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Dokumentenidentifikation DE69225141T2 17.09.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0612428
Titel MONTAGEVORRICHTUNG
Anmelder Signfix Ltd., Bristol, GB
Erfinder HEARD, Robert Arthur Henderson, Backwell, Bristol BS19 3JJ, GB;
WAITE, Terry, Upper Langford, Bristol BS18 7DJ, GB
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69225141
Vertragsstaaten DE, FR, IE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 12.11.1992
EP-Aktenzeichen 929229268
WO-Anmeldetag 12.11.1992
PCT-Aktenzeichen GB9202093
WO-Veröffentlichungsnummer 9310517
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1993
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 15.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.09.1998
IPC-Hauptklasse G09F 7/18

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Montagevorrichtungen, die sich zum Montieren von Hinweiszeichen an Stützpfosten eignen, obwohl die Montagevorrichtungen in einem oder mehreren Aspekten der Erfindung auch in anderen Montagesituationen eingesetzt werden könnten.

In einer Reihe früherer Patente, beispielsweise GB 1416734, GB 1533412 und GB 2021390, offenbart der Erfinder des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes Montagevorrichtungen, die sich zum Befestigen eines Pfostens an einem Verstärkungskanal an der Rückseite einer Hinweistafel eignet, wobei die Kanalmündung mit nach innen gerichteten Lippen versehen ist, um Elemente der Montagevorrichtung festzuhalten. Die Montagevorrichtungen sind typischerweise aus rostfreiem Stahlblech gepreßt, und die Verstärkungskanäle bestehen normalerweise aus extrudiertem Aluminium. Das System hat sich seit vielen Jahren als extrem erfolgreich erwiesen.

Im früheren GB-Patent 1473644 des Erfinders des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes sind Montagevorrichtungen zum Befestigen von Mehrfach- Hinweistafeln an Pfosten geoffenbart, bei denen spiegelbildliche Extrusionskörper an der Kante von zwei benachbarten Tafeln befestigt und aneinandergefügt sind, wodurch effektiv eine einzige symmetrische Vorrichtung bereitgestellt wird, die an beiden Tafeln befestigt ist.

Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem der Bildung größerer Hinweiszeichen aus zwei oder mehr Tafeln, die Kante an Kante aneinanderstoßen. Üblicherweise ist eine Art von Konstruktion oder Vorrichtung vorgesehen, die es verhindert, daß Licht durch einen Spalt zwischen benachbarten Tafeln hindurchtritt, weil es weitgehend unmöglich ist, durch einfaches Aneinanderlegen eine lichtundurchlässige Verbindung zwischen den Tafeln bereitzustellen. Derartige Vorrichtungen oder Konstruktionen, die in der Praxis verwendet werden, haben die Tendenz, teuer, kompliziert, unzuverlässig oder in anderer Hinsicht mangelhaft zu sein. Der Erfinder des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes denkt an eine Konstruktion, die gegenüber einigen der verfügbaren Alternativen deutliche Vorteile bietet. Erfindungsgemäß kann vorzugsweise eine verbesserte Montagevorrichtung eingesetzt werden.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein längliches Verstärkungselement für eine Hinweistafel bereitgestellt, das im Querschnitt einen Fußabschnitt zum Befestigen an der Hinterseite einer Hinweistafel, einen einteiligen Kopfabschnitt mit gegenüberliegenden quergerichteten Vorsprüngen, die bei der Verwendung zusammenwirken, um eine Schelle zu halten, die um einen Stützpfosten zu legen ist, und ein den Kopf und den Fuß verbindendes Bein umfaßt. Der Kopf ist bezogen auf das Bein zu einer Seite hin versetzt, und der Fuß ragt auf der anderen Seite über den Kopfabschnitt hinaus, so daß der Fuß freiliegt, uni ihn an der Hinweistafel anzunieten.

