bezeichneten ersten Aufnahmeabschnitt zum Überführen der Bahn 12 von dem unbefilzten Teil 74 auf den zweiten Filz 72, so daß die Bahn 12 ohne Zug von der ersten Trockengruppe 26 zu der zweiten Trockengruppe 28 überführt wird.

Jede Saugwalze der ersten und zweiten Trockengruppe 26 bis 28 ist in nächster Nähe zu ihren angrenzenden entsprechenden Trocknern derart angeordnet, daß der Filzzug zwischen jeder Saugwalze und ihren entsprechenden Trocknern minimal ist, wodurch jegliche Tendenz der Bahn zum Flattern bezüglich der Stützfilze 56 bzw. 72 unterbunden wird.

Wie in Figur 3 gezeigt, beinhaltet die Vorrichtung 10 auch einen Grundrahmen 78, um sowohl die erste als auch die zweite Vielzahl von Trocknern derart drehbar zu stützen, daß die Achsen der ersten und zweiten Vielzahl von Trocknern in einer ersten Ebene 80, wie in Figur 3 gezeigt, angeordnet sind.

Außerdem stützt der Rahmen 78 die erste und zweite Vielzahl von Saugwalzen 100 bis 106 derart drehbar ab, daß die Achsen der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen in einer zweiten Ebene 82, die in Figur 3 gezeigt ist, angeordnet sind. Die erste Ebene 80 ist über der zweiten Ebene 82, wie in Figur 3 gezeigt, angeordnet

Wie in Figur 3 gezeigt, beinhaltet die Vorrichtung eine stromaufwartige Saugwalze 64 der zweiten Vielzahl von Saugwalzen, und diese Saugwalze 64 hat nur einen geringen Abstand von dem unbefilzten Teil 74 des stromabwärtigen Trockners 42 der ersten Trockengruppe 26.

Eine erste Filzwalze 84 wird von dem Grundrahmen 78 drehbar abgestützt, um den zweiten Filz 72 an dem unbefilzten Teil 74 des stromabwärtigen Trockners 42 vorbei und eng an ihn anliegend und danach um die stromaufwärtige Saugwalze 64 der zweiten Trockengruppe 28 zu führen, derart, daß die Bahn 12 von dem unbefilzten Teil 74 auf den zweiten Filz 72 ohne offenen Zug überführt wird.

Wie in der bereits oben erwähnten Figur 2 gezeigt ist, beinhaltet die Vorrichtung 10 eine erste Überführungseinrichtung 20 zum Überführen der Bahn 12 von der Pressenpartle 14 zu der ersten Trockengruppeneinrichtung 16. Die erste Überführungseinrichtung 20, ist ferner eine Einleitungsrolle 86, die in nächster Nähe zu der Pressenpartie 14 angeordnet ist. Der erste Filz 56 erstreckt sich um diese Einleitungsrolle 86 herum, um die Bahn 12 von der Pressenpartie 14 zu der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 zu überführen.

Eine Leitwalze 88 ist zwischen der Einleitungswalze 86 und der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 angeordnet, um die Überführung der Bahn 12 von der Pressenpartie 14 in Richtung auf die erste Trockengruppeneinrichtung 16 zu unterstützen.

Ein Transferfilz 90 erstreckt sich um die Leitwalze 88 derart herum, daß der Transferfilz 90 und der erste Filz 56 dazwischen einen Überführungsabschnitt 92 bilden, um die Bahn 12 von der Pressenpartie 14 in Richtung auf die erste Trockengruppeneinrichtung 16 zu überführen.

Wie weiter aus Figur 2 ersichtlich ist, beinhaltet die erste Überführungseinrichtung 20 ferner eine stromaufwärtige Saugwalze 44 der ersten Trockengruppeneinrichtung 16. Die stromaufwartige Saugwalze 44 arbeitet mit dem ersten Filz 56 und dem Transferfilz 90 derart zusammen, daß sich der Überführungsabschnitt 92 von der Leitwalze 88 bis zu der stromaufwärtigen Saugwalze 44 erstreckt, so daß die aus dem Überführungsabschnitt 92 austretende Bahn 12 um die stromaufwärtige Saugwalze 44 herum in die erste Trockengruppeneinrichtung 16 geleitet wird.

