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Dokumentenidentifikation DE69315880T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0564413
Titel Bilderzeugungsgerät mit kompensation für Variationen der Versorgungsspannung
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nashida, Yasumasa, c/o Canon Kabushiki Kaish, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Yoshimoto, Toshio, c/o Canon Kabushiki Kaisha, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Nakata, Yasuhiro, c/o Canon Kabushiki Kaish, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69315880
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.02.1993
EP-Aktenzeichen 938300787
EP-Offenlegungsdatum 06.10.1993
EP date of grant 29.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse H02M 7/44
IPC-Nebenklasse G03B 15/00   G03G 15/20   H02M 3/335   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Bilderzeugungsgerät wie beispielsweise ein Kopiergerät, einen Drucker oder dergleichen und insbesondere ein Bilderzeugungsgerät mit einer Heizfixiereinrichtung.

Verwandter Stand der Technik

Bei einem herkömmlichen Bilderzeugungsgerät mit einer Heizfixiereinrichtung werden eine Halogenheizeinrichtung, eine Keramikheizeinrichtung oder dergleichen durch eine handelsubliche Spannungsversorgung versorgt.

Das Einschalten der Heizeinrichtung wird gesteuert, so daß die Temperatur eines Heizelements wie beispielsweise einer Heizwalze eine vorbestimmte Fixiertemperatur annimmt.

Jedoch wird, wenn die Ausgangsspannung von der handelsüblichen Spannungsversorgung aufgrund eines spannungsversorgungszustands des Einsatzortes des Bilderzeugungsgeräts variiert, die Wärmeerzeugungsmenge der Heizeinrichtung verändert, und das Heizelement kann nicht genau temperaturgesteuert werden, womit die Bildqualität nachteilig beeinflußt wird. Insbesondere da die Keramikheizeinrichtung ein reiner Widerstand ist, verändert sich deren elektrische Leistung mit dem Quadrat der Eingangsspannung. Außerdem neigt bei einem Gerät, das ein Heizelement mit einer kleinen Wärmekapazität verwendet, um ein Erfordernis der Verkürzung der Bilderzeugungszeit zu erfüllen, der Temperaturgradient zum Ansteigen, wobei eine durch die Variation der Spannung verursachte Veränderung der Temperatur zunimmt.

Um die durch die Variation einer Versorgungsspannung verursachte Veränderung der Temperatur zu verhindern, kann eine Schaltung 802 zur Erfassung der Versorgungsspannung an eine Spannungsversorgungsschaltung 801 zur Erfassung einer Eingangsspannung angeschlossen werden wie in Fig. 8 gezeigt.

Jedoch erfordert diese Schaltung zur Erfassung einer Spannung einen Spezial-Transformator 803, wodurch die Gerätegröße ansteigt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät vorzusehen, das in der Lage ist, ein Heizelement zum Konstanthalten der Temperatur zu steuern, selbst wenn die Versorgungs spannung variiert.

Es isü eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät vorzusehen, das in der Lage ist, eine Eingangsspannung ohne Anordnung eines Spezial-Transformators zu erfassen.

Es ist noch eine andere Aufgabe der Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät vorzusehen mit

einer durch eine von einer handelsüblichen Span nungsversorgung zugeführten Spannung angesteuerten Fixierheizeinrichtung, und

einem Transformator mit einer Primärwicklung und einer Sekundärwicklung, wobei die Primärwicklung von der handelsüblichen Spannungsversorgung über eine Gleichrichter- und eine Glättungsschaltung und eine einen Umschaltregler aufweisende Umschaltschaltung versorgt wirdf und die Sekundärwicklung eine vorbestimmte Spannung einem Verbraucher in dem Gerät zuführt,

wobei die Umschaltschaltung die Eingangsspannung der Primärwicklung beruhend auf der vorbestimmten Spannung steuert,

dadurch gekennzeichnet, daß

der Transformator eine weitere Sekundärwicklung aufweistr die an eine Steuereinrichtung angeschlossen ist, die den Spitzenwert der Sekundärspannung zur Regelung der Einschaltdauer der Betriebsspannung der Fixierheizeinrichtung erfaßt.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Fig. 1 zeigt eine Schnittansichtr die den Hauptteil eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt.