Vorzugsweise weist der Kopfabschnitt einen Schwalbenschwanz-Schlitz zum Ineinandergreifen mit einem trapezförmigen Kopf am Ende einer Schelle auf, die um einen Stützpfosten zu legen ist, und mehr bevorzugt ist der trapezförmige Kopf zumindest an einem Ende der Schelle in das flache Blechmaterial der Schelle geschnitten. Ein solcher trapezförmiger Kopf kann aus dem abgeschrägten Kopf einer Schraube bestehen, deren Gewindeschaft sich durch eine Öffnung in einem nach außen gewandten Flansch am Ende der Schelle erstreckt und von einer Mutter festziehbar gehalten wird.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Hinweiszeichen bereitgestellt, das aus einer Vielzahl von Kante an Kante aneinanderstoßenden Tafeln gebildet wird, wobei ein längliches Hauptverstärkungselement im Querschnitt einen quergerichteten Kopf aufweist, um daran eine Montagevorrichtung für das Hinweiszeichen zu montieren, und ein davon herunterhängendes Bein in einem versetzten Fuß endet, der an der Rückseite einer ersten derartigen Hinweistafel an eine Stoßkante der Tafel angrenzend befestigt ist, und wobei ein längliches kooperiererides Elenient, das einen allgemein L-förmigen Querschnitt aufweist, einen Fußabschnitt, der an der Rückseite einer benachbarten zweiten derartigen Hinweistafel an der Kante befestigt ist, die an die erste Tafel anstößt, sowie einen aufrechten Abschnitt umfaßt, der an das Bein des Hauptverstärkungselements anstößt, wobei eines der Verstärkungselemente einen Flansch am Fuß aufweist, der in eine Ausnehmung im Fußabschnitt des anderen Verstärkungselements ragt.

Das obere Ende des aufrechten Abschnitts des kooperierenden Verstärkungselements ist vorzugsweise so versetzt, daß es unter den Kopf des Hauptverstärkungselements eingreift. Der Flansch ist geeigneterweise am Fuß des Hauptverstärkungselements vorgesehen, und die Ausnehmung ist im Fuß der kooperierenden Verstärkungselements vorgesehen.

Das Hauptverstärkungselement des Hinweiszeichens gemäß dem zweiten Aspekt ist ein Verstärkungselement gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung.

Für ein klareres Verständnis der Erfindung werden nun verschiedene Ausführungsformen davon als Beispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, worin:

Fig. 1 eine Endansicht einer Stoßstelle zwischen zwei Tafeln eines Hinweiszeichens zeigt, bei dem eine Montagevorrichtung gemäß vorliegender Erfindung eingesetzt wird;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Befestigungsvorrichtung und einer Schelle zum Befestigen des Hinweiszeichens an einem Stützpfosten zeigt;

Fig. 3 eine Endansicht des Kopfs des Hauptverstärkungselements von Fig. 1 mit dem flachen Ende der Befestigungsvorrichtung von Fig. 2 zeigt;

Fig. 4 eine Endansicht des Kopfs des Hauptverstärkungselements von Fig. 1 mit dem anderen Ende der Befestigungsvorrichtung von Fig. 2 in Eingriff zeigt;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eine Modifikation des flachen Endes der Befestigungsvorrichtung von Fig. 2 zeigt.

Die Fig. 6 und 7 zeigen eine perspektivische Ansicht bzw. eine Seitenansicht einer weiteren Modifikation des flachen Endes der Befestigungsvorrichtung von Fig. 2.

Fig. 8 ist eine Endansicht eines multifunktionalen Verstärkungselements, das mit einem Kanal mit nach innen gerichteten Lippen versehen ist;

Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Montagevorrichtung für ein T-förmiges Verstärkungselement

Fig. 10 zeigt eine Explosionsansicht einer weiteren Ausführungsform des Befestigungselements;

die Fig. 11 und 12 zeigen aufeinanderfolgende Schritte beim Anbringen des Befestigungselements von Fig. 10 an einem Verstärkungselement; und

Fig. 13 zeigt eine perspektivische Ansicht des Befestigungselements der Fig. 10 bis 12.

