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Dokumentenidentifikation DE19644524A1 07.05.1998
Titel Geschützturm für Panzerfahrzeuge
Anmelder Rheinmetall Industrie AG, 40882 Ratingen, DE
Erfinder Krumm, Herbert, Dr., 41564 Kaarst, DE;
Weinfurth, Udo, 40237 Düsseldorf, DE;
Becker, Wilfried, 29223 Celle, DE
DE-Anmeldedatum 26.10.1996
DE-Aktenzeichen 19644524
Offenlegungstag 07.05.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.05.1998
IPC-Hauptklasse F41A 9/24
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Geschützturm für Panzerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe (2), einem Turmkorb (3) und einer Ladeeinrichtung für den Transport der in dem Geschützturm (1) magazinierten Munition (5; 21) zu der Rohrwaffe (2).
Um zu erreichen, daß in dem Turmkorb (3) des Geschützturmes (1) eine gegenüber bekannten Geschütztürmen höhere Anzahl relativ langer geteilter oder nicht geteilter großkalibriger Munition (5; 21) magaziniert werden kann, ohne daß dieses zu einer negativen Beeinflussung der Feuergeschwindigkeit führt, schlägt die Erfindung vor, als Munitionsmagazin (6, 7; 24, 25) ein geschwungenes Turmkorb-Bandmagazin zu verwenden, bei dem die Munition (5; 21) waagerecht in entsprechenden Containerrohren (9) angeordnet ist. Dabei werden die an einem Laderband (8) befestigten Containerrohre (9) bis in eine vordere Entnahmeposition (12) transportiert, die sich etwa in Höhe der Waffe (2) und seitlich von dieser befindet. In der Entnahmeposition (12) wird der jeweilige Munitionskörper (5; 21) mit Hilfe einer ersten Ladevorrichtung in ein Laderohr (13) geschoben und anschließend hinter das Bodenstück der Waffe (2) geschwenkt, wo mittels einer zweiten Ladevorrichtung (19) dann der Munitionskörper (5; 21) in den Ladungsraum der Waffe geschoben wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Geschützturm für Panzerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe, einem Turmkorb und einer Ladeeinrichtung für den Transport der in dem Geschützturm magazinierten Munition zu der Rohrwaffe.

Zur Magazinierung großkalibriger Munition in einem Panzer ist es beispielsweise aus der DE 34 37 588 A1 bekannt, die Munition im Heckbereich des Turmes zu lagern und bei Bedarf mittels einer entsprechenden Ladeeinrichtung in das Waffenrohr zu laden. Nachteilig ist bei einer derartigen Magazinierung unter anderem der große heckseitige Platzbedarf sowie die relativ große Verwundbarkeit des Panzers aufgrund der exponierten Lage der Munition.

Die vorstehenden Nachteile weisen auch Panzer auf, bei denen die Munitionsmagazine seitlich von dem Waffenrohr angeordnet sind, wie dieses etwa in der DE 25 01 426 C2 vorgeschlagen wird.

Schließlich ist es aus der DE-PS 13 01 742 bereits bekannt, die Munition teilweise in dem unteren Bereich des Waffenturmes (Turmkorb) anzuordnen, so daß die in diesem Bereich befindliche Munition besser geschützt ist als die im oberen Bereich des Turmes befindliche Munition. Nachteilig ist bei diesem Panzer aber u. a., daß der Turmkorb sehr platzaufwendig ausgebildet sein muß, weil die Munition durch einen entsprechenden Lader von einer unteren Entnahmeposition bis hinter das Bodenstück der Waffe geschwenkt wird.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Geschützturm anzugeben, in dessen Turmkorb mehr großkalibrige Munition magaziniert werden kann, als bei bekannten Geschütztürmen vergleichbarer Abmessungen, ohne daß dieses zu einer negativen Beeinflussung der Feuergeschwindigkeit führt.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.

Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, als Munitionsmagazin ein geschwungenes Turmkorb-Bandmagazin zu verwenden, bei dem die Munition waagerecht in entsprechenden Containerrohren angeordnet ist. Dabei werden die an einem Laderband befestigten Containerrohre bis in eine Entnahmeposition transportiert, die sich etwa in Höhe der Waffe und seitlich von dieser befindet. In der Entnahmeposition wird der jeweilige Munitionskörper mit Hilfe einer ersten Ladevorrichtung in ein Laderohr geschoben und anschließend hinter das Bodenstück der Waffe geschwenkt, wo mittels einer zweiten Ladevorrichtung dann der Munitionskörper in den Ladungsraum der Waffe geschoben wird.

Mit einem derartigen Geschützturm läßt sich nicht nur eine relativ hohe Schußzahl großkalibriger Munition (z. B. Kaliber 140 mm, Länge 1,5 m) bei verhältnismäßig geringen Abmessungen des Turmkorbes (Innendurchmesser z. B. des ≤ 180 mm) magazinieren, sondern aufgrund des einfachen Bewegungsablaufes ist auch eine relativ hohe Feuergeschwindigkeit (z. B. 5-10 Schuß pro Minute) möglich. Außerdem ist die Munition durch die Unterbringung in dem Turmkorb gegen äußere Einflüsse (feindlicher Beschuß des entsprechenden Panzers) geschützt.

Mit dem erfindungsgemäßen Geschützturm kann insbesondere neuartige, besonders große Munition, wie beispielsweise die Munition für eine 140 mm Panzer-Hauptbewaffnung, magaziniert und automatisch geladen werden.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform können zur Verminderung der Abmessungen des heckseitigen Turmbereiches die Containerrohre der Bandmagazine in der Entnahmeposition und die sich anschließenden Laderohre einen sich zur Seelenachse des Waffenrohres hin verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr bei dem Ladevorgang der Waffe einer kegelstumpfförmigen Fläche folgend hinter das Waffenrohr geschwenkt wird. Durch eine derartige Anordnung der Bandmagazine und der Ladeeinrichtung kann auch die Unterseite des Turmhecks angehoben werden, so daß mehr Freiraum, z. B. für den Kühleraustritt des Fahrzeuges, zur Verfügung steht.

Aus der Rohrwaffe des erfindungsgemäßen Geschützturmes kann einteilige und zweiteilige Munition verschossen werden.

Bei der Magazinierung zweiteiliger Munition können auch zwei axial hintereinander angeordnete Bandmagazine vorgesehen werden. Eine derartige Magazinanordnung empfiehlt sich vor allem bei besonders langer großkalibriger Munition. Dabei wird in dem in Schußrichtung vorderen Bandmagazin das das Geschoß enthaltende Munitionsteil und in dem hinteren Bandmagazin das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil magaziniert. Die Anordnung der beiden Bandmagazine muß allerdings derart sein, daß die entsprechenden Containerrohre in der oberen Entnahmeposition fluchtend hintereinander liegen, so daß durch die vordere Ladevorrichtung beide Munitionsteile in das jeweilige Laderohr einschiebbar sind.

Eine fluchtende Anordnung der Containerrohre der beiden Bandmagazine ist innerhalb des Turmkorbes allerdings nicht erforderlich. Vielmehr hat es sich aus Gründen einer optimalen Unterbringung der Munitionsteile als vorteilhaft erwiesen, daß die Containerrohre für die längeren Munitionsteile (in der Regel die das Geschoß enthaltenden Munitionsteile) im Inneren des Turmkorbes eine seitlich geneigte Lage aufweisen, so daß das jeweilige Laderband einen nach oben hin gedrillten Verlauf besitzt.

Zur Erhöhung des Freiraumes des Bodenstückes der Waffe hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, das Band des hinteren Bandmagazines axial verschiebbar auszugestalten.

