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Dokumentenidentifikation DE69407825T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0609778
Titel Zählerschaltung zum Betreiben einer Quarzuhr mit Zeitrückstellung durch "Einzelberührung" oder durch "schnelle" elektrische Zeitrückstellung
Anmelder SGS-Thomson Microelectronics S.r.l., Agrate Brianza, Mailand/Milano, IT;
Magneti Marelli S.p.A., Mailand/Milano, IT
Erfinder Lombreschi, Giampaolo, I-10151 Torino, IT;
Brambilla, Massimiliano, I-20099 Sesto San Giovanni (Milano), IT
Vertreter Stoffregen, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 63450 Hanau
DE-Aktenzeichen 69407825
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 28.01.1994
EP-Aktenzeichen 941012312
EP-Offenlegungsdatum 10.08.1994
EP date of grant 14.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse G04C 3/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltung zur Steuerung von Uhren, wie elektronische Quarzuhren. Die Schaltung auf der die Erfindung basiert, ist aus dem Bedarf an einer Schaltung abgeleitet, die eine Folge von Impulsen zur Steuerung des Motors einer Quarzuhr erzeugen kann, die die Zeit in analoger Weise (mit Zeiger) anzeigt.

Schaltungen der oben erwähnten Art zur Erzeugung einer Folge von Impulsen zur Steuerung des Motors einer analogen Quarzuhr, entsprechend dem Stand der Technik, sind z.B. in der US 4 261 048 A, GB 2 079 012 A und US 4 150 536 A beschrieben.

Die Motoren, die in der Produktion solcher Uhren verwendet werden, können eine Bewegung durchführen, wann immer der Stromfluß durch eine Wicklung invertiert wird.

Figur 1 zeigt ein typisches Schaltbiid für einen solchen Motor, bei dem MOS Transistoren verwendet sind.

Figur 2 zeigt die für eine korrekte Betriebsweise erforderliche Schwingungsform im Falle, daß die Bewegung eines Minutenzeigers gesteuert werden soll. Die Schwingungsform ist tür zwei logische Signale SN1 und SN2 angegeben. Wie ersichtlich ist, haben die Impulse t1 beider Signale SN1 und SN2 Rechteck-Form mit einem hohen logischen Pegel ("1") und einer Dauer von 125ms und sind von einem Intervall t2 mit einem logischen Pegel ("0") und einer Dauer von 30 Sekunden voneinander getrennt. Die beiden Signale SN1 und SN2 werden zu zwei Steueranschlüssen S1 bzw. S2 gesandt. Wie ersichtlich ist, erfolgt die Umkehr der Stromrichtung alle 60 Sekunden, insbesondere wenn:

- S1 = 0 und 32 = 0 die Wicklung ist kurzgeschlossen und es ist keine Bewegung möglich;

- S1 = 1 und S2 = 0 eine Diagonale ist aktiviert und daher wird der Zeiger um eine Minute vorgerückt;

- S1 = 0 und S2 = 1 die zweite Diagonale ist aktiviert,

mit der folgenden Umkehr der Stromrichtung in der Wicklung ist es dann möglich, den Zeiger um eine weitere Minute weiterzubewegen.

Das Vorhandensein von dualen Impulsen ist bei kraftfahrtechnischen Anwendungen erforderlich, um die Bewegung des Zeigers unter Bedingungen mit einer Versorgung mit niedriger Spannung, wie sie in der Startphase gegeben sind, sicherzustellen.

Unter Bedingungen mit normalem Betrieb, erzeugen die zweiten Impulse keine Bewegung, da keine Umkehr der Stromrichtung auftritt, im Gegenteil, die zweiten Impulse ersetzen die ersten Impulse unter den oben erwähnten Niedrigspannungsbedingungen.

Die "Eine-Berührung" - Art der Einstellung der Zeit wird durch Aktivierung eines Druckknopfes (nicht dargestellt) ausgeführt; zu jeder Zeit, zu der der Druckknopf gedrückt ist, was zu einem niedrigen logischen Pegel an einem PULSE Eingang (PULSE = 0) führt und die Umkehr der Stromrichtung in der Wicklung sicherstellt, so daß der Zeiger um eine Minute vorrückt. Wenn der Druckknopf für mehr als eine Sekunde betätigt wird, so wird die Schnell-Zeit-Einstellphase durchgeführt, in der eine Folge von Impulsen mit einer Periode von 100ms an den Ausgängen freigegeben wird.

