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Dokumentenidentifikation DE69031697T2 10.06.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0404492
Titel Transparente Trägermaterialien
Anmelder Xerox Corp., Rochester, N.Y., US
Erfinder Malhotra, Shadi L, Missisauga, Ontario, CA
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69031697
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 19.06.1990
EP-Aktenzeichen 903066348
EP-Offenlegungsdatum 27.12.1990
EP date of grant 12.11.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.06.1998
IPC-Hauptklasse B32B 27/02
IPC-Nebenklasse B32B 27/08   B41M 5/00   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft im allgemeinen transparente Folien&sub1; d.h. eine transparente Trägerfolle zum Erhalt eines Tonerbildes, und die erhaltene transparente Bildfolie, die ein ölabsorbierendes Polymer mit einer Tinte aufnehmende Schicht darauf enthält, und die Verwendung dieser transparenten Folien in Matrixdruckern. Daher betrifft die vorliegende Erfindung in einer Ausführungsform transparente Träger zum Erhalt eines Tonerbildes, die sich aus einem Trägersubstrat, einem ölabsorbierenden Polymer auf beiden Seiten davon und einem tinteaufnehmenden Polymer darüber zusammensetzen, wobei dieses Polymer auf beiden exponierten Oberflächen der ölabsorbierenden Schicht oder Schichten vorhanden ist.

Einzelanschlagende Bänder für Matrixdrucker, die sich aus einem Gewebe, wie Nylon, einem Polyester oder Seide, die mit Mineralfarbstoffen oder Farbstoffen auf Grundlage von pflanzlichem Öl dotiert sind, zusammensetzen, sind bekannt. Ebenso bekannt sind Bänder für den Mehrfachanschlag, die sich aus Gemischen von Kohleschwarz, Rapsöl, Reflexblaupigment und Lecithin als einen oberflächenaktiven Stoff zusammensetzen. Die vorstehend genannten Tinten sind beispielsweise schwer auf üblichen transparenten Folien zu trocknen und erfordern daher speziell beschichtete, transparente Polyesterfolien für Overhead-Projektoren. Der vorstehend genannte Nachteil wird mit den transparenten Folien der vorliegenden Erfindung vermieden. Weitere Vorteile, die mit den transparenten Folien in vielen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verbunden sind, umfassen hohe optische Dichten von beispielsweise 0,9 bis 1,15 und Bilder darauf, die in weniger als 60 Sekunden trocknen. Transparente Folien, die transparente Folien für Schreibmaschinenbänder einschließen, sind bekannt. Bezug genommen wird beispielsweise auf US-A-3,002,858, 4,379,804, 4,461,793, 4,474,850, 4,503,111, 3,790,435, 4,233,354 und 4,301,195. Im einzelnen wird in US-A-4,301,195 ein transparentes Folienmaterial erläutert, das sich aus einer transparenten Rückseite zusammensetzt, die darauf eine tinteaufnehmende Schicht, die beispielsweise ein Gemisch von 2 Polymeren enthält, oder einzelne Schichten von jedem Polymer aufweist. Eines der vorstehend genannten, ausgewählten Polymere wird durch Umsetzung eines epoxidierten, wasserunlöslichen, neutralen Kautschukpolymer und eines wasserlöslichen, sekundären Monoamins erhalten. In US-A-3,002,858 wird eine tinteaufnehmende Beschichtungszusammensetzung erläutert, die ein maschinengeschriebenes Bild aufnehmen kann, wobei als eine Beschichtung Ethylcellulose und ein Träger, wie "Mylar" (Handelsname), ausgewählt werden können. Bezug genommen wird auf Spalte 1, Zeile 12 dieses Patentes, die aussagt, daß die Kunststoffe auf die Bezug genommen wird und auf denen Bilder dargestellt werden sollen, transparente, transluzente oder undurchsichtige Folien und laminierte Strukturen umfassen. Ebenso werden in US-A- 4,233,354 bedruckte Polyesterfilme mit gewissen Eigenschaften erläutert, die auf ihrer Oberfläche eine gut haftende, bedruckte Schicht enthalten, die durch eine Drucktinte mit einem Cellulosederivat als einem Bindemittel gebildet wird. In US-A- 3,790,435 wird ein synthetisches Schreibpapier beschrieben, das sich aus einer Mylarbasis und einer Beschichtung darüber, die Polystyrol einschließt, zusammensetzt.

Weitere transparente Folien, ähnlich zu denen, die in US-A- 4,301,195 beschrieben sind, sind in US-A-4,474,850 und 4,503,111 beschrieben. Ferner sind in US-A-4,461,793 Beschichtungen beschrieben, die auf ein wärmeschrumpfbares Basismaterial aufgetragen werden können, das eine Druckschicht darauf bilden kann. Im einzelnen ist in Spalte 2, Zeile 1 dieses Patents eine bedruckbare Beschichtung beschrieben, die nützlich zur Verwendung als wärmeschrumpfbare Identifizierungseinrichtungen sind, die einen Polyesterfilm, Calciumcarbonat und eine Silikatverbindung enthalten. Offensichtlich ist das wärmeschrumpfbare Basismaterial von US-A-4,461,793 nützlich als Empfänger von maschinengeschriebenen Bildern.

