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Dokumentenidentifikation DE69128614T2 20.05.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0500946
Titel REINIGUNGSMITTELZUSAMMENSETZUNG
Anmelder Otsuka Pharmaceutical Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder HAYAKAWA, Ritsuko, 11-24, Shimizu 3-chome Kita-ku, Aichi 462, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69128614
Vertragsstaaten DE, FR, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.08.1991
EP-Aktenzeichen 919146803
WO-Anmeldetag 26.08.1991
PCT-Aktenzeichen JP9101129
WO-Veröffentlichungsnummer 9205240
WO-Veröffentlichungsdatum 02.04.1992
EP-Offenlegungsdatum 02.09.1992
EP date of grant 07.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.05.1998
IPC-Hauptklasse C11D 3/48
IPC-Nebenklasse A01N 35/06   A61K 7/50   C11D 1/86   

Beschreibung[de]
BESCHREIBUNG TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein sehr wenig reizendes Konservierungsmittel zur Verwendung in Kosmetika oder in Detergentien für den Gebrauch in der Hautpflege und eine sehr wenig reizende Reinigungsmittelzusammensetzung, die zum Auftragen auf die Haut und/oder das Haar hergerichtet ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die konventionellen Reinigungsmittel- oder Reinigungszusammensetzungen (beispielsweise Shampoos) sind so reizend, daß sie Jucken hervorrufen oder allergische Reaktionen verursachen, mit dem Ergebnis, daß sie nicht bei Patienten mit Hautkrankheiten verwendet werden können, insbesondere bei solchen mit empfindlicher Haut wie atopische Dermatitis, Kontaktdermatitis usw..

Das Ziel der Erfindung ist es, eine sehr wenig reizende Reinigungsmittelzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, welche bei Patienten mit atopischer Dermatitis oder dergleichen Hautkrankheiten, insbesondere bei solchen mit einer gegen externe Irritationen empfindliche Haut, sicher verwendet werden können.

JP-A-63 211 217 beschreibt eine Zusammensetzung zur Anwendung in der Mundhöhle mit einem starken bakteriziden Effekt, welche unter anderem Hinokitol enthält.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Der jetzige Erfinder hat sich mittels intensiver Forschung bemüht, das obige Ziel zu erreichen. Als Folge hiervon wurde gefunden, daß Hinokitol oder ein Salz hiervon äußerst wenig reizend ist und eine starke antiseptische Wirksamkeit aufweist, und daß es ein hervorragendes und brauchbares Konservierungsrnittel für Zubereitungen wie Kosmetika, Reinigungsmittel und andere Zusammensetzungen ist, die mit der Haut in Kontakt kommen. Es wurde auch entdeckt, daß, falls Hinokitol oder ein Salz hievon als Konservierungsmittel mit mindestens einer Verbindung verwendet wird, die aus der unten definierten Gruppe von anionischne Surfactants und amphoteren Surfactants ausgewählt ist, eine beachtenswert wenig reizende Reinigungsmittelzusammensetzung hergestellt werden kann. Die vorliegende Erfindung wurde aufgrund der obigen Befunde entwickelt.

Die vorliegende Erfindung sieht also folgendes vor:

Die Verwendung von Hinokitol oder von einem Salz hiervon als sehr wenig reizendes Konservierungsmittel in einer kosmetischen Zusammensetzung oder einer Reinigungsmittelzusammensetzung zum Auftragen auf die Haut eines Dermatitispatienten, und

eine Reinigungsmittelzusammensetzung, welche für das Autragen auf die Haut und/oder das Haar hergerichtet ist, die mindestens einen Surfactant, der aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus anionischen Surfactants mit der allgemeinen Formel

worin R¹ ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, der nicht mehr als 40 Kohlenstoffatome aufweist; R² ein Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; A eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, einschließlich von Salzen hiervon, und amphoteren Surfactants mit der allgemeinen Formel

worin R³ ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, der nicht mehr als 40 Kohlenstoffatome aufweist; R&sup4; und R&sup5; jedes eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; B eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, besteht, und Hinokitol oder ein Salz hiervon als ein antiseptisches Mittel umfaßt.

