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Dokumentenidentifikation DE19702885A1 30.07.1998
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von Kartons mit Gegenständen
Anmelder Focke & Co (GmbH & Co), 27283 Verden, DE
Erfinder Focke, Heinz, 27283 Verden, DE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner Anwaltssozietät GbR, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 28.01.1997
DE-Aktenzeichen 19702885
Offenlegungstag 30.07.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.07.1998
IPC-Hauptklasse B66C 13/48
IPC-Nebenklasse B66C 15/00   B65B 5/08   B65B 57/10   B65B 35/38   
Zusammenfassung Verfahren und Vorrichtung zum Befüllen von Kartons (11) mit Gegenständen (10) bzw. Gegenstandsgruppen (15), die durch einen Hubkopf (16) eines Hubförderers (14) erfaßbar und bis zum Absetzen im Karton (11) transportierbar sind. Zur Vermeidung von Fehlfüllungen des Kartons (11) wird der Hubkopf (16) hinsichtlich Aufnahme einer kompletten Gegenstandsgruppe (15) überwacht, und zwar durch Druckschalter (48) an Saugorganen (32, 33, 34). Bei fehlerhafter Zusammensetzung der Gegenstandsgruppe (15) wird diese gesondert abgelegt, und zwar in einem Sammelbehälter (46).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Handhaben von Gegenständen, insbesondere zum Befüllen von Behältern, wie Kartons, mit den Gegenständen, wobei einzelne Gegenstände oder eine eine Lage bildende Gegenstandsgruppe von einem Hubkopf eines Hubförderers erfaßt, angehoben, transportiert und abgesetzt wird, vorzugsweise in einem oben offenen Karton. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

In der Verpackungstechnik wird zunehmend versucht, auch einfache Handhabungsvorgänge, wie das Befüllen von Behältern mit Gegenständen, insbesondere einzelnen Packungen, zu mechanisieren. Dazu werden selbsttätig arbeitende Handhabungsvorrichtungen - Roboter - eingesetzt, die die Gegenstände bzw. Packungen von einer Unterlage abnehmen und in einen oben offenen Behälter bzw. Karton einfüllen. Die Handhabungsvorrichtungen sind Hubförderer mit einem Hubkopf zum Erfassen vorzugsweise mehrerer Gegenstände, also einer Gegenstandsgruppe, die in dem Karton eine Lage bildet.

Eine Schwierigkeit bei der selbsttätigen Arbeitsweise der Handhabungsgeräte besteht darin, daß fehlerhafte Arbeitsschritte, nämlich das Fehlen einzelner Gegenstände vor allem beim Aufnehmen einer Gegenstandsgruppe, nicht unmittelbar festgestellt und hieraus demzufolge auch keine Maßnahmen abgeleitet werden können. Als Ergebnis ergibt sich ein Behälter bzw. Karton mit unkorrekter Füllung.

Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Handhaben von Gegenständen, nämlich zum Befüllen von Kartons oder dergleichen vor allem mit Gegenstandsgruppen vorzuschlagen, bei dem die fehlerhafte Aufnahme von Gegenständen unmittelbar erkannt und hieraus Maßnahmen abgeleitet werden, die fehlerhaft gefüllte Behälter vermeiden.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • a) die Aufnahme der Gegenstände durch den Hubkopf des Hubförderers wird überwacht,
  • b) bei fehlerhafter Gegenstandsgruppe, insbesondere bei Fehlen wenigstens eines Gegenstands am Hubkopf, wird ein Fehlersignal erzeugt,
  • c) aufgrund des Fehlersignals wird der Arbeitstakt des Hubkopfes abgebrochen oder eine sich am Hubkopf befindende fehlerhafte Gegenstandsgruppe wird gesondert abgelegt.

