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Dokumentenidentifikation DE69407891T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0638675
Titel Heizgerät mit Zwirnstoppeinrichtung
Anmelder Teijin Seiki Co. Ltd., Osaka, JP
Erfinder Sugioka, Takami, c/o Teijin Seiki Co., Ltd., Matsuyama-shi, Ehime-ken, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Wuesthoff & Wuesthoff, 81541 München
DE-Aktenzeichen 69407891
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.08.1994
EP-Aktenzeichen 941123630
EP-Offenlegungsdatum 15.02.1995
EP date of grant 14.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse D02G 1/02
IPC-Nebenklasse D02J 13/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strecktexturiervorrichtung für ein synthetisches Garn beispielsweise aus Polyester oder Polyamid. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Strecktexturiervorrichtung für ein teilverstrecktes Garn (partially oriented yarn - POY) oder ein unverstrecktes Garn (undrawn yarn UD-Garn) aus einem solchen synthetischen Garn mit einer hohen Geschwindigkeit über 400 m/min.

Bei einer herkömmlichen Strecktexturiervorrichtung ist eine Falschdrahteinrichtung nach einer Heizeinrichtung, eine Drall-Stoppeinrichtung zum Stoppen des zurücklaufenden von der Falschdrahteinrichtung aufgebrachten Dralis in stromaufwärtiger Richtung bis vor die Heizeinrichtung in der Nähe des Eintritts in die Heizeinrichtung angeordnet, und ein Lager der Drall-Stoppeinrichtung ist ein Kugel-Rollenlager. Das laufende Garn wird um die Drall-Stoppeinrichtung gelegt, um diese in Drehung zu versetzen.

Bei einer anderen herkömmlichen Strecktexturiervorrichtung, wie sie in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. Sho 59-73378 beschrieben ist, ist eine einzige Heizeinrichtung in einer Strecktexturierzone angeordnet, und eine Drall-Stoppführung ist vor der Heizeinrichtung, d.h. am Einlaß der Heizeinrichtung, angeordnet. Auf diese Weise wird ein Garn verstreckt und mit Falschdraht beaufschlagt, während es teilweise mit der Garnregelführung in Berührung ist, die in einer einzigen Heizeinrichtung in einer Garntexturierzone angeordnet ist.

Seit kurzem wird die Garntexturiergeschwindigkeit immer höher, während die Dicke des zu texturierenden Garns immer geringer wird.

Dies hat zur Folge, daß bei Anordnung der Drall-Stoppeinrichtung in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung der Viskositätswiderstand des Schmiermittels im Lager der Drall-Stoppeinrichtung bzw. die Wälzreibung des Wälzlagers mit zunehmender Texturiergeschwindigkeit rasch ansteigt. Aufgrund dessen entstehen solche Probleme, wie sie nachstehend beschrieben sind.

Bei einem in Fig. 11 dargestellten Beispiel wird bei einem Polyestergarn, dessen Stärke 15 Denier beträgt, das gestreckt und mit Falschdraht versehen wird, die Spannung im Garn vor der Drall-Stoppeinrichtung (im linken Abschnitt von Fig. 11 dargestellt) außerordentlich gering, da der Rollwiderstand der Drall-Stoppeinrichtung im Vergleich zur Spannung des texturierten Garns hoch ist (z.B. beträgt der Rollwiderstand einer Walze mit einem Durchmesser von 30 mm etwa 4 bis 5 g). Dadurch wird der Garndurchgang an einer Stelle vor der Drall- Stoppeinrichtung ungleichmäßig, oder das Garn verwickelt sich um eine Lieferwalze, die vor der Drall-Stoppeinrichtung angeordnet ist, wodurch die Betriebsbedingungen instabil werden.

Wird die Spannung des zu texturierenden Garns erhöht, um das oben beschriebene Verwickeln des Garns zu verhindern, wird die Spannung in dem am Einlaß der Heizeinrichtung befindlichen Garn ungefähr gleich oder höher als eine Streckspannung, die auf Basis der Garntemperatur im Bereich um den Einlaß der Heizeinrichtung bestimmt wird. Somit kann der Streckpunkt im Garndurchgang, wo das Strecken des Garns stattfindet, entlang dem Garndurchgang im Bereich des Eintritts der Heizeinrichtung schwanken. Des weiteren kann entsprechend der Schwankung des Streckpunktes die Qualität des erhaltenen texturierten Garns beeinträchtigt und die Färbbarkeit ungleichmäßig werden.

Da des weiteren bei dem in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. Sho 59-73378 offengelegten Stand der Technik eine Drall-Stoppführung vor der Heizeinrichtung angeordnet ist, läuft der von der Falschdrahteinrichtung erteilte Drall entlang dem Garn durch die Heizeinrichtung zurück zur Drall- Stoppführung und erreicht den Streckpunkt oder einen Abschnitt in der Nähe des Streckpunktes. Im Ergebnis ist der Streckpunkt aufgrund des Drehmoments des Falschdrahts oder der Garnvibration instabil, und bei dem erhaltenen texturierten Garn ist ungleichmäßige Färbbarkeit festzustellen.

Darüber hinaus wird entsprechend einer herkömmlichen Technologie zum überwinden eines Schwellphänomens, d.h. einer extrem starken Vibration des Garns, das durch die nach der Heizeinrichtung angeordnete Falschdrahteinrichtung verursacht wird und im Garn vor der Falschdrahteinrichtung auftritt, die Spannung des Garns gegenüber einer Spannung, die im allgemeinen für die Falschdrahtoperation erforderlich ist, erhöht. Als Ergebnis ist die Spannung des Garns am Einlaß der Heizeinrichtung gleich hoch wie oder höher als eine der maximalen Streckspannung ungefähr entsprechende Spannung, die auf Basis der Temperatur des Garns am Einlaß der Heizeinrichtung bestimmt wird. Somit kann der Streckpunkt im Garndurchgang, wo das Strecken des Garns stattfindet, in einem sich in Längsrichtung erstreckenden Bereich entlang dem Garndurchgang im Bereich des Eintritts der Heizeinrichtung schwanken. Des weiteren kann entsprechend der Schwankung des Streckpunktes die Qualität des erhaltenen texturierten Garns beeinträchtigt und die Färbbarkeit ungleichmäßig werden.

Die obenbeschriebenen Phänomene sind insbesondere bei einem Garn geringer Stärke oder bei einem mit hoher Geschwindigkeit texturierten Garn, bei dem die Spannung zum Vermeiden des Schwellphänomens erhöht wird, erheblich.