Figur 3 zeigt die Schwingungsform bezüglich der Zeit-Einstellphase. Unter der Voraussetzung, daß der letzte Impuls während des Normalbetriebes zum Ausgang 32 gesandt wurde, so bewirkt die Betätigung des Druckknopfes, daß der Ausgang 31 aktiviert wird.

Nach dem Stand der Technik umfassen Schaltungen, die zur Lösung des oben erwähnten Problems verwendet werden, zwischengeschaltete Kontakte, deren Implementierung durch auf jede einzelne Funktion bezogene Wahrheitstabellen erreicht wird. Da 4 Impulse mit einer Dauer von 125ms und in 30 Sekunden Intervallen von einem 32 Hz Taktgeber erzeugt werden, müssen die folgenden Operationen durchgeführt werden:

- Zählen von 960 Taktperioden für die ersten 30 Sekunden;

- Zählen von 1920 Taktperioden für ein Zeitintervall von 60 Sekunden vom ersten Impuls;

- Zurückstellen auf Null und abermaliges Zählen von 960 und 1920, wobei berücksichtigt werden muß, daß die zwei aufeinanderfolgenden Impulse zu anderen Ausgängen gerichtet sein müssen.

Für die Zeit-Einstell-Phase wird ein Zähler, der die Funktion hat, die Dauer der Betätigung des Druckknopfes zu prüfen, und zwei Zähler verwendet, die die einzelnen Impulse für die "Langsam"-Einstellung der Zeit und die Folge von Impulsen für die "Schnell"-Zeiteinstellungsphase erzeugen.

Ziel der gegenständlichen Erfindung ist es, eine Schaltung vorzuschlagen, die die Folge von Steuerimpulsen während der verschiedenen Betriebsphasen erzeugen kann, die in den Figuren 2 und 3 dargestellt sind, und bei der ein einzelner Zähler verwendet ist, um so die Komplexität und die Kosten der Schaltung zu reduzieren.

Gemäß der Erfindung wird dieses Ziel durch eine Schaltung erreicht, die die in den folgenden Ansprüchen spezifizierten Charakteristika aufweist.

Im Besonderen optimiert die Lösung nach der Erfindung die Größe der Terme von Silizium-Bereichen in einer integrierten Schaltung, die einen einzigen 11-Bit Zähler für den Normalbetrieb und für die Eine-Berührung-Zeiteinstellphase und führt weiters die Funktion der Überwachung der Dauer der Betätigung des Druckknopfes aus.

Weitere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden klarer durch die folgende detaillierte Beschreibung, die mit Bezug auf die beigeschlossenen Zeichnungen erfolgt, die lediglich als nicht einschränkende Beispiele vorgesehen sind, in denen die

- Figuren 1, 2 und 3, die bereits mit Bezug auf den Stand der Technik beschrieben wurden;

- Figur 4 ein schematisches Blockschaltbild einer Ausführungsform einer Schaltung nach der vorliegenden Erfindung; und

- Fig. 5 ein schematisches Blockschaltbild eines Teiles der in der Figur 4 dargestellten Schaltung zeigen.

Eine Ausführungsform der Schaltung nach der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die Figuren 4 und 5 beschrieben.

Die Schaltung empfängt drei Signale an ihrem Eingang:

- ein Signal CLOCK, z.B. mit einer Frequenz von 4MHz;

- ein Signal RESET, und

- ein Signal PULSE.

Das Signal CLOCK gelangt zu einem Modul, der als FREQ-DTV bekannt ist, und der ein asynchroner Frequenzteiler ist, der zwei Signale mit Frequenzen von 1024Hz und 32Hz, die in anderen Bereichen der Schaltung verwendet werden, aus der Frequenz CLOCK erzeugt, die durch einen externen Quarz Oszillator erzeugt wird, z.B. aus 2²²Hz (4, 194812MHz).