Erfindungsgemäß wird die Überwachung bei der Aufnahme von Gegenständen durch den Hubkopf selbst durchgeführt. Diese Kontrolle kann durch am Hubkopf angebrachte Sensoren erfolgen, die bei Fehlen eines Gegenstands einer Gegenstandsgruppe ein Fehlersignal erzeugen. Vorteilhaft ist aber eine Ausführungsform der Erfindung, bei der der Hubkopf als Saugkopf ausgebildet ist mit jedem Gegenstand einer Gegenstandsgruppe zugeordnetem Saugorgan. Bei fehlendem Gegenstand erzeugt das betreffende freie Saugorgan ein Fehlersignal. Dieses entsteht unmittelbar, wenn beim Aufnehmen der Gegenstandsgruppe Unterdruck im Bereich der Saugorgane wirksam wird.

Der Hubförderer ist demnach erfindungsgemäß mit einem als Saugkopf ausgebildeten Hubkopf versehen, der eine der Anzahl der aufzunehmenden Gegenstände einer Gegenstandsgruppe entsprechende Anzahl von Saugorganen aufweist. Diese sind mit einem auf Strömung und/oder Druckänderungen reagierenden Schaltorgan ausgerüstet, vorzugsweise mit einem Druckschalter bzw. Unterdruckschalter, der einen Schaltvorgang bei fehlendem Gegenstand auslöst.

Die fehlerhafte Gegenstandsgruppe, also die Teilgruppe von Gegenständen, wird erfindungsgemäß durch den Hubförderer in eine gesonderte Ablagestellung transportiert und dort abgelegt, vorzugsweise auf einer in einen Sammelbehälter führenden Rutsche.

Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung des Hubförderers bzw. auf die Gesamtanlage, einschließlich einer Aufnahmestation für unvollständige Gegenstandsgruppen.

Ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. Einrichtung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Einrichtung zum Handhaben von Gegenständen, nämlich zum Befüllen von Kartons, in Queransicht,

Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in Längs- bzw. Seitenansicht,

Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in einer Grundrißdarstellung,

Fig. 4 eine Darstellung analog zu Fig. 1 mit einer besonderen Position des Hubförderers,

Fig. 5 eine Einzelheit der Vorrichtung, nämlich einen Hubkopf in Seitenansicht, in vergrößertem Maßstab,

Fig. 6 den Hubkopf gemäß Fig. 5 im Grundriß.

Die in den Zeichnungen dargestellte Einrichtung dient zum Einfüllen von Gegenständen 10 in einen Behälter, nämlich in einen Karton 11. Bei den Gegenständen 10 handelt es sich um einzelne Packungen oder um Packungsgebinde, zum Beispiel aus Taschentuchpackungen, Zigarettenpackungen oder dergleichen.

Die Gegenstände 10 werden auf einem Zuförderer 12, einem Bandförderer, einer Füllstation 13 zugeführt. Die Gegenstände 10 werden von einem Hubförderer 14 erfaßt, von dem Zuförderer 12 abgehoben, in Querrichtung zu diesem transportiert und in den oben offenen Karton 11 abgesenkt. Dort werden die Gegenstände 10 lagenweise abgelegt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden jeweils mehrere Gegenstände 10, also Gegenstandsgruppen 15 durch den Hubförderer 14 transportiert. Jede Gegenstandsgruppe 15 besteht hier aus drei in Förderrichtung des Zuförderers 12 nebeneinanderliegenden Gegenständen 10.

Der Hubförderer 14 ist als selbsttätig arbeitender Linearförderer ausgebildet. Ein Hubkopf 16 ist an einem Tragorgan, nämlich einer Tragplatte 17 eines Betätigungsgestänges 18 angebracht. Dieses wiederum besteht aus einem schräg angeordneten Parallelogrammgestänge 19 einerseits und einem ebenfalls schräg, jedoch entgegengesetzt gerichteten Führungslenker 20. Das Parallelogrammgestänge 19 und der Führungslenker 20 sind jeweils gelenkig mit der Tragplatte 17 verbunden. Die von diesem entfernt liegenden (oberen) Enden sind gelenkig jeweils mit einem Schlitten 21 bzw. 22 verbunden. Diese sind in horizontaler Ebene bzw. entlang horizontal er Tragschienen 23, 24 in beiden Richtungen verfahrbar, und zwar unabhängig voneinander. Durch entsprechende Bewegung der Schlitten 21, 22 an den zugeordneten Tragschienen 23, 24 können sowohl Aufwärtsbewegungen des Hubkopfes 16 als auch eine Bewegung in Querrichtung zum Zuförderer 12 durchgeführt werden. Der Hubförderer 14 ist demnach mit Lineartrieben ausgestattet, die die erforderlichen Bewegungen des Hubkopfes 16 in einer aufrechten Querebene ermöglichen. Aufgrund des Gelenkgetriebes wird dabei die Tragplatte 17 mit dem Hubkopf 16 ausschließlich translatorisch bewegt, also lediglich im Sinne einer Auf- und Ab- sowie einer Querbewegung.

