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Dokumentenidentifikation DE69314886T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0585164
Titel Verwendung von alkalilöslichen Photopolymeren in Farbprüfelementen
Anmelder Minnesota Mining and Mfg. Co., Saint Paul, Minn., US
Erfinder Holmes, Gary L., c/o Minnesota Mining and, St. Paul, Minnesota 55133-3427, US;
Ali, Mahfuza B., c/o Minnesota Mining an, St. Paul, Minnesota 55133-3427, US;
Ali, Mohammad Z., c/o Minnesota Mining and, St. Paul, Minnesota 55133-3427, US
Vertreter Vossius & Partner GbR, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69314886
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 16.08.1993
EP-Aktenzeichen 934020603
EP-Offenlegungsdatum 02.03.1994
EP date of grant 29.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse G03F 3/10
IPC-Nebenklasse G03F 7/038   

Beschreibung[de]
Technischer Bereich

Diese Erfindung betrifft einen Farbprobeabzug, und insbesondere einen Farbprobeabzug, der ein von 2-Alkenylazlacton abgeleitetes alkalilösliches Photopolymer verwendet.

Hintergrund der Erfindung

Auf dem Fachgebiet der Graphik ist es oft wünschenswert, eine vier- oder mehrfarbige Probe der Bilddaten herzustellen, um einen Drucker bei der Korrektur eines Satzes von Farbdrucken zu unterstützen, bevor er die Buddaten verwendet, um Farbplatten herzustellen, und auch, um die Farbqualität zu reproduzieren, die während des Druckvorgangs erreicht wird. Die Probe muß ein übereinstimmendes Duplikat des Haibtonbildes aus einem Druckvorgang sein und sollte im Vergleich zu dem gedruckten Bild weder mehr noch weniger Farbe enthalten. Die visuelle Prüfling einer Farbprobe sollte die folgenden Merkmale zeigen:

1. Fehler auf den Negativen,

2. die beste Farbwiedergabe, die beim Drucken des Materials in der Druckpresse zu erwarten ist,

3. die richtige Gradation aller Farben und ob die Grautöne neutral sind und

4. ob die Notwendigkeit besteht, vor der Herstellung der Druckplatten eine der Farben zu dämpfen und/oder Anweisungen für eine Anderung der Filmnegative zu geben. Die Farbprüfung für den Mehrfarbendruck ohne Verwendung von vorgedruckten Farbproben wird unter Verwendung einer Druckpresse oder einer Andruckpresse mit allen Schritten durchgeführt, die für den tatsächlichen Melufarbendruck erforderlich sind. Ein solches konventionelles Verfahren der Farbprüfling ist teuer und zeitaufwendig.

Man kennt photographische Verfahren, die Photopolymere verwenden. Es gibt verschiedene Typen von photographischen Farbprüfverfahren, zum Beispiel den Überdrucktyp (laminiertes Einzelblatt) und den Überlagerungstyp.

Beim Überlagerungstyp des Farbprufverfahrens wird ein unabhängiger durchsichtiger Kunststoffträger verwendet, um durch Auftragen einer lichtempfindlichen Lösung der korrespondierenden Farbe einen Druck jedes Farbauszugsfilms herzustellen. Dann werden mehrere dieser Träger, die Drucke der korrespondierenden Farben tragen, auf einem weißen Blatt übereinandergelegt, um eine Farbprobe herzustellen. Der Hauptvorteil des Überlagerungstyps der Farbprufüng ist, daß er schnell ist und als Überlagerungsprobe dienen kann, indem wenigstens Farben paßgenau kombiniert werden.

Im Überdrucktyp (klebbondierter Einzelblattabzug) des Farbprufverfahrens wird ein Farbtest hergestellt, indem nacheinander Drucke verschiedener Farben aus jeweils verschiedenen Farbauszugsfilmen hergestellt werden, indem eine lichtempfindliche Lösung oder Beschichtungen aus Photopolymeren der korrespondierenden Farbe nacheinander auf den undurchsichtigen Träger aufgetragen werden. Aternativ dazu kann jeder Farbauszug durch Auftragen einer lichtempfmdlichen Lösung oder einer Beschichtung aus Photopolymeren der korrespondierenden Farbe auf eine abziehbare Trägerfolie und anschließendes paßgenaues Klebbondieren der separaten Farbdrucke miteinander hergestellt werden, um eine Probe in allen Farben herzustellen. Einige Beispiele sind in den US-Patenten Nr. 3,671,236 und 3,136,637 beschrieben. Ein Vorteil dieses Überdrucktyps der Farbprobe ist, daß die Farbsättigung nicht durch den Kunststoffträger beeinflußt wird. Dieses Verfahren gleicht dem tatsächlichen Druckvorgang mehr und schließt die Farbverzerrung aus, die dem Uberlagerungssystem inhärent ist.

Zusätzlich zu den Uberlagerungs- oder Überdrucktypen der Farbprufüng sind weitere Verfahren zur Herstellung von Kopien eines Bildes bekannt, die eine Photopolymerisation und thermische Übertragungsverfahren umfassen. Einige Beispiele sind in den US-Patenten Nr. 3,060,023, 3,060,024, 3,060,025, 3,481,736 und 3,607,264 beschrieben. In diesen Verfahren wird im allgemeinen eine photopolymerisierbare Schicht, die auf einen geeigneten Träger aufgetragen ist, mit dem Bild eines Prozeßdiapositivs belichtet. Dann wird die Oberfläche der belichteten Schicht auf die bildaufhehmende Oberfläche eines separaten Elements gedrückt, und wenigstens eines der Elemente wird auf eine Temperatur über der Übertragungstemperatur der unbelichteten Teile der Schicht erwärmt. Dann werden die zwei Elemente getrennt, wodurch die thermisch übertragbaren, unbelichteten Bildbereiche der Zusammensetzung auf das bildaufhemmende Element übertragen werden. Wenn das Element nicht vorgefärbt ist, kann das klebrige unbelichtete Bild nun selektiv mit einem gewünschten Toner gefärbt werden. Das farbige Material haftet vorzugsweise am durchsichtigen unpolymerisierten Material. Da das Laminieren, Belichten und Entwickeln für die jeweiligen Farben der Reihe nach durchgeführt wird, sind diese Verfahren im allgemeinen zeitaufwendig.

Die Probeabzüge fügen typischerweise eine Sauerstoffsperre zwischen der Trägerfolie und der farbgebenden Schicht ein. Solche Sperren können jedoch entlang den Rändern der durchsichtigen Folie oder entlang der Front beim Abziehen brechen, wodurch der Eintritt von Sauerstoff ermöglicht wird. Der Sauerstoff verhindert die Photopolymerisation. Außerdem sind eimge Sperren empfindlich gegenüber Beschädigung durch Wasser und machen die Konstruktion wirkungslos und unfünktionell.

Zusammenfassung der Erfindung

Kurz wird in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Negativfolienprobeabzug bereitgestellt, umfassend:

(a) eine biegsame Trägerfolie und

(b) eine farbgebende Schicht, umfassend ein Färbemittel und ein alkalilösliches Photopolymer.

In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann dem Abzug eine durchsichtige Haftschicht mit einer Sperrschicht zwischen der farbgebenden Schicht und der Haftschicht beigefügt werden.

Obwohl in der vorliegenden Erfindung keine Sauerstoffsperrschicht erforderlich ist, kann eine solche Schicht, aufgetragen auf die farbgebende Schicht, verwendet werden, ob eine Haftschicht vorhanden ist oder nicht.

Diese Erfindung verwendet ein von 2-Alkenylazlacton abgeleitetes alkalilösliches Photopolymer für die Verwendung im Farbprobeabzug. Dieses Photopolymer hat ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von 20000 bis 2000000 Dalton. Zusätzlich zeigt der Farbprobeabzug eine hervorragende Lagerstabilität und Sauerstoffunempfindlichkeit. Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Photopolymere sind mit einer großen Vielfalt von Polymeren, einschließlich der für Pigmentdispersionen und Binder verwendeten, kompatibel.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en)

Diese Erfindung verwendet ein alkalilösliches Photopolymer in einem Farbprobeabzug. Eine Hauptanwendung dieser Erfindung ist ein in Wasser entwickelbares Farbprüfsystem. Diese Erfindung kann entweder in einem Überlagerungsabzug, einem Einzelblattüberlagerungsabzug oder für die thermische Übertragungsgraphik verwendet werden.

Der Farbprobeabzug der vorliegenden Erfindung umfaßt eine biegsame Trägeffolie und eine darauf aufgetragene farbgebende Schicht, umfassend das alkalilösliche Photopolymer (auch als "Photopolymer" bezeichnet) und ein Färbemittel, wobei die farbgebende Schicht eine in Wasser entwickelbare Abbildungsschicht ist.

