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Dokumentenidentifikation DE69314408T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0581691
Titel Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft
Anmelder Belair S.A., Alby sur Cheran, FR
Erfinder Aufray, Henri, F-73100 Brison St Innocent, FR
Vertreter Patentanwälte Effert, Bressel und Kollegen, 12489 Berlin
DE-Aktenzeichen 69314408
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 23.06.1993
EP-Aktenzeichen 934202698
EP-Offenlegungsdatum 02.02.1994
EP date of grant 08.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse F04B 41/02
IPC-Nebenklasse F04B 39/06   F04B 39/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die zur Erzeugung und Speicherung von komprimierter Luft bestimmt ist. Insbesondere ist sie auf eine Verbesserung für diesen Typ der Vorrichtung bezogen.

In der modernen Industrie wird immer mehr Druckluft verwendet, und seit langem sind Kompressoren bekannt, die eine Verdichtung von Luft zulassen. Daher existieren bereits verschiedene Typen von Kompressoren, welche Druckluft erzeugen, die dann in einem Behälter mit einem gewünschten Druck gespeichert wird, um danach in Abhängigkeit vom Bedarf verwendet zu werden. So kennt man zum Beispiel einen transportablen Kompressor gemäß US-Patent 4 077 747, der eine Kompressionsanlage und einen Druckluftbehälter aufweist, der horizontal an den Seitenwänden eines die Kompressionsanlage tragenden Untergestells angeordnet ist. Die am meisten verwendeten Kompressoren sind vom Typ mit einem ein- oder mehrstufigen Kolben, bei denen die Bewegung eines Kolbens in einem Zylinder das Ansaugen von Luft mit Umgebungsdruck sicherstellt, um sie zu verdichten und danach in den Vorratsspeicher zu fördern, an welchem das Abgabenetz angeschlossen ist. Dieser Typ der Anordnung wird weitgehend verwendet, hat aber eine gewisse Anzahl von Nachteilen. Darunter ist übermäßiger Lärm zu vermerken, der für die in der Nähe sich befindlichen Anwender schmerzhaft ist; ihr Platzbedarf, was sehr wichtig ist, wenn man die gegenwärtigen Kosten pro Quadratmeter eines Büros oder einer Werkstatt kennt, ohne dabei ihren Mangel an Ästhetik zu berücksichtigen.

Die vorliegende Erfindung will dementsprechend die vorstehend erwähnten Nachteile lösen und schlägt eine Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung von komprimierter Luft vor, die besonders angenehm ist, da sie wegen ihrer ganz neuen Konzeption geräuschlos ist. Tatsächlich ist der Kompressor vertikal angeordnet und umfaßt einen völlig neuen Belüftungskreislauf und heute noch nicht bekannte Mittel der Schalidämmung, die dem Kompressor somit seine guten akustischen Eigenschaften verleihen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung umfaßt daher eine Druckluft erzeugende Kompressionsanlage, die mit einem Vorratsspeicher verbunden ist, wobei die Kompressionsanlage unterhalb des Vorratsspeichers angeordnet ist, der im wesentlichen eine um die vertikale Achse zylindrische Form aufweist, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die Kompressionsanlage und der Vorratsspeicher in einem vertikalen Behälter untergebracht sind, wobei die Kompressionsanlage im unteren Teil des inneren Mantels dieses Behälters angeordnet ist.

Gemäß einem ergänzenden Merkmal umfaßt der innere Mantel des vertikalen Behälters einen Belüftungskreislauf, derart, daß der Behälter eine tiefliegende Belüftungsöffnung, die im unteren Bereich auf dem Niveau der Kompressionsanlage angeordnet ist, und eine höher gelegene Belüftungsöffnung aufweist, die im oberen Teil angeordnet ist. Die höher gelegene Belüftungsöffnung ist vorteilhaft an der oberen Wandung des Behälters angeordnet.

Nach einer anderen bevorzugten Anordnung der Erfindung enthält der innere Mantel einen Hilfsventilator, der im unteren Teil des Mantels angeordnet ist.