In dieser Beschreibung umfaßt ein niedriger Alkylrest einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, tert.Butyl, Pentyl, Hexyl usw., wobei der Methylrest der am meisten bevorzugt Rest ist.

Der gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffrest, der nicht mehr als 40 Kohlenstoffatome aufweist, umfaßt unter anderen Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, tert. Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl, 11-Methyldodecyl, 10-Methylundecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl, Heptadecyl, Octadecyl, Nonadecyl, Eicosyl, Heneicosyl, Docosyl, Tetracosyl, Triacontyl, Pentatriacontyl, Tetracontyl, Vinyl, Allyl, Isopropenyl, Ethinyl, 2-Pentinyl, 3-Butenyl, 9-Decenyl, cis-8-Heptadecenyl, trans-3-Heptadecenyl, 2-Octinyl, 2-Decinyl, Cocoalkyl usw. Unter diesen Resten sind gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffreste mit 5 bis 19 Kohlenstoffatomen bevorzugt und solche mit 7 bis 13 Kohlenstoffatomen noch mehr bevorzugt. Besonders werden für den als R¹ bezeichneten Rest in der allgemeinen Formel (I) ein C&sub9;&submin;&sub1;&sub3; gesättigter Kohlenwasserstoffrest wie Undecyl, Tridecyl und dergleichen bevorzugt und für den mit R³ bezeichneten Rest der allgemeinen Formel (II) Cocoalkyl und ein C&sub9;&submin;&sub1;&sub3; gesättigter Kohlenwasserstoffrest wie Undecyl, Tridecyl und dergleichen bevorzugt.

Ein niedriger Alkylenrest umfaßt einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie Methylen, Ethylen, Trimethylen, 2-Methyltrimethylen, 2,2- Dimethyltrimethylen, 1-Methyltrimethylen, Methylmethylen, Ethylmethylen, Tetramethylen, Pentamethylen, Hexamethylen usw. Als in der allgemeinen Formel (I) durch A dargestellter Rest sind Methylen und Ethylen begünstigt, und Ethylen wird mehr bevorzugt. Als in der allgemeinen Formel (II) durch B dargestellter Rest sind Ethylen und Trimethylen begünstigt, und Trimethylen wird mehr bevorzugt.

Als Surfactant, der in der allgemeinen Formel (I) und in der allgemeinen Formel (II) gezeigt wird, kann nicht nur die Kombination von Surfactants mit den gleichen Substituenten verwendet werden, sondern auch die Kombination von Surfactants mit verschiedenen Substituenten.

Die Salze der Verbindungen, die in der allgemeinen Formel (I) gezeigt werden, umfassen anorganische Salze, z.B. Salze mit Alkalimetallen wie Natrium, Kalium usw., Salze mit Erdalkalimetallen wie Magnesium usw., Salze mit anderen Metallen wie Cu, Zn usw., Ammoniumsalze, und organische Salze, z.B. Salze mit Alkanolaminen wie Diethanolamin, 2- Amino-2-ethyl-1,3-propandiol, Triethanolamin usw., Salze mit Morpholin, Piperazin, Piperidin usw. und Salze mit basischen Aminosäuren wie Arginin, Lysin, Histidin usw. Die basischen Aminosäuren können D-Verbindungen oder L-Verbindungen oder deren Mischungen sein.

Das Salz von Hinokitol kann irgendeines der Salze sein, die den oben erwähnten Salzen von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) entsprechen.