Wie aus Figur 4 ersichtlich, beinhaltet die zweite Trockengruppeneinrichtung 22 eine dritte Vielzahl von Trocknern 94, 95, 96, 97, 98 und 99, wobei die dritte Vielzahl von Trocknern stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 angeordnet ist.

Eine dritte Vielzahl von Saugwalzen 100, 101, 102, 103, 104, 105 und 106 ist in nächster Nähe zu einem entsprechenden Trockner der dritten Vielzahl von Trockner derart angeordnet, daß sich die Bahn 12 abwechselnd an jeder Saugwalze und jedem Trockner der zweiten Trockengruppeneinrichtung 22 in Serpentinenform vorbei erstreckt.

Wie in Figur 4 gezeigt, stützt der Grundrahmen 78 jeden Trockner der dritten Vielzahl von Trocknern drehbar derart ab, daß die Achsen der Trockner in der dritten Ebene 107 angeordnet sind.

Der Grundrahmen 78 stützt auch jede der Saugwalzen derart drehbar ab, daß die Achse einer jeden Saugwalze der dritten Vielzahl von Saugwalzen in einer vierten Ebene 108 angeordnet ist, wobei die vierte Ebene über der dritten Ebene angeordnet ist.

Ein dritter Filz 110 erstreckt sich an der dritten Vielzahl von Trocknern 94 bis 99 und Saugwalzen 100 bis 106 derart vorbei, daß der dritte Filz 110 die Bahn durch die zweite Trockengruppeneinrichtung 22 trägt, wobei die zweite Seite 24 von dem dritten Filz 110 in enge Anlage mit jedem Trockner der dritten Vielzahl von Trocknern 94 bis 99 gedrängt wird.

Wie in Figur 4 gezeigt, beinhaltet die erste Trocknerüberführungseinrichtung 25 eine stromabwartige Saugwalze 70 der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 und eine stromabwartige Filzwalze 112 der ersten Trockengruppe 16.

Der zweite Filz 72 der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 erstreckt sich zwischen der stromabwärtigen Saugwalze 70 und der stromabwärtigen Filzwalze 112. Der zweite Filz 72 stützt die Bahn 12 derart, daß die Bahn zwischen dem zweiten Filz 72 und der zweiten Trockengruppeneinrichtung 22 gefördert wird und angeordnet ist.

Die erste Trocknerüberführungseinrichtung 25 beinhaltet auch eine stromaufwärtige Saugwalze 100 und eine stromaufwärtige Filzwalze 114. Der dritte Filz 110 erstreckt sich zwischen der stromaufwartigen Filzwalze 114 und der stromaufwärtigen Saugwalze 100 der zweiten Trockengruppeneinrichtung 22 derart, daß der dritte Filz 110 und der zweite Filz 72 dazwischen einen ersten Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116 bildet, um die Bahn ohne offenen Zug von dem zweiten zu dem dritten Filz 72 bzw. 110 zu überführen.

Der dritte Filz 110 drückt gegen die Bahn derart, daß die zweite Seite 24 der Bahn in enge Anlage mit jedem Trockner der dritten Vielzahl von Trocknern 94 bis 99 gedrückt wird, derart, daß die zweite Seite 24 der Bahn getrocknet wird.

Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen jeweils eine dritte, vierte und fünfte Trockengruppeneinrichtung 118, 120 bzw. 122 und eine dritte, vierte und fünfte Trocknerüberführungseinrichtung 124, 126 bzw. 128 zum Uberführen und Wenden der Bahn, während sich die Bahn durch die Trocknungsvorrichtung hindurch fortbewegt. Die erste, dritte, vierte und fünfte Trocknerüberführungseinrichtung 25, 124, 126 und 128 gestatten die Überführung der Bahn zwischen den jeweiligen Trockengruppen 16, 22, 118, 120 und 122 ohne offenen Zug und mit einem wechselweisen Wenden der Bahn derart, daß die erste und die zweite Seite der Bahn abwechselnd getrocknet wird, während sich die Bahn durch die Vorrichtung hindurch und vorbei an aufeinanderfolgenden Trockengruppeneinrichtungen erstreckt.