Des weiteren sind entsprechend einer in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. Sho 59-73378 beschriebenen herkömmlichen Technologie die Ablenkwinkel, d.h. die Berührungswinkel, zwischen einer Vielzahl von Regelführungen und einem Garn im wesentlichen gleich. Die Neigung des Spannungsverlaufs zwischen dem Einlaß und dem Auslaß der Heizeinrichtung ist deshalb gering und der Streckpunkt dementsprechend instabil. Der Streckpunkt wird vor allem aufgrund der Anderung des von der Falschdrahteinrichtung hervorgerufenen Falschdraht- Drehmoments, der Garnvibration oder der Änderung der Garnspannung instabil. Der Streckpunkt kann sich somit entlang dem Garndurchgang in der Garnlaufrichtung verschieben, was bedeutet, daß sich der Streckpunkt entlang den Garnabschnitten mit verschiedenem Drall bewegt, was zu einer ungleichmäßigen Streckoperation und dementsprechend ungleichmäßiger Färbbarkeit führen kann.

Die US-A-3,803,674 beschreibt eine Vorrichtung zum Erhitzen von thermoplastischem Garn und mehrere Textilgarn-Verarbeitungsmaschinen, in denen diese Heizeinrichtung verwendet werden kann. Zu diesen Maschinen zählt eine Falschdrahtmaschine, eine Maschine, in der das Garn zuerst eine Falschdrahterteilung erfährt und dann zum Zweck des Erzeugens eines fixierten Garns nachbehandelt wird, sowie eine Maschine zur gleichzeitigen Falschdrahtgebung und der Nachbehandlung des Falschdrahtgarns. Die Nachbehandlungsstufe umfaßt ein Paar Lieferwalzen, die für eine Voreilung des Garns in der Weise sorgen, daß das auf der Oberfläche der nach den Lieferwalzen angeordneten Heizeinrichtung ankommende Garn teilweise entspannt ist.

Die US-A-3,782,091 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Texturieren von Garnen durch Falschdrahtgebung, wobei untexturiertes Garn vom Wickel des Herstellers abgezogen, durch eine Vorrichtung geführt und auf einer Garnaufnahmeeinrichtung aufgespult wird. Die Vorrichtung umfaßt eine Spannungsausgleichseinrichtung, eine elektrische Heizeinrichtung und eine Falschdrahteinrichtung. Eine Drall- Stoppeinrichtung ist nahe der stromabwärtigen Seite der Falschdrahteinrichtung angeordnet.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Strecktexturiervorrichtung bereitzustellen, mit der ein Garn mit geringer Stärke oder mit Filamenten mit niedriger Filament- Denierzahl bei hoher Geschwindigkeit texturiert werden kann und das erhaltene texturierte Garn frei ist von ungleichmäßiger Färbbarkeit und eine hohe Qualität hat.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Strecktexturiervorrichtung bereitzustellen, bei der der Streckpunkt eines Garns gegenüber dem Falschdraht-Drehmoment oder Garnvibration stabil ist, und mit der texturiertes Garn, das frei von ungleichmäßiger Färbbarkeit ist und eine hohe Qualität hat, durch eine Texturieroperation des Garns nach einer Streckoperation erhalten werden kann.

Die Erfindung ist durch den beiliegenden Anspruch 1 definiert.

Da die Drall-Stoppeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in der Heizeinrichtung angeordnet ist, kann das Garn in einem Abschnitt vor der Drall-Stoppeinrichtung der Streckoperation unterzogen werden, d.h. in einem Abschnitt, in dem das Garn frei von Drall ist, so daß die Streckoperation während der Drallgebung entfällt. Unterliegt also das Garn aufgrund des ungleichmäßigen Drehmoments des Falschdrahts im Garn oder Garnvibration Schwankungen, kann die Lage des Streckpunktes stabil sein. Demzufolge kann die Garnqualität des erhaltenen texturierten Garns verbessert werden.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden die obenbeschriebenen Aufgaben von einer Garnstrecktexturiervorrichtung zum Strecken und zur Falschdrahterteilung eines Garns gelöst, die eine an einer stromabwärtigen Stelle angeordnete Falschdrahteinrichtung, eine Heizeinrichtung, die das synthetische Garn ganz oder teilweise in einer berührungslosen Weise umgibt, entlang dem der von der Falschdrahteinrichtung erteilte Drall rückwärts läuft, um das Garn zu strecken und mit Falschdraht zu versehen, und eine Drall-Stoppeinrichtung, die um den Einlaß der Heizeinrichtung angeordnet ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lager der Drall-Stoppeinrichtung ein strömungsdynamisches Drucklager ist, so daß die Spannung des Garns am Einlaß der Heizeinrichtung ungefähr auf die Streckspannung des Garns oder niedriger als die Streckspannung eingestellt wird.

Des weiteren wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Garnstrecktexturiervorrichtung zum Strecken und zur Falschdrahterteilung eines Garns bereitgestellt, die eine an einer stromabwärtigen Stelle angeordnete Falschdrahteinrichtung, eine Heizeinrichtung, die das synthetische Garn ganz oder teilweise in einer berührungslosen Weise umgibt, entlang dem der von der Falschdrahteinrichtung erteilte Drall rückwärts läuft, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine widerstandsgebende Einrichtung aufweist, die in der Heizeinrichtung auf eine solche Weise angeordnet ist, daß die Spannung des Garns, das sich in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung befindet, geringer ist als die Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des sich in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung befindenden Garns bestimmt wird.

Außerdem stellt die vorliegende Erfindung eine Garnstrecktexturiervorrichtung bereit, die eine Heizeinrichtung zum Erhitzen eines laufenden Garns und eine nach der Heizeinrichtung angeordnete Falschdrahteinrichtung zur Drallgebung des Garns aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung eine Regeleinrichtung zum Stabilisieren einer Streckposition des Garns sowie eine einen hohen Widerstand erteilende Einrichtung aufweist, die beide in dieser angeordnet sind, und der von der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erteilte Garnwiderstand höher ist als der Garnwiderstand, den das Garn an einer Stelle in der Heizeinrichtung und nach der den hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erhält.

