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Dokumentenidentifikation DE19652510A1 18.06.1998
Titel Maschine und Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von länglichen Gegenständen
Anmelder Peter Auer GmbH, 78262 Gailingen, DE;
Martin Auer Rebschulen, Hallau, CH
Erfinder Auer, Martin, Dipl.-Ing., Hallau, CH;
Auer, Peter, Ossingen, CH
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner GbR, 65193 Wiesbaden
DE-Anmeldedatum 17.12.1996
DE-Aktenzeichen 19652510
Offenlegungstag 18.06.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.06.1998
IPC-Hauptklasse A01G 17/02
Zusammenfassung Eine Maschine zur Oberflächenbearbeitung von länglichen Gegenständen, insbesondere Rebentrieben, mit folgenden Merkmalen:
ein Rahmengestell (3), das eine Durchlaufachse (32) bestimmt;
wenigstens ein Fördermodul (4), das wenigstens ein Förderwalzenpaar (14) mit einem Förderspalt dazwischen enthält und mit diesen entlang der Durchlaufachse (32) angeordnet ist;
wenigstens zwei Bürsten (20, 20a), die einen Bearbeitungsspalt bestimmen, der entlang der Durchlaufachse (32) angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Oberflächenbearbeitung von länglichen Gegenständen, insbesondere Rebentrieben, sowie auf ein Verfahren zur Knospenentfernung von Unterlagentrieben.

Zur Veredelung von Reben werden Triebe einer sogenannten Unterlagensorte verwendet, auf die ein Edelreis gepfropft wird. Die so gebildete Jungpflanze bildet an ihrem freien Ende Wurzeln, und die aufgepfropfte Edeltraubensorte treibt aus, wobei die Unterlage selbst keine Knospen aufweisen soll. Diese als Augen bezeichneten Knospen der Unterlage müssen entfernt werden, was als Blenden bezeichnet wird.

Die Knospen der Unterlage werden gewöhnlich von Hand entfernt, da bekannte maschinelle Verfahren, beispielsweise Abflämmen, weniger gut geeignet sind, da sie zu undifferenziert arbeiten und nebst Zerstörung der Knospen oft auch die Rinde der Unterlage beschädigen. Man kann auch mittels rotierender Messer arbeiten, bei denen jedoch ebenfalls die Gefahr der Beschädigung der Unterlage besteht, vor allem, wenn diese unregelmäßig und krumm gewachsen ist. Dabei werden häufig einzelne Knospen der Unterlagen nicht erfaßt, was zu nachträglicher Handarbeit zwingt.

Mit der neuen Maschine sollen sich nicht nur Reben, sondern auch andere längliche Gegenstände bearbeiten lassen. Diese Gegenstände können aus der Natur stammen oder Kunstprodukte sein.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine bzw. ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von länglichen Gegenständen zu schaffen, mit der unerwünschte Knospen von Rebentrieben auf materialschonende, effiziente und einfach zu überwachende Weise entfernt werden können, und die darüber hinaus auch andere längliche Gegenstände einer Säuberung oder Oberflächenbehandlung zu unterziehen vermag.

Die gestellte Aufgabe wird aufgrund der Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 25 gelöst und durch die weiteren Merkmale der Unteransprüche ausgestaltet und weiterentwickelt.

Bei der Erfindung werden die länglichen Gegenstände mit Fördermodulen durch ein oder mehrere Rotationsbürstenpaare gefördert, und die Bürsten sind so ausgelegt, daß sie die Knospen der Rebentriebe "wegradieren", ohne die Rinde und den Holzkörper zu beschädigen. Die Bürsten, ihre Drehgeschwindigkeit und die Durchlaufgeschwindigkeit der länglichen Gegenstände werden an das spezielle zu bearbeitende Gut angepaßt. Dies gilt auch für den Abstand der Bürsten voneinander. Der Arbeitsablauf kann weitgehend automatisch erfolgen, d. h. ohne besondere Anforderungen an das Bedienungspersonal. Neben der Entfernung der Knospen werden die Triebe auch von anhaftender Erde, Schlamm und dergleichen gesäubert. Die Vereinigung von zwei bisher getrennten Arbeitsgängen zu einem einzigen führt zu wesentlicher Zeit- und Kostenreduzierung.