Auf die Zeichnungen und zunächst auf Fig. 1 Bezug nehmend ist ein Hinweiszeichen aus einer Vielzahl von Hinweistafeln 10a, 10b gebildet, die Kante an Kante aneinanderstoßen. An der Rückseite einer der Tafeln 10a ist ein längliches Hauptverstärkungselement 11 aus extrudiertem Aluminium befestigt, das einen T- förmigen Kopfabschnitt 12 umfaßt, von dem ein zu einem Fuß 16 führendes Bein 14 abhängt. Der Fuß 16 ist geeigneterweise durch Nieten 18 an der Rückseite der Hinweisplatte befestigt, könnte aber statt dessen oder zusätzlich auch angeklebt sein. Der Kopf 12 und der Fuß 16 sind bezogen auf Bein 14 in entgegengesetzte Richtungen versetzt, wodurch der Fuß freiliegt, um für eine Nietvorrichtung zugänglich zu sein. Das ist wichtig, um es zuzulassen, daß die Nieten von der Rückseite des Hinweiszeichens angebracht werden, wodurch es ermöglicht wird, daß die anderen Enden der Nieten mit der Vorderfläche des Hinweiszeichens fluchten. Der Kopf 12 wird insofern als versetzt gezeigt, daß er mehr zu einer Seite des Beins vorragt als zur anderen, er könnte aber auch vollständig zu einer Seite des Beins vorragen, wenn das angemessen ist.

Der Fuß 16 wird in dieser Ausführungsform ebenfalls als bezogen auf das Bein nur teilweise versetzt gezeigt, wodurch ein koplanarer Flansch 20 bereitgestellt wird, der in die entgegengesetzte Richtung vorragt. Das Verstärkungselement ist so an der Tafel 10a befestigt, daß der Flansch 20 mit der Kante der Tafel fluchtet, die an die Tafel 10b anstößt.

Ein kooperierendes Verstärkungselement 21, das ebenfalls aus extrudiertem Aluminium besteht, ist an der Hinterseite der Tafel 10b befestigt. Es hat einen L-förmigen Querschnitt und umfaßt einen Fuß 22, der durch Nieten und/oder Kleber an der Tafel 10b befestigt ist, sowie einen aufrechten Abschnitt 24 mit einer umgebogenen Lippe 26. Der Fuß 22 ist mit einem Falz 28 versehen, der sich dazu eignet, den Flansch 20 des Hauptverstärkungselements aufzunehmen. Der Fuß 22 des kooperierenden Verstärkungselements ist so an der Tafel 10b befestigt, daß der Falz 28 über die Kante der Tafel hinausragt, die an Tafel 10a anstößt. In diesem Zusand liegt der aufrechte Abschnitt am Bein 14 des Hauptverstärkungselements an, wobei die Lippe 26 unter den Kopf 12 eingreift. Die aneinanderstoßenden Abschnitte 14, 24 können aneinander befestigt sein, beispielsweise durch Nieten, Schrauben oder Klammern. Bei einer alternativen Ausführungsform könnte der Flansch 20 auf dem kooperierenden Verstärkungselement 21 und der Falz 28 im Hauptverstärkungselenient 11 vorgesehen sein.

Der Kopf 12 des Hauptverstärkungselements ist mit einem Schwalbenschwanz-Kanal 33 versehen, der längs des Kopfs läuft. Seine Abmessungen sind geeigneterweise wie in Fig. 1 angegeben, worin V=5mm, X=20mm, Y=16,2mm und Z=8,2mm.

In diesen Kanal können die Endhalterungen einer Montagevorrichtung, wie der in Fig. 2 gezeigten, in Eingriff gebracht werden. Die Montagevorrichtung umfaßt eine U-förmige Schelle 30, die aus rostfreiem Stahlblech gebildet ist und an einem Endabschnitt einen verengten Hals 32 aufweist, der in einem trapezförmigen Ende 34 endet, dessen schräge Schultern, beispielsweise in einem Winkel von 37º zur Horizontalen, mit den schrägen Innenseiten des Schwalbenschwanz-Kanals zusammenpassen, so daß das Ende 34 durch die Kanalmündung in Längsausrichtung eingefügt und dann in Querausrichtung gedreht werden kann, wie in Fig. 3 gezeigt, in der es vom Kanal gehalten wird. Ein Zacken oder Gesenk 31, geeigneterweise in Form eines Dreiecks, wird vorzugsweise in das Blechmaterial des trapezförmigen Ende 34 gedrückt, um seine Starrheit zu erhöhen.