Fig. 2 zeigt ein Schaltbild, das eine bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel verwendete Schaltung darstellt.

Fig. 3 zeigt einen Graphen, der den Zusammenhang zwischen der Eingangsspannung und der erfaßten Spannung in der in Fig. 2 gezeigten Schaltung darstellt.

Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm, das einen Betrieb entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt.

Fig. 5 zeigt eine Tabelle, die in dem Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendet wird.

Fig. 6 zeigt ein Schaltbild, das ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt.

Fig. 7 zeigt einen Graphen, der den Zusammenhang zwischen der erfaßten Spannung und dem Stromverbrauch darstellt, und

Fig. 8 zeigt ein Schaltbild als Hintergrund der Erfindung.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend beschreiben.

Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht, die den Hauptteil eines Bilderzeugungsgeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt.

Mit Bezug auf Fig. 1 werden in einem Papierzufuhrbehälter 1 Aufzeichnungsträger P aufbewahrt, die teilweise aus der rechten Seite des Geräts hervorragen. Eine Papierzufuhrwalze 2 ist oberhalb des Papierzufuhrbehälters 1 angeordnet und transportiert den Aufzeichnungsträger P zu den Registerwalzen 3, die auf der Vorwärtsseite in der Aufzeichnungsträger-Transportrichtung der Papierzufuhrwalze 2 angeordnet sind. Eine lichtempfindliche Trommel 4 ist als Träger eines Latentbilds auf der Vorwärtsseite in der Aufzeichnungsträger-Transportrichtung der Registerwalzen 3 angeordnet. Die Registerwalzen 3 transportieren den Aufzeichnungsträger P zu der lichtempfindlichen Trommel 4 synchron zu einem Bilderzeugungsvorgang der lichtempfindlichen Trommel 4.

Eine Primärladevorrichtung 5, eine Entwicklungsvorrichtung 6, eine Übertragungsladevorrichtung 7 und eine Reinigungsvorrichtung 8 sind um die lichtempfindliche Trommel 4 angeordnet und führen die Ausbildung eines Tonerbilds auf der Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 4, die Übertragung des Tonerbilds auf den Aufzeichnungsträger P und die Reinigung der Oberfläche der Trommel 4 aus. Genauer wird durch Bestrahlung eines Laserstrahls auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 4, deren Oberfläche durch die Primärladevorrichtung 5 einheitlich aufgeladen wurde, ein Latentbild entsprechend einem Vorlageubild auf der Trommeloberfläche ausgebildet und durch die Entwicklungsvorrichtung sichtbar gemacht. Das sichtbar gemachte Bild (Tonerbild) wird durch die Übertragungsladevorrichtung 7 auf den von den Registerwalzen 3 transportierten Aufzeichnungsträger P übertragen und besteht auf dem Aufzeichnungsträger P fort. Nach dem Übertragungsvorgang wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 4 durch die Reinigungsvorrichtung 8 zur Vorbereitung des nächsten Erzeugungsvorgangs eines Latentbilds gereinigt.

Der Aufzeichnungsträger P, auf das wie vorstehend beschrieben das sichtbar gemachte Bild übertragen wurde, wird zu einer Fixiervorrichtung 9 transportiert, die auf der Vorwärtsseite in der Aufzeichnungsträger-Transportrichtung der lichtempfindlichen Trommel 4 angeordnet ist, wobei das sichtbar gemachte Bild auf dem Aufzeichnungsträger P durch die Fixiervorrichtung 9 als dauerhaftes Bild fixiert wird. Ausgabewalzen 10 sind auf der Vorwärtseite in der Aufzeichnungsträger-Transportrichtung der Fixiervorrichtung 9 angeordnet und geben den Aufzeichnungsträger P nach dem Fixiervorgang aus dem Bilderzeugungsgerät aus.