Ferner wird in US-A-4,701,367 eine maschinengeschriebene, transparente Folie mit beispielsweise einem Trägersubstrat und darauf einem Beschichtungsgemisch, das aus der Gruppe, die aus (1) Poly(vinylmethylether) und Poly(styrol), (2) Poly(vinylmethylether), Poly(styrol) und Poly(ethylacrylat), (3) einem Styrol- (Ethylenbutylen) -Styrol-Dreiblockcopolymer, (4) Poly(vinylacetat) und Poly(vinylisobutylether), (5) einem Styrol-Butadien-Styrol-Dreiblockcopolymer, (6) Poly(vinylmethylether), Pol(vinylacetat) und Poly(ethyl-acrylat), (7) Poly(hexylmethacrylat) und Poly(ethylmeth-acrylat) und anderen Beschichtungen besteht, ausgewählt ist, beschrieben.

In US-A-4,446,174 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren zur Herstellung eines aufgezeichneten Bildes auf einer bildaufnehmenden Schicht mit wäßrigen Tinten beschrieben, wobei ein Tintenstrahl auf eine bildaufnehmende Folie gerichtet wird, die eine Oberflächenschicht umfaßt, die ein Pigment enthält, wobei die Oberflächenschicht einen farbgebenden Bestandteil, der in der wäßrigen Tinte vorhanden ist, adsorbieren kann. Ebenso ist in US-A-4,371,582 eine Aufzeichnungsfolie für Tintenstrahldrucken beschrieben, die ein Latexpolymer enthält, die Bilder bereitstellen kann, die hervorragende Wasserbeständigkeitseigenschaften und hohe Bilddichte aufweisen, indem auf sie eine wäßrige Tinte, die einen wasserlöslichen Farbstoff aufweist, gestrahlt wird. Ähnlich beschreibt US-A-4,547,450 eine Aufzeichnungsfolie für das Tintenstrahldrucken, die einen transparenten Träger mit einer Schicht aufweist, die 5 bis 100 Gewichtsprozent eines verschmolzenen Blockcopolymerlatices von Poly(vinylalkohol) mit Polyvinyl(benzylammoniumchlorid) und bis 95 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen Polymers von Poly(vinylalkohol), Poly(vinylpyrrolidon) oder Copolymeren davon umfaßt.

Weitere Beschichtungen für transparente Folien für das Tintenstrahldrucken umfassen Gemische von carboxylierten Polymeren mit Poly(alkylenglykol) (Bezug genommen wird auf US-A-4,474,850, Gemische von Poly(vinylpyrrolidon) mit Matrix bildenden Polymeren, wie Gelatine, oder Poly(vinylalkohol), die durch Wasser quellbar sind und bei Raumtemperatur unlöslich, aber bei erhöhten Temperaturen löslich sind (Bezug genommen wird auf US-A-4,503,111), und Gemische von Poly(ethylenoxid) mit carboxymethylcellulose, die in US-A-4,592,954 beschrieben sind. In der vorstehend genannten US-A-4,592,954 werden US-A- 4,273,602, 4,370,379 und 4,234,644 genannt. In US-A-4,273,602 werden wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien beschrieben, die sich aäs einer Trägerfolie mit einer Dicke von 5 bis 40 µm zusammensetzen, die darauf eine wärmeempfindliche Übertragungsschicht mit einem phenolischen Material, einen farblosen oder vorausgehend gefärbten Bestandteil enthalten, der mit dem phenolischen Material reagiert, um beim Erwärmen eine Farbe zu bilden, und ein wärmeschmelzbares Material mit einem Schmelzpunkt von 40º bis 150º C enthält. Es wird in diesem Patent angezeigt, daß die wärmeempfindlichen Übertragungsschichten aus Wachsen oder Harzen mit einem niedrigen Molekulargewicht mit gefärbten Farbstoffen, die darin dispergiert sind, gebildet werden können. Jedoch gibt es offensichtlich Probleme, die mit einem derartigen Verfahren verbunden sind, dadurch, daß ein Teil der Schicht auf gewöhnliches Papier übertragen wird, was nicht angestrebten Farbstich und eine Abnahme im Kontrast zwischen den Buchstaben und dem Hintergrund bewirkt. Dementsprechend können die aufgezeichneten Buchstaben nicht leicht gelesen werden, ein Nachteil, der mit den transparenten Folien der vorliegenden Erfindung vermieden wird. Ebenso bekannt ist die Herstellung von transparenten Folien mittels elektrostatischer Mittel (Bezug genommen wird auf US- A-4,370,379, in der die Übertragung eines Tonerbildes auf eine Polyesterfolie beschrieben wird, die beispielsweise einen Träger und eine biaxial gestreckte Poly(ethylenterephthalat) - folie, die "Mylar" umfaßt, enthält. Außerdem wird in US-A- 4,234,644 ein laminierter Verbundfilm für elektrophoretisch getonte Bilder beschrieben, der auf eine dielektrische Kunststoffaufnahmefolie abgeschieden wird, die in Kombination eine optisch transparente, flexible Trägerschicht und eine optisch transparente, flexible Zwischenschicht eines wärmererweichbaren Films umfaßt, der auf einer Seite des Trägers aufgetragen wird, wobei die Zwischenschicht gute Haftung auf dem Träger aufweist.