Schließlich hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, das Laderohr teleskopartig zusammenschiebbar auszubilden, so daß es bei Abfeuerung des Schusses hinter dem Bodenstück des Waffenrohres verbleiben kann und durch dieses beschädigungslos zusammengedrückt wird. Läuft die Waffe in ihre Ausgangslage zurück, so entfaltet sich das Laderohr wieder und wird in die vordere Entnahmeposition transportiert.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Geschützturmes;

Fig. 2 eine Vorderansicht des in Fig. 1 dargestellten Geschützturmes;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 und 2 dargestellten Geschützturmes bei abgenommener Panzerung mit einteiligen axialverschobenen Bandmagazinen;

Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung mit einteiligen, nicht axialverschobenen Bandmagazinen;

Fig. 5 eine weitere perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemaßen Geschützturmes, bei dem Bandmagazine zum Laden zweiteiliger Munition vorgesehen sind;

Fig. 6 eine schematische Anordnung der in Fig. 5 dargestellten Bandmagazine in Draufsicht;

Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines vierten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Geschützturmes zum Laden zweiteiliger Munition;

Fig. 8 eine schematische Anordnung der in Fig. 7 dargestellten Bandmagazine in Draufsicht und

Fig. 9 den Längsschnitt durch ein teleskopartig zusammenschiebbares Laderohr mit einer darin befindlichen zweiteiligen Munition

In den Fig. 1-3 ist mit 1 ein Geschützturm eines Panzerfahrzeuges bezeichnet, welcher mit einer Rohrwaffe 2, einem Turmkorb 3 und einer Ladeeinrichtung 4 für die Zuführung von Munition 5 in die Waffe 2 versehen ist. In dem Geschützturm 1sind zwei Bandmagazine 6, 7 vorgesehen (Fig. 2), die jeweils aus einem Endlosband (Laderband) 8 und daran befestigten Containerrohren 9 zur Aufnahme von Munitionskörpern 5 bestehen. Das jeweilige Laderband 8 wird geschwungen, aber im wesentlichen parallel zur Turmachse 10 durch den Turmkorb 3 geführt, so daß der größte Teil der Containerrohre 9 - und damit auch der in den Containerrohren untergebrachten Munition 5 - in dem Turmkorb 3 angeordnet ist. Oberhalb des Turmkranzes 11 des Geschützturmes 1 ist eine vordere Entnahmeposition 12 vorgesehen, bei der die entsprechende Munition 5 von einer ersten (vorderen), aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten, Ladevorrichtung aus dem Containerrohr 9 in ein Laderohr 13 hineinbewegt wird.

Das Laderohr 13 ist um eine Drehachse 14 schwenkbar gelagert (Fig. 3), derart, daß es bei der vorgegebenen Indexposition der Waffe 2 derart verschwenkbar ist, daß seine Längsachse 15 mit der Seelenachse 16 der Waffe 2 fluchtet und die Munition 5 durch die Ladeöffnung 17 des Bodenstückes 18 in den Ladungsraum der Waffe 2 mittels einer zweiten (hinteren) Ladevorrichtung 19 (Fig. 1) gedrückt werden kann.

Das Laden der Waffe 2 kann wechselseitig von beiden Seiten erfolgen, da entsprechende Bandmagazine 6, 7, vordere Ladevorrichtungen und Laderohre 13 auf beiden Seiten der Waffe 2 angeordnet sind. Als Laderohre 2 haben sich vor allem solche als vorteilhaft erwiesen, die sich teleskopartig zusammenschieben lassen, so daß es beim Abfeuern des Schusses hinter dem Bodenstück 18 der Waffe 2 verbleiben kann und durch dieses beschädigungslos zusammengedrückt wird. Läuft das Waffenrohr in seine Ausgangslage zurück, so entfaltet sich das Laderohr 13 wieder und kann in die vordere Entnahmeposition geschwenkt werden.

Wie Fig. 4 entnommen werden kann, können zur Verminderung des heckseitigen Turmbereiches die Containerrohre 9 der Bandmagazine 6, 7 in der Entnahmeposition und die sich anschließenden Laderohre 13 einen sich zur Seelenachse 16 hin verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr bei dem Ladevorgang der Waffe auf einer kegelstumpfförmigen Fläche hinter das Waffenrohr geschwenkt wird.

Die Rohrwaffe 2 kann grundsätzlich für ein- und zweiteilige Munition verwendet werden, wobei im letzteren Fall beide Munitionsteile in das entsprechende Containerrohr 9 geladen und mittels der vorderen Ladevorrichtung anschließend in das Laderohr 13 verschoben werden.

Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Geschützturm mit seitlich jeweils zwei hintereinander angeordneten Bandmagazinen zum Laden zweiteiliger Munition. Dabei wird in dem in Schußrichtung vorderen Bandmagazin das Geschoß und in dem hinteren Bandmagazin das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil magaziniert.

In Fig. 5 ist mit 2 wiederum eine Rohrwaffe bezeichnet, in die eine nur schematisch dargestellte zweiteilige Munition 21 geladen werden soll. Die Munition 21 besteht aus einem heckseitigen, im wesentlichen nur Treibladungspulver enthaltenden Munitionsteil 22 und einem vorderseitigen, das Geschoß enthaltenden Munitionsteil 23, der u. U. ebenfalls zusätzlich auch Treibladungspulver enthält.

Seitlich von der Rohrwaffe 2 sind jeweils zwei hintereinander angeordnete Bandmagazine 24, 25 vorgesehen, die sich geschwungen in das Innere des Turmkorbes erstrecken. Das vordere Bandmagazin 24 dient dabei zur Aufnahme des das Geschoß enthaltenden Munitionsteiles 23, während das hintere Bandmagazin 25 zur Aufnahme des die Treibladung enthaltenden Munitionsteiles 22 dient.

Aus Gründen einer optimalen Unterbringung der Munitionsteile besitzt das jeweilige die Geschosse aufnehmende Bandmagazin 24 im Inneren des Turmkorbes eine seitlich geneigte Lage (vgl. Fig. 6, in der die Lage der Containerrohre im Inneren des Turmkorbes schraffiert dargestellt sind), da diese Munitionsteile besonders bei großkalibriger Munition relativ lang sind.

Die Anordnung der Laderbänder der beiden Bandmagazine 24, 25 muß allerdings derart ausgebildet sein, daß die entsprechenden Containerrohre in der oberen Entnahmeposition fluchtend hintereinander liegen (in Fig. 6 ist die entsprechende Lage der Containerrohre in der Entnahmeposition gestrichelt dargestellt), so daß durch die erste Ladevorrichtung beide Munitionsteile 22, 23 in das entsprechende Laderohr 13 einschiebbar sind (in Fig. 5 ist aus Übersichtlichkeitsgründen nur ein Laderohr dargestellt).

Zur Erhöhung des Freiraumes des Bodenstückes der Waffe 2 bei deren Erhöhung hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, das Ladeband des jeweiligen, die Treibladung aufnehmenden Bandmagazines axial verschiebbar auszugestalten. Dieses ist in den Fig. 7 und 8 angedeutet. Dabei ist in Fig. 8 mit 26 die Lage der Munition im Bereich des Turmkorbbodens, mit 27 die darüber befindliche Lage der Munition, die sich aber noch im Bereich unterhalb der Waffe befindet, und mit 28 die Lage der Munition in der Entnahmeposition angedeutet. Wie Fig. 8 entnommen werden kann, ist die Munition im Bereich 27 in Schußrichtung verschoben angeordnet, so daß das Bodenstück der Waffe bei einer entsprechend höhengerichteten Waffe nicht gegen die unterhalb der Waffe befindliche Munition stoßen kann.

Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines teleskopartig zusammenschiebbaren Laderohres 13 mit einer darin befindlichen zweiteiligen Munition 21. Das Laderohr 13 besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Rohrteil 29 und einem in diesem Rohrteil teleskopierbaren Rohrteil 30, welches von einer Rückstellfeder 31 beaufschlagt ist. Die maximale Teleskopbewegung, die an den Rücklauf der jeweiligen Waffe angepaßt ist, ist in Fig. 9 mit dem Bezugszeichen 32 versehen.