Die Fixiervorrichtung 9 weist eine eine Halogenheizeinrichtung 93 umfassende Heizwalze 91 und eine Druckwalze 90 zur Ausbildung einer Klemme zusammen mit der Heizwalze 91 auf und fixiert das Tonerbild dürch Klemmung und Transport des Aufzeichnungsträgers in der Klemme.

Ein Thermistor 94 erfaßt die Oberflächentemperatur der Heizwalze. Die Betriebsspannung der Halogenheizeinrichtung 93 wird gesteuert, so daß die erfaßte Temperatur des Thermistors auf eine vorbestimmte Fixiertemperatur gehalten wird.

Fig. 2 zeigt ein Schaltbild, das eine in diesem Ausführungsbeispiel verwendete Schaltung darstellt.

Mit Bezug auf Fig. 2 führt eine handelsübliche Spannungsversorgung 201 eine Spannung zu, die durch diese spannungsversorgungsschaltung zur Ansteuerung eines Verbrauchers (beispielsweise eines Stellglieds wie beispielsweise eines Motors, eines Halbleiterelenents wie beispielsweise einer Zentraleinheit (CPU) und dergleichen) 213 in eine Gleichspannung umgewandelt wird, und ist als Wechselspannungsversorgung an eine (nicht gezeigte) Steuerschaltung für die Halogenheizeinrichtung der Fixiervorrichtung 9 angeschlossen.

Eine von der handelsüblichen Spannungsversorgung 201 zu geführte Spannung wird über ein Leitungsfilter 202 in eine Diodenbrücke 203 eingegeben und durch diese gleichgerichtet. Danach wird die Spannung durch einen Wechselspannungs-Glättungskondensator 204 geglättet, wobei die geglättete Spannung der Primärseite eines Transformators 205 als Transformationseinrichtung zugeführt wird. Die Spannung, die durch den Transformator 205 in einen vorbestimmten Spannungswert transformiert wurde, wird einer Gleichspannungs-Gleichrichter-/Glättungs-Schaltung und ebenso von der Sekundärseite des Nebenschlußtransformators 205 einer handelsüblichen Versorgungsspannungserfassungsschaltung zugeführt.

Die Gleichspannungs-Gleichrichter-/Glättungs-Schaltung wird aus Schaltdioden 206 und 207, einer Drosselspule 208 und einem Gleichspannungs-Glättungskondensator 209 gebildet. Mit dieser Schaltung wird die Eingangsspannung gleichgerichtet und geglättet und dem Verbraucher 213 als stabile Gleichspannung zugeführt. Die Gleichrichter- /Glättungs-Schaltung ist an Spannungsteilerwiderstände 210 und 211 zur Erfassung einer Überspannung und an einen Erfassungswiderstand 212 zur Erfassung eines Überstroms angeschlossen. Die Überspannungs und Überstrom- Erfassungssignale werden in eine Erfassungsschaltung 219 eingegeben, wobei der Überspannungs- oder Überstrom- Erfassungszustand zu einer Umschaltschaltung zurückgeführt wird, die nachstehend beschrieben wird.

Die Umschaltschaltung besteht aus einem Unschalt- Leistungs-Metalloxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor (MOSFET) 220, der zum Umschalten der dem Transformator 205 zuzuführenden, gleichgerichteten und geglätteten Wechselspannung angeschlossen ist, einer integrierten Schaltung (IC) 221 als Umschaltregler zum Umschalten der Ansteuerbetriebsart des Feldeffekttransistors (FET) 220 und einer aus einem Kodensator 222 und einer Diode 223 bestehenden Spannungsversorgung für die integrierte Schaltung 221. Die Umschaltschaltung ist an die Erfassungsschaltung 219 angeschlossen. Somit steuert die Umschaltschaltung eine der Primärseite des Transformators zuzuführende Spannung beruhend auf dem von der Erfassungsschaltung 219 zurückgeführten Zustand der Gleichspannung und des Gleichstroms auf der Sekundärseite, wodurch die Gleichspannung und der Gleichstrom auf der Sekundärseite stabilisiert werden.