Andererseits ist zumindest eine der Wandungen des Behälters abnehmbar, um eine Zugangsöffnung zu bilden, und der untere Teil des Behältermantels, der die Kompressionsanlage enthält, ist durch eine horizontale Zwischenplatte von dem oberen Teil, der den Vorratsbehälter enthält, abgegrenzt.

Der ruhige Lauf des erfindungsgemäßen Kompressors ist, im Verhältnis zu den gegenwärtig auf den Markt gebrachten, seiner Form, seinem Gehäuse und seinem Belüftungssystem zu verdanken, welches einen niedrigen Ansaugstutzen und einen hochliegenden Druckstutzen aufweist; außerdem ist die Kompressionsanlage gemäß einem weiteren ergänzenden Merkmal der Erfindung im Behälter auf Dämpfungseementen montiert.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, die mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen folgt, die nur als nicht einschränkende Ausführungsbeispiele angegeben sind.

Die Fig. 1 bis 4 veranschaulichen eine erste Ausführungsart der Erfindung, wobei das Gehäuse der Anlage zum besseren Verständnis weggelassen worden ist. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht;

Fig. 2 eine Ansicht gemäß F2 der Fig. 1;

Fig. 3 eine Ansicht gemäß F3 der Fig. 2;

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht ins Innere der Ausführungsart mit deren Gehäuse;

Fig. 6 die Teilansicht einer Variante;

Fig. 7 eine die Einzelheit einer Verbesserung veranschaulichende Teilansicht;

Fig. 8 und 9 Varianten der Ausführung, wobei die Fig. 8 eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht ist, während die Fig. 9, eine der Fig. 5 ähnliche, perspektivische Ansicht ist;

Fig. 10 bis 17 veranschaulichen eine zweite Ausführungsart;

Fig. 10 eine die Vorrichtung zeigende perspektivische Ansicht, deren Behälter geöffnet ist;

Fig. 11 eine äußere Vorderansicht;

Fig. 12 eine Ansicht von oben;

Fig. 13 eine schematische, perspektivische Ansicht, die insbesondere den Luftkreislauf darstellt;

Fig. 14 eine Vorderansicht, wobei der Behälter, ohne seine Tür geöffnet ist;

Fig. 15 eine Ansicht im Schnitt gemäß XV-XV der Fig. 14;

Fig. 16 eine Ansicht im Schnitt gemäß XVI-XVI der Fig. 14;

Fig. 17 eine perspektivische Ansicht, die Einzelheiten der Ausführungsform darstellt.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt eine komprimierte Luft erzeugende Kompressionsanlage (1) und einen Behälter (2), der dazu bestimmt ist, die so erzeugte komprimierte Luft zu speichern.

Die Kompressionsanlage (1) besteht, in der für sich bekannten Form, aus einem Kompressor (3), der von einem Motor (4) angetrieben wird. Der Kompressor ist zum Beispiel vom Typ eines ein- oder mehrstufigen, ja sogar aufschraubbaren Kolbens, und der Motor ist ein Elektromotor. Natürlich könnte der Kompressor ein ganz anderer Typ sein, was gleichfalls für den Motor gilt, der ebenso gut ein Verbrennungsmotor sein könnte.

Gemäß der dargestellten Ausführungsart ist der Motor ein eigenständiges Bauteil und treibt den Kompressor durch ein typisches System mit Treibriemen und Riemenscheiben an. Daher umfaßt die Abtriebswelle (5) des Motors (4) eine Abtriebsscheibe (6), die mittels Keilriemen (7) die Antriebsscheibe (8) des Kompressors (3) in Rotation versetzt. Jede der beiden Riemenscheiben hat selbstverständlich eine Rille zum Halten des Treibriemens. Die angetriebene Scheibe (8) weist einen größeren Durchmesser als die Abtriebsscheibe (6) auf und ist am Kurbelwellenende des Kompressors (3) befestigt. Es ist festzustellen, daß die angetriebene Scheibe (8) radiale Flügel (9) aufweist, die eine Belüftung des Zylinders (10) und Zylinderkopfes (11) des Kompressors (3) gewährleisten, die vorteilhafterweise mit Kühlrippen versehen sind und somit den Wärmeaustausch verbessern.