In eineni Recherchenbericht bezüglich der Patentierbarkeit wurde der folgende Stand der Technik aufgelistet: US-A-4,713,280 offenbart eine transparente Folie, die Tinten auf Ölbasis von mechanischen Tintenübertragungsdruckern, die Gewebebänder verwenden, aufnehmen kann. Die tinteaufnehmende Schicht kann Polyvinylbutyral und ein teilchenförmiges Material, wie am amorphes Silicium für bessere Tintenretention enthalten. US-A-4,269,891 offenbart eine transparente Folie mit einer tinteabsorbierenden Schicht, die eine Anzahl von weißen Pigmenten, wie Siliciumdioxid und Titandioxid enthält. Eine Bindemittelschicht der transparenten Folie setzt sich aus Polyvinylalkohol zusammen. US-A-4,474,850 offenbart eine Polyesterfolie ("Mylar"-Typ), die mit Vinylacetaten, die Pigmente, wie Siliciumdioxid, Zinkoxid und Calciumcarbonat für bessere Tintenretention enthalten, beschichtet ist. US-A-4,701,367, die vorstehend diskutiert wurde, und US-A-4,781,985 offenbaren eine transparente Beschichtung für den Tintenstrahldruck, die ein Polyvinylpyrrolidon/Polyvinylacetat-Copolymer umfaßt. Obwohl von den bekannten transparenten Folien angenommen wird, daß sie für die beabsichtigten Zwecke geeignet sind, verbleibt ein Bedarf für andere transparente Folien, die entwickelte Bilder enthalten, die für Bänder auf Ölbasis nützlich sind und die Bildung von Bildern mit hohen optischen Dichten ermöglichen. Zusätzlich besteht ein Bedarf für transparente Folien, die entwickelte Bilder mit einer ölabsorbierenden Polymerschicht enthalten, die verträglich mit Tintenzusammensetzungen sind, die die Zusammensetzungen einschließen, die für Matrixdrucker ausgewählt werden, und insbesondere die, die sich aus Gemischen von Kohlenstoffschwarz mit Rapsöl, Reflexblaupigment und Lecithinbestandteilen ableiten. Es besteht ebenso ein Bedarf für transparente Folien, die entwickelte Bilder enthalten, die das schnelle Trocknen von Tinten ermöglichen und in denen nach dem Trocknen das Verschmieren des Bildes vermieden oder im wesentlichen minimiert wird. Ein weiterer Bedarf der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung von transparenten Folien mit Beschichtungen, die beispielsweise bei 50% relativer Feuchtigkeit und einer Temperatur von 50º C in vielen Ausführungsformen nicht blocken (kleben).

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durchsichtige Folien mit einem ölabsorbierenden Polymer und einer tinteaufnehmenden Schicht oder Schichten bereitzustellen. Diese und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden in einem Aspekt durch Bereitstellung eines transparenten Körpers zur Aufnahme oder enthaltend ein Tonerbild erreicht, der sich aus einem Trägersubstrat, einer Öl absorbierenden Schicht, die auf beiden Seiten des Trägersubstrats vorhanden ist, umfassend:

ein Polymer, das aus der Gruppe, die aus

(a) einem Alkylmethacrylatcopolymer, das aus Styrol- Butylmethacrylat-Copolymeren mit einem Styrolgehalt von 25 bis 75 Gew.-%, einem Ethylmethacrylat-Methylmethacrylat- Copolymer mit einem Methylmethacrylatgehalt von 25 bis 75 Gew. -% oder einem Butylmethacrylat-Isobutylmethacrylatcopolymer mit einem Butylmethacrylatgehalt von 25 bis etwa 75 Gew.-% ausgewählt ist,

(b) einem Ethylen-Propylen-Blockcopolymer mit einem Ethylengehalt von 50 bis 75 Gew.-% und

(c) einem Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulosepolymer besteht, ausgewählt ist, und einer Tinte aufnehmenden Schicht auf der Seite jeder der zwei Öl absorbierenden Schichten, die entfernt vom Trägersubstrat ist, zusammensetzt.

Die Erfindung stellt ferner einen transparenten Körper gemäß den beiliegenden Ansprüchen bereit.