In der Reinigungsmittel- oder Reinigungszusammensetzung der Erfindung ist die Surfactantkomponente mindestens ein Surfactant, ausgewählt unter den anionischen Surfactants der allgemeinen Formel (I) und den amphoteren Surfactants der allgemeinen Formel (II). Diese Surfactants weisen nicht nur eine hohe Reinigungswirkung auf, sondern sie sind auch sehr wenig reizend. In der Praxis der vorliegenden Erfindung wird die kombinierte Verwendung eines anionischen Surfactants (I) und eines amphoteren Surfactants (II) besonders bevorzugt, da in der resultierenden Zusammensetzung sowohl die Reinigungswirkung als auch das charakteristische Merkmal der sehr geringen Reizung deutlich verbessert sind. Im Falle einer solchen kombinierten Verwendung kann das Gewichtsverhältnis des Surfactants (I) zu dem Surfactant (II) 1:20 bis 20:1 betragen, bevorzugt 4:1 bis 1:3, und noch mehr bevorzugt 4:1 bis 3:2 und 3:2 bis 2:3.

Der Anteil der Surfactantkomponente in der Reinigungsmittelzusammensetzung ist nicht kritisch, vorausgesetzt, daß ein ausreichender Reinigungseffekt sichergestellt werden kann. Im allgemeinen liegt der Anteil des Surfactants insgesamt bevorzugt bei 3 bis 40 Gew.% und noch mehr bevorzugt zwischen 5 und 30 Gew.%.

Die Menge von Hinokitol oder eines Salzes hiervon ist ebenfalls nicht kritisch, vorausgesetzt, daß ein ausreichender konservierender Effekt sichergestellt werden kann. Im allgemeinen wird dieses Konservierungsmittel bevorzugt mit einem Anteil von nicht weniger als 0,001 Gew.% und mehr, bevorzugt mit einem Anteil im Bereich von 0,001 bis 1,0 Gew.%, bezogen auf die gesamte Reinigungsmittelzusammensetzung, verwendet.

Die kombinierte Verwendung von Hinokitol, oder eines Salzes hiervon, als Konservierungsmittei und von der oben erwähnten Surfactantkomponente ergibt eine Reinigungsmittelzusammensetzung mit einer deutlich sehr geringen Reizung, einer verbesserten Reinigungswirkung und einer starken antiseptischen Wirksamkeit.

In die Reinigungsmittelzusammensetzung der Erfindung kann ferner (I) eine Verbindung der allgemeinen Formel

worin R&sub6; ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffstoffrest mit nicht mehr als 40 Kohlenstoffatomen ist; R&sub7; ein Alkalimetall wie Natrium, Kalium usw., ein Erdalkalimetall wie Magnesium usw., oder ein solches Metallion wie Kupfer, Zink usw. ist; oder (2) ein üblicher amphoterer Surfactant vom Imidazoliniumbetain-Typ, wie Cocoalkyl-N-carboxymethoxyethyl-N-carboxymethylimidazolinium-dinatriumhydroxid, 2-Cocoalkyl-1-carboxymethoxyethylnatrium-1-carboxymethylimidazolinium-laurylsulfatnatrium, 2-Lauryl-1-carboxymethoxyethyl-natrium-1- carboxymethyl-imidazolinium-dodecanoylsarcosin-natrium inkorporiert werden. Die Zugabe einer solchen Verbindung kann die Reizreaktion der Okularschleimhaut lindern. Die bevorzugt zugefügte Menge beträgt etwa 10 bis 200 Gew.%, bezogen auf den anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I).

Die Reinigungsmittelzusammensetzung kann innerhalb des gewöhnlichen pH-Bereichs von kosmetischen Zubereitungen, nämlich allgemein mit einem pH von etwa 6,0 bis etwa 8,0 und bevorzugt mit einem pH von etwa 6,4 bis etwa 7,5, zur Verfügung gestellt und verwendet werden.