Der Kompressorblock umfaßt außerdem eine Einlaßöffnung (12), durch den Frischluft mit Umgebungsdruck zugeführt wird, und eine druckseitige Auslaßöffnung (13), durch die die komprimierte Luft gefördert wird. Die beiden Öffnungen, welche eine an sich bekannte Form aufweisen, sind mit dem Kompressorzylinder verbunden, der eine Ventileinheit umfaßt, die unterschiedliche Beaufschlagungsstufen der Verdichtung und Förderhöhe erlaubt. Außerdem ist die Einlaßöffnung mit einem Filter und einem Schalldämpfer (14) versehen.

Der Druckluftbehälter (2) ist erfindungsgemäß oberhalb der Kompressionsanlage (1) angeordnet. Der Druckluftbehälter (2) ist beispielsweise zu Achse (XX') zylindrisch. Er ist aus einer zylindrischen Umfangswandung (15) gebildet und an beiden Enden durch Stirnwände (16, 17) in bombierter Form geschlossen. Gemäß der Erfindung ist der Behälter oberhalb der Kompressionsanlage und senkrecht angeordnet, wobei seine Achse (XX') vertikal verläuft. Außerdem weist seine untere Stirnwand (16) an ihrem niedrigsten Punkt eine Entwässerung (18) auf, die das Ablassen von Kondenswasser zuläßt, das sich im Behäterraum bilden kann, während seine Umfangswandung (15) die Einlaßeinrichtungen (19), Auslaßeinrichtungen (20) und Steuerungseinrichtungen (21) ebenso wie ein Prüfmanometer (210) aufweist. Die Einlaßeinrichtungen (19) sind mit dem Druckstutzen (13) des eigentlichen Kompressors durch ein Einlaßrohr (22) verbunden und umfassen ein Rückschlagventil (nicht dargestellt), während die Auslaßeinrichtungen ein Ventil (24) und Abgangseinrichtung (23) aufweisen, die dazu bestimmt sind, an das Abgabenetz angeschlossen zu werden.

Die als Druckregler ausgebildeten Steuerungseinrichtungen (21) sind mit dem Stromversorgungsnetz verbunden und weisen mindestens einen Membran- Meßfühler auf, der eine maximale Druckstufe und eine minimale Druckstufe definiert, indem das Stilsetzen des Motors festgelegt wird, wenn der bestimmte maximale Druck erreicht ist, und das Ingangsetzen des Motors ausgelöst wird, wenn der Druck im Behälter gleich dem vorbestimmten minimalen Druck ist. Zu diesem Zweck ist eine elektrische Verbindungsleitung (25) zwischen dem Motor (4) und dem Druckregler (21) vorgesehen. Außerdem ist eine den Druckregler (21) mit den Einlaßeinrichtungen (19) verbindende Zusatzrohrleitung (26) vorgesehen, um Druckluft aus dem Zylinder und das Einlaßrohr zu entleeren, um einen besseren Anlauf des Kompressors zu gestatten.