Die handelsübliche Versorgungsspannungs-Erfassungsschaltung hält einen Spitzenwert der erfaßten Spannung durch eine Schaltdiode 218 und einen Kondensator 217. Der gehaltene Spitzenwert wird durch Spannungsteilerwiderstände 215 und 216 in eine Spannung mit einem Eingangspegel zu einer Zentraleinheit (CPU) 214 umgewandelt, wobei die umgewandelte Spannung dem Eingangsanschluß der Zen traleinheit 214 zugeführt wird. Obwohl nicht gezeigt, wird das Ausgangssignal von dem Thermistor 94 der Zentraleinheit 214 zugeführt.

Somit steuert die Zentraleinheit 214 das Einschalten der Betriebsspannung gemäß einer Veränderung der Spannung einer handelsüblichen Spannungsversorgung und steuert durch EIN-/AUS-Schalten die Betriebsspannung durch Vergleich des erfaßten Ausgangssignals des Thermistors 94 mit einem vorbestimmten Wert.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel wird die Eingangsspannung der handelsüblichen Spannungsversorgung durch Verwendung des Transformators 205 für eine konstante Spannungsversorgung erfaßt, wobei das Betreiben der Steuerung des elektrischen Heizelements gemäß der Variation der Eingangsspannung ausgeführt wird. Daher kann, selbst wenn die Spannung einer handelsüblichen Spannungsversorgung aufgrund eines Spannungsversorgungszustands des Einsatzortes des Bilderzeugungsgeräts variiert, das elektrische Heizelement geeignet gesteuert werden, so daß die Oberflächentemperatur der Fixierwalze auf einer gewünschten Temperatur gehalten wird. Außerdem kann, da die Spannung unter Verwendung des Spannungsversorgungstransformators 205 ohne Anordnung eines anderen handelsüblichen Versorgungsspanunngs-Erfassungs-transformators erfaßt wird, die Schaltungsanordnung vereinfacht werden, womit ein Anstieg der Gerätegröße und ein Anstieg der Kosten verhindert wird.

Übrigens verändert sich, wenn der Spannungswert durch die Sekundärspule erfaßt wurde, die für den Transformator zur Transformation der Spannung einer handelsüblichen Spannungsversorgung zum Anlegen einer Spannung an einen Verbraucher vorgesehen ist, die durch die Spannungserfassungsschaltung erfaßte Spannung unerwünschterweise entsprechend, falls sich der Stromverbrauch des Verbrauchers 213 verändert. Dieses Problem wird nachstehend mit Bezug auf Fig. 3 beschrieben.

Fig. 3 zeigt einen Graphen, der den Zusammenhang einer erfaßten Spannung Vs darstellt, die durch die Zentraleinheit 214 in der Spannungserfassungsschaltung erfaßt wird, mit Bezug auf eine Eingangsspannung VIN von der handelsüblichen Spannungsversorgung zu der Spannungsversorgungs schaltung. Die Abszisse stellt die erfaßte Spannung VS und die Ordinate die Eingangsspannung VIN dar. In Fig. 3 stellt eine durchgezogene Linie eine Eingangsspannung- /Erfaßte-Spannung-Kennlinie während eines Bereitschafts- Zustands (in dem Zustand mit dem niedrigsten Verbrauch ohne Bildinformationen) und eine gestrichelte Linie eine Eingangsspannung-/Erfaßte-Spannung-Kennl inie während eines Druck-Zustands (während einer Bilderzeugung) dar.