Im Umfang der vorliegenden Erfindung sind verschiedene Ausführungen des Farbprobeabzugs enthalten. Unter den verschiedenen Ausführungen sind die folgenden nicht- einschränkenden Beispiele:

(1) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine darauf aufgetragene farbgebende Schicht und (c) eine Sauerstoffsperrschicht, die auf die Oberfläche der farbgebenden Schicht aufgetragen ist, wobei die Oberfläche der farbgebenden Schicht von der Trägerfolie entfernt ist;

(2) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine Sauerstoffsperrschicht zwischen der Trägerfolie und einer farbgebenden Schicht, (c) die farbgebende Schicht, wobei die Trägerfolie eine Trennoberfläche aufweist;

(3) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine darauf aufgetragene farbgebende Schicht, (c) eine Sperrschicht und (d) eine Haftschicht, wobei die Sperrschicht die farbgebende Schicht vor der Haftschicht schützt und umgekehrt;

(4) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine Sauerstoffsperrschicht zwischen der Trägerfolie und einer farbgebenden Schicht, (c) die farbgebende Schicht, (d) eine Sperrschicht, um die farbgebende Schicht vor einer Haftschicht zu schützen und (e) die Haftschicht, wobei die Trägerfolie eine Trennoberfläche aufweist;

(5) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine farbgebende Schicht und (c) eine Haftschicht; und

(6) der Reihe nach (a) eine biegsame Trägerfolie, (b) eine Sauerstoffsperre zwischen der Trägerfolie und einer farbgebenden Schicht, (c) die farbgebende Schicht und (d) eine Haftschicht.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendeten alkalilöslichen Photopolymere sind energieempfindliche Polymere mit einem linearen Kohlenwasserstoffgerüst und Peptidseitengruppen mit einer damit verbundenen radikalisch polymerisierbaren Funktionalität und zusätzlich wenigstens einem organischen Oxosäurerest oder einem Salz davon. Diese Funktionalitäten verleihen Wasserlöslichkeit und Polymerisierbarkeit. Die Photopolymere sind in US-Patent Nr. 5,235,015, eingereicht am 21. Februar 1991, beschrieben, und diese Beschreibung wird hier durch Bezugnahme eingebracht.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren alkalilöslichen Photopolymere können entweder Homopolymere oder Copolymere sein, wobei die Copolymere Block- oder statistische, vorzugsweise statistische Polymere sind und durch die folgende Formel beschrieben sind:

in der

R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe sein kann;

R¹ wiedergegeben werden kann durch

wobei

m 0 für -R¹-R&sup4; ist und m 1 für -R¹-R² und -R¹-R³ ist;

n 0 oder 1 ist;

R&sup6;, R&sup7;, R&sup8; und R&sup9; unabhängig voneinander ein Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder ein Cycloalkylrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, ein Aryl- oder Aralkylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen sein können oder wenigstens eines der Paare R&sup6; und R&sup7; sowie R&sup8; und R&sup9; zusammengenommen mit dem Kohlenstoffatom, an das es gebunden ist, einen 5- oder 6-gliedrigen carbocyclischen Ring bildet oder jeder der Reste R&sup6;, R&sup7;, R&sup8; und R&sup9; ein Wasserstoffatom sein kann, wenn n 1 ist; vorzugsweise R&sup6; und R&sup7; Methylgruppen sind und n 0 ist;

W -NR-, -NR¹³-, -S- oder -O- sein kann, wobei R ein Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen sein kann; W vorzugsweise -O- oder -NH- sein kann; es am starksten bevorzugt ist, daß W -O- ist;

R² (m ist 1) ein polymerisierbarer, ethylenisch ungesättigter Rest sein kann, ausgewählt aus (a)

wobei R¹&sup0; ein Alkylenrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, ein Arylenrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, ein Oxyalkylenrest oder ein Polyoxyalkylenrest sein kann, in dem der Alkylenrest 2 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und die Zahl der Sauerstoffatome eine positive ganze Zahl kleiner oder gleich 4 ist, R¹&sup0; am stärksten bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält; R¹¹ ein Wasserstoffatom, eine Cyano- oder Carboxylgruppe oder eine Gruppe -C(=O)NH&sub2; ist und R¹² ein Wasserstoffatom, ein Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyloder Naphthylgruppe ist, gegebenenfalls mit Substituenten daran, die beispielsweise ein Halogenatom, ein Alkyl- oder ein Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sein können, oder

(b) -R¹&sup0;-W-T, wobei R¹&sup0; wie in (a) definiert ist, W wie vorstehend definiert ist und T ein ethylenisch ungesättigter Rest, ausgewählt aus Acryloyl-, Methacryloyl-, Cinnamoyl-, Maleoyl-, Fumaroyl-, Itaconoyl- und Crotonoylgruppen ist und vorzugsweise eine Acryloyl- oder Methacryloylgruppe ist;

R³ (m ist 1) ein löslichmachendes Kation, wie ein Natrium-, Kalium- oder quaternäres Ammoniumion oder die Gruppe -E-A darstellt, wobei E eine zweiwertige organische verbindende Gruppe mit bis zu insgesamt etwa 18 C-, N-, S- und nicht- peroxidischen O-Atomen ist und A eine saure Gruppe ist, ausgewählt aus Carboxyl-, Sulfo- und Phosphogruppen und Salzen davon. R³ kann multifünktionell sein, wobei es mehr als einen Rest A aufweist. Nicht-einschränkende Beispiele für E schließen Alkylen- und Arylenreste (z.B. Propan-1,3-diyl-, Methylen-, Dodecan- 1,12-diyl-, p-Phenylengruppen), oxa-substituierte Alkylenreste (z.B. 2-Oxapropan- 1,3-diyl-, 3-Oxapentan-1,5-diylgruppen), aza-substituierte Alkylenreste (z.B. 2- Azapropan-1,3-diyl-, 3-Methyl-3-azapentan- 1,5-diylgruppen) und dergleichen ein. Beispiele für A schließen die Carboxylgruppe (-COOH), die Phosphogruppe (-PO&sub3;H&sub2;) und die Sulfogruppe (-SO&sub3;H) und ihre Salze mit Alkalimetallen (z.B. Natrium, Lithium, Kalium), mono-, di-, tri- und tetrasubstituierte Ammoniumsalze (z.B. Ammonium, Tetrabutylammonium, Phenyldipropylammonium) ein, sind aber nicht darauf beschränkt. A ist vorzugsweise eine Carboxyl-, Sulfo- oder Phosphogruppe oder ein Alkalimetall- oder tetrasubstituiertes Ammoniumsalz davon.

Es ist möglich, die quaternäre Ammoniumsalzgruppe durch die Umsetzung mit dem hergestellten Polymer über eine Kopplungsreaktion (wie eine Kopplung durch eine Azlactongruppe mit einem quaternären Ammoniumsalz, das mit einem Nucleophil substituiert ist) oder durch Quaternisierung eines tertiären Amins, das an das Polymer gebunden ist, in das Polymer einzubauen, es ist auch möglich, das Photopolymer mit einem ein quatemäres Ammoniumsalz enthaltenden Monomer zu copolymerisieren. Es ist auch möglich, durch die Neutralisierung des Polymers nach der Hydrolyse, wobei die Carboxylatgruppe (wenn R&sup4; -CO&sub2;H ist) durch Tetrabutylammoniumliydroxid oder Tetramethylammoniumhydroxid ersetzt wird, ein quaternäres Ammoniumsalz in das Polymer einzubauen.

R&sup4; (m ist 0) die Gruppe -CO&sub2;H und Salze davon, ein Carboalkoxyrest mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen oder ein Mono- oder Dialkylamidorest mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen ist. R&sup4; stellt vorzugsweise -CO&sub2;H und Salze davon dar.

a, b, c und d unabhängig voneinander ein Verhältnis einer Monomereinheit zu der Gesamtzahl an Monomereinheiten wiedergibt, so daß die Summe a+b+c+d gleich 1 ist, alternativ dazu die Summe jedes Prozentanteus der einzelnen Monomereinheit (durch a, b und c und d wiedergegeben) an der Gesamtzahl der Monomereinheiten gleich 100 % ist; a vorzugsweise 0.4-0.6 ist, b 0.1-0.4 ist, c 0.2-0.5 ist und d 0-0.4 ist, stärker bevorzugt a 0.5-0.6 ist, b 0.1-0.2 ist, c 0.4-0.5 ist und d 0-0.2 ist.

Wenn das Photopolymer ein Copolymer ist, weist das Photopolymer "d" Monomereinheiten im Bereich größer 0 und bis 0.4, stärker bevorzugt im Bereich größer 0 und bis 0.2 auf R&sup5; ist eine Einheit des Polymers, die aus der Radikalpolymerisation radikalisch polymerisierbarer Monomerer abgeleitet ist. Solche Monomere schließen Acrylsäure und Methacrylsäure und monofünktionelle Acrylate und Methacrylate, Acrylamid und Methacrylamide, Acrylnitril und Methacrylnitril, Styrol und N-Vinylpyrrolidon ein. Die Comonomere schließen vorzugsweise Dimethylaminoethylmethacrylat und -acrylat, Methylmethacrylat, Ethylacrylat, Ethylenoxidacrylat, Itaconsäure, Isooctylmethacrylat, Lauryimethacrylat oder Salze davon, vorzugsweise quaternäre Ammoniumsalze mit 4 bis 25 Kohlenstoffatomen, stärker bevorzugt mit 10 bis 25 Kohlenstoffatomen ein. Beispiele für bevorzugte quaternäre Ammoniumkationen schließen Ethyltrimethylammonium-, Tetrabutylammonium-, Hexyltributylammonium-, Tetrahexylammonium-, Methyltribenzylammonium-, Benzyltrimethylammoniumionen und dergleichen ein, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Das Anion kann ein beliebiges wasserlöslich machendes Anion sein.