Schließlich stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Strecktexturieren eines synthetischen Garns in einer Strecktexturiervorrichtung bereit, die eine Heizeinrichtung und eine an einer Stelle nach der Heizeinrichtung angeordnete Falschdrahteinrichtung aufweist, wobei das Garn, entlang dem Drall von der Falschdrahteinrichtung erteilt wurde, durch die Heizeinrichtung läuft, die das Garn auf eine berührungslose Weise ganz oder teilweise umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Garnwiderstandselement an einer Stelle in der Heizeinrichtung und nach dem Einlaß der Heizeinrichtung in einem vorgegebenen Abstand entfernt vom Einlaß auf eine solche Weise angeordnet ist, daß die Spannung im Garn, das sich vor dem Widerstandselement befindet, geringer ist als die Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des den Einlaß der Heizeinrichtung und das Garnwiderstandselement passierenden Garns bestimmt wird, und die Spannung im Garn, das sich nach dem Widerstandselement befindet, höher ist als die Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des sich in der Nähe des Garnwiderstandselement befindenden Garns bestimmt wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung dienen die widerstandsgebende Einrichtung, die einen hohen Widerstand erteilende Einrichtung oder das Widerstandselement zum Verringern des Rücklaufens des von der Falschdrahteinrichtung erteilten Dralls, und gleichzeitig erzeugen sie eine Differenz der Garnspannung zwischen den davor oder danach befindlichen Garnen.

Die vorliegende Erfindung wird nunmehr detailliert unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, in denen einige Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt sind; es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Strecktexturiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Schnittansicht einer Heizeinrichtung;

Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. 2;

Fig. 4 eine Schnittansicht einer Drall-Stoppwalze;

Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Heizeinrichtung der vorliegenden Erfindung, in der (a) eine Schnittansicht, (b) und (c) Ansichten in Richtung des Pfeils B in Fig. 5(a) und (d) ein Teil einer Schnittansicht ähnlich der von Fig. 5(a) sind;

Fig. 6 eine Schnittansicht einer Heizeinrichtung eines weiteren Ausführungsbeispiels;

Fig. 7 eine schematische Seitenansicht einer anderen Strecktexturiervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 8 eine Schnittansicht der in Fig. 7 dargestellten Heizeinrichtung;

Fig. 9 ein Diagramm der vorliegenden Erfindung, das die Spannung eines Garns darstellt, das in einem Bereich von einer Stelle vor der Drall-Stoppführung zum Auslaß der Heizeinrichtung läuft, und die Spannung, bei der die Streckoperation möglich ist und die auf Basis der Temperatur des in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung befindlichen Garns bestimmt wird;

Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Drall-Stoppwalze;

Fig. 11 ein Diagramm der herkömmlichen Technologie, das die Spannung eines Garns darstellt, das in einem Bereich von einer Stelle vor der Drall-Stoppführung zum Auslaß der Heizeinrichtung läuft, und die Spannung, bei der die Streckoperation möglich ist und die auf Basis der Temperatur des in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung befindlichen Garns bestimmt wird;

Fig. 12 eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Heizeinrichtung der vorliegenden Erfindung;

Fig. 13 ein Diagramm der Temperatur eines durch eine Heizeinrichtung laufenden Garns;

Fig. 14 ein Diagramm der Spannung eines durch eine Heizeinrichtung laufenden Garns;

Fig. 15 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 8;

Fig. 16 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem (a) ein Aufriß und (b) eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in Fig. 16(a) ist;

Fig. 17 einen Aufriß eines weiteren Ausführungsbeispiels;

Fig. 18 einen Aufriß eines weiteren Ausführungsbeispiels; und

Fig. 19 eine Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels.

Nunmehr sei auf Fig. 1 verwiesen, in der ein Garn Y, bei dem es sich um ein teilverstrecktes Garn (POY) oder ein unverstrecktes Garn (UD-Garn) aus einem synthetischen Garn, wie beispielsweise Polyester oder Polyamid, handelt, mittels eines Paares Abziehwalzen 2a und 2b von einem Garnvorrat 1 abgezogen wird, und das Garn Y wird zwischen einer Zuführwalzeneinrichtung 30, die ein Paar Quetschwalzen umfaßt, und einer Lieferwalzeneinrichtung 6, die in ähnlicher Weise ein Paar Quetschwalzen umfaßt, verstreckt.

Zwischen der Zuführwalzeneinrichtung 30 und der Lieferwalzeneinrichtung 6 befinden sich eine L-förmige Heizeinrichtung, ein Paar Stabilisierungsführungen 4a und 4b, die nach der Heizeinrichtung 3 in einer umgekehrten L-Form angeordnet sind, und eine Falschdrahteinrichtung 5 zum Erteilen von Drall an das Garn Y. Die Stabilisierungsführungen 4a und 4b kühlen das von der Heizeinrichtung 3 erhitzte Garn Y. Die Falschdrahteinrichtung 5 kann ein herkömmlich bekannter Typ sein, beispielsweise ein Spindeltyp, ein Typ, der eine Vielzahl von Spindeln mit einer Vielzahl von Scheiben aufweist, usw.

Der von der Falschdrahteinrichtung 5 dem Garn Y erteilte Drall läuft entlang dem Garn Y stromaufwärts zurück und wird an der Heizeinrichtung 3 thermofixiert.

Falls erforderlich, ist ein zweiter Heizer 31 an einer Stelle nach der Lieferwalzeneinrichtung 6 angeordnet; der zweite Heizer kann in manchen Fällen entfallen. In einer Aufwickelvorrichtung, die eine Reibungswalze 7 und einen Bügel aufweist, wird das Garn Y zu einem Paket 8 aufgespult.

Nunmehr wird die Konstruktion der Heizeinrichtung 3 unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert. Die Heizeinrichtung 3 des dargestellten Ausführungsbeispiels hat eine L-Form, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Die Heizeinrichtung 3 weist ein Gehäuse 12 auf, das den L-förmigen Abschnitt umgibt, ummantelte Heizer 15 und 18, die im Gehäuse 12 angeordnet sind, Heizplatten 17 und 20 der Heizeinrichtung 3, die von den ummantelten Heizern 15 bzw. 18 erwärmt werden. Die Heizplatten 17 und 20 haben Garnregelführungen 16 und 19, die mit in ihrer Mitte ausgeformten Nuten 16a bzw. 19a (siehe Fig. 3) darauf angeordnet sind. Die ummantelten Heizer 15 und 18 können durch ein anderes herkömmlich bekanntes Heizelement ersetzt werden.