Figur 8 zeigt Einzelheiten von zwei der Saugwalzen 46, 48, bei denen Dichtungen oder Druckdichtungen 130 aus der in bezug auf die Walze 46 gezeigten Stellung in die bezüglich der Walze 48 gezeigten Stellung bewegt werden können, um der Tendenz der Bahn 12 sich vom Filz 56 abzuheben, entgegenzuwirken.

Wie in Figur 8 gezeigt, sind außerdem Luftdüsen 136, 138 neben den Saugwalzen 46 und 48 angeordnet. Die speziellen Saugdüsen 136 und 138 sind in der Nähe der Kanten eines jeden Trockners angeordnet, um sicherzustellen, daß die Bahn dem Filz 56 folgt und von den Saugwalzen 46 und 48 weitergeleitet wird. Diese Luftdüsen 136, 138 sind neben einer jeden Saugwalze angeordnet, um die Notwendigkeit für Aufführseile, Aufführausrüstung und -wartung auszuschalten.

Wie in den Figuren 1 bis 9 gezeigt, umfaßt eine global mit 16 bezeichnete einreihige Trockenpartie zum Trocknen einer Bahn in der Kombination einen Trockner 69 und einen Filz 72, der um den Trockner 63 herum derart geführt wird, daß die Bahn zwischen dem Trockner 63 und dem Filz 72 zum Trocknen einer ersten Seite 18 der Bahn 12 angeordnet ist. Ein weiterer Trockner 94 ist stromabwärts bezüglich des Trockners 63 angeordnet, und ein weiterer Filz 110 wird um den weiteren Trockner 94 derart herumgeführt, daß die Bahn zwischen dem weiteren Trockner 94 und dem weiteren Filz 110 zum Trocknen einer zweiten Seite 24 der Bahn angeordnet ist. Eine Trocknerüberführungseinrichtung 25 überführt die Bahn ohne offenen Zug von dem Trockner 63 zu dem weiteren Trockner 94.

Genauer ausgedrückt, überführt ein Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116 die Bahn ohne offenen Zug von dem Trockner 69 zu dem weiteren Trockner 94.

Außerdem beinhaltet der Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116 einen gemeinsamen Lauf des Filzes 72 und des weiteren Filzes 110 derart, daß die Bahn zwischen dem Filz 72 und dem weiteren Filz 110 während ihres Durchgangs durch den gemeinsamen Lauf angeordnet ist.

Der Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 110 weist ferner auch eine Saugeinrichtung 100 auf, die stromabwärts in bezug auf den gemeinsamen Lauf angeordnet ist, um die Bahn 12 zwangsweise in enger Anlage an dem weiteren Filz 110 zu halten, wenn der Filz 72 und der weitere Filz 110 stromabwärts von dem gemeinsamen Lauf bezüglich einander auseinanderlaufen.

Vorzugsweise erstrecken sich die einreihigen Trockengruppen von einer Pressenpartie 14 bis zu einem in Figur 7 gezeigten Glättwerk 140 oder bis zu einer Leimpresse (nicht gezeigt) oder durch die gesamte Trockenpartie hindurch. Die einreihige Trockenpartie weist eine Vielzahl von einreihigen Gruppen 16, 22, 118, 120 und 122 auf. Der Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116 wird entlang der Vielzahl von Überführungseinrichtungen 124, 126, 128 wiederholt. Jede Überführungseinrichtung oder Trocknerüberführungseinrichtung 25, 124, 126 und 128 ist zwischen benachbarten Gruppen derart angeordnet, daß sich abwechselnde Seiten der Bahn getrocknet werden, während die Bahn durch die aufeinanderfolgenden Gruppen 16, 22, 118, 120, 122 fortschreitet.

Die Anordnung ist so getroffen, daß sich abwechselnde Seiten 18 und 124 der Bahn der Reihe nach getrocknet werden, während sich die Bahn durch die Gruppen 16, 22, 118, 120 und 122 fortbewegt.

Außerdem sind die Gruppen 16, 22, 118, 120 und 122 auf verschiedenen Höhen bezüglich einander angeordnet und vorzugsweise ist jede zweite Gruppe 16, 118, 122 und 22 und 120 auf der gleichen Höhe bezüglich einander angeordnet.