Am anderen Ende ist die Schelle 30 mit einem nach außen gebogenen Flansch 36 ausgebildet, der in einer nach unten gerichteten Lippe 38 mit einer Mittelnase 40 endet. Der Flansch 36 weist eine Öffnung 42 au{ um den Schaft einer Schraube 44 aufzunehmen, deren Kopf 46 mit so abgeschrägten Seiten 48 versehen ist, daß sie mit den schrägen Innenseiten des Kanals 33 zusammenzupassen, so daß er darin gehalten werden kann. So kann der Kopf der Schraube in das Ende des Kanals 33 eingeschoben werden und ihn entlang in die gewünschte Position gleiten, wobei der Schaft aus der Kanalmündung ragt, so daß der Flansch 36 daran angebracht werden kann, und von einer Mutter 50 zurückgehalten wird, die auch dazu dient, die Schelle um einen Pfosten festzuziehen, an dem das Hinweiszeichen zu montieren ist.

Die in Fig. 2 dargestellte Montagevorrichtung in Verbindung mit dem Kopf mit Schwalbenschwanz-Schlitz des Aluminiumverstärkungselements erweist sich als überraschend fest. Beispielsweise ist bei Äbmessungen ähnlich den angegebenen und einem Schraubenkopf mit 13,2mmx13,2mm eine Belastung von 1291 kg erforderlich, um den Kopf der Schraube durch die Mündung des Kanals zu ziehen. Was noch überraschender ist, am anderen Ende läßt sich das flache Ende aus rostfreiem Stahl der Schelle trotz einer Stahlblechdicke von nur 1,8 mm erst durch das viel weichere Aluminium ziehen, wenn eine Kraft von 808 kg ausgeübt wird.

Auf Fig. 5 Bezug nehmend weist eine Modifikation des trapezförmigen Endes 34 Ohren 52 auf, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, um die Eingriffsfläche mit den schrägen Innenseiten des Kanals 33 zu vergrößern. Die Ohren können rechteckig sein, wie gezeigt, oder dreieckig, wie bei 54 angegeben.

Bei einer weiteren Modifikation, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, können sich die Ohren 52 in dieselbe Richtung erstrecken, und eine fakultative Lippe 35 mit allgemein halbkreisförmigen Umrissen kann sich in entgegengesetzte Richtung erstrecken.

Das Verfahren zum Ausbilden einer verstärkten Verbindung, wie in Fig. 1 gezeigt, ist einfach, wirksam und wirtschaftlicher als die meisten herkömmlichen Anordnungen. Darüber hinaus verhindern der Flansch 20 und die Ausnehmung 28, die ineinandergreifen, daß sich zwischen benachbarten Tafeln ein lichtdurchlässiger Spalt bildet.

Allgemeiner sorgt das Verstärkungselement, bei dem ein T- oder I-förmiger Querschnitt eingesetzt wird, wie durch Kopf 12, Bein 14 und Fuß 16 dargestellt, für eine Materialersparnis von etwa 30% gegenüber dem Verstärkungskanal mit äquivalenter Festigkeit der älteren Konstruktion des Erfinders des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes, die seit vielen Jahren erfolgreich verwendet wird, wie bereits erwähnt.

Durch diesen Aspekt der Erfindung ist dem Erfinder des vorliegenden Anmeldungsgegenstandes die Idee zu einer alternativen Form der Befestigung einer Montageschelle am Kopf eines Verstärkungselements mit T- oder I-förmigem Querschnitt gekommen, wie nachstehend beispielhaft dargestellt.

Obwohl Verstärkungselemente mit T-förmigem Querschnitt gegenüber bestehenden Verstärkungselementen vom Kanaltyp einige deutliche Vorteile aufweisen, gewährleistet der Erfolg des Systems auf Basis von Verstärkungskanälen, daß Befestigungselemente zur Verwendung bei diesem früheren System weiterhin hergestellt und noch für längere Zeit allgemein verwendet werden. Demgemäß wird ein Mittel notwendig sein, um die früheren Kanaleinfügungsbefestigungselemente mit den hierin geoffenbarten Elementen mit T-förmigem Querschnitt zu verwenden. Bei dem in Fig. 8 gezeigten Verstärkungselement 360 handelt es sich um einen multifunktionalen Typ auf Basis des Hauptverstärkungselements von Fig. 1, das sowohl für Befestigungselemente des Kanalsystems als auch für jene für T-förmige Querschnitte geeignet ist. Anstelle eines Kopfs 12, wie in Fig. 1 gezeigt, überragt ein Kopfbereich 372 das Bein 14 des T. Ein durch Wände 364 definierter Kanal 368 ist im Kopf 372 vorgesehen und öffnet sich nach oben vom Bein 14 des T weg und weist Lippen 370 auf, die bezogen auf Kanal 368 nach innen und vorzugsweise auch nach unten gerichtet sind.

