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Dokumentenidentifikation DE69500766T2 30.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0741832
Titel FLIEGENGITTER FÜR EIN FENSTER
Anmelder V. Kann Rasmussen Industri A/S, Soeborg, DK
Erfinder VIGENBERG, Stig, Flemming, DK-3450 Allerod, DK;
MOLLER, Brent, DK-2820 Gentofte, DK
Vertreter Dr. Vonnemann & Partner, 20099 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69500766
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.01.1995
EP-Aktenzeichen 959069089
WO-Anmeldetag 27.01.1995
PCT-Aktenzeichen DK9500039
WO-Veröffentlichungsnummer 9520715
WO-Veröffentlichungsdatum 03.08.1995
EP-Offenlegungsdatum 13.11.1996
EP date of grant 24.09.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.04.1998
IPC-Hauptklasse E06B 9/52

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Abschirmungseinrichtung für ein Fenster mit einem für den ortsfesten Einbau in eine Dach- oder Wandöffnung ausgeformten rahmenförmigen Blendrahmen und einem im Blendrahmen gelagerten verglasten Rahmen, der von einer geschlossenen Stellung, in welcher der Rahmen parallel zur Blendrahmenebene ist, in eine Ventilationsstellung verstellt werden kann, in welcher die Rahmenebene mit der Blendrahmenebene einen Winkel bildet, so dass zwischen dem Blendrahmen und dem Rahmen zumindest eine keilförmige Ventilationsöffnung gebildet wird, wobei erwähnte Abschirmungseinrichtung mit einem luftdurchdringbaren Fliegengitter versehen ist, das nach dessen Montage drei wandähnliche Sektionen zur Abschirmung der rechteckigen Seitenfläche bzw. der beiden dreieckigen Seitenflächen der keilförmigen Ventilationsöffnungen umfasst, indem jede Sektion des Fliegengitters in eine Faltenoberfläche mit einer äusseren und inneren Endfalte gefaltet wird, wobei die innere Endfalte mit dem entsprechenden Blendrahmenelement verbunden ist und die äussere Endfalte von einem mit dem Blendrahmen gelenkig verbundenen Rahmen getragen wird.

Aus AU-B-527915 und DE-A-26 22 170 ist bekannt, ein Klappflügelfenster mit einem Fliegengitter auszurüsten, das in der offenen Stellung des Fenster die Seitenflächen der keilförmigen Ventilationsöffnungen abdeckt und sich in der geschlossenen Stellung des Fensters in einer Vertiefung zwischen dem Blendrahmen und dem Rahmen lagert. Da der ganze Rahmen beim Öffnen des Fensters nach aussen schwenkt, kann die Ventilationsöffnung von einem einzigen Fliegengitter abgedeckt werden.

Bei Schwenkfenstern, deren Verglasungsrahmen an der zentralen Achse des Blendrahmens ruht, ist eine derartige Konstruktion nicht verwendbar, da, wie oben beschrieben, die eine Hälfte des Rahmens nach aussen, und, wenn das Fenster geöffnet wird, die andere Hälfte nach innen schwenkt.

Statt dessen wird vorgeschlagen, innere Insektenabschirmungen zu verwenden, die beispielsweise ein wenig in das Fensterbrett hineingerückt angebracht werden. Eine derartige Lösung ist einfach und preisbilhg, wird jedoch öfters die zugänglichkeit des Verstellhebels des Fensters behindern, so dass das Fenster ohne völliges oder teilweises Abnehmen der Abschirmung nicht geöffnet werden kann. Ausser der diffizileren Fensterbedienung ist das Risiko zu verzeichnen, dass im Laufe der Zeitspanne vom Öffnen des Fensters bis zum Einbauen der Abschirmung und umgekehrt, Insekte ins Zimmer dringen.

Fernerhin ist in US-A-2 311 413 vorgeschlagen, für Schwenkfenster zwischen dem Rahmen und dem Blendrahmen zwei Garnituren von Fliegengittern einzubauen, wovon jede eine der beiden keilförmigen Ventilationsöffnungen abdeckt. Die dabei dargestellte Einrichtung mag das Fenster während des ganzen Öffnungsverfahrens zwar abdecken, der Einbau derselben erfordert jedoch relativ grosse Eingriffe im Blendrahmen und/oder Rahmen.

