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Dokumentenidentifikation DE19745343A1 28.05.1998
Titel Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers
Anmelder Suzuki Motor Corp., Hamamatsu, Shizuoka, JP
Erfinder Seino, Haruo, Hamamatsu, Shizuoka, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Wuesthoff & Wuesthoff, 81541 München
DE-Anmeldedatum 14.10.1997
DE-Aktenzeichen 19745343
Offenlegungstag 28.05.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.05.1998
IPC-Hauptklasse B60R 11/06
Zusammenfassung In einer Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers (13), bei der ein Heckprofil (2) am hinteren Ende eines mit einer Vertiefung (3) versehenen Heckbodens (4) befestigt ist, wird der Wagenheber (13) in der Vertiefung (3) verstaut. Ein Ende (8) eines Halters (7) für den Wagenheber (13) ist am Boden (5) der Vertiefung (3) befestigt. Sein anderes Ende (9) ist am Heckprofil (2) befestigt. Der Wagenheber (13) wird in einem von dem Halter (7) für den Wagenheber, dem Heckboden (4) und dem Heckprofil (2) umgebenen Raum verstaut. Eine Abdeckplatte (17) wird durch den oberen Teil des Halters (7) für den Wagenheber (13) getragen, wenn die Vertiefung (3) des Heckbodens (4) mit der Abdeckplatte (17) abgedeckt ist. Ein zur Auflage der Abdeckplatte (17) bestimmter Träger ist nicht erforderlich, der Wagenheber (13) kann waagerecht verstaut werden, und die Einbausteifigkeit des Heckprofils (2) ist hoch.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers, insbesondere auf einen Aufbau eines Abschnitts zum Verstauen eines Wagenhebers, der am hinteren Ende des Heckbodens eines Kraftfahrzeugs vorgesehen ist.

Im japanischen Gebrauchsmuster Nr. 1 62 845/1989 ist eine Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers mit einem Halter zum Befestigen eines Wagenhebers offenbart, die in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung eines Heckbodens, und Fig. 6 ist ein entlang der Linie VI-VI von Fig. 5 gelegter Längsschnitt.

In diesen Figuren ist eine nach unten eingedrückte Vertiefung 102 im hinteren Bereich des Heckbodens 101 vorgesehen, von der ein vorderer Teil als Raum 103 zum Verstauen eines Wagenhebers genutzt wird. Unter der unteren Oberfläche der Vertiefung 102 ist in Richtung der Fahrzeugbreite eine Versteifung 104 mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt angeordnet. Zum Verstauen eines Ersatzreifens wird ein Raum 105 am Heck genutzt. An der Bodenfläche des Raumes 103 zum Verstauen eines Wagenhebers ist ein Halter 106 zum Befestigen eines Wagenhebers 109 mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt angebracht. Der Wagenheber 109 wird in senkrechter Stellung eingeführt und zwischen einer oberen Fläche 107 und einer unteren Fläche 108 des Halters 106 gehalten. Wenn die Vertiefung 102 des Heckbodens 101 mit einer Abdeckplatte 110 abgedeckt wird, wird diese so gehalten, daß ihr hinteres Ende 111 auf einem hinteren Ende 112 des Heckbodens und ihr vorderes Ende 113 auf der oberen Fläche 107 des Halters 106 zum Befestigen des Wagenhebers angeordnet ist.

Als nächstes ist in Fig. 7 ein anderes herkömmliches Beispiel dargestellt. Ein in dieser Figur dargestellter Heckboden 114 gehört zu einem Kraftfahrzeug ohne den Raum 105 zum Verstauen eines Ersatzreifens. Am hinteren Ende eines Raumes 115 zum Verstauen eines Wagenhebers ist ein Heckprofil 116 mit geschlossenem Querschnitt angeordnet. An einer senkrechten Wand 117 des Heckprofils 116 sind ein Halter 118 für eine Abdeckplatte und ein Halter 119 für einen Wagenheber mit im wesentlichen L-förmigem Querschnitt durch Schweißen etc. A befestigt.

Der Halter 118 für die Abdeckplatte ist am Heckprofil 116 auf gleicher Höhe wie die Oberfläche des Heckbodens befestigt und trägt ein hinteres Ende 121 einer Abdeckplatte 120. Der Halter 119 für den Wagenheber ist ebenfalls an der senkrechten Wand 117 des Heckprofils 116 so befestigt, daß ein senkrecht angeordneter Wagenheber 122 zwischen dem Halter 119 für den Wagenheber und einer Bodenfläche 123 des Raumes zum Verstauen des Wagenhebers eingeführt und gehalten wird. Ein hinteres Ende 124 des Heckbodens 114 ist mit einem unteren Ende 125 des Heckprofils 116 verbunden.