Die Photopolymere werden unter Verwendung von 2-Alkenylazlacton als polymerisierbares Monomer hergestellt. 2-Alkenylazlactone sind bekannt, und ihre Synthese, die physikalischen und chemischen Eigenschaften, das Homo- und Copolymerisationsverhalten und die Herstellungsverfahren und Anwendungen sind in einer neuen Zusammenfassung von Rasmussen et al., Encyclopedia of Polymer Science and Engineering, "Polyazlactones", 2. Aufl.; 1988; Bd. 11, S. 558-571 besprochen. Für die vorliegende Erfmdung verwendbare 2-Alkenylazlactone schließen 2- Vinyl-4,4-dimethyl-2-oxazolin-5-on, 2-Isopropenyl-4,4-dimethyl-2-oxazolin-5-on, 2-Vinyl-4-ethyl-4- methyl-2-oxazolin-5-on, 2-Vinyl-4,4-diethyl-2-oxazolin-5-on, 2-Vinyl-4-methyl-4-phenyl-2- oxazolin-5-on, 2-Isopropenyl-4,4-tetramethylen-2-oxazolin-5-on, 2-Vinyl-4,4-pentamethylen-2- oxazolin-5-on und 2-Vinyl-4,4-dimethyl-2-oxazin-6-on ein.

Die Polymerisation der Monomere zu einem Homopolymer oder einem Copolymer kann entweder durch thermische (zum Beispiel durch die Zersetzung von Acylperoxiden, Dialkylpercarbonaten, Azoalkanen usw.) oder photochemische Verfahren (wie Photolyse von Bisimidazolen, Benzoinethern, aromatischen Ketonen oder Halomethyl-s-triazinen) erfolgen, die auf dem Fachgebiet bekannt sind.

Dann wird das polymerisierte 2-Alkenylazlacton nudeophil substituiert, um ein wasserlösliches Photopolymer zu erhalten. Die restliche 2-Alkenylazlactonkomponente wird leicht unter Verwendung von Säure- oder Basenkatalysatoren mit einer Vielzahl von Nucleophilen fünktionalisiert. Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des so erhaltenen Photopolymers, durch Lichtstreuungsverfahren bestimmt, liegt im Bereich von 20000 bis 200000 Dalton.

Das so erhaltene Photopolymer ist vorteilhafterweise vernetzbar, nicht klebrig und leicht zu verarbeiten, wogegen bestimmte kommerzielle Photooligomere klebrig sind und bei der Verarbeitung Schwierigkeiten bereiten. Ein weiterer Vorteil ist die relative Sauerstoffiinempfindlichkeit der Photopolymere. Obwohl die meisten kommerziellen Photooligomere gegenüber der Abschreckungswirkung von Sauerstoff empfindlich sind, werden die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Photopolymere nicht durch Sauerstoff beeinträchtigt und erfordern nicht die Zugabe einer Sauerstoffsperrbeschichtung, obwohl die Verwendung einer solchen Sauerstoffsperrbeschichtung nicht außerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfmdung liegt.

Die Photopolymere sind in einer Vielzahl von Lösungsmitteln löslich, einschließlich nichtchlorierter Lösungsmittel, wie MEK, und Lösungsmittel auf Wasserbasis, wie Wasser, und mit Wasser misehbarer organischer Lösungsmittel. Das ermöglicht das Auftragen einer Formulierung für einen Farbprobeabzug, die das Photopolymer enthält, aus einem umweltverträglicheren Lösungsmittel. Das Photopolymer ist mit einer großen Zahl von Polymeren kompatibel, die auf dem Fachgebiet der Graphik nützlich sind, und genauer mit den Polymeren, die typischerweise für Pigmentdispersionen verwendet werden, wie Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymere. Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung des Photopolymers in der vorliegenden Erfindung ist die verbesserte Lagerstabilität gegenüber bestimmten im Handel erhältlichen Photooligomeren. Zum Beispiel erstarren emige Photooligomere bekanntlich nach längerer Lagerung und haben höchstens eine Lagerbeständigkeit von drei Monaten, während die Lagerbeständigkeit des alkalilöslichen Photopolymers wenigstens ein Jahr beträgt.

Durch die folgende Formel sind besonders nützliche Photopolymere beschrieben, wobei R&sup6; und R&sup7; wie vorstehend beschrieben sind. Wie angegeben, wurde das Polymer unter Verwendung eines Basenkatalysators (Diazabicycloundecan) und der Nucleophile (2-Hydroxyethylmethylacrylat, Asparaginsäuremonotetrabutylammoniumsalz und Wasser) funktionalisiert. Diese Nucleophile fünktionalisieren das Polymer, um für Polymerisierbarkeit, Kompatibilität und Löslichkeit in anderen Polymeren und Pigmenten und die Entwickelbarkeit der farbgebenden Schicht zu sorgen.

Aspartat Wasser

Die Formulierung der farbgebenden Schicht enthält verschiedene Zusätze in Kombination mit den Photopolymeren und Färbemitteln. Solche Zusätze umfassen Weichmacher, Photoinitiatoren, Beschichtungshilfen, multifünktionelle Monomere oder Oligomere (Vernetzungshilfen), Antioxidantien (z.B. Ascorbinsäure, sterisch gehinderte Phenole, Phenidon usw.) in Mengen, die genügen, um eine frühzeitige Vernetzung zu verhindern, aber nicht ausreichen, um die Vernetzung der Photopolymere nach der Zugabe von aktinischer Strahlung zu verhindern, Egalisierungsmittel, Benetzungsmittel (wie die in den US-Patenten Nr.3,787,351 und 4,668,406 besclrriebenen, und diese Beschreibung wird hier durch Bezugnahme eingebracht), antistatische Mittel, Wachse, Absorptionsmittel für ultraviolette Strahlung, milde Oxidationsmittel und Aufheller und können verwendet werden, ohne die Durchführung der Erfindung ungünstig zu beeinflussen. Diese Zusätze können in Mengen zugegeben werden, die für die bekannte Funktion der Materialien wirksam sind, und liegen im allgemeinen im Bereich von 0.01 bis 10.0 Gew.-% der Formulierung der farbgebenden Schicht (100 % Feststoffe).

Die Formulierung der farbgebenden Schicht wird durch Auflösen der Photopolymere in einem geeigneten Lösungsmittel in einer Konzentration von etwa 5-70 Gew.-%, vorzugsweise etwa 10 bis 50 Gew.-%, hergestellt. Wenn die Photopolymere in einem Lösungsmittel hergestellt wurden, kann es genügen, zusätzliches Lösungsmittel zuzugeben, um die gewünschte Konzentration zu erreichen. Beispiele für Lösungsmittel, die verwendet werden können, schließen Aceton, Methylethylketon, Methanol, Ethanol, n-Propanol, Isopropanol, Ethylacetat, Benzol, Toluol, Trichlorethylen und dergleichen ein. Bevorzugte Lösungsmittel sind die wäßrigen Alkohole und Ketone. Das Beschichtungsgewicht der Formulierung der farbgebenden Schicht beträgt typischerweise 0.3 bis 5 g/m², vorzugsweise 0.5 bis 4 g/m² und am stärksten bevorzugt 0.5 bis 2.5 g/m².

Nützliche Färbemittel sind entweder Pigmente oder Farbstoffe, und sie müssen gelbe, magentarote, cyanblaue und schwarze Farbtöne haben. Zusätzlich können auch Metallpulver, weiße Pigmente, fluoreszierende Pigmente usw. verwendet werden. Die Färbemittel werden im allgemeinen als Pigment- oder Farbstoffdispersion verwendet, so daß das Verhältnis des Pigments zum dispergierenden Harz in Abhängigkeit vom Harz im Bereich von 1:6 bis 6:1 liegt. Die Menge der Pigment- oder Farbstoffdispersionen liegt im allgemeinen im Bereich von 10-35 Gew.-%, in Abhängigkeit von der jeweils gewählten Farbe. Pigment- oder Farbstoffdispersionen sind im Handel erhältlich. Einige nicht-einschränkende Beispiele für nützliche Pigmente und Farbstoffe, die auf dem Fachgebiet bekannt sind, sind nachstehend erläutert. (C.I. bedeutet Farbindex).