Aus DE-A-40 26 236 ist ein Fenster bekannt, in welchem ohne irgendwelche Verbindung zum beweglichen Fensterrahmen auf der Innenseite des Fensters eine ortsfeste Abschirmung eingebaut ist. Die Abschirmung ist somit immer entfaltet und ins Zimmer hereinragend. Sowohl bei Klappflügelfenstern als bei Schwenkfenstern ist es wünschenswert, den Blendrahmen und den Rahmen auf dieselbe Weise herstellen zu können, egal ob das Fenster mit einem Fliegengitter verkauft werden soll oder nicht. Zur Erzielung konsistenter Aussendimensionen sollten zugleich der Blendrahmen und der Rahmen höchstmögliche Robustheit aufweisen, weshalb zu bevorzugen ist, dass zwischen dem Blendrahmen und dem Rahmen eine innere Vertiefung vermieden wird.

Es ist daher Zweck der Erfindung, eine Abschirmungseinrichtung zustandezubringen, welche das Eindringen von Insekten ausreichend vorbeugt und durch ganz unerhebliche Eingriffe in Blendrahmen und Rahmen eingebaut werden kann, und für welche Vertiefungen usw. in wetterbeständigen Fensterbereichen keine Erarbeitungen erfordern. Ausserdem ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung herbeizuschaffen, die an bereits eingebauten alten Fenstern einfach einsetzbar ist.

Demzufolge ist die erfindungsgemässe Abschirmungseinrichtung dadurch gekennzeichnet, dass der gittertragende Rahmen ein separater Rahmen zur Montage an die Aussenseite des verglasten Rahmens ist, und dass der gittertragende Rahmen etwas von seiner gelenkigen Verbindung entfernt zusammen mit dem Oberteil des Blendrahmens mit dem verglasten Rahmen verschiebbar verbunden ist.

Bei praktisch alle Fenstern ist der Oberteil des Blendrahmens von aussen zugänglich, genau wie der Rahmen immer zugänglich ist. Infolge des Anordnens des Fliegengitters auf einem separaten Rahmen ist der Einbau von der aktuellen Gestaltung des Blendrahmens und des Rahmens völlig unabhängig. Der gittertragende Rahmen mag, z.B. mittels Montageschrauben, durch seine Klappflügelaufhängung direkt an der Aussenseite des Blendrahmenoberteils befestigt werden. Die verschiebbare Verbindung zwischen dem gittertragenden Rahmen und dem verglasten Rahmen des Fensters ermöglicht während des Öffnens und Verschliessens des Fensters die Verschiebung der beiden Rahmen untereinander, was für die fehlende Kongruenz der Drehachsen der beiden Rahmen kompensiert.

Der Einbau des gittertragenden Rahmens auf den Fensterrahmen bietet desweiteren den Vorteil, dass sich das Gitter entfaltet bzw. zusammenfaltet, sobald das Fenster geöffnet oder geschlossen wird, was teils von einem ästhetischen Gesichtspunkt aus vorteilhaft ist, da bei geschlossenem Fenster keine auswärts herausragenden Objekte das Fenster verunstalten, und teils den wesentlichen praktischen Vorteil aufweist, dass das Gitter, beispielsweise bei stürmischen Wetter, zusammengefaltet und geschützt sein wird, wenn das Fenster geschlossen ist.

Ausser den bei dem Anordnen des Gitters an der Aussenseite eines Fensters erzielten einbaumässigen Vorteilen, wird ergänzend der Vorteil zu verzeichnen sein, dass das Gitter weder das innere Aussehen des Fensters verunstalten noch eine gleichmässige Lichtverteilung im Zimmer verhindern wird.

Die Abschirmungseinrichtung bietet in bezug auf Standardisierung ausserdem den Vorteil, dass die Grösse des Gitters nur von der Grösse des Fensterrahmens abhängt, und es spielt somit keine Rolle, ob es sich um ein Schwenkfenster, ein Klappflügelfenster oder ein seitenaufgehängtes Fenster handelt.

