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Dokumentenidentifikation DE69315951T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0593283
Titel Bild-Druckverfahren und Vorrichtung dafür
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sugishima, Kiyohisa, c/o Canon Kabushiki Kaish, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69315951
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.10.1993
EP-Aktenzeichen 933081721
EP-Offenlegungsdatum 20.04.1994
EP date of grant 29.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse B41J 2/205
IPC-Nebenklasse B41J 2/51   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich sowohl auf ein Bilddruckverfahren mit Vorrichtung als auch auf eine Kopiervorrichtung, wobei ein Bild auf Grundlage einer eingegebenen Bildinformation durch Abtasten mittels eines Druckkopfs mit einer Vielzahl von in einer im wesentlichen senkrecht zur Abtastrichtung des Druckkopfs befindlichen Richtung angeordneten Druckelementen (Düsen oder Heizelemente) gedruckt wird.

[Beschreibung des verwandten Stands der Technik]

In bekannten Tintenstrahldruckern ist ein Tintenstrahlkopf mit einer Vielzahl von in einer Nebenabtastrichtung angeordneten Düsen auf einem Wagen montiert, wobei der Wagen zum Durchführen des Druckvorgangs eine Abtastbewegung in einer Hauptabtastrichtung durchführt. Erfolgt das Drucken unter Verwendung eines Tintenstrahlkopfs, so können Bilder einer Vielzahl von Zeilen durch einen einzelnen Abtastvorgang des Wagens gleichzeitig auf ein Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise Aufzeichnungspapier gedruckt werden. Die Breite des auf diese Weise gedruckten Bilds wird im allgemeinen als "Band" bezeichnet.

Bei einem solchen Tintenstrahlkopf sind jedoch beispielsweise 128 Düsen in Abständen von ungefähr 60 µm angeordnet, und es tritt unvermeidbar eine Genauigkeitsstreuung auf, mit der Tinte aus jeder der Düsen gespritzt wird. Diese Spritzgenauigkeitsstreuung erscheint als Ungleichmäßigkeit in der Druckdichte des gedruckten Bilds. Eine solche ungleichmäßige Dicht führt zu einer Verringerung der Bildqualität des gedruckten Bilds.

Die vorliegende Erfindung ist auf ein Vermeiden dieses Problems gerichtet.

Die US-Patentschrift Nr. US-A-4521123 offenbart eine Druckvorrichtung zum Verhindern einer Verschlechterung der Lesbarkeit von Schriftzeichen, bei denen die Schriftzeichenlinie größer als die Höhe der Druckelemente ist.

Entsprechend einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bildaufzeichnungsvorrichtung gemäß Patentanspruch 1 bereitgestellt.

Entsprechend einem zweiten Aspekt wird ein Bildaufzeichnungsverfahren gemäß Patentanspruch 21 bereitgestellt.

Zum einfacheren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Ausführungsbeispiele dieser beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt eine strukturelle Schnittansicht des internen Aufbaus einer die vorliegende Erfindung beinhaltenden Kopiervorrichtung;

Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht zum Illustrieren der Art und Weise, in der Tinte durch einen Tintenstrahlkopf abgespritzt wird;

Fig. 3 zeigt ein Diagramm eines Beispiels, bei dem ein Bild unter Verwendung eines Tintenstrahlkopf mit der in Fig. 2 gezeigten Charakteristik gedruckt wird;

Fig. 4 zeigt ein Diagramm eines Beispiels, bei dem ein Bild unter Verwendung eines Tintenstrahlkopf mit der in Fig. 2 gezeigten Charakteristik durch sequentielle Mehrfachabtastung gedruckt wird;

Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht eines Ablaufs, durch den das Drucken mittels sequentieller Mehrfachabtastung in einer erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung durchgeführt wird;

Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild des schematischen Aufbaus einer Vollfarbkopiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel;

Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm der Kopierverarbeitung in einer Kopiervorrichtung nach einem ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; und

Fig. 8 zeigt ein Flußdiagramm der Kopierverarbeitung in einer Kopiervorrichtung nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Es folgt eine nähere Beschreibung bevorzugter erfindungsgemäßer Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen.

Fig. 1 zeigt eine strukturelle Schnittansicht des internen Aufbaus einer einen Tintenstrahldrucker nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel verwendenden Vollfarbkopiervorrichtung.

Die Vollfarbkopiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfaßt einen Leser 20 (nachfolgend als Scanner bezeichnet) zum Lesen einer Vorlage, und eine Druckereinheit 1 zum Drucken des Bilds der Vorlage auf ein Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise Aufzeichnungspapier. In dem Scanner 20 wird die auf eine Glasplatte 21 gelegte Vorlage durch eine Belichtungslampe 23 belichtet, und von der Vorlage reflektiertes Licht wird auf einen fotoelektrischen Wandler (ein Lesesensor) 25 über eine Linse 24 abgebildet. Der fotoelektrische Wandler 25 erzeugt ein elektrisches Signal basierend auf dem auf diesen einfallenden Bild der Vorlage, und eine das Vorlagenbild angebende Information kann basierend auf diesem elektrischen Signal erhalten werden. Der fotoelektrische Wandler 25 wird aufgrund einer Drehung eines Hauptabtastmotors 416 (siehe Fig. 6) zum Abtasten unterhalb der Vorlage in der Darstellung von rechts nach links (der Hauptabtastrichtung) veranlaßt und aufgrund einer Drehung eines Nebenabtastmotors 417 in der Nebenabtastrichtung bewegt, wodurch das Bild der Vorlage aufeinanderfolgend abgetastet wird.

Weiterhin besteht der fotoelektrische Wandler 25 aus einer Zeile von Mikroelementen, wobei R-, G- und B-Filter an entsprechenden Mikroelementen angebracht sind. Somit wird ein einen Bildpunkt darstellendes Bildsignal durch drei Elemente erzeugt. Die Dichte dieser Elemente beträgt 400 Elemente pro Inch und die Gesamtzahl von Elementen entspricht 144 Bildpunkten (144 x 3 = 432). Nach dem Durchführen eines geschlossenen Bewegungsablaufs in der Links-Rechts-Richtung gemäß der Darstellung wird der fotoelektrische Wandler 25 um die Breite eines gelesenen (gedruckten) Bildpunkts in Fig. 1 einwärtsbewegt, so daß die nächste Zeile des Vorlagenbilds gelesen wird. Ein Bildsignal für die gesamte Vorlage wird durch Wiederholen dieses Vorgangs mit einer dem Format der Vorlage entsprechenden Wiederholungszahl erhalten. Das durch den fotoelektrischen Wandler 25 erhaltene Bildsignal wird einer Bildverarbeitung wie beispielsweise einer Farbkorrektur, einer Helligkeits-Dichte-Umwandlung und danach einer Dichtekorrektur unterzogen, worauf das Signal als ein Vier-Werte- Signal für jede der Farben Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y) und Schwarz (K), die den in dem Drucker verwendeten Tintenfarben entsprechen, zu dem Druck-(Aufzeichnungs)-Kopf der Druckeinheit 1 gesendet wird.