Der Modul, bekannt als der COUNTER-50M, umfaßt einen Zähler COUNTER, der mit der fallenden Flanke des 1024Hz Signals synchronisiert ist, das einen permanenten Zyklus von 51 Perioden aufweist. Der Modul erzeugt ein Signal, bezeichnet als SX, das sich auf einen hohen logischen Pegel für 50ms (50/1024 Sekunden) und auf einen niedrigen logischen Pegel für 1ms (1/1024 Sekunden) befindet und das Basissignal für die Schnell-Zeiteinstell-Impulse darstellt. Innerhalb des Moduls befindet sich weiters ein Multiplexer MUX, der das Signal SX abwechselnd zu dem Ausgang SX1 oder SX2 leitet.

Ein als QSX bezeichnetes Signal wird durch den Multiplexer MUX erzeugt, dessen logischer Wert durch den vorher aktivierten Ausgang SX1 oder SX2 bestimmt ist; diese Information wird zum Aktualisieren einer Datenverarbeitungsschaltung, die als SELECT-OUT 125 bezeichnet ist und noch beschrieben wird.

Ein als OUTPUT-MUX bezeichneter Modul ist ein Multiplexer, der als Funktion eines Signals SECS, die beiden Schnell- Zeiteinstellungssignale SX (50 Sekunden) und den normalen Betrieb mit Langsam-Zeiteinstellsignalen SN (125ms) an zwei Ausgänge S1 und S2 der Schaltung legt.

Der Modul COUNTER-11Bit, der die Signale PULSE, RESET, QSX und 32Hz empfängt und bereits weiter oben beschrieben wurde, umfaßt weiters einige Submodule an seinem Eingang und wird nun detaillierter mit Bezug auf die Figur 5 beschrieben.

Der als CNT-11Bit bezeichnete Submodul ist ein Synchronzähler mit einem 60-Sekunden Zyklus und arbeitet auf der Basis des 32Hz Signals. Er erzeugt die folgenden Signale:

- SN, aktiviert auf logisch hoch, für 125ms (4/32 Sekunden) jede 30 Sekunden: 4/32 Sekunden und (4/32 + 30) Sekunden vom Beginn des 60 Sekunden Zyklus an, es ist ein Basissignal für die 125ms Impulse, sowohl während des Normalbetriebes, wie auch während der Langsam- Zeiteinstellung;

- SEC, aktiviert auf logisch nieder zwischen einer und zwei Sekunden nach dem Beginn des Zyklusses, es ist ein Signal, das die für den Übergang zur Schnell-Zeiteinstellung notwendige Information bereitstellt;

- INIB, aktiviert auf logisch niedrig für die ersten 7/32 Sekunden eines Zyklusses, es dient zur Verhinderung der Beeinflussung des Multiplexens der Ausgänge durch eine Betätigung des Zeiteinstellungs-Druckknopfes während ein SN Kommando im Entstehen begriffen ist; und

- AGG, aktiviert auf einem niedrigen logischen Pegel für die ersten 1/32 Sekunden eines Zyklusses, ermöglicht die Bestimmung der Ausgänge 31 und 32 des Siognals SN, die während des normalen Betriebes aktualisiert werden.

Der PULSE-RH Submodul ist eine Datenverarbeitungsschaltung ("finite state machine"), die mit der fallenden Flanke des 32Hz Signals synchronisiert ist, welcher von der Betätigung des Druckknopfes zur Einstellung der Zeit (PULSE Signal ist auf logisch niedrig gebracht) an, wobei vorausgesetzt ist, daß INHIB nicht aktiviert ist, die folgenden Signale erzeugt:

- IMP, aktiviert auf logisch niedrig für 31,25ms (1/32 Sekunden) wenn die Betätigung des Druckknopfes 62,5ms nach dem durch die fallende Flanke erfaßten 32Hz Signal bestätigt wurde, und ist eine der Komponenten, die zur Rückstellung des CNT-11Bit Submoduls führen;

- PTEMP, wird zur selben Zeit wie das IMP Signal auf logisch niedrig gebracht, verbleibt auf Null für die gesamte Dauer des Drucks auf den Druckknopf.

Ein Loslassen des Druckknopfes stellt den PULSE-RH Submodul zurück.

Als eine Funktion der Signale SEC und FTEMP und der abfallenden Stirn des Signals SX erzeugt der Submodul ABILIT-50M die folgenden Signale:

- SECS, aktiviert auf logisch hoch in Übereinstimmung mit der fallenden Flanke des Signals SX wenn der Druckknopf für mehr als eine Sekunde betätigt ist, es ist ein Signal, das die Freigabe der Impulse des Signals SX (50ms) am Ausgang des Multiplexers OUTPUT-MUX erlaubt, der SX1 und SX2 abgibt.