Victoria Pure Blue (C.I. 42595)

Auramine O (C.I. 41000)

Cathilon Brilliant Flavin (C.I. basisch 13)

Rhodamine 6GCP (C.I. 45160)

Rhodamine B (C.I. 45170)

Safranine OK70:10 (C.I. 50240)

Erioglaucine X (C.I. 42080)

Fast Black HB (C.I. 26150)

No. 1201 Lionol Yellow (C.I. 21090)

Shimura-Fast Yellow 8GF (C.I. 21105)

Benzidine Yellow 4T-564D (C.I. 21095)

Shimura-Fast Red 4015 (CI. 12355)

Lionol Red 7B 4401 (C.I. 15850)

Fastogen Blue TGR-L (C.I. 74160)

Lionol Blue SM (C.I. 26150)

Mitsubishi Ruß MA-100

Mitsubishi Ruß #40

Die Formulierung der farbgebenden Schicht enthält auch einen Photoimtiator, der eine einzelne Verbindung oder eine Kombination aus zwei oder mehreren solcher Verbindungen sein kann, die nach Einwirkung von aktlnischer Strahiung oder eines Elektronenstrahls Radikale erzeugt. Die Photoinitiierung kann direkt oder sensibilisiert sein. Bevorzugte Photoinitiatoren sind sensibilisierte oder unsensibilisierte Halomethyltriazine (zum Beispiel in US-Patent Nr. 3,775,113 beschrieben) und sensibilisierte Diaryliodoniumsalze (zum Beispiel in den US-Patenten Nr. 3,729,313, 4,058,400, 4,058,401 und 4,921,827 beschrieben), die hier durch Bezugnahme eingebracht werden. Geeignete Sensibilisatoren für die bevorzugten Photoinitiatoren sind zusammen mit wirksamen Mengen des Initiators in den vorstehenden Druckschriften beschrieben. Wirksame Mengen des Initiators liegen typischerweise im Bereich von 0.01 bis 10 Gew.-% der gesamten polymerisierbaren Zusammensetzung.

Bevorzugte Diarlyiodoniumsalze, die bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung als Photoinitiatoren nützlich sind, können allgemein durch die in US-Patent Nr. 4,460,154 beschriebenen Formeln beschrieben werden, d.h.

wobei

R¹&sup5; und R¹&sup6; unabhängig voneinander aus aromatischen Resten mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen (z.B. substituierte oder unsubstituierte Phenyl-, Naphthyl-, Thienyl- und Furanylreste) mit einer im wesentlichen beliebigen Substitution, die die gewünschte Umsetzung nicht beeinträchtigt, gewähit werden können,

J aus einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung, Sauerstoff-, Schwefelatomen,

gewählt wird, wobei

R¹&sup7; ein Aryl- (z.B. 6 bis 20 Kohlenstoffatome) oder Acylrest (z.B. 2 bis 20 Kohlenstoffatome) sein kann, R¹&sup8; und R¹&sup9; unabhängig voneinander aus Wasserstoffatomen, Alkylresten mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Alkenylresten mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen ausgewählt werden können,

D&supmin; ein beliebiges Anion, vorzugsweise ein komplexes Metallhalogenid, wie Hexafluorphosphat, Hexafluorarsenat, Hexafluorantimonat usw. sein kann.

Beispiele für bevorzugte Diaryliodoniumkationen sind Diphenyliodomum, Di(4- chlorphenyl)iodonium, 4-Trifluormethylphenylphenyliodonium, 4-Ethylphenylphenyliodonium, Di(4- acetylphenyl)iodonium, Tolylphenyliodonium, Anisylphenyliodonium, 4-Butoxyphenylphenyliodonium, Di(4-phenylphenyl)iodonium, Di(carbomethoxyphenyl)iodonium usw. Beispiele für weitere Iodoniumkationen sind in den US-Patenten Nr. 3,729,313, 4,076,705 und 4,386,154 offenbart.

Beispiele für substituierte Halomethyltriazine, die als Photoinitiatoren verwendbar sind, sind 2,4-Bis(trichlormethyl)-6-methyl-s-triazin, 2,4,6-Tris(trichlormethyl)-s-triazin und styrylsubstituierte Triazine, wie 2,4-Bis(trichlormetliyl)-6-(4'-methoxystyryl)-s-triazin, 2,4-Bis(trichlormethyl)-6-(p- dimethylaminostyryl)-s-triazin, 2,4-Bis(trichlormethyl)-6-(2',4'-diethoxystyryl)-s-triazin usw. Diese vorstehend genannten Verbindungen sind in den US-Patenten Nr. 3,515,552, 3,536,489, 3,617,288, 3,640,718, 3,779,778, 4,386,154, 3,954,475 und 3,987,037 beschrieben.

Wenn der Begriff "Rest" verwendet wird, um Substituenten der Photomitiatoren zu beschreiben, wird eine Substitution vorausgesetzt, die die Polymerisationsreaktion nicht stört. Der Begriff "Alkylrest" umfaßt zum Beispiel Etherreste (z.B. -CH&sub3;CH&sub2;CH&sub2;OCH&sub2;-), Haloalkyl-, Nitroalkyl-, Carboxyalkyl-, Hydroxyalkyl-, Sulfoalkylreste usw., wobei der Begriff "Alkyl" Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen umfaßt. Substituenten, die sich mit Wirkstoffen umsetzen, wie stark reduzierende oder oxidierende Substituenten, sind ausgeschlossen, da sie nicht sensitometrisch inert oder harmlos sind.

Es liegt auch im Umfang der Erfindung, in der Formulierung der farbgebenden Schicht 0 bis 2.0 Teile eines copolymerisierbaren ethylenisch ungesättigten multifunktionellen Monomers oder Oligomers pro Gewichtsteil der Photopolymere in den Polymerisationszusammensetzungen als Vernetzungshilfen zu umfassen. Nicht-einschränkende Beispiele für Monomere sind Methacrylsäureester, wie beispielsweise Ethylacrylat, Butylacrylat, n-Octylacrylat, Allylacrylat, Cyclohexylacrylat, N-Methylcarbamoyloxyethylacrylat und multifünktionelle Acrylate und Methacrylate, wie Neopentylglycoldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Pentaerythritoltriacrylat und -tetraacrylat, 1,3,5-Tri(2-acryloyloxyethyl)isocyanurat und die korrespondierenden Methacrylate. Das bevorzugte multifluiktionelle Oligomer ist ein hexafünktionelles Acrylat, wie in US-Patent Nr. 4,316,949 beschrieben, und diese Beschreibung wird hier durch Bezugnahme eingebracht.

In der Formulierung der farbgebenden Schicht kann gegebenenfalls ein durchsichtiger Binder vorhanden sein. Bei der Durchführung dieser Erfmdung kann ein beliebiger natürlicher oder synthetischer, in einem wäßrigen Lösungsmittel löslicher (oder in einem nichtwäßrigen Lösungsmittel löslicher) polymerer Binder verwendet werden. Es können organische Polymerharze verwendet werden. Thermoplastische Harze sind im allgemeinen bevorzugt. Beispiele für geeignete Binder sind sulfoniertes Polystyrol, Polyvinylalkohol, Stärke, Polymethylmethacrylat, Polyvinylacetat und dergleichen. Neben dieser Mindestanforderung der Durchsichtigkeit gibt es bei der Auswahl eines Binders keine Bedingungen. Ein allgemein nützlicher Bereich reicht bis 30 Gew.-% Binder, vorzugsweise 2 bis 15 Gew.-% Binder.

Die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Trägerfolien tragen die farbgebende Schicht, die mit einer wäßrigen Entwicklungslösung entwickelbar ist, wodurch jede Schicht fixiert wird und jede Schicht befahigt wird, ihre jeweilige Funktion auszuüben. Die Trägerfolie verleiht der farbgebenden Schicht auch mechanische Festigkeit und Formbestandigkeit im Temperaturbereich zwischen etwa 0ºC bis etwa 200ºC. So wie er hier verwendet wird, bedeutet der Begriff "durchsichtiger" Träger Träger mit einer Dicke von etwa 50 Mikrometer bis etwa 2 Millimeter, und stärker bevorzugt von etwa 80 Mikrometer bis etwa 1.5 Millimeter, die nicht weniger als etwa 65 % des einfallenden Lichts mit einer Wellenlänge von etwa 290 Nanometer bis etwa 700 Nanometer durchlassen können. Wenn der Farbprobeabzug für eine Überdruckanwendung oder eine lithographische Übertragungsanwendung verwendet wird, muß das Trägermaterial nicht durchsichtig sein, aber es sollte eine Trennoberfläche bereitstellen, die entweder eine glatte Oberfläche oder eine Oberflächenbeschichtung darauf sein kann.

Geeignete Trägerfolien umfassen harzbeschichtetes Papier, verschiedene durchsichtige oder undurchsichtige Kunststoffplatten oder -folien. Geeignete durchsichtige oder undurchsichtige Kunststoffplatten oder -folien umfassen filmbildende synthetische oder Hochpolymere einschließlich Cellulosenitrat, Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpropionat, Polystyrol, Polyester, z.B. Poly(ethylenterephthalat), Poly(vinylidenchlorid), Poly(vinylchlorid), Polypropylen, Poly(vinylacetat), Polyisobutylenpolymere und -copolymere, Polycarbonat usw. und verschiedene laminierte Folien der vorstehend beschriebenen Materialien. Das bevorzugte Trägermaterial darunter ist eine biegsame Poly(terephthalatethylen)-Folie.