In der Druckeinheit 1 wird das Aufzeichnungspapier P durch eine Papierzuführwalze 5 aus einer Papierkassette 3 zugeführt und erreicht Förderrollen 8, 9 über einen Papierzufuhrsensor 19 und Papierzufuhrführungen 6, 7. Das durch die Förderrollen 8, 9 beförderte Aufzeichnungspapier erreicht die Platte 15. Auf Grundlage der Bildinformation von der Abtasteinheit 20 wird innerhalb eines Tintentanks 2 befindliche Tinte aus Düsen auf das zu der Platte 15 beförderte Aufzeichnungspapier mittels des Aufzeichnungskopfs 2a ausgestoßen (gespritzt), wodurch ein mit dem Vorlagenbild übereinstimmendes Bild gedruckt wird. Der Aufzeichnungskopf 2a weist eine in einer im wesentlichen senkrecht zu der Abtastrichtung des Druckkopf 2a befindlichen Richtung (Nebenabtastrichtung) angeordnete Zeile aus 128 Düsen auf und ermöglicht das Drucken eines Bilds durch einen einzelnen Abtastvorgang des Druckkopfs 2a. D.h., der Druckkopf 2a führt synchron zu der Leseoperation des fotoelektrischen Wandlers 25 der Abtasteinheit 1 einen Druckvorgang durch, wobei er eine in Fig. 1 einwärts gerichtete Abtastung durchführt. Somit wird ein Band (eine Breite von ungefähr 8 mm) eines Bilds auf das Aufzeichnungspapier gedruckt.

Ist der Druckvorgang eines Bands des Bilds beendet, so wird das Aufzeichnungspapier durch die Förderrollen 8, 9, 10, 13 um ein einem Band entsprechendes Ausmaß befördert, um den Druck des nächsten Bands vorzubereiten. Ist der Druck einer Seite der Vorlage beendet, so wird das Aufzeichnungspapier, auf dem der Druck beendet wurde, über einen Förderpfad 11 in eine Papieraustragsablage 12 ausgetragen. Das Bezugszeichen 16 kennzeichnet einen Papieraustragssensor zum Erfassen, ob sich das Aufzeichnungspapier in dem Förderpfad 11 befindet oder nicht.

Figuren 2 bis 4 zeigen Diagramme zum Beschreiben eines ungleichmäßigen Druckvorgangs in einem Tintenstrahlkopf (Mehrfachdüsenkopf) mit einer Vielzahl von Düsen.

Fig. 2 zeigt ein Diagramm der Art und Weise, in der Tinte durch einen solchen Tintenstrahlkopf ausgestoßen wird. Gemäß Fig. 2 weist die Ausgabe des Mehrfachdüsenkopf eine Streuung der Größe der ausgestoßenen Tintentröpfen gemäß 201 in Fig. 2 auf grund der Herstellungsgenauigkeit des Tintenstrahlkopf, der Materialqualität oder einer zeitabhängigen Tintenveränderung auf. Ein weiteres Problem besteht darin, daß sich die Punkte überlappen können, da die Tinte nicht rechtwinklig zu der Kopfoberfläche ausgestoßen werden, wie durch 202 in Fig. 2 angedeutet ist.

Wird ein Band unter Verwendung eines Tintenstrahlkopfs dieser Art gedruckt, so entstehen Bereiche, in denen die Tinten tröpfchen zu klein sind und in denen die Punkte zu weit voneinander beabstandet sind, da die Tinte nicht rechtwinklig aus dem Kopf ausgestoßen wird. Diese Bereiche führen zu Streifen (Banding), die zu undeutlich sind, oder zu Streifen (Banding), in denen die Tintentröpfchen zu groß sind. Darüber hinaus führen Bereiche mit überlappenden Tintenpunkten zu Bildstreifen, die zu dunkel sind. Diese streifenartigen Bereiche (Banding) erscheinen als ungleichmäßige Dichte des Bilds. (Bei diesem Ausführungsbeispiel wird dieses übliche Abtastverfahren als Einfachabtastung bezeichnet).

Dementsprechend werden Abschnitte, in denen die Tinte zu dunkel oder zu hell ist verteilt, falls der Druckkopf 2a beim Drucken eines Bands mehrfach abgetastet wird und die verwendete Düse bei jedem Druck eines Bildpunkts verändert wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird dieses neue Druckverfahren als"sequentielle Mehrfachabtastung" bezeichnet.

Die Ungleichmäßigkeit in der Dichte ist bei einer Grauwertdruckbetriebsart erkennbar, in der ein Tintenpunkt abwechselnd ausgestoßen wird, wogegen die Ungleichmäßigkeit im Falls des Druckens eines dichten Bilds aufgrund der Ausbreitung der Tinte auf dem Papier schwerer erkennbar wird.

Fig. 5 zeigt ein Diagramm mit einer schematischen Darstellung der sequentiellen Mehrfachabtastung gemäß diesem Ausführungsbeispiel.

Hier werden die Vielzahl von Düsen des Druckkopfs 2a in vier Blöcke A bis D aufgeteilt. Gemäß Fig. 5 wird ein durch eine Düse des Düsenblocks A gedruckter Punkt als "x" gekennzeichnet, ein durch eine Düse des Düsenblocks B gedruckter Punkt durch " " ein durch eine Düse des Düsenblocks C gedruckter Punkt durch "Δ", und ein durch eine Düse des Düsenblocks D gedruckter Punkt durch "O". Zuerst erfolgt beim ersten Abtastvorgang ein Drucken eines jeden vierten Bildpunkts in der Hauptabtastrichtung unter Verwendung der Düsen des Blocks D.

Der Druckvorgang dieses ersten Abtastens ist in Fig. 5 durch 501 angedeutet.

Als nächstes wird das Aufzeichnungspapier um 32 Bildpunkte in der Nebenabtastrichtung befördert (da der Druckkopf 2a bei diesem Ausführungsbeispiel 128 Bildpunkte druckt, wird das Aufzeichnungspapier um ein Viertel der Gesamtzahl der Bildpunkte, nämlich 32 Bildpunkte, befördert) und die Düsen des Blocks C werden beim zweiten Abtastvorgang zum Drucken von Punkten eines jeden vierten Bildpunkts in der Hauptabtastrichtung an Positionen verwendet, die gegenüber den durch die Düsen des Blocks D gedruckten Punkten um einen Bildpunkt in der Hauptabtastrichtung versetzt sind (das so gedruckte Bild ist in Fig. 5 durch 502 angedeutet). Als nächstes erfolgt beim dritten Abtastvorgang ein Drucken in derselben Weise wie beim zweiten Abtastvorgang unter Verwendung der Düsen des Blocks B (siehe 503 in Fig. 5). Beim vierten Abtastvorgang erfolgt der Druck in gleicher Weise unter Verwendung der Düsen des Blocks A (siehe 504). Damit ist das Drukken eines Bands durch vier Abtastvorgänge des Druckkopfs 2a beendet.

Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild des schematischen Aufbaus einer Vollfarbkopiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel.

Eine CPU 401 führt verschiedene Steueroperationen basierend auf einem in einem ROM 402 gespeicherten Steuerprogramm durch, die in dem Flußdiagramm gemäß Fig. 7 dargestellt sind. Ein RAM 403 speichert verschiedene Arbeitsdaten, die die Operation der CPU 401 begleiten. Eine Steuerkonsole 406 umfaßt eine Kopierstarttaste 601 zum Anweisen des Kopierstarts, ver schiedene Tasten zum Einstellen einer Vielzahl von Funktionen, wie beispielsweise eine Auswahltaste (als "Hochqualitätsbetriebsartstaste" bezeichnet) 602 zum Festlegen, ob das Drucken anhand einer sequentiellen Abtastung durchgeführt werden soll, und eine Anzeige zum Darstellen einer Vielzahl von durch die Bedienperson zu betrachtenden Nachrichten.

Eingabe/Ausgabe-Schaltungen I/O 404, I/O 405 steuern entsprechende Ansteuerteile. Die Belichtungslampe 23 der Abtasteinheit 20 und der Hauptabtast- und Nebenabtastmotor 416, 417 zum Bewegen des Lesesensors 25 sind mit dem I/O-Tor 404 verbunden. Diese Eingabe/Ausgabe-Schaltungen werden durch die CPU 401 gesteuert. Ein Hauptabtastmotor 418 zum Bewegen des Druckkopfs 2a der Druckeinheit 20, ein Nebenabtastmotor 419 zum Bewegen des Aufzeichnungspapiers und verschiedene Sensoren 420 wie beispielsweise der Papieraustragssensor 16 und ein Papierzuführsensor 19 sind mit dem I/O-Tor 405 verbunden. Motoransteuersignale von der CPU 401 werden zu den entsprechenden Motoren ausgegeben, und Signale der verschiedenen Sensoren werden zu dem Bus der CPU 401 ausgegeben.

Der Bus ist weiterhin mit einer Bildverarbeitungsschaltung 301 verbunden, die verschiedene Verarbeitungen wie beispielsweise eine Dichte-Helligkeits-Umwandlung und eine Farbrücknahme durchführt, und ebenso mit einer Binärisierschaltung 306 zum Umwandeln eines Mehrfachwertbildsignals in ein binäres Bildsignal. Die Schaltungen werden ebenfalls unter der Steuerung der CPU 401 betrieben. Der Lesesensor 25 gibt RGB- Signale die jeweils aus 8 Bit zusammengesetzt sind, aus. Dieses Bildsignal wird der Bildverarbeitungsschaltung 301 zugeführt, in der das Signal einer logarithmischen Umwandlung, nämlich der Helligkeit-Dichte-Umwandlung, einer Maskierverarbeitung zur Farbkorrektur, einer Schwarzerzeugung zum Erzeugen einer unterscheidbaren schwarzen Farbe und einer Zoomverarbeitung usw. unterzogen wird. Als Ergebnis dieser Verarbeitungsoperationen werden die Signale in 8-Bit-CMYK-Signale für die Farben C (Cyan), M (Magenta), Y (Gelb) bzw. K (Schwarz) umgewandelt. Die CMYK-Signale werden durch die Binärisierschaltung 306 in binäre Daten umgewandelt, worauf die resultierenden Signale über eine Kopfansteuerschaltung 301 zu diesen vier Farben entsprechenden Tintenstrahlköpfen 310 bis 313 ausgegeben werden. Jeder Tintenstrahlkopf stößt in Übereinstimmung mit dem Bildsignal Tinte aus, wodurch ein Druck durchgeführt wird. Es ist zu beachten, daß die Kopfansteuerschaltung 307 durch die CPU 401 so gesetzt werden kann, daß alle Düsen des Tintenstrahlkopfs zum Ausstoßen von Tinte für alle Bildpunkte verwendet werden, daß Punkte jeweils nach einigen Bildpunkten gedruckt werden, oder daß überhaupt keine Tinte ausgestoßen wird.

Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm einer Kopieroperation in einer Kopiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel. Das Steuerprogramm zum Durchführen dieser Verarbeitung ist in dem ROM 402 gespeichert.

Zuerst wird im Schritt S1 festgestellt, ob die Kopierstarttaste 601 auf der Steuerkonsole 406 zum Anweisen des Starts der Kopieroperation gedrückt wurde. Wurde die Taste 601 gedrückt, so schreitet das Programm zum Schritt S2, in dem das Aufzeichnungspapier P von der Papierkassette 3 in die Vorrichtung zugeführt wird. Somit schreitet das Programm zum Schritt S3, wenn der Sensor 19 erfaßt, daß das Aufzeichnungspapier aufgrund der Drehung der Förderrollen 8, 9 die Position der Platte 15 erreicht hat. Hier wird festgestellt, ob die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart gesetzt wurde, nämlich ob der Hochqualitätsbetriebsartsschalter 602 auf der Steuerkonsole 406 gedrückt wurde. In Abhängigkeit des Zustands der Hochqualitätsbetriebsartstaste 602 wird die Bildpunktdruckbe triebsart [Drucken eines jeden vierten Bildpunkts (sequentielle Abtastung) oder Drucken aller Bildpunkte] der Kopfansteuerschaltung 307 festgelegt.

Im einzelnen schreitet das Programm zum Schritt S4, wenn die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart festgelegt wurde (wenn die Hochqualitätsbetriebsartstaste gedrückt wurde). Hier werden die Düsen eines jeden der Tintenstrahlköpfe 310 bis 313 in vier Blöcke aufgeteilt, wie in Fig. 5 dargestellt ist, und die Betriebsart zum Drucken eines jeden vierten Bildpunkts in der Hauptabtastrichtung wird eingestellt. Ist die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart nicht gesetzt, so schreitet das Programm zum Schritt S5, in dem die gewöhnliche Druckbetriebsart eingestellt wird, nämlich die Betriebsart, bei der alle Düsen eines jeden Tintenstrahlkopfs gleichzeitig angesteuert werden und ein Band durch einen einzelnen Abtastvorgang gedruckt wird.

Somit schreitet das Programm zum Schritt S6, in dem das Bild der Vorlage gelesen wird und das Bild synchron zu der Leseoperation gedruckt wird. Hier können das Lesen des Bilds der Vorlage und die Druckverarbeitung durch die Tintenstrahl köpfe 310 bis 313 unter Synchronisation der Abtasteinheit 20 und der Druckeinheit 1 durchgeführt werden, da die Bildverarbeitung wie beispielsweise eine Schattierung des Vorlagenbildsignals in der Abtasteinheit 20 abgeschlossen ist, wenn das Aufzeichnungspapier zu der Druckeinheit 1 zugeführt wor den ist. Somit können die das Lesen eines Band der Vorlage umfassende Kopierverarbeitung und Druckverarbeitung durchgeführt werden.