- RFROV, aktiviert auf logisch niedrig zwischen dem Zeitpunkt, in dem das Signal PTEMP auf logisch hoch zurückkehrt und dem Zeitpunkt, in dem das Signal SECS auf logisch niedrig zurückkehrt Das RFROV Signal (Zurücksetzung der Schnell-Zeiteinstellung) ist eine der Komponenten des Rücksetzsignales des Submoduls CNT- 11Bit. Dieses Signal trägt zum Aktualisieren der Richtung der Impulse SN zum Signal SN1 oder SN2 bei.

Der Impuls SN wird unten mit SN&sub1; oder SN&sub2; bezeichnet, je nach dem ob es zum Signal (oder Ausgang) SN1 bzw. SN2 gesandt wird.

Als eine Folge der Signale QSX, RFROV, AGG steuert der Submodul SELECT-OUT125 das Signal SN zum richtigen Ausgang (SN1 oder SN2). Das Multiplexen ist mit der fallenden Flanke des 32Hz Signals synchronisiert, was sicherstellt, daß alle der vorgenannten Steuersignale stabilisiert werden.

Ein Submodul RESET-11Bit ist ein UND-Gatter mit vier Eingängen:

- RESET (Einstellung für die Einschaltung der Schaltung, ("Power on")

- IMP (Einstellung für Langsam-Zeiteinstellung);

- RFROV (Einstellung für Schnell-Zeiteinstellung); und PULSE.

An dem Ausgang ist ein Signal, R-11Bit, für die Rückstellung des Submoduls CNT-11Bit.

Mit Bezug auf die obigen Ausführungen, hat der Submodul CNT- 11Bit einen 60 Sekunden Zyklus vom 32Hz Signal (T = 31,25ms), während dem ein Impuls (auf dem Signal SN) für eine Dauer von 125ms alle 30 Sekunden erzeugt wird, und, bevor der folgende Zyklus beginnt, ein Signal AGG erzeugt wird, das den Bestimmungsort für das Signal SN an den Ausgängen S1 oder 32 aktualisiert.

In der Praxis wird das Beschriebene durch einen 11-Bit Zähler ausgeführt, wobei statt bis 2048 zu zählen, 1920 positive Übergänge des 32Hz Synchronsignals (60s/31,25ms) gezählt werden. Die Impulse werden in Übereinstimmung mit dem Beginn eines Zyklusses und wenn 960 Synchronsignal-Übergänge gezählt wurden (305/31,25ms) erzeugt. Die Impulse, die sich auf 60Sekunden beziehen, entsprechen dem ersten Impuls des folgenden Zyklusses.

Das Decodieren der Ausgänge zur Erzeugung der Impulse SN wird nun beschrieben, wobei SN&sub2; jene Impulse bezeichnet, die in Übereinstimmung mit der Anfangsphase des Zyklusses erzeugt werden und SN&sub1; jene Impulse bezeichnet, die sich auf das Verstreichen von 30Sekunden nach dem Beginn des Zyklusses beziehen. Um die logische Struktur zur Durchführung dieser Funktion zu optimieren, wird es als zweckmäßig betrachtet den Zähler nicht von Null aus zu starten, wenn "Power on" eingestellt wird.

Status der Ausgänge bei Einstellung:

Das Dekodieren des Signals AGG, welches das Signal zur Freigabe der Aktualisierung der Richtung der Impulse SN zu den Ausgängen SN1 oder SN2 ist, zeigt, daß es nur während des Normalbetriebs aktiv ist. Tatsächlich, wenn Druck auf den Zeiteinstellknopf ausgeübt wird, so wird der CNT-11Bit rückgestellt und diesere wird die Dekodier-Konfiguration des AGG sperren (vgl. den Status der Ausgänge, wenn "Power-on" eingestellt ist). In diesem Fall ist das Signal, das SN an den entsprechenden Ausgang legt, QSX.

Das Signal SEC, auf logisch niedrig zwischen 1 und 2 Sekunden vom Beginn des Zyklusses an, ist das Signal, das die Anzeige zum Übergang zur Schnell-Zeiteinstellung bereitstellt. Die Dekodierung ist durch die folgende Beziehung gegeben:

die dem Status der Ausgängeentsprtcht, wenn der Submodul CNT- 11Bit 32 Übergänge des Synchronsignals gezählt hat.