Der Hubförderer 14 ist Teil eines rahmenartigen Traggestells 25 im Bereich der Füllstation 13. Die Tragschienen 23, 24 sind an oberen Querholmen 26, 27 des Traggestells 25 angebracht. Der Zuförderer 12 führt in den Bereich des Traggestells 25. Der Zuförderer 12 ist zwischen aufrechten Stützen 28, 29 gelagert.

Versetzt neben dem Zuförderer 12 befindet sich ein Kartonförderer 30, der parallel zum Zuförderer 12 verläuft, jedoch in einer tieferen Ebene. Der Kartonförderer 30 ist ebenfalls ein Bandförderer, auf dessen Obertrum ein Behälter, nämlich der Karton 11 in der Füllstation 13 positioniert ist. Die Relativstellung des Kartons 11 ist exakt auf die quergerichtete Bewegungsebene des Hubkopfes 16 ausgerichtet. Nach dem Füllen des Kartons 11 wird dieser durch Kartonförderer 30 aus der Füllstation 13 abtransportiert. Der Kartonförderer 30 ist zwischen der Stütze 29 einerseits und einer weiteren Stütze 31 andererseits gelagert.

Der Karton 11 wird lagenweise gefüllt. Eine Lage besteht aus mehreren nebeneinanderliegenden Gegenständen 10, insbesondere aus der Gegenstandsgruppe 15.

Der Hubkopf 16 weist zum Erfassen einer Gegenstandsgruppe 15 eine der Anzahl der Gegenstände 10 der Gegenstandsgruppe 15 entsprechende Anzahl von Halteorganen auf. Bei dem vorliegenden Beispiel ist der Hubkopf 16 als Saugkopf ausgebildet mit mehreren, nämlich drei Saugorganen 32, 33, 34. Jedes dieser Saugorgane 32. . .34 erfaßt einen Gegenstand 10 an der Oberseite durch Ansaugen, also durch Unterdruck.

Der Hubkopf 16 ist über ein aufrechtes Rohr 35 mit dem Hubförderer 14, nämlich der Tragplatte 17 verbunden. Das Rohr 35 ist mit einer Unterdruckquelle verbunden. Zugleich können in dem Rohr 35 elektrische Leitungen verlaufen.

Das Rohr 35 ist am unteren Ende mit einer quergerichteten Verteilerplatte 36 verbunden. Diese wiederum hält über Tragstangen 37 einen plattenförmigen Tragsteg 38. An der Unterseite desselben sind die Saugorgane 32, 33, 34 angeordnet. Diese bestehen aus einem trompetenartig geformten, nach unten offenen Gehäuse 39. An dessen unteren, annähernd rechteckigen Rand - mit abgerundeten Ecken - verläuft ringsherum ein Dichtrand 40 aus elastischem Werkstoff, wie Gummi.

An jedes Saugorgan 32. . .34 schließt eine Saugleitung 41, 42, 43 an. Die (drei) Saugleitungen 41. . .43 laufen in einer mittigen Sammelleitung 44 zusammen, die ihrerseits mit dem Rohr 35 verbunden ist und so den Anschluß an die gemeinsame Unterdruckquelle gewährleistet.

Eine weitere Besonderheit der Vorrichtung besteht darin, daß der korrekte Ablauf der Vorgänge beim Handhaben der Gegenstände 10 überwacht wird. Es geht darum, daß keine Leerbewegungen des Hubkopfes 16 oder Transportbewegungen ausgeführt werden, wenn nicht eine komplette Gegenstandsgruppe 15 vom Hubkopf 16 aufgenommen worden ist. Wenn also lediglich eine Teilgruppe 45 aus einem Gegenstand 10 oder zwei Gegenständen 10 vom Hubkopf 16 erfaßt worden ist, wird ein Fehlersignal erzeugt. Der übliche, beschriebene Fördertakt wird abgebrochen oder umgestaltet. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Hubkopf 16 mit der identifizierten Teilgruppe 45 in eine andere Position bewegt. Dort wird die komplette Teilgruppe 45 abgelegt, so daß es nicht zu einer Fehlfüllung des Kartons 11 kommen kann.

Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird bei einer fehlerhaften Gegenstandsgruppe 15 der Hubkopf 16 über den Karton 11 hinaus bewegt. Seitlich neben dem Kartonförderer 30 wird die fehlerhafte Gegenstandsgruppe 15 bzw. die Teilgruppe 45 abgelegt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Gegenstände 10 dieser Teilgruppe 45 von einem Sammelbehälter 46 aufgenommen. In diesen gelangen die Gegenstände 10 durch ein Führungsorgan, nämlich durch eine Rutsche 47. Auf dieser wird die Teilgruppe 45 von dem Hubkopf 16 abgelegt.

Die Überwachung des Hubkopfes 16 hinsichtlich korrekter und vollständiger Aufnahme einer Gegenstandsgruppe 15 erfolgt hier unter Einsatz des Unterdrucks. Jedem Saugorgan 32, 33, 34 ist ein Druckschalter 48 zugeordnet. Dieser reagiert auf Druckveränderungen, im vorliegenden Falle auf Unterdruck. Wenn im Bereich eines Saugorgans 32. . .34 ein Gegenstand 10 fehlt, wird durch die sich daraus ergebenden Druckverhältnisse der Druckschalter 48 in der Saugleitung 41, 42, 43 betätigt. Jeder Druckschalter 48 ist über elektrische Leitungen 49 mit einer Steuereinheit (nicht gezeigt) verbunden. Über die Betätigung des Druckschalters 48 wird demnach der Fehler erkannt und führt über die Steuerung zu der beschriebenen veränderten Bewegung des Hubkopfes 16.

Diese Überwachung der korrekten Besetzung des Hubkopfes 16 kann in analoger Weise auch bei mechanischen Halteorganen für die Gegenstände 10 eingesetzt werden. Insbesondere sind optoelektronische Sensoren oder mechanische Schaltorgane als Überwachungsorgane einsetzbar. Bezugszeichenliste 10 Gegenstand