In einer Ausführungsform der Abschirmungseinrichtung ist der äussere Rahmen an dem Blendrahmen und den Rahmenteilen lösbar befestigt. Bei diesem Design lässt sich der ganze äussere Rahmen, wenn erwünscht, zusammen mit dem Fliegengitter ausbauen, so dass im Winter, wo kein Schutz vor Insekten erforderlich ist, Schäden von Schnee oder Eis vorgebeugt werden.

Die drei wandähnlichen Sektionen des Fliegengitters befinden sich bei geschlossenem Fenster vorteilhaft in einer dem Blendrahmen zuwendenden Vertiefung des äusseren separaten Rahmens, wodurch dem Gitter vor Regen und Wind guter Schutz geleistet wird.

Der äussere separate Rahmen mag vorteilhaft als ein Kunststoff- oder Metallprofil ausgebildet sein, was in bezug auf die Herstellung eine Vereinfachung ist.

In einer anderen Ausführungsform der Abschirmungseinrichtung hat der gittertragende Rahmen eine Abschirmung, die in ihrer aktiven Stellung mit der Ebene des äusseren Rahmens parallel verläuft und die Rahmenöffnung abdeckt. Die flache Abschirmung mag als eine windundurchlässige Abschirmung ausgebildet sein, da das Gitter an den Seiten genügende Ventilation ermöglicht, selbstverständlich käme aber ebenfalls ein luftdurchdringbares Gitter infrage. Die Abschirmungseinrichtung bietet völlige Insektenabschirmung, da das äussere Fenster überall von Schutzmaterialien umrahmt ist, was obendrein sowohl bei Klappflügelfenstern, seitenaufgehängten Fenstern als Schwenkfenstern zugleich eine vorteilhafte Sonnenabschirmung gewährleistet. Bei Schwenkfenstern ist als besonderer Vorteil zu verzeichnen, dass die beiden keilförmigen Ventilationsöffnungen vor Insekteneindringen völlig abgeschirmt sind.

Der äussere separate Rahmen hat vorteilhaft zusätzliche Vertiefungen für den Einbau der flachen Abschirmung, welche an sich darin befindlichen Rahmenoder Keilleistenstücken befestigt werden können. Die flache Abschirmung ist vorzugsweise eine Aufrollabschirmung, d.h. die Abschirmung mag sehr einfach in ihre aktive, ungerollte Stellung bewegt werden, wenn Schutz erforderlich ist. Ungeachtet des Fenstertyps mag die Abschirmung, sowohl in der Ventilationsstellung des Fensters als bei geschlossenem Fenster, als Schutz vor Sonnenlicht verwendet werden, wobei die Abschirmung aufgerollt werden kann, wenn Sonnenschutz nicht mehr erforderlich ist. Die flache Abschirmung mag in den Saisons, wo kein Schutz vor Insekten nötig ist, entweder zusammen mit der Abschirmung an den Seiten oder auch allein verwendet werden. Bei Klappflügelfenstern bietet die flache Abschirmung vorteilhaften Schutz vor Sonnenlicht. Die flache Abschirmung mit ihrem dazu gehörigen Rahmen zum Einbauen an der Aussenseite des Fensters mag als eine separate Einheit hergestellt und geliefert werden, welche nachträglich, wenn für die keilförmige Ventilationsöffnung bzw. Ventilationsöffnungen der Bedarf an Abschirmung entsteht, durch Abschirmung an den Seiten ergänzt werden kann.

Nachstehend erfolgt eine detaillierte Beschreibung der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Es zeigen darin

Fig. 1 perspektivisch eine erfindungsgemässe Abschirmungseinrichtung an einem Schwenkfenster eingebaut,

Fig. 2 eine Draufsicht der Einrichtung am Fenster eingebaut,

Fig. 3 das balgförmige Fliegengitter bei offenem Fenster,

Fig. 4 einen Ausschnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 2, und

Fig. 5 einen Ausschnitt der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen Abschirmungseinrichtung.