Im einzelnen werden gemäß einer Ausführungform der vorliegenden Erfindung transparente Folien für Bilder von Matrixdrukkern bereitgestellt, die mit den Tinten, die für die kennzeichnung ausgewählt werden, verträglich sind, wobei die transparenten Folien den Erhalt von Bildern mit akzeptabler optischer Dichte ermöglichen. Im Einzelnen werden in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung transparente Folien bereit gestellt, die transparente Trägerfilme zum Erhalt eines Tonerbildes einschließen, und das erhaltene Bild der transparenten Folie umfaßt ein Trägersubstrat, wie einen Polyester, ein ölabsorbierendes Polymer, das auf beiden Seiten des Substrats vorhanden ist, wie hydrophobe Polymere, die Styrol- Dien-Stern(mehr eine verzweigte als eine lineare Struktur)- Blockcopolymere, Styrol-Butadien-Dreiblockcopolymere, Styrol(Ethylenbutylen)-Styrol-Dreiblockcopolymere, Ethylen- Propylenelastomere, Styrol-Butylmethacrylat- und Alkylmethacrylat-Copolymere, chlorierten Kautschuk, hydrophile Natriumcarboxymethylcellulose und die Derivate davon, wie Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose einschließen und eine tinteaufnehmende Schicht darüber, die vorzugsweise auf beiden Seiten des beschichteten Substrats vorhanden ist, die sich aus hydrophilen/hydrophoben Segmenten, die Copolymere wie Vinylalkohol/Vinylacetat, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gewichtsprozent, Vinylalkohol/Vinylbutyral, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 30 Gewichtsprozent und Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchlorid, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gewichtsprozent, einem Vinylacetatgehalt von 3 bis 10 Gewichtsprozent und einem Vinylchloridgehalt von 92 bis 65 Gewichtsprozent enthalten, zusammensetzt. Die tinteaufnehmende Schicht kann ebenso darin oder darauf Füllstoffbestandteile, wie kolloidale Siliciumdioxide, Calciumcarbonat und Titandioxid enthalten. Eine spezifische Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist auf transparente Folien für die Abbildung mit Matrixdruckern gerichtet, wobei die transparenten Folien sich aus einem Trägersubstrat, wie einem Polyester, einer ölabsorbierenden Polymerschicht aus einem Styrol-(Ethylenbutylen)-Styrol- Dreiblockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 29 Gewichtsprozent in einer Dicke von 2 bis 10 µm und einer tinteaufnehmenden Schicht eines hydrophilen/hydrophoben Segments (beispielsweise ist in einem Vinylalkohol/Vinylacetatcopolymer der Vinylalkohol hydrophil und das Vinylacetat hydrophob, und in einem Vinylalkohol/Vinylbutyral-Copolymer ist der Vinylalkohol hydrophil und das Vinylbutyral hydrophob) darüber, das ein Copolymer von Vinylalkohol/Vinylacetat in einer Dicke von 1 bis 5 µm enthält. Die porösen (permeablen), transparenten Folien der vorliegenden Erfindung ergeben Bilder mit höherer optischer Dichte, beispielsweise schwarz von 0,95 bis 1,0, als die Bilder, die auf transparenten Folien mit einer nicht porösen Struktur mit einer Schicht erhalten werden, die durch Beschichtungen mit Styrol-(Ethylenbutylen)-Styrol- Dreiblockcopolymeren allein (schwarz: 0,65 bis 0,70, US-A- 4,701,367) oder hydrophoben Ethylcellulosebeschichtungen (schwarz: 0,58, US-A-3,002,858) hergestellt werden. In den zweischichtigen, transparenten Folien zur Abbildung der vorliegenden Erfindung zeigt eine chromatographische Trennung die Tintenbestandteile der Bänder, die in Matrixdruckern verwendet werden, wie Kohlenstoffschwarz, Rapsöl, Lecithin und Reflexblaupigment, an, wobei Kohlenstoffschwarz in der obersten tinteaufnehmenden Schicht eingebettet ist und Rapsöl und das Reflexblaupigment in die ölabsorbierende Schicht wandern. Die Nettowirkung dieses Phänomens ist eine hochleistungsfähige und wirksame Verteilung der Farbmittel auf der Beschichtungsstruktur, wodurch höhere optische Bilddichten von 0,9 bis 1,15 bereit gestellt werden.

Von den Bildern auf Styrol-(Ethylenbutylen)-Styrol-Dreiblockcopolymeren allein oder Ethylcellulosebeschichtungen wird angenommen, daß sie nicht geeignet auseinander laufen und daher Bilder mit niedriger optischer Dichte ergeben.

Die Gegenwart der chromatographischen Trennung der Farbmittel auf den bedruckten, transparenten Folien mit der Zweischichtstruktur der vorliegenden Erfindung kann mit einem "Scotch-Band" (Handelsname) gezeigt werden. Die transparenten Folien der vorliegenden Erfindung mit Zweischichtstruktur wurden zur Prüfung mit quadratischen Mustern unter Verwendung eines Roland PR-1012-Matrixdruckers bedruckt. Die optischen Dichten der erhaltenen Bilder lagen zwischen 0,90 und 1,15. Diese Bilder wurden bezüglich ihrer Fixierung unter Verwendung eines "Scotch-Bandes" geprüft, wobei die Bilder zum Abblättern gebracht wurden. Die optischen Dichten der zurückbleibenden Bilder wurden gemessen und lagen zwischen 0,60 bis 0,65. Die Bilder wiesen eine blaue Farbe auf. Es wird angenommen aufgrund der Gegenwart des Reflexblaupigments. Eine ähnliche Prüfung wurde bezüglich transparenten Folien ausgeführt, die mit dem Styrol-(Ethylen-butylen)-Styrol-Dreiblockcopolymer allein beschichtet waren, und mit quadratischen Mustern zur Prüfung unter Verwendung des gleichen Druckers bedruckt worden waren. Die optischen Dichten dieser Bilder betrugen 0,65 bis 0,70. Diese Bilder wurden mit einem "Scotch-Band" zum Abblättern gebracht. Die optischen Dichten der zurückbleibenden Bilder lagen zwischen 0,50 bis 0,55 und die Bilder wiesen eine matte, schwarze Farbe auf. Beim Ersatz der Beschichtung der transparenten Folie aus Styrol-(Ethylen-butylen)-Styrol- Dreiblockcopolymer durch Ethylcellulose ergaben sich Bilder, die optische Dichten von 0,58 bis 6,0 vor dem Abziehen und 0,45 nach der "Scotch-Band"-Prüfung aufwiesen, wobei die zurückbleibenden Bilder matt schwarz waren.