Die Reinigungsmittelzusammensetzung der Erfindung kann, wo es erforderlich ist, innerhalb eines Bereichs, der ihre Leistungsfähigkeit nicht nachteilig beeinflußt, andere Surfactants, Öle wie höhere Alkohole, Haarweichmacher wie kationisierte Cellulose, Feuchthaltemittel wie Glycerin, Propylenglycol, Sorbit, Maltit usw., Viskositätsverbesserer wie Methylcellulose, Hydroxymethylcelluloe, Hydroxyethylcellulose, ein Carboxyvinylpolymer, Polyvinylalkohol usw., filmbildende Mittel wie hydrolysiertes Kollagen, Lösungsmittel wie Ethanol, Mittel zur Regelung des pH-Werts wie Citronensäure, Salzsäure usw., UV-Absorptionsmittel, Antioxidantien, Chelatbildner, Fungizide, Konservierungsmittel, anorganische Salze, Antischuppenmittel, Vitamine, antiinflammatorische Mittel und andere pharmakologisch wirksame Substanzen, Tier- oder Pflanzenextrakte, Pigmente, Parfüms usw. enthalten. Bei der Verwendung dieser Zusätze ist insofern Vorsicht erforderlich, daß ihr Zugabe nicht den Grad der Reizung der Reinigungsmittelzusammensetzung steigert. Wenn beispielsweise beabsichtigt ist, die Reinigungsmittelzusammensetzung für Patienten mit atopischer Dermatitis zu verwenden, so weist die endgültige Formulierung bevorzugt einen dermalen Reizungsindex auf, der nicht höher liegt als 15, wenn er mit der Methode bestimmt wird, die unter der Überschrift "Testmethode" im folgenden gezeigt wird. Zur Verwendung bei gesunden Personen weist die Formulierung bevorzugt einen dermalen Reizungsindex von nicht mehr als etwa 30 auf.

Praktisch gibt es keine Begrenzung für die Form der Reinigungsmittelzusammensetzung der Erfindung. Somit kann die Zusammensetzung in einer Vielzahl bekannter Formen verwendet werden, wie flüssige Shampoos, Gesichtsreinigungscremes, Gesichtreinigungsgele, Körpershampoos, Reinigungsschäume (in Aerosol-Sprühdosen), Reinigungsmittel für die Geschirrwäsche und für andere Waschzwecke, feuchte Papiertaschentücher usw.

Die Reinigungsmittelzusammensetzung der Erfindung kann extemporiert beliebig mit Wasser verdünnt werden, wo es erforderlich ist. Die Reinigungsmittelzusammensetzung ist nicht nur extrem wenig reizend, sondern sie erfüllt auch die wesentlichen Erfordernisse für ein Reinigungsmittel, nämlich ausreichende Formulierbarkeit, ausreichendes Reinigungs vermögen usw. Als solche kann diese Zusammensetzung nicht nur für Patienten mit atopischer Dermatitis und anderen Hautkrankheiten, sonder vorteilhaft auch für gesunde Personen verwendet werden.

Hinokitol, einschließlich der Salze hiervon, weist einen sehr geringen Grad von dermaler Reizung auf und ist als Konservierungsmittel für die Einarbeitung in die verschiedensten Zusammensetzungen von Wert, die für einen Kontakt mit der Haut bestimmt sind, z.B. als Quasi-Arzneimittel und verschiedenartige Reinigungsmittel für den häuslichen Gebrauch (beispielsweise Shampoos für Haustiere), Toilettenartikel usw.

Beispiele

Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung näher.

Beispiel 1

Ein Shampoo wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

*: Alalinate LN-30: ein Surfactant auf der Basis von N-Lauroyl-N-methyl-β-alanin-natrium, Nikko Chemicals

**: Swanol AM-3130N: ein Surfactant auf der Basis von Kokosölfettsäureamid-propyl-dimethylaminoessigsäurebetain, Nikko Chemicals

Es wurde gefunden, daß das obige Shampoo eine zufriedenstellende Reinigungswirkung aufweist. Das dermale Reizungspotential dieser Zusammensetzung wurde gemäß der folgenden Methode bewertet.