Eine Drall-Stoppwalze 11 ist drehbar an einem Zwischenabschnitt der L-förmigen Heizeinrichtung gelagert. Die Drall- Stoppwalze 11 ist auf einer Aufnahme 26 angeordnet, so daß die Drall-Stoppwalze 11 zwischen einer durch eine in Fig. 2 durchgezogene Linie gekennzeichneten normalen Betriebsstellung und einer durch eine strichpunktierte Linie gekennzeichneten Einfädelstellung bewegt werden kann. Die Heizeinrichtung 3 ist somit in zwei Abschnitte 13 und 14 geteilt, wobei der eine Abschnitt 13 vor der Drall-Stoppwalze 11 und der andere Abschnitt 14 nach der Drall-Stoppwalze 11 angeordnet ist. Das Bezugszeichen 21 in Fig. 2 kennzeichnet ein wärmeisolierendes Material der Heizeinrichtung 3.

Die detaillierte Konstruktion der Drall-Stoppwalze 11 ist in Fig. 4 dargestellt. Die Aufnahme 26 hat eine Welle 23, die an ihr mittels einer Mutter 27 gesichert ist. Die Welle 23 hat eine Vielzahl V-förmiger Nuten 23a, die in ihrem Umfang ausgeformt sind. Der Drall-Stoppkörper 22 ist auf den Abschnitt der Welle 23 mit den Nuten 23a aufgeschoben. Damit erhält die Drall-Stoppwalze 11 ein zwischen der Welle 23 und dem Drall- Stoppkörper 22 ausgebildetes strömungsdynamisches Drucklager.

Flansche 24 und 25 haben Nuten, um den Axialdruck aufzunehmen, der sich an der Seite der Drall-Stoppwalze 11 aufbaut, und sind jeweils auf die Welle 23 aufgeschoben. Auf diese Weise wird von den Nuten zur Aufnahme des Axialdrucks ein pneumatisches Drucklager gebildet, und die axiale Verschiebung der Drall-Stoppwalze 11 wird verhindert.

Der Drall-Stoppwalzenkörper 22 hat eine Vielzahl von Klingen 22a, die bei einer üblichen Drall-Stoppwalze allgemein vorgesehen und zickzackförmig auf ihrer Oberfläche ausgeformt sind.

Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mit der obenbeschriebenen Konstruktion wird das vom Garnvorrat 1 abgezogene Garn Y zwischen der Zuführwalzeneinrichtung 30 und der Lieferwalzeneinrichtung 6 verstreckt. In diesem Fall wird das Garn Y von der Heizeinrichtung 3 erhitzt und in einem Streckverhältnis, das von der Drehzahldifferenz der Zuführwalzeneinrichtung 30 und der Lieferwalzeneinrichtung 6 bestimmt wird, gestreckt. Da die Drall-Stoppwalze 11 in der Heizeinrichtung 3 angeordnet ist, läuft der von der Falschdrahteinrichtung 5 erteilte Drall zurück zur Drall-Stoppwalze 11. Bei dieser Vorrichtung ist das Garn Y in einem Zustand verstreckt worden, in dem ein Rücklaufen des Dralls im wesentlichen verhindert wird, bevor er die Drall-Stoppwalze 11 erreicht. Da dem verstreckten Garn Y der Drall dann erteilt wird, ist der Streckpunkt ungeachtet des von der Falschdrahteinrichtung 5 erteilten Dralls stabil. Dementsprechend wird die Garnqualität des erhaltenen texturierten Garns gut.

Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das in der Heizeinrichtung 3 laufende Garn Y ab dem Einlaß in die Heizeinrichtung 3 erhitzt, und die Drall-Stoppwalze 11 ist an einer Stelle zwischen der Falschdrahteinrichtung 5 und einer Stelle, an der die Garntemperatur des so erhitzten Garns die Glasübergangstemperatur des Garns Y überschreitet, angeordnet. Somit wird das Garn Y durch die Heizeinrichtung 3 ab dem Einlaß in die Heizeinrichtung 3 auf eine Temperatur über der Glasübergangstemperatur erhitzt, und das Garn Y wird zuverlässig zwischen dem Einritt und der Drall-Stoppwalze 11 gestreckt.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläutert. Bei diesem Ausführungsbeipiel ist die Heizeinrichtung 3 im wesentlichen geradlinig angeordnet, wie in Fig. 5(a) dargestellt, und nicht in L-Form. Die Drall-Stoppeinrichtung ist aus drei Walzen 31, 32 und 33 aufgebaut, die in einem Zickzack-Muster angeordnet sind, wie in Fig. 5(b) bei Betrachtung in Richtung des Pfeils B in Fig. 5(a) dargestellt ist. Auf ähnliche Weise sind in Fig. 5(c) eine Walze 32 und ein Bolzen 34 an Stellen im Abstand zum normalen Garndurchlauf angeordnet. Das Garn Y wird also zwischen der Drall-Stoppeinrichtung 32 und einer Walze 31 oder einem Bolzen 34, der als Führung dient und vor der Drall-Stoppeinrichtung, d.h. der Walze 32, angeordnet ist, umgelenkt. Demzufolge läuft der von der Falschdrahteinrichtung 5 erteilte Drall nicht stromaufwärts über die Drall- Stoppeinrichtung 11 hinaus. Das Garn Y wird verstreckt, bevor es die Drall-Stoppeinrichtung erreicht, und dann wird dem verstreckten Garn ein Drall erteilt.

Vor allem dann, wenn das Garn Y zwischen der Walze 32, bei der es sich um eine Drall-Stoppeinrichtung handelt, und dem Führungsbolzen 34 umgelenkt wird, wie in Fig. 5(c) dargestellt, so daß eine Differenz zwischen der Spannung im Garn vor der Garnführung und im Garn nach der Führung aufgrund der Reibung zwischen dem Garn Y und der Führung entsteht, kann das Garn Y zuverlässig an der Führung gestreckt werden.

Bei einem anderen Ausführungsbeispiel ist eine Walze 35 mit einer Drehachse senkrecht zur Zeichnungsebene von Fig. 5(a) zwischen den Garnregelführungen 19 der Heizplatten angeordnet, wie in Fig. 5(d) dargestellt, und das die Garnregelführungen passierende Garn Y wird von der Walze 35 mit Druck beaufschlagt. Die Walze 35 dient als Drall-Stoppeinrichtung und stoppt den entlang dem Garn Y rückwärts laufenden Drall. Da sich die Stelle, an der die Walze 35 angeordnet ist, nach einer Stelle befindet, an die Garntemperatur die Glasübergangstemperatur erreicht, wird der Streckpunkt des Garns Y zwischen dem Einlaß der Heizeinrichtung und der Walze 35 festgelegt, dem Garn Y wird nach dem Festlegen des Streckpunktes Drall erteilt, und der Streckpunkt verändert sich nicht.