Wie besonders in Figur 9 gezeigt, beinhaltet auch der Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116 eine Luftdüseneinrichtung 132, um die Führung der Bahn von dem Trockner 63 zu dem weiteren Trockner 94 zu unterstützen.

Wie in Figur 10 gezeigt, ist eine Bahn 12A zwischen einen Filz 72A und einen Trockner 63A dazwischengenommen, um eine erste Seite 18A der Bahn 12A zu trocknen. Die von dem Filz 72A gestützte Bahn 12A wird unmittelbar um eine Saugwalze 70A derart herumgeleitet, daß der Filz 72A zwischen die Bahn 12A und die Saugwalze 70A genommen wird, um die Bahn 12A am Schrumpfen in Maschinenrichtung und quer zur Maschinenrichtung zu hindern. Die schrumpfbehinderte Bahn 12A, die danach von dem Filz 72A gestützt wird, erstreckt sich durch einen ersten Trocknerüberführungseinrichtungsabschnitt 116A. Der Filz 72A wird danach um die Leitwalze 112A herumgeführt.

Ein weiterer Filz 110A ist um eine Leitwalze 114A herumgeführt. Der Filz 110A erstreckt sich von der Leitwalze 114A zu einer und um eine Saugwalze 100A herum, die sehr nahe an dem Filz 72A derart angeordnet ist, daß ein konvergierender Spalt 142 zwischen den Filzen 72A und 110A gebildet wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn sich die Bahn 12 von der Saugwalze 70A zu der Saugwalze 100A bewegt, die Bahn 12A in Richtung auf den konvergierenden Spalt 142 bewegt. Der Unterdruck innerhalb der Walze 100A bewirkt, daß die Bahn dem Filz 110A folgt, wenn sich der Filz 110A von dem Filz 72A wegbewegt Die Filze 72A und lloa sind frei von stationären Haltemitteln in der Nähe des Punktes, wo der Filz 110A von dem Filz 72A wegläuft.

Der Ausdruck, frei von stationären Haltemitteln, bedeutet in der vorliegenden Beschreibung frei von einem Saugkasten oder dergleichen.

Wie in Figur 11 gezeigt, beinhaltet die Überführungseinrichtung einen Überführungskasten 134 der neben einer Drehwalze 100B ist, die gerillt sein kann. Der Überführungskasten 134 kann ein Saugkasten oder ein Blaskasten mit einer Coanda-Düse sein, um die Bahn zu überführen, so daß sie der Walze 100B folgt.

Figur 12 zeigt eine Seitenansicht, bei der die Überführungseinrichtung eine Saugwalze 70C und eine Saugwalze 100C aufweist, die in nächster Nähe zueinander derart angeordnet sind, daß der gemeinsame Lauf der Filze 72C und 110C minimal ist.

Das Verhältnis des Durchmessers der Saugwalze, oder Leitwalze, zu dem Durchmesser des Trockners, oder weiteren Trockners, oder stromaufwärtigen oder stromabwärtigen Trockner, liegt innerhalb des Bereichs 1:2 bis 1:4.

Im Betrieb der Vorrichtung wird die Bahn von der Pressenpartie 14 zu der ersten Trockengruppeneinrichtung 16 der Vorrichtung überführt. Mit dem Trocknen der ersten Seite 18 der Bahn wird während des Laufs der Bahn durch die erste Trockengruppeneinrichtung 16 begonnen. Die Bahn wird ohne offenen Zug zwischen der ersten Trockengruppe 16 und einer stromabwärtigen zweiten Trockengruppeneinrichtung 22 überführt, wobei die Bahnüberführung derart getroffen ist, daß die Bahn gewendet wird, so daß mit dem Trocknen der zweiten Seite 24 der Bahn während des Laufs der Bahn durch die zweite Trockengruppeneinrichtung 22 begonnen wird.

Im Betrieb der Vorrichtung wird die Bahn auch ohne offenen Zug zwischen nachfolgenden Trockengruppen 118, 120, 122 derart überführt, daß die erste und die zweite Seite 18, 24 der Bahn abwechselnd der Trocknungswirkung der nachfolgenden Trockengruppe der Reihe nach ausgesetzt wird.