Fig. 1 stellt ein in einer schrägen Wand eingebautes Fenster dar, und zwar mit einem in der Dachkonstruktion ortsfest eingebauten Blendrahmen 1 und einem auf dem Blendrahmen angebrachten Fensterrahmen 2, der eine Fensterscheibe 3 trägt. In der gezeigten Darstellung ist der Fensterrahmen 2 ein schwenkbarer Rahmen, der an seiner zentralen Achse im Blendrahmen angebracht ist, es hätte sich aber auch um einen Klappflügelfensterrahmen oder einen seitenaufgehängten Fensterrahmen handeln können. In der Fig. 1 ist der Rahmen 2 in eine Ventilationsstellung geöffnet worden, wobei der obere Fensterteil nach innen bzw. der untere Fensterteil nach aussen geschwenkt ist, wodurch zwei gegenüberliegende keilförmige als 18 und 19 ausgezeichnete Ventilationsöffnungen gebildet werden.

Ein äusserer Rahmen 4 ist an seinem oberen Seitenteil 4a, durch ein ansonsten nicht dargestelltes insektensicheres Scharnier 5, wie z.B. ein kontinuierliches Scharnier des Klavierbandtyps bzw. des an sich bekannten Filmscharniertyps, am oberen Fenster mit dem oberen Blendrahmen gelenkig verbunden. An den übrigen drei Seiten trägt der äussere Rahmen 4 ein kohärentes Fliegengitter 6, das die zwischen dem äusseren Rahmen 4 und dem Blendrahmen 1 erzeugte keilförmige Öffnung abdeckt. Das Fliegengitter 6 umfasst zwei dreieckige Abschirmungssektionen 7,8 sowie eine dazwischen liegende rechteckige Gittersektion 9, die mit den beiden dreiekkigen Sektionen 7,8 einstückig und rechtwinklig ist.

Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist jede Abschirmungssektion derart wechselweise in entgegengesetzten Richtungen gefaltet, dass eine Balgoberfläche mit schmalen, ausgedehnten an sich im wesentlichen flachen Plissees oder Paneelen 10 gebildet wird, wobei diese jedoch an ihren längsgehenden Kanten durch flexible Flächen 11 zusammenhängen, so dass die Abschirmungssektion in eine Stellung zusammenpressbar ist, in der sich die Paneele praktisch gegenseitig parallel übereinander befinden und die Abschirmungssektion eine sehr kleine Höhe und eine Breite entsprechend derjenigen eines Paneels aufweist, bzw. kann die Abschirmungssektion so weit ausgestreckt werden, bis sich die Paneele, Ende an Ende, auf derselben Ebene befinden, und die Abschirmungssektion eine grosse Höhe aufweist.

Besteht das Gitter aus drei separaten Sektionen, die nach dem Falten als eine komplette Abschirmung zusammengebaut werden, wird die Zusammenbaumethode derart gewählt, dass, auch in den Ecken, wo das Gitter zusammengebaut wird, die Höhe des komprimierten Gitters praktisch gleichmässig ist.

Die innere Endfalte 10a der Plissees 10 ist mittels eines Beschlages 1a am Blendrahmen 1 und die äussere Endfalte 10b entsprechend am Rahmen 4 lösbar befestigt. Selbstverständlich muss die Befestigung nicht notwendigerweise an den inneren und äusseren Endfalten der Gittersektion erfolgen, sondern sie kann ebenfalls etwas davon entfernt vorgenommen werden. Die Endfalten des Gitters können beispielsweise an Schienen befestigt werden, die in ähnliche Haltevorrichtungen des Rahmens bzw. Blendrahmens eingelegt werden können.

Wie in Fig. 4 dargestellt, ist der äussere Rahmen 4 zur Aufnahme des gefalteten Fliegengitters 6, wenn das Fenster in seiner geschlossenen Stellung ist, als ein Profil mit einer Vertiefung 12 ausgebildet. Auf derjenigen der Fenstermitte zuwendenden Seite, hat das Profil eine U-förmige Schiene 13, in welcher, zwecks Erzeugung der verschiebbaren Verbindung zwischen dem äusseren Rahmen 4 und dem verglasten Fensterrahmen 2, ein zum Rahmen 2 befestigtes Rad 14 laufen kann, wenn das Fenster geöffnet oder geschlossen wird.

Aufder nach aussen wendenden Seite des Rahmens 4 ist zur Aufnahme der Kanten einer sich auf der Ebene des Rahmens 4 befindlichen Abschirmung 16 eine zusätzliche Vertiefung 15 vorhanden. Diese Abschirmung 16 mag zur Befestigung an einem lösbaren in der Vertiefung 15, in diesem Fall überall entlang dem Rahmen 4 verlaufenden, eingelegten Rahmen 17 ausgedehnt werden, oder die Abschirmung mag an zwei Listenstücken befestigt werden, welche in ihren jeweiligen Vertiefungen 15 der beiden einander zuwendenden Seitenelemente des Fensterrahmens eingelegt sind.