Insbesondere dann, wenn eine einen hohen Widerstand erteilende Einrichtung in der Heizeinrichtung angeordnet ist, wie in Fig. 5(c) dargestellt, wird die den hohen Widerstand erteilende Einrichtung vorzugsweise so angeordnet, daß der von der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erteilte Garnwiderstand höher ist als ein Garnwiderstand, mit dem das Garn zwischen der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung und der Drall-Stoppeinrichtung beaufschlagt wird. Der Streckpunkt wird somit zuverlässig mittels der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung gesichert.

Obwohl die Führung 16 vor der Drall-Stoppeinrichtung 11 angeordnet ist und das Garn Y zwischen der Führung 16 und der Drall-Stoppeinrichtung 11 umgelenkt wird, so daß eine Spannungsdifferenz zwischen dem Garn vor der Führung 16 und dem Garn nach der Führung 16 aufgrund der Reibung zwischen dem Garn und der Führung 16 bei dem oben beschriebenen in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel verursacht wird, kann die Führung gemäß der vorliegenden Erfindung stromabwärts von der Drall-Stoppeinrichtung angeordnet und das Garn Y zwischen der Führung der Drall-Stoppeinrichtung umgelenkt werden, so daß die Spannungsdifferenz zwischen dem Garn vor der Führung und dem Garn nach der Führung aufgrund der Reibung zwischen dem Garn und der Führung verursacht wird. Ein Beispiel einer solchen Ausführungsform ist in Fig. 6 dargestellt.

In Fig. 6 ist eine Drall-Stoppwalze 11 in der Heizeinrichtung 3 angeordnet, und der von der Falschdrahteinrichtung 5 erteilte Drall läuft zurück zur Drall-Stoppwalze 11. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Garn Y auf eine Temperatur im Bereich der Glasübergangstemperatur erhitzt, bevor es die Drall-Stoppwalze 11 erreicht, und das Garn Y wird unter dieser Bedingung mit einem Widerstand durch den Führungsbolzen 34 beaufschlagt. Das Garn Y wird an einer Stelle stromabwärts des Führungszapfens 34 unter einer Spannung verstreckt, die höher ist als eine Streckspannung, die auf Basis der Garntemperatur bestimmt wird. Das Garn Y wird somit zuverlässig und stabil verstreckt. Die Spannung im Garn Y vor dem Führungsbolzen 34 ist so eingestellt, daß sie niedriger ist als eine Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des sich vor dem Führungszapfen 34 befindenden Garns bestimmt wird.

Der Aufbau derdrall-Stoppwalze ist ähnlich dem oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschriebenen, und die Garnregelführungen 19 haben ähnliche Nuten 19a wie die in Fig. 3 dargestellte Führung 19.

Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht einer Strecktexturiervorrichtung gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, und Fig. 8 stellt die Einzelheiten der Heizeinrichtung 3 dar. In der oben beschriebenen Strecktexturiervorrichtung gemäß Fig. 1 war die Drall-Stoppwalze 11 an der Ecke der L-Form angeordnet. Im Gegensatz dazu hat die Heizeinrichtung 3 in der Strecktexturiervorrichtung gemäß Fig. 7 eine im wesentlichen gerade Form, und die Drall-Stoppwalze 11 ist vor der Heizeinrichtung 3 angeordnet.

Die Drall-Stoppwalze 11 hat eine ähnliche Konstruktion wie die in Fig. 4 dargestellte. Das Garn Y wird um die Klingen 22a der Drall-Stoppwalze 11 gewickelt, so daß ein Zurücklaufen des Dralls entlang dem Garn Y gestoppt wird.

Der Aufbau der Heizeinrichtung der vorliegenden Ausführungsform wird nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Die Heizeinrichtung 3 dieses Ausführungsbeispiels weist ein Gehäuse 13, im Gehäuse 13 angeordnete ummantelte Heizer 15 und 18 und Heizplatten 17 und 20 auf, die von den ummantelten Heizern 15 bzw. 18 erhitzt werden. Die Heizplatten 17 und 20 haben Garnregelführungen 19 mit in ihrer Oberfläche angeordneten Nuten 19a, um das Garn in der Mitte zu führen. Die ummantelten Heizer können durch andere bekannte Heizelemente ersetzt werden. Eine als Widerstandseinrichtung dienende Führung 40 drückt von oben auf das Garn.

Bei einem bestimmten Beispiel wurde die Temperatur der Heizeinrichtung auf 550ºC über 0,3 m von ihrem Einlaß und auf 290ºC für einen Bereich zwischen 0,3 m und 1 m eingestellt. Unter diesen Bedingungen wurde ein Polyester-POY verstreckt und texturiert, um beispielsweise ein texturiertes Garn von 15 Denier/8 Filamenten zu erhalten.

Obwohl die Heizeinrichtung 3 bei diesen Ausführungsbeispiel in zwei Abschnitte geteilt war, kann die Heizeinrichtung 3 als ein einziger Heizer oder aus einer Vielzahl von Abschnitten, deren Anzahl größer als zwei ist, ausgebildet sein.

Die als Widerstandseinrichtung dienende Führung 40 hat vorzugsweise einen Krümmungsradius, der größer als 2 mm ist, um mit dem Garn mittig in Berührung zu sein, so daß ein Ausweichen des Garns eingeschränkt wird.

Die Führung 40 weist eine Heizeinrichtung und einen darin angeordneten Sensor auf, so daß die Führung kontrolliert auf einer vorgegebenen Temperatur gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gehalten wird.

Auf diese Weise wird der Streckpunkt im Garn Y zuverlässig gesichert, indem die Führung 40 auf eine vorgegebene Temperatur erhitzt und die Spannung im Garn Y vor der Führung 40 mit Hilfe des von der Führung 40 erteilten Widerstands verringert wird.