Bei einem Funktionsmodus kann der Kanal 368 zum Verbinden mit Befestigungsvorrichtungen für Elemente mit Kanalquerschnitt verwendet werden, wobei die nach innen gerichteten Lippen 370 die Elemente einer solchen Vorrichtung zurückhalten. Bei einem weiteren Funktionsmodus kann die Außenseite des Kopfbereichs 372 zum Verbinden mit Befestigungsvorrichtungen für Elemente mit T- förmigem Querschnitt, wie die früher geoffenbarten, verwendet werden. Bei diesem Funktionsmodus passen die Seitenkanäle der Befestigungsvorrichtungen gleit- und befestigbar um Vorsprünge 374, die die Enden des Kopfs des T darstellen.

Multifunktionelle Elemente des allgemeinen Typs, wie in Fig. 8 gezeigt, können natürlich einen Kopfbereich 372 mit einem Kanal 368 eines jeden der nach dem Stand der Technik bekannten Typs halten.

Die in Fig. 9 gezeigte Befestigungsvorrichtung besteht aus zwei ähnlichen Hälften 400, die viertelkreisförmige Schellenabschnitte 402 umfassen, von denen jeder an einem Ende in einem nach außen gewandten Flansch 404 endet, der so mit einer Öffnung versehen ist, daß die Flansche durch eine Mutter und Schraube 405 einstellbar aneinander befestigt werden können, wodurch die beiden Schellenabschnitte gemeinsam eine halbkreisförmige Schelle bilden, die sich um einen Pfosten 406 erstreckt. Die anderen Enden der Schellenabschnitte weisen T-förmige Schlitze 408 auf, um über den T-förmigen Kopf 412 eines Verstärkungselements zu gleiten. Die Schellenabschnitte sind auch mit Vorsprüngen 414 versehen, die an der Oberseite des T-förmigen Kopfs 412 angreifen, so daß jeder Schellenabschnitt vor dem Verbinden der Flansche 404 miteinander auf dem Verstärkungselement selbsttragend sein kann. Die Schellenabschnitte werden zweckmäßig von einem extrudiertem Aluminiumprofil abgeschnitten, woraufhin in den Flanschen 404 Löcher ausgebildet werden, um die Schraube aufzunehmen, und die T-förmigen Schlitze 408 werden in die anderen Enden geschnitten.

Die Fig. 10-13 zeigen eine weitere Ausführungsform des Befestigungselements, die zwei Platten 530, 532 umfaßt, die jeweils hakenförmige untere Abschnitte 534 aufweisen. Die Platte 530 weist einen Schlitz 536 auf, um das gekröpfte Ende 572 der Schelle 570 aufzunehmen, wie zuvor beschrieben. Die Platte 532 weist einen Schlitz 538 in Sektorform auf. Die Vorrichtung wird zusammengebaut, indem das gekröpfte Ende 572 der Schelle 570 durch den Schlitz 538 in der Platte 532 und dann durch den Schlitz 536 in der Platte 530 geführt wird, wie in Fig. 13 gezeigt, wobei die geformten Enden 534 nach innen einander zugewandt sind, wodurch ein Paar Klemmbacken geschaffen wird. Zweckmäßig ist das gekröpfte Ende 572 durch Punktschweißen an die Platte 530 geschweißt, aber die Platte 532 wird in jedem Fall lose an der Schelle 570 gehalten, so daß sie in dem Ausmaß geschwenkt werden kann, das der sektorfärmige Schlitz 538 zuläßt.