Die Haftschicht umfaßt einen thermisch aktivierten Klebstoff, der auf die Oberfläche einer Sperrschicht oder die farbgebende Schicht aufgetragen wird. Die Beschichtungsdicke dieser Schicht beträgt im allgemeinen 5 bis 10 g/m². Eine thermisch aktivierte Haftschicht ist gegenüber einem Haftkleber bevorzugt, da der thermisch aktivierte Klebstoff (vor dem Laminieren) positioniert und erneut positioniert werden kann, ohne die Rezeptoroberfläche zu verändern oder Fremdmaterial aufzunehmen, was mit Haftklebern geschehen kann. Die physikalische Natur einer glatten, durchsichtigen und optisch klaren thermisch laminierbaren Haftschicht bietet bessere optische Qualitäten als eine Haftkleberschicht.

Die thermisch aktivierte Haftschicht weist vorzugsweise die folgenden Eigenschaften auf:

(1) thermische Laminierbarkeit bei einer Temperatur unter 200ºC, vorzugsweise zwischen 100ºC bis 160ºC, bei einem Druck von 1.6 lb/in² (0.29 kg/cm²),

(2) bei Raumtemperatur nicht klebrig oder vorzugsweise bei 45ºC bis 60ºC und 2 g/cm² für wenigstens eine Woche nicht mit Papier laminierbar oder mit sich selbst laminierbar,

(3) entfärbt sich nicht oder ändert seine optische Dichte nicht um mehr als 0.05 optische Dichteeinheiten, wenn eine Fläche von 15000 cm² in einem Abstand von 1 Meter für 2 Minuten einer 5-kW-Quelle für UV-Strahlung ausgesetzt wird, wobei der Großteil der Strahlung im Bereich von 350 bis 450 nm verteilt ist, und

(4) enthält keine Inhaltsstoffe, die selbst oder in Kombination mit dem Lösungsmittel der Haftschicht durch eine Sperrschicht wandern und die farbgebende Schicht desensibilisieren, die Farbe oder den Farbton der Pigmente verändern oder die optischen Qualitäten der Sperr- oder farbgebenden Schicht verändern.

Nicht-einschränkende Beispiele für nützliche thermische Haftsysteme sind thermische Acrylatpolymer- und Copolymerklebstoffe mit einer Laminierungstemperatur von 100ºC bis 160ºC bei einem Druck von 1.6 lb/in² (0.29 kg/cm²) während 5-10 Sekunden und umfassen nicht ausschließlich n-Butylacrylat, Ethylacrylat, Isopropylacrylat und ihre Copolymere mit ethylenisch ungesättigten Monomeren, wie weitere Acrylate, Acrylsäureanhydrid, Acrylsäure, Methacrylsäure, Styrol, Vinylacetat und dergleichen. Monomere, die ein Vergilben oder eine Entfärbung verursachen, wenn sie 5 kW UV-Strahlung bei etwa 417 um in 1 Meter Entfernung während zwei Minuten ausgesetzt werden, sollten vermieden werden.

Gegebenenfalls wird dem Farbprobeabzug eine Sperrschicht beigefügt, wenn em Einzelblattprobeabzug hergestellt wird. Wegen der Wanderung des Färbemittels von der farbgebenden Schicht in die Haftschicht ist es allgemein erforderlich, die zwei Schichten physisch zu trennen. Das kann durch die Einfügung der Sperrschicht zwischen der farbgebenden Schicht und der Haftschicht erfolgen, wobei die Sperrschicht weiter von der Trägerfolie entfernt ist als die farbgebende Schicht. Zwischen 100ºC und 160ºC sind optische Durchsichtigkeit und Wanderungsbeständigkeit des Pigments erforderlich. Neben diesen Mindestanforderungen gibt es keine Bedingung bei der Auswahl der Sperrschichtzusammensetzung. Geeignete Beispiele, die in dieser Erfindung verwendet werden können, können ein in Wasser entwickelbares funktionelles Material oder ein wasserunlösliches nichiflinktionelles Material oder ein Gemisch daraus sein. Die Dicke der Sperrschicht kann im allgemeinen im Bereich von etwa 0.1 g/m² bis etwa 0.3 g/m² liegen.

Da viele photopolymerisierbare Konstruktionen, die Radikalpolymerisation verwenden, durch Sauerstoff beeinträchtigt werden, wird eine Sauerstoffsperrschicht verwendet, um die farbgebende Schicht, die das Photopolymer enthält, zu schützen. Die in der vorliegenden Ertindung verwendeten Photopolymere sind vorteilhafterweise relativ sauerstoffunempfindlich, so daß keine Sauerstoffsperre erforderlich ist. Eine optionale Sauerstoffsperrschicht liegt dennoch im Umfang der vorliegenden Erfindung. Eine solche Sauerstoffsperrschicht umfaßt Polyvinylalkohol oder Polyvinylpyrrolidon. Die Sauerstoffsperrschicht liegt typischerweise benachbart zu wenigstens einer Hauptoberfläche der farbgebenden Schicht, das heißt, die Sauerstoffsperrschicht kann zwischen der Trägerfolie und der farbgebenden Schicht liegen, wenn die Trägersperrschicht entfembar ist, oder die Sauerstoffsperrschicht kann die farbgebende Schicht auf der Oberfläche, die von der Trägerfolie entfernt ist, überlagern. Zwischen 20ºC und 50ºC sind Durchsichtigkeit und ausreichende Sauerstoffundurchlässigkeit erforderlich. Neben diesen Mindestanforderungen gibt es bei der Auswahl der Sauerstoffsperrschichtzusammensetzung keine Bedingung, und die auf dem Fachgebiet bekannten Schichten liegen im Umfang der vorliegenden Erfindung.

Bei der Herstellung einer Überlagerungsprobe wird für jede zu druckende Farbe ein durchsichtiger Farbprobeabzug hergestellt. Jeder Farbabzug wird durch das jeweilige Farbauszugsnegativ belichtet. Nach der wäßrigen Verarbeitung wird die Farbe in den Bereichen ohne Bild entfernt, wobei eine Folie entsteht, die das gewünschte Farbmuster in den Bildbereichen enthält, während sie in den Bereichen ohne Bild farblos und durchsichtig ist. Nachdem die separaten Farbbilder hergestellt sind, werden sie auf einem weißen oder in anderer Weise geeigneten farbigen Hintergrund, der zu der Oberfläche paßt, auf die gedruckt werden soll, paßgenau zusammengefügt.

Bei der Herstellung eines Uberdrucks werden die Farben einzeln und nacheinander verarbeitet. Eine Folie in der Farbe, die durch das erste zu prüfende Negativ wiedergegeben wird, zum Beispiel Gelb, wird durch Laminieren der Farbfolie auf eine Trägerplatte für die Verarbeitung vorbereitet. Der durch ein konventionelles Laminiergerat mit einer Heizwalze ausgeübte Druck reicht aus, um durch den thermisch laminierbaren Klebstoff die Laminierung zu erreichen. Nach der Laminierung wird die Trägerfolie abgezogen. Die farbgebenden Schicht, jetzt auf der Trägerplatte, wird durch das korrespondierende Farbauszugsnegativ kontaktbelichtet.

Dann wird der belichtete Träger mit einer wäßrigen Entwicklungslösung physikalisch entwickelt, wobei er mit einem weichen Stoffballen abgewischt und abgerieben wird, um das pigmentierte Harz und unbelichtete farbgebende Schichten von den (unbelichteten) Bereichen ohne Bild zu entfernen, wobei sie klar und farblos zurückbleiben. Dadurch wird ein Bild definiert, das die Reproduktion und den vollständigen Farbbereich genau wiedergibt, der resultieren würde, wenn der vollständige Vorgang der Plattenherstellung und des Druckens (wobei günstigerweise Farbtinte verwendet wird) mit dem Farbauszugsnegativ durchgeführt würde.

In der gleichen Weise wird durch Laminieren auf die gelbe belichtete Trägerplatte eine Folie in der zweiten zu prüfenden Farbe, zum Beispiel Magenta, hergestellt. Das korrespondierende Farbauszugsnegativ muß nun exakt paßgenau zu dem gelben Bild angeordnet werden. Das wird im allgemeinen durch eine Voranpassung aller Auszugsnegative und der Trägerplatte mit einem System von Registerzeichen oder Löchern erreicht. Die farbgebende Schicht (Magenta), die nun auf der gelben belichteten Trägerplatte liegt, wird belichtet und verarbeitet wie bei der ersten Farbe (Gelb). Danach werden die übrigen cyanblauen und schwarzen Bilder der Reihe nach zugegeben, wodurch das vierfarbige Ergebnis reproduziert wird, das beim Drucken entstehen würde, wenn mit den gleichen Farbauszugsnegativen hergestellte Druckplatten verwendet würden.

Zwischen den Elementen des vorstehend beschriebenen Farbprobeabzugs sollte eine bestimmte Beziehung bestehen. Die Haftbeziehungen müssen derart sein, daß die Trennoberfläche nach der Klebbondierung auf die Trägerplatte das Abziehen der Trägerfolie ohne ein Zerreißen der Klebeverbindung ermöglicht. In der Haftträgerplatte oder den Haftsperrschichtverbindungen dürfen keine Defekte auftreten. Wenn die Trennoberfläche durch einer Oberflächenbeschichtung auf der Trägerfolie hergestellt ist, ist es nicht besonders entscheidend, ob die Trennung zwischen Trägerfolie und Trennschicht oder Trennschicht und farbgebender Schicht erfolgt. Die Trennung zwischen zwei in situ gebildeten Schichten ist jedoch im allgemeinen weniger wirksam und führt zu einer etwas walirscheinlicheren Trennung zwischen der Trägerfolie und der Trennschicht. In diesem Fall ist es wichtig, daß die Trennschicht durchsichtig und in der wäßrigen Entwicklungslösung löslich ist.