Beispielsweise weist, falls die Eingangsspannung VIN von der handelsüblichen Spannungsversorgung einen Wert VINO aufweist, die erfaßte Spannung während des Bereitschafts- Zustands einen Wert VSTO, aber während des Druck-Zustands einen Wert VSPO auf, der kleiner als VSTO ist. Wenn die Eingangsspannung VIN einen Wert VIN1 aufweist, haben die erfaßten Spannungswerte VST1 und VSP1 während des Bereitschafts- und des Druck-Zustands ein Verhältnis zueinander von VST1 > VSP1. Dies liegt daran, daß der Stromverbrauch des Verbrauchers 213 zwischen den Bereitschafts- und den Druck-Zuständen variiert, wobei sich die erfaßte Spannung unerwünschterweise entsprechend einer Differenz des Stromverbrauchs verändert.

Um dieses Problem zu lösen, kann die erfaßte Spannung während des Druck-Zustands korrigiert werden. Jedoch kann, da der Stromverbrauch des Verbrauchers unter Bilderzeugungsgeräten stark variiert, die erfaßte Spannung durch einen festen Wert nicht eindeutig korrigiert werden. Somit wird gemäß diesen Ausführungsbeispiel die Tatsache berücksichtigt, daß die Kennlinien während der Be reitschafts- und der Druck-Zustände die gleiche Steigung aufweisen, und daß bei jedem Bilderzeugungsgerät die nachstehende Gleichung erfüllt ist:

VSP1 - VST1 = VSP0 - VSTO

Dann wird bei jedem Bilderzeugungsgerät eine Differenz zwischen den erfaßten Spannungen während den Bereitschafts- und den Druck-Zuständen berechnet, und beruhend auf der berechneten Differenz wird der berechnete Spannungswert während des Druck-Zustands in den während des Bereitschafts-Zustands umgewandelt. Selbst wenn der Stromverbrauch des Verbrauchers unter Bilderzeugungsgeräten variiert, und eine Differenz zwischen den während der Bereitschafts- und der Druck-Zustände erfaßten Spannungen ebenso variiert, kann das elektrische Heizelement genau und fein gemäß der Variation der Spannung der handelsüblichen Spannungsversorgung gesteuert werden, ohne durch eine Variation des Stromverbrauchs des Verbrauchers bei jedem Bilderzeugungsgerät nachteilig beeinflußt zu werden.

Ein Steuerverfahren dieses Ausführungsbeispiels wird nachstehend mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben. Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm, das ein durch die Zentraleinheit 214 ausgeführtes Steuerverfahren des elektrischen Heizelements darstellt.

Die Zentraleinheit 214 speichert eine erfaßte Spannung VS während des Bereitschafts-Zustands in einem Speicherbereich VST (der Bereich VST entspricht einem durch ein Symbol "VST" benannten Bereich eines Speichers mit wählfreiem Zugriff (RAM) in einem (nicht gezeigten) Speicher mit wahlfreien Zugriff, der von der Zentraleinheit 214 getrennt oder in diese integriert ist, dasselbe gilt auch für die folgenden Speicherbereiche) (Schritt 402). Danach überwacht die Zentraleinheit 214 immer ein eingegebenes Drucksignal. Wenn ein Drucksignal eingegeben wird, speichert die Zentraleinheit 214 eine erfaßte Spannung VS in einem Zustand hohen Verbrauchs in einem Speicherbereich VSP (Schritt 405). Dann speichert die Zentraleinheit 214 die Differenz zwischen den Inhalten der Speicherbereiche VSP und VST in einem Speicherbereich VSPT (Schritt 406). Diese Differenz entspricht AV in Fig. 3. Daher speichert die Zentraleinheit 214 eine während des Druck-Zustands in den Speicherbereich VSP eingegebene Spannung W (Schritt 407) und subtrahiert den Inhalt des Speicherbereichs VSPT von dem Inhalt des Speicherbereichs VSP (Schritt 408), wodurch eine Veränderung zwischen den Kennlinien in den Druck- und Bereitschafts-Zuständen korrigiert wird. Mit anderen Worten wird die erfaßte Spannung VS während des Druck-Zustands in die erfaßte Spannung VS während des Bereitschafts-Zustands umgewandelt. Währenddessen werden Tabellen zur Bestimmung eines Einschaltverhältnis einer dem elektrischen Heizelement zuzuführenden Spannung dem Speicher mit wahlfreien Zugriff oder einem Festspeicher (ROM) zugeordnet. Eine optimale Tabelle für eine Eingangswechselspannung zu dieser Zeit wird beruhend auf der umgewandelten erfaßten Spannung VS ausgewählt (Schritte 409 bis 417), wobei eine Temperatursteuerung mit Bezug auf die ausgewählte Tabelle ausgeführt wird (Schritte 418 und 419).