Andererseits sind die Kompressionsanlage (1) und der Vorratsspeicher (2) in einem Behälter (50) eingebaut, der durch eine quaderförmige Stützstruktur (30) mit rechteckigem Querschnitt gebildet ist und sich in die Höhe erstreckt, wobei dessen Höhe "H" größer als die Abmessungen "I1, I2" der Basis, die als Stütze auf dem Fußboden aufliegt. Die Höhe "H" kann beispielhaft zwischen 1 und 2,5 Meter liegen, während die Breiten "I1, I2" zwischen 40 Zentimeter und einem Meter liegen können. Der Stützstruktur (30) ist eine aus Rohrprofilen mit beispielsweise viereckigem Querschnitt gebildete Konstruktion und umfaßt einen unteren Rahmen (31), der mit einem oberen Rahmen (52) durch vier senkrechte Winkelprofile (33a, 33b, 33c, 33d) verbunden ist. Der untere Rahmen (31) trägt die Kompressionsanlage (1), während der Vorratsspeicher (2) durch eine Zwischenstütze (34) getragen wird, welche durch zwei parallele Stützschienen (35, 36) gebildet ist, die an ihren Enden durch zwei Seitenschienen (37, 38) gehalten werden. Diese Stützstruktur (30) kann zumindest teilweise durch eine Konstruktion von Außenwandungen (39, 40, 41, 42) umhüllt sein, die aus Blechplatten aus Stahl, Aluminium oder sogar Verbundwerkstoffen gebildet sind. Diese Wandungen verlaufen seitlich und umschließen die Vorrichtung am Umfang, um einen inneren Mantel (45) zu bilden, wobei eine der Seitenwände beweglich oder abnehmbar und zum Beispiel klappbar sein kann, um eine Zugangstür zu bilden. Es ist selbstverständlich, daß mehrere der Wandungen, ja sogar alle, abnehmbar sein könnten. Außerdem sind ein unteres Gitter (43), das sich auf dem Niveau der Kompressionsanlage (1) in Richtung der Ventilatorflügel (9) befindet, und eine Entlüftungsöffnung (440) vorgesehen, die ein höher gelegenes Gitter (44) aufweist, das auf dem Niveau des oberen Rahmens (32) angeordnet ist. Die Belüftung des Mantels kann durch einen höher gelegenen Hilfsventilator (46) verbessert werden, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Es ist selbstverständlich, daß zur Verbesserung der Schallisolation die Gehäusewände (39, 40, 41, 42) innen mit einer Isolierschicht (47) ausgekleidet sein können, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, die eine Schaumschicht zum Beispiel aus Polystyrol oder Polyurethan oder einem ganz anderen, angepaßten Werkstoff sein kann. Es ist selbstverständlich, daß die Kompressionsanlage von einem Typ sein könnte, dessen Motor im Kompressor integriert ist. Ebenso könnte der Behälter eine ganz andere Form aufweisen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Fig. 8 veranschaulicht eine Variante, nach welcher der durch ein Gitter gebildete Lüftungsaustritt (440) nicht am höchsten Punkt des Behälters (50) sondern seitlich, in einenem oberen Teil angeordnet ist.

Fig. 9 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung, umfassend Mittel, die es erlauben, sie bequem zu versetzen. Zu diesem Zweck weist der Behälter (50) zwei Rollen (61, 62) und zwei Handgriffe (63, 64) zum Greifen auf.

Die Fig. 10 bis 17 veranschaulichen eine bevorzugte Variante der Erfindung, die eine gewisse Anzahl von Weiterentwicklungen aufweist. Um das Verständnis dieser Variante zu verbessern, sind in den Fig. die gleichen Bezugszeichen für diejenigen Bauteile aufgetragen, die den Bauteilen des ersten Ausführungsbeispiels ähnlich sind. Für alle Teile, die nicht ausdrücklich mit Bezug auf die Fig. 10 bis 17 beschrieben sind, genügt es folglich die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 5 zu übertragen. Es ist daran zu erinnern, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung eine komprimierte Luft erzeugende Kompressionsanlage (1) und einen Behälter (2) umfaßt, der dazu bestimmt ist, die so erzeugte komprimierte Luft zu speichern.

In der für sich bekannten Form besteht die Kompressionsanlage (1) aus einem durch einen Motor (4) angetriebenen Kompressor (3). Der genannte Kompressor ist zum Beispiel vom Typ eines ein- oder mehrstufigen Kolbenkompression, ja sogar Schreibenkompression und der Motor ist ein Elektromotor. Natürlich könnte der Kompressor von einem ganz anderen Typ sein, was gleichfalls für den Motor gilt, der ebenso gut eine Wärmekraftmaschine sein könnte.