Der Farbprobeabzug der vorliegenden Erfindung wird durch aktimsche Strahlung bildhaft belichtet. Die verwendete Wellenlänge der aktimschen Strahlung liegt vorzugsweise bei der Wellenlänge der maximalen Empfindlichkeit der farbgebenden Schicht. Die bildhafte Belichtung kann mit bekannten Verfahren für lichtempfindliche Materialien durchgeführt werden. Beispiele für geeignete Lichtquellen, die verwendet werden können, sind eine Hochdruckquecksilberbogenlampe, eine Ultrahochdruckquecksilberbogenlampe, ein Kohlebogen, eine Xenonbogenlampe, ein Laser, eine Wolframfadenglühlampe, eine Lumineszenzentladungsröhre, eine Kathodenstrahlröhre, Sonnenlicht usw. Die Intensität der aktimschen Strahlung wird so gewählt, daß die Belichtungszeit im Bereich von etwa 0.1 Sekunden bis etwa 1 Minute und stärker bevorzugt von etwa 0.5 bis etwa 15 Sekunden liegt.

Nach der bildhaften Belichtung wird der Farbprobeabzug unter Verwendung einer waßrigen Entwicklungslösung verarbeitet, wobei die unbelichteten Teile der farbgebenden Schicht in der waßrigen Entwicklungslösung abgelöst werden. Die übrigen Bereiche, das heißt die belichteten Bereiche der farbgebenden Schicht und die Haftschicht (falls vorhanden) stellen ein Bild dar.

So wie er in der Beschreibung der vorliegenden Erfindung verwendet wird, bedeutet der Begriff "waßrige Entwicklungslösung" Wasser an sich, Gemische aus Wasser und mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmitteln, Wasser, das eine alkalische Verbindung enthält und Gemische aus Wasser, mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmitteln und einer alkalischen Verbindung. Nützliche mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel bilden eine homogene Phase, wenn sie in bestimmten Verhältnissen des organischen Lösungsmittels zum Gesamtvolumen des Gemischs von etwa 50 Vol.-% oder weniger, vorzugsweise etwa 25 Vol.-% oder weniger und starker bevorzugt etwa 5 Vol.-% oder weniger mit Wasser gemischt werden. Solche geeigneten mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel umfassen aliphatische Alkohole mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen, zum Beispiel Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, 2-Propanol, t-Butylalkohol, Isoamylalkohol und 1-Hexanol. Geeignete alkalische Verbindungen, die verwendet werden können, umfassen Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Lithiumhydroxid, Natriumphosphat, Kaliumphosphat, Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat, Kaliumcarbonat, Kaliumbicarbonat, Natriumsilicat und Kaliumsiheat. Die waßrige Entwicklungslösung ist vorzugsweise Wasser, Natriumbicarbonat, Kaliumcarbonat, gemischt mit einem oberflächenaktiven Mittel, wie Surfonyl (Union Carbide).

Unabhängig von der Anwesenheit des mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittels sollte die Menge der alkalischen Verbindung in der waßrigen Entwicklungslösung etwa 20 Gew.-% nicht übersteigen und sollte stärker bevorzugt etwa 0.5 bis 10 Gew.-% der Gesamtmenge der waßrigen Entwicklungslösung betragen. Der pH-Wert sollte im Bereich von etwa 7 bis etwa 13.5 liegen, was sich zu etwa 7 bis etwa 12 oder einem pH-Wert im Bereich von 7 bis 11 verschiebt, wenn ein mit Wasser mischbares organisches Lösungsmittel anwesend ist.

Die Entwicklungslösung kann auch ein oberflächenaktives Mittel enthalten [wie in J. Grant, Hrsg. Hackh's Chemical Dictionary, 4. Aufl., McGraw-Hill Book Co., New York (1969) beschrieben].

Die Aufgaben und Vorteile dieser Erfindung werden durch die folgenden Beispiele genauer erläutert, aber die in diesen Beispielen zitierten einzelnen Materialien und ihre Mengen sowie weitere Bedingungen und Details sollten nicht so aufgefaßt werden, daß sie diese Erfindung in unzulässiger Weise einschränken. Alle Materialien sind im Handel erhältlich oder dem Fachmann bekannt, wenn nichts anderes angegeben oder offensichtlich ist. n ist das Zahlenmittel des Molekulargewichts.

Beispiele

Die Photopolymere wurden mit 2-Alkenylazlacton als Monomer in MEK unter Verwendung eines Initiators hergestellt. Das Gemisch des Monomers und des lnitiators wurde erwärmt, um eine quantitative Umwandlung des Monomers in ein Alkenylazlactonpolymer zu erreichen. Der Initiator in den Beispielen 1-28 war Azobisisobutyronitril.

Dann wurde das thermisch polymerisierte Polymer mit den Substituenten in den in Tabelle 1 aufgeführten Mengen funktionalisiert. Die Herstellung der nucleophilen Substituenten ist in US- Patent Nr.5235015, eingereicht am 21. Februar 1991, in den Beispielen 1-15 beschrieben, und diese Beschreibung wird hier durch Bezugnahme eingebracht.

Zu einer Lösung des thermisch polymerisierten Polymers wurden ein nucleophiler Substituent, ein thermischer Stabilisator (3,5-Di-t-butyl-4-hydroxytoluol), ein Basenkatalysator (1,8- Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en) und MEK gegeben. Die Lösung wurde 4 Stunden erwärmt. Die Lösung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und das Aspartat (in MEK gelöstes Asparaginsäuremonotetrabutylammoniumsalz) wurde zugegeben. Die Lösung wurde während etwa 4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, wobei man ein Polymer mit den in Tabelle 1 aufgeführten Substituenten erhielt. Restliche nichtumgesetzte VDM-Gruppen wurde durch Wasser und den Basenkatalysator hydrolysiert. In einigen Fällen wurde das durch den Hydrolyseschritt erhaltene Carboxylat mit Tetrabutylammoniumhydroxid [Hon(Bu)&sub4;] oder Tetramethylammoniumhydroxid [Hon(Me)&sub4;] neutralisiert.

Tabelle 1

Beispiel 29

Nachstehend ist eine typische farbgebende Formulierung für einen Farbprobeabzug angegeben, die ein Photopolymer verwendet:

Das multifunktionelle Oligomer, ein hexafünktionelles Acrylat, wurde von TDI (Toluoldiisocyanat) abgeleitet und hergestellt wie in US-Patent Nr.4,316,949 beschrieben, und diese Beschreibung wird hier durch Bezugnahme eingebracht. MEK (Methylethylketon) ist ein nicht chloriertes Kohlenwasserstoffiösungsmittel. Das Benetzungsmittel (unter der Handelsbezeichnung "Fluorinert FC 430" von 3M Co. im Handel erhältlich) ist enthalten, um die Benetzung der Formulierung während des Beschichtungsschritts zu verbessern. Das farbgebende Mittel war eine 10%ige Lösung des Pigments, in diesem Fall Phthalocyanin (Sun Chemical), in MEK, dispergiert in Vinylcopolymeren (unter der Handelsbezeichnung "VAGH" von Union Carbide im Handel erhältlich). Die Dispersion war ein 1:1-Verhältnis des Pigments und der Vinylcopolymeren. Der verwendete Photoinitiator war 2,4-bis(Trichiormethyl)-6-(3'-hydroxystyryl)-s-triazin.

Diese farbgebende Formulierung wurde mit einem #6-Meyerstab auf 3 Mil PET (unter der Handelsbezeichnung "505" von ICI im Handel erhältlich) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.2 g/m². Dann wurde der beschichtete Abzug durch einen Plattenkontrollkeil (Ugra, St. Gallen, Schweiz, "UGRA-Target") unter Verwendung einer 5kW-Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor während 10 bis 50 Einheiten in Inkrementen von 10 Einheiten mit aktinischer Strahlung mit einem Bild belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer wäßrigen Entwicklerlösung, umfassend 1 % KHCO&sub3;, 1 % K&sub2;CO&sub3; und 0.1 % Surfynol 465 (Union Carbide) entwickelt.

Das Bild des entwickelten Abzugs wurde unter Verwendung eines Okulars der Starke zehn auf einem Leuchttisch bewertet. Das beste Bild erhielt man mit 40 Einheiten (20 Sekunden), was auf einer nach 2 abgestuften Grauskala eine glatte Vier ergab. Die harten 2-%- und 98-%-Punkte und Raster wurden eingestuft wie die positiven sechs Mikrolinien.

Beispiel 30

Nachstehend ist eine Formulierung für eine Beschichtungslösung in Cyan mit grüner Schattierung für eine Einzelblattprüfanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifimktionellen Oligomers, Benetzungsmittels, Färbemittels und Photoimtiators hergestellt. Die Photopolymerformulierung wurde mit einem #6-Meyerstab auf eine Trägerfolie aus Polyester mit PVA-Trennbeschichtung aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefänr 1.2 g/m². Eine Sperrlösung, umfassend 5 % Photopolymer (Beispiel 6), 1 % Photoinitiator (Beispiel 29) in MEK wurde mit einem #6- Meyerstab auf die farbgebende Schicht aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefahr 0.5 g/m².