Die in der Beschreibung von Fig. 4 genannten Tabellen werden nachstehend mit Bezug auf Fig. 5 erklärt. Es sind fünf unterschiedliche Tabellen ausgebildet, wobei jede Tabelle mit Einschaltverhältnissen einer Spannung eingestellt ist, die entsprechend den Oberflächentemperaturen der Fixierwalze, die kleiner oder größer als eine Bezugstemperatur sind, dem elektrischen Heizelement zuzuführen ist. Das Einschaltverhältnis bezeichnet das Verhältnis der Einschaltzeit des elektrischen Heizelements zu der Periode der Frequenz der Wechselspannung. Beispielsweise bezeichnen "100%" wie in der Tabelle 0 von Fig. 5 gezeigt einen für die gesamte Periode ausgeführten Einschaltzustand, und "50%" bezeichnen einen für eine halbe Periode ausgeführten Betriebszustand. Die Tabellen sind schrittweise entsprechend der Eingangswechselspannung einer handelsüblichen Spannungsversorgung ausgebildet, wobei sie eingestellt sind, kleinere Einschaltverhältniswerte aufzuweisen, wenn die Eingangswechselspannung ansteigt. In Fig. 5 bezeichnet T die Temperatur, die durch einen nahe des elektrischen Heizelements angeordneten Temperatursensor erfaßt wurde, und Th bezeichnet die Temperatur, die notwendig ist, einen nicht fixierten Toner thermisch zu fixieren.

Wenn beispielsweise die Tabelle 2 in dem Flußdiagramm von Fig. 4 ausgewählt wird, speichert die Zentraleinheit 214 als Temperatursteuereinrichtung die Einschaltverhältnis werte "80%" und "30%". Falls bei dem Schritt 418 in dem Flußdiagramm von Fig. 4 bestimmt wurde, daß die durch den Temperatursensor erfaßte Temperatur T kleiner als die Temperatur Th ist, schaltet die Zentraleinheit 14 das elektrische Heizelement zu "80%" ein, andernfalls schaltet diese das Element zu "30%" ein. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind fünf Tabellen 0 bis 4 ausgebildet. Jedoch kann die Anzahl der Tabellen erhöht werden.

Wie vorstehend beschrieben kann gemäß diesem Ausführungs beispiel, da die Spannung der handelsüblichen Spannungsversorgung durch Nutzung des Transformators der Spannungsversorgungsschaltung erfaßt wird, selbst wenn die Spannung aufgrund eines Spannungsversorgungszustands des Einsatzortes des Bilderzeugungsgeräts variiert, das elektrische Heizelement der Fixierwalze geeignet gesteuert werden, wobei die Kosten ebenso verringert werden können. Da die durch eine Veränderung des Stromverbrauchs des Verbrauchers verursachte Variation der erfaßten Spannung beruhend auf der Korrelation zwischen erfaßten Spannungen in den Bereitschafts- und Druck-Zuständen korrigiert wird, kann das vorstehend beschriebene Gerät ohne Verringerung dessen Erfassungsgenauigkeit geschaffen werden.