Nachdem somit die Kopierverarbeitung für ein Band beendet ist, schreitet das Prggramm zum Schritt S7. Hier wird in ähnlicher Weise wie im Schritt S3 festgestellt, ob die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart aktiviert ist oder nicht, und das Ausmaß, um daß das Aufzeichnungspapier befördert wird, wird basierend auf dem Feststellungsergebnis gesteuert. Im einzelnen schreitet das Programm zum Schritt 58, wenn die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart aktiviert ist. Hier werden das Aufzeichnungspapier und der Lesesensor 25 jeweils um 32 Bildpunkte in der Nebenabtastrichtung befördert. Ist die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart nicht aktiv, so schreitet das Programm zum Schritt S9. Hier werden das Aufzeichnungspapier und der Lesesensor 25 jeweils um 128 Bildpunkte bewegt (die Druckbreite des Tintenstrahlkopfs 2a).

Als nächstes schreitet das Programm zum Schritt S10, in dem basierend auf einem Erfassen der Hinterkante des Aufzeichnungspapiers und der Größe des Lesebereichs der Abtasteinheit 20 festgestellt wird, ob die Kopierverarbeitung für eine Seite der Vorlage beendet ist. Ist die Kopierverarbeitung für eine Seite nicht abgeschlossen, so kehrt das Programm zurück zum Schritt S3, wobei das Lesen der Vorlage und die Druckoperation durch die Druckeinheit 1 bis zum Beenden des Kopierens wiederholt werden.

Ist das Kqpieren einer Seite im Schritt S10 beendet, so schreitet das Programm zum Schritt 311, in dem das bedruckte Aufzeichnungspapier aus der Kopiervorrichtung ausgetragen wird. Danach werden der Lesesensor 25 und der Tintenstrahlkopf 2a (Köpfe 310 bis 313) in ihre Ausgangspositionen zurückversetzt und die Kopierverarbeitung ist beendet.

Entsprechend diesem Ausführungsbeispiel ist der Aufbau gemäß vorstehender Beschreibung so ausgestaltet, daß es möglich ist, die Einfachabtastbetriebsart zu wählen, in der alle Bildpunkte einer Zeile unter Verwendung bestimmter Düsen gedruckt werden, und die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart, in der Bildpunkte auf derselben Zeile unter Verwendung einer Vielzahl von Düsen gedruckt werden. Als Resultat wird ein Vollfarbbild mit auffallender Ungleichmäßigkeit in der sequentiellen Mehrfachabtastbetriebsart gedruckt, wogegen ein dichtes Bild oder ein Bild wie beispielsweise ein Manuskript aus Schriftzeichen in der Einfachabtastbetriebsart gedruckt wird. Dies ermöglicht eine Steigerung der Druckgeschwindigkeit.

Fig. 8 zeigt ein Flußdiagramm der Kopierverarbeitung in einer Vollfarbkopiervorrichtung nach einem weitere erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Das Steuerprogramm zum Durchführen dieser Verarbeitung wird in dem ROM 402 gespeichert. Der Aufbau der Kopiervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel gleicht dem in den Figuren 1 und 6 gezeigten und braucht nicht nochmals beschrieben zu werden.

Zuerst wird im Schritt S21 festgestellt, ob die Kopierstarttaste 601 auf der Steuerkonsole 406 zum Anweisen des Startens der Kopieroperation gedrückt wurde. Wurde die Taste 601 gedrückt, so schreitet das Programm zum Schritt S22, in dem Zuführung des Aufzeichnungspapiers P aus der Papierkassette 3 in die Vorrichtung beginnt. Hat das Aufzeichnungspapier P die Position der Platte 15 erreicht, so schreitet das Programm zum Schritt S23, in dem ein Band des Bilds der Vorlage durch einen Abtastvorgang des Lesesensors 25 gelesen wird. Das Programm schreitet dann zum Schritt S24, in dem festgestellt wird, ob die Dichte des zu druckenden Bilds hoch ist oder nicht. Dies erfolgt durch Feststellen, ob Bildpunkte, deren Dichte größer als 160 ist, mehr als die halbe Länge des Bands der Bilddaten in jeder Farben C, M, Y, K ausmachen. Im Falle eines dichten Bilds ist die durch ungleichmäßiges Ausstoßen der Tinte aus den Düsen verursachte Bildungleichmäßigkeit nicht auffallend. Dementsprechend wird die Kopfansteuerschaltung 307 in die Einfachabtastbetriebsart versetzt, in der das Drucken des Bilds durch alle Düsen des Tintenstrahlkopfs erfolgt.

Andererseits schreitet das Programm bei einem blassen Bild zum Schritt S25, in dem eine Mehrfachabtastkennung (in dem RAM 403 vorgesehen) eingeschaltet wird, und danach zum Schritt S26, in dem die Kopfansteuerschaltung 307 in die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart versetzt wird, so daß das Drucken für jeden vierten Bildpunkt in der Hauptabtastrichtung durchgeführt wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Insbesondere im Falle eines Bilds mit geringer Dichte ist eine Verringerung der Bildqualität aufgrund eines ungleichförmigen Ausstoßens der Tinte aus den Düsen auffallend. Daher werden zum Drucken eines Bilds mit höherer Qualität die Düsen eines jeden der Tintenstrahlköpfe 310 - 313 in vier Blöcke aufgeteilt und die Betriebsart zum Drucken eines jeden vierten Bildpunkt in der Hauptabtastrichtung wird eingestellt, wie in Fig. 5 gezeigt ist.

Somit schreitet das Programm zum Schritt S28, wo das Bild der Vorlage gelesen wird und ein Drucken des Bilds synchron zu der Leseoperation erfolgt. Hierbei kann das Lesen des Bilds der Vorlage und die Druckverarbeitung durch die Tintenstrahlköpfe 310 - 313 durchgeführt werden, während eine Synchronisation zwischen der Abtasteinheit 20 und der Druckeinheit 1 erzielt wird, da die Bildverarbeitung wie beispielsweise Schattieren des Vorlagenbildsignals in der Abtasteinheit 20 beendet ist, wenn das Aufzeichnungspapier der Druckeinheit 1 zugeführt worden ist. Somit können die das Lesen eines Bands der Vorlage umfassende Kopierverarbeitung und die Druckverarbeitung durchgeführt werden.