Das wird in den Fig. 11 und 12 dargestellt, die das Befestigungselement bei der Verwendung zeigen. Zunächst wird die Platte 530 von der Platte 532 weg geschwenkt, wodurch die Klemmbacken geöffnet werden, und die Klemmbacke der Platte 532 wird um den Kopf 114 des Verstärkungselements 112 eingehakt. Dann wird die Vorrichtung gerade gerichtet, wie durch Pfeil B in Fig. 11 gezeigt, was bewirkt, daß sich die Platte 530 ebenfalls um den Kopf 114 einhakt, wodurch die Klemmbacken um den Kopf geschlossen werden. Diese Wirkung wird durch das Anziehen der Schelle in die durch Pfeil C in Fig. 12 gezeigte Richtung verstärkt, wodurch die Klemmbacken um den Kopf 114 arretiert werden.

Wie in Fig. 13 gezeigt, können die Ränder der Klemmbacken 534, die unter das Kreuzstück 114 eingreifen, mit umgedrehten Flanschen 540 versehen sein, die sich in dieselbe oder in einander entgegengesetzte Richtungen erstrecken, wodurch vergrößerte Auflageflächen unter dem Kopf bereitgestellt werden.


Anspruch[de]

1. Längliches Verstärkungselement (11) für eine Hinweistafel (10), das im Querschnitt einen Fußabschnitt (16) zum Befestigen an der Rückseite einer Hinweistafel, einen einteiligen Kopfabschnitt (12) sowie ein Bein (14) aufweist, das den Kopf und den Fuß verbindet, wobei der Kopfabschnitt (12) bezogen auf das Bein (14) nach einer Seite versetzt ist und einander gegenüberliegende Quervorsprünge aufweist, die im Gebrauch zusammenwirken, um eine Schelle (30) zu halten, die um einen Stützpfosten zu legen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (16) zur anderen Seite vorragt und sich über den Kopfabschnitt (12) hinaus erstreckt, so daß der Fuß (16) zum Annieten an eine Hinweistafel freiliegt.

2. Verstärkungselement nach Anspruch 1, worin der Kopf (12) an beiden Seiten des Beins (14) vorragt, aber an einer Seite mehr als an der anderen.

3. Verstärkungselement nach Anspruch 1 oder 2, worin der Fuß (16) an beiden Seiten des Beins (14) vorragt, aber mehr an der Seite, die jener gegenüberliegt, in die der Kopf (12) hauptsächlich ragt.

4. Verstärkungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Kopf mit einem Schwalbenschwanz-Schlitz (33) zum Eingriff mit einem trapezförmigen Kopf (34, 36) am Ende einer Schelle (30) zum Herum legen um den Stützpfosten versehen ist.

5. Hinweiszeichen, gebildet aus:

(i) einer Vielzahl von Tafeln (10a, 10b), die Kante an Kante aneinanderstoßen; (ii) einem länglichen Hauptverstärkungselement (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Fußabschnitt (16) des Verstärkungselements an der Rückseite einer ersten solchen Tafel (10a) an eine Stoßkante der Tafel angrenzend befestigt ist;

(iii) einem länglichen zusammenwirkenden Verstärkungselement (21), das einen allgemein L-förmigen Querschnitt aufweist und einen Fußabschnitt (22), der an der Rückseite einer benachbarten zweiten solchen Hinweistafel (10b) an der Kante befestigt ist, die an die erste Tafel (10a) anstößt, und einen aufragenden Abschnitt (24) umfaßt, der an das Bein (14) des Verstärkungselements anstößt, worin eines der länglichen Elemente (11,21) einen Flansch (20) am Fußabschnitt aufweist, der in eine Ausnehmung (28) im Fußabschnitt des anderen Verstärkungselements ragt.

6. Hinweistafel nach Anspruch 5, worin der Oberteil des aufragenden Abschnitts (24) des zusammenwirkenden Verstärkungselements so abgesetzt (26) ist, daß er unter den Kopf (12) des Hauptverstärkungselements (11) angreift.

7. Hinweistafel nach Anspruch 5 oder 6, worin der Flansch (20) am Fuß des Hauptverstärkungselements (11) vorgesehen ist und die Ausnehmung (28) im Fuß des zusammenwirkenden Verstärkungselements (21) vorgesehen ist.







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