Die Maschine ist modulmäßig aufgebaut und umfaßt zweckmäßigerweise mehrere Fördermodule und Rotationsbürstenpaare. Die Rotationsbürsten werden zweckmäßigerweise um den Umfang der länglichen Gegenstände verteilt angeordnet, um die gesamte zu bearbeitende Oberfläche mit gleicher Intensität zu erfassen, d. h. im Falle von Rebenunterlagen alle Knospen zu entfernen. Die Fördermodule sind so einstellbar und ausgestaltet, daß es zu einer kontinuierlichen Vorschubgeschwindigkeit der zu bearbeitenden länglichen Gegenstände kommt. Dickenschwankungen der Gegenstände können dadurch ausgeglichen werden, daß an den Förderwalzen elastische Gummilamellen angebracht sind, die den Spalt zwischen den Förderrollen variabel gestalten. Es können auch Förderwalzen oder -rollen mit Schaumstoffpolstern an der Oberfläche verwendet werden, mit denen ebenfalls die Unterlagentriebe weitgehend schlupflos vorgeschoben werden können.

Die Einwirkung der Rotationsbürsten hängt von dem Bürstenmaterial und dem Abstand der Bürsten von der Durchlaufachse ab. Zur Bearbeitung unterschiedlicher Gegenstände, auch unterschiedlich starker Unterlagentriebe, kann der Abstand der Bürsten von der Durchlaufachse eingestellt -werden. Außerdem können die einzelnen Bürsten leicht austauschbar auf ihren Antriebswellen angeordnet sein. In Ergänzung der Bearbeitung können einzelne Bürsten auch durch Schleif- oder Polierscheiben ersetzt werden.

Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung ist der Bearbeitungsmaschine eine automatische Zuführeinrichtung für längliche Gegenstände vorgeschaltet und eine Zähleinrichtung für bearbeitete Gegenstände zugeordnet. Im Falle von Rebentrieben kann auch eine Ablängvorrichtung sowie eine Abpackvorrichtung für bearbeitete Triebe der Bearbeitungsmaschine nachgeschaltet sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten, der Unterlagenbearbeitungsmaschine,

Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterlagenbearbeitungsmaschine,

Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten, eines Fördermoduls,

Fig. 4 einen Schnitt quer zur Förderrichtung durch ein Fördermodul.

Die Hauptbaugruppen der Unterlagenbearbeitungsmaschine sind ein Rahmen 3, drei Fördermodule 4 und vier Rotationsbürsten 20, 20a, 21, 21a in zwei Paaren. Jeweils mittig durch die Maschine, durch die Bürstenpaare 20/20a und 21/21a und durch die Fördermodule 4 verläuft eine gedachte Achse 32, auf welcher die Triebe 1 die Maschine durchlaufen. Die zu bearbeitenden Triebe 1 haben in gewissen Abständen (sog. Internodien), die je nach Sorte variieren, Knoten 2, an welchen die abzubürstenden Knospen (Augen) sitzen.

Die Rotationsbürstenpaare 20/20a und 21/21a sind zueinander um 90° gedreht jeweils zwischen zwei Fördermodulen 4 angeordnet. Die wechselseitige Anordnung der Bürsten- und Fördermodule gewährleistet eine gleichmäßige Bearbeitung auf der ganzen Länge des Triebs, insbesondere auch im Bereich der Enden.

Die Anzahl der verwendeten Rotationsbürstenpaare und Fördermodule ist variierbar. In einer vereinfachten Form der Erfindung kann ein einziges Fördermodul 4 mit einem einzigen Rotationsbürstenpaar 20/20a kombiniert sein. Um die Arbeitsqualität zu erhöhen, können mehrere Rotationsbürstenpaare verwendet werden. Die jeweilige Winkelstellung der Bürstenpaare zueinander und um die Durchlaufachse 32 verringert sich bei höherer Anzahl der verwendeten Rotationsbürstenpaare, womit der Umfang der Triebe noch gleichmäßiger bearbeitet wird.

Die einzelnen Rotationsbürsten 20 + 20a sowie 21 + 21a werden über Wellen oder Naben 25, 25a je durch einen Motor 26 in Mit- oder Gegenlaufrichtung zur Förderrichtung des Triebes 1 angetrieben. Der Abstand zwischen den einzelnen Bürsten 21 + 21a sowie 20 + 20a bzw. der Bearbeitungsspalt kann variiert werden, wodurch für jedes zu bearbeitende Material eine optimale Triebdurchlaßweite und Bearbeitungsintensität erzielt werden kann.