Das Signal SEC wird aktiviert in Übereinstimmung mit dem Schalten des Ausganges Q&sub5;, was einer Frequenz von 0,5Hz entspricht; es ist zu beachten, daß, im Normalbetrieb, das Signal SEC 125ms vor 1 Sekunde auf logisch niedrig wechselt, was eintritt wenn, während der Einstellung des Zählers auf 00000000011 statt auf 00000000000 zurückgesetzt wird. Dies ist nicht wichtig, da das Signal SEC im Kontext mit der Zeiteinstellung arbeitet, bei der der Zeitpunkt des Starts der Zählung der "Sekunde" mit dem Zeitpunkt, zu dem der Druckknopf gedrückt wird, zusammenfällt.

Das Signal INIB ist auf logisch niedrig für die ersten 7/32 Sekunden eines Zyklusses aktiviert und wechselt dann auf logisch hoch in Übereinstimmung mit dem achten Übergang des Synchronsignals (00000000100) aus dem es erhalten wurde.

Um diese Funktion in einer Schaltung zu erfüllen, genügt es ein NAND-Gatter mit zwei Eingängen vorzusehen, da die Dekodierung die Ausgänge der beiden UND-Gatter mit vier Eingängen verwendet, die auch für die Erzeugung der Impulse SN&sub1; und SN&sub2; verwendet werden.

Die Aufgabe dieses Signals ist es, eine Auswirkung auf die Zeiteinstellung bei Übereinstimmung einer möglichen Betätigung des Druckknopfes mit der Zeitspanne vom Beginn der Aktivierung des Signals AGG (drei Perioden vor dem Beginn des neuen Zyklusses) bis der Impuls SN, der dem Signal AGG folgt, beendet ist, zu verhindern. Dieser Betrieb ist notwendig, da die Betätigung des Druckknopfes die Rückstellung des Submoduls CNT-11Bit und das Aktualisieren der Adresse des Impulses SN umfaßt; wenn dies nach dem Aktualisieren des Signals AGG erfolgt, tritt ein weiteres Aktualisieren auf, das den Multiplexer in den Zustand vor dem AGG zurückstellt und der Impuls wird zu einem falschen Ausgang gelegt.

Der Submodul SLECT-OUT125 führt die Funktion eines Multiplexers aus, der das Signal SN abwechselnd an die Ausgänge SN1 und SN2 legt. Wenn das Ausgangssignal QMUX erhalten wurde, wobei dessen Wert durch den vorher aktivierten Ausgang SN1 oder SN2 charakterisiert ist, ist dieses Signal mit der steigenden Flanke des 32Hz Signals synchronisiert. Die folgende logische Tabelle wurde für die Erzeugung dieses Submoduls adaptiert:

Während des Normalbetriebs werden die 125ms Impulse SN an den entsprechenden Ausgang des Multiplexers gelegt, der auch während der Schnell-Zeiteinstellphase durch das Signal QSX aktualisiert wird, so daß die Impulse SN, welche vorhanden sind, wenn das Signal RFROV den Submodul CNT-11Bit am Ende der "Schnell"-Zeiteinstellphase rückstellt, an den richtigen Ausgang gelegt werden.

Wenn daher z.B. der letzte Impuls Ausgang von einer "Schnell"-Zeiteinstellphase an den Ausgang 31 gelegt wurde (QSX = 1), so soll der Impuls, der der Rückstellung des Submoduls CNT-11Bit entsprechen wird, an den Ausgang SN1 gelegt werden.

Zu diesem Zweck sind logische Schaltungen vorhanden, die durch Setzen und Rücksetzen eines Flip-Flops diese Funktion erfüllen, und ihren Ausgang während der "Schnell"-Zeiteinstellphase aktualisieren.

Die durchgeführte Funktion ist in der folgenden Tabelle dargestellt:

aus diesen wird erhalten:

wobei QSX die Sequenz von Impulsen bedeutet, die für die Schnell-Zeiteinstellphase verwendet werden, wogegen das Signal RFRCV das Signal bedeutet, das den Submodul CNT-11Bit am Ende der Schnell-Zeiteinstellphase rücksetzt.