Fig. 9 ist ein Diagramm der vorliegenden Erfindung, das die Spannung im Garn darstellt, das von einer Stelle vor der Drall-Stoppführung zum Auslaß der Heizeinrichtung läuft, und eine Spannung, bei der die Streckoperation möglich ist, d.h. die Streckspannung L, die auf Basis der Temperatur des in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung befindlichen Garns bestimmt wird. Da wie in Fig. 9 dargestellt der Drehwiderstand der Drall-Stoppeinrichtung im Vergleich zur Texturierspannung im Garn nicht groß ist, wird die Spannung im Garn vor der Drall-Stoppeinrichtung nicht allzu klein [siehe dazu die linken Abschnitte der Drall-Stoppeinrichtung in Fig. 9 (Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung) und Fig. 11 (Vergleich)]. Das Garn unterliegt also an einer Stelle vor der Drall-Stoppeinrichtung keinen Schwankungen, so daß es nicht um stromaufwärts von der Drall-Stoppeinrichtung angeordnete Walzen verwickelt wird und die Betriebsbedingungen stabil werden.

Obwohl das widerstandsgebende Element 40 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Heizeinrichtung angeordnet war, können unterwartete Vorteile ähnlich denen der oben beschriebenen Ausführungsform mit einer Ausführungsform ohne ein solches widerstandsgebendes Element 40 erzielt werden.

Obwohl beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ein strömungsdynamisches Lager für die Drall-Stoppeinrichtung 11 verwendet wird, kann auch ein strömungsstatisches Drucklager wie in Fig. 10 dargestellt verwendet werden, das mit Druckluft versorgt wird. In Fig. 10 wird Druckluft von einer Druckluftversorgung 29 durch eine Druckluft-Zuführbohrung 24b in der Welle 24 zugeführt, die eine tragende Luftschicht zwischen der Welle 24 und der Drall-Stoppwalze 23 bildet. Das Bezugszeichen 50 kennzeichnet einen O-Ring.

Der mit dem Strömungslager in Eingriff stehende Abschnitt kann als eine kugelförmige Konstruktion zur Aufnahme sowohl radialer als auch axialer Kräfte ausgeformt sein. Wahlweise kann die Welle als ein Zylinder ausgeformt sein, um radiale Kräfte aufzunehmen, und eine Druckscheibe kann mit der Welle in Eingriff stehen, um den Axialdruck aufzunehmen, so daß die Radial- und Axialkräfte unabhängig voneinander aufgenommen werden.

Nunmehr wird eine weitere Ausführungsform der Heizeinrichtung 3 unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschrieben. Die Strecktexturiervorrichtung, in der die Heizeinrichtung 3 eingebaut ist, ist ähnlich der in Fig. 7 dargestellten. Die Heizeinrichtung 3 des dargestellten Ausführungsbeispiels bildet eine nach außen gebogene L-Form, wie in Fig. 12 dargestellt, und weist ein Gehäuse 13, im Gehäuse 13 angeordnete ummantelte Heizer 15 und 18 und Heizplatten 17 und 20 der Heizeinrichtung 3 auf, die von den ummantelten Heizern 15 bzw. 18 erhitzt werden. Die Heizplatten 17 und 20 haben Garnregelführungen 19 mit in ihrer Oberfläche angeordneten Nuten 19a, um das Garn in der Mitte zu führen. Die ummantelten Heizer 15 und 18 können durch andere bekannte Heizelemente ersetzt werden.

Die Heizeinrichtung 3 ist L-förmig ausgebildet. Eine als Widerstandseinrichtung dienende Führung ist im Biegungsabschnitt der Heizeinrichtung angeordnet. Die als Widerstandseinrichtung dienende Führung 40 hat vorzugsweise einen Krümmungsradius, der größer als 2 mm ist, um mit dem Garn mittig in Berührung zu sein, so daß ein Ausweichen des Garns eingeschränkt wird.

Obwohl die Heizeinrichtung 3 beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in zwei Abschnitte geteilt war, kann die Heizeinrichtung 3 als ein einziger Heizer oder aus einer Vielzahl von Abschnitten, deren Anzahl größer als zwei ist, ausgebildet sein. Des weiteren können die beiden Heizplatten 17 und 20 der Heizeinrichtung 3 in einer im wesentlichen geraden Linie ausgerichtet sein, wie in Fig. 8 dargestellt. Außerdem kann das Garn Y durch das Innere der L-förmig angeordneten Heizplatten 17 und 20 verlaufen, wie in Fig. 19 dargestellt. Fig. 15 ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 8 und zeigt deutlich die Befestigung der Garnregelführung 40 an der Abdeckung 21 der Heizeinrichtung 3.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel können Garnregelführungen 100, 101 und 102 mit Garnführungsnuten 100a, 101a bzw. 102a ortsfest angeordnet sein, wie in Fig. 16(a) dargestellt. Obwohl die Garnregelführungen 100, 101 und 102 ortsfest angeordnet sind, wie in Fig. 16(a) dargestellt, kann eine Garnregelführung 103 seitlich verschoben werden, so daß die Garnführungsnuten 100a, 101a und 102a beim Garneinführen geradlinig ausgerichtet sind, und die Garnregelführung 103 nach der Garneinführoperation in eine in Fig. 16(a) dargestellte Stellung zurückkehren kann.

Bei dem oben beschriebenen in Fig. 12 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Garnregelführungen 19 der Heizeinrichtung 3 so angeordnet, daß das von den Garnregelführungen geführte Garn Y einen kreisförmigen Garnweg mit großem Krümmungsradius R in der Zeichnungsebene von Fig. 12 bildet. Der Garnweg kann gerade oder mittels des widerstandsgebenden Elements 40 und den Garnführungen 41 als Zickzack-Weg ausgebildet sein, wie in Fig. 17 und 18 dargestellt. In allen Fällen sollte die Spannung des Garns Y vor dem widerstandsgebenden Element 40 geringer sein als die auf Basis der Garntemperatur bestimmte Streckspannung.

Fig. 13 ist ein Diagramm, das die Temperatur des die Heizeinrichtung 3 durchlaufenden Garns darstellt. Bei diesem Beispiel wurde die Temperatur der Heizeinrichtung 3 auf 550ºC über 0,3 m von ihrem Einlaß und auf 290ºC für einen Bereich zwischen 0,3 m und 1 m eingestellt. Aus Fig. 13 ist die Temperatur des Garns Y ersichtlich, bei der ein Polyester-POY von 125 Denier/36 Filamenten mit einem Streckverhältnis von 1,66 verstreckt wurde, um unter den obigen Bedingungen ein texturiertes Garn von 75 Denier zu erhalten.

Fig. 14 ist ein Diagramm, das die Spannung in dem die Heizeinrichtung 3 gemäß dem in Fig. 12 dargestellten Ausführungsbeispiel durchlaufenden Garn Y und ein Diagramm, das die Spannung im Garn in einer herkömmlichen Vorrichtung zeigt.