Dann wurde der beschichtete Abzug unter Verwendung eines #6-Meyerstabs mit einem thermischen Acrylklebstoff (Reichold Chemical) beschichtet, 2 Minuten bei 200ºC in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefahr 1.5 g/m². Dann wurde dieser Abzug unter Verwendung eines Heizwalzenlamierprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf eine Papierbasis (auf beiden Seiten mit Polyethylen beschichtet) laminiert.

Die Trägerfolie wurde entfernt und der farbige Abzug mit einer 5 kW- Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor durch ein UGRA-Target mit 20 bis 80 Einheiten in Inkrementen von 20 Einheiten mit aktinischer Strahlung belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 60 Einheiten ergab das beste Bild, was unter Verwendung eines 10x- Okulars mit dem Auge bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Purikte und Raster und 8 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 31

Nachstehend ist eine magentarote farbgebende Formulierung für eine Überlagerungsfarbprüfanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photoimtiators hergestellt. Das Färbemittel war eine 10%ige Lösung von Chinacridon, Magenta mit blauer Schattierung (Sun Chemical) in MEK, in Vinylcopolyineren (unter der Handelsbezeichnung "VAGH" von Union Carbide im Handel erhältlich) dispergiert. Die Dispersion war ein 1:1-Verhältnis des Pigments und der Vinylcopolymeren. Diese Formulierung wurde mit einem #13-Meyerstab auf einen haftverstärkten Polyester aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.5 g/m. Dieser beschichtete Abzug wurde unter Verwendung einer 5 kW-Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor durch ein UGRA- Target in 20 bis 80 Einheiten mit aktinischer Strahlung mit einem Bild belichtet. Der belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 40 Einheiten ergab das beste Bild, was mit einem 10x-Okular bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 6 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 32

Nachstehend ist eine magentarote farbgebende Formulierung für eine Einzelblattfarbprüfanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photoinltiators und des in Beispiel 31 beschriebenen magentaroten Färbemittels hergestellt. Diese Formulierung wurde mit einem #6- Meyerstab auf eine Trägerfolie aus PVA-vorbeschichtetem Polyester (ICI Americas) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.2 g/m². Eine Sperrlösung, umfassend 5 % Photopolymer (Beispiel 6), 1 % Photoinitiator (Beispiel 29) in MEK wurde mit einem #6-Meyerstab auf die Farbschicht aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Beschichtungsgewicht von ungefähr 0.5 g/m². Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines #6-Meyerstabs mit einem thermischen Acrylklebstoff (Reichold Chemical) beschichtet, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.5 g/m². Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines Heizwalzenprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf eine Papierbasis (auf beiden Seiten mit Polyethylen beschichtet) laminiert.

Die Trägerfolie wurde entfernt und der Farbabzug unter Verwendung einer 5 kW- Vakuumrahmenbelichtungselnheit von Berkey-Ascor durch ein UGRA-Target mit 20 bis 80 Elnlieiten in Inkrementen von 20 Einheiten mit aktinischer Strahlung belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 60 Einheiten ergab das beste Bild, was mit einem 10x-Okular festgestellt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 8 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 33

Nachstehend ist eine schwarze farbgebende Formulierung für eine Überlagerungsfarbprufanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photoinitiators hergestellt. Das Färbemittel war eine 10%ige Lösung von Ruß (Sun Chemical) in MEK, in Vinylcopolymeren (unter der Handelsbezeichnung "VAGH" von Union Carbide im Handel erhältlich) dispergiert. Die Dispersion war ein 1:1-Verhältnis des Pigments und der Vinylcopolymeren. Diese Formulierung wurde mit einem #13-Meyerstab auf einen haftverstärkten Polyester aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.5 g/m². Dieser beschichtete Abzug wurde durch ein UGRA-Target unter Verwendung einer 5 kW- Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor in 20 bis 80 Einheiten mit aktinischer Strahlung mit einem Bild belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 40 Einheiten ergab das beste Bild, was mit einem lox-Okular bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 6 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 34

Nachstehend ist eine schwarze farbgebende Formulierung für eine Einzelblattfarbprufanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photoimtiators und des in Beispiel 33 beschriebenen schwarzen Färbemittels hergestellt. Diese Formulierung wurde mit einem #6- Meyerstab auf eine Trägerfolie aus PVA-vorbesclnchtetem Polyester (ICI Americas) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.2 g/m. Eine Sperriösung, umfassend 5 % Photopolymer (Beispiel 6), 1 % Photoinitiator (Beispiel 29) in MEK wurde mit einem #6-Meyerstab auf die Farbschicht aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Beschichtungsgewicht von ungefähr 0.5 g/m. Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines #6-Meyerstabs mit einem thermischen Acrylkleber (Reichold Chemicals) beschichtet, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.5 g/m². Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines Heizwalzenlaminierungsprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180 ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf eine Papierbasis (auf beiden Seiten mit Polyethylen beschichtet) laminiert.

Die Trägerfolie wurde entfernt und der Farbabzug unter Verwendung einer 5 kW- Vakuumrahlnenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor durch ein UGRA-Target mit 20 bis 80 Einheiten in Inkrementen von 20 Einheiten mit aktimscher Strahlung belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 60 Einheiten ergab das beste Bild, was unter Verwendung eines 10x-Okulars bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 8 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 35

Nachstehend ist eine gelbe farbgebende Formulierung für eine Uberlagerungsfarbprufanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photoinitiators hergestellt. Das Färbemittel war eine 10%ige Lösung eines Diarylidpigments (gelb mit gruner Schattierung) in MEK, in Vinylcopolymeren (unter der Handelsbezeichnung "VAGH" von Union Carbide im Handel erhältlich) dispergiert. Die Dispersion war ein 1:1-Verhältnis des Pigments und der Vinylcopolymeren. Diese Formulierung wurde mit einem #13-Meyerstab auf einen haftverstärkten Polyester (ICI Americas, #505) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefalir 1.5 g/m². Dieser beschichtete Abzug wurde unter Verwendung einer 5 kW-Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor mit 20 bis 80 Einheiten durch ein UGRA-Target mit aktimscher Strahlung mit einem Bild belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung mit 40 Einheiten ergab das beste Bild, was unter Verwendung eines 10x-Okulars bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 6 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 36

Nachstehend ist eine gelbe farbgebende Formulierung für eine Einzelblattfarbprufanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen multifünktionellen Oligomers, Benetzungsmittels und Photomitiators und des in Beispiel 35 beschriebenen gelben Färbemittels hergestellt. Diese Formulierung wurde mit einem #6-Meyerstab auf eine Trägerfolie aus PVA-vorbeschichtetem Polyester (ICI Americas) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenauftragsgewicht von ungefähr 1.2 g/m². Eine Sperrlösung, umfassend 5 % Photopolymer (Beispiel 6), 1 % Photoinitiator (Beispiel 29) in MEK wurde mit einem #6-Meyerstab auf die Farbschicht aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Beschichtungsgewicht von ungefähr 0.5 g/m. Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines #6-Meyerstabs mit einem thermischen Acrylkleber (Reichold Chemicals) beschichtet, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenbeschichtungsgewicht von ungefähr 1.5 g/m². Dann wurde die Schichtkonstruktion unter Verwendung eines Heizwalzenlaminierungsprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf eine Papierbasis (auf beiden Seiten mit Polyethylen beschichtet) laminiert.

Die Trägerfolie wurde entfernt und der Farbabzug unter Verwendung einer 5 kW- Vakuumralinienbelichtungseinheit von Berkey-Ascor durch ein UGRA-Target mit 20 bis 80 Einheiten in Inkrementen von 20 Einheiten mit aktimscher Stranlung belichtet. Der mit einem Bild belichtete Abzug wurde unter Verwendung einer in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtung nut 60 Einheiten ergab das beste Bild, was unter Verwendung eines 10x-Okulars bestimmt wurde. Das Bild zeigte 2 und 98 Punkte und Raster und 8 vollständige positive und negative Mikrolinien.

Beispiel 37

Nachstehend ist eine cyanblaue farbgebende Formulierung für eine Einzelblattfarbprufanwendung angegeben:

Diese farbgebende Formulierung wurde unter Verwendung des in Beispiel 29 beschriebenen Vernetuungsmittels, Benetzungsmittels, cyanblauen Färbemittels und Photoinitiators hergestellt. Diese Formulierung wurde unter Verwendung eines #8-Meyerstabs auf eine Trägerfolie aus biaxial orientiertem Polypropylen (BOPP) (Toray) aufgetragen, 2 Minuten bei 200ºF in einem Konvektionsofen getrocknet und ergab ein Trockenauftragsgewicht von ungefähr 0.7 g/m². Der farbige Abzug wurde unter Verwendung einer 5 kW-Vakuumrahmenbelichtungseinheit von Berkey- Ascor durch ein UGRA-Target mit 20 bis 80 Einheiten in Inkrementen von 20 Einheiten mit aktinischer Strahlung belichtet. Die Bildschicht wurde unter Verwendung eines Heizwalzenlaminierungsprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf ein Stück beidseitig mit Polyethylen beschichtetes Papier (Rezeptor) laminiert.