Wie in Fig. 1 und 2 gezeichnet, sind die Bürstennaben 25, 25a je aufgetrennten Schiebeplatten 27 gelagert, welche in einer Linearführung 26 gegeneinander oder voneinander weg verschiebbar und in eingestellten Lagen festlegbar sind. Bewirkt wird dies durch eine nicht gezeichnete, im Rahmen 3 gelagerte Spindel mit einem Links- und einem Rechtsgewinde. Die zugehörigen Spindelmuttern mit Links- und Rechtsgewinde sitzen je auf einer der beiden Schiebeplatten 27. Durch Drehen der Spindel mittels Handrad 28 bewegen sich die Bürstennaben gleichzeitig in Richtung 23 von der Achse 32 weg oder in Richtung 24 darauf zu, wodurch der durchlaufende Trieb 2 einen größeren oder kleineren Bearbeitungsspalt vorfindet. Dadurch kann die Abrasionswirkung der Rotationsbürsten vermindert oder verstärkt werden. Indem die Drehzahl der Motoren 26 variiert wird, kann die Arbeitswirkung der Rotationsbürsten zusätzlich beeinflußt werden.

In einer Ausführungsform der Erfindung enthalten die Rotationsbürsten 20, 20a, 21, 21a jeweils mehrere dünne Elementscheiben 22, die gemeinsam zu einer dickeren Rotationsbürste zusammenmontiert werden. Die Elementbauweise hat den Vorteil, daß die inneren, in Nähe der Achse 32 arbeitenden und jeweils eher abgenutzten Elemente 22 mit den weniger abgenutzten, äußeren Elementscheiben vertauscht werden können, wodurch die Lebensdauer der Rotationsbürsten insgesamt verlängert wird. Als Borstenmaterial der Rotationsbürsten kommen unterschiedliche Materialien und Dimensionen in Betracht.

Wie am besten aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, enthalten die Fördermodule 4 ein Gehäuse 38, worin in Querrichtung zur Triebachse 32 je zwei Wellen oder Achsen 9, 9a, in Kugellagern 10 lagernd, angeordnet sind. Die Fördermodule 4 sind auf Haltern 8 (Fig. 1) montiert, die ihrerseits am Rahmen 3 befestigt sind.

Die Wellen oder Achsen 9 bzw. 9a bilden gemeinsam ein Förderachsenpaar. Sie sind über zwei gegenseitig im Eingriff befindliche Zahnräder 12 miteinander gekoppelt, wodurch eine vom Riemenzahnrad 11 ausgehende Drehbewegung schlupflos von Achse 9 auf die Partnerachse 9a, die dadurch eine gegenläufige Drehbewegung erhält, übertragen wird. Auf den Achsen 9, 9a mitlaufend gekoppelt ist je eine Förderwalze 14 mit elastischen Lamellen 14a. Die Lamellen 14a sind radial zu der Förderwalze 14 angeordnet, es ist aber auch eine axiale Anordnung möglich. Die auf den Achsen 9 sitzenden Riemenräder 11 werden mittels eines Motors 16 (Fig. 2) und eines Zahnriemens 15 angetrieben. Der Zahnriemen 15 umschlingt die Riemenräder 11, mehrere Umlenkrollen 17, eine Spannrolle 18 und ein Motorantriebsrad 37 in der in Fig. 1 gezeichneten Art, wodurch sämtliche Fördermodulachsen 9 identische Drehrichtung und Drehzahl erhalten.

Die dergestaltige Ausführung bewirkt, daß die beiden Achsen 9, 9a eines Förderwalzenpaares je eine gegenläufige Drehbewegung zueinander erhalten, wodurch der zwischen den beiden Förderwalzen 14 durchführende Trieb 1 auf der Achse 32 vorgeschoben wird. Die elastischen Lamellen 14a und Walzenkörper 14 gewährleisten eine sichere Adhäsion und einen weitgehend schlupflosen Vortrieb des Triebes 1 unter Ausschluß jeglicher Verletzungs- und Quetschgefahr für die Triebe 1. Die dergestaltige Ausführung hat gleichzeitig den Vorteil, daß Triebe unterschiedlichsten Kalibers, Wuchsregelmäßigkeit und Internodienlänge gefördert werden können, ohne daß irgendwelche Verstellungen nötig sind.