Ist die Kopierverarbeitung für ein Band somit beendet, schreitet das Programm zum Schritt S29. Hier wird der Status der Mehrfachabtastkennung überprüft, um festzustellen, ob die Mehrfachabtastbetriebsart aktiviert ist, und das Ausmaß, um das das Aufzeichnungspapier befördert wird, wird basierend auf dem Feststellungsergebnis gesteuert. Im einzelnen schreitet das Programm zum Schritt S30, wenn die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart aktiviert ist. Hier werden das Aufzeichnungspapier und der Lesesensor 25 jeweils um 32 Bildpunkte in der Nebenabtastrichtung befördert. Als nächstes wird im Schritt S32 festgestellt, ob das Drucken von 128 Bildpunkten und das Fördern des Aufzeichnungspapiers beendet ist, d.h. ob die Kopierverarbeitung eines Bands abgeschlossen ist. Ist die sich ergebende Entscheidung NEIN, dann kehrt das Programm zurück zum Schritt S28, wo das Lesen der um 32 Bild punkte beförderten Vorlage und die Druckverarbeitung durchgeführt werden. Wird im Schritt S29 festgestellt, daß die sequentielle Mehrfachabtastbetriebsart nicht aktiviert ist, so schreitet das Programm zum Schritt S31, in dem das Aufzeichnungspapier und der Lesesensor 25 jeweils um 128 Bildpunkte (der Druckbreite des Tintenstrahlkopfs 2a) bewegt werden. Das Programm schreitet dann zum Schritt S34.

Somit schreitet das Programm beim Beenden des Druckens durch die 128 Düsen (ein Band) und des Lesens der Vorlage im Schritt S32 zum Schritt S33, in dem die Mehrfachabtastkennung abgeschaltet wird, und danach zum Schritt S34, in dem basierend auf dem Erfassen der Hinterkante des Aufzeichnungspapiers und der Größe des Lesebereichs der Abtasteinheit 20 festgestellt wird, ob die Kopierverarbeitung für eine Seite der Vorlage abgeschlossen ist. Ist die Kopierverarbeitung für eine Seite nicht abgeschlossen, so kehrt das Programm zurück zum Schritt S24, wo das Lesen der Vorlage und die Druckoperation durch die Druckeinheit 1 bis zum Kopierende wiederholt werden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird eine Abtastung (die der Vorabtastung im Schritt S23 entspricht) zum Beurteilen der Dichte ab dem zweiten Band zum Zeitpunkt der Rückabtastung durchgeführt, wenn der Lesesensor nach dem Lesen des Bilds zu seiner Ausgangsstellung zurückkehrt

Wenn das Kopieren einer Seite im Schritt S34 endet, schreitet das Programm zum Schritt S35, in dem das bedruckte Aufzeichnungspapier aus der Kopiervorrichtung ausgetragen wird. Danach werden der Lesesensor 25 und der Tintenstrahlkopf 2a (Köpfe 310 - 313) im Schritt S35 in ihre Ausgangsstellungen zurückversetzt und die Kopierverarbeitung beendet.

Dieses Ausführungsbeispiel ist so ausgestaltet, daß ein Umschalten zwischen der Einfachabtastbetriebsart, in der ein Band durch eine einzelne Abtastung kopiert wird, und der sequentiellen Mehrfachabtastbetriebsart, in der ein Band durch eine sequentielle Mehrfachabtastung kopiert wird, erfolgt, wobei das Umschalten in Abhängigkeit der Bilddichte der Vorlage von einem Band auf das nächste durchgeführt wird. Es kann jedoch eine Anordnung eingesetzt werden, bei der die Be dienperson die Betriebsart bereichsweise unter Verwendung einer Bereichsbestimmungsfunktion oder dergleichen bestimmt.

Weiterhin wird das Abtastverfahren bei diesem Ausführungsbeispiel in Übereinstimmung mit der Dichte des Bilds umgeschaltet. Es kann jedoch ein Aufbau eingesetzt werden, bei dem die Schriftzeicheninformation beurteilt und die Druckbetriebsart basierend auf dem Beurteilungsergebnis umgeschaltet wird.

Weiterhin kann ein Aufbau eingesetzt werden, bei dem die gesamte Vorlage durch einen Lesesensor mit geringer Auflösung vorabgetastet wird, und das Kopieren nach dem Entscheiden der bestimmten Betriebsart durchgeführt wird.

Obwohl die Bilddichte in dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel zum Zeitpunkt der Rückabtastung beurteilt wird, kann ein Aufbau eingesetzt werden, bei dem die Dichte anhand einer mit höherer Geschwindigkeit als üblich durchgeführten Vorabtastung beurteilt wird.

Obwohl dieses Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einer Kopiervorrichtung beschrieben wurde, ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung auch in Druckvorrichtungen anwendbar ist, bei denen die Druckbetriebsart durch einen Host oder dergleichen bestimmt und das Verfahren zum Drucken eines Bilds des Hosts entsprechend der Zuweisung gesteuert wird, als auch in verschiedenen anderen Druckvorrichtungen wie beispielsweise einem Faksimilegerät mit einer Übertragungsfunktion.

Weiterhin ist die vorliegende Erfindung trotz der Verwendung der sequentiellen Mehrfachabtastung als Mehrfachabtastung in dem vorgenannten Ausführungsbeispiel nicht auf eine solche Anordnung beschränkt. Es kann eine Anordnung eingesetzt werden, bei der ein vorbestimmter Bereich (Z.B. ein Band) anhand einer Vielzahl von Abtastvorgängen unter Verwendung verschiedener Düsenpositionen in komplementärer Weise gebildet wird.

Die vorliegende Erfindung stellt exzellente Wirkungen insbesondere in einer Druckvorrichtung mit einem Tintenstrahldruckkopf des Typs bereit, bei dem Drucken durch Bilden fliegender Tröpfchen unter Verwendung thermischer Energie er folgt.

Hinsichtlich eines typischen Aufbaus und Operationsprinzips wird das vorgenannte vorzugsweise unter Verwendung der in den Beschreibungen der USP 4,723,129 und 4,740,796 offenbarten Grundtechniken erreicht. Diese Methode ist sowohl bei sogenannten Anfrage-Typ- (on-demand-type) als auch Dauer-Typ- Vorrichtungen (continuous-type) einsetzbar. Insbesondere im Falle des Anfrage-Typs wird zumindest ein Ansteuersignal entsprechend der Druckinformation an einen entsprechend einem Blatt oder einer eine Flüssigkeit (Tinte) enthaltenden Flüssigkeitskanal angeordneten elektrothermischen Wandler angelegt, das einen plötzlichen Temperaturanstieg bereitstellt, der den für das Filmsieden erforderlichen überschreitet. Als Resultat wird in dem elektrothermischen Wandler thermische Energie erzeugt, um Filmsieden auf der thermischen Arbeitsoberfläche des Druckkopfs zu bewirken. Dementsprechend können in der Flüssigkeit (Tinte) Luftblasen in ein eindeutiger Beziehung zu den Ansteuersignalen gebildet werden. Eine Ausstoßöffnung wird zum Ausstoßen der Flüssigkeit (Tinte) durch Wachsen und Kontrahieren der Luftblasen angeregt, so daß zumindest ein Tröpfchen gebildet wird. Ist das Ansteuersignal impulsförmig, so kann ein schnelles Wachsen und Kontrahieren der Luftblasen in geeigneter Weise erzielt werden. Dies ist bevorzugt, da ein Flüssigkeits-(Tinten)-ausstoß mit exzellentem Ansprechverhalten erzielt werden kann.