Gemäß der dargestellten Ausführungsart ist der Motor ein eigenständiges Bauteil und treibt den Kompressor durch ein typisches System mit Treibriemen und Riemenscheiben an. Daher umfaßt die Abtriebswelle (5) des Motors (4) eine Abtriebsscheibe (6), die mittels Keilriemen (7) die Antriebsscheibe (8) des Kompressors (3) in Rotation versetzt. Jede der beiden Riemenscheiben hat selbstverständlich eine Rille zum Halten des Treibriemens. Die angetriebene Scheibe (8) weist einen größeren Durchmesser als die Abtriebsscheibe (6) auf und ist am Kurbelwellenende des Kompressors (3) befestigt. Es ist festzustellen, daß die angetriebene Scheibe (8) radiale Flügel (9) aufweist, die eine Belüftung des Zylinders (10) und Zylinderkopfes (11) des Kompressors (3) gewährleisten, die vorteilhafterweise mit Kührippen versehen sind und somit den Wärmeaustausch verbessern.

Der Druckluftbehälter (2) ist erfindungsgemäß oberhalb der Kompressionsanlage (1) angeordnet. Der Druckluifbehälter (2) ist beispielsweise zur Achse (XX') zylindrisch. Er ist aus einer zylindrischen Umfangswandung (15) gebildet und an beiden Enden durch zwei Stirnwände in bombierter Form geschlossen. Gemäß der Erfindung ist der Behälter oberhalb der Kompressionsanlage und senkrecht angeordnet, wobei seine Achse (XX') vertikal verläuft.

Wie zuvor, befinden sich die Kompressionsanlage (1) und der Vorratsspeicher in einem Behälter (50). In dieser Variante sind es die Wandungen des Behälters selbst, die gleichzeitig die Stützstruktur und die genannten Wandungen im eigentlichen Sinne bilden. Der Behälter (50) ist durch eine Konstruktion von Außenwänden (39, 40, 41, 42) gebildet, die aus Blechplatten aus Stahl, Aluminium oder sogar Verbundwerkstoffen bestehen. Diese Wandungen verlaufen seitlich und umschließen die Vorrichtung am Umfang, um einen inneren Mantel (45) zu bilden, wobei die eine der Seitenwände beweglich oder abnehmbar und zum Beispiel klappbar sein kann, um eine Zugangstür zu bilden, wie zum Beispiel die vordere Wandung (40). In dieser Variante wird der Vorratsspeicher (2) durch die Seitenwand (41) festgehalten. Zu diesem Zweck weist die genannte Wandung zwei Profile (35a, 36a) auf, an denen die Halteklemmen (350, 360) für den Vorratsspeicher (2) fest verbunden sind. Außerdem, und wie zuvor, umfaßt die Vorrichtung und besonders deren innerer Mantel (45) Belüftungseinrichtungen. Zu diesem Zweck weist der untere Teil der vorderen Tür eine mit einem Gitter (430) versehene tiefstehende Ansaugöffnung (43) auf, die auf dem Niveau des Kompressors (3) angeordnet ist, während eine, vorteilhafterweise mit einem Gitter (44) versehene, höher gelegene Ausströmöffnung (440) an der obenliegenden, waagerechten Wandung (441) des Behälters (50) vorgesehen ist. Die von außen auf dem Niveau der tiefstehenden Öffnung angesaugte Frischluft wird durch eine höher gelegene Öffnung nach außen abgegeben, nachdem sie in den Mantel (45) geführt wurde, um die verschiedenen Bauteile zu kühlen. Es ist anzumerken, daß der Kompressor zur Verbesserung der Belüftung einen Hilfsventilator (46) aufweist, der auf der Abtriebswelle (5) des Motors (4) in Richtung entgegengesetzt zur Abtriebsscheibe (6) sitzt.