In einer anderen Ausführungsform ist, wie in Fig. 4 dargestellt, die flache Abschirmung 16 als eine in zwei gegenüberliegenden Vertiefungen 15 entlang zwei Seiten geführte Aufrollsabschirmung ausgebildet, die an einem der senkrecht gegenüber derselben verlaufenden Seiten durch eine Arretiervorrichtung blockiert wird.

Die Aufrollabschirmung umfasst eine nicht dargestellte, z.B. von Rollos bekannte Rolifeder, welche auf der gegenüberliegenden Seite der Arretiervorrichtung angeordnet ist.

Die flache Abschirmung 16 mag als Schutz gegen Sonnenlicht völlig windundurchlässig oder als ein luftdurchdringbares Fliegengitter ausgebildet sein.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorerwähnten Ausführungsformen, sondern kann variiert werden. Die Vertiefungen des äusseren Rahmenprofils können beispielsweise anders ausgeformt werden, und entsprechend können die Seiten der Abschirmung auf verschiedene Weisen, z.B. durch Ankleben, befestigt werden.


Anspruch[de]

1. Abschirmungseinrichtung für ein Fenster mit einem für den ortsfesten Einbau in eine Dach- oder wandöffnung ausgeformten rahmenförmigen Blendrahmen (1) und einem im Blendrahmen gelagerten verglasten Rahmen (2), der von einer geschlossenen Stellung, in welcher der Rahmen parallel zur Blendrahmenebene (1) ist, in eine Ventilationsstellung verstellt werden kann, in welcher die Rahmenebene mit der Blendrahmenebene einen Winkel bildet, so dass zwischen dem Blendrahmen (1) und dem Rahmen (2) zumindest eine keilförmige Ventilationsöffnung gebildet wird, wobei erwähnte Abschirmungseinrichtung mit einem luftdurchdringbaren Fliegengitter (6) versehen ist, das nach dessen Montage drei wandähnliche Sektionen (7,8,9) zur Abschirmung der rechteckigen Seitenfläche bzw. der beiden dreieckigen Seitenflächen der keilförmigen Ventilationsöffnungen umfasst, indem jede Sektion des Fliegengitters in eine Faltenoberfläche mit einer äusseren und inneren Endfalte gefaltet wird, wobei die innere Endfalte (10a) mit dem entsprechenden Blendrahmenelement verbunden ist und die äussere Endfalte (10b) von einem mit dem Blendrahmen (1) gelenkig verbundenen Rahmen (4) getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der gittertragende Rahmen ein separater Rahmen (4) zur Montage an die Aussenseite des verglasten Rahmens (2) ist, und dass der gittertragende Rahmen (6) etwas von seiner gelenkigen Verbindung (5) entfernt zusammen mit dem Oberteil des Blendrahmens (1) mit dem verglasten Rahmen (2) verschiebbar verbunden ist.

2. Abschirmungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rahmen (4) an den Blendrahmen (1) und Rahmenelemente des Fensterrahmens (2) demontierbar angeschlossen ist.

3. Abschirmungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die drei wandähnlichen Sektionen (7,8,9) des Gitters in einer Vertiefung (12) des äusseren separaten Rahmens (4) gegenüber dem Blendrahmenelement befinden, wenn das Fenster geschlossen ist.

4. Abschirmungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere separate Rahmen (4) aus einem Kunststoff oder Metallprofil hergestellt ist.

5. Abschirmungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der gittertragende Rahmen (4) eine Abschirmung (16) hat, welche in ihrer aktiven Stellung parallel zur Ebene des äusseren Rahmens (4) verläuft und die Rahmenöffnung abdeckt.

6. Abschirmungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere separate Rahmen (4) zur Montage der sich auf der Ebene des äusseren Rahmens (4) befindlichen Abschirmung (16) zumindest eine zusätzliche Vertiefung (15) umfasst.

7. Abschirmungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die flache Abschirmung eine Aufrollabschirmung ist.







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