In Richtung der Fahrzeugbreite ist unter dem Heckboden 114 ein stangenförmiger Querträger 126 des Karosserierahmens angeordnet. L1 in Fig. 7 bezeichnet die Länge einer Kröpfung in Längsrichtung des Querträgers 126 des Karosserierahmens. Vom Standpunkt der Formgebung des Trägers 126 und der Festigkeit des Fahrzeugs aus sollte diese Länge L1 vorzugsweise kleiner sein.

Die oben beschriebene herkömmliche Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers weist die folgenden Probleme auf:

  • (1) Wenn die Vertiefung 115 des Heckbodens 114 mit der Abdeckplatte 120 abgedeckt wird, ist manchmal der zur Auflage der Abdeckplatte bestimmte Halter 118 erforderlich, der das Gewicht und die Kosten des Fahrzeugs erhöht.
  • (2) Weil der Wagenheber 122 in senkrechter Stellung gehalten wird, wird die Länge L1 der Kröpfung in Längsrichtung des Querträgers 126 des Karosserierahmens vergrößert. Daher besteht die Möglichkeit, daß der Querträger 126 unzweckmäßig geformt und die Festigkeit des Fahrzeugs vermindert ist.
  • (3) Weil der Heckboden 114 mit dem Heckprofil 116 nur teilweise verbunden ist, ist die Einbausteifigkeit des Heckprofils 116 gering. Somit besteht die Möglichkeit, daß das Heckprofil 116 in Längsrichtung vibriert, wenn das Fahrzeug fährt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers zu schaffen, bei der kein zur Auflage einer Abdeckplatte bestimmter Halter erforderlich ist, ein Wagenheber waagerecht verstaut werden kann und die Einbausteifigkeit eines Heckprofils hoch ist.

Um die obige Aufgabe zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers, bei der ein Heckprofil am hinteren Ende eines Heckbodens mit einer Wölbung am Heck befestigt ist und ein Wagenheber in der Wölbung verstaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende eines Halters für den Wagenheber an einem Wölbungsboden des Heckbodens und sein anderes Ende am Heckprofil befestigt ist, der Wagenheber in einem vom Halter für den Wagenheber, dem Heckboden und dem Heckprofil umgebenen Raum verstaut ist, und die Abdeckplatte durch den oberen Teil des Halters für den Wagenheber getragen wird, wenn die Wölbung des Heckbodens mit der Abdeckplatte abgedeckt ist.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers können die folgenden Wirkungen erzielt werden:

  • (1) Weil der Halter für den Wagenheber am Heckboden und Heckprofil befestigt ist, kann die Einbausteifigkeit des Heckprofils verbessert werden.
  • (2) Weil die Abdeckplatte durch den Halter für den Wagenheber getragen wird, kann ein zur Auflage der Abdeckplatte bestimmter Halter eliminiert werden, was eine Verringerung des Gewichts und der Kosten zur Folge hat.
  • (3) Weil der Wagenheber in einer waagerechten Stellung gehalten wird, ist die Länge der Kröpfung in Längsrichtung des Querträgers des Karosserierahmens verringert. Daher kann der Querträger leicht geformt und die Festigkeit des Fahrzeugs verbessert werden.
  • (4) Weil durch Ausbilden einer Stufe an der senkrechten Wand des Heckprofils der Wagenheber nach hinten verschoben ist, kann der Raum durch einen Abschnitt zum Verstauen kleiner Gegenstände vergrößert werden.
  • (5) Durch Ausbilden der Stufe an der senkrechten Wand des Heckprofils kann die Steifigkeit des Heckprofils selbst verbessert werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Kraftfahrzeugs, das mit einer Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist, von hinten gesehen;

Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Darstellung in Richtung des Pfeils X von Fig. 1;

Fig. 3 den Längsschnitt III-III in Fig. 2;

Fig. 4 einen Längsschnitt, der eine Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers gemäß einer anderen Ausführungsform zeigt;

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers;

Fig. 6 den Längsschnitt VI-VI in Fig. 5; und

Fig. 7 einen Längsschnitt, der ein anderes Beispiel einer herkömmlichen Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers zeigt.

Der Ersatzreifen des in Fig. 1 dargestellten Kraftfahrzeugs ist statt auf dessen Heckboden an dessen nicht dargestellter Hecktür angeordnet.