Andererseits und ebenfalls als Ziel der Verbesserung der Belüftung ist eine Konstruktion von Innenwandungen vorgesehen, die eine innere Zirkulation der Luft im unteren Teil des Mantels einschränken. Zu diesem Zweck befindet sich die Kompressionsanlage (1) zwischen der Grundplatte (51) und einer waagerechten Zwischenplatte (52), um einen unteren Behälter, der die Kompressi6nsanlage (1) enthält und einen oberen Behälter, der den Vorratsspeicher (2) enthält, zu bilden. Die genannte Zwischenwandung weist einen bogenförmigen Ausschnitt (53) auf, der den Durchfluß der Luft von dem unteren Behälter zu dem oberen Behälter gestattet. Außerdem ist der untere Behälter durch eine vertikale Zwischenwand (54) in zwei Volumina getrennt, wobei das eine der so erzeugten Volumina durch den Kompressor (3) eingenommen wird, während das andere der Volumina durch den Motor (4) eingenommen wird. Die genannte Zwischenwand erstreckt sich nicht nicht über die ganze Tiefe des Behälters, um so einen vorderen Durchgang (55) und einen rückseitigen Durchgang (56) für die Belüftungsluft zu bilden. Außerdem weist der auf dem Niveau der unteren Ansaugöffnung sich befindliche, untere rückseitige Teil der Tür (40) eine rückseitige Ausrundung (57) auf, die eine Luftzuführung (58) bildet. Der Luftkreislauf im Inneren des Behälters ist im Vergleich der Fig. 13, 15 und 16 veranschaulicht. Die durch die untere Öffnung angesaugte, in der Leitung (58) strömende Luft durchströmt den vorderen Durchgang (55), belüftet dann den Motor (4), bevor sie durch den rückseitigen Durchgang (56) strömt und danach den Kompressor (3) belüftet, um durch den bogenförmigen Ausschnitt (53) auszuströmen und den Vorratsspeicher (2) zu belüften, bevor sie durch die obere Öffnung (440) ausströmt.

Gemäß einer ergänzenden Anordnung der Erfindung ist die Kompressionsanlage (1) an einer Halteplatte (57) angeordnet, die im Behälter und im besonderen auf dessen Grundplatte (58) mit dazwischenliegenden Dämpferelementen (59a, 59b, 59c, 59d) montiert ist, wie insbesondere in Fig. 17 dargestellt. Mit einer solchen Anordnung ist die Kompressionsanlage (1) von der übrigen Vorrichtung isoliert, und die durch die verschiedenen Bauteile bei der Bewegung der Kompressionsanlage verursachten Schwingungen werden nicht auf den übrigen Kompressor und vor allem nicht auf den Vorratsspeicher sowie den Behälter übertragen.

Außerdem umfaßt die Anlage einen nach vorn geöffneten, eingebauten Schaltschrank (60), der die elektrischen Bauteile enthält.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft, umfassend eine komprimierte Luft erzeugende und unterhalb des Vorratsspeichers (2) angeordnete Kompressionsanlage (1), verbunden mit einem Vorratsspeicher (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressionsan lage (1) und der Vorratsspeicher (2) mit im wesentlichen zylindrischer Form um die vertikale Achse (XX') in einem vertikalen Behälter (50) untergebracht sind, wobei die Kompressionsanlage im unteren Teil eines inneren Mantels (45) des Behälters angeordnet ist.

2. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Mantel (45) des vertikalen Behälters (50) einen Belüftungskreislauf und Mittel zur Schalldämmung umfaßt.

3. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (50) eine untere Belüftungsöffnung (43), angeordnet im unteren Bereich auf dem Niveau der Kompressionsanlage, umfaßt.

4. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressionsanlage (50) eine obere Lüftungsöffnung (440), angeordnet im oberen Teil, umfaßt.

5. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Lüftungsöffnung auf der oberen Wandung (441) des Behälters angeordnet ist.

6. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Öffnung (43) und die obere Öffnung (440) ein Gitter (430, 44) umfassen.

7. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Mantel (45) einen Hilsventilator (46) enthält.

8. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Wände des Behälters versetzbar ist.

9. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kompressionsanlage (1) enthaltende untere Teil des Mantels (45) des Behälters durch eine horizontale Zwischenpiatte (52) gegen den den Vorratsbehälter (2) enthaltenden oberen Teil abgegrenzt ist.

10. Vorrichtung zur Erzeugung und Speicherung komprimierter Luft nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressionsanlage (1) im Behälter auf Dämpferelementen (59a, 59b, 59c, 59d) montiert ist.







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