Spezifische Beispiele der Träger oder Basisschichten mit einer Dicke von 50 bis 125 µm und vorzugsweise einer Dicke von 75 bis 100 µm, die für die transparenten Folien zur Abbildung der vorliegenden Erfindung ausgewählt werden können, umfassen Celluloseacetat, Poly(sulfon), Poly(propylen), Poly(vinylchlorid) oder Poly(terephthalat) . Im einzelnen umfassen geeignete Substrate "Mylar", das von E.I. DuPont käuflich erhältlich ist, "Melinex" das von Imperial Chemical, Inc. käuflich erhältlich ist, "Celanar", das von Celanese käuflich erhältlich ist, Polycarbonate, insbesondere "Lexan", Polysulfone, Cellulosetriacetat, Polyvinylchloride, wobei "Mylar" besonders bevorzugt hinsichtlich seiner Verfügbarkeit und den niedrigen Kosten ist.

Spezifische Beispiele von ölabsorbierenden Schichten einer wirksamen Dicke von beispielsweise 2 bis 10 µm und in Kontakt mit dem Trägersubstrat sind (1) halogenierter Kautschuk, (2) Styrol-Dien-Copolymere, (3) Alkylmethacrylat-Copolymere, (4) Ethylen-Propylen-Copolymere, (5) Natriumcarboxymethylcellulose oder (6) Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose. Vorzugsweise ist der halogenierte Kautschuk ein chlorierter Kautschuk mit einer Chlorierungsmenge von 25 bis 75 Gewichtsprozent und stärker bevorzugt 65%iger, chiorierter Kautschuk (Scientific Polymer Products)

Vorzugsweise sind die Styrol-Dien-Copolymere, Styrol-Butadien- Styrol-Dreiblockcopolymere, Styrol-(Ethylenbutylen)-Styrol- Dreiblock- oder Styrol-Butadien-Stern-Dreiblockcopolymere mit einem Styrolgehalt von 25 bis 75 Gewichtsprozent. Im einzelnen umfassen geeignete Styrol-Dien-Copolymere, Styrol- (Ethylenbutylen)-Styrol-Dreiblockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 29 Gewichtsprozent (erhältlich als Kraton G von Shell Chemical Company), Styrol-Butadien-Stern-Blockcopolymere (erhältlich als Cariflex von Shell Chemical Company) und Styrol- Butadien-Dreiblockcopolymere mit einem Styrolgehalt von 38 Gewichtsprozent (erhältlich von Shell Chemical Company). Vorzugsweise wird das Alkylmethylacrylatcopolymer aus Styrol- Butylmethacrylat-Ccopolymeren mit einem Styrolgehalt von 25 bis 75 Gewichtsprozent, einem Ethylmethacrylat-Methylmethacrylat-Copolymer mit einem Methylmethacrylatgehalt von 25 bis 75 Gewichtsprozent oder einem Butylmethacrylat-Isobutylmethacrylat-Copolymer mit einem Butylmethacrylatgehalt von 25 bis 75 Gewichtsprozent ausgewählt. Im einzelnen sind geeignete Alkylmethacrylat-Copolymere Styrol -Butylmethacrylat-Copolymere mit einem Styrolgehalt von 50 Gewichtsprozent (Scientific Polymer Products) und Alkylmethacrylat-Copolymere (Acryloid B-72,B-82, erhältlich von Rohm und Hass).

Vorzugsweise ist das Ethylen-Propylen-copolymer ein Ethylen- Propylen(TPR Uniroyal Company)-Blockcopolymer mit einem Ethylengehalt von 50 bis 75 Gewichtsprozent.

Die Natriumcarboxymethylcellulose ist geeignet CMC7LF (erhältlich von Hercules Chemical Company) und die Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose ist geeignet CMHEC 43H, 37L (erhältlich von Hercules Chemical Company). Von CMHEC 43H wird angenommen daß es ein Polymer mit einem hohen Molekulargewicht mit einem carboxymethylcellulose (CMC) /Hydroxyethylcellulose(HEC)Verhältnis von 4/3 ist. CMHEC 37L ist ein Polymer mit einem niedrigen Molekulargewicht mit einem CMC/HEC-Verhältnis von 3/7. Bevorzugte ölabsorbierende Polymere umfassen sowohl chiorierten Kautschuk als auch ein Styrol-Dien-Copolymer, da diese leicht erhältlich sind und hervorragende Eigenschaften für die Ölabsorption aufweisen.