Der Submodul ABILIT-50M ist im wesentlichen eine Datenverarbeitungsschaltung. Dieser Submodul gibt die Impulse SX1 und SX2 als eine Funktion der Signale SEC, PTEMP (Druck auf den "getakteten" Druckknopf der Anti-Rückkehr-Einrichtung) und der fallenden Flanke des SX frei.

Wenn der Zeit-Einstell Druckknopf für mehr als eine Sekunde gedrückt wird, so wird ein Signal SECS erzeugt, das auf logisch 1 aktiviert ist und es der Einrichtung ermöglicht unter Schnell-Zeiteinstell-Bedingungen zu arbeiten (eine Sequenz von Soms Impulsen an den Ausgängen)

Wenn der Druckknopf losgelassen wird, so wird das aktive Signal RFROV auf logisch niedrig zwischen dem Zeitpunkt, zu dem das Signal PTEMP auf logisch hoch zurückkehrt und dem Zeitpunkt erzeugt, zu dem das Signal SECS auf logisch niedrig zurückkehrt. Diese beiden Ereignisse folgen auf das Loslassen des Druckknopfes, doch ist das erste mit der fallenden Flanke des 32Hz Signals synchronisiert (das selbst von der ansteigenden Flanke des 1024Hz Signais kommt), wogegen das zweite, das die Folge davon ist, mit der fallenden Flanke des 1024Hz Signals synchronisiert ist, auf diese Weise sind mögliche "Spitzen" vermieden, die im Hinblick auf den Umstand, daß das Signal RFRCV eine der Komponenten des Signals ist, das den Hauptzähler des Submoduis CNT-11Bit rückstellt, die korrekte Funktion der Schaltung beeinträchtigen könnten.

Die "Zustandstabelle" und die logische Gleichung, die die oben beschriebene Funktion erfüllt, wird nun beschrieben. Zustand des normalen Betriebs PTEMP = 1

Zustand bei gedrücktem Druckknopf: PTEMP =

Der Submodul PULSE-RH ist eine Datenverarbeitungsschaltung, die mit der fallenden Flanke des 32Hz Signals synchronisiert ist. Dieser Submodul steuert das Signal IMP und PTEMP als eine Funktion des Status des Zeiteinstellungs-Druckknopfes (PULSE) und des Signals INIB.

Durch die Betätigung des Zeit-Einstell-Druckknopfes (PULSE = 0), wird, wenn es für eine Dauer zwischen 62,5 und 93,75ms (Anti-Rückkehrperiode des Druckknopfes) vorhanden ist und vorausgesetzt, daß das INIB Signal nicht aktiviert ist, wird das Signal PTEMP erzeugt("getakteter" Druckknopf) das die Betätigung des Druckknopfes nach der Anti-Rückkehrperiode bestätigt; dieses Signal verbleibt auf logisch niedrig bis der Druckknopf losgelassen ist.

Gleichzeitig mit dem Signal PTEMP wird das Signal IMP erzeugt, das normalerweise auf logisch hoch liegt und während dieser Phase für 31,25ms auf logisch niedrig gebracht wird, und daher der Submodul CNT-11Bit mit der folgenden Aktivierung des Impulses SN, der den Zeiger um eine Minute vorrückt, rückgesetzt wird.

Selbstverständlich können Merkmale des Aufbaus und Ausführungsformen im Hinblick auf das oben Beschriebene und Dargestellte in einem weiten Bereich variiert werden, ohne den Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, wenn das Prinzip der Erfindung dasselbe bleibt.


Anspruch[de]

1. Elektronische Schaltung zur selektiven Steuerung an entsprechenden Ausgängen (S1, S2) der Umkehr der Stromrichtung in einem Motor, der eine Uhr antreibt, dadurch gekemizeichnet, daß die Schaltung eine einzelnen 11-bit Submodul-Zähler mit:

- einer ersten Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) zur Bereitstellung erster Signale (SN1, SN2) zur Steuerung der Umkehr der Richtung des Stromes mit einer ersten Frequenz, entsprechend der normalen Takt-Betriebsrate, an den Ausgängen (S1, S2);

- einer zweiten Zähleranordnung (COUNTER-50M) zur Bereitstellung zweiter Signale (SX1, SX2) zur Steuerung der Umkehr der Richtung des Stromes mit einer zweiten Frequenz, die größer als die erste Frequenz ist, zur Durchführung einer Schnell-Einstellung der Uhrzeit, an den Ausgängen (S1, S2); und

- einem Multiplexer (OUTPUT-MUX) der zwischen der ersten und der zweiten Zähleranordnung und den Ausgängen (S1, S2) zwischengeschaltet ist und selektiv aktiviert werden kann, um die zweiten Steuersignale (SX1, SX2) statt der ersten Steuersignale (SN1, SN2) zur Einstellung der Uhrzeit den Ausgängen (S1, S2) zu übertragen,

umfaßt.