Wie in den Figuren 1 bis 12 gezeigt, weist eine einreihige Trockengruppe 28 zum Trocknen einer Bahn einen Trockner 63 und einen Filz 72 auf, der um den Trockner 63 herum derart geführt wird, daß die Bahn, wie in Figur 9 gestrichelt gezeigt, zwischen dem Trockner und dem Filz 72 zum Trocknen einer ersten Seite 18 der Bahn angeordnet ist.

Ein weiterer Trockner 94 ist stromabwärts bezüglich des Trockners 63 angeordnet, wie in den Figuren 9 und 10 gezeigt ist.

Ein weiterer Filz 110 ist um den weiteren Trockner 94 derart herumgeführt, daß die Bahn zwischen dem weiteren Trockner 94 und dem weiteren Filz 110 zum Trocknen einer zweiten Seite 24 der Bahn angeordnet ist.

Eine global mit 25 bezeichnete Trocknerüberführungseinrichtung überführt die Bahn von dem Trockner 63 zu dem weiteren Trockner 94.

Die Trocknerüberführungseinrichtung 25 überführt die Bahn ohne offenen Zug von dem Trockner 69 zu dem weiteren Trockner 94.

Die Trocknerüberführungseinrichtung 25 weist ferner einen gemeinsamen Lauf 116, 116A und 116B des Filzes 72 und des weiteren Filzes 110, wie in den Figuren 9 bis 11 gezeigt, auf, derart, daß die Bahn von dem Filz 72 in unmittelbare Nähe zu dem weiteren Filz 110 während des Durchgangs durch den gemeinsamen Lauf getragen wird.

Unterdruckeinrichtungen 100, 110A, 100B, 134 und 100C sind, wie in den Figuren 9 bis 12 gezeigt, stromabwärts von dem gemeinsamen Lauf angeordnet, um die Bahn zwangsläufig in enge Anlage mit dem weiteren Filz 110 zu halten, wenn der Filz 72 und der weitere Filz 110 stromabwärts von dem gemeinsamen Lauf bezüglich einander auseinanderlaufen.

Der Filz 72 ist frei von Haltemitteln auf der Seite des Filzes, die während des Durchgangs des Filzes 72 und des weiteren Filzes 110 durch den gemeinsamen Lauf von der Bahn wegweist.

Außerdem, wie in Figur 3 gezeigt, weist eine einreihige Trockengruppe 28 zum Trocknen einer Bahn eine Vielzahl von Trockenzylindem 58 bis 63 zum Trocknen einer ersten Seite der Bahn auf

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69 ist unter und zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet.

Eine schleifenförmige Trockenfilzeinrichtung 72 trägt die Bahn auf einem serpentinenförmigen Weg über die erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63, wobei die Bahn zwischen dem Filz 72 und den Trockenzylindern liegt, und unter der ersten Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69, wobei der Filz zwischen der Bahn und den Saugwalzen liegt.

Die Saugwalzen haben nur einen geringen Abstand von ihren benachbarten entsprechenden Trockenzylindern derart, daß ein Filzzug zwischen jeder Saugwalze und den entsprechenden Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 und der ersten Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69 minimal ist, wodurch jegliche Tendenz der Bahn zum Flattern bezüglich der Trockenfilzzüge unterbunden wird.

Jeder Filzzug ist frei von Haltemitteln, und eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 trocknet eine zweite Seite der Bahn.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen 101 bis 105 ist derart angeordnet, daß jede Saugwalze über und zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 angeordnet ist.

Ein schleifenförmiger weiterer Trockenfilz 110 trägt die Bahn auf einem serpentinenförmigen Weg unter der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 und über die zweite Vielzahl von Saugwalzen 101 bis 105. Die Saugwalzen haben nur einen geringen Abstand von ihren benachbarten entsprechenden Trockenzylindern, derart, daß ein weiterer Filzzug zwischen jeder Saugwalze und den entsprechenden Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern minimal ist, wodurch jegliche Tendenz der Bahn zum Flattern bezüglich der weiteren Trockenfilzzüge unterbunden ist.

Jeder weitere Filzzug ist frei von Haltemitteln.

Die erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63, die in Figur 3 gezeigt ist, ist im wesentlichen horizontal in einer Reihe angeordnet.