Bezugszeichenliste

1 Geschützturm

2 Rohrwaffe, Waffe

3 Turmkorb

4 Ladeeinrichtung

5 Munition, Munitionskörper

6,7 Bandmagazine

8 Endlosband, Laderband

9 Containerrohr

10 Turmachse

11 Turmkranz

12 vordere Entnahmeposition

13 Laderohr

14 Drehachse

15 Längsachse (Laderohr)

16 Seelenachse

17 Ladeöffnung

18 Bodenstück

19 zweite (hintere) Ladevorrichtung

21 zweiteilige Munition, Munitionskörper

22 TL-Pulver enthaltendes Munitionsteil

23 Geschoß enthaltendes Munitionsteil

24 vordere (erste) Bandmagazin

25 hintere (zweite) Bandmagazin

26-28 Munitionslagen, Bereiche

29 feststehendes Rohrteil (Laderohr)

30 teleskopierbares Rohrteil (Laderohr)

31 Rückstellfeder

32 maximale Teleskopbewegung


Anspruch[de]
  1. 1. Geschützturm für Panzerfahrzeuge mit einer Rohrwaffe (2), einem Turmkorb (3) und einer Ladeeinrichtung für den Transport der in dem Geschützturm (1) magazinierten Munition (5; 21) zu der Rohrwaffe (2), wobei
    1. a) die einzelnen Munitionskörper (5; 21) in waagerecht angeordneten Containerrohren (9) mindestens eines Bandmagazines (6, 7; 24, 25) magaziniert sind;
    2. b) das Bandmagazin (6, 7; 24, 25) sich in den Turmkorb (3) hinein erstreckt und oberhalb des Turmkorbes (3) seitlich von der Rohrwaffe (2) eine vordere Entnahmeposition (12) aufweist;
    3. c) eine erste Ladevorrichtung vorgesehen ist, die den jeweiligen Munitionskörper (5; 21) bei Erreichen der vorderen Entnahmeposition (12) aus dem entsprechenden Containerrohr (9) in ein hinter die Rohrwaffe (2) verschwenkbares Laderohr (13) schiebt und
    4. d) eine zweite Ladevorrichtung (19) vorgesehen ist, die den Munitionskörper (5; 21) in einer hinteren Entnahmeposition aus dem Laderohr (13) in den Ladungsraum der Rohrwaffe (2) schiebt.
  2. 2. Geschützturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandmagazin (6, 7) einen zur vorderen Entnahmeposition (12) hin verdrillten Verlauf aufweist, derart, daß das entsprechende Containerrohr (9) bei Erreichen der Entnahmeposition (12) sowie das hinter dem Containerrohr (9) angeordnete Laderohr (13) jeweils einen zum (Turmheck) hin sich verjüngenden Verlauf aufweisen, so daß das jeweilige Laderohr (13) bei dem Ladevorgang der Waffe (2) auf einer kegelstumpfförmigen Fläche hinter das Waffenrohr geschwenkt wird.
  3. 3. Geschützturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschützturm (1) zum Verschießen zweiteiliger Munition (21) zwei hintereinander angeordnete Bandmagazine (24, 25) aufweist, wobei in dem in Schußrichtung vorderen (ersten) Bandmagazin (24) das Geschoß enthaltende Munitionsteil (23) und in dem zweiten Bandmagazin (25) das nur die Treibladung enthaltende Munitionsteil (22) magaziniert sind, und daß die Führung der beiden Laderbänder der Bandmagazine (24, 25) derart gewählt ist, daß sie in der vorderen Entnahmeposition fluchtend hintereinander liegen, so daß durch die erste Ladevorrichtung beide Munitionsteile (22, 23) in das jeweilige Laderohr (13) einschiebbar sind.
  4. 4. Geschützturm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Containerrohre (9) für die jeweils längeren Munitionsteile (23) im Turmkorb (3) eine seitlich geneigte Lage aufweisen, so daß das entsprechende Laderband einen zur vorderen Entnahmeposition (12) hin gedrillten Verlauf besitzt.
  5. 5. Geschützturm nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils zweite Bandmagazin (25) axial zur Rohrmündung hin verschiebbar angeordnet ist.
  6. 6. Geschützturm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Laderohr (13) teleskopartig zusammenschiebbar ist, so daß es bei Abfeuerung des Schusses hinter dem Bodenstück (18) der Rohrwaffe (2) verbleiben kann und durch dieses beschädigungslos zusammendrückbar ist.
  7. 7. Geschützturm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Rohrwaffe (2) Bandmagazine (6, 7; 24, 25) angeordnet sind, die sich in den Turmkorb (3) hinein erstrecken.






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