Als Ansteuerimpulse mit einer solchen Impulsform sind in den Beschreibungen der USP 4,463,359 und 4,345,262 geeignete Signale beschrieben. Es ist zu beachten, daß ein noch besserer Druckvorgang durch Anwenden der in der Beschreibung USP 4,313,124 beschriebenen Bedingungen erzielt werden kann, in der eine auf die Temperaturanstiegsrate der vorgenannten thermischen Arbeitsoberfläche bezogene Erfindung offenbart ist. Zusätzlich zu der Kombination der Ausstoßöffnung, des Flüssigkeitskanals und des elektrothermischen Wandlers (in dem der Flüssigkeitskanal linear oder rechtwinkelig verläuft), die als Konstruktion des Aufzeichnungskopfs in jeder der vorgenannten Beschreibungen offenbart sind, umfaßt die vorliegende Erfindung auch einen Aufbau, in dem die in den Beschreibungen der USP 4,558,333 und 4,459,600 beschriebene Technik verwendet wird, wobei Elemente in einem Bereich, in dem der thermische Arbeitsabschnitt gekrümmt ist, angeordnet sind.

Weiterhin ist es zulässig, einen auf der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 59-123670 basierenden Aufbau einzusetzen, in der ein Aufbau mit einem gemeinsamen Schlitz für die AusstoßÖffnungen einer Vielzahl von elektrothermischen Wandlern offenbart ist, oder einer japanischen Offenlegungsschrift Nr. 59-138461, in der ein Aufbau mit den Ausstoßabschnitten entsprechenden Öffnungen offenbart ist, wobei die Öffnungen Druckwellen der thermischen Energie absorbieren.

Es ist möglich, eine an dem Hauptgehäuse der Vorrichtung angebrachte, frei austauschbare Druckkopfspitze (tip-type printing head) zu verwenden, die mit dem Hauptgehäuse der Vorrichtung elektrisch verbunden werden kann und der Tinte aus dem Hauptgehäuse zugeführt werden kann, oder einen Kartuschenaufzeichnungskopf (cartridge-type recording head), bei dem ein Tintentank einteilig auf dem Druckkopf selbst vorgesehen ist.

Das Hinzufügen einer Wiederherstelleinrichtung für den Druckkopf und als Komponenten der erfindungsgemäß Druckvorrichtung bereitgestellter Ersatzzusatzeinrichtungen ist wünschenswert, da diese die Wirkungen der Erfindung beachtlich stabilisieren. Spezifische Beispiele für erwähnenswerte Einrichtungen sind eine Abdeckeinrichtung zum Abdecken des Druckkopfs, eine Reinigungseinrichtung, eine Druckerzeugungs- oder Saugeinrichtung und eine Vorheizeinrichtung wie beispielsweise ein elektrothermischer Wandler oder ein anderes Heizelement oder eine Kombination dieser. Auch die Verwendung einer Vorab- Ausstoßbetriebsart zum Durchführen eines von der Aufzeichnung getrennten Ausstoßens dient dem Stabilisieren des Druckvorgangs.

Diedruckbetriebsart der Druckvorrichtung ist nicht lediglich auf eine Druckbetriebsart für ausschließlich eine Hauptfarbe wie beispielsweise die Farbe Schwarz beschränkt. Der Druckkopf kann einen einheitlichen Aufbau aufweisen oder es können eine Vielzahl von Druckköpfen kombiniert werden. Die Vorrichtung kann zumindest eine Aufzeichnungsbetriebsart für eine Vielzahl von verschiedenen Farben oder für eine Vollfarbaufzeichnung unter Verwendung gemischter Farben aufweisen.

Weiterhin wurde in den vorgenannten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen Tinte als Flüssigkeit beschrieben. Die eingesetzte Tinte kann eine sich bei Raumtemperatur oder darunter verfestigende Tinte sein, oder eine, die bei Raumtemperatur erweicht oder verflüssigt wird. Alternativ wird die Tinte in einer Tintenstrahlanordnung im allgemeinen durch Regeln der Eigentemperatur der Tinte innerhalb eines Temperaturbereichs zwischen 30ºC und 70ºC temperaturgeregelt, so daß die Viskosität der Tinte in einem ein stabiles Ausstoßen der Tinte ermöglichenden Bereich beibehalten wird. Daher ist es zulässig, eine beim Anlegen des Drucksignals verflüssigende Tinte zu verwenden.

Zum positiven Verhindern einer erhöhten Temperatur aufgrund der als Energie zum Umwandeln der Tinte von dem festen Zustand in den flüssigen Zustand verwendeten thermischen Energie, oder zum Verhindern des Verdampfens der Tinte, ist es zulässig, eine Tinte zu verwenden, die sich bei stehenlassen verfestigt. In jedem Falle ist die vorliegende Erfindung auch in einem Fall anwendbar, bei dem eine sich im Ansprechen auf das Anlegen thermischer Energie verfestigende Tinte verwendet wird, wie beispielsweise eine durch Anlegen einem Drucksignal entsprechender thermischer Energie verfestigende Tinte oder eine Tinte, deren Verfestigung bereits im Moment des Erreichens des Aufzeichnungsmediums begonnen hat. Solche Tinten können in einer Form verwendet werden, in der sie sich gegenüber den elektrothermischen Wandlern befinden in einem Zustand, in dem sie als Flüssigkeit oder Festkörper in den Aussparungen oder Durchgangslöchern eines porösen Blatts gespeichert sind, wie in den japanischen Offenlegungsschriften Nr. 54-56847 und 60-71260 beschrieben ist. Bei der vorliegenden Erfindung ist das wirksamste Verfahren zum Behandeln dieser Tinten das vorgenannte Verfahren des Filmsiedens.

Weiterhin ist hinsichtlich der Form der erfindungsgemäßen Druckvorrichtung die Verwendung nicht auf ein Bildausgabeendgerät einer Bildverarbeitungsvorrichtung wie beispielsweise ein vorgenannter Textprozessor oder Computer beschränkt. Weitere Konfigurationen, die als getrennter oder integraler Bestandteil vorgesehen sein können umfassen ein Kopiergerät in Kombination mit einem Leser oder dergleichen, ein Faksimilegerät mit einer Sende/Empfangsfunktion, usw.