Auch ist die zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99, die in Figur 4 gezeigt ist, im wesentlichen horizontal in einer Reihe angeordnet, die auf die erste Vielzahl von Trockenzylindern folgt.

Eine Überführungseinrichtung 25 ist zwischen der ersten und zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet, um die Bahn von der Filzeinrichtung 72 zu dem weiteren Filz 110 ohne offenen Zug zu überführen. Die Einrichtung 25 beinhaltet mindestens eine Saugwalze 100, die dem weiteren Filz 110 zugeordnet ist und eine innere Saugdichtung oder Druckdichtung 130 hat, die so positioniert sind, daß die Bahn von der schleifenförmigen Trockenfilzeinrichtung 72 abgenommen und auf den weiteren Filz 110 überführt wird.

Wie in den Figuren 1 bis 12 gezeigt, weist ferner ein Verfahren zum Trocknen einer Papierbahn, die aus einer Pressenpartie einer Papiermaschine austritt, die Schritte auf, daß die Bahn von der Pressenpartie zu einer einreihigen Trockengruppe 26 der Vorrichtung, wie in Figur 3 gezeigt, überführt wird.

Das Trocknen der ersten Seite der Bahn beginnt während des Laufs der Bahn durch die erste Trockengruppe 26.

Die Bahn wird ohne offenen Zug zwischen der ersten Trockengruppe 26 und einer zweiten Trockengruppe 22, die in Figur 1 gezeigt ist, überführt. Die Bahn wird derart überführt, daß die Bahn gewendet wird, so daß mit dem Trocknen einer zweiten Seite der Bahn während des Laufs der Bahn durch die zweite Trockengruppe 22 begonnen wird. Die zweite Seite der Bahn ist zu der ersten Seite der Bahn entgegengesetzt.

Das Verfahren beinhaltet ferner den Schritt, daß die Bahn ohne offenen Zug zwischen nachfolgenden Trockengruppen 118, 120 und 122 derart überführt wird, daß die erste und die zweite Seite der Bahn abwechselnd der Trocknungswirkung der nachfolgenden Trockengruppen der Reihe nach ausgesetzt wird und die Bahn während des Laufs durch die Trockengruppen 22, 118, 120 und 122 gehalten wird, um die Schrumpfung in der Maschinenrichtung und quer zur Maschinenrichtung zu verringern.

Außerdem beinhaltet eine einreihige Trockengruppe zum Trocknen einer Bahn eine erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63, wie in Figur 3 gezeigt.

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69 ist wie in Figur 3 gezeigt, wobei jede Saugwalze der Vielzahl von Saugwalzen unter und zwischen benachbarten Trockenzylindern der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet ist und in nächster Nähe dazu angeordnet ist.

Eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 ist stromabwärts von der ersten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet, wie in Figur 4 gezeigt.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen 101 bis 105 ist, wie in Figur 4 gezeigt, über und zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern angeordnet und in nächster Nähe dazu angeordnet.

Die erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 hat Drehachsen, die sich im großen und ganzen horizontal in einer Ebene 80, wie in Figur 3 gezeigt, erstrecken.

Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 hat Drehachsen, die sich im großen und ganzen horizontal in einer weiteren Ebene 107, wie in Figur 7 gezeigt, erstrecken. Die Ebene 80 und die weitere Ebene 107 liegen auf verschiedenen Höhen.

Genauer ausgedrückt, ist die Ebene 80 über der Ebene 107, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, angeordnet.

Jede Saugwalze der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen hat einen Druchmesser, der geringer als der Durchmesser der ersten und zweiten Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 und 94 bis 99 ist.

Außerdem beinhaltet eine Papiermaschinen-Trocknungsvorrichtung zum Trocknen einer ersten und einer zweiten Seite der Bahn eine erste Trockengruppe 28, um, wie in Figur 3 gezeigt, nur die erste Seite der Bahn zu trocknen. Die erste Trocknungsgruppe 28 beinhaltet eine erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 zum Trocknen der ersten Seite der Bahn. Jeder Trockenzylinder 58 bis 63 hat eine Drehachse, die in einer ersten Ebene 80 angeordnet ist.