2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Pulssignal-Generatcr (FREQ-DIV) zur Erzeugung zumindest eines Zählsignales (1024Hz, 32Hz) mit einer vorbestimmten Frequenz umfaßt, und daß die erste Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) einen Zähler (CNT-11Bit)umfaßt, der synchron mit einer gegebenen Bitnummer, mit einem Betriebszyklus von einer gegebenen Länge und sensitiv auf das Zählsignal (32Hz) konfiguriert ist, um die folgenden Signale zu erzeugen:

- ein erstes Basissignal (SN) zur Erzeugung des ersten Steuersignales (SN1, SN2), welches Signal einen entsprechenden ersten aktiven Logikwert in ersten Intervallen mit einer gegebenen Dauer vom Beginn dieses Zyklusses annimmt;

- ein zweites Signal (SEC) welches einen entsprechenden zweiten aktiven Logikwert in einem zweiten vorbestimmten Intervall nach dem Beginn des Zyklusses annimmt, um die Schnell-Einstellung der Uhrzeit zu aktivieren;

- ein drittes Signal (INIB), welches einen entsprechenden dritten aktiven Logikwert am Beginn des Zyklusses annimmt, um ein Umschalten des Multiplexers (OUTPUT-MUX) in den Betriebszustand, in dem die zweiten Steuersignale (SX1, SX2) zu den Ausgängen (S1, S2) übertragen werden, während der übertragung der ersten Steuersignale (SN1, SN2) zu verhindem;

- ein viertes Signal (AGG), das einen entsprechenden vierten aktiven logischen Pegel zu Beginn des Zyklusses annimmt, um die Richtung des ersten Steuersignales (SN1, SN2) an den Ausgängen (S1, S2) zu aktualisieren.

3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zähleranordnung (CONTER-50M)

- einen weiteren Zähler (CCUNTER), der aus dem Zählsignal (1024Hz) von dem zumindest eines vorhanden ist, ein zweites Basissignal (SX) erzeugen kann; und

- einen weiteren Multiplexer (MUX), der die zweiten Steuersignale (SX1, SX2) aus dem zweiten Basissignal (SX), das das Basissignal (SX) an den beiden Ausgängen (SX1, SX2) der zweiten Zähleranordnung (COUNTER-50M) wechselt und ein Auswahlsignal (QSX) erzeugen kann, das den zuletzt benützten der beiden Ausgänge (SX1, SX2) anzeigt.

4. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) als Eingang ein Eingangssignal (PULSE) empfängt, das einen von einem Benutzer auf einen Druckknopf zur Einstellung der Zeit ausgeübten Druck anzeigt und einen Diskriminator (ABILIT- 50M) umfaßt, der selektiv die Regulierung der Zeit auf mindestens zwei verschiedenen Wegen aktivieren kann:

- einen langsameren Weg, der aktiviert wird, wenn ein Druck auf den Druckknopf ausgeübt wird; und

- einen schnelleren Weg, der aktiviert wird, wenn ein erstes Intervall von einer vorgegebenen Zeit für den gleichmäßigen Druck an dem Druckknopf überschritten ist

5. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) sequentielle Logik-Elemente (PULSE-RH) aufweist, die, wenn das drittes Signal (INHIB) einen inaktiven Logikwert annimmt, die folgenden Signale erzeugen können:

- ein fünftes Signal (IMP), das einen fünften niedrigen aktiven logischen Pegel für eine zweite vorbestimmte Zeitdauer annimmt, wenn der Durckknopf für zumindest eine dritte vorgegebene Zeitdauer gepreßt wurde; und

- ein sechstes Signal (PTEMP), das einen sechsten niedrigen aktiven logischen Pegel gleichzeitig mit dem fünften Signal (IMP) annimmt und diesen für die gesamte Dauer des Druckes auf den Druckknopf beibehält.

6. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Diskriminator (ABILIT-50M) folgend Signale erzeugen kann:

- ein siebentes Signal (SECS), das einen siebenten niedrigen aktiven Logikwert annimmt, wenn der kontinuierliche Druck auf den Druckknopf die erste vorgegebene Zeitdauer überschreitet; und

- ein achtes Signal (RFROV), das einen achten niedrigen aktiven Logikwert in einem Zeitintervall zwischen der Rückkehr des sechsten Signals (PTEMP) auf einen hohen Logikwert und der Rückkehr des siebenten Signals (SECS) auf einen niedrigen Logikwert annimmt.

7. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) einen ersten logischen verbinder (SELECT-0UT125) umfaßt, der das erste

Basissignal (SN) mit einem von zwei Ausgängen (SN1, SN2)

als Funktion des:

- Auswahlsignals (QSX)

- achten Signals (RFROV); und des

- vierten Signals (AGG) verbindet

8. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zähleranordnung (COUNTER-11Bit) einen zweiten logischen Verbinder (RESET-11Bit) umfaßt, der zur Erzeugung eines neunten Signals (R-11Bit) figuriert ist, das den synchronen Zähler (CNT-11Bit) zurückstellen kann als Funktion

- eines Rücksetzsignals (RESET) durch die Wirkung des Anlegens an die Schaltung;

- des fünften Signals (IMP);

- des achten Signals (RFROV); und

- des Eingangssignals (PULSE)

9. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Syrichronzähler (CNT-11Bit) ein Zähler mit 11 Bits ist.

10. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Basissignal (SN) jede 3osekunden für eine kurze vorbestimmte Zeitdauer den ersten aktiven Logikwert annimmt.

11. Schaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite logische Verbinder (RESET-11Bit) ein logisches UND- Gatter mit vier Eingängen für die folgenden Signale umfaßt:

- das Rücksetzsignal (RESET)

- das fünfte Signal (IMP);

- das achte Signal (RFROV); und

- das Eingangssignal (PULSE).

12. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der 11-Bit Zähler (CNT-11Bit) alle 960 Perioden des Zählsignals (1024Hz), von dem mindestens eines vorhanden ist, auf sein erstes Basissignal (SN) einen Impuls (SN&sub1;,SN&sub2;) erzeugt.

13. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß

- wenn der 11-Bit Zähler (CNT-11Bit) zurückgesetzt ist, seine Ausgänge die folgende Konfiguration aufweisen:

Q&sub1;&sub0; bedeutet das höchstwertigste Bit Q&sub0; das geringstwertigste Bit; und

- aus der obigen Konfiguration erzeugt der Zähler (CNT- 11Bit) die Impulse (SN1, SN2) wenn die folgende Konfigurationen erreicht sind:

wenn die Konfiguration c) erreicht ist, so wird die Auswahl des Ausganges (SN&sub1;, SN&sub2;), zu dem die Impulse (SN1, SN2) gelangen, durch das vierte Signal (AGG) gewechselt und der 11-Bit Zähler (CNT-11Bit) zurückgesetzt.

14. Schaltung nach Anspruch 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Signal (SEC) entsprechend der folgenden logischen Funktion erzeugt wird:

SEC = (Q&sub1;&sub0; Q&sub9; Q&sub8;) (Q&sub7; Q&sub6; Q&sub5;)

15. Schaltung nach Anspruch 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Signal (INIB) entsprechend der folgenden logischen Funktion erzeugt wird:

INHIB = (Q&sub1;&sub0; Q&sub9; Q&sub8; Q&sub7;) (Q&sub6; Q&sub5; Q&sub4; Q&sub3;)

16. Schaltung nach Anspruch 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Signal (AGG) entsprechend der folgenden logischen Funktion erzeugt wird:

AGG = (Q&sub7; Q&sub8; Q&sub9; Q&sub1;&sub0;

17. Schaltung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste logischen Verbinder (SELECT-OUT125) das erste Basissignal (SN) mit einem der zwei Ausgänge (SN1, SN2) nach dem folgenden Schema verbindet:

dabei ist Qn der aktuelle Ausgang des ersten logischen Verbinders (SELECT-0UT125) und Qn+1, konizidierend mit OUT, der zukünftige Ausgang.







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