Testmethode

Unter Verwendung der Finn-Kammer und des Scanpor- Bands wurde ein Pflaster aus Filterpapier, getränkt mit einer 1%igen wäßrigen Lösung der obigen Reinigungsmittelzusammensetzung, auf die Haut von 44 freiwiligen Versuchspersonen aufgetragen und für 48 Stunden unter einem Verband abgeschlossen, die dermale Reaktion wurde 1 und 24 Stunden nach der Entfernung des Pflasters untersucht. Die Resultate wurden gemäß der folgenden Skala bewertet.

Keine Reaktion 0

Leichtes Erythem 0,5

Definitives Erythem 1,0

Erythem mit Papeln oder Ödemen 2,0

Von den Ergebnissen nach 1 und 24 Stunden nach der Entfernung wurde das Resultat mit einer höheren Bewertung genommen, die Summe der Bewertungen wurde durch die Zahl der Personen dividiert und der Prozentgehalt des Quotienten wurde als Indexder dermalen Reizung verwendet.

Als Kontrollen wurde der gleiche Test der dermalen Reizung unter Verwendung einer 0,5%igen wäßrigen Lösung von Natriumlaurylsulfat und gereinigtem Wasser durchgeführt. Die Resulate werden in der Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Es ist offensichtlich, daß die Shampoo-Zusammensetzung der Erfindung einen äußerst geringen Reizungsgrad aufweist.

Beispiel 2

Ein Körpershampoo wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

*:Alanon ACE: Surfactant auf Basis von N-Cocoyl-N- methyl-β-alanin-natrium, Kawaken Fine Chemical

**: Nichtionischer Surfactant: Emanon 3199 von der Kao Corporation

***: Perlmittel: Estepearl 15 von Nikko Chemicals

Beispiel 3

Ein Gesichtsreiniger wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

*: Alanon ALE: Surfactant auf Basis von N-Lauroyl-N- methyl-β-alanin-natrium, Kawaken Fine Chemical

**: Nichtionischer Surfactant: Amizet 5C, Kawaken Eine Chemical

***: Nichtionischer Surfactant: Emanon 3299, Kao Corporation

Beispiel 4

Eine Scheuerzusammensetzung wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

*: Alanon AME: Surfactant auf Basis von N-Myristoyl-N- methyl-β-alanin-natrium, Kawaken Eine Chemical

Beispiel 5

Eine Reinigungsmittelzusammensetzung für den Haushalt wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiel 6

Ein Körpershampoo wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

*: Nikkol Sarcosinate LK-30: Surfactant auf der Basis von Lauroylsarcosinat-kalium, Nikko Chemicals

**: Miranol C2M Conc.: Surfactant auf der Basis von Cocoalkyl-N-carboxymethoxyethyl-N-carboxymethylimidazolinium-dinatriumhydroxid, Koei Perfumery Co., Ltd.

Beispiel 7

Ein Gesichtsreinigungsmittel wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiel 8

Ein Gesichtsreinigungsmittel wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiel 9

Ein Körpershampoo wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiele 10 bis 14

Unter Verwendung der Verbindungen, die in den Tabellen 2 bis 4 gezeigt werden, wurden die Reinigungsmittelzusammensetzungen, die in der Tabelle 5 angegeben werden (alle Zahlen sind Gew.%), hergestellt und das dermale Reizungspotential jeder Zusammensetzung wurde bestimmt. Die gleiche Testmethode wurde verwendet, wie sie im Beispiel 1 beschrieben wurde, und die Zahl der Personen betrug 20. Die Resultate, wie sie gemäß den folgenden Kriterien bestimmt wurden, werden auch in der Tabelle 5 gezeigt. Als Kontrollen wurde der gleiche Test unter Verwendung von gereinigtem Wasser und einer 0,5%igen wäßrigen Lösung von Laurylsulfatnatrium durchgeführt. Die Resultate werden in der Tabelle 6 gezeigt.