Nachstehend wird ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

Fig. 6 zeigt ein Schaltbild einer gemäß diesem Ausführungsbeispiel verwendeten Schaltung.

Dieses Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen dasselbe wie das erste Ausführungsbeispiel, bis darauf, daß der Stromverbrauch des Verbrauchers 213 durch die Zentraleinheit 214 zur Korrektur einer entsprechenden erfaßten Spannungsvariation überwacht wird. Daher weist die Schaltung dieses Ausführungbeispiels Spannungsteilerwiderstände 601 und 602 zur Erfassung des Stromverbrauchs auf.

Die erfaßte Spannung neigt dazu abzufallen, wenn der Stromverbrauch des Verbrauchers 213 ansteigt wie in Fig. 7 gezeigt. Daher kann, wenn Kennlinien einer erfaßten Spannung Vs mit Bezug auf einen Stromverbrauch IS wie in Fig. 7 gezeigt als Tabellen zusätzlich zu Kennlinien gespeichert sind, die erhalten werden, wenn eine Eingangsspannung VIN einen Wert VINO aufweist wie in Fig. 7 gezeigt, eine Eingangsspannung beruhend auf dem durch die Zentraleinheit 214 erfaßten Stromverbrauch und der erfaßten Spannung geschätzt werden.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann, da eine erfaßte Spannungsvariation mit Bezug auf eine Veränderung des Verbraucherstrons in einem Bereitschafts-Zustand ebenso korrigiert werden kann in Anbetracht einer Variation des Verbraucherstrons in den Bereitschafts-Zustand bei Bilderzeugungsgeräten eine Eingangsspannung genauer als bei dem ersten Ausführungsbeispiel erfaßt werden.


Anspruch[de]

1. Bilderzeugungsgerät mit

einer durch eine von einer handelsüblichen Spannungsversorgung (201) zugeführten Spannung angesteuerten Fixierheizeinrichtung (93) und

einem Transformator (205) mit einer Primärwicklung und einer Sekundärwicklung, wobei die Primärwicklung von der handelsüblichen Spannungsversorgung (201) über eine Gleichrichter- und eine Glättungsschaltung (203, 204) und eine einen Umschaltregler (221) aufweisende Umschaltschaltung (220, 221) versorgt wird, und die Sekundärwicklung eine vorbestimmte Spannung einem Verbraucher (213) in dem Gerät zuführt,

wobei die Umschaltschaltung (220, 221) die Eingangs spannung der Primärwicklung beruhend auf der vorbestimmten Spannung steuert,

dadurch gekennzeichnet, daß

der Transformator (205) eine weitere Sekundärwicklung aufweist, die an eine Steuereinrichtung (214, 215, 216, 217, 218) angeschlossen ist, die den Spitzenwert der Sekundärspannung zur Regelung der Einschaltdauer der Betriebsspannung der Fixierheizeinrichtung (93) erfaßt.

2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch

ein durch die Fixierheizeinrichtung (93) erwärmtes Heizelement (91) und

ein Temperaturerfassungselement (94) zur Erfassung der Temperatur des Heizelements (91), wobei

die Steuereinrichtung (214, 215, 216, 217, 218) das Einschalten beruhend auf einem Erfassungsausgangssignal von dem Temperaturerfassungselement (94) steuert.

3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (214, 215, 216, 217, 218) eine Berechnungseinrichtung zur Korrektur einer erfaßten Spannung beruhend auf dem Stromverbrauch des Verbrauchers (213) aufweist.

4. Gerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (214, 215, 216, 217, 218) eine Tabelle zur Korrektur einer erfaßten Spannung beruhend auf dem Stromverbrauch des Verbrauchers (213) aufweist.







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