In einer Ausführungsform der Erfindung besitzt der Motor 16 für den Antrieb des Zahnriemens 15 eine stufenlos variierbare Drehzahlregelung, womit den Trieben 1 die gewünschte Durchlaufgeschwindigkeit erteilt werden kann.

Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind je in einem Fördermodul zwei Förderwalzenpaare 14 mit den zugehörigen Achsen 9, 9a angeordnet. Für den Fall, daß die Adhäsionswirkung der Förderwalzen 14 verstärkt oder vermindert werden soll, kann die Anzahl der verwendeten Förderwalzenpaare in einem Fördermodul vermehrt oder reduziert werden.

Damit der Trieb 1 genau auf der vorbestimmten Achse 32 durch die Maschine hindurchgeleitet wird, besitzt jedes Fördermodul 4 je einen Einlauftrichter 5 oder Verbindungstrichter 7 und einen Auslauftrichter 6. Die Einlauf- bzw. die Auslauföffnungen sind dabei so bemessen, daß Triebe unterschiedlichsten Kalibers einerseits von der vorbestimmten Durchlaufachse 32 nicht seitlich abweichen können, und andererseits von den Rotationsbürsten einwandfrei erfaßt werden.

Die Fördermodule 4 besitzen an ihrer Unterseite eine Öffnung 13, damit die sich lösenden Schmutz-, Knospen- und Faserteile herausfallen können. Dadurch sind die Fördermodule 4 selbstreinigend und vor Verstopfung geschützt. Der Maschinenrahmen 3 ist an seiner Unterseite offen, so daß das abgebürstete Material direkt durch eine Öffnung 34 im Tisch 33 fällt, wo es entsorgt werden kann.

Zwecks Eliminierung der Verletzungsgefahr und als Schutz gegen die Staubentwicklung ist der Rahmen 3 an allen zugänglichen Seiten mit Abdeckungen 31 versehen. Zur optischen Überwachung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Maschine sind die Abdeckungen vorzugsweise aus einem klarsichtigen Material gefertigt.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist außerhalb oder innerhalb des Rahmens 3 eine Beleuchtung angebracht, welche die optische Überwachung erleichtert.

Um den entstehenden Abrasionsstaub abzufahren und die Sichtkontrolle zu verbessern, ist in die Abdeckung 31 ein Absaugventilator 29 mit einem Schlauchstutzen 30 eingelassen. Letzterer ermöglicht den Anschluß eines nicht gezeichneten Absaugschlauchs, womit der anfallende Abrasionsstaub fortwährend vom Arbeitsort weggeleitet werden kann.

Zur Absorption von Vibrationen ist die Maschine auf Gummielementen 36 gelagert.

Da beim anschließenden Veredelungsvorgang kürzere Triebstücke als das Ausgangsmaterial benötigt werden, ist in einer Ausführungsform der Erfindung an der Austrittsseite eine nicht gezeichnete, automatische Triebablängvorrichtung vorgesehen. Diese arbeitet z. B. derart, daß die Triebe 1 gegen einen Anschlag laufen und dann die Betätigung einer Schere oder eines Fallmessers auslösen, welche das hintere Ende des Triebes abschneidet. Der Trieb fällt dann in einen Behälter, wobei er gezählt werden kann.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist am Rahmen 3 beim Triebeinführungstrichter 5 eine nicht gezeichnete, automatische Beschickungseinrichtung für unbearbeitete Triebe 1 angeordnet. Die Beschickungseinrichtung entnimmt die Triebe 1 einzeln aus einem Lager und schiebt den vereinzelten Trieb in den Trichter 5 der Bearbeitungsmaschine. Das Lager kann eine trichterförmige Verengung aufweisen, in der eine Vereinzelungswelle mit Aufnahmetaschen für die Triebe angeordnet ist, wobei durch taktmäßiges Drehen der Vereinzelungswelle jedesmal ein Trieb aus dem Lager entnommen werden kann.

An der Triebaustrittstelle/Trichter 6 ist am Rahmen 3 entweder separat oder in Kombination mit der Ablängvorrichtung 35 eine nicht gezeichnete, automatische Abpackeinrichtung für bearbeitete Triebe 1 angeordnet. Dadurch wird ein vollautomatisierter Betrieb ohne Bedienungspersonal ermöglicht.