Erläuternde Beispiele von tinteaufnehmenden Schichten von beispielsweise einer Dicke von 1 bis 5 µm, die in Kontakt mit der ölabsorbierenden Schicht stehen, umfassen Copolymere von Vinylalkohol/Vinylacetat, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 18 Gewichtsprozent (erhältlich von Scientific Polymer Products), Vinylalkohol/Vinylbutyral, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 19,5 Gewichtsprozent (Scientific Polymer Products), Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchlorid, vorzugsweise mit einem Vinylalkoholgehalt von 15 Gewichtsprozent, einem Vinylacetatgehalt von 5 Gewichtsprozent und einem Vinylchloridgehalt von 80 Gewichtsprozent (Scientific Polymer Products), wobei sich die bevorzugte Schicht primär wegen seines hohen Leistungsvermögens aus dem copolymer von Vinylalkohol/Vinylacetat zusammensetzt, d.h. Bilder mit optischen Dichten von 1,0 können erhalten werden. Die tinteaufnehmende Schicht kann Füllstoffbestandteile, wie vorliegend beschrieben, in verschiedenen, wirksamen Mengen, wie beispielsweise von 2 bis 25 Gewichtsprozent, enthalten. Beispiele von Füllstoffen umfassen kolloidale Siliciumdioxide, die beispielsweise in einer Ausführungsform in einer Menge von 5 Gewichtsprozent vorhanden sind (erhältlich als Syloid 74 von W.R. Grace Company), Calciumcarbonat und Titandioxid (Rutil). Die zweischichtigen, polymeren Strukturbeschichtungen können auf den Trägersubstraten wie "Mylar", oder Papier in verschiedenen Dicken, abhängig von den ausgewählten Beschichtungen und den anderen, verwendeten Bestandteilen vorhanden sein. Jedoch beträgt im allgemeinen die Gesamtdicke der Polymerbeschichtungen von 3 bis 15 µm und vorzugsweise von 7 bis 10 µm. Außerdem können diese Beschichtungen mittels einer Anzahl von bekannten Techniken, einschließlich Umkehrwalzen-, Extrusion- und Tauchbeschichtungsverfahren, aufgetragen werden. Bei der Tauchbeschichtung wird eine Bahn des Materials, das aufgetragen werden soll, unterhalb der Oberfläche des Beschichtungsmaterials mittels einer einzelnen Walze in einer derartigen Weise transportiert, daß die offene Seite gesättigt wird, gefolgt von Entfernen des Überschusses durch ein Messer, eine Stange oder Quetschwalzen. Beim Umkehrrollenauftragen wird ein vorausgehend zugemessenes Material von einer Stahlauftragswalze auf das Bahnmaterial übertragen, das sich auf einer Unterstützungswalze in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Das Zumessen wird in einen Hohlraum zwischen den feingeschliffenen, gekühlten Eisenwalzen ausgeführt. Die Walze zum Abmessen ist stationär oder rotiert langsam in die entgegengesetzte Richtung zur Auftragswalze. Beim Spaltextrusionsauftragen wird eine flache Düse ausgewählt, um das Beschichtungsmaterial aufzutragen, wobei die Düsenschnautzen in enger Nähe zu der Bahn des Materials, das beschichtet werden soll, angeordnet sind. Ist die angestrebte Menge der Beschichtung auf die Bahn aufgetragen, wird die Beschichtung bei 70 bis 100º C in einem Lufttrockner getrocknet.

In einer spezifischen Ausführungsform des Verfahrens werden die transparenten Folien zur Abbildung der vorliegenden Erfindung hergestellt, indem ein "Mylar"-Substrat in einer Dicke von 75 bis 100 µm bereitgestellt wird und auf jede Seite des "Mylar"-Substrats durch Tauchbeschichtung in einer Dicke von 2 bis 10 µm eine ölabsorbierende Polymerschicht, wie ein Styrol(Ethylenbtylen) -Styrol-Dreiblockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 29 Gewichtsprozent, aufgetragen wird. Danach wird die Beschichtung bei 25º C 60 Minuten luftgetrocknet und die erhaltene, transparente Folie nachfolgend mit einer tinteaufnehmenden Schicht, die sich beispielsweise aus einem Copolymer von Vinylalkohol/Vinylacetat zusammensetzt, in einer Dicke von 1 bis 5 µm aufgetragen. Das Auftragen wird aus einem Gemisch von Toluol oder anderen, ähnlichen Lösungsmitteln, 70 Gewichtsprozent, und 1-Butanol oder anderen Alkoholen, 30 Gewichtsprozent, bewirkt, wobei das Gemisch in einer Konzentration von 3 Gewichtsprozent vorhanden ist. Danach wird die Beschichtung luftgetrocknet und die erhaltene, transparente Folie mit schichtartiger Struktur kann in einem Matrixdrucker verwendet werden, was transparente Folien mit Bildern darauf ermöglicht. Die Messungen der optischen Dichte, die vorliegend zitiert wurden, die die Arbeitsbeispiele umfassen, wurden mittels einem Pacific-Spectrograph-Farb-System erhalten. Das System bestand aus zwei Hauptbestandteilen: einem optischen Sensor und einem Datenterminal. Der optische Sensor verwendete einen 150 mm Integrierbereich, um eine diffuse Beleuchtung und einen 8 Grad Einblickswinkel bereitzustellen. Dieser Sensor kann verwendet werden, um sowohl die Transmission als auch die Remission der Proben zu messen. Wird die Remission der Proben gemessen kann ein spiegelnder Bestandteil umfaßt werden. Ein Gittermonochromator mit hoher Auflösung und vollständiger Dispersion wurde verwendet, um das Spektrum von 380 bis 720 Nanometer abzutasten. Das Datenterminal wies ein 300 mm Kathodenstrahlröhrenanzeigeeinheit, eine numerische Tastatur zur Auswahl der Betriebsparameter und der Eingabe von Dreibereichswerten und eine alphanumerische Tastatur zur Eingabe der Produktstandardinformation auf.

Die folgenden Beispiele werden bereitgestellt, um die spezifischen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung genauer zu definieren. Es sollte angemerkt werden, daß diese Beispiele die Erfindung erläutern sollen und nicht den Umfang der vorliegenden Erfindung einschränken sollen. Teile und Gewichtsteile sind, wenn nicht anders angegeben, Gewichtsteile und Gewichtsprozent.