Gemäß Fig. 1 bis 3 ist in Richtung der Fahrzeugbreite am hinteren Ende des Fahrzeugs ein Heckprofil 2 mit geschlossenem Querschnitt angeordnet. Vor dem Heckprofil 2 ist ein Heckboden 4 mit einer Vertiefung 3 vorgesehen. Die Vertiefung 3, die sich in der Mitte in Richtung der Fahrzeugbreite am hinteren Ende des Heckbodens 4 befindet, hat eine nach unten versetzte, im wesentlichen rechteckige Bodenfläche. Die Bodenfläche 6 des Raumes zum Verstauen des Wagenhebers liegt tiefer als der Boden 5 des sonstigen Raumes.

Ein bandförmiger Halter 7 für einen Wagenheber ist an seinem Ende 8 an den Boden 5 des sonstigen Raumes und an seinem anderen Ende 9 an die senkrechte Wand 10 des Heckprofils 2 angeschweißt. Ein Teil des Halters 7 in der Nähe des Heckprofils 2 ist gebogen und mit einer Stufe 11 ausgebildet. Die Höhe der Stufe 11 ist ungefähr gleich der Dicke einer Abdeckplatte 17. Der Halter 7 weist einen konvexen Teil 12 auf, der sich in der Nähe des Heckbodens mit halbkreisförmigem Querschnitt zum Heck hin wölbt.

Ein Wagenheber 13 wird in waagerechter Stellung in den durch den Halter 7 für den Wagenheber, die senkrechte Wand 10des Heckprofils 2 und den Boden 6 des Raumes umgebenen Raum eingeführt und durch Anbringen seines Kopfes 14 am konvexen Teil 12 des Halters 7 befestigt. Von der Vertiefung 3 des Heckbodens 4 kann ein anderer Raum als der vom Wagenheber 13 und Halter 7 für den Wagenheber genutzte Raum zweckmäßig als Abschnitt 15 zum Verstauen kleiner Gegenstände genutzt werden.

Weil der Boden der Vertiefung des Heckbodens 4 wie oben beschrieben zwei verschiedene Tiefen aufweist, ist in Richtung der Fahrzeugbreite unter dem Heckboden 4 ein stangenförmiger Querträger 16 des Karosserierahmens vorgesehen. L2 in Fig. 3 gibt die Länge einer Kröpfung in Längsrichtung des Trägers 16 an. Weil der Wagenheber 13 nach der vorliegenden Erfindung waagerecht befestigt wird, ist L2 kürzer als das herkömmliche L1. Ferner wird die Vertiefung 3 des Heckbodens 4 durch Anordnen der Umfangsteile der im wesentlichen rechteckigen Abdeckplatte 17 auf dem Halter 7 für den Wagenheber und dem Rand 18 des Heckbodens abgedeckt.

Wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Haltestellung des Wagenhebers 13 nach hinten verschoben, indem eine Stufe 19 so ausgebildet ist, daß ein Teil der senkrechten Wand 10 des Heckprofils 2 nach hinten versetzt ist, wodurch der Abschnitt 15 zum Verstauen kleiner Gegenstände vergrößert werden kann. Die Stufe 19 kann auch die Steifigkeit des Heckprofils 2 selbst verbessern.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Verstauen eines Wagenhebers (13), bei der ein Heckprofil (2) am hinteren Ende eines mit einer Vertiefung (3) versehenen Heckbodens (4) eines Fahrzeugs befestigt ist und der Wagenheber (13) in der Vertiefung (3) verstaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende eines Halters (7) für den Wagenheber (13) am Boden der Vertiefung (3) des Heckbodens (4) und sein anderes Ende am Heckprofil (2) befestigt ist, der Wagenheber (13) in einem durch den Halter (7), den Heckboden (4) und das Heckprofil (2) umgebenen Raum verstaut wird und eine Abdeckplatte (17) durch den oberen Teil des Halters (7) getragen wird, wenn die Vertiefung (3) des Heckbodens (4) mit der Abdeckplatte (17) abgedeckt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenheber (13) im Halter (7) in waagerechter Stellung verstaut wird und in der Vertiefung (3) des Heckbodens (4) ein Raum (15) zum Verstauen kleiner Gegenstände vorgesehen ist, der durch den Heckboden (4), den Halter (7) und den Wagenheber (13) begrenzt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heckprofil (2) eine Stufe (19) aufweist, durch die ein Teil der vorderen senkrechten Wand (10) des Heckprofils (2) nach hinten versetzt ist.






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