In einer weiteren Form der Erfindung ist an geeigneter Stelle eine nicht gezeichnete Zähleinrichtung für bearbeitete Triebe 1 angeordnet.


Anspruch[de]
  1. 1. Maschine zur Oberflächenbearbeitung von länglichen Gegenständen, insbesondere Rebentrieben, mit folgenden Merkmalen:

    ein Rahmengestell (3), das eine Durchlaufachse (32) bestimmt;

    wenigstens ein Fördermodul (4), das wenigstens ein Förderwalzenpaar (14) mit einem Förderspalt dazwischen enthält und mit diesen entlang der Durchlaufachse (32) angeordnet ist;

    wenigstens zwei Bürsten (20, 20a), die einen Bearbeitungsspalt bestimmen, der entlang der Durchlaufachse (32) angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Fördermodule (4) vorgesehen sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Rotationsbürstenpaare (20, 20a; 21, 21a) vorgesehen sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbürstenpaare (20, 20a; 21, 21a) hinsichtlich der Durchlaufachse (32) drehversetzt angeordnet sind.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rotationsbürstenpaaren (20, 20a; 21, 21a) und den Fördermodulen (4) Einlauf-, Verbindungs- und Auslauftrichter (5, 6, 7) vorgesehen sind.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bearbeitungsspalt zwischen dem/den Rotationsbürstenpaaren durch Austauschbarkeit der Bürsten (20, 20a; 21, 21a) einstellbar ist.
  7. 7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsabstand der Rotationsbürstenpaare verstellbar ist.
  8. 8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbürstenpaare (20, 20a; 21, 21a) austauschbare Elementscheiben (22) aufweisen.
  9. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rotationsbürstenpaar einen Einzelantrieb (25, 26) aufweist.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzelantrieb (25, 26) hinsichtlich Drehzahl und Drehrichtung einstellbar ist.
  11. 11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbürstenpaare einen gemeinsamen Antrieb aufweisen.
  12. 12. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermodule (4) einen gemeinsamen Antrieb mittels Zahnriemen (15), Kette oder dergleichen endlosen Kopplungselementen aufweisen.
  13. 13. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (14) eines Fördermoduls (4) über Zahnräder (12) miteinander verbunden sind.
  14. 14. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (14) der Förderwalzenmodule (4) mit elastischen Lamellen (14a) ausgestattet sind.
  15. 15. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (14) der Förderwalzenmodule (4) mit Schaumstoffpolstern ausgestattet sind.
  16. 16. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Förderwalzen (14) hinsichtlich unterschiedlicher Geschwindigkeiten einstellbar ist.
  17. 17. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fördermodul (4) ein Gehäuse (38) mit einer Auslaßöffnung (13) für Abfall aufweist.
  18. 18. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (3) eine Abfallauslaßöffnung (34) aufweist.
  19. 19. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (3) eine Absaugeinrichtung (29, 30) aufweist.
  20. 20. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch eine Beleuchtungseinrichtung.
  21. 21. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch eine Ablängvorrichtung, welche die bearbeiteten länglichen Gegenstände (1) nach Verlassen der Bearbeitungsstufe in Stücke vorbestimmter Länge zerschneidet.
  22. 22. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet durch eine Zähleinrichtung, welche die bearbeiteten länglichen Gegenstände (1) zählt.
  23. 23. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 22, gekennzeichnet durch eine automatisierte Beschickungsvorrichtung für unbearbeitete längliche Gegenstände, welche solche Gegenstände einzeln einem Lager entnimmt und in die Bearbeitungsstufe einschiebt.
  24. 24. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine automatische Abpackvorrichtung für bearbeitete Gegenstände, welche eine Umhüllung um die Gegenstände legt.
  25. 25. Verfahren zur Knospenentfernung von zu veredelnden Unterlagentrieben, insbesondere Reben, mit folgenden Schritten:
    1. a) die Unterlagentriebe (1) werden nacheinander in den Spalt von Förderwalzenpaaren (14) gebracht, welche die Unterlagentriebe (1) entlang einer Durchlaufachse (32) vorschieben,
    2. b) entlang der Durchlaufachse (32) angeordnete Rotationsbürsten (20, 20a) radieren die Knospen (2) des jeweilig geförderten Unterlagentriebes (1) ab.






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