Beispiel 1

Es wurden 10 beschichtete, transparente "Mylar"-Folien einer Dicke von 100 µm durch Tauchbeschichtung dieser Folien, beide (2) Seiten jeder Folie, in einer Beschichtungslösung, die einen chlorierten (65 Gewichtsprozent) Kautschuk enthielt, hergestellt, wobei die Lösung in einer Konzentration von 4 Gewichtsprozent in Toluol vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C in einem Abzug, der mit einer volumeneinstellbaren Absaugvorrichtung ausgerüstet war, und Überwachung des Gewichtsunterschieds vor und nach dem Auftragen, wiesen die beschichteten Folien auf jeder Seite 400 Milligramm, 5 µm Dicke, des chlorierten Kautschukpolymers auf. Diese Folien wurden dann auf beiden Seiten durch Tauchbeschichtung der Folien in einer Lösung eines Vinylalkohol/Vinylacetat-Copolymers mit einem Vinylalkoholgehalt von 18 Gewichtsprozent mit einer tinteaufnehmenden Schicht beschichtet, wobei die Lösung in einer Konzentration von 3 Gewichtsprozent in ein Gemisch von Toluol (70 Gewichtsprozent) und 1-Butanol (30 Gewichtsprozent) vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C und Überwachen des Gewichtsunterschieds vor und nach dem Auftragen wiesen die beschichteten Folien auf jeder Seite 300 Milligramm, 3 µm in der Dicke, der tinteaufnehmenden Schicht eines Vinylalkohol/Vinylacetat-Copolymers in Kontakt mit dem chlorierten Kautschuk auf. Diese Folien wurden dann einem Roland PR-1012 Matrixdrucker, der darin eingebaut ein schwarzes Gewebe aufwies, das mit einer Tinte dotiert war, von der angenommen wird, daß sie sich aus Kohlenstoffschwarz, dem oberflächenaktiven Stoff Lecithin, Reflexblaupigment und Rapsöl zusammensetzt, zugeführt und es wurden transparente Folien mit Bildern mit einer durchschnittlichen optischen Dichte (d.h. der Summe der optischen Dichten der 10 Folien geteilt durch 10) von 1,0 erhalten.

Beispiel II

Es wurden 10 beschichtete, transparente "Mylar"-Folien einer Dicke von 100 µm durch Tauchbeschichtung beider (2) Seiten dieser Folien (10) in einer Beschichtungslösung aus Styrol(Ethylenbutylen) -Styrol-Dreiblockcopolymer mit einem Styrolgehalt von 29 Gewichtsprozent hergestellt, wobei die Lösung in einer Konzentration von 4 Gewichtsprozent in Toluol vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C in einem Abzug, der mit einer volumeneinstellbaren Absaugvorrichtung ausgerüstet war, und Überwachen des Gewichtsunterschieds vor und nach dem Auftragen, wiesen diese getrockneten, beschichteten Folien auf jeder Seite 400 Milligramm, 4 µm in der Dicke, der ölabsorbierenden Schicht des Dreiblockpolymers auf. Die Folien wurden ferner auf beiden Seiten der vorstehend genannten, ölabsorbierenden Schichten des Dreiblockcopolymers mit einem Copolymer von Vinylalkohol/Vinylbutyral mit einem Vinylalkoholgehalt von 19,5 Gewichtsprozent beschichtet, wobei die Lösung in einer Konzentration von 3 Gewichtsprozent in einem Gemisch von Toluol (60 Gewichtsprozent) und 1-Butanol (40 Gewichtsprozent) vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C in einem Abzug der mit einer volumeneinstellbaren Absaugvorrichtung ausgerüstet war, und Überwachen des Gewichtsunterschieds vor und nach der Beschichtung, wiesen die getrockneten, beschichteten Folien auf jeder Seite 300 Milligramm, 3,5 µm in der Dicke, des Vinylalkohol/Vinylbutyralcopolymers in Kontakt mit dem Styrol-(Ethylenbutylen)- Styrolcopolymer auf. Diese Folien wurden dann einem Matrixdrucker zugeführt und es wurden transparente Folien erhalten, die darauf Bilder mit einer durchschnittlichen optischen Dichte von 0,95 enthielten.

Beispiel III

Durch Wiederholung des Verfahrens von Beispiel II wurden 10 beschichtete, undurchsichtige "Mylar"-Kunststoffolien einer Dicke von 100 µm durch Tauchbeschichten dieser Folien in einer Beschichtungslösung eines Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulosepolymers (CMHEC 37L) hergestellt, wobei die Lösung in einer Konzentration von 4 Gewichtsprozent in Wasser vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C in einem Abzug, der mit einer volumeneinstellbaren Absaugvorrichtung ausgerüstet war, und Überwachen des Gewichtsunterschieds vor und nach dem Beschichten, wiesen diese getrockneten, beschichteten Folien auf jeder Seite 400 Milligramm, 5 µm in der Dicke, des Polymers auf. Diese Folien wurden dann mit einer tinteaufnehmenden Schicht eines Gemisches von Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchloridterpolymer (mit einem Vinylalkoholgehalt von 15 Gewichtsprozent, einem Vinylacetatgehalt von 5 Gewichtsprozent und einem Vinylchloridgehalt von 80 Gewichtsprozent), 75 Gewichtsprozent, kolloidalem Siliciumdioxid Füllstoff, 10 Gewichtsprozent und Titandioxidfüllstoff, 15 Gewichtsprozent, beschichtet, wobei das Gemisch in einer Konzentration von 5 Gewichtsprozent in Aceton vorhanden war. Nach dem 60-minütigen Lufttrocknen bei 25º C in einem Abzug, der mit einer volumeneinstellbaren Absaugvorrichtung ausgerüstet war, und Überwachen des Gewichtsunterschieds vor und nach dem Beschichten, wiesen diese getrockneten, beschichteten Folien auf jeder Seite 250 Milligramm, 3 µm in der Dicke, des Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchloridterpolymers in Kontakt mit der ölabsorbierenden Natriumcarboxymethylhydroxyethylcelluloseschicht auf. Diese Folien wurden dann einem Matrixdrucker zugeführt und es wurden Folien mit Bildern mit einer durchschnittlichen optischen Dichte von 1,15 darauf erhalten.