Nach dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nimmt die Spannung im Garn (gekennzeichnet durch die durchgezogene Linie L&sub2;, T&sub0; am Einlaß (F) des Heizers und T&sub1; am Auslaß (E) des Heizers), das die beiden Heizplatten 17 und 20 durchläuft, an jeder Garnregelführung 19 aufgrund des Reibungswiderstandes zwischen den Garnregelführungen 19, die entlang dem Garnweg angeordnet sind, und dem Garn Y allmählich zu. Des weiteren ist eine als Widerstandselement dienende Führung 40 zwischen den Heizplatten 17 und 20 angeordnet, und dementsprechend wird zwischen der stromaufwärtigen und der stromabwärtigen Seite der Führung 40 eine hohe Spannungsdifferenz hervorgerufen (siehe Punkt G).

Im Gegensatz dazu sind bei der herkömmlichen Vorrichtung zwei Heizplatten 17 und 20 in einer im wesentlichen geraden Linie angeordnet, und die Heizplatten 17 und 20 haben eine Vielzahl Garnregelführungen 19 gemäß Fig. 12, wobei die Heizplatten 17 und 20 in einer im wesentlichen geraden Linie angeordnet sind. Die Spannung in dem die beiden Heizplatten durchlaufenden Garn (gekennzeichnet durch die gestrichelte Linie L&sub1;) nimmt an jeder Garnregelführung 19 aufgrund des Reibungswiderstandes zwischen den Garnregelführungen 19, die entlang dem Garnweg angeordnet sind, und dem Garn Y allmählich zu. Insgesamt ergibt sich eine Neigung der Spannung von D nach E zwischen dem Einlaß und dem Auslaß der Heizeinrichtung. Die Höhe der Spannung am Auslaß (E) ist so eingestellt, daß das laufende Garn kein Auftreten des Schwellphänomens verursacht.

Obwohl sich die durch die durchgezogene Linie L&sub2; gekennzeichnete Garnspannung bei der vorliegenden Erfindung mit der durch die gestrichelte Linie L&sub1; gekennzeichneten Garnspannung bei der herkömmlichen Vorrichtung in den rechten Hälften der Diagramme überlappen sollten, ist zur Verdeutlichung der Darstellung die durch die gestrichelte Linie L&sub1; gekennzeichnete Garnspannung bei der herkömmlichen Vorrichtung relativ zu der durch die durchgezogene Linie L&sub2; gekennzeichnete Garnspannung bei der vorliegenden Erfindung in Fig. 14 etwas nach oben verschoben.

Die Streckspannung, bei der das Garn verstreckt werden kann, und die von der Temperatur des Garns bestimmt wird, ist mit L&sub3; gekennzeichnet. L&sub1; und L&sub3; liegen sehr nah beieinander oder überlappen einander in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung 3.

Gemäß der vorliegenden Erfindung bildet sich relativ zur Streckspannung, die auf Basis der Garntemperatur an einer Stelle vor der Führung 40 bestimmt wird, eine große Spannungsdifferenz. Demzufolge ist der Streckpunkt des Garns unabhängig von Störungen wie Temperaturschwankungen oder Schwankungen des Drehmoments des Falschdrahts stabil. Genauer gesagt, hat die Spannung L&sub1; die Tendenz, sich in der durch Pfeile A und B gekennzeichneten Richtung aufgrund von Störungen während des Texturiervorgangs wie etwa Anderungen der Drallzahl, erhöhte Luftströmung, Anderungen der Abziehspannung vom Garnvorrat, ungleichmäßige Garndicke oder Garnvibrationen zu verschieben, während die Streckspannung die Tendenz hat, sich in der durch Pfeil C gekennzeichneten Richtung zu verschieben. Der Punkt im Garn, in dem der Streckpunkt liegt, variiert also. Variiert der Streckpunkt übermäßig, bewegt sich der Streckpunkt in die Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung, wodurch sich die Garnqualität verschlechtert und ungleichmäßige Färbbarkeit auftritt.

Jedoch ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Widerstandselement 40 zum Erteilen eines Widerstands an das Garn an einer Stelle angeordnet, an der die Garntemperatur stabil ist, und die Spannung im Garn vor dem Widerstandselement 40 ist niedriger eingestellt als die Streckspannung, die auf Basis der Garntemperatur bestimmt wird. Demnach ist der Streckpunkt selbst bei Auftreten solcher Störungen wie oben beschrieben durch die Position des Widerstandselements gesichert, und ein texturiertes Garn hoher Qualität und frei von ungleichmäßiger Färbbarkeit kann erhalten werden. Vorzugsweise wird die Spannung am Einlaß der Heizeinrichtung nicht höher als auf das 0,9-fache der Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des Garns in einem Bereich zwischen dem Einlaß der Heizeinrichtung und dem Widerstandselement bestimmt wird, eingestellt.

Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Heizeinrichtung 3 entsprechend der in Fig. 12 dargestellten Konstruktion ausgeformt, und die Heizeinrichtung X sowie die Heizeinrichtung Y sind in L-Form angeordnet. Der Berührungswinkel zwischen dem Garn und der Führung 40 ist mit θ eingestellt, und die Spannungsdifferenz ergibt sich zwischen dem vor der Führung 40 und dem nach der Führung 40 befindlichen Garn. Bei diesem Ausführungsbeispiel betrug der Reibungskoeffizient zwischen der Führung und dem Garn 0,4, und der Berührungswinkel θ betrug 25º.

Insbesondere bei einer sehr geringen Dicke des Garns beeinträchtigt der Drehwiderstand der Drall-Stoppführung die Garnqualität des erhaltenen texturierten Garns erheblich. Es ist demnach vorzuziehen, als Lager zur Aufnahme der Drall-Stoppführung ein pneumatisches Lager zu verwenden, das vom Typ mit dynamischen oder statischen Druck oder einer Kombination aus beiden sein kann, oder die Drall-Stoppführung mit vorgegebener Drehzahl anzutreiben.

Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Berührungswinkel zwischen dem Widerstandselement und dem Garn auf einen konstanten Wert eingestellt. Der Berührungswinkel kann jedoch geändert werden, und die Garnspannung kann zurückgemeldet werden, nachdem die Garnspannung am Einlaß der Heizeinrichtung erfaßt worden ist.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer Strecktexturiervorrichtung zum Verstrecken und Texturieren eines Garns, die eine Heizeinrichtung, durch die das Garn läuft und eine nach der Heizeinrichtung angeordnete Falschdrahteinrichtung zur Drallgebung des Garns aufweist, kann die Heizeinrichtung eine Garnregeleinrichtung zum Sichern des Streckpunktes des Garns sowie eine einen hohen Widerstand erteilende Einrichtung aufweisen, die beide in dieser angeordnet sind, und der von der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erteilte Widerstand kann höher eingestellt werden als der Widerstand, den das Garn an einer Stelle in der Heizeinrichtung und nach der den hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erhält. Vorzugsweise befindet sich die Stelle, an der das Garn von der Regeleinrichtung am stärksten ausgelenkt wird, stromabwärts von einem Punkt, an dem die Garntemperatur höher ist als die Glasübergangstemperatur des Garns.


Anspruch[de]

1. Garnstrecktexturiervorrichtung zum Strecken und zur Falschdrahterteilung eines Garns (Y), mit einer Zuführwalzeneinrichtung (30), einer Heizeinrichtung (3) zum Erhitzen des laufenden Garns (Y),

einer Falschdrahteinrichtung (5), die nach der Heizeinrichtung (3) angeordnet ist, um dem Garn (Y) einen Drall zu erteilen, und einer Lieferwalzeneinrichtung (6), die nach der Falschdrahteinrichtung (5) angeordnet ist, um das Garn (Y) zwischen der Zuführwalzeneinrichtung (30) und der Lieferwalzeneinrichtung (6) zu strecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine Drall-Stoppeinrichtung (11, 32, 35) zum Stoppen des Rücklaufens des von der Falschdrahteinrichtung (5) erteilten Dralls oder eine Garn-Widerstandseinrichtung (40) zum Verringern des Drallrücklaufens aufweist, wobei die Einrichtung (11, 32, 35, 40) in der Heizeinrichtung (3) an einer Stelle zwischen der Falschdrahteinrichtung (5) und einer Stelle, an der die Temperatur des die Heizeinrichtung (3) durchlaufenden Garns (Y) die Glasübergangstemperatur des Garns (Y) überschreitet, angeordnet ist.

2. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drall-Stoppeinrichtung (11) eine drehbare Walze (22) und ein Lager (23a) der Walze (22) ein strömungsdynamisches oder statisches Drucklager ist.

3. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine Führung (16) aufweist, die vor der Drall-Stoppeinrichtung (11) angeordnet ist, und das Garn zwischen der Führung (16) und der Drall-Stoppeinrichtung (11) umgelenkt wird, so daß eine Spannungsdifferenz im Garn (Y) vor der Führung (16) und im Garn (Y) nach der Führung (16) aufgrund der Reibung zwischen dem Garn (Y) und der Führung (16) verursacht wird.

4. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine einen hohen Widerstand erteilende Einrichtung (40) aufweist, die vor der Drall-Stoppeinrichtung (11, 32, 35) und in der Heizeinrichtung (3) angeordnet ist, und der von der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung (40) erteilte Widerstand höher ist als der Garnwiderstand, dem das Garn (Y) zwischen der den hohen Widerstand erteilenden Einrichtung (40) und der Drall-Stoppeinrichtung (11, 32, 35) unterliegt.

5. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des weiteren eine Führung (34) aufweist, die nach der Drall-Stoppeinrichtung (11) angeordnet ist, und das Garn (Y) zwischen der Drall- Stoppeinrichtung (11) und der Führung (34) umgelenkt wird, so daß eine Spannungsdifferenz im Garn (Y) vor der Führung (34) und im Garn (Y) nach der Führung (34) aufgrund der Reibung zwischen dem Garn (Y) und der Führung (34) verursacht wird.

6. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die widerstandserteilende Einrichtung (40) mit einer Einrichtung zum Erhitzen dieser widerstandserteilenden Einrichtung versehen ist.

7. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnwiderstandseinrichtung (40) zum Verringern des Drallrücklaufens auf eine solche Weise in der Heizeinrichtung (3) angeordnet ist, daß die Spannung im Garn (Y), das sich in der Nähe des Eintritts der Heizeinrichtung (3) befindet, geringer ist als eine Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des sich in der Nähe des Einlasses der Heizeinrichtung (3) befindenden Garns (Y) bestimmt wird.

8. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (3) eine Regeleinrichtung zum Stabilisieren einer Streckposition des Garns (Y) und der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung, die beide in dieser angeordnet sind, aufweist, und der von der einen hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erteilte Garnwiderstand höher ist als der Garnwiderstand, den das Garn (Y) än einer Stelle in der Heizeinrichtung (3) und nach der den hohen Widerstand erteilenden Einrichtung erhält.

9. Garnstrecktexturiervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung so angeordnet ist, daß sich eine Stelle, an der das Garn von der Regeleinrichtung umgelenkt wird, nach einer Stelle befindet, an der die Temperatur des Garns (Y) die Glasübergangstemperatur des Garns (Y) überschreitet.

10. Verfahren zum Strecktexturieren eines synthetischen Garns (Y) in einer Garnstrecktexturiervorrichtung, mit einer Zuführwalzeneinrichtung (30), einer Heizeinrichtung (3), einer Falschdrahteinrichtung (5), die an einer Stelle nach der Heizeinrichtung angeordnet ist, in der das Garn (Y), entlang dem Drall von der Falschdrahteinrichtung (5) erteilt wurde, durch die Heizeinrichtung läuft (3), die das Garn (Y) auf eine berührungslose Weise ganz oder teilweise umgibt, und einer Lieferwalzeneinrichtung (6), die nach der Falschdrahteinrichtung (5) zum Strecken des Garns (Y) zwischen der Zuführwalzeneinrichtung (30) und der Lieferwalzeneinrichtung (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Garnwiderstandselement an einer Stelle in der Heizeinrichtung (3) und nach dem Einlaß der Heizeinrichtung (3) in einem vorgegebenen Abstand entfernt vom Einlaß auf eine solche Weise angeordnet ist, daß die Spannung im Garn (Y), das sich vor dem Widerstandselement befindet, geringer ist als eine Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des den Einlaß der Heizeinrichtung (3) und das Garnwiderstandselement passierenden Garns (Y) bestimmt wird, und die Spannung im Garn (Y), das sich nach dem Widerstandselement befindet, höher ist als eine Streckspannung, die auf Basis der Temperatur des sich in der Nähe des Garnwiderstandselement befindenden Garns (Y) bestimmt wird.







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