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69 ist derart angeordnet, daß sie in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindem der ersten Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 angeordnet ist. Jede Saugwalze der ersten Vielzahl von Saugwalzen 65 bis 69 ist in einer zweiten Ebene 82, wie in Figur 3 gezeigt, angeordnet. Eine zweite Trockengruppe 22, trocknet, wie in Figur 1 gezeigt, nur die zweite Seite der Bahn. Die zweite Trockengruppe 22, die näher in Figur 4 gezeigt ist, beinhaltet eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern 24 bis 99, um die zweite Seite der Bahn zu trocknen. Die zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 ist unmittelbar stromabwärts bezüglich der ersten Trockengruppe 28, die in Figur 3 gezeigt ist, angeordnet. Jeder Trockenzylinder 94 bis 99 hat eine Drehachse, die in einer dritten Ebene 107, die in Figur 4 gezeigt ist, angeordnet ist.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen 101 bis 105 ist derart angeordnet, daß jede Saugwalze in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern der zweiten Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 angeordnet ist, wobei jede Saugwalze in einer vierten Ebene 108, wie in Figur 4 gezeigt, angeordnet ist.

Die vierte Ebene 108 ist zwischen der ersten und zweiten Ebene 80, 82, wie in Figur 3 gezeigt, angeordnet, und mindestens eine der Saugwalzen ist im Durchmesser kleiner als irgendein Trockenzylinder der ersten und zweiten Trockengruppen 28 und 22.

Außerdem hat mindestens eine der Saugwalzen der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen einen größeren Durchmesser als mindestens eine der verbleibenden Walzen der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen. Die erste Vielzahl von Trockenzylindern 58 bis 63 ist in einer Einzelreihe angeordnet, und die zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94 bis 99 ist in einer weiteren Einzelreihe angeordnet.

Genauer ausgedrückt, beinhaltet die Trocknungsvorrichtung einen Trockenfilz 72, der mit jedem Trockenzylinder 58 bis 63 derart zusammenarbeitet, daß die Bahn zwischen dem Filz 72 und den Trockenzylindern 58 bis 63 angeordnet ist, um die erste Seite der Bahn zu trocknen. Der Filz 72 erstreckt sich in einer Serpentinenform abwechselnd um jeden Trockenzylinder und jede Saugwalze 65 bis 69 herum, so daß der Filz 72 zwischen der Bahn und jeder Saugwalze angeordnet ist.

Ein weiterer Trockenfilz 110 arbeitet, wie in Figur 4 gezeigt, mit jedem Trockenzylinder 94 bis 99 der zweiten Trockengruppe 22 derart zusammen, daß die Bahn zwischen dem weiteren Filz 110 und den Trockenzylindern 94 bis 99 angeordnet ist. Der weitere Filz 110 erstreckt sich in einer Serpentinenform abwechselnd um jeden Trockenzylinder und jede Saugwalze herum, so daß der weitere Filz 110 zwischen der Bahn und jeder Saugwalze 101 bis 105 angeordnet ist.

Genauer ausgedrückt, sind die erste, zweite, dritte und vierte Ebene alle im wesentlichen horizontal angeordnet.

Die Figuren 13 und 14 zeigen schematische Darstellungen von verschiedenen Ausführungsbeispielen der Erfindung, d.h., das erste bzw. das zweite Ausführungsbeispiel.

In jedem Ausführungsbeispiel der Figuren 13 und 14 ist die erste Vielzahl von Trockenzylindern 61H, I bis 63H, I jeweils in einer ersten Ebene, die mit I bezeichnet ist, angeordnet, die mit der in Figur 3 gezeigten Ebene 80 übereinstimmt.

Eine erste Vielzahl von Saugwalzen 68G, H, I bis 69 H, I ist über einer mit II bezeichneten zweiten Ebene angeordnet, die mit der in Figur 3 gezeigten Ebene 82 übereinstimmt.

Eine zweite Vielzahl von Trockenzylindern 94H, I bis 96H, I ist in einer mit III bezeichneten dritten Ebene angeordnet, die mit der in Figur 4 gezeigten Ebene 107 übereinstimmt.

Eine zweite Vielzahl von Saugwalzen 101H, I bis 102H, I ist in einer mit IV bezeichneten vierten Ebene angeordnet, die mit der in Figur 4 gezeigten Ebene 108 übereinstimmt.