Anspruch[de]

1. Transparenter Körper zur Aufnahme oder enthaltend ein Tonerbild, der sich aus einem Trägersubstrat, einer Öl absorbierenden Schicht, die auf beiden Seiten des Trägersubstrats vorhanden ist, umfassend:

ein Polymer, das aus der Gruppe, die aus

(a) einem Alkylmethacrylatcopolymer, das aus Styrol- Butylmethacrylat-Copolymeren mit einem Styrolgehalt von 25 bis 75 Gew.-%, einem Ethylmethacrylat-Methylmethacrylatcopolymer mit einem Methylmethacrylatgehalt von 25 bis 75 Gew.-% oder einem Butylmethacrylat-Isobutylmethacrylatcopolymer mit einem Butylmethacrylatgehalt von 25 bis etwa 75 Gew.-% ausgewählt ist,

(b) einem Ethylen-Propylen-Blockcopolymer mit einem Ethylengehalt von 50 bis 75 Gew.-% und

(c) einem Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulosepolymer besteht, ausgewählt ist,

und einer Tinte aufnehmenden Schicht auf der Seite jeder der zwei Öl absorbierenden Schichten, die entfernt vom Trägersubstrat ist, zusammensetzt.

2. Transparenter Körper nach Anspruch 1, wobei die Tinte aufnehmende Schicht ein Vinylalkohol/Vinylacetat-Copolymer mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gew.-%, ein Vinylalkohol/Vinylbutyral mit einem Vinylalkoholgehalt von bis 30 Gew.-% oder ein Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchlorid-Terpolymer mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gew.-%, einem Vinylacetatgehalt von 3 bis 10 Gew.-% und einem Vinylchloridgehalt von 92 bis 65 Gew.-% umfaßt.

3. Transparenter Körper zur Aufnahme oder enthaltend ein Tonerbild, der sich aus einem Trägersubstrat, einer Öl absorbierenden Polymerschicht, die auf beiden Oberflächen des Substrats vorhanden ist und sich aus (1) einem halogenierten Kautschuk, (2) Styrol-Dien-Copolymeren, (3) Alkylmethacrylatcopolymeren, (4) Ethylen-Propylen- Copolymeren, (5) Natriumcarboxymethylcellulose oder (6) Natriumcarboxymethylhydroxyethylcellulose zusammensetzt, und einer Tinte aufnehmenden Schicht in Kontakt mit jeder exponierten Oberfläche der Öl absorbierenden Schicht zusammensetzt, wobei die Tinte aufnehmende Schicht ein Vinylalkohol/Vinylacetat-Copolymer mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gew.-%, ein Vinylalkohol/Vinylbutyral mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 30 Gew.-% oder ein Vinylalkohol/Vinylacetat/Vinylchlorid-Terpolymer mit einem Vinylalkoholgehalt von 5 bis 25 Gew.-%, einem Vinylacetatgehalt von 3 bis 10 Gew.-% und einem Vinylchloridgehalt von 92 bis 65 Gew.-% umfaßt.

4. Transparenter Körper nach Anspruch 3, wobei der halogenierte Kautschuk ein chiorierter Kautschuk mit einem Chlorierungsgehalt von 25 bis 75 Gew.-% ist.

5. Transparenter Körper nach Anspruch 3, wobei die Styrol Dien-Copolymere Styrol-Butadien-Styrol-Dreiblockcopolymere, Styrol-(Ethylenbutylen)-Styrol-Dreiblockcopolymere oder Styrol-Butadien-Stern-Dreiblockcopolymere mit einem Styrolgehalt von 25 bis 75 Gew.-% sind.

6. Transparenter Körper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Substrat eine Dicke von 50 bis 125 µm aufweist, die Öl absorbierende Schicht eine Dicke von 2 bis 10 µm aufweist und die Tinte aufnehmende Schicht eine Dikke von 1 bis 5 µm aufweist.

7. Transparenter Körper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Tinte aufnehmende Schicht Füllstoffe enthält.

8. Transparenter Körper nach Anspruch 7, wobei die Füllstoffe in einer Menge von 2 bis 25 Gew.-% der Tinte aufnehmenden Schicht vorhanden sind.

9. Transparenter Körper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Trägersubstrat aus Celluloseacetat, Poly(sulfon), Poly(propylen), Poly(vinylchlorid) oder Poly(ethylenterephthalat) hergestellt ist.







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