Dermaler Reizungsindex ≤10 -

Dermaler Reizungsindex 11-30 +

Dermaler Reizungsindex ≥31 ++

Der pH-Wert jeder Zusammensetzung wurde ebenfalls gemessen. Die Resultate werden in der Tabelle 7 gezeigt.

Tabelle 2 Verbindungen der Formel (I)
Tabelle 3 Verbindungen der Formel (II)
Tabelle 4
Tabelle 5
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 5 (Fortsetzung)
Tabelle 6
Tabelle 7

Beispiel 45

Ein Gesichtsreinigungsmittel wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiel 46

Ein Körpershampoo wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.

Beispiel 47

Eine Shampoozusammensetzung wurde gemäß der folgenden Formulierung hergestellt.


Anspruch[de]

1. Die Verwendung von Hinokitol oder eines Salzes hiervon als sehr wenig reizendes Konservierungsmittel in einem Kosmetikum oder in einer Reinigungsmittelzusammensetzung zum Auftragen auf die Haut eines Dermatitispatienten, mit dem Vorbehalt, daß die therapeutische Behandlung im Sinne des Artikels 52(4) EPÜ ausgeschlossen ist.

2. Reinigungsmittelzusammensetzung, hergerichtet zum Auftragen auf die Haut und/oder das Haar, umfassend mindestens einen Surfactant, der aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus anionischen Surfactants mit der allgemeinen Formel

worin R¹ ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, der nicht mehr als 40 Kohlenstoffatome aufweist; R² ein Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; A eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, einschließlich von Salzen hiervon, und aus amphoteren Surfactants mit der allgemeinen Formel

worin R³ ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, der nicht mehr als 40 Kohlenstoffatome aufweist; R&sup4; und R&sup5; jedes eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; B eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, besteht, und Hinokitol oder ein Salz hiervon als ein antiseptisches Mittel.

3. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 2, umfassend zusätzlich zu mindestens einem der genannten anionischen Surfactants der allgemeinen Formel (I) und zu mindestens einem der genannten amphoteren Surfactants der allgemeinen Formel (II), (I) eine Verbindung der allgemeinen Formel

worin R&sub6; ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffstoffrest mit nicht mehr als 40 Kohlenstoffatomen ist;

R&sub7; ein Alkalimetall wie Natrium oder Kalium, ein Erdalkalimetall wie Magnesium oder ein Metallion wie Kupfer oder Zink ist und (2) einen amphoteren Surfactant vom Imidazoliniumbetain-Typ.

4. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 3, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 1:20 bis 20:1 enthält and worin der Anteil des genannten amphoteren Surfactants vom Imidazoliniumbetain-Typ 10 bis 200 Gew.% des genannten anionischen Surfactants der allgemeinen Formel (I) beträgt, wobei die genannte Zusammensetzung 3 bis 40 Gew.% an Surfactants und nicht weniger als 0,001 Gew.% von Hinokitol oder einem Salz hiervon enthält.

5. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 4, worin R¹ und R³ jedes ein Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 19 Kohlenstoffatomen ist, und welche 5 bis 30 Gew.% des genannten Surfactants und 0,001 bis 1,0 Gew.% von Hinokitol oder einem Salz hiervon enthält.

6. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 5, worin R¹ und R³ jedes ein Kohlenwasserstoffrest mit 7 bis 13 Kohlenstoffatomen ist.

7. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 6, welche einen amphoteren Surfactant vom Imidazoliniumbetain- Typ enthält, der aus Cocoalkyl-N-carboxymethoxyethyl-Ncarboxymethylimidazolinium-dinatriumhydroxid, 2-Cocoalkyl-1- carboxymethoxyethylnatrium-1-carboxymethylimidazoliniumlaurylsulfatnatrium und 2-Lauryl-1-carboxymethoxyethylnatrium-1-carboxymethylimidazolinium-dodecanoylsarcosinnatrium ausgewählt ist und worin A Ethylen ist und B Trimethylen ist.

8. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 7, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält und einen pH-Wert und einen pH-Wert von 6,4 bis 7,5 aufweist.

9. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 8, worin R¹ und R³ jedes ein gesättigter Kohlenwasserstoffrest mit 9 bis 13 Kohlenstoffatomen ist.

10. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 9, worin R¹ Undecyl oder Tridecyl ist und R³ Cocoalkyl, Undecyl oder Tridecyl ist.

11. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 10, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 3:2 enthält.

12. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 10, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 3:2 bis 2:3 enthält.

13. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 2, worin ein anionischer Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon in Kombination mit einem amphoteren Surfactantder allgemeinen Formel (II) verwendet wird.

14. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 13, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 1:20 bis 20:1 enthält.

15. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 14, welche 3 bis 40 Gew.% an Surfactants und nicht weniger als 0,001 Gew.% Hinokitol oder ein Salz hiervon umfaßt.

16. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 15, welche 5 bis 30 Gew.% an Surfactants und 0,001 bis 1,0 Gew.% Hinokitol oder ein Salz hiervon enthält.

17. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 15 oder 16, worin R¹ und R³ jedes ein Kohlenwasserstoffrest mit 5 bis 19 Kohlenstoffatomen ist.

18. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 17, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 1:3 enthält.

19. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 18, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält.

20. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 15 oder 16, worin R¹ und R³ jedes ein Kohlenwasserstoffrest mit 7 bis 13 Kohlenstoffatomen ist.

21. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 20, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 1:3 enthält.

22. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 21, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält.

23. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 17, worin R², R&sup4; und R&sup5; jedes Methyl ist, A Methylen oder Ethylen ist und B Ethylen oder Trimethylen ist.

24. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 23, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 1:3 enthält.

25. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 24, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält.

26. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 20, worin A Ethylen ist und B Trimethylen ist.

27. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 20, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 1:3 enthält und einen pH-Wert von 6, bis 8,0 aufweist.

28. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 27, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichts verhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält und einen pH-Wert von 6,4 bis 7,5 aufweist.

29. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 28, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 3:2 enthält.

30. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 28, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 3:2 bis 2:3 enthält.

31. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 27, worin R¹ und R³ jedes ein Kohlenwasserstoffrest mit 9 bis 13 Kohlenstoffatomen ist.

32. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 27, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (1) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 2:3 enthält und einen pH-Wertvon 6,4 bis 7,5 aufweist.

33. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 32, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 4:1 bis 3:2 enthält.

34. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 32, welche den genannten anionischen Surfactant der allgemeinen Formel (I) oder ein Salz hiervon und den genannten amphoteren Surfactant der allgemeinen Formel (II) in einem Gewichtsverhältnis von 3:2 bis 2:3 enthält.

35. Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß Anspruch 32, worin R¹ Undecyl oder Tridecyl ist und R³ Cocoalkyl, Undecyl oder Tridecyl ist.

36. Verfahren zur Reinigung und/oder kosmetischen Verbesserung der Haut eines Dermatitispatienten, umfassend das Auftragen einer sehr wenig reizenden kosmetischen Zusammensetzung oder Reinigungszusammensetzung, welche Hinokitol oder ein Salz hiervon enthalten, als Konservierungsmittel auf die Haut eines Dermatitispatienten, mit dem Vorbehalt, daß die therapeutische Behandlung im Sinne des Artikels 52(4) EPÜ ausgeschlossen ist.

37. Verfahren zur Konservierung einer sehr wenig reizenden kosmetischen Zusammensetzung oder Reinigungsmittelzusammensetzung, die auf die Haut eines Dermatitispatienten aufgetragen werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die kosmetischen Zusammensetzung oder die Reinigungsmittelzusammensetzung Hinokitol oder ein Salz hiervon als Konservierungsmittel enthält.







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