Entsprechend dem vorstehend beschriebenen weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel wird die Dichte eines Bands eines Bilds beurteilt und ein Umschalten erfolgt zwischen der Einfachabtastbetriebsart, bei der das gesamte Bild einer Zeile durch eine bestimmte Düse gedruckt wird, und der sequentiellen Mehrfachabtastbetriebsart, bei der Tinte unter Verwendung einer Vielzahl von Düsen ausgestoßen wird, wodurch ein Vollfarbbild, in dem eine Ungleichmäßigkeit sogar in einer Seite der Vorlage erkennbar ist, in der sequentiellen Mehrfachabtastbetriebsart ausgedruckt wird. Wird ein Abschnitt mit hoher Dichte wie beispielsweise ein Schriftzeichenabschnitt gedruckt, so wird die Ungleichmäßigkeit der Dichte des gedruckten Bilds unauffällig, selbst wenn das Bild in der Einfachabtastbetriebsart gedruckt wird. Die Druckgeschwindigkeit ist nicht zu stark herabgesetzt, die Kopiervorrichtung einfach zu verwenden, und die Kopiervorrichtung umfaßt einen Mehrfachdüsenkopf.

Die vorliegende Erfindung kann bei einem aus einer Vielzahl von Geräten gebildeten System oder bei einer Vorrichtung mit einem einzelnen Gerät eingesetzt werden. Weiterhin ist ersichtlich, daß die Erfindung auch in einem Fall einsetzbar ist, bei die Aufgabe der Erfindung durch Zuführen eines Programms zu einem System oder einer Vorrichtung gelöst wird.

Somit besteht eine entsprechend der vorliegenden Erfindung erhaltene Wirkung gemäß vorstehender Beschreibung darin, daß ein Bild unter Auswählen zwischen einem Verfahren zum Drucken derselben Zeile unter Verwendung einer Vielzahl von Druckele menten und einem Verfahren zum Drucken derselben Zeile unter Verwendung eines bestimmten Druckelements gedruckt wird, wodurch das Drucken eines Bilds ohne auffallende Ungleichmäßigkeiten in der Dichte des gedruckten Bilds ermöglicht wird.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, daß ein Bild durch Umschalten zwischen Druckverfahren gedruckt werden kann, d.h. durch Drucken derselben Zeile unter Verwendung eines bestimmten Druckelements, falls ein Bild mit unauffälligen Dichteungleichmäßigkeiten gedruckt wird, und durch Drucken derselben Zeile unter Verwendung einer Vielzahl von Druckelementen, falls ein Bild mit auffälligen Dichteungleichmäßigkeiten gedruckt wird.

Da viele offensichtlich stark abweichende Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ohne Abweichung von deren Geist und Umfang möglich sind, ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht auf deren bestimmte Ausführungsbeispiele beschränkt ist, mit Ausnahme der in den beiliegenden Ansprüchen definierten.

Somit wird durch die beschriebenen Ausführungsbeispiele sowohl ein Bilddruckverfahren mit Vorrichtung als auch eine Kopiervorrichtung bereitgestellt, bei denen die Druckgeschwindigkeit verbessert ist und das Drucken ohne durch einen solchen Druckkopf verursachte auffällige Dichteungleichmäßigkeiten durchgeführt werden kann.

Die beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen auch sowohl ein Bilddruckverfahren mit Vorrichtung als auch eine Kopiervorrichtung bereit, bei denen ein Bild unter Auswahl zwischen einem Verfahren zum Drucken derselben Zeile unter Verwendung einer Vielzahl von Druckelementen und einem Verfahren zum Drucken derselben Zeile unter Verwendung eines bestimmten Druckelements gedruckt wird, wodurch ein Druckvorgang ohne auffällige Dichteungleichmäßigkeiten des gedruckten Bilds durchgeführt werden kann.

Ein Vorteil der beschriebenen Ausführungsbeispiele liegt darin, daß diese sowohl ein Bilddruckverfahren mit Vorrichtung als auch eine Kopiervorrichtung bereitstellen, bei denen ein Bild durch Umschalten zwischen Verfahren gedruckt werden kann, d.h. durch Drucken derselben Zeile unter Verwendung eines bestimmten Druckelements, falls ein Bild mit unauffälligen Dichteungleichmäßigkeiten gedruckt wird, und Drucken derselben Zeile unter Verwendung einer Vielzahl von Druckelementen, falls ein Bild mit auffälligen Dichteungleichmäßigkeiten gedruckt wird.

Ein noch weiterer Vorteil der beschriebenen Ausführungsbeispiele liegt darin, daß diese sowohl ein Bilddruckverfahren mit Vorrichtung als auch eine Kopiervorrichtung bereitstellen, bei denen ein Bild, dessen Bilddaten eine hohe Dichte aufweisen und dessen Dichteungleichmäßigkeit unauffällig ist, durch die übliche Einfachabtastung gedruckt wird, wogegen ein Bild mit geringer Dichte und auffälligen Dichteungleichmäßigkeiten durch mehrfache Abtastungen gedruckt wird.


Anspruch[de]

1. Bildaufzeichnungsvorrichtung zum Aufzeichnen eines Bilds im Ansprechen auf Bilddaten und unter Verwendung eines Aufzeichnungsteils mit einem Druckkopf (2a) mit einer Gruppe von Druckelementen, von denen jedes das Drucken eines Punkts auf ein Aufzeichnungsmedium ermöglicht, gekennzeichnet durch eine Bilderzeugungseinrichtung (2a, 401, 408) zum Erzeugen eines Bilds eines vorgeschriebenen Bereichs durch Veranlassen einer Hauptabtastung in einer von der Ausrichtung der Aufzeichnungselemente verschiedenen Richtung durch den Aufzeichnungsteil, wobei die Bilderzeugungseinrichtung eine erste Abtastbetriebsart aufweist zum Erzeugen des Bilds des vorgeschriebenen Bereichs durch einen einzelnen Abtastvorgang des Aufzeichnungsteils, und eine zweite Abtastbetriebsart zum Erzeugen des Bilds eines dem vorgeschriebenen Bereich entsprechenden Bereichs durch eine Vielzahl komplementärer Abtastvorgänge durch unterschiedliche Aufzeichnungselemente des Aufzeichnungsteils;

eine Auswahleinrichtung (S3) zum Auswählen zwischen der ersten und zweiten Abtastbetriebsart, und

eine Steuereinrichtung zum Aufteilen der Aufzeichnungselemente des Druckkopfs in eine Vielzahl von Blöcken, wenn die Vorrichtung in der zweiten Betriebsart druckt, und zum Steuern des Betriebs der Druckelemente während der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart derart, daß während jedem der Vielzahl von Abtastvorgängen ein anderer Block der Druckelemente zum Drukken aktiviert wird, bis jeder Block einen Abtastvorgang über den dem Druck während einem einzelnen Abtastvorgang in der ersten Abtastbetriebsart entsprechenden Bereich durchgeführt hat; und daß gedruckte Punkte in der Hauptabtastrichtung Nachbarpunkte eines Druckelements eines anderen Blocks aufweisen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die in der zweiten Betriebsart in der Hauptabtastrichtung gedruckten Punkte mit einem der Anzahl von Blöcken entsprechenden Faktor übersprungen werden.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2 und weiterhin umfassend eine Fördereinrichtung (419) zum Befördern des Druckmediums in einer Nebenabtastrichtung um eine der Breite eines jeden Blocks entsprechende Strecke für jeden Abtastvorgang des Druckkopfs, wenn der Druck in der zweiten Abtastbetriebsart erfolgt.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und weiterhin umfassend eine Beurteilungseinrichtung zum Beurteilen der Eigenschaften eines durch die Vorrichtung zu druckenden Bilds.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Auswahleinrichtung in Abhängigkeit der Ausgabe der Beurteilungseinrichtung zwischen der ersten und zweiten Abtastbetriebsart auswählt.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Beurteilungseinrichtung beurteilt, ob es sich bei dem Bild um eine Schriftzeicheninformation handelt, oder nicht.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Auswahleinrichtung die erste Abtastbetriebsart wählt, wenn die Beurteilungseinrichtung beurteilt, daß die Bilddaten ein Schriftzeichenbild darstellen.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Beurteilungseinrichtung beurteilt, ob die Bilddaten eine Dichte unterhalb eines vorbestimmten Werts aufweisen, oder nicht.