Die Anordnung ist so getroffen, daß in den Figuren 13 und 14 die Ebenen I und III koplanar sind und zwischen den Ebenen II und IV angeordnet sind.

In jedem der in den Figuren 13 und 14 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die in Figur 13 gezeigte zweite Trockengruppe 94H bis 96H und lolh bis 102H und die entsprechenden Elemente der Figur 14 ein stromabwärts versetztes Spiegelbild der ersten Trockengruppe 61H bis 63H und 68H bis 69H der Figur 13 und der entsprechenden Elemente in Figur 14.

Die Fachleute werden erkennen, daß die Schrumpfbehinderung der Bahn durch Vermindern der Entfernung zwischen dem Trocknermantel und der benachbarten Saugwalze, wie oben beschrieben, oder durch andere Mittel, wie z.B. Blaskästen, erreicht werden kann, welche das Anhaf tvermögen der Bahn an den Filz, ohne die Bahn direkt zurückzuhalten, erhöhen.

Die vorliegende Erfindung schafft eine Trockenpartie, die mit extrem hohen Geschwindigkeiten arbeiten kann, da keine offenen Züge zwischen ihren verschiedenen Gruppen bestehen. Außerdem ermöglicht die vorliegende Erfindung das Aufführen der Trockenpartie ohne die Verwendung von Aufführseilen. Außerdem wird die Bahn getrocknet, während sie am Schrumpfen in Maschinenrichtung und quer zur Maschinenrichtung gehindert ist, wodurch die Rollneigung in der sie ergebenden Bahn verringert wird.


Anspruch[de]

1. Einreihige Trockenpartie-Vorrichtung zum Trocknen einer ersten und zweiten Seite einer Bahn (12), wobei die Vorrichtung umfaßt:

eine Einzelreihe von Trockenzylindern (61H, 62H, 63H; 61I, 62I, 63I) zum Trocknen der ersten Seite der Bahn, wobei jeder Trockenzylinder eine in einer ersten Ebene (I) angeordnete Drehachse hat;

eine Vielzahl von Saugwalzen (68H, 69H; 68I, 69I), wobei jede Saugwalze in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern (61H, 62H, 63H; 61I, 62I, 63I) der einzelnen Reihe von Trockenzylindern angeordnet ist, wobei jede Saugwalze (68H, 69H; 68I, 69I) der Vielzahl an Saugwalzen in einer zweiten Ebene (II) angeordnet ist;

eine weitere Einzelreihe von Trockenzylindern (94H, 95H, 96H; 94I, 95I, 96I), die unmittelbar stromabwärts bezüglich der Einzelreihe von Trockenzylindern (61H, 62H, 63H; 61I, 62I, 63I) zum Trocknen der zweiten Seite der Bahn (12) angeordnet ist, wobei jeder Trockenzylinder der weiteren Einzelreihe eine in einer dritten Ebene (III) angeordnete Drehachse hat; und

eine weitere Vielzahl von Saugwalzen (101H, 102H; 101I, 102I), wobei jede Saugwalze der weiteren Vielzahl von Saugwalzen in nächster Nähe zwischen benachbarten Trockenzylindern (94H, 95H, 96H; 94I, 95I, 96I) der weiteren Einzelreihe von Trockenzylindern angeordnet ist, wobei jede Saugwalze (101H, 102H; 101I, 102I) der weiteren Vielzahl von Saugwalzen in einer vierten Ebene (IV) angeordnet ist dadurch gekennzeichnet, daß die erste und dritte Ebene (I, III) koplanar sind, wobei die erste und dritte Ebene (I, III) zwischen und parallel zu der zweiten und vierten Ebene (II, IV) angeordnet sind.

2. Einreihige Trockenpartie-Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Saugwalzen der ersten und zweiten Vielzahl von Saugwalzen (68H, 69H, 101H, 102H; 68I, 69I, 101I, 102I) einen Durchmesser hat, der geringer als der Durchmesser der ersten und zweiten Vielzahl an Trockenzylindern (61H, 62H, 63H, 94H, 95H, 96H; 61I, 62I, 63I, 94I, 95I, 96I) ist.

3. Einreihige Trockenpartie-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (I), zweite (II), dritte (III) und vierte (IV) Ebene im wesentlichen horizontal angeordnet sind.







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