Nach dem Abkühlen wurde der Zweischichtabzug auseinandergezogen, um ein positives (Übertragungsbild) auf dem Rezeptor und ein negatives Bild auf dem BOPP zu erhalten.

Beispiel 38

Ein lithographischer Übertragungsprobeabzug, wie in US-Patent Nr. 5240810, eingereicht am 8. Juli 1991, beschrieben, kann unter Verwendung alkalilöslicher Polymere hergestellt werden. Im zusammengesetzten lithographischen Übertragungsprobeabzug wird eine Übertragungszwischenschicht und eine Rezeptorzwischenschicht verwendet. Ein gemaß Beispiel 35 hergestellter gelber Abzug wird unter Verwendung eines Heizwalzenlaminierungsprozessors bei 280ºF für die obere Walze und 180ºF für die untere Walze und einer Transportgeschwindigkeit von 4 auf eine Rezeptorzwischenschicht (eine mit einer wiederverwendbaren Trennschicht beschichtete Trägerfolie) laminiert. Dann wird der gelbe Abzug unter Verwendung einer 5 kW- Vakuumrahinenbelichtungseinheit von Berkey-Ascor durch einen Farbauszug mit aktinischer Strahlung belichtet. Die Belichtung mit einem Bild wird unter Verwendung der in Beispiel 29 beschriebenen waßrigen Entwicklerlösung entwickelt. Die Belichtungsdauer hängt von den Reflexionseigenschaften der in der Rezeptorzwischenschicht verwendeten biegsamen Trägerfolie ab.

Der zusammengesetzte Probeabzug wird durch Laminieren, Belichten, Entwickeln der in den Beispielen 30, 32 beziehungsweise 34 beschriebenen Farbabzüge in Cyan, Magenta und Schwarz vervollständigt. Zusätzliche Rezeptorzwischenschichten sind nicht erforderlich, da die in den Beispielen 30, 32 und 34 beschriebenen Abzüge mit einem thermisch übertragbaren Klebstoff beschichtet sind. Die Überlagerungsabzüge der Beispiele 29, 31 und 33 können jedoch auch verwendet werden, indem zuerst der Farbabzug auf eine Übertragungszwischenschicht (eine PET- Trägerfolie, die mit einem thermisch übertragbaren Klebstoff beschichtet ist) laminiert wird. Die PET-Folie wird entfernt, und dann wird der Einzelfarbabzug auf den zusammengesetzten Abzug laminiert, belichtet und entwickelt. Das wird fortgesetzt, bis ein endgültiges zusammengesetztes Bild (alle Farben) erhalten wird.

Sobald das endgültige zusammengesetzte Bild hergestellt ist, wird die Basisfolie der Rezeptorzwischenschicht entfernt. Dann wird das endgültige zusammengesetzte Bild auf eine Übertragungsfolie lamiert. Die PET-Folie kann dann entfernt werden, und das endgültige zusammengesetzte Bild wird mit dem Klebstoff auf einen beliebigen Träger aus Papier, Kunststoff oder Metall laminiert, der den Lammierungsschritt durchlaufen kann, um die Übertragung des endgültigen zusammengesetzten Bildes zu erreichen.

Dem Fachmann werden verschiedene Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung ohne Abweichung vom Umfang und den Prinzipien dieser Erfindung ersichtlich werden, und es sollte selbstverständlich sein, daß diese Erfindung nicht unzulässigerweise auf die vorstehend beschriebenen erläuternden Ausführungsformen eingeschränkt werden darf. Alle Veröffentlichungen und Patente werden hier im gleichen Ausmaß durch Bezugnahme eingebracht, als ob für jede einzelne Veröffentlichung oder jedes Patent speziell und im einzelnen angegeben wäre, daß sie durch Bezugnahme eingebracht werden.


Anspruch[de]

1. Prabeabzug, umfassend

(a) eine biegsame Trägerfolie und

(b) eine farbgebende Schicht, umfassend ein Färbemittel und ein alkalilösliches Photopolymer, wobei das alkalilösliche Photopolymer durch nachstehende Formel beschrieben wird:

in der

R ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten kann;

R¹ wiedergegeben werden kann

wobei

m 0 für -R¹-R&sup4; ist, und m 1 für -R¹-R² und -R¹-R³ ist;

n 0 oder 1 ist,

R&sup6;, R&sup7;, R&sup8; und R&sup9; unabhängig voneinander einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, einen Aryl- oder Aralkylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeuten können oder mindestens eines der Paare R&sup6; und R&sup7; sowie R&sup8; und R&sup9; zusammengenommen mit dem Kohlenstoffatom, an das es gebunden ist, einen carbocyclischen 5- oder 6-gliedrigen Ring bildet oder jeder von R&sup6;, R&sup7;, R&sup8; und R&sup9; ein Wasserstoffatom bedeuten kann, wenn n 1 ist;

W die Gruppe -NH-, -NR¹³, -S- oder -O- bedeuten kann, wobei R¹³ einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeuten kann;

R² (m ist 1) einen polymerisierbaren, ethylenisch ungesättigten Rest bedeutet, ausgewählt aus

(1)

wobei R¹&sup0; einen Alkylenrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, einen Arylenrest mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, einen Oxyalkylenrest oder einen Polyoxyalkylenrest, in dem der Alkylenrest 2 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und die Zahl der Sauerstoffatome eine positive ganze Zahl kleiner oder gleich 4 ist, bedeuten kann; R¹¹ ein Wasserstoffatom, eine Cyano- oder Carboxylgruppe oder eine Gruppe - C(=O)NH&sub2; bedeutet und R¹² ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder eine Phenyl- oder Naphthylgruppe, gegebenenfalls mit Substituenten daran, die beispielsweise ein Halogenatom, ein Alkylrest oder ein Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen sein können, bedeuten kann, oder

(2) -R¹&sup0;-W-T, wobei R¹&sup0; wie in (1) definiert ist, W wie vorstehend definiert ist und T einen ethylenisch ungesättigten Rest, ausgewählt aus Acryloyl, Methacryloyl, Cinnamoyl, Maleoyl, Fumaroyl, Itaconoyl und Crotonoyl bedeutet;

R³ (m ist 1) ein läslichmachendes Kation, wie ein Natrium-, Kalium- oder quaternäres Ammoniumion oder die Gruppe -E-A wiedergibt, wobei E eine zweiwertige organische verbindende Gruppe mit bis zu insgesamt etwa 18 C-, N-, S- und nicht-peroxidischen O-Atomen wiedergibt und A eine saure Gruppe, ausgewählt aus carboxyl-, Sulfo- und Phosphogruppen, und Salze davon bedeutet; zusätzlich kann R³ multifunktionell vorliegen, wobei es mehr als einen Rest A aufweist;

R&sup4; (m ist 0) einen Arylrest mit 6 bis 30 Kohlenstoffatomen, eine Cyanogruppe, eine Gruppe -CO&sub2;H, einen Carbalkoxyrest mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen, oder einen Mono- oder Dialkylamidorest mit 2 bis 40 Kohlenstoffatomen bedeutet;

R&sup5; die Comonomereinheit nach der Polymerisation wieder gibt, wobei die Comomonere Acrylsäure und Methacrylsäure und monofunktionelle Acrylate und Methacrylate, Acrylamide und Methacrylamide, Acrylnitril und Methacrylnitril, Styrol und N-Vinylpyrrolidon einschließen; und

a, b, c und d unabhängig voneinander ein Verhältnis einer Monomereinheit zu der Gesamtzahl an Monomereinheiten wiedergibt, wobei a 0,4 bis 0,6 ist, b 0,1 bis 0,4 ist, c 0,2 bis 0,5 ist und d 0 bis 0,4 ist, so daß die Summe a+b+c+d gleich 1 ist.

2. Prüfabzug nach Anspruch 1, wobei R&sup6; und R&sup7; Methylgruppen bedeuten und n gleich 0 ist.

3. Prüfabzug nach Anspruch 1 oder 2, wobei W -O- oder -NHbedeutet.

4. Prüfabzug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei R³ ein quaternäres Ammoniumion bedeutet.

5. Prüfabzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei R&sup4; die Gruppe -CO&sub2;H bedeutet.

6. Prüfabzug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, der außerdem eine durchsichtige Sperrschicht und eine durchsichtige Haftschicht umfaßt, so daß die Sperrschicht zwischen der farbgebenden Schicht und der Haftschicht angeordnet ist.

7. Prüfabzug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, der außerdem eine durchsichtige Sauerstoffsperrschicht umfaßt, die nicht benachbart zu der biegsamen Trägerfolie auf die Oberfläche der farbgebenden Schicht aufgetragen ist.

8. Prüfabzug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das alkalilösliche Photopolymer durch nachstehende Formel beschrieben wird:

in der

R&sup6; und R&sup7; unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkylrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, einen Aryl oder Aralkylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeuten können oder R 6 und R&sup7; zusammengenommen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind, einen carbocyclischen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden.







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