9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Auswahleinrichtung die zweite Abtastbetriebsart wählt, wenn die Beurteilungseinrichtung beurteilt, daß die Bilddichte geringer als der vorbestimmte Wert ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, weiterhin umfassend eine Leseeinrichtung (23, 24, 25) zum Lesen eines durch die Aufzeichnungselemente aufzuzeichnenden Bilds, wobei die Beurteilungseinrichtung die Eigenschaften des durch die Leseeinrichtung gelesenen Bilds beurteilt.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Lesegeschwindigkeit der Leseeinrichtung höher ist, wenn der Lesevorgang zum Zwecke der Beurteilung durch die Beurteilungsvorrichtung erfolgt, als wenn der Lesevorgang für die Aufzeichnung durch die Druckelemente erfolgt.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei die Beurteilungseinrichtung die Eigenschaften des Bilds in einer zu dem vorgeschriebenen Bereich äquivalenten Einheit beurteilt, bevor die Leseeinrichtung das Bild zum Drucken des Bilds liest.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, wobei die Beurteilungseinrichtung die Eigenschaften des Bilds in einer einem Bildraster entsprechenden Einheit beurteilt, bevor die Leseeinrichtung das Bild liest.

14. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei die Bildaufzeichnungsvorrichtung in einem mit einem Hostcomputer verbundenen Drucker eingesetzt ist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Auswahleinrichtung die Betriebsarten im Ansprechen auf eine Anweisung des Hostcomputers auswählt.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Bildaufzeichnungsvorrichtung in einer Faksimilevorrichtung mit Übertragungsfunktion eingesetzt ist.

17. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, wobei der Aufzeichnungsteil oder Druckkopf ein Tintenstrahlkopf ist, und die Vielzahl von Druckelementen eine Vielzahl von Tintenausstoßdüsen enthalten.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei jedes Druckelement einen Wärmeenergiewandler zum Ausstoßen von Tinte über seine zugeordnete Düse enthält.

19. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche und weiterhin umfassend eine Leseeinrichtung (23, 24, 25) mit einem photoelektrischen Abtaster zum Abtasten und Lesen eines Vorlagenbilds, um ein dem abgetasteten Bild entsprechendes elektrisches Signal zu erzeugen; und

eine Signalverarbeitungseinrichtung (301, 306) zum Erzeugen von Bilddaten aus dem durch die Leseeinrichtung erzeugten Signal.

20. Verfahren zum Aufzeichen eines Bilds im Ansprechen auf Bilddaten unter Verwendung eines Aufzeichnungsteils mit einem Druckkopf (2a) mit einer Gruppe von Druckelementen, von denen jedes das Drucken eines Punkts auf ein Aufzeichnungsmedium ermöglicht,

gekennzeichnet durch

Erzeugen (2a, 401, 408) eines Bilds eines vorgeschriebenen Bereichs durch Veranlassen einer Hauptabtastung in einer von der Ausrichtung der Aufzeichnungselemente verschiedenen Richtung durch den Aufzeichnungsteil, wobei die Bilderzeugungseinrichtung eine erste Abtastbetriebsart aufweist zum Erzeugen des Bilds des vorgeschriebenen Bereichs durch einen einzelnen Abtastvorgang des Aufzeichnungsteils, und eine zweite Abtastbetriebsart zum Erzeugen des Bilds eines dem vorgeschriebenen Bereich entsprechenden Bereichs durch eine Vielzahl komplementärer Abtastvorgänge durch unterschiedliche Aufzeichnungselemente des Aufzeichnungsteils;

Auswählen zwischen der ersten und zweiten Abtastbetriebsart; und

Aufteilen der Druckelemente in dem Druckkopf in eine Vielzahl von Blöcken, wenn die Vorrichtung in der zweiten Abtastbetriebsart druckt; und

Steuern des Betriebs der Druckelemente während der zweiten Aufzeichnungsbetriebsart derart, daß während jedem der Vielzahl von Abtastvorgängen ein anderer Block der Druckelemente zum Drucken aktiviert wird, bis jeder Block einen Abtastvorgang über den dem Druck während einem einzelnen Abtastvorgang in der ersten Abtastbetriebsart entsprechenden Bereich durchgeführt hat; und daß gedruckte Punkte in der Hauptabtastrichtung Nachbarpunkte eines Druckelements eines anderen Blocks aufweisen.

21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die in der zweiten Betriebsart in der Hauptabtastrichtung gedruckten Punkte entsprechend dem Faktor der Blöcke übersprungen werden.

22. Verfahren nach Anspruch 20 und weiterhin umfassend Befördern des Druckmediums in einer Nebenabtastrichtung um eine der Breite eines jeden Blocks entsprechende Strecke für jeden Abtastvorgang des Druckkopfs, wenn der Druck in der zweiten Abtastbetriebsart erfolgt.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 22 und weiterhin umfassend Beurteilen der Eigenschaften eines durch die Vorrichtung zu druckenden Bilds, und Auswählen zwischen der ersten und zweiten Abtastbetriebsart in Abhängigkeit der Ausgabe der Beurteilungseinrichtung.

24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei die Beurteilungseinrichtung beurteilt, ob es sich bei dem Bild um eine Schriftzeicheninformation handelt, oder nicht, und die Auswahleinrichtung die erste Abtastbetriebsart wählt, wenn die Beurteilungseinrichtung beurteilt, daß die Bilddaten ein Schriftzeichenbild darstellen.

25. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 23, wobei die Beurteilungseinrichtung beurteilt, ob die Bilddaten eine Dichte unterhalb eines vorbestimmten Werts aufweisen, oder nicht.

26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei die Auswahleinrichtung die zweite Abtastbetriebsart wählt, wenn die Beurteilungseinrichtung beurteilt, daß die Bilddichte geringer als der vorbestimmte Wert ist.

27. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 bis 26, wobei jedes Druckelement Tinte zum Erzeugen eines Punkts unter Verwendung von Wärmeenergie ausstößt.







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