11 Karton

12 Zuförderer

13 Füllstation

14 Hubförderer

15 Gegenstandsgruppe

16 Hubkopf

17 Tragplatte

18 Betätigungsgestänge

19 Parallelogrammgestänge

20 Führungslenker

21 Schlitten

22 Schlitten

23 Tragschiene

24 Tragschiene

25 Traggestell

26 Querholm

27 Querholm

28 Stütze

29 Stütze

30 Kartonförderer

31 Stütze

32 Saugorgan

33 Saugorgan

34 Saugorgan

35 Rohr

36 Verteilerplatte

37 Tragstange

38 Tragsteg

39 Gehäuse

40 Dichtrand

41 Saugleitung

42 Saugleitung

43 Saugleitung

44 Sammelleitung

45 Teilgruppe

46 Sammelbehälter

47 Rutsche

48 Druckschalter

49 Leitung


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Handhaben von Gegenständen (10), insbesondere zum Befüllen von Behältern, wie Kartons (11), mit den Gegenständen (10), wobei einzelne Gegenstände (10) oder eine eine Lage bildende Gegenstandsgruppe (15) von einem Hubkopf (16) eines Hubförderers (14) erfaßt, angehoben, transportiert und abgesetzt wird, vorzugsweise in einem oben offenen Karton (11), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. a) die Aufnahme der Gegenstände (10) durch den Hubkopf (16) wird überwacht,
    2. b) bei fehlerhafter Gegenstandsgruppe (15), insbesondere bei Fehlen wenigstens eines Gegenstands (10) am Hubkopf (16), wird ein Fehlersignal erzeugt,
    3. c) aufgrund des Fehlersignals wird der Arbeitstakt des Hubkopfes (16) abgebrochen oder eine sich am Hubkopf (16) befindende fehlerhafte Gegenstandsgruppe (15) wird gesondert abgelegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkopf (16) als Saugkopf ausgebildet ist und daß die Veränderung des Drucks im Bereich des Saugkopfes infolge Fehlens mindestens eines Gegenstands (10) festgestellt und hieraus ein Fehlersignal abgeleitet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Gegenstand (10) einer Gegenstandsgruppe (15) mindestens ein Saugorgan (32, 33, 34) des Hubkopfes (16) zugeordnet ist und daß bei Fehlen mindestens eines Gegenstands (10) das betreffende Saugorgan (32, 33, 34) aufgrund des sich einstellenden Drucks ein Fehlersignal erzeugt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hubkopf (16) bzw. jedem Saugorgan (32, 33, 34) ein auf pneumatische Strömungen und/oder Druckveränderungen reagierendes Schaltorgan zugeordnet ist, vorzugsweise ein Druckschalter (48), der bei Veränderung der Strömung und/oder des Drucks infolge Fehlens mindestens eines Gegenstands (10) das Fehlersignal erzeugt.
  5. 5. Vorrichtung zum Handhaben von Gegenständen, insbesondere zum Befüllen von Behältern, wie Kartons (11), mit den Gegenständen (10), wobei einzelne Gegenstände (10) oder eine Gegenstandsgruppe (15) aus mehreren Gegenständen (10) von einem Hubkopf (16) eines Hubförderers (14) erfaßbar und bis zur Ablage in einem oben offenen Behälter, insbesondere Karton (11), transportierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Hubkopf (16) Überwachungsorgane angeordnet sind, durch die das Vorhandensein der aufzunehmenden Gegenstände (10) bzw. eine korrekt ausgebildete Gegenstandsgruppe (15) feststellbar ist, wobei bei fehlerhaften Gegenstandsgruppe (15), insbesondere bei einer durch den Hubkopf (16) aufgenommenen Teilgruppe (45), der Hubkopf (16) durch den Hubförderer (14) in eine Absetzstellung für fehlerhafte Gegenstandsgruppen (15) bewegbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkopf (16) als Saugkopf ausgebildet ist mit jedem Gegenstand (10) der Gegenstandsgruppe (15) zugeordneten Saugbereichen bzw. Saugorganen (32, 33, 34), wobei an jedem Saugbereich des Hubkopfes (16) bzw. an jedem Saugorgan (32, 33, 34) ein Überwachungsorgan für einen Gegenstand (10) angeordnet ist, vorzugsweise ein Druckschalter (48).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem aus mehreren gesonderten Saugorganen (32, 33, 34) bestehenden Hubkopf (16) jedes Saugorgan (32, 33, 34) über eine Saugleitung (41, 42, 43) mit einer Sammelleitung (44) und diese mit einer Unterdruckquelle verbunden ist, wobei jeweils ein Druckschalter (48) im Bereich jeder Saugleitung (41, 42, 43) angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkopf (16) mit einer fehlerhaften Gegenstandsgruppe (15), insbesondere einer Teilgruppe (45), in den Bereich eines Sammelbehälters (46) für die Gegenstände (10) bewegbar ist, insbesondere in den Bereich einer zum Sammelbehälter (46) führenden Rutsche (47), wobei die fehlerhafte Gegenstandsgruppe (15) auf der Rutsche (47) bzw. im Sammelbehälter (46) absetzbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände (10) auf einem Zuförderer (12) in dem Bereich des Hubförderers (14), nämlich einer Füllstation (13), bewegbar sind und daß ein Kartonförderer (30) zum Abtransport von gefüllten Behältern parallel zum Zuförderer (12) positioniert ist, vorzugsweise in einer etwa um die Höhe des Kartons (11) tiefer liegenden Ebene zum Zuförderer (12).
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkopf (16) durch Hubförderer (14) ausschließlich in einer aufrechten Ebene quer zum Zuförderer (12) bewegbar ist und daß bei festgestellter fehlerhafter Gegenstandsgruppe (15) der Hubkopf (16) über die Absetzposition hinweg bewegbar ist in den Bereich